Alberto Manguel

 4.3 Sterne bei 132 Bewertungen
Autor von Eine Geschichte des Lesens, Die Bibliothek bei Nacht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alberto Manguel

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Alberto ManguelEine Geschichte des Lesens
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Eine Geschichte des Lesens
Eine Geschichte des Lesens
 (48)
Erschienen am 23.08.2012
Alberto ManguelDie Bibliothek bei Nacht
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Die Bibliothek bei Nacht
Die Bibliothek bei Nacht
 (33)
Erschienen am 01.10.2009
Alberto ManguelTagebuch eines Lesers
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Tagebuch eines Lesers
Tagebuch eines Lesers
 (29)
Erschienen am 01.10.2007
Alberto ManguelIm Spiegelreich
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Im Spiegelreich
Alberto ManguelAlle Menschen lügen
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Alle Menschen lügen
Alle Menschen lügen
 (2)
Erschienen am 12.08.2010
Alberto ManguelStevenson unter Palmen
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Stevenson unter Palmen
Stevenson unter Palmen
 (2)
Erschienen am 20.02.2003
Alberto ManguelEine Geschichte der Neugierde
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Eine Geschichte der Neugierde
Eine Geschichte der Neugierde
 (1)
Erschienen am 23.06.2016
Alberto ManguelEine Stadt aus Worten
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Eine Stadt aus Worten
Eine Stadt aus Worten
 (1)
Erschienen am 12.08.2011

Neue Rezensionen zu Alberto Manguel

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A

Rezension zu "Die Bibliothek bei Nacht" von Alberto Manguel

Bibliotheken
Arunvor 5 Jahren

Klappentext:
Alberto Manguel, erzählt in seinem neuen Buch von seiner eigenen Bibliothek. Aber jedes Buch, das er in die Hand nimmt, entführt ihn in eine andere Bibliothek und so weitet sich sein Buch zu einer Geschichte der Bibliotheken zwischen Alexandria und Babel liegt die Bibliothek Aby Warburgs, deren Anordnung den Atlas seiner Gedanken wiederspiegeln sollte, die geheime Bibliothek aus zerlesenen Bänden, die heimlich in einer KZ-Baracke kursierten, die Bibliothek der zensierten, offiziellen, verbotenen, vergessenen Bücher.

Meine Meinung:
Würde dieses Werk als Sachbuch bezeichnen, hier lernen wir die Welt der Bücher und ihrer Aufbewahrungsorte kennen.
Der meiner Meinung sehr belesene Autor nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte der Bibliotheken.
Alberto Manguel schildert aus vielen verschiedenen Sichtweisen und Blickwinkeln auf welche Art Bücher gelagert, geordnet, katalogisiert und aufbewahrt werden. Auch bedeutende Sammler und Buchliebhaber werden vorgestellt. Viele Hintergrundinformationen z.B. über Bücherverbrennungen und Zensur werden eingeflochten und dargestellt.
Ergänzt und Aufgelockert wird das Buch durch viele Zeichnungen, Skizzen, Bilder und Fotos zu den fünfzehn Kapiteln. Auch einige Zitate fanden ihren Platz wobei mir folgendes am besten gefallen hat:
Wir lesen beid' die Schrift mit Fleiß
doch du liest schwarz, wo ich les' weiß
William Blake

Mir hat das Buch gut gefallen, innerhalb von zwei Tagen gelesen!
Es brachte mir einige neue Erkenntnisse im Bezug auf Bibliotheken.

Möchte mich noch bei Magda-Nicole bedanken welche mir dieses Buch als Geschenk überlassen hat.

Kommentare: 1
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rumble-bees avatar

Rezension zu "Die Bibliothek bei Nacht" von Alberto Manguel

Rezension zu "Die Bibliothek bei Nacht" von Alberto Manguel
rumble-beevor 7 Jahren

Alberto Manguel ist für mich der Prototyp dessen, was man einen "gelehrten Plauderer" nennen könnte. Er steckt so voller Leidenschaft, was sämtliche Themen rund um Bücher, das Lesen und die Schriftkultur angeht, dass er aus fast jedem Anlass die Motivation ziehen kann, uns Leser mit einem weiteren Druckerzeugnis zu beglücken. Und dabei schafft er es auch noch "ganz nebenbei", seine Plaudereien sowohl zur Informationsveranstaltung, als auch zur Unterhaltung geraten zu lassen.

