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vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen.

Mit "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley geht es weiter.

Zur Ausgabe

Ein Meisterwerk neu in der Sprache unserer Zeit

1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt.

Über Aldous Huxley

Aldous Huxley (1894 – 1963) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, ein scharfzüngiger Zeitkritiker und begeisterter Reisender. Nach dem Welterfolg seines zum Sprichwort gewordenen Romans "Schöne Neue Welt" zog er 1937 nach Kalifornien, wo er u.a. das Drehbuch für eine Hollywood-Verfilmung von Jane Austens Roman ›Stolz und Vorurteil‹ schrieb. Neben zahlreichen Romanen, Essays, Kurzgeschichten und Reisetagebüchern verfasste er auch ein Kinderbuch: "Die Krähen von Pearblossom und die Geschichte, wie dieses und jenes und überhaupt etwas sehr Komisches geschah".

Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein.

Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet.

Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" bis zum 08.01.2015 auf folgende Frage:

Zukuntfsvisionen in der Literatur…
In den Regalen der Bibliotheken und Buchgeschäften wimmelt es in letzter Zeit von düsteren, apokalyptischen, bedrohlichen Vorstellungen unserer Welt in der Zukunft.
Das Thema Zukunft ist nichts Neues in der Literatur. Aber nur manche Autoren haben es geschafft, aus ihren utopischen und anti-utopischen Werken zeitlose Klassiker zu machen: George Orwell, H. G. Wells, Edward Bellamy, natürlich Aldous Huxley…

Welche
utopischen und nicht utopischen literarischen Werke aus der Gegenwart könnten aus eurer Sicht noch in 100 Jahren für Gesprächsstoff sorgen und es vielleicht bis zum Klassiker der Weltliteratur schaffen, und warum?

Ich freue mich sehr auf eure Antworten!

Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

Autor: Aldous Huxley
Buch: Schöne Neue Welt

Thaliomee

vor 3 Jahren

Ooooh, ein Klassiker. Ich hüpfe in den Lostopf und werde vielleicht auch teilnehmen, wenn ich nicht gewinne (dieses Buch sollte es ja in "alt" in jeder öffentlichen Bücherei geben). Ich hoffe, das hat keinen Einfluss auf meine Gewinnchancen ;)

Ich denke, dass in 100 Jahren die Bücher für Gesprächsstoff sorgen, die heute erfolgreich waren. Das heißt, man wird sich fragen, warum Harry Potter so große Erfolge erzielte und was dies über die Gesellschaft aussagt. Das selbe gilt für Twilight - vielleicht finden es die Menschen in der Zukunft absurd über so etwas zu schreiben oder die Serie hat den Anfang dafür gelegt, dass Vampire nur etwas für Kinder und Jugendliche sind. Man wird sich nicht mehr vorstellen können, dass auch Erwachsene Vampirromane lesen.

Denkbar ist natürlich auch, dass es zu einem großen Stromausfall kommt: In dem Fall wäre "Black Out" eine Pflichtlektüre und der Autor wird als Visionär gefeiert.

Wahrscheinlich amüsieren sich die Menschen über "Shades of Grey" und verstehen nicht, warum solch prüde Beschreibungen bei den Menschen unseren Jahrhunderts irgendwelche Schamgefühle hervorrufen konnten.

Wie ihr seht, habe ich keine Ahnung, aber ich bin gespannt, auf weitere Antworten!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich habe immer großen Respekt vor Klassikern, da mir die Sprache oft zu altmodisch und unverständlich ist.
Dies ist eine neue Übersetzung in der Sprache unserer Zeit. Das macht mir Mut!
Ich finde das Thema auch spannend, wenn man bedenkt, dass es so aktuell sein soll (was kritische Klassiker oft tatsächlich heute noch sind).
Ja, da möchte ich gerne mal den ersten Klassiker Versuch starten und mit den Gewinnern eine Leserunde mitmachen.
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(Im Beitrag weiter unten habe ich dann auch mal die Frage beantwortet, damit ich auch wirklich im Lostopf lande). :-)
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376 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Kleine1984

