Schöne Neue Welt

von Aldous Huxley 
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Schöne Neue Welt
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Positiv (801):
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Ein beeindruckendes und erschreckendes Buch!

Kritisch (46):
B

War leider nicht meins, musste mich zwingen es fertig zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Schöne Neue Welt"

1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.
Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596905737
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:06.03.2014

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Rezensionen und Bewertungen

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    Yolandes avatar
    Yolandevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich konnte damit leider überhaupt nichts anfangen :(
    Anstrengender Klassiker

    "Schöne neue Welt" (engl. Brave New World) ist ein 1932 erschienener dystopischer Roman des britischen Schriftstellers Aldous Huxley (1894-1963), der eine Gesellschaft in der Zukunft, im Jahre 2540 n.Chr., beschreibt, in der "Stabilität, Frieden und Freiheit" gewährleistet scheinen.
    Mittels physischer Manipulationen der Embryonen und Föten sowie der anschließenden mentalen Indoktrinierung der Kleinkinder werden die Menschen gemäß den jeweiligen gesellschaftlichen Kasten geprägt, denen sie angehören sollen und die von Alpha Plus 

    (für Führungspositionen) bis zu Epsilon Minus (für einfachste Tätigkeiten) reichen.
    Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt. Die Regierung jener Welt bilden Kontrolleure, Alpha Plus-Menschen, die von der Bevölkerung wie Idole verehrt werden.
    Das Werk gehört zu den einflussreichsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Es inspirierte Autoren aller Generationen zu eigenen Zukunftsvisionen. 
    Der Roman gilt neben George Orwells "1984" als ein Musterbeispiel einer totalitären Diktatur in der Literatur .
    (Quelle: Wikipedia)


    Das Buch hat mich ziemlich enttäuscht und ich fand es unheimlich anstrengend zu lesen. Der Grundgedanke, dass ein totalitärer Staat seine Bewohner nicht gewaltsam unterdrückt, sondern durch permanente Bedürfnisbefriedigung ruhig stellt, ist sehr interessant und ungewöhnlich. Allerdings entsteht in diesem Roman kein richtiger Handlungsfluss. Zu Beginn wird die "Schöne Neue Welt" hauptsächlich erklärt und beschrieben. Im Nachwort meiner Ausgabe (Fischer Verlag, 2013) vergleicht es Tobias Döring mit einem Reisebericht und das trifft es ziemlich gut. Erst zum Ende hin kommt ein bisschen Handlung auf, wobei ich dort aber keinerlei Sympathie für irgendeinen der Protagonisten aufbringen konnte. Alles und jeder blieb mir fremd.
    Ich habe mich immerhin bis zum Ende durchgekämpft, kann aber leider nur 1 Stern vergeben.

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    cynthors avatar
    cynthorvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ohne jden Zweifel unter den Top drei der Dystopien.
    Schöne, alte Dystopie

    Inhalt

    Im Jahr 2540 werden Menschen nicht mehr geboren, sondern in großen Fabriken gezüchtet und auf ihr Leben in ihrer spezifischen Kaste konditioniert. Der Psychologe Bernard Marx, Angehöriger der obersten Klasse, also ein Alpha, verabredet sich mit der Beta und Fabrikarbeiterin Lenina Crown zu einem Ausflug in ein amerikanisches Reservat. Dort werden Menschen „gehalten“, die sich nicht in die moderne Gesellschaft integrieren wollen. Sie treffen John, den Sohn einer ehemaligen Beta,  die es vor Jahrzehnten unfreiwillig ins Reservat verschlagen hat.
    Dieser verliebt sich in Lenina, kommt aber mit der freizügigen Sexualmoral nicht zurecht.
    Seine Versuche, die Gesellschaft mittels Versen von Shakespeare zu verändern, scheitern – der Weltaufsichtsrat erklärt, dass die Menschen den Inhalt schlichtweg nicht mehr verstehen würden, und das sei gut so. Schlussendlich entschließt sich John zu einem Leben als Eremit. Als ihn aufgrund von Reportagen allerdings zahllose Schaulustige aufsuchen und beobachten wollen, begeht der „edle Wilde“ Selbstmord.

    Meinung

    „Brave, New World“, bzw. „Schöne Neue Welt“ von Aldous Huxley gehört nicht von ungefähr zu den absoluten Klassikern dystopischer Literatur, und hält locker mit Werken wie „1984“ oder „Fahrenheit 451“ mit – meiner Meinung nach überflügelt der Roman diese sogar. Das liegt vor allem an der besseren Prophezeiungsfähigkeit des Autors, der heutige Entwicklungen mit erstaunlicher Präzision vorhergeahnt und  noch einmal mehrere hundert Jahre in die Zukunft konsequent extrapoliert hat.

