Albrecht Schau

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Dichter in Handschellen, Vom Stöhnen des Leibes und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Albrecht Schau

Albrecht Schau *1936 in Gleiwitz, lebt in Ludwigsburg. Studium der Germanistik und Sportwissenschaft, Promotion über Eichendorff, Hochschul-lehrerlaufbahn, seit 2001 emeritiert, zweite Existenz als Schriftsteller und Rezitator. Viele Buchveröffentlichungen, u.a. die Romane: Der Prof. Eine verwilderte Criminal-Groteske, nachlässig erzählt, Valentin Verlag, 2001; FIVE-ZERO-OUT. Mit 50 bist du draußen. Blitzlichter auf einen nicht enden wollenden Kriminalfall, Valentin Verlag, 2002; Dichter in Handschellen, Kontrast Verlag, 2006; Hörbuch zu den „Handschellen“, 2007; Von der belebenden Wirkung des Verbrechens. Urlaubsgrüße aus dem wahren Leben, POP-Verlag, 2010, ein Aphorismen Band :Von Schlagbäumen, Schlaglöchern und Schlaglichtern. Aphorismen und Capriccios, POP-Verlag, 2013, und die Kurzgeschichten: Von der Lust am Morden mit Worten. Briefwechsel zwischen Monika Geier und Albrecht Schau, in: „Chaussee 13“ 2007; Janus – Nebelspalter, in: Anthologie „Fichten, Fälle, Fahnder“, Podzun Verlag, 2005; Eiskalte Wut, in: Anthologie „Mordlust“, Storia Verlag, 2005.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Dichter in Handschellen" von Albrecht Schau

Ech gut!
Wedmavor einem Jahr

Eher ein Gesellschaftsroman mit guter Portion Ironie als Krimi. Aber sehr geistreich und eloquent.

Klappentext beschreibt den Ausgangspunkt ganz gut: „Hörspaß mit augenzwinkerndem Blick in die Abgründe der menschlichen Seele. Felix Ascher ist ein Sonntagskind, wie es im Buche steht. Immer auf der Sonnenseite des Lebens stehend, hängt der 45-Jährige seine Karriere an den Nagel, genießt fortan das Leben als Lebemann und beginnt Krimis zu schreiben. Doch authentische Krimis lesen sich am besten, wenn man sie auch selbst erlebt hat. Und so beschließt Felix Ascher Verbrecher zu werden...“

Im Grunde wird hier über die Welt, Gott, Moral, Freundschaft, Liebe, Beziehungen, Familie usw. laut nachgedacht.

Felix Ascher ist ein Professor der Literatur, der unbedingt einen Krimi Bestseller schaffen will. Dafür ist ihm nichts zu schade. Nach und nach wird er zum Gesetzesübertreter, in immer stärkerer Form, hat aber stets sine gute Erklärung bzw. einen guten Grund für seine Taten parat. Später diskutiert er mit dem Staatsanwalt darüber, genauso wie mit dem Geistlichen, der Psychoanalytikerin uvm. Stets ist er schlauer als die anderen. Was er über die heutige Gesellschaft sagt, ist kaum von der Hand zu weisen. So gesehen, hält er ihr den Spiegel vor Augen.

Geistreich, stets auf den Punkt, manchmal etwas hochgestochen formuliert, wie es sich einem Professor gebührt, ist dieser Krimi erzählt worden. Eine Story wechselt die andere, es gibt viele skurrile Figuren, die ihre eigenen Geschichten mitbringen, es wird also nicht wirklich langweilig. Und eine gute Prise Erotik ist auch da.

Erzähler Andreas Herler hat ganz gut gelesen. Die 8:30 Minuten waren doch schnell vorbei.

Solche Krimis werden wohl heute nicht mehr geschrieben, dieser ist von 2006, was echt schade ist. Hier wird auch hinlänglich erklärt, warum, u.a. wie das Publikum von den Verlagen antizipiert/ gesehen wird, welche Anforderungen dies an die Autoren stellt uvm.

Fazit: Eine gute, facettenreiche, gesellschaftskritische Groteske. Gern gehört.

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