Albrecht Müller Machtwahn

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Inhaltsangabe zu „Machtwahn“ von Albrecht Müller

Ein Netzwerk mittelmäßiger Eliten droht uns zugrunde zu richten. Es sind dieselben, die uns seit Jahr und Tag einreden, dieses Land sei am Ende, damit sie ihr Ideal einer Wirtschaft ohne Regeln besser durchpeitschen können – dabei haben sie die Zustände selbst verursacht, die sie so lauthals beklagen. Es sind die Führungskräfte aus Politik und Publizistik, aus Wissenschaft und Wirtschaft, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Albrecht Müller beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive und belegt die Strategie, der sie folgen. Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.

Zeigt den Wahnsinn auf, wie eine kleine sogenannte Elite uns alle belügt, betrügt, ausraubt, für dumm verkauft.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Machtwahn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2014 um 09:49

    Unsere Elterngeneration haben dieses Land zu dem gemacht, was es heute ist und die heutigen Politiker, sogenannten Eliten, mittelmäßigen bis dummen Führungskräfte sind dabei alles zu zerstören, was unsere Eltern einst mit großer Energie aufbauten.  Es gilt nur noch Profitdenken, Egoismus, Lug und Betrug, das Sozialwesen, dass Deutschland einmal auszeichnete, ist im Vergleich zu anderen westl. EU-Nachbarn weit abgefallen und im Steilflug weiter nach unten unterwegs. Alfred Müller nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt anhand von FAKTEN, wie die mittelmäßige Elite uns für ihre Misserfolge (Banken etc) scheinheilige Erklärungen liefert, uns alle für dumm verkauft. Und wie unser Gesetzgeber bei allem immer der Nutznießer ist. Wenn man von Schmarotzern dieser Gesellschaft spricht, sollte man sich hüten, mit den Fingern auf die Armen zu zeigen, auf die Ärmsten der Armen. Denn die wahren Schmarotzer und Nutznießer, dass wird einem mit diesem Buch klar, sind ganz andere. Das sind die gleichen Leute, die unsere Demokratie und unseren Sozialstaat selbst demontieren und beschädigen und sich dabei die eigenen Taschen bis zum Bersten füllen. Und auch der Blick auf unsere Justiz macht klar, wie weit wir gekommen sind. Wer sich für dieses Buch interessieren sollte, sollte auch die Bücher von Thomas Wieczorek "Die geplünderte Republik" und die Bücher von Jürgen Roth lesen!!! "Mafialand Deutschland" und "Ermitteln verboten lesen". Diese Bücher öffnen uns die Augen, was wirklich in diesem Lande abgeht, anhand von Fakten!

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  • Rezension zu "Machtwahn" von Albrecht Müller

    Machtwahn

    snikers

    Dieses Buch ist sehr erschreckend, es stellt sehr gut dar, was in unserem Lande und in der Politik wirklich im Hintergund alles abgeht. Was die sogennante poltische Elite in Deutschland alles zu verantworten hat. Es hart und traurig! Das Buch bietet sehr viel Hintergrundwissen zu den vergangenen Ereignissen und Endscheidugen welche sich auf der politischen Ebene abspielten. Ein manches Mal ist es gar nicht zu fassen, wie das Volk zu einer dummen Schafherde durch die Hintertür gemacht wird. Das Buch stellt aber auch die Frage im geheimen, ist der Schäfer der Schuldige oder sind es die Schafe selbst? Weil diese blind, taub und unwissend sind und somit ihr eigenes Leben und die Rechte falsch leben bzw. wahrnehmen. Dieses Buch beinhaltet viel Stoff für lange Gespräche, aber auch für neue Ansätze, um die alten Fehler in unserem Land zu umgehen bzw. die Täter zu erkennen, weil die Opfer sind wir so oder so alle schon lange genug. Und es wird laut diesem Buch auch nicht besser werden. Für viele mag es vielleicht zu real und offen sein, um dann in Wut, Ärger oder Niedergeschlagenheit zu verfallen. Weil die Konforntation mit den Wahrheiten, ist Stellenweise schwer zu ertragen.Ich bin dankbar, dass ich es gefunden und gelesen habe. Ich habe es gerade noch einmal gelesen. Es ist ein Buch das alle betrifft und betroffen macht!

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  • Rezension zu "Machtwahn" von Albrecht Müller

