Pompeji - Die größte Tragödie der Antike

von Alberto Angela 
4,2 Sterne bei9 Bewertungen
Pompeji - Die größte Tragödie der Antike
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Wissenschaftlich und spannend – Dieses Buch darf bei keinem wissensdurstigen Menschen fehlen!

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Sehr gut geschrieben!!! Es gibt viele interessante Fakten. sehr spannend und gut detailliert

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Inhaltsangabe zu "Pompeji - Die größte Tragödie der Antike"

Noch nie wurde das Leben in der antiken Stadt kurz vor dem Untergang so anschaulich und unmittelbar erzählt
Am 23. Oktober 79 n. Chr. feiert die illustre Gesellschaft Pompejis ein opulentes Fest. Der bebende Vesuv wird das bunte Treiben jäh beenden. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse rekonstruiert der renommierte Wissenschaftsjournalist Alberto Angela in einem hochspannenden Countdown Stunde um Stunde den Untergang der Stadt, den eine Handvoll Menschen tatsächlich überlebte.
Alberto Angela führt durch belebte Gassen, in prächtige Salons, kleine Läden und an erst kürzlich versiegte Brunnen. Eine sinnliche Reise in die Welt der Antike, die tiefen Einblick gibt in das faszinierende Alltagsleben am Golf von Neapolis vor 2000 Jahren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442314270
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:28.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Germanicavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut geschrieben!!! Es gibt viele interessante Fakten. sehr spannend und gut detailliert
    ein sehr gutes Buch


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    metalmels avatar
    metalmelvor einem Jahr
    Pompeji lebt

    Ich habe es verschlungen. Ich war noch nie in Pompeji und trotzdem ist ein sehr lebendiges Bild vor meinen Augen entstanden. Mit viel Liebe zu Detail werden hier die letzten Tage vor dem Vulkanausbruch beschrieben und wie die Menschen verwundert waren über verschiedene Phänomene, die so einem Ausbruch vorauseilen. Natürlich konnten sie sich keinen Reim drauf machen, da man einfach nichts über derartige Naturkatastrophen wusste.
    Dramatisch wird dann der Ausbruch selbst beschrieben - die fliehenden und Schutz suchenden Menschen, die Verwüstungen und das Ende der Stadt (und der umliegenenden Orte).
    Für mich ein tolles Buch!

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    M
    michael_lehmann-papevor 2 Jahren
    Sehr griffig, unterhaltsam und überaus detailliert geschildert

    Sehr griffig, unterhaltsam und überaus detailliert geschildert

    Aus persönlicher Sicht, fast wie in einem Roman, mit einer Reihe von Figuren, die Angela in ihrem Ergehen entfaltet, schildert der Autor chronologisch die letzten 48 Stunden von Pompeji, zerstört 79 n.C. durch einen Vulkanausbruch, zugleich mit Herculanaeum, Polontis, Boscoreale, Tertigno und Stabiae.

    Wobei Angela eben gerade nicht nur von Tod und Untergang berichtet (das folgt erst sehr viele Seiten später im Buch), sondern in seinem umfassenden, populärwissenschaftlich gehaltenen Werk die Antike sehr plastisch auferstehen lässt.

    Indem er sich auch auf Personen konzentriert, die jene Naturgewalt an Zerstörung überlebt haben, gibt er seiner Schilderung zudem eine Linie durch die Katastrophe hindurch und zeigt bildkräftig auf, was dieses Ereignis mit den Menschen damals machte, macht den Verlust spürbar, den Schock. Und das auf der Blaupause dessen, was eben alles verlorenging an Kultur, Kunst, an handfester Industrie (Salz z.B, an privatem Leben (wenn Saturninus im Schwimmbecken schwimmen lernt).

    Dass das Personenregister drei volle Seiten zu Anfang des Buches beansprucht, ist bereits vor der eigentlichen Lektüre ein Ausdruck dieser Methode Angelas, sich den Ereignissen möglichst konkret und persönlich zu nähern (wobei hier, kritisch zu erwähnen, der Eindruck im Gesamten nicht immer von der Hand zu weisen ist, dass Angela auch ein gerütteltes Maß an eigener Fantasie mit hat einfließen lassen. Er selbst betont dabei zu Recht die nicht unbedingt endlos breite Quellenlage).

