A book about a boy who comes to New Zealand with his parents, because they want him to become a doctor. He is good at school and then goes on to university, where he falls in love with a papalagi girl. The reader also learns a lot about life in Samoa and about racism in New Zealand (and elsewhere).
The language is quite simple with short sentences and a vocabulary easy to understand even for non-native speakers. A speciality is that the boy is called "the boy" throughout the whole novel, the girl stays always "the girl" and also their parents and other people do not have names.
Albert Wendt
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Albert Wendt
Der kleine Waldräuber
Das tanzende Häuschen
Henrikes Dachgarten
Die Blätter des Banyanbaums
Adrian und Lavendel
Betti Kettenhemd
Geschichten unter einem weiten Himmel
Tok-Tok im Eulengrund
Neue Rezensionen zu Albert Wendt
Ein modernes Märchen mit hohem Lerngehalt
Seit vielen Jahren gehört das Lesen als Freizeitbeschäftigung zu meinen größten Leidenschaften. In den letzten drei Jahren hat sich mit dem Boule- bzw. Pétanquespiel eine weitere Leidenschaft hinzugesellt. Mittlerweile fahre ich oft zu Turnieren und habe dort schon viele interessante Menschen kennengelernt. Unter anderem auch
Albert Wendt.
Ein sehr angenehmer Mensch, den ich mit seiner sympathischen, ruhigen und gepflegten Art der Kommunikation in mein Herz geschlossen habe. Als guten Pétanquespieler kenne ich ihn nun schon eine ganze Weile, dass er auch Autor wunderschöner Kinderbücher ist, weiß ich allerdings erst seit Kurzem.
Natürlich war es für mich nach diesem Wissen ein Muss, mal in eines seiner Bücher hineinzulesen. Meiner Bibliophilie ist es geschuldet, dass ich sogar gleich zwei seiner Bücher käuflich erwarb. Darunter:
Der kleine Waldräuber
Ein kleiner Waldräuber wird eingefangen und als Attraktion in einen weit entfernt liegenden Tierpark gebracht. Was der sympathische Hauptprotagonist alles erlebt, wen er trifft und wie er mit den verschiedenen Situationen umgeht, werde ich an dieser Stelle nicht verraten.
Verraten kann ich aber, dass ich selbst viel Freude bei Lesen der Abenteuer des kleinen Waldräubers hatte und es schon jetzt kaum erwarten kann, dieses Buch einmal gemeinsam mit meinen Enkeln zu lesen.
Beeindruckt haben mich nicht nur der bildhafte Schreibstil und die angenehme, regelrecht poetische Sprache, sondern auch die Geschichte mit ihrer skurilen Mischung aus fantasievollen und realistischen Elementen, die viel Spielraum für Gespräche zwischen Kindern und Erwachsenen zu den verschiedensten Themen bietet.
Zivilisation und Natur im Einklang, der Umgang mit Ängsten und komplett neuen Situationen, das Verhalten gegenüber Mitmenschen in gegenseitigem Respekt, um nur einige und die für mich wichtigsten davon anzusprechen.
Ich persönlich würde „Der kleine Waldräuber“ mit dem Prädikat pädagogisch wertvoll versehen. Die Altersempfehlung für Leser von 8 – 10 Jahren empfinde ich als durchaus angemessen. Allerdings möchte ich es Kindern nicht einfach so vorsetzen: „Hier lies und unterhalte Dich mal“. Das Buch brachte nämlich auch mich, der Zielgruppe schon lange entwachsen, zum Nachdenken.
Daher rate ich interessierten Eltern und Großeltern es auch selbst zu lesen oder gar ein gemeinsames Lesespiel zu veranstalten, um für die sich aus der Lektüre ergebenden Fragen und Diskussionen gewappnet zu sein. Meine Leseempfehlung ist jedenfalls hundertprozentig.
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