    Machtwahn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2010 um 14:54

    Was Müller über die Mittelmäßigkeit unserer politischen Führungselite seit Kohl und über sonstige bundesdeutsche Eliten zu berichten weiß, kommt für keine Zeit zu spät. Die Banken- und Finanzkrise aus dem Jahr 2009 und die derzeitige ( seit 09. Mai 2010 verschärft bestehende) Eurokrise lassen die Schilderung der Ereignisse bis Februar 2006, dem Monat des Erscheinens des Buches (Manuskriptabgabe war der 31.01.2006), allerdings teilweise in einem anderen Licht erscheinen. Greller, aber auch blasser. Auf Details des Buches einzugehen und sie auf ihre heutige Gültigkeit zu untersuchen, hätte nun zwar seinen Reiz, würde aber nicht nur den Rahmen einer Rezension sprengen, sondern ist auch gar nicht Sinn einer Rezension. Bücher sollen schließlich gelesen werden. Ja, eine aktualisierte und gestraffte (Wiederholungen vermeidende) Neuausgabe des Buches, am besten in Loseblattform, könnte u. U. sogar zur - selbstverständlich keinesfalls nur zum Nachbeten anregenden - Pflichtlektüre für alle Politologiestudenten gemacht werden. Inzwischen haben übrigens auch einige unbelehrbare Anhänger des Neoliberalismus eingesehen, dass Senkungen der Steuern (insbesondere der Spitzensätze bei Ertragsteuern), Privatisierungen, Deregulierungen und Einschränkungen im sozialen Bereich in eine Sack- und Schuldengasse geführt haben und in eine Gesellschaftskrise münden können. Ob Müller mit seinem Eintreten für eine Förderung der Konjunktur durch noch höhere staatliche Verschuldung und damit gegen einen Sparkurs auch heute noch gefolgt werden darf, erscheint allerdings fraglich. Müller hat aber in vielem recht. Zu einem anderen Ergebnis kann man anhand seiner beispielsreichen und auf eine Begründung für seine Behauptungen bedachten und um Belege nicht geizenden Ausführungen kaum kommen. Zumindest Teile der politischen Führungselite sind so mittelmäßig wie das Volk, das solche Eliten wählt; und die übrigen, in den eigentlichen Schaltzentralen der Macht sitzenden Eliten sind nicht besser, sondern allenfalls etwas einfallsreicher, vor allem solche der Finanzbranche. Manche Krise ist nicht etwa wegen der zunehmenden Globalisierung unvermeidbar gekommen, sondern ein hausgemachtes Produkt dieser Eliten. Leider wird Müllers Buch weder an der Mittelmäßigkeit noch an der charakterlichen Einstellung vieler Eliten kaum etwas ändern. Karrieristen und „Un-Sozial-Demokraten“, wie verschiedene in dem Buch angesprochene Personen bezeichnet werden müssen, wird es immer geben. Ebenso wird sich eine Partei der „Mitte“ wohl immer wieder dadurch beschämen lassen müssen, dass die andere Partei der „Mitte“ das tut, was eigentlich sie hätte tun bzw. unterlassen müssen. Außerdem frage ich mich, ob Müllers Empfehlungen aus unseren Krisen heraushelfen würden. Da ich weder zur Zunft der Politiker, Politologen oder Volkswirte, noch zu „innovativen“ Bankern gehöre, vermag ich auch gar nicht zu beurteilen, ob es überhaupt einen Weg gibt, um aus der derzeitigen Misere, insbesondere aus dem ständig bedrohlicher wachsenden Schuldenberg, herauszukommen. Vielleicht befreit uns eine Inflation nicht nur von unseren Ersparnissen, sondern wenigstens auch von den Schulden, die auf den Staaten der Eurozone lasten. - In diesem Zusammenhang muss auch die Frage aufgeworfen werden, ob dem Argument gefolgt werden darf, künftige Generationen würden neben den Staatsschulden auch „Forderungen an den Staat“ und somit ein Vermögen erben; sind Staatsschulden nicht größtenteils Schulden gegenüber Kreditinstituten? Und darf man den Staatsschulden, die in die Zukunft mitgenommen werden, wirklich Investitionen in die Daseinsvorsorge (wie Wasserversorgung, weiterführende Schulen, neue Universitäten usw.) gegenüberstellen, ohne wenigstens gleichzeitig fehlende Investitionen, die zur ordnungsmäßigen Erhaltung notwendig gewesen wären, zu berücksichtigen? Dass die Verschuldung der mit der Eurozone konkurrierenden USA noch größer ist, kann für uns, nebenbei gesagt, kein Trost sein. Im Übrigen wird sich die gesamte westliche Welt wohl damit abfinden müssen, dass sich ihre Wachstumserwartungen künftig nur mehr in weit geringerem Umfang erfüllen. Fazit: Ein Buch, das zeigt, wohin die Leader (das deutsche Wort dafür kann ich nicht mehr hören, sodass ich ausnahmsweise einem Anglizismus den Vorzug gebe) willfähriger Parteisoldaten jeglicher Couleur und die in den eigentlichen Schaltzentralen sitzenden und meist viel mehr als die Politiker verdienenden (deswegen gilt nach wie vor: Geld regiert die Welt) Macher eine weitgehend unpolitische, hauptsächlich an Spitzenfußball und sonstigen ablenkenden Events interessierte Masse führen können. Im Übrigen wage ich zu bezweifeln, dass unsere Eliten vor Kohl viel besser waren. Vielleicht will Müller uns auch vornehmlich sagen, dass sie besser beraten waren. Also: Das Buch lesen und daraus wenigstens lernen, dass wir unsere „Eliten“ kritisch betrachten und stärker kontrollieren müssen (und überdies jeder Art von Personenkult, wie er bei uns von den Medien genährt wird, abschwören sollten). Noch ein paar Anmerkungen, die angesichts der vermutlich meist zutreffenden (der Föderalismus ist m. E. zu gut weggekommen!) und leider wenig Hoffnung machenden Behauptungen Müllers banal erscheinen mögen, jedoch angesprochen werden müssen. 1. Der häufige Wechsel von normal bedruckten Seiten zu Grauflächen/Graukästen steht, wie die Verweisung auf eine vertiefende Behandlung von Themenpunkten auf späteren Seiten, einem gezielten Gedankenfluss im Weg und stellt keine gute Lösung dar. 2. Manche Ausführungen hätten besser aufbereitet werden sollen. So deckt sich z.B. der nach dem ersten eine Aufzählung markierenden Fettpunkt stehende Text auf Seite 20 oben nicht ganz mit dem, was sich aus der Abbildung 4 ergibt (9,5 Prozent sind etwas anderes als 93,8 Promille). Kleinigkeiten vermögen den Gesamteindruck eines Buches zu beeinträchtigen. Ein derart kritisches Buch wie „Machtwahn“ sollte selbst die kleinste Angriffsfläche vermeiden. Medienfreund (nach der Lektüre des besprochenen Buches fällt es schwer, diesen Namen beizubehalten)

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