Albrecht Mangler Unverschlüsselt

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Inhaltsangabe zu „Unverschlüsselt“ von Albrecht Mangler

Humorvoll und ein bisschen böse – die Zukunft wird nicht rosig, aber spannend! Albrecht Manglers Roman „Unverschlüsselt“ jetzt als eBook bei dotbooks. München, 2052: Das Wetter ist gut, das Leben entspannt. Im internationalen Netzwerk TUBE läuft rund um die Uhr die beste Unterhaltung. Und sollte doch mal so etwas wie ein Problem auftreten, gibt es dafür stets die richtige App. Vigo und seine Freunde träumen davon, in der schönen neuen Welt reich und berühmt zu werden – mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre, jene längst vergessene, verrückte Zeit, als sich die Menschen noch Gedanken um belangloses Zeug wie Datenschutz und totale Überwachung machten. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf einen Keller voller Relikte aus der damaligen Zeit. Und die sind inzwischen allerfeinste Schwarzmarktware … Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Unverschlüsselt“ von Albrecht Mangler. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Interessantes Thema, aber leider auch nicht mehr.

— Betsy

So könnte unsere Zukunft wirklich ausehen!

— Buecherdrache-Hannah

Die Geschichte ist insgesamt leider etwas zu grob geraten, auch, wenn sie auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen möchte.

— eightletters

dieses Buch hat mich sehr überrascht und fasziniert

— Binchen84

Realistisch, witzig, aber auch beängstigend. Ein toller Kurzroman.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Buch hat einen interssanten Ansatz, der aber in meinen Augen nicht besonders gut umgesetzt wurde ...

— Ascari0

Wozu diskutieren wir eigentlich noch über Datenschutz? Wir werden im Jahre 2052 so gläsern sein wie es nur möglich ist.

— DisasterRecovery

Detailierte Beschreibung und klare Charaktere machen das Geschehen real und nachvollziehbar.

— Cat0890

Nicht unspannend, viel passiert jedoch nicht

— Aglaya

Interessante Idee und gut geschrieben. War in null komma nichts verschlungen.

— Aer1th

Stöbern in Science-Fiction

QualityLand

Humorvoll, erschreckend und genauso verrückt wie die Realität - definitiv lesenswert!

FleurDeVie

Neanderthal

Bei Seite 414 abgebrochen.

LillySj

Schwerelos

Schwerelos, hilflos und doch so liebevoll und spannend. Katie Khan lässt den Leser mitfiebern und bringt uns Max und Carys dicht an Herz.

einz1975

War was?

„War was?“ kann man nur witzig finden, wenn man Star Wars nicht mag.

Lieblingsleseplatz

Die Optimierer

Mal was ganz anderes, schön kurzweilig, spannend schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.

shari77

Giants - Zorn der Götter

Kommt nicht ganz an den ersten Band ran, aber nach wie vor sehr unterhaltsam. Ich bin gespannt auf Teil 3.

Dajin

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  • Zum Glück nur ein kurzes eBook

