Aldous Huxley

 4 Sterne bei 1.794 Bewertungen
Autor von Schöne Neue Welt, Brave New World und weiteren Büchern.
Autorenbild von Aldous Huxley (©Gemeinfrei)

Lebenslauf von Aldous Huxley

Aldous Leonard Huxley wurde am 26. Juli 1894 in Godalming, England geboren und starb am 22. November 1963 in Los Angelos, USA. A. L. Huxey war ein britischer Schriftsteller, der in die Vereinigten Staaten auswanderte. Er wurde in eine Familie hineingeboren, die mehrere erfolgreiche Wissenschaftler hervorbrachte. Bereits in jungen Jahren litt Aldous Leonard Huxley an einer Sehbehinderung, die sein Sehvermögen beträchtlich einschränkte. Im Alter von 22 Jahren veröffentlichte Huxley sein erstes Buch und studierte Literatur am Balliol College in Oxford. Schon in jungen Jahren erklärt er die Schriftstellerei zu seinem Beruf. Thematisch beziehen sich seine Werke auf die Entmenschlichung der Gesellschaft durch den wissenschaftlichen Fortschritt. Nach dem Umzug 1937 nach Kalifornien begann für Aldous Leonard Huxley eine neue Schaffensphase. Er setzt sich mit Themen der Mystik und Psyche auseinander. Dazu führte er 1953 ein Experiment durch, mit dem die Wirkung von Meskalin auf die menschliche Psyche getestet wurde. In diesem Zusammenhang prägte er in seinem letzten Roman "Island" den Begriff "psychadelic". Aldous Leonard Huxley starb am 22. November 1963 an Kehlkopfkrebs. Kurz vorher ließ er sich von seiner Frau das Halluzinogen LSD verabreichen.

Neue Bücher

Schöne Neue Welt

Erscheint am 23.09.2020 als Hardcover bei S. FISCHER.

Alle Bücher von Aldous Huxley

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Cover des Buches Schöne Neue Welt9783596905737

Schöne Neue Welt

 (1.097)
Erschienen am 06.03.2014
Cover des Buches Eiland9783492976589

Eiland

 (27)
Erschienen am 29.05.2017
Cover des Buches Die Krähen von Pearblossom9783737354097

Die Krähen von Pearblossom

 (4)
Erschienen am 22.02.2018
Cover des Buches Wiedersehen mit der Schönen neuen Welt9783492500166

Wiedersehen mit der Schönen neuen Welt

 (3)
Erschienen am 29.05.2017
Cover des Buches Das Genie und die Göttin9783492501071

Das Genie und die Göttin

 (4)
Erschienen am 01.12.2017

Neue Rezensionen zu Aldous Huxley

Neu

Rezension zu "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley

Ein Blick in die Zukunft
Milagrovor 4 Monaten

Ich habe mich daran gemacht, den SUB abzubauen, Schöne neue Welt kam wie gerufen. Nachdem ich auf den ersten 50 Seiten ein wenig verhalten war, nahm diese Geschichte an Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Fasziniert hat mich dabei insbesondere die Weitsicht des Autors, das Buch ist Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts geschrieben und trotzdem noch aktuell. Die Idee der Klone, der Umgang miteinander in einer scheinbar weichgespülten Gesellschaft, die Überwachung dieser Gesellschaft durch auf Schlüsselpositionen eingesetzten Männern erscheinen wirklich sehr realistisch. Utopie oder Fingerzeig auf das, was kommt, denkt man nicht selten beim Lesen! Es hat mir gefallen, die Gesellschaft zu beobachten, mich ein wenig vor dem Verhalten zu gruseln. Die Geschichte liest sich flott und sollte auf keiner Leseliste fehlen. 

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Rezension zu "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley

Schöne neue Welt?
Nespavanjevor 9 Monaten

Wir schreiben das Jahr 632 nach Ford. Krieg, Krankheit und Elend sind in dieser Gesellschaft verschwunden. Die breite Masse erfreut sich an Soma, eine staatlich und gesellschaftlich akzeptierte Droge und am genormten Glück keine tiefen Gefühle zu hegen. Keine Frau und kein Mann muss sich mehr Gedanken über Kinder kriegen machen, sie werden am Fließband produziert. Zu Anfang des Romans führt ein Direktor eine Gruppe von Studenten durch  so eine Fabrik.  Lenina, eine Fabrikmitarbeiterin, beschließt auf anraten ihrer Freundin mit Sigmund in ein Reservat für die letzten wild lebenden Menschen zu reisen. Denn sie hat sich bereits viel zu oft mit ein und denselben Mann getroffen und Promiskuität ist ein bevorzugtes sexuelles Verhalten.

Zeitgenössische dystopische Literatur orientiert sich immer wieder an klassischer Si-Fi von Autoren wie H. G. Wells, George Orwell oder eben Aldous Huxley. Als Fan dieses Genre bleibt einem ja gar nichts anderes übrig als so ein Werk zu lesen. Daher war es auch Zeit Aldous Huxleys Werk genauer unter die Lupe zu nehmen. „Schöne neue Welt ist wohl sein bekanntestes Buch, wobei seine anderen Bücher sich nicht unter dem Steffel verstecken müssen. Manch einer mag sich nun an der Erzählsprache reiben und das eher nihilistisch gehaltene Büchlein verdammen, weil es zur Pflichtschullektüre gehört. Das Erschreckende an diesem ist eben das Erscheinungsjahr 1932 und der Umstand, so utopisch das Werk vor 80 Jahren war, das wir uns bereits hin entwickeln oder bereits haben und es sehr wohl gesellschaftskritisch gelesen werden kann.

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Rezension zu "Schöne Neue Welt" von Aldous Huxley

Nicht so schöne neue Welt
Elizzyvor einem Jahr

Meine Meinung
Wir haben “Schöne neue Welt” gemeinsam im Reading Classics Buchclub gelesen. Bei der Besprechung war ich leider nicht dabei doch nichts desto trotz möchte ich eine Rezension zum Buch schreiben.
Der Einstieg in diese Geschichte viel mir schwer, ich war zwar neugierig auf das Buch und habe mich auch sehr auf diesen Klassiker gefreut, doch gleich zu Beginn wurde ich von der Sprache und den Fachausdrücken überrollt.
Es war schwierig sofort Anschluss in die Geschichte zu finden, da doch vieles sehr technisch und wissenschaftlich geschrieben wurde. Auch das Brutsystem, das gleich am Anfang ausführlich erklärt wurde, war alles andere als einfach. Schnell erhielt man den Eindruck; Hier ist nichts dem Zufall überlassen, diese neue Welt ist bis ins letzte Detail geplant und kontrolliert.
Ich fand es durchaus spannend einen Einblick in diese Welt zu erhalten, zu sehen was sich wie verändert hatte und welche Auswirkungen dies auf die Menschen in dieser Geschichte hatte.
Das die Menschen in verschiedene Kasten gesteckt wurden war mir durchaus einleuchtend und kann, wenn zum Glück auch nicht so extrem, mit der heutigen Zeit verglichen werden. So entscheiden die Fähigkeiten mit denen du geboren wirst was aus dir wird. In unserer Zeit geschieht dies alles durch Mutternatur und kann von uns nicht beeinflusst werden. Doch in “Schöne neue Welt” wird bereits beim Herstellen des Embryos entschieden, welche Eigenschaften er später haben wird. Ausserdem werden die Embryos je nach Kasten vom äusserlichen her alle gleich “gezüchtet”. So hat man eine Welt voller Zwillinge, die auch noch alle dieselben Fähigkeiten besitzen.
Diese Welt voller Zwillinge funktioniert ohne jeglichen Fehler. Es existieren keine Beziehungen mehr, denn jeder darf sich mit jedem treffen, somit entsteht kein Raum für Eifersucht. Es herrscht kein Krieg, niemand ist Krank, da alle Krankheiten eliminiert wurden und es scheint so als wären einfach alle und jeder glücklich. Doch wie funktioniert dieses scheinbare Paradies?
Das Zauberwort ist hier: Tabletten. Geht es einem nicht besonders, man nehme eine Tablette. Möchte man sich belohnen, man nehme eine Tablette. Möchte man sich entspannen, man nehme eine Tablette.
Die Menschen sind alle beinahe ständig unter “Drogen” und wurden bereits dazu konditioniert weder selbst zu denken noch Dinge zu hinterfragen.
Als jedoch ein “Wilder” diese, wie er sie nennt “Schöne neue Welt” betritt, beginnt sich eine Welle aufzubäumen und dies scheinbar stabile Welt gerät mächtig ins wanken…
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil war einfach nichts für mich, es war mir teilweise zu kompliziert oder zu ausschweifend geschrieben und vermieste mir die Story, die im Grunde gut war.
Das Cover meiner Ausgabe ist ganz okay, wenn auch nicht besonders gelungen.
Fazit
Wäre der Schreibstil ein anderer gewesen, wären weniger technische und wissenschaftliche Ausdrücke darin vorgekommen, hätte das Buch bestimmt anders auf mich gewirkt. So muss ich der Geschichte “nur” 3 von 5 Herzen geben auch wenn ich die Botschaft, die erschreckend und aufrüttelnd zugleich ist, doch sehr gelungen fand.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Schöne Neue Weltundefined
Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Im Juli wollen wir zusammen "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley lesen.

