Albert Wunsch An welcher Schraube Sie drehen können, damit Ihre Beziehung rundläuft

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Inhaltsangabe zu „An welcher Schraube Sie drehen können, damit Ihre Beziehung rundläuft“ von Albert Wunsch

Der Beziehungs-TÜV Für Paartherapeut Dr. Albert Wunsch gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen dem Umgang mit einem Auto und dem Leben in einer Partnerschaft. Die wichtigste Gemeinsamkeit: Beide brauchen eine regelmäßige Pflege. So wie ein Fahrzeug alle zwei bis drei Jahre vorsorglich kontrolliert werden muss, so können auch Paare einen Boxenstopp für eine erfolgreiche Überprüfung der inneren Gefühlswelt und Stabilität der Verbindung einlegen. Sollten hier und da kleinere Mängel oder gar Verschleißerscheinungen auftreten, können diese nach der Lektüre dieses Buches jederzeit einfach behoben werden.

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    An welcher Schraube Sie drehen können, damit Ihre Beziehung rundläuft
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. April 2013 um 10:54

      Aus der Praxis der Eheberatung heraus legt Albert Wunsch in vielfältigen Facetten seine Erfahrungen zu und für eine dauerhaft gelingende Paarbeziehung nun in Buchform vor.   Bildkräftig verwendet Wunsch dabei eine „Übersetzung“ des Paarbereiches auf den „TÜV“ oder eine „Autowerkstatt“. Eine Überprüfung des „Fahrzeuges“, die, wie eben beim KFZ auch, regelmäßig zumindest durch eine „Inspektion“ (Beziehungs-check-up) durchgesehen werden sollte und, wo „schadhafte Teile“ oder eben offenkundige oder versteckte Probleme erkannt werden, zügig zu einer Reparatur gegriffen werden sollte, bevor noch „das ganze Fahrzeug“ irreparablen Schaden nimmt.   Zwar haben sich die Zeiten in Bezug auf die „autoliebe“ doch deutlich geändert, dennoch kann diesem Bild gut gefolgt werden. Vor allem, wenn Wunsch darauf hinweist, wie viel Energie, Zeit Mühe und Geld der ein oder die andere in ihr KFZ investiert und ebenso nachdrücklich darauf verweist, dass ein Bruchteil dieser Energie und dieses Aufwandes wahrscheinlich schon reichen würde, „um innerhalb der Partnerschaft wirklich Wichtiges zu optimieren“. Diese Frage der Wertigkeiten im Leben hält durchaus den Leser zur nachhaltigen Reflektion an. Denn auch wenn man nicht Liebhaber eines Autos sein sollte, wofür und für was strengen sich Menschen eigentlich stark an und wie oft werden Partnerschaften und Beziehungen als „dauerhaft gegeben“ einfach angesehen, bis es dann doch knallt?   Die Grundidee, zu Zeiten bereits vorsorglich auch seine Partnerschaft zu betrachten, auf der Höhe der Zeit dabei zu bleiben und dies als wichtiges Element eines geglückten Lebens an sich zu betrachten, da legt Wunsch den Finger durchaus auf eine offene Wunde vieler Partnerschaften.   Wobei Wunsch bei rein mahnenden Worten nicht stehen bleibt, sondern im Verlauf des Buches quasi eine „Checkliste“ für „tragende Teile“ der Partnerschaft lebhaft und plakativ vor Augen führt.   Wie steht es um das Tragende der Beziehung? Wo sind Störungen im Alltag (die „Zündung), welche Ziele werden angesteuert, wie passt man sich einander an (die „Kupplung), hält die Fassung (kann man sich Bremsen bei Anspannungen?), gibt es Reserven für Durststrecken und vieles mehr kann anhand des Buches (und bei genügend vorhandenem eigenen Mut, die Wahrheit seiner Beziehung sich ansehen zu wollen) einfach angeleitet reflektiert werden.   Und dann daraus, ebenfalls anhand des Buches, können „kleinere Pannen“ selbst angegangen und für größere „Pannen“ die Motivation zum „Werkstattbesuch“ (Paartherapie) angeregt werden.   Auch wichtig (und im Buch nachzulesen) ist, dass all dies nicht im luftleeren Raum geschieht. Probleme in der Partnerschaft, gerade, wenn sie nicht erkannt werden, haben immer auch Auswirkungen auf das Umfeld und die eigene, allgemeine Befindlichkeit.   Ein leicht und gut verständlich zu lesendes Buch, das dennoch präzise die Anfälligkeiten für Beziehungen auf den Punkt bringt, zur Vorsorge geeignete Instrumente anbietet und vor allem eines in den Raum stellt: Den Mut zu einer wahrhaftigen Bestandsaufnahme und die, eventuell, sich daraus ableitenden, notwendigen Schritte.   „Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns dazu bringt, das zu tun, was wir können“.   Was wir also am nötigsten brauchen sind tragfähige und konstruktive Beziehungen. Was der jeweilige Leser dafür tun könnte, das findet er durchaus breit angeregt im Buch, auch wenn nicht alle Tipps und Ratschläge auf jede Person und jede Situation zutreffen mögen.

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