Albrecht Gralle

 3.6 Sterne bei 64 Bewertungen

Alle Bücher von Albrecht Gralle

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Chefvisite

Chefvisite

 (9)
Erschienen am 23.03.2018
Der gläserne Vogel

Der gläserne Vogel

 (4)
Erschienen am 20.08.2014
Die Braut des Bischofs

Die Braut des Bischofs

 (4)
Erschienen am 23.01.2009
Der Mönch und die Königin

Der Mönch und die Königin

 (4)
Erschienen am 01.10.2003
Abstieg in den Himmel

Abstieg in den Himmel

 (2)
Erschienen am 23.08.2010
Ich bin's nur - Gott

Ich bin's nur - Gott

 (1)
Erschienen am 11.01.2008

Neue Rezensionen zu Albrecht Gralle

Neu

In dem Buch "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" geht es um die Familie der alleinerziehenden Annika. Sie lebt nach dem Tod ihres Mannes mit ihren Kindern Sven, René und Anna im Haus eines Verwandten. Eines Tages zieht ihr 91 jähriger Vater nach dem Tod seiner Frau zu ihnen und bringt das Familienleben gehörig durcheinander.
Der Titel hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext hörte sich interessant an, er versprach auch genau das was man in diesem Buch bekommt. Eine humorvolle Familiengeschichte einer freikirchlich organiserten Familie die den etwas verschrobenen Großvater aufnimmt.
Die verschiedenen Kapitel werden immer abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder geschildert. Da von Anna 7 über René 11, dem Theologiestudenten Sven und der erwachsenen Mutter viele unterschiedliche Altersgruppen vertreten sind ist das sehr abwechslungsreich und man erfährt gerade durch die Erinnerungen von Annika noch einge Details aus Großvater Elias Leben.
Mir hätte es trotzdem noch besser gefallen, wenn alles aus der Sicht von René geschrieben worden wäre, denn sein Humor und seine Art an die Dinge heranzugehen, haben mir sehr gut gefallen.
Da die Familie gläubig ist und der Großvater sein Leben lang damit so seine Schwierigkeiten hatte, drehen sich viele Gerpräche auch um den Glauben, warum man ihn hat oder auch nicht. Daneben gibt es aber auch noch einige Alltagsprobleme die die Familie beschäftigen und auf Trab halten.
Zunächst musste ich mich an den Schreibstil des Autors etwas gewöhnen, aber nach den Anfangskapiteln war ich schnell in der Geschichte drin und gespannt was noch so passieren würde bis der Titel des Buches zur Erfüllung kam. Wer den besonderen Humor dieser Geschichte mag, wird hier gut unterhalten und wer wissen möchte wieso der heilige Geist die Lungen von innen putzt, der sollte das Buch unbedingt lesen.
Neben all dem humorvollen sind auch einige nachdenkliche Gedanken in dieser Geschichte thematisiert nicht zuletzt das Abschiednehmen und der Tod, wie der Titel schon ahnen lässt.
Die Geschichte nimmt noch eine unerwartete Wendung und einiges löst sich zum Ende hin auf. Das Ende kam mir dann ein bisschen zu schnell und passt zwar zum Inhalt des Buches ist aber nicht so mein Ding. Ich habe mich auch gefragt für welche Zielgruppe die Geschichte geschrieben wurde. Vorwiegend aus der Sicht des 11 jährigen René geschrieben ist sie zwar kein Kinderbuch und für Erwachsene auf jeden Fall lesbar. Man könnte vielleicht sagen, dass es ab ca. 14 Jahren geeignet ist.
Insgesamt vergebe ich trotzdem 4 Sterne, weil mich die Geschichte wirklich gut unterhalten hat und an vielen Stellen witzig war.

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Rezension zu "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" von Albrecht Gralle

Wenn der seltsame Opa einzieht und die Familie durcheinander bringt
SiColliervor 4 Monaten

Meine Meinung

Das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe (nämlich „Chefvisite. Die unerwartete Rückkehr des Auferstandenen“) konnte mich nicht so sehr überzeugen, weswegen ich an dieses mit einer gewissen Portion Skepsis herangegangen bin. Recht bald hat sich jedoch gezeigt, daß diese Skepsis völlig unberechtigt war. Im Gegenteil, das Buch hat mir ausnehmend gut gefallen. Bisweilen ist es eben doch gut und richtig, einem Autor eine zweite Chance zu geben.