    Der hohe Technologisierungsgrad der zivilisierten Menschheit äußert sich vor allem in ihrer Fähigkeit, ein gesellschaftliches Kastensystem entwickelt zu haben, bei dem die Menschen physio- und psychologisch dahingehend manipuliert werden, mit ihrem Leben und ihrer Kaste zufrieden zu sein. Das Bokanowski-Verfahren, bei dem (realistisch betrachtet und ehrlich ausgesprochen) beschränkt intelligente, willige Arbeitssklaven herangezogen werden, die nicht einmal den Ehrgeiz zur Revolution besitzen, ist das wohl größte Anzeichen einer Gesellschaft, die alle Menschlichkeit verloren hat. Auch wenn der Mensch von Heute noch einige Jahre von einer solchen „Zivilisationsstufe“, als die sie nur ein Zyniker bezeichnen könnte, entfernt, aber anhaltende Debatten um Wunschkinder im Reagenzglas und ähnliche, erbittert geführte Diskussionen führen in genau diese Richtung.

    Andere Themengebiete werden nur nebenbei angeschnitten, wie das Konsumverhalten der Menschen in der Zukunft: Spiele sind zu Materialschlachten verkommen, Arbeitern wird eingeimpft, gerne ins Grüne zu fahren, weil nur durch den ständigen Verbrauch von Gütern die Wirtschaft in Gang gehalten werden kann – Parallelen zu den heutigen Lebenszyklen mancher Produkte sind selbstverständlich rein zufällig…

    Frühsexualisierung, sexuelle Freiheit und tabuisierte Begriffe wie „Mutter“ und „Vater“, oder noch entsetzlicher, „natürliche Geburt“ sind ebenfalls Gegenstand fortlaufender Meinungsverschiedenheiten. Dazu kommt die legale Volksdroge „Soma“, deren Gebrauch von allen Widrigkeiten des Lebens ablenken soll, wodurch die Bürger zur manipulierbaren Masse mutieren.

    Es ist bemerkenswert, dass trotz all dieser Ablenkung den Menschen eine geistige Leere zu spüren verbleibt, die selbst der genial beschriebene „technologische Religionskult“ um den Automobilhersteller Ford mitsamt seinen orgiastischen Vereinigungsfeiern nicht zu überdecken vermag. Immerhin werden Abweichler und Außenseiter nicht zur Strecke gebracht wie in anderen Dystopien, sondern ganz human auf entlegene Inseln abgeschoben, was dem Zyniker als Hoffnung reichen muss.

    Huxley greift auch das Motiv des „Edlen Wilden“ auf, das Prinzip des Menschen, der als primitiv bezeichnet und betrachtet wird, in Wahrheit – und für den Leser vollkommen offensichtlich – moralisch weitaus höher stehend ist als der Rest der „zivilisierten“ Menschheit.

    Sonnige Tage und erholsame Nächte!

    PS: Wem der Stil meiner Rezension bzw. die Auswahl der vorgestellten Bücher gefällt, findet auf meinem Blog (https://cynthor.wordpress.com) weitere „Bücherschätze“ und auch Infos zu meinem eigenen gesellschaftskritischen Fantasy-Roman „Ethopia – Erwachen“.

    Kommentare: 6
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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Jahr
    Schöne neue Welt


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Ich wollte schon lange einmal die grossen, bekannten Dystopie- Klassiker lesen und da durfte dieses Buch hier natürlich nicht fehlen....


    Allerdings habe ich die Geschichte grösstenteils in der ungekürzten Hörbuchvariante gehört, weshalb ich zuerst auf den Sprecher eingehen möchte.


    Matthias Brandt würde ich jetzt nicht gerade zu meinen Lieblingshörbuchsprechern zählen. Es ist nicht so, dass mich seine Stimme nerven würde oder ich seine Art vorzulesen nicht mag, aber irgendwie ist er einfach nicht unbedingt Meins.


    Den Schreibstil habe ich als doch recht gewöhnungsbedürftig erlebt, was aber auch an der Übersetzung liegen könnte. Insgesamt hinterliess er bei mir einen etwas holprigen, hölzernen, sperrigen, Eindruck. Teilweise war auch die Satzstellung etwas eigenartig und das Ganze lässt  sich nicht unbedingt flüssig lesen.
    Zusätzlich würde ich den Stil nicht unbedingt als bildhaft beschreiben und es viel mir teilweise schon schwer mir das Alles vorstellen zu können.