    Unverschlüsselt

    Aurora

    06. February 2015 um 16:51

    Da ich zum Zeitpunkt meiner Bewerbung für dieses - wie sich herausstellte doch recht kurze - eBook bei Blogg dein Buch Lust auf eine weitere Dystopie hatte und sich der Klappentext zudem sehr gut anhörte, freute ich mich natürlich, dass ich dieses eBook lesen durfte. Ganz schnell schlug diese Freude beim Lesen jedoch um. Denn es spielt zwar in der Zukunft, ist aber - wenn ich das jetzt richtig interpretiert habe - eher eine Utopie statt einer Dystopie. Auch wenn alles überwacht wurde, jeder Schritt, die die Menschen in dieser Zukunft gehen, war es nicht düster. Die Menschen lebten eigentlich ein tolles Leben – zumindest von dem, was man überhaupt mitbekam, was leider nicht viel war. In der Hinsicht hätte ich mir mehr gewünscht, denn die Idee an sich fand ich wirklich nicht schlecht. Zudem hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Für mich war es eher eine Berichterstattung, wie ein Dokumentarfilm bzw. eine Serie entsteht. Es war daher sehr trocken und langweilig, was auch die beiden Wendungen, die darin auftauchen, nicht mehr wettmachen konnten. Man konnte sich außerdem die Charaktere und alles drum herum gar nicht wirklich vorstellen, weil es keine Beschreibungen gab. Die Spannung fehlte meiner Meinung nach leider auch komplett, obwohl die Geschichte an sich sicherlich Potential hätte, wenn sich der Autor nicht nur auf die Durchführung dieser Fernsehdokumentation versteift hätte und alles andere, was das „neue München“ bzw. diese „neue Welt“ ausgemacht hätte, links liegen gelassen hätte, sondern den Leser mitgenommen hätte. Zum Beispiel wurden auch einige Neuheiten, die wir nicht kennen, erwähnt, aber nicht näher beschrieben, was ich sehr schade fand. Denn genau darüber hätte ich gern mehr gewusst. Im Nachhinein bin ich daher doch sehr froh darüber, dass das eBook so kurz war. Denn ich war froh, als ich mich durchgequält hatte.

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  • I'll be watching you.

    Unverschlüsselt

    eightletters

    15. January 2015 um 20:09

    Klappentext München, 2052: Das Wetter ist gut, das Leben entspannt. Im internationalen Netzwerk TUBE läuft rund um die Uhr die beste Unterhaltung. Und sollte doch mal so etwas wie ein Problem auftreten, gibt es dafür stets die richtige App. Vigo und seine Freunde träumen davon, in der schönen neuen Welt reich und berühmt zu werden – mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre, jene längst vergessene, verrückte Zeit, als sich die Menschen noch Gedanken um belangloses Zeug wie Datenschutz und totale Überwachung machten. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf einen Keller voller Relikte aus der damaligen Zeit. Und die sind inzwischen allerfeinste Schwarzmarktware … Rezension Gleich zu Beginn die Anmerkung, dass dieses Buch vom Verlag ins Genre "Fantasy & Mystery" eingeordnet wurde. Beidem möchte ich sofort widersprechen: die Zukunft, in der die Handlung von Unverschlüsselt spielt, hat wirklich nichts mit einer Fantasywelt zu tun. Man darf es sich nicht anders vorstellen als eine Welt, die vollkommen verkabelt und vernetzt ist. Alle Menschen sind auf "Sharing" aus und halten wenig von Datenschutz. Sie leben in einer Gesellschaft, in der alles automatisiert wurde: der Kühlschrank prüft beispielsweise selbst, welche Lebensmittel benötigt werden und "lässt" über eine App einkaufen. Die Einkäufe werden anschließend nach Hause geliefert. An jeder Laterne, selbst an Mülleimern, kann eine Standort-Bestimmung durchgeführt werden. Durch das System wird man vollständig überwacht, jedoch haben sich die Menschen daran gewöhnt und genießen ihr Leben auf diese Art und Weise sogar. In diesem Roman werden lauter kleine (und auch große) technische Spielereien vorgestellt - an dieser Stelle führe ich keine weiteren an, damit nicht zu viel verraten ist. Denn die Entdeckungen, die man während der Lektüre machen kann, überraschen und schockieren aus heutiger Sicht doch enorm. Das Interessante an diesem Roman ist, dass man sich als Leser selbst dabei erwischt, wie man denkt: "Wow, cool!" - aber schon bald ebbt diese Euphorie ab und verwandelt sich in ein "Oh Gott, nein, bitte lass' es niemals so weit kommen". Diese Geschichte ist intelligente Zukunftsvision und ernsthafte Warnung zugleich. Man realisiert recht schnell, dass alle technischen Neuerungen in Unverschlüsselt durchaus denkbar wären, wenn man sie zulassen würde. Das einzige, was uns von einer solchen Zukunft noch trennt, ist unsere aktuelle Auffassung von Datenschutz - und auch diese fällt im Zeitalter von Facebook und Co. langsam in sich zusammen. Man merkt schnell, dass in dieser Geschichte weniger der Plot im Vordergrund steht als die gesellschaftliche Konstruktion an sich. Ich persönlich habe die Handlungen an sich eher als recht vage wahrgenommen, auch die Charaktere schienen mir nur grob skizziert zu sein, was mir den Einstieg in die Geschichte sehr kompliziert gemacht hat - die Identifizierung mit den Charakteren fiel mir hin und wieder sehr schwer, die Perspektive, aus der erzählt wurde, wirkte auf mich sprunghaft und nicht wirklich schlüssig. Die Kapitellänge variierte enorm. Manchmal anstrengend lang, dann wieder überraschend kurz. Gestalterisch hätte meiner Auffassung nach noch ein wenig mehr drin sein können, zumindest was diese Punkte angeht - ich kann jedoch auch verstehen, dass man sich eher auf die "Realität" an sich konzentrieren möchte. Auf knapp über 100 Seiten bleibt für viel weitere Gestaltung auch nicht viel Spielraum. Ein weiterer Punkt: um den Roman in vollen Zügen 'verstehen' zu können, braucht man ein wenig kulturtheoretisches und philosophisches Vorwissen über die großen Denker unserer Vorzeit. Dies ist in keinem Fall negativ, jedoch klingt die Kurzbeschreibung des Inhalts weitaus lockerer, als das Buch im Endeffekt ist. Fazit Man sollte es nicht zu kritisch sehen - und wahrscheinlich kommt es auch auf den eigenen Geschmack an - aber in Unverschlüsselt hat der Autor den Fokus wirklich auf die technischen "Möglichkeiten" und Gefahren gelegt, die in der Zukunft auf uns warten können. Wer tiefe Charaktere oder eine besondere Handlung möchte, der sucht hier vergebens. Das Buch ist nicht "mal eben" zu lesen, man muss dabei durchaus seinen Kopf einschalten und sich Gedanken über das machen, was man liest. Wer ein realistisches Bild unserer Zukunft sehen möchte, der sollte sich auf dieses Buch einlassen! Besonderes Schmankerl sind definitiv die "Rückblenden" auf die Techniken und sozialen Netzwerke unserer Zeit.. die ironischen Bemerkungen in dieser Hinsicht sind wirklich etwas zum Grinsen. 