Die Konstellation mag häufiger vorkommen: ein Elternteil stirbt, und der (oder die) Überlebende zieht dann, mehr oder weniger freiwillig, zu Tochter (oder Sohn) nebst Enkelkindern. Da bleiben Meinungsverschiedenheiten, um es vorsichtig auszudrücken, nicht aus. Vor allem dann, wenn der Opa den Ruf eines Sonderlings hat. Der Autor vermag es, diese Situation sehr humorvoll zu schildern. Dabei wechseln sich die Erzählstandpunkte ab, so daß der Leser nach und nach erfährt, wie alle Familienmitglieder diese Situation erleben. Gut gelungen ist, die jeweilige altersgemäße Sichtweise dazustellen. Wenn also die siebenjährige Anna erzählt klingt das ganz anders, als wenn der zwanzigjährige Student oder die Mutter der Kinder berichten.

Nach und nach kommt heraus, weshalb der Opa so ein Sonderling ist. Das bringt das eine oder andere Rätsel mit sich, das gelöst werden will, aber auch manche Einstellung und Überzeugung gerät ins Wanken, wenn der Opa seine teils ganz andere Meinung äußert oder im „Familienrat“ Dinge diskutiert werden, die bei genauerer Betrachtung möglicherweise ganz anders sind, als bisher immer angenommen.

Auch in diesem Roman tritt zuweilen - wie schon in der „Chefvisite“ - ein etwas anderes Bibelverständnis zutage. Hier empfand ich es jedoch als besser durchdacht und begründet wie dort, wenngleich sicherlich manches nicht jedem gefallen wird, des Überdenkens und der weiteren Diskussion bedürfte. Andererseits das ist ein Roman, kein Sachbuch. Wie Gralle die Thematik hier verarbeitet hat, hat mir sehr gefallen und zugesagt. Eigenes Weiterdenken und Schlußfolgern nicht ausgeschlossen.

Schließlich sind die Handlungsstränge zu einem für diese Erzählung zufriedenstellenden Ende zusammengeführt und auserzählt. Humor, Sitationskomik und Ernsthaftigkeit halten sich in der Waage, so daß ich den Roman gern gelesen und als eine runde Sache empfunden habe, der mich über einige Aspekte sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird.


Mein Fazit

Locker und humorvoll, doch mit ernsten Untertönen, erzählt der Autor vom oft gar nicht so einfachen Zusammenleben verschiedener Generationen. Und über das, was die Generationen voneinander lernen können.

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Rezension zu "Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr" von Albrecht Gralle

Der Großvater mischt die Familie auf
mabuerelevor 4 Monaten

„...Außerdem […] sollten wir alle etwas mehr Respekt vor den Hausschweinen haben. Sie bringen sich wenigstens nicht gegenseitig um. Also sind sie den Menschen in einer Hinsicht überlegen...“


Annika macht ihre Kinder damit vertraut, dass Opa bei ihnen einziehen wird. Das Haus ist groß genug und Zimmer dafür frei. Sie ahnt, dass das Zusammenleben nicht einfach wird.

Der Autor hat einen abwechslungsreichen Roman geschrieben. Der Großteil der Geschichte wird von dem 11jährigen Renè erzählt. Ab und an aber kommt auch die Mutter Annika, die Witwe ist, Renès großer Bruder Sven und die 6jährige Anna zu Wort. Das hat den Vorteil, dass das Geschehen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet wird.

Das Buch lebt davon, dass unterschiedliche Lebens und Glaubensansichten aufeinander prallen. Annika Gehört zur Freikirche der Baptisten. Sie hält sich streng an die Bibel und nimmt viele Dinge wörtlich. Der Großvater gibt sich als Atheist. Sven, der Theologiestudent, hinterfragt beide Meinungen.

Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Der Autor ist ein begnadeter Erzähler, der das Spiel mit den Worten, aber insbesondere den Aufbau spannender und informativer Gespräche ausgezeichnet beherrscht.

Schon der erste Schlagabtausch zwischen Opa und Sven hat es in sich. Daraus stammt das Eingangszitat. Es gibt eine Meinung des Großvaters wieder.

Für den humorvollen Part sorgt häufig Renè, denn er macht sich so seine eigenen Gedanken. Als sie ein Bild des Großvaters betrachten, der Elias heißt, denkt sich Renè:


„...Jedenfalls sah der biblische Elias in der Bibel viel wilder aus als mein Großvater. Er trug einen langen Mantel mit Gürtel und einen Bart und geraucht hat er auch nicht...“


Als sich der Großvater mit der Nachbarin trifft und die Mutter total dagegen ist, recherchiert Renè mit Hilfe einer Bibelkonkordanz, was dort zu Sex außerhalb der Ehe zu finden ist. Er kommt zu erstaunlichen Erkenntnissen.

Der Großvater ist 92 Jahre. Demzufolge wird in den Diskussionen häufig das Thema Tod bzw. Leben nach dem Tod berührt. Auch hier gehen die drei Meinungen völlig auseinander.