    Schon bei einem anderen Klassiker in demselben Genre ist mir aufgefallen, dass ich insgesamt keine grosse Empathie den Protagonisten gegenüber empfinden kann. Dies war leider auch hier wieder der Fall, zusätzlich finde ich die ganze Ausarbeitung der Charaktere völlig blass, fade und auf eine Art oberflächlich.
    Man mag über Jugend- Dystopien sagen was man will, aber wenigstens verursachen dort die Protagonisten Emotionen in einem seien diese nun positiv oder negativ ......


    Wenn ich bedenke wann dieses Buch geschrieben wurde, war es beim Lesen für mich doch erschreckend, wie viele Themen heute schon fast den Tatsachen entsprechen.
    Von daher hat mich die Geschichte auf alle Fälle zum nachdenken gebracht. Gut gefallen hat mir auch wie die Entstehung dieser ganzen Welt und ihrem System  erklärt und begründet wurde.
    Einige Dinge fand ich aber doch auch etwas skurril oder " abgefahren" vor allem alles rund um das Buch von Shakespeare.
    Dies waren auch die Abschnitte, die vom Sprecher doch etwas zu dramatisch und überzogen vorgelesen wurden, vielleicht lag es auch daran, dass ich sie als schon fast etwas lächerlich empfunden habe....


    Insgesamt war vor allem die Thematik interessant und bietet auf jeden Fall einiges an Diskussionsstoff, jedoch mausert sich das Buch sicher nicht zu einer meiner Lieblings- Dystopien ;)


    Ich vergebe 3,75 Sterne

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    wortkulisses avatar
    wortkulissevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Alt und doch aktuell. Mitreißend und doch abstoßend. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben!
    Schöne neue Welt - Aldous Huxley

    Aldous Huxleys Roman "Schöne neue Welt" ist wohl einer der bekanntesten dystopischen Romane unserer Zeit und für mich der erste dieser Art, den ich gelesen habe. Ich hatte ihn mir relativ spontan nach der Uni gekauft, weil ihn einer meiner Dozenten in der Vorlesung, die ich zuvor hatte, erwähnt und uns Studenten empfohlen hat. Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe. Losgelassen hat es mich aber noch lange nicht.

    632 nach Ford leben die Menschen in einem Weltstaat. Es ist eine Welt, in der es scheinbar keine Probleme gibt: keine Krankheiten, kein unansehnliches Altern, kein Unglück und schon gar keinen Liebeskummer. Die Menschen sind glücklich und gehen zufrieden ihrer vorbestimmten Aufgabe nach. In dieser Welt leben Lenina, eine perfekte, dauerhaft glückliche und promiskuitiv lebende Beta-Bürgerin, und Bernard, ein untersetzter und nicht den körperlichen Ansprüchen gerecht werdender Alpha. Bernard, der aufgrund seiner körperlichen Unzulänglichkeit ein Außenseiter ist, verhält sich rebellisch und macht sich häufig Gedanken, über die bestehenden gesellschaftlichen Normen. Doch das ist nicht von langer Dauer: Als er mit Lenina einen Ausflug in ein Reservat macht und schließlich einen der dort lebenden Wilden mit in die Zivilisation bringt, verändert sich sein gesellschaftlicher Status schlagartig. Der einzige, der diese schöne neue Welt nun hinterfragt, ist der Wilde.

    „Ich will aber keinen Komfort. Ich will Gott, ich will Dichtung, ich will reale Gefahren, ich will Freiheit, ich will Güte. Ich will Sünde.“
    „Kurzum […] Sie fordern das Recht, unglücklich zu sein.“
    „Also gut“, bejahte der Wilde trotzig, „dann fordere ich eben das Recht, unglücklich zu sein.“
    „Ganz zu schweigen von dem Recht, zu altern, hässlich und impotent zu werden, dem Recht auf Syphilis und Krebs, dem Recht, zu wenig zu essen zu haben […], dem Recht, unaussprechliche Schmerzen aller Art zu erleiden.“
    Es herrschte lange Schweigen.
    „Ja, ich fordere diese Rechte, alle.“ – S. 275