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  • dieses Buch hat mich sehr überrascht und fasziniert

    Unverschlüsselt

    Binchen84

    15. January 2015 um 09:42

    Inhalt: München, 2052: Das Wetter ist gut, das Leben entspannt. Im internationalen Netzwerk TUBE läuft rund um die Uhr die beste Unterhaltung. Und sollte doch mal so etwas wie ein Problem auftreten, gibt es dafür stets die richtige App. Vigo und seine Freunde träumen davon, in der schönen neuen Welt reich und berühmt zu werden – mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre, jene längst vergessene, verrückte Zeit, als sich die Menschen noch Gedanken um belangloses Zeug wie Datenschutz und totale Überwachung machten. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf einen Keller voller Relikte aus der damaligen Zeit. Und die sind inzwischen allerfeinste Schwarzmarktware … Über den Autor: Albrecht Mangler studierte Literatur, Sprachwissenschaft und Soziologie und veröffentlichte preisgekrönte Essays zu den Themen Fegefeuer, BILD-Zeitung sowie Generationengerechtigkeit. Meine Meinung: Von diesem Buch bin ich sehr fasziniert gewesen. So ähnlich stelle ich mir die Welt in Zukunft auch vor. Alles ist miteinander verknüpft, ähnlich wie es heute schon mit Facebook passiert.  Mit "Unverschlüsselt" ist Albrecht Mangler eine tolle Geschichte gelungen die nicht nur spannend sondern auch stellenweise witzig und ironisch auf die heutige Zeit zurückblickt.  Sein Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Er schafft es, nicht nur den Leser am Ende des Buches sehr zu überraschen sondern auch die Protagonisten.  Die Protagonisten sind sehr liebevoll und detailreich ausstaffiert und man kann sie sich bildlich vor dem inneren Auge vorstellen. Auch die WG wird toll beschrieben.  Kurze einprägsame Kapitel lassen die Seiten schnell dahin fliegen und über jedem Kapitel wird mit einem Schlagwort mitgeteilt um was es darum geht. Das Cover ist relativ schlicht gehalten. Man sieht den unteren Teil eines Kopfes auf dem quasi ein Netzwerk abgebildet ist. Auf Höhe des Halses ist der Autor und der Buchtitel angegeben. Beides lässt sich sehr gut lesen und hebt sich durch die kräftige rote und schwarze Farbe gut vom Hintergrund ab. Unterhalb des Titels ist ein Strichcode zu sehen. Das Cover macht einen sehr guten Eindruck auf mich und passt gut zu der Handlung. Fazit: Der Roman "Unverschlüsselt" hat mich begeistert und überrascht zugleich. Eine absolute Kaufempfehlung für alle die begeistert von Technik und der Zukunft sind und jene die es vielleicht noch werden wollen. www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Vernetzung bis in den kleinsten Winkel

    Unverschlüsselt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2015 um 01:03

    Vigo und seine Freunde leben in München im Jahre 2052. Die Welt ist komplett vernetzt, jede Bewegung kann nachvollzogen werden, TUBE und Puma sind DIE sozialen Netzwerke, über die von Bezahlung bis hin zum Einkaufen alles gemacht wird. Selbst Geld wird vorzugsweise über diese Kanäle verdient. Und Vigo hat die Idee zum Geld verdienen: eine Dokumentation über die 2010-er Jahre, als noch nicht alles vernetzt war. Wie war das Leben damals? Wie kamen die Menschen ohne Vernetzung klar? "Unverschlüsselt" ist mein erster Roman von Albrecht Mangler und hat mich fasziniert. Der Autor entführt seine Leser in eine erschreckend reale Zukunft, in der das Leben weitesgehend online verfolgbar wird und die Menschen sich diesem Trend vollkommen freiwillig unterwerfen. Etwas, was heute bereits teilweise passiert. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive berichtet. Dabei folgt man Vigo und seinen WG-Bewohnern, die alle mehr oder minder erfolgreich per Puma ihr Geld verdienen. 3-D-Drucker, Vernetzung verschiedener Unternehmen und ein Einkaufsbringdienst sind bereits Realität und machen das Leben angenehmer. Industrie und Herstellung von realen Produkten wurden nach Afrika ausgelagert, die Menschen der ersten Welt leben von ihren Ideen und deren Verkauf. Was sich zunächst wie der Traum schlechthin anhört, hat auch seine Schattenseiten. Und diese lässt Albrecht Mangler sehr gut in die Story selbst einfließen. Dabei erhebt er weder belehrend den Zeigefinger noch malt er die Zukunft in düsterem Schwarz. Der Autor zeigt einfach nur, dass selbst das bequemste Leben eine Schattenseite hat. Und gerade das machte mich nachdenklich. Denn schon heute veröffentlichen wir immer wieder Fakten aus unserem Leben, bei denen wir vor 10 Jahren noch heftigst mit dem Kopf geschüttelt hätten. Was für den Einen der Wandel der Zeit ist, ist für den Anderen das Horrorszenario schlechthin. Und so fühlte ich mich auch bei "Unverschlüsselt". Auf der einen Seite war ich fasziniert und begeistert von den Möglichkeiten, die Albrecht Mangler in der Zukunft sieht. Auf der anderen Seite war ich aber auch erschüttert, mit welcher Freude sich die Menschen gläsern haben machen lassen. Will ich unbedingt, dass meine Freunde jederzeit wissen, wo ich bin und was ich tue? Die Figuren selbst werden nur kurz vorgestellt. Doch für die Geschichte war dies ausreichend. Denn die Spannung kommt nicht durch die Personen an sich auf, sondern durch ihre Handlungen und ihr Streben nach Informationen. Und so gibt es auch kein langes Vorgeplänkel. Man ist direkt in der Story, was mir sehr gut gefallen hat. Das Ende war für mich dann überraschend, lehrreich und gibt dem ganzen Werk nochmal einen leicht moralischen Anstrich, ohne dabei wertend zu sein. Der Stil von Albrecht Mangler ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist jugendlich frisch, locker und mit dem nötigen Witz. Die Zukunft, wie der Autor sie sich vorstellt, ist glaubhaft und könnte so durchaus bald Realität werden. Toll! Fazit: ein toller Kurzroman, der mich überzeugen konnte. Wer gern was über die Zukunft liest, sollte hier zugreifen.