    „Was sie hier lesen sind faktenorientierte Rekonstruktionen dessen, was diese Menschen sehr wahrscheinlich getan, gesehen und am eigenen Leib erlebt haben“.
    Eine Freiheit in der Darstellung, die Angela an manchen Stellen zumindest überaus weidlich nutzt und so Anschaulichkeit auch ein stückweit auf Kosten von weniger historisch gesicherten Fakten und Personen aufbaut.

    Wobei, neben den privaten Schwimmbecken, im Übrigen Orte existierten, die, wie in der modernen Welt, als Einnahmequelle dienten. Nach Schließung der öffentlichen Thermen in Pompeji ist so die Therme der Julia täglich gut gefüllt und füllt wiederum den Wohlstand der zupackenden Frau.

    Ein Ort, der in seiner Lage und dem direkten Umfeld wie ein modernes „Innenstadtcenter“ anmutet. Bei dem die Betreiberin Julia zwei „Insulae“ zusammengeführt hat, indem sie die trennende Straße überbaute, eine „Stadt in der Stadt“ mit verschiedenen Dienstleistungen, „zum Beispiel ein Restaurant, eine Kneipe, ja sogar eine Therme, deren Zugangsrampe direkt auf den Gehsteig führte“.

    Weit entfernt vom Stil eines eher trockenen Sachbuches gelingt es Angela weitgehend in Umgangssprache und munterem Erzählrhythmus, dem Leser Pompeji sehr konkret, griffig und anschaulich vor Augen zu führen. Ergänzt durch die vielfachen, anregenden Illustrationen lässt Angela damit die antike Stadt noch einmal in voller Blüte „auferstehen“.

    Wie er, neben den konkreten Personen und deren alltäglichem Leben auf die Wirtschaft der Stadt eingeht. Die nicht zuletzt stark auf dem Handel mit Salz beruht.

    „Auch in der Antike wird es hochgeschätzt und quasi mit Gold aufgewogen“. Salz, das auf der „Salaria“, der Straße nach Norden, dann zum Verkauf transportiert wurde.

    So bietet Angela einerseits eine personalisierte Sicht auf das Leben in Pompeji, den Ablauf der Katastrophe und das „Leben danach“, das vor allem durch die Aufzeichnungen von Plinius dem Jüngeren auch in diesem Buch konkret mit Leben gefüllt wird.

    Der Ausbruch des Vulkans selbst und die schnell hereinbrechende „Todesqual“ von Stadt und Bewohnern erzählt Angela dabei minutiös und besonders eindringlich da, wo die Aschewolke Menschen in allen möglichen „Schutzhaltungen“ quasi „versiegelt“.

    Angela endet mit Indizien und einer überzeugend, aber dennoch nicht letztendlich zu klärenden Erläuterung für die „Herbstthese“ als Datierung des Unglücks und lässt den Leser insgesamt hervorragend unterhalten, „nah am Geschehen dran“ und breit informiert zurück, auch wenn so einiges an Konkretion des Lebens um diese Tage der Katastrophe herum auch der bildkräftigen Fantasie des Autors entsprungen sein dürfte.

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    Catesteinvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Wissenschaftlich und spannend – Dieses Buch darf bei keinem wissensdurstigen Menschen fehlen!
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    SaraBethvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und informativ geschrieben, lässt Alberto Angela einmal mehr die Welt der Römer vor dem inneren Auge des Lesers wieder aufleben.
    fantafees avatar
    fantafeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe es mit größter Freude gelesen. Sehr detailliert, mit den neusten Fakten und dazu höchst unterhaltsam.
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    Emilis avatar
    Emilivor 3 Monaten
    SusanDs avatar
    SusanDvor einem Jahr
    Wildponys avatar
    Wildponyvor 2 Jahren

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