    Der Roman beginnt mit einer detaillierten Erklärung der Brut- und Aufzuchtstationen und des ausgeklügelten und abstoßenden Kastensystems, in dem die Menschen leben. Ein Alpha-Plus lebt in der obersten Kaste und bildet die Spitze der Gesellschaft, er ist ausgesprochen intelligent, groß gewachsen und individuell. Das Kastensystem reicht schließlich bis hinunter zum Epsilon-Minus, der in der untersten Kaste lebt, durch zahlreiche Manipulationen (etwa Sauerstoffmangel oder Alkoholzufuhr im Fötusstadium) körperlich untersetzt und unintelligent ist, die einfachsten Tätigkeiten ausführt und hunderte Klone besitzt. Als Leser*in wird einem schnell klar: Diese perfekte Welt, ist nicht so schön, wie sie auf den ersten Blick scheint. Die Bevölkerung wird bereits im Kleinkindalter konditioniert und später durch Sex, maßlosen Konsum und Soma (ein Droge, die die Menschen in einen rauschhaften Zustand des Glücks versetzt) manipuliert.

    „Mord tötet nur einen – und was ist schon der Einzelne?“ Mit einer ausholenden Geste deutet er auf die Mikroskopreihen, die Reagenzgläser, die Inkubatoren. „Wir können mit Leichtigkeit neue hervorbringen – so viele wie wir wollen. Unorthodoxie aber bedroht mehr als den Einzelnen, sie trifft die Gesellschaft als solche. Ja, die Gesellschaft selbst.“ – S. 170

    Das erschreckendste an diesem dystopischen Roman ist für mich die Art und Weise, wie die Menschen gefügig gemacht werden. Dieser Weltstaat kann zwar als totalitär bezeichnet werden, aber zeichnet sich nicht dadurch aus, dass die Menschen durch Terror und Gewalt unterdrückt werden – sondern durch ihre eigenen Bedürfnisse: Durch Sex, das Streben nach Glück und Konsum. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in solch einem System jemand gegen dieses auflehnt, geht gegen null. Und während ich beim Lesen immer wieder gedacht habe, ein Glück, dass unsere Gesellschaft nicht so ist, bin ich mir jetzt, einige Wochen später, nicht mehr so sicher. Natürlich ist die Darstellung in Huxleys Roman extrem und überspitzt, aber befinden wir uns nicht sogar schon auf einem Weg dahin? Mit Designerbabys, maßlosem Konsum, der uns schon jetzt dazu bewegt, Dinge eher wegzuschmeißen als sie zu reparieren, und der Pornowelt im Internet? Vielleicht klingt das übertrieben, aber diesen Gedanken werde ich, seitdem ich das Buch gelesen habe, nicht mehr los.

    Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" ist ein packendes und erstaunliches Buch. Huxleys Einfallsreichtum ist enorm und ich hoffe inständig, dass sich die Menschheit nicht so entwickeln wird, wie in seinem Roman dargestellt. Leider konnte ich mich beim Lesen aber mit keinem der Charaktere identifizieren und habe niemanden gehabt, mit dem ich mitfiebern konnte. Dadurch habe ich auch jetzt nach dem Lesen noch eine gewisse Distanz zu diesem Buch. Nichtsdestotrotz hat mich der Roman gepackt und gegenüber dem schon heute existierenden verschwenderischen Konsum und dem ständigen Streben nach Fortschritt und Perfektion sensibilisiert und meinen Blick darauf verändert.


    Weitere Rezensionen von mit findet ihr auf wortkulisse.net.

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    Miichelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne neue Welt, die doch nicht so schön ist. Obwohl das Buch bereits über 80 Jahre alt ist, ist es immer noch aktuell.
    Schöne neue Welt - die doch nicht so schön ist

    Inhalt: Das Buch behandelt, wie der Titel bereits sagt, eine neue Welt, der Schauplatz ist in London. Eine schöne neue Welt. Keine Krankheiten, keine Probleme, alle sind dauerhaft glücklich. Schon bald merkt man aber, dass der Preis, der dafür gezahlt wurde hoch ist und unsere heutigen gesellschaftlichen & moralischen Vorstellungen in diesem London für peinlich berührtes verhalten sorgt.
    Eltern, Familie, Geburten? All das gibt es nicht mehr. Genauso wenig wie ein bisschen Zeit alleine oder einen festen Partner. Ganz zu schweigen von all den Büchern und der Kunst, die den Bürgern vorenthalten wird.
    Das wichtigste ist Stabilität. Dies wird in dieser Utopie dadurch erreicht, dass die Leute immer glücklich sind. Konsum, Konsum, Konsum! Geht etwas kaputt, kauft man es einfach neu. Verspürst du einen Anflug einese schlechten Gefühls? Benutz einfach Soma für einen Kurzurlaub. Die ganze Freizeit voller Aktivitäten, dass gar keine Zeit bleibt, sich Gedanken zu machen. Huxley beschreibt seine Gesellschaft in einem Kastensystem, wo die untersten die schlechtesten Berufe verüben müssen und durch Gehirnwäsche in jungen Jahren damit trotzdem glücklich sind.