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  • Unverschlüsselt

    Unverschlüsselt

    DisasterRecovery

    29. December 2014 um 13:08

    Nach einer sehr knappen Einführung in die Gewohnheiten und Möglichkeiten im Jahre 2052, schaut der Autor in unserer Zeit der 2010er zurück und bringt dort alles zur Sprache, was bei uns gerade Thema ist: Europa im Wandel, technischer Fortschritt, NSA, soziale Netzwerke. Zusammen mit den Protagonisten der Geschichte geht es auf eine Zeitreise in unsere Zeit. Durch geschickte Vergleiche erfährt man wie das Leben in der Zukunft aussehen wird.  Ein Schock für alle Leseratten: Bücher gibt's nur noch auf dem Schwarzmarkt, dafür scheint es allerdings der sonntägliche Tatort bis ins Jahr 2052 zu schaffen, wer hätte das gedacht ^^. Getreu dem Trend, der auch uns bestens bekannt ist, nämlich "Alles kommt irgendwann wieder in Mode", interessieren sich die Menschen in 2052 besonders dafür wie wir in den 2010er Jahren gelebt haben. Die Protagonisten wittern ihre Chance und wollen eine mehrteilige Doku-Reihe über die Besonderheiten dieser Zeit drehen. Diese soll über alle ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle an den Mann gebracht werden. Zunächst ist das Projekt ein absoluter Erfolg, bis etwas unvorhergesehenes geschieht und sie einen typischen und selten doofen Etnschluss fassen. Auch dann noch laufen ihre skupellosen Machenschaften wirklich gut, bis es zu einer grandiosen Wendung kommt. Ich war total begeistert und schadenfroh. "In der transparenten Welt war derjenige auffällig, der keine kontinuierliche Datenspur hinter sich herzog. Wer unsichtbar sein wollte, musste Mainstream sein. Ein Datenleben unter vielen individuellen Daten von Individuen, die eine Daten-Milchstraße ergaben und aussagten: Wir sind alle besonders." (S. 64) Fazit: Erschreckend, dass der Autor wenig fantasiert. Alles was er schildert, ist entweder heute schon möglich und wenn nicht, dann auf jeden Fall denkbar in ein paar Jahren. Man sieht unserer Welt und den Stand der Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel. Viele unserer heutigen Sorgen werden entkräftet, andere wiederum werden wahr. Die technische Entwicklung ist nicht aufzuhalten.  Beruhigend und erschreckend zugleich ist, dass wir Menschen uns kein bisschen ändern werden. Unsere Habgier, das Streben nach Macht und Reichtum. Das alles werden wir nie ablegen. Ein Hoch auf die Transparenz im Netz und die Naivität der gläsernen User.

