Albert von Haller

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Albert von Haller

Albert von Haller wurde am 17. März 1903 in Haggers/Estland geboren. Nach dem Besuch höherer Schulen in Reval und Hannover und Studium an der Universität Berlin hat er sich vornehmlich mit Zeitfragen der Natur- und Geisteswissenschaften beschäftigt.

Als Mitarbeiter großer Verlage war er in Berlin und in Stuttgart (Deutsche Verlagsanstalt) tätig. Seine auf vielen Reisen gewonnenen Erkenntnisse über Zeitprobleme und andere Völker verarbeitete er als Verlagsleiter, Schriftleiter und freier Publizist. v.H. hat sich vor allem lange Jahre in Afrika aufgehalten und versucht, vorurteilsfrei in das Leben und das Wesen des Afrikaners einzudringen.

Als Ergebnis legte er sein Buch "Die Welt des Afrikaners" - Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse für die Zukunft - vor (1960). v.H. lebte lange Zeit in Liberia und schildert u.a. seine Erlebnisse und Erfahrungen mit den gerade eben erst zur modernen Zivilisation in Beziehung tretenden Bewohnern der Wälder des Binnenlandes. Hier fand v.H. eine noch vollständig intakte Stammesordnung.

v.H. beschäftigte sich weiterhin mit ernährungswissenschaftlichen Fragen, biologischen und kulturellen Problemen. Neben zahlreichen Berichten und Aufsätzen in Rundfunk, Fachzeitschriften und Zeitungen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Albert von Haller

Cover des Buches Gefährdete Menschheit (Reprint)9783777316987

Gefährdete Menschheit (Reprint)

 (3)
Erschienen am 25.04.2001
Cover des Buches Macht und Geheimnis der Nahrung9783930634071

Macht und Geheimnis der Nahrung

 (0)
Erschienen am 01.10.1995
Cover des Buches Ist alles umsonst?9783895750298

Ist alles umsonst?

 (0)
Erschienen am 01.01.1994

Neue Rezensionen zu Albert von Haller

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Rezension zu "Gefährdete Menschheit (Reprint)" von Albert von Haller

Rezension zu "Gefährdete Menschheit: Ursache und Verhütung der Degeneration" von Albert von Haller
isagvor 8 Jahren

Ich hatte das Buch während einer Wartezeit kurz angelesen und schon nach den dort gelesenen 3 oder 4 Seiten hätte ich am liebsten direkt weitergelesen. Die Beobachtungen von Weston Price (und anderen) sind dort wie ich finde kurzweilig zusammengefasst, die Schlussfolgerung so eindeutig und klar, daß man sich nur fragen kann, warum in der heutigen zivilisierten Welt kaum jemand davon weiß. Leider sind schon damals - die Erkenntnisse sind schon viele Jahrzehnte alt - nur noch wenige menschliche Lebensräume in ihrem Ursprung zu beobachten gewesen. Mich würde ja schon interessieren, wie die "primitive" Ernährungsweise hier so mitten in Deutschland ausgesehen hat, welchen Stellenwert tierische Produkte wirklich innehatten. Die im Buch erwähnte besonders gute Milch von draußen lebenden Kühen auf noch nicht heruntergewirtschafteten Wiesen wird es heute wohl eher nicht mehr geben, also kann man das Zeug aus den Supermarktregalen aus gesundheitlicher Sicht wohl getrost vergessen. Insgesamt war ich schon überrascht, daß die meisten beobachteten Naturvölker sich zu einem doch sehr großen Teil von Fisch und/oder Fleisch ernähren - allerdings im Gegensatz zur Zivilisation von allen Teilen und nicht fast ausschließlich dem Muskelfleisch und durchaus auch roh...
Erstaunt war ich darüber, daß bei allen, die von solch einer natürlichen Ernährung zur Zivilisationskost gewechselt sind (was in den zu der Zeit nach und nach neu "erschlossenen" Orten beobachtet wurde) zuallererst Karies und beim nach der Umstellung geborenen Nachwuchs Zahnfehlstellungen in nicht unerheblichem Maß beobachtet werden konnten - ohne daß sich z.B. an der Zahnhygiene etwas geändert hätte bzw. diese durch Verfügbarkeit von Zahnpasta und Zahnbürsten ja eigentlich verbessert wurde.
Erschreckend finde ich die im Buch deutlich formulierte Tatsache, daß heutzutage eigentlich so gut wie jeder (schon vor den vielen heute in immer früherem Alter auftretenden "Alterskrankheiten") als krank zählen müsste, da eigentlich niemand komplett ohne jeglichen Karies und mit korrekter Zahnstellung inkl. Platz für die späteren Weisheitszähne durch's Leben läuft... Und daß das zwar schon als etwas "lästig" gesehen wird (wer lässt sich schon gerne eine Zahnspange verpassen oder in den Zähnen rumbohren und bezahlt dann auch noch meist recht viel Geld dazu...), aber über die Ursachen, die Price ja herausgefunden hat, wird man nicht informiert... Stattdessen werden immer wieder neue Gründe gesucht und einem immer mehr Zahnhygiene aufgeschwatzt, Gifte wie Fluorid verabreicht usw. - und das alles obwohl die Ursache eigentlich bekannt ist und man "nur" die Konsequenzen daraus ziehen müsste...

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