Aleš Pickar Kalion. Die lautlose Woge

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Inhaltsangabe zu „Kalion. Die lautlose Woge“ von Aleš Pickar

Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte. Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen. Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut … Aleš Pickar erschafft mit KALION ein facettenreiches, geheimnisvolles und vor allem düsteres Epos. Die lautlose Woge ist der Beginn einer Reise in eine rätselhafte und raue Welt und ein spannender Roman, der mit den Normen des High-Fantasy-Genres bricht.

Eine hochgradig komplexe neue Welt mit äußerst spannenden Charakteren!

— MariaAlexandra
MariaAlexandra

Mich hat das Buch restlos überzeugt!

— alexfischt
alexfischt

Spannender und fesselnder Fantasyroman

— Vampir989
Vampir989

Ein gutes Buch, wo ich zu Beginn bei den ganzen Charakteren und Begriffen doch Zweifel hatte, aber am Ende doch fast unbegründet liegt.

— Lily911
Lily911

Ein Muss für "Game of Thrones"-Fans!

— Nyansha
Nyansha

Interessanter Einstieg in eine neue Fanatsie Welt

— Diana182
Diana182

Interessanter Auftakt der Kalion Trilogie

— Nicola_BMG1900
Nicola_BMG1900

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  • Rezensionen
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    Kalion. Die lautlose Woge
    MariaAlexandra

    MariaAlexandra

    29. May 2017 um 22:34

    Das Buch beginnt mit einem Schöpfungsmythos und einer Wette zwischen den Menschen und den Göttern. Und wie alle Legenden ist das so ein bisschen kryptisch - und hat mit dem Duktus vom Rest des Buches wenig zu tun. Aber ich war sofort eingestimmt auf diese neue Welt.Zugegeben, am Anfang war es etwas schwer, sich all diese neuen Dinge, Begriffe, Namen und Orte zu merken. Aber wenn eine neue Welt erschafft werden soll – das ist ja der Anspruch des Autors - dann muss sie eben komplex sein und nicht ein Abklatsch von irgendwas Bekanntem. Da muss ich als Leser eben durch ;)Hab ich aber gern gemacht, und auch wenn viel Kalion-Historisches beschrieben wird, war ich sehr schnell mittendrin. Über die Story an sich will ich jetzt nichts schreiben, da wird bestimmt in den Nachfolgebänden noch einiges passieren. Der Autor hat so viele spannende Ansatzpunkte und so viele Fragen und Verbindungen offengelassen, dass ich auch gar nicht spekulieren möchte. Wirklich beeindruckt war ich von der Charakterzeichnung der Figuren. Da sind einige dabei, die ich am Anfang total nett fand - und dann machten sie auf einmal etwas total Unsympathisches. Aber das gibt ihnen auch viel menschliche Tiefe und macht sie für den Fortgang der Geschichte unberechenbar. Find ich super, denn nichts ist langweiliger, als wenn man vorher schon weiß, wer zu "den Guten" gehört.Außerdem fand ich es wirklich toll, dass da zwischen den Zeilen so viel Sozialkritisches steckt. Was macht Macht mit Menschen und wie gehen sie v.a. mit einer Umkehrung von Machtverhältnissen um? Da hat der Autor wirklich große Momente, ohne dass es in irgendeiner Weise bemüht wirkt. Und auch die Frauenfiguren sind bemerkenswert - keine spitzohrigen Superschönheiten oder aalglatten Kämpferinnen. Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht - und was es mit diesem seltsamen "Kalidor" auf sich hat und mit dieser komischen Krankheit ... Kalion ist definitiv was für Game of Thrones -Fans, aber eben keine Blaupause. Das ist wirklich was anderes. Ich finds für einen ersten Teil echt phänomenal.

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  • Spannend...