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: Kapitel VIII - Kapitel XII
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Mich hat das mit den Reservaten und dem Passierschein auch gewundert, genauso wie die Erlaubnis den ungenormten Wilden mitzubringen. Stellt er doch eine Gefahr für die Gesellschaft dar... Marx hat mich als Charakter sehr enttäuscht. Erst hatte ich etwas Mitleid, aber dass er neidisch auf seine Freunde ist, ist wirklich ein hässlicher Charakterzug.
Ichmich mal gespannt, inwieweit Lenina zu einer Entwicklung und echten Gefühlen fähig ist.
P.S, ich hätte auch gern Soma-Urlaub. ;-)

aba

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: Kapitel VIII - Kapitel XII

Kleine1984 schreibt:
Mich hat das mit den Reservaten und dem Passierschein auch gewundert, genauso wie die Erlaubnis den ungenormten Wilden mitzubringen. Stellt er doch eine Gefahr für die Gesellschaft dar...

Als Forschungsobjekt...

aba

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: Kapitel VIII - Kapitel XII

Kleine1984 schreibt:
P.S, ich hätte auch gern Soma-Urlaub. ;-)

Wer nicht!

Kleine1984

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 4: Kapitel XIII - Kapitel XVIII
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Ähnlich wie anderen Utopien z. B. Fahrenheit 451 wird Büchern eine destabilisierende Wirkung zugesprochen. Dies zeigt mal wieder die Macht der Worte und des Gedankenaustausches, der ja auch noch in der heutigen Welt von totalitären Regimen nicht gestattet ist.

Mir waren es ehrlich gesagt ein paar zu viele Shakespearzitate, aber das ist sicherlich Gemschmackssache. Trotzdem fand ich die Diskussion von Mond und dem Wilden fand ich ansonsten sehr interessant. Das Recht auf Selbstbestimmung finde ich auch sehr wichtig. Und dass man ohne Unglück nicht wirklich glücklich sein kann, zeigt ja auch das Bedürfnis nach Soma-Urlaub. Interessant fand ich auch den Gedanken, dass die Bewohner der schönen neuen Welt durch weniger Arbeit nicht glücklicher wurden, sondern nur der Somaverbrauch stieg. Dies soll wohl zeigen,, dass wir uns danach sehen etwas Sinnvolles zu tun.

Das Ende fand ich ehrlich gesagt nicht so toll. John tat mir Leid, weil er nicht auf die Inseln durfte. Er fand keinen Platz in keiner der beiden Gesellschaften. Dies wird auch daran deutlich, dass seine Füße Pendeln wie ein orientierungsloser Kompass. Dies Selbstgeißelung verbunden mit den Shakesparezitaten ging mir aber viel zu weit...

Kleine1984

vor 3 Jahren

Fazit/Rezension

Meine Rezi bezogen auf die alte Ausgabe:
http://www.lovelybooks.de/autor/Aldous-Huxley/Schöne-neue-Welt-56230817-w/rezension/1136120912/

aba

vor 3 Jahren

Fazit/Rezension

scholli2000

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 1: Anfang - Kapitel III
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@Arizona

Ich lese das Buch gerade (hoffentlich ist es okay, dass ich mich hier in die Leserunde einklinke -- und das auch noch Monate später. Ich bin neu hier und habe noch keinen richtigen Durchblick).

Zuerst habe ich die "Leseprobe" der aktuellsten Übersetzung von Amazon gelesen (bis Kapitel drei), zurzeit lese ich die alte Übersetzung von 1932 und warte nun auf die aktuelle Ausgabe in Buchform.

Krass an der alten Übersetzung ist die Verlegung der Handlung nach Deutschland, da hat sich der Übersetzer schon sehr viel Freiheit genommen. Aber sie hat auch ihren Reiz, finde ich. Die unterschiedliche Art zu übersetzen schlägt einen interessanten Bogen von 1932 in die Gegenwart und ich werde sicherlich beide Übersetzungen lesen.

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