    Meinung: Die Zukunft, die Huxley hier beschreibt ist erschreckend. Und zwar, weil Stabilität nicht durch offensichtliche Unterdrückung oder sonstige ähnliche Massnahmen durchgeführt wird, sondern durch Zufriedenheit. Aber wenn man dauerglücklich ist vermag man das Glück nicht zu schätzen. Wollen wir das? Denn der Konsum ist heute viel stärker als noch damals, weshalb das Buch auch heute noch aktuell ist.
    Das Buch ist wirklich sehr gut und gesellschaftskritisch, wobei es nach heutigen Massstäben ziemlich handlungslos ist, eher beschreibend. Ich finde, das Buch dennoch gut zu lesen. Es kommen ausserdem viele Fremdwörter vor, die ich nachschlagen musste, was den Lesefluss etwas behinderte, aber nicht weiter schlimm war.

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    LeveretPales avatar
    LeveretPalevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Erschreckend und aktueller den je. Das Buch sollte in
    Eine erschreckend realitätsnahe Dystopie

    Aldous Huxleys Schöne neue Welt ist eine der erschreckensten Dystopien überhaupt, was unter anderem daran liegt, dass ihr Konzept sich von den meisten anderen Dystopien ( wie zB.:  1984) grundsätzlich unterscheidet. Statt durch Dinge, die der Mensch fürchtet - Gewalt, Zensur, Propaganda, Krieg - wird die Gesellschaft bei Huxley durch die Dinge korumpiert und kontrolliert, die sie mag - Konsum, Sex, Drogen.
    Huxley zeigt mit seinen vielseitigen Charaktern und seiner  gut ausgearbeiten Welt allerlei Schwächen der menschlichen Natur  und stellt aber auch zugleich die kontroverse Frage:
    Was ist wichtiger Glücklich sein oder Freiheit, Wahrheit und Anstand?
    Manche, wie zum Beispiel Michel Houellebecq, sind der Ansicht die schöne neue Welt Huxleys wäre eine Utopie, da die Mensch sexuell frei und glücklich sind, während andere, wie Huxley anscheinend selber, darin einen totalitären Albtraum sehen, da die Menschen wie Vieh sind, ohne Kunst und Kultur, darauf konditioniert mit ihrem konsumorientierten und sinnbefreiten Leben glücklich zu sein.
    (Etwas was heutzutag aktueller den je ist, wenn man sich die Lebensweisen mancher Menschen in den Indutrieländern ansieht)
    Obwohl der Roman bereits 1932 erschien, scheint er stellenweise wie eine Prophezeigung, da er viele Ding richtig vorhersagt beziehungsweise unserer Gegenwart viel näher erscheint, als er sollte.

    Auf jeden Fall ein Buch welches man selber gelesen haben muss um sich ein Urteil zu bilden. Ich fand es spannend, angenehm zu lesen und nachdenklich.  Die Charakter sind sehr interessant und vielschichtig.

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    Farbwirbels avatar
    Farbwirbelvor 3 Jahren
    Gut konstruiertes Gedankenkonstrukt mit Schwächen in der Mitte

    Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass ich die Übersetzung von Herberth E. Herlitschka las. Diese ist, was Namens- und Ortsbezeichnungen angeht, deutlich von der neuen Übersetzung, die ich mir auch zu Gemüte führen werde, zu differenzieren. Wie ich herausfand, hängt dies mit der NS-Zeit zusammen. Durch die Versetzung der Geschichte nach Berlin wollte Herlitschka wohl die Absurdität von Gleichschaltung deutlich machen. Das Buch landete damals schnell auf der Liste verbotener Bücher.

    Der Plot soll jedoch der selbe sein.