    Kalion. Die lautlose Woge
    alexfischt

    alexfischt

    29. May 2017 um 18:00

    Nachdem die Götter die Welt verlassen haben, befindet sich diese im stetigen Krieg: Der Kontinent Neroê besteht aus zahlreichen Völkern unterschiedlicher Kulturen und Ethnien, die miteinander im Zwist liegen. Nach einer gelungenen Machtübernahme von jahrelang unterjochten Sklaven begibt sich ein gefallener Feldherr auf die Flucht.Die frühere Sklavin Nelei heftet sich an seine Fersen, um die Wahrheit über den Mord an ihrer Schwester herauszufinden. Sie bewaffnet sich mit zwei weltbekannten Schwertern vom kostbarsten Material Kalidôr, vermeintlich von den Göttern selbst geschmiedet. Währenddessen lenken intrigante Adlige die Zukunft des Kontinents so, dass es ihnen zugutekommt, und scheuen sich nicht davor, düstere Gestalten der Unterwelt anzuheuern. Natürlich sind die Interessen gegensätzlich und so manches Opfer muss in Kauf genommen werden…Ales Pickar erschafft mit Kalion eine unfassbar detaillierte Welt: eigene Sprachen, aber auch Historie und Kultur eines jeden Volkes, also einen echten Kontext.Mich hat das Buch restlos überzeugt! Mitreißend und komplex wie Game of Thrones, trotzdem aber kein billiger Abklatsch, sondern ein in sich geschlossenes, liebevoll ausgearbeitetes Werk!

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  • Spannender Fantasy Roman

    Kalion. Die lautlose Woge
    Svanny

    Svanny

    23. May 2017 um 09:14

    Inhaltsangabe: Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte. Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen. Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut … Aleš Pickar erschafft mit KALION ein facettenreiches, geheimnisvolles und vor allem düsteres Epos. Die lautlose Woge ist der Beginn einer Reise in eine rätselhafte und raue Welt und ein spannender Roman, der mit den Normen des High-Fantasy-Genres bricht. Fazit: Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Der Einstieg war geprägt vom nachschlagen einiger Wörter und orientieren auf der Landkarte. Aber dies war in keiner Weise hinderlich, denn zu Anfang eines jeden Kapitels war eine kleine Landkarte abgebildet und hat es mir daher sehr leicht gemacht zu wissen wo man sich befindet. Durch die verschiedenen Orte hat das ganze einen sehr komplexen Rahmen bekommen. Der Autor hat sich daher sehr viel Zeit bzw. sehr viel Fantasy eingesetzt um diese Welt zu schaffen. Es war ein Fantasy Buch ganz ohne Drachen oder andere mystische Wesen, das gefiel mir auch sehr gut. Mal eine Abwechslung zu "normalen" Fantasy Büchern. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Durch die Wörter in anderer Sprache kommt viel Abwechslung rein. Zusätzlich hat mir gut gefallen, dass das Buch kein dicker Schinken ist, sondern in mehrere Teile aufgesplitet ist. Dadurch hat man eine leichte Lektüre in der Hand. ;-) Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!!!

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  • Anfangs noch skeptisch, entwickelt sich das Buch zu einer guten und lesenswerten High-Fantasy