In diesem Falle stammt die Motivation für das Buch aus seiner eigenen Bibliothek, die (zum Zeitpunkt der Niederschrift) in einem kleinen, restaurierten Landsitz mitten in Frankreich liegt. Manguel nimmt nun seine Erlebnisse mit dem Aufbau der eigenen Bibliothek als Leitfaden, und spinnt von dort aus jeweils seine Kapitel. Beim Auspacken von Kartons denkt er z.B. über die Ordnung einer Bibliothek nach. Beim abendlichen Sitzen im Lesesessel über die Erinnerungen, die in einer Bibliothek versammelt sein können. Beim Einräumen in die Regale sinniert er über politische, literarische oder sonstige Gründe, eine Bibliothek zu errichten oder zu stiften. Und so weiter, und so fort.

Man fühlt sich als Leser von ihm an die Hand genommen, und mit sicherer Hand durch einen Kosmos des Wissens geleitet. Die ersten Seiten der Kapitel spielen jeweils noch in der Manguel'schen Bibliothek, doch unmerklich gleitet der Autor auf den weiteren Seiten in Historie und Histörchen, in Informationen und Anekdoten aus berühmten Bibliotheken aus aller Welt. Verblüfft hat mich dabei vor allem, wie oft doch eine Bibliothek ein Politikum sein kann. Der Zugang kann mit simplen Machtstrukturen zu tun haben. Die Stiftung einer Bibliothek kann dem Wunsch entspringen, sich selbst in der Geschichte zu verewigen. Die Zerstörung einer Bibliothek entspringt oft dem Wunsch, den Gegner zu unterwerfen. Es gab Bibliotheken in Konzentrationslagern, mitten im Bürgerkrieg im Libanon, auf Eselsrücken im südamerikanischen Urwald, und in der Wüste. Meine Schlussfolgerung ist, dass Bibliotheken dem gespeicherten Gedächtnis der Menschheit entsprechen.

Doch genauso oft gibt es einfach nur komisch-informative Kapitel. Da geht es z.B. um die Dauerhaftigkeit verschiedener Speichermedien, wobei das Buch nicht einmal schlecht abschneidet. Es geht um kuriose Ordnungsprinzipien, und um den meist vergeblichen Wahn, einen repräsentativen Querschnitt in den Regalen zu versammeln. Da fragt man sich teilweise doch, ob die Menschheit vor der Erfindung der Schrift wirklich schlechter dran war...!

Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist der, dass in späteren Kapiteln doch der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt eher lose ist. Gerade in den allerletzten Kapiteln besteht der Inhalt oft nur aus einer einzigen weiteren politischen Anekdote. Das hätte man meiner Meinung nach alles ein wenig raffen können. Dann lieber nur 8 Kapitel, und dafür ein etwas ausführlicheres über "Bücher und Politik". Das wäre für mich besser gewesen als 12 Kapitel, bei denen die Titel wenig mehr als ätherische Spielereien sind. Doch das nur am Rande. Insgesamt ist das Buch immer noch hervorragend. Es unterhält, und es regt zum Nachdenken an. Und vor allem - es zeigt dem Bücherwurm, dass er mit seiner Manie in der Geschichte der Menschheit nicht allein ist!

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Frannys avatar

Rezension zu "Die Bibliothek bei Nacht" von Alberto Manguel

Rezension zu "Die Bibliothek bei Nacht" von Alberto Manguel
Frannyvor 7 Jahren

"Lies um zu leben." (Gustave Flaubert)

- Dem kann ich nur zustimmen! Ein faszinierendes Buch über Bücher, Bibliotheken und die Leidenschaft des Lesens. -

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