    „Sie fühlten sich geborgen, jetzt und hier, geborgen in lauem Klima, unter zeitlos blauem Himmel. Als die sechzehn Sexophonisten endlich erschöpft ihre Instrumente weglegten und das Sythetofon den allerneuesten Verhütungsfreudenwalzer brachte, glichen sie Zwillingsembryos, die sanft miteinander auf das Wogen eines in eine Flasche abgefüllten Ozeans vo Blutsurrogat schaukelten.“ - S. 78

    Huxley entwirft in seinem Kennwerk eine Dystopie von großem Ausmaß. Der Leser erhält im ersten Teil einen Einblick in die Strukturen dieser Welt, die der unseren nicht gleicht (– vermutlich gleicht sie unserer heutigen Welt mehr, als es Huxley je erwartet hätte).

    Es gibt die Zivilisation und Reservation. Die Zivilisation wird als erstes vorgestellt. Die Menschen sind in verschiedene Kasten eingeteilt, die auch mit Intelligenzgraden zu vergleichen sind. Die Menschen werden in Zuchtanstalten in Flaschen gezüchtet. Die Züchtung der Menschen wird auf ein erstaunliches Maß erhöht, denn es werden teilweise über neunzig Embryos aus einem Ei und einem Spermium erzeugt. Dies soll dazu beitragen, die Produktivität auf dem selben Level zu halten und die Gleichheit zu fördern, schließlich handelt es sich dabei um Mehrlinge.

    Bereits die Kinder erhalten im Schlaf eine Konditionierung, die ihnen ausschließlich Werte und Verhaltensnormen des ford'schen Universums einflößt. Zudem wird es als normal angesehen, dass Kinder mit ihren Spielkameraden Sex haben. Sowieso ist Sex ein spannendes Thema in dem Werk, wird er doch von Liebe und Familie abgespalten und einzig zur Befriedigung genutzt. Das Leben der Bewohner des ford'schen Universums (Henry Ford = eine Art Gott) empfinden die Idee einer Familie und die Idee von Eltern, selbst die Idee von Liebe abartig. Die Menschen werden missachtet, sollten sie längere Zeit den selben Sexualpartner haben.

    Unzufriedenheit wird mit einer Droge namens „Soma“ gestillt. Niemand darf unglücklich sein und wer unglücklich ist, muss Soma nehmen.

    „Normung auf den Tod beginnt im Alter von anderthalb Jahren. Jeder Dreikäsehoch verbringt zwei Vormittage in der Woche in einer Moribundenklinik. Dort gibt es die schönsten Spielsachen und an Sterbetagen Schokoladencreme. Sie lernen, das Sterben als eine Selbstverständlichkeit hinzunehmen.“ - S. 146


    Die Geschichte geht dann damit weiter, dass Marx und Lenina vorgestellt werden. Marx ist ein recht unglücklicher Mensch, der seinem Unglück darüber Ausdruck verleiht, dass er gegen Konventionen der ford'schen Gesellschaft verstößt und damit zum Teil auch Lenina, zu der er sich eigentlich hingezogen fühlt, verschreckt. Lenina wiederum lässt sich eigentlich nur mit ihm ein, weil sie auf diesem Wege einmal die Reservation kennenlernen kann. Die beiden fliegen nämlich nach Neumexiko, wo noch „Wilde“ leben und können dort das Geheimnis des Direktors der Zuchtanstalt lüften. Dieses Geheimnis wird dann mit in die Zivilisation gebracht und es kommt dazu, dass die Grenzen der Dystopie erschüttert werden – nicht aber zerstört.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass mich das Buch ein wenig enttäuscht hat. Vermutlich liegt es an der Übersetzung? Ich habe so viel Gutes über das Buch gehört. Ich empfand die Sprache teilweise wirklich wundervoll, wie die Zitate zeigen, gleichwohl war sie teilweise sehr krampfig. Außerdem fand ich die Darstellung der Reservation schwierig und auch die Shakespear-Verknüpfung etwas... simpel (?). Dafür gefiel mir hingegen der erste Teil und das Ende des Buchs wirklich gut, weshalb ich auch etwas zwiegespalten bin, die Bewertung betreffend.

    Ich denke, ich sollte einmal die neue Übersetzung lesen, die soll nämlich weniger sperrig sein und ist vor allem auch authentisch übersetzt. Trotzdem muss ich sagen, dass es viele Denkanstöße brachte: Umgang mit Frauen als Sexualobjekt, Kinder und Sex, Sucht nach Glück, Normierung, Umgang mit Hygiene, Alter, Übergewicht, Elitenförderung, Angst vor Fremden... Schon spannend.

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    divergents avatar
    divergentvor 3 Jahren
    Schoene neue Welt

    Titel: Schöne neue Welt
    Originaltitel: Brave New World

    Autor: Aldous Huxley
    Seitenanzahl:  303
    Genre: Roman, Dystopie, Utopie
    Verlag: Fischer

    [[[[[     Zu Beginn: ich tu mir mit meiner Rezension zu diesem Buch wirklich schwer -> das nur mal am Rande    ]]]]]

    Worum geht's?

    Die Welt in der Zukunft:
    Menschen werden in Kasten eingeteilt und die Welt, wie wir sie heute kennen, gibt es so nicht mehr. Die ganzen Länder,die es früher gab, wurden zusammengefasst in einen Weltstaat mit einer Weltregierung. Menschen vermehren sich nicht mehr auf normale Art sondern sie werden in Aufzuchtszentren geboren. Vereinfacht gesagt; sie kommen in
    Reagenzgläsern zur Welt.

    Meinung

    Also ehrlich gesagt hätte ich dieses Buch ja nach den ersten zwanzig Seiten am liebsten abgebrochen - aber, da ich quasi dazu gezwungen wurde, das Buch zu lesen, da es momentan (leider) unsere Klassenlektüre im Englischunterricht ist, konnte ich mich diesem Buch ja leider nicht entziehen. Ich habe das Buch ja auf Deutsch gelesen (wobei ich es eigentlich auf Englisch lesen sollte) und fand es ja ehrlich gesagt schon nicht so einfach zu lesen. Es gibt irrsinnig viele Kapitel, was zwar gut ist, aber die Kapitel werden immer abwechselnd aus der Sicht von den verschiedensten Personen erzählt. So fand ich es alles andere als leicht,der Geschichte folgen zu können. Den Einstieg fand ich noch recht interessant, aber je mehr Kapitel und so auch Personen vorgestellt wurden,desto schwieriger fand ich es, der Geschichte zu folgen. Ich muss aber auch gestehen,dass ich die Geschichte recht interessant fand, es wäre nur schön gewesen, wenn nicht alles so verwirrend wäre. "Schöne neue Welt" ist definitiv kein Buch für zwischendurch! Es ist anspruchsvoll geschrieben und man muss sich echt die Zeit dafür nehmen. Ich werde das Buch wohl nochmals auf Englisch lesen, da die Geschichte leider nicht so gut bzw fast gar nicht bei mir hängen geblieben ist.
    Aber dafür,dass der Autor das Buch schon 1932 geschrieben hat, ist es echt modern. Und es stimmt schon, was bereits andere Leser geschrieben haben, nachdem man das Buch gelesen hat, denkt man schon über die Geschichte nach. Vieles,was Huxley schreibt, gibt es in unserer Welt heutzutage schon, was echt irgendwie beängstigend ist, da das Buch schon so alt ist.

    "Schöne neue Welt" bekommt von mir 2 von 5 Sternchen! Aber ich werde das Buch sicherlich nochmals lesen müssen.

    Kommentare: 2
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    Paulina_s avatar
    Paulina_vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne neue Welt, so aktuell wie nie.
    Großartig.

    Ich könnte dieses Buch immer und immer wieder lesen. Es ist einfach eine großartige Gesellschaftskritik und erschreckend aktuell! Eines meiner Lieblingsbücher!

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    Notizheftes avatar
    Notizheftevor 3 Jahren
    Moderner Klassiker: Schöne Neue Welt

    Bedauern ist im Hinblick auf misslungene Kunst so lästig wie bei schlechtem Benehmen.

    So schreibt Aldous Huxley 1946 im Vorwort zur unveränderten Neuauflage seines bereits 1932 erschienenen Buches, das nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus wichtiger denn je erschien. Er habe das Buch nach den Erfahrungen der zurückliegenden Jahre nicht an manchen Stellen berichtigen können, sondern hätte es neu schreiben oder eben unverändert belassen müssen.

    Der Titel lautet im Original »Brave New World« und stellte die deutschen Verlage, die das Buch schon 1932 und dann nach dem Krieg vermehrt herausbrachten, vor gewisse Schwierigkeiten. Sollte man das Shakespearezitat in der den Deutschen liebgewordenen Schlegel-Tieck-Übersetzung (»Wackre neue Welt«) veröffentlichen? »Welt – wohin?«, so der erste Titel, wurde aus naheliegenden Gründen 1938 verboten. 1950 wählte man »Wackere neue Welt«, 1953 dann »Schöne neue Welt«, ebenso in einer Neuübersetzung aus dem Jahr 1973. Die vorliegende Neuübersetzung von Uda Strätling aus dem Jahre 2013 wurde »Schöne Neue Welt« betitelt. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, daß diese Formulierung für die von Huxley entworfene Utopie steht und sich, gerade im deutschen Sprachraum, völlig von Shakespeare abgelöst hat.

    An die Schullektüre habe ich keine Erinnerung mehr; es handelt sich somit der Sache nach um eine Erstbegegnung.

    Weiter geht es unter:

    https://notizhefte.wordpress.com/2015/06/28/moderner-klassiker-schone-neue-welt/

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Apfelgruens avatar
    Herzlich willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

    Im Juli wollen wir zusammen "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley lesen.

    Klappentext:
    1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

    Die Leserunde beginnt am 1. Juli und wir freuen uns über jeden, der mit uns lesen möchte!
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    MichaelWaesers avatar

    Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion!

    Der Klappentext:

    Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten?

    Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus.

    Hintergrundinfos zu mir als Autor und zu dem Romanprojekt (das WIRKLICH ungewöhnliche Wege ging!) finden Sie auf meinem Blog.

    Ich stelle jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein Paperback oder ein E-Book (je nach Wunsch) kostenlos zur Verfügung, Versand ebenfalls kostenlos. Also: wer bei Namen wie Sorokin, Douglas Adams, Murakami, Tom Sharpe, David Sedaris oder Thomas Pynchon neugierig wird, der muss sich bei dieser Leserunde bewerben!

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    abas avatar
    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen.

    Mit "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley geht es weiter.

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    Ein Meisterwerk neu in der Sprache unserer Zeit

    1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

    Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt.

    Über Aldous Huxley

    Aldous Huxley (1894 – 1963) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, ein scharfzüngiger Zeitkritiker und begeisterter Reisender. Nach dem Welterfolg seines zum Sprichwort gewordenen Romans "Schöne Neue Welt" zog er 1937 nach Kalifornien, wo er u.a. das Drehbuch für eine Hollywood-Verfilmung von Jane Austens Roman ›Stolz und Vorurteil‹ schrieb. Neben zahlreichen Romanen, Essays, Kurzgeschichten und Reisetagebüchern verfasste er auch ein Kinderbuch: "Die Krähen von Pearblossom und die Geschichte, wie dieses und jenes und überhaupt etwas sehr Komisches geschah".

    Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein.

    Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet.

    Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" bis zum 08.01.2015 auf folgende Frage:

    Zukuntfsvisionen in der Literatur…
    In den Regalen der Bibliotheken und Buchgeschäften wimmelt es in letzter Zeit von düsteren, apokalyptischen, bedrohlichen Vorstellungen unserer Welt in der Zukunft.
    Das Thema Zukunft ist nichts Neues in der Literatur. Aber nur manche Autoren haben es geschafft, aus ihren utopischen und anti-utopischen Werken zeitlose Klassiker zu machen: George Orwell, H. G. Wells, Edward Bellamy, natürlich Aldous Huxley…

    Welche
    utopischen und nicht utopischen literarischen Werke aus der Gegenwart könnten aus eurer Sicht noch in 100 Jahren für Gesprächsstoff sorgen und es vielleicht bis zum Klassiker der Weltliteratur schaffen, und warum?

    Ich freue mich sehr auf eure Antworten!

    Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.
    scholli2000s avatar
    Letzter Beitrag von  scholli2000vor 3 Jahren
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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Uda Strätling […], die sich voll auf den spöttischen Witz und die visionäre Kraft der Sprache Huxleys konzentriert

    mit Bravour neu ins Deutsche übertragen

    Uda Strätling hat sein Zukunftswerk neu übersetzt – und zwar genau so, wie der Visionär ihn damals im Original geschrieben hat.

    Das Buch unterhält und fordert zugleich heraus. Heute mehr denn je.

    Dass heute das Feld der ›kontemplativen Wissenschaften‹ begründet wurde, würde Aldous Huxley zweifellos erfreuen – und zeugt einmal mehr von der visionären Kraft seines literarischen Werks.

    Nun liegt eine neue Übersetzung durch Uda Strätling vor, die […] die heute noch gültige Aktualität dieser dunklen Abrechnung Huxleys mit gesellschaftlichen Fehlentwicklungen unterstreicht.

    Man kann ihn als Spiegel unserer Zeit lesen und erlebt dabei Unglaubliches. Anmerkungen und Nachwort klären auf.

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