Klappentext:
1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

Die Leserunde beginnt am 1. Juli und wir freuen uns über jeden, der mit uns lesen möchte!
40 Beiträge
Cover des Buches Warum der stille Salvatore eine Rede hieltundefined

Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion!

Der Klappentext:

Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten?

Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus.

Hintergrundinfos zu mir als Autor und zu dem Romanprojekt (das WIRKLICH ungewöhnliche Wege ging!) finden Sie auf meinem Blog.

Ich stelle jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein Paperback oder ein E-Book (je nach Wunsch) kostenlos zur Verfügung, Versand ebenfalls kostenlos. Also: wer bei Namen wie Sorokin, Douglas Adams, Murakami, Tom Sharpe, David Sedaris oder Thomas Pynchon neugierig wird, der muss sich bei dieser Leserunde bewerben!

32 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Schöne Neue Weltundefined
Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen.

Mit "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley geht es weiter.

Zur Ausgabe

Ein Meisterwerk neu in der Sprache unserer Zeit

1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt.

Über Aldous Huxley

Aldous Huxley (1894 – 1963) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, ein scharfzüngiger Zeitkritiker und begeisterter Reisender. Nach dem Welterfolg seines zum Sprichwort gewordenen Romans "Schöne Neue Welt" zog er 1937 nach Kalifornien, wo er u.a. das Drehbuch für eine Hollywood-Verfilmung von Jane Austens Roman ›Stolz und Vorurteil‹ schrieb. Neben zahlreichen Romanen, Essays, Kurzgeschichten und Reisetagebüchern verfasste er auch ein Kinderbuch: "Die Krähen von Pearblossom und die Geschichte, wie dieses und jenes und überhaupt etwas sehr Komisches geschah".

Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein.

Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet.

Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" bis zum 08.01.2015 auf folgende Frage:

Zukuntfsvisionen in der Literatur…
In den Regalen der Bibliotheken und Buchgeschäften wimmelt es in letzter Zeit von düsteren, apokalyptischen, bedrohlichen Vorstellungen unserer Welt in der Zukunft.
Das Thema Zukunft ist nichts Neues in der Literatur. Aber nur manche Autoren haben es geschafft, aus ihren utopischen und anti-utopischen Werken zeitlose Klassiker zu machen: George Orwell, H. G. Wells, Edward Bellamy, natürlich Aldous Huxley…

Welche
utopischen und nicht utopischen literarischen Werke aus der Gegenwart könnten aus eurer Sicht noch in 100 Jahren für Gesprächsstoff sorgen und es vielleicht bis zum Klassiker der Weltliteratur schaffen, und warum?

Ich freue mich sehr auf eure Antworten!

Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.
399 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  scholli2000vor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Aldous Huxley wurde am 25. Juli 1894 in Godalming (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 2.843 Bibliotheken

auf 237 Wunschlisten

von 57 Lesern aktuell gelesen

von 15 Lesern gefolgt

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