An vielen Stellen fand ich die Meinung der Mutter zu einseitig. Sie beharrt stur auf ihren Standpunkt. Der Großvater reagiert wesentlich flexibler und sieht bei anderen das Positive, wie das folgende Zitat zeigt:


„...Annika, ich habe Hochachtung vor deinen Kindern. Sie fangen an, selbstständig zu denken, ohne die Bibel außen vor zu lassen. Du solltest stolz auf sie sein...“


Den Kindern gelingt es auch, hinter ein Geheimnis des Großvaters zu kommen. Es gibt viele kleine Szenen, die einer Erwähnung wert wären, so zum Beispiel der Religionsunterricht in der Schule, der mit einem Klischee aufräumt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es regt zum selbstständigen Denken und Hinterfragen an. Nicht jede Meinung des Autors muss man dabei teilen.

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Gespräche aus der Community

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Dies ist eine Leserunde mit feststehenden Lesern. Natürlich dürfen sich hier auch Leser mit eigenem Exemplar anschließen.

Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr von Albrecht Gralle








Wie Opas schwarze Seele mit einem blauen Opel gen Himmel fuhr







Zum Inhalt:


Der 11-jährige René führt ein ziemlich normales Leben. Er mag gerne komische Wörter, ist verliebt in seine Klassenkameradin Leili, besucht den Gottesdienst seiner kleinen Gemeinde und streitet und versöhnt sich mit seinen Geschwistern Anna und Sven. Eines Tages teilt die Mutter den drei Kindern mit, dass ihr verwitweter Opa zu ihnen zieht. Alle sind gespannt, haben sie doch eher ... ungewöhnliche Geschichten von dem Alten gehört. Dass er komische Zeitungsberichte sammelt, raucht (Sünde!), mit Gott und dem Glauben so gar nichts anfangen kann und auch sonst eher nicht dem Bild von einem lieben Großvater entspricht.
Und tatsächlich bringt Opa Elias das heimelige Familienleben kräftig durcheinander. Im Gottesdienst kommentiert er lautstark die Predigt und unternimmt ungeniert Annäherungsversuche an die Nachbarsfrau. Was hat sich die Familie da nur ins Haus geholt?
Letzter Beitrag von  Yomikovor 14 Tagen
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Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Ich danke dem Brendow Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

Chefvisite von Albrecht Gralle







Zum Inhalt:


Ist das wirklich möglich? In seinem Israelurlaub trifft der eher unscheinbare Oliver auf keinen Geringeren als … Jesus. Der Auferstandene ist in aller Heimlichkeit für eine Chefvisite zurückgekehrt, um hier nach dem Rechten zu sehen und „ein paar wichtige Dinge anzustoßen“. Dabei soll Oliver ihm helfen. Der folgt Jesus, und zusammen begeben sie sich auf eine verrückte Reise.

Jesus verhält sich auch diesmal so völlig anders, als man es erwartet hätte: reißt eine Papst-Audienz an sich, stellt sich fundamentalistischen Demonstranten in den Weg oder sorgt mit Spontanheilungen beim Stadtbummel für reichlich Verwirrung. Und aus den unscheinbaren Begegnungen, die die beiden erleben, beginnen bald große Dinge zu entstehen.

Jesus kommt für einen Kurzbesuch auf die Erde. Überraschend, witzig und mit viel Tiefgang. Der neue Roman von Albrecht Gralle.




Leserundenstart: ca 15.September
Letzter Beitrag von  LEXIvor einem Jahr
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Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Brendow-Verlag stellt drei Exemplare des Buches "Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete" von Albrecht Gralle zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde!

Zum Inhalt:

"Eigentlich will Luther – auf Drängeln von Käthe – nur ein paar Kirschen im Garten pflücken, als er von einem Gewitter überrascht wird und ein Blitz im Kirschbaum einschlägt. Unversehens findet sich der Reformator im Jahre 2017 wieder. Zum Glück trifft er dort auf den pensionierten Pfarrer Sonnhüter, den er von seiner Identität überzeugen kann und der ihm die neue Welt zeigt.

Dabei stößt Luther auf allerhand Kurioses: Nicht nur, dass die Menschen eine komische Sprache haben und sich alles von selbst zu bewegen scheint, auch mit der von ihm gegründeten Kirche hat er so seine Probleme. Und zu allem Überfluss muss er bald feststellen, dass sein treuer Begleiter Sonnhüter sich in einer echten Glaubenskrise befindet. Was Gott sich dabei wohl gedacht hat, ihn hierher zu versetzen?

"

Bitte bewerbt euch bis zum 20. Oktober hier im Thread und beantwortet, warum euch das Buch interessiert.

Bitte beachtet, dass ihr die Portokosten von 1,60 € für dieses Buch selber tragen müsst und bewerbt euch bitte nur, wenn ihr dazu bereit seit.

Hier könnt ihr eine Leseprobe herunterladen.

Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen: 

- Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben.

- Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben.

- Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost.

- Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter www.brendow-verlag.de für 14,95 € (Buchpreis)  bestellen.Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.
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