Albert Theile Spanische Erzähler vom 14. bis 20. Jahrhundert

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Inhaltsangabe zu „Spanische Erzähler vom 14. bis 20. Jahrhundert“ von Albert Theile

Maurische, jüdische und christliche Überlieferungen, indische, persische und hebräische Motive verschmelzen in den Werken der bedeutendsten spanischen Erzähler zum fremd-vertrauten Bild der großen Kulturnation jenseits der Pyrenäen. Die Nähe des Orients, aus dessen Quellen er schöpfte, ist bei Don Juan Manuel spürbar. Maurische, jüdische und christliche Überlieferungen stehen dicht beieinander, und in seinem «Conde Lucanor» (1335) verbinden sich indische, persische und hebräische Motive mit dem Erzählgut aus dem Volksmund seiner spanischen Heimat. Den eigenständigsten spanischen beitrag zur Novellenkunst ist Cervantes zu verdanken: Der Schöpfer des unsterblichen Don Quijote hat in seinen «Exemplarischen Novellen» die mittelalterliche Tradition wieder aufgenommen und zugleich umgestaltet. Ebenso typisch spanisch ist die «novela picaresca», der Schelmenroman. Die Gestalt des populären Lazarillo de Tormes, die ein unbekannter Verfasser 1554 zur Titelfigur seines Buches macht, fand in Frankreich, England und Deutschland zahlreiche Nachfahren. Im 19. Jahrhundert beginnt erneut ein fruchtbarer Austausch mit den anderen europäischen Literaturen; auf der Iberischen Halbinsel rücken die einzelnen Landschaften stärker ins Licht. Die «Generation von 98» - jene Schriftsteller, die sich nach der politisch-militärischen Niederlage Spaniens 1898 in der allgemeinen Neubesinnung für eine nach Europa geöffnete, die Enge der Provinz sprengende Literatur einsetzten - umfasste sie bedeutende Namen wie Miguel de Unamuno, Ramón del Valle-Inclán und Azorín. Inhalt: Don Juan Manuel aus «Conde Lucanor» / Miguel de Cervantes Saavedra «Die Macht des Blutes» / Anonym «Lazarillo de Tormes» / Lope Félix de Vega Carpio «Eifersucht bis in den Tod» / Anonym «Der Alcalde von Alora und der Abencerraje» / Tirso de Molina «Die drei gefoppten Ehemänner» / Alonso de Castillo Solórzano «Liebe siegt über das Blut» / María de Zayas y Sotomayor «Die Strafe des Geizes» / Juan Pérez de Montalbán «Unverhofft kommt oft» Isidro de Robles «Studentenglück». (Quelle:'Leder / Künstlerischer Einband/01.09.1979')

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