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  • Schöne neue Welt

    Unverschlüsselt

    Aglaya

    27. December 2014 um 16:40

    München, 2052. Eine Gruppe von jungen Erwachsenen versucht, die Vergangenheit neu zu entdecken. „Unverschlüsselt“ ist ein Sci Fi Roman, der völlig ohne Aliens, Raumschiffe, Roboter oder ähnliches auskommt. Die beschriebene Zukunft ist zwar einerseits fremd, andererseits aber sehr vertraut und unserer heutigen Zeit absolut ähnlich. Vito und seine drei Freunde versuchen, mit einer Dokumentation über die 10er Jahre, unsere Gegenwart, Geld zu machen und verstricken sich dabei in Straftaten, echte und eingebildete. Während der ersten Hälfte des Buches passiert kaum etwas, die handelnden Personen und ihre Welt werden beschrieben, doch ausser vor sich hinleben tun sie eigentlich nichts. Dies entspricht dem normalen Alltag in der von Albrecht Mangler beschriebenen Zukunft: Arbeit gibt es in der westlichen Welt eigentlich keine mehr, „Otto Normalbürger“ verdient sein Geld, indem er sich selbst die Zeit vertreibt und das Resultat (Musik, Bilder, Ideen) dann online verkauft, oder indem er sich gesund verhält und von den Krankenkassen Geld erhält. Jeder Schritt wird überwacht und sofort den interessierten Stellen mitgeteilt. Bei diesem Leben verwundert es mich nicht, dass es Vito und Co. Bald langweilig wird und die Truppe „Action“ sucht. Rückblickend können sich die vier zwar nicht vorstellen, in unserer Welt zu leben, in dem man noch eine oftmals ungeliebte Tätigkeit ausüben musste, um sich seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, doch bei der Lektüre hatte ich nicht den Eindruck, dass sie wirklich glücklicher sind als wir heute... Während ich mich bei der Lektüre nicht gelangweilt habe, fällt mir eine Empfehlung dennoch schwer. Eine wirkliche Handlung enthält „Unverschlüsselt“ nicht, was passiert kann in maximal drei Sätzen zusammengefasst werden (was ich hier nicht tue, um Spoiler zu vermeiden). Beschreiben würde ich den Roman als „Brave New World light“ (wobei ich aber nicht behaupten möchte, dass „Unverschlüsselt“ an bekannte Zukunftsromane wie eben Brave New World oder 1984 heranreichen könnte).

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  • Spannender und amüsanter Blick in die Zukunft

    Unverschlüsselt

    Aer1th

    27. December 2014 um 16:33

    Worum geht’s? München im Jahr 2052. Vigo und seine WG Freunde leben ein komplett vernetztes Leben. Jeder weiß zu jedem Zeitpunkt wo sich der andere gerade befindet; der Kühlschrank registriert, was gegessen wurde und bestellt es gleich vom lokalen Supermarkt neu, personalisiertes und individualisiertes Fernsehprogramm und das alles ist so selbstverständlich wie eh und je. Für jedes Problem gibt es eine App und jede Bewegung und Aktion eines Menschen wird registriert. Vigo und seine Freunde träumen davon reich zu werden und einen der begehrten unpersonalisierten Senderplätze im internationalen Netzwerk TUBE zu ergattern. Schaffen wollen sie dies mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre. Die Jahres des Umschwungs, in denen sich die Menschen noch Gedanken machten um Datenschutz und totale Überwachung. Meine Gedanken zum Buch Ein spannender Blick in die Zukunft, die die totale Überwachung zu etwas völlig normalem und alltäglichem macht. Albrecht Mangler beschäftigt sich in seinem Buch mit einem, für mich sehr interessanten Thema. Der Zukunft und wie sie aussehen könnte. Dabei erschafft er ein Bild, das gar nicht so unrealistisch ist, sogar ziemlich wahrscheinlich. Anders als wir heutzutage scheint in Manglers Buch keiner bzw. kaum einer ein Problem damit zu haben, dass der Mensch nun komplett gläsern ist. Vielmehr entscheiden sich die einzelnen Bürger dazu ihr Essverhalten und ihre sportlichen Betätigungen öffentlich zu teilen, denn so müssen sie weniger Krankenkassenbeitrag zahlen. Selbst das Konsumverhalten hat sich geändert. Jeder einzelne kann Content für die internationalen Plattformen “Tube” und “Puma” generieren oder erstellten Content teilen, um damit Geld zu verdienen. Da alles per 3D Drucker ausgedruckt werden kann, ist dies eine ziemlich geniale Idee des Geldverdienens in der Zukunft. So erschreckend der Gedanke auch ist, einen kompletten digitalen Striptease hinzulegen und wirklich alles öffentlich zu machen bzw. machen zu müssen; so interessant sind die anderen Ideen, die der Autor hier ins Spiel bringt. Eine so kreative Bevölkerung, die selber kreiert, die Tatsache, dass man sich alles sofort per 3d Drucker ausdrucken kann, das sind alles Ideen, die mir super gut gefallen. Neben einer interessanten und spannenden Geschichte kann “Unverschlüsselt” auch mit einem guten Lesefluss punkten. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen. Anspruchsvoll, aber nicht überfordernd, auch wenn nicht jeder mit der verwendeten Wortwahl zurecht kommen wird. Es spielt halt in der Zukunft. Auch gut gefallen hat mir die leichte Gesellschaftskritik, die aber eher humorvoll und weniger mit erhobenem Zeigefinger daher kommt. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch von mir. Mit nur 116 Seiten ist das Buch relativ kurz, was nicht schlimm ist. Doch wenn man sich Zeit lässt zum Aufbau der Charaktere und der Welt, dann hätte ich mir auch für das Ende ein wenig mehr Zeit und Raum gewünscht. Im Vergleich zum Anfang war es mir einfach ein wenig zu schnell und abrupt. Allerdings war ich auch etwas verwirrt, als das Buch bei 78% endete und ich noch mit mehr Inhalt und Seiten gerechnet hatte. Mein Fazit Ein kurzes aber durchaus lesenswertes Buch, das einen spannenden und realitätsnahen Blick in die Zukunft wirft. Durch die spezielle Thematik vielleicht nicht jedermanns Sache, aber diejenigen, die gerne jetzt schon ein wenig in der Zukunft leben, denen könnte das Buch gut gefallen. Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen für diesen kleinen, aber feinen Zukunftsroman.

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  • Ein Roman zum Nachdenken!

    Unverschlüsselt

    Cat0890

    26. December 2014 um 18:53

    Klapptext   “Humorvoll und ein bisschen böse – die Zukunft wird nicht rosig, aber spannend! Albrecht Manglers Roman „Unverschlüsselt“ jetzt als eBook bei dotbooks. München, 2052: Das Wetter ist gut, das Leben entspannt. Im internationalen Netzwerk TUBE läuft rund um die Uhr die beste Unterhaltung. Und sollte doch mal so etwas wie ein Problem auftreten, gibt es dafür stets die richtige App. Vigo und seine Freunde träumen davon, in der schönen neuen Welt reich und berühmt zu werden – mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre, jene längst vergessene, verrückte Zeit, als sich die Menschen noch Gedanken um belangloses Zeug wie Datenschutz und totale Überwachung machten. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf einen Keller voller Relikte aus der damaligen Zeit. Und die sind inzwischen allerfeinste Schwarzmarktware … Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Unverschlüsselt“ von Albrecht Mangler. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.”     Meine Meinung   Eine sehr interessante Zukunftsgeschichte über das Jahr 2052. Was es nicht alles gibt in unserer Zukunft. Der Gläserne Mensch ist Alltag und jeder weiß jederzeit, was jemand tut und wo er ist. Selbst die Konzerne und Regierung arbeiten transparent. Alles ist vernetzt und es gibt keine Privatsphäre. Auf einer Seite ist es sehr interessant und vielleicht auch gut, wenn man die Entscheidungen und Vorgänge der Konzerne und der Regierung sehen und beeinflussen kann. Aber wollen wir wirklich keine Privatsphäre mehr haben? Der Roman lässt einen nachdenken. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Die Umgebung und die Details sind sehr realistisch beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man fließt nur so durch die Welt von 2052.  Das Ende ist überraschend und die Botschaft ist klar. Der Roman hat mich nachdenklich zurückgelassen und zeigt auf, dass, egal was die Zukunft bringt, der Mensch immer gleich sein wird.     Mein Fazit   Eine Geschichte über die Zukunft, die real werden könnte und einen zum Nachdenken anregt. Detailierte Beschreibung und klare Charaktere machen das Geschehen real und nachvollziehbar. Ich danke dotbooks für das Rezensionsexemplar. 

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