    Kalion. Die lautlose Woge
    Lily911

    Lily911

    19. May 2017 um 19:04

    Das High-Fantasy Buch "Kalion - Die lautlose Woge" von Aleš Pickar hat 258 Seiten und kostet als broschierte Ausgabe 14,50€, als eBook auch für 7,99€ erhältlich.Es ist der 1. Band der "Kalion" Reihe, der 2. Band erscheint wahrscheinlich zur Sommersonnenwende 2017.Inhalt:Das Buch in Neroê statt und handelt von den Geschehnissen rund um Neroê. So begleiten wir den einstigen Feldherren Gellen bei seiner Flucht, die Kriegerin Nelei auf der Suche nach Gellen und Antworten, und weitere Figuren, dessen einzelne Schicksale noch unbedeutend sind, aber durch eine drohende Macht vom Westen vielleicht doch ein gemeinsames Schicksal beinhalten...?Meine Meinung:Als High-Fantasy Buch spielt die Welt im Buch in eine komplett andere Welt, als die unsere statt, genannt Kalion. In Neroê leben die Völker wie die Kendari, die Gorkonen, Ximanté oder Argan-Khôr. Man fühlt sich an fremde Orte zurückgesetzt, in einer anderen Zeitära.Ich liebe das Genre Fantasy, aber nicht alle Bücher fallen mir leicht beim Lesen, besonders bei High-Fantasy Bücher kann es schwer sein in die Welt des Autors einzutauchen und diese Welt auch zu verstehen. Auch mit diesem Buch gab es Startprobleme, was nicht zuletzt an die Vielzahl der Protagonisten lag, den unzähligen Begriffen und ihre Völker mit ihren Sprachen und alles drum und dran.Jedoch versteht es Aleš Pickar eine gut, spannende und mitfiebernde neue Welt zu erschaffen und den Charakteren viele Charakterzüge zu geben.Der Schreibstil ist dabei sehr detailreich und nicht unbedingt einfach gehalten und wurde aus der Erzählperspektive unter anderen von Gellen, Nelei, Ling-Ling und Romordes geschrieben.Die vielen Figurenwechsel mögen am Anfang einen schweren Start geben, aber man gewöhnt sich im Laufe des Buches daran und sogar mehr: Die Gedanken, Gefühle, Charaktere und Völker betrachtet man aus den Augen der unterschiedlichen Figuren und somit kann man sich leichter von jedem Volk ein ungefähres Bild machen. Die Ortskarte am Anfang eines jeden Kapitels gibt sogar Auskunft wo sich der-/diejenige befindet.Andere kleine Extras ist eine beilegte Karte mit Infos zum Buch wie Ledonischvokabeln, einer Landkarte, Tipps, etc.Was ich auch loben muss, sind die wechselnden Orte, so dass man nie den Fokus auf eine Stadt legt, aber fast überall seine Augen hat. Außerdem sorgen ausgeglichene Balance zwischen Gesprächen und Kampfszenen für neu erwecktes Interesse und Spannung. Blut- und Todesszenen gibt es auch, gehen aber nicht ins Detail.Zu den CharakterenAllgemein zu den Charakteren bekommt man viel über sie heraus und kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Besonders bei Nelei war das der Fall, da sie eine coole und taffe Frau ist und man sich nicht mit ihr anlegen sollte. Aber auch andere Charaktere gestalten die Geschichte und man bekommt eine ganze Palette an Charakterzügen.Negatives zum Buch kann ich sagen, dass es schwer ist bei der Fülle an Informationen mitzukommen. Man wird anfangs mit Wissen, Fakten und der Geschichte von Kalion überhäuft, die leider schnell in Vergessenheit geraten mich auch überfordert haben. Ein Glosar, wo kurz Orte, Fakten, Charaktere, etc. kurz erläutert werden, wäre sehr hilfreich und hilft beim orientieren.Sonst stört es mich, dass man zwar in jedem Kapitel sehen kann, in welchem Ort (Kendari, Gorkonai,...) aber nicht expliziert genau die Umgebung wie z.B. auf dem Königshof, in einer Festung, etc. steht, da die Umgebung ein wichtiger Punkt für mich dargestellt.Und schließlich ist da noch die kleine Schrift, die mich stört, hätte sie mir ein weniger größer gewünscht, aber so tragisch ist das nicht.Mein Fazit:Alles in allem fand ich das Buch spannend und lesenswert. Auf 258 Seiten (zugegeben mit kleiner Schrift) hat der Autor mich in seiner Welt entführt und hat an Spannung, Action, Geschichte und verschiedene Charaktere nicht gespart. Eine wahrhaft "raue Fantasy" ohne Drachen, Kobolde, Hexen oder Elfen und doch fantastisch.Ich kann das Buch mehr an diejenigen empfehlen, die keine Probleme damit haben die Geschehnisse aus unterschiedlichen Figuren zu betrachten, generell nicht von unbekannten Begriffen so schnell anschüchtern lassen und ganz wichtig: Am Ball bleiben!Ab 16 Jahren oder höher.Meine Bewertung:  4 Sterne 🌟🌟🌟🌟

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  • Spannender und fesselnder Fantasyroman

    Kalion. Die lautlose Woge
    Vampir989

    Vampir989

    19. May 2017 um 15:55

    Klapptext:Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörBucte.Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen.Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut …Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Fantasy-Triologie.Wir werden in eine fantasyvolle,mystische Welt entführt und lernen den Kontinent Neroe kennen.Das Buch hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere Auf Ihren Reisen lernen wir diese besser kennen und Ihre Gefühle und Gedanken nach zu empfinden und zu verstehen.Auch entwickeln sich die Protoganisten im Verlauf der Geschichte immer weiter.Das hat mir sehr gut gefallen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt.Teilweise waren diese sehr blutig und gewaltsam.Und so habe ich mitgefiebert ,mitgekämpft,mitgezittert und mitgebangt.Einzigartig ist der Schreibstil der so spannend und beeindruckend ist,das ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen wurde.Auch wurden die vielen unterschiedlichen Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft dargestellt.So hatte ich selbst das Gefühl an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Durch die sehr interessante und atemberaubende Erzählweise gelingt es der Autorin das die Reise auf diesem Kotinent nie langweilig wird.Wir lernen verschiedene Völker und deren Kulturen kennen.Das ist Ihr hervorragend gelungen.Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende sehr interessant und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen.Das Cover finde ich auch sehr ansprechend und faszinierend.Es passt genau zum Buchtitel und der Geschichte.Insgesamt rundet es das brilliante Werk ab.Ich hatte viele spannende Lesstunden mit diesem Buch und freue mich schon auf den zweiten Teil.Für Leseliebhaber von Fantasyromanen ist diese Lektüre sehr empfehlenswert

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  • Leserunde zu "Kalion. Die lautlose Woge" von Aleš Pickar

    Kalion. Die lautlose Woge
    literaturschock

    literaturschock

    Eine Welt am Abgrund Eine raue Fantasy, die vollständig auf übersinnliche Themen und märchenhafte Elemente verzichtet. Keine Drachen, keine Elfen, keine Magier und keine Zwerge. Nun, das stimmt nicht ganz - doch um diesen Einwand zu verinnerlichen, musst du dich schon selbst auf eine Reise begeben. Der Autor wird an der Leserunde teilnehmen.Es handelt sich um den ersten Teil einer Fantasy-SagaDie Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte.Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen.Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut …Webseite des Buches: kalion.deZum Autor:Aleš Pickar, Jahrgang 1971, wurde im tschechoslowakischen Decin geboren, wuchs in Prag auf, kam 1989 nach München. Er brach früh die Schule ab und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. 1993 gründete er mit dem Underground-Künstler SALT das Musiklabel Ant-Zen, das er 1995 verließ, um nach Indien zu gehen. Aleš betreibt ebenfalls das Musikprojekt "Concrescence" und ist Teil des Duos "Tidal Flow".Seit 1998 arbeitete er an seinem »Spiegel«-Universum und erschuf in bisher fünf Bänden die Saga um den Angelodämonischen Krieg. Der beim Vedra-Verlag erschienene Sammelband seiner ersten drei »Spiegel-Romane« (»Die dunkle Stadt«) wurde für den Deutschen Phantastikpreis 2011 nominiert. Aleš Pickar lebt gegenwärtig in Mittelfranken.Webseite: pickar.de Zusammen mit Aleš Pickar verlosen wir 15 Exemplare (Taschenbücher) von "Kalion" unter allen, die sich auf ein ganz lustiges Abenteuer einlassen wollen. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, müsst ihr euch dafür über den "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, indem ihr bis zum 06.04. auf diese Frage antwortet:Warum interessiert euch dieses Buch?Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir nur Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.Viel Spaß und viel Glück!Susanne

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    • 127
  • Kalion

    Kalion. Die lautlose Woge
    Vanessa-v8

    Vanessa-v8

    11. May 2017 um 17:09

    Inhalt ( Klappentext ) Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte. Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen. Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut... Meine Meinung: Dies ist der erste Teil einer Fantasy-Saga. Am Anfang der Geschichte war ich noch begeistert von der Geschichte. Spannung war vorhanden. Die vielen Protagonisten machen es einem nicht leicht, bei der Geschichte den Überblick zu behalten. Auch die vielen Begriffe die vorkommen und zum Teil nicht erläutert werden erschweren schon ziemlich das lesen. Teilweise muss man sich dann einfach geschlagen geben. Der Ansatz der Geschichte ist ganz gut gewesen, nur wurde ich als Leser überschüttet mit Namen, Begriffen und Orten das ich irgendwann nicht mehr dem ganzen folgen konnte. Und je mehr ich gelesen habe, um so undurchsichtiger wurde es. Kann sein, das auf einige Sachen erst im 2.Teil drauf eingegangen wird, für mich bleiben aber auch viele Fragen offen. Ich persönlich finde abgeschlossene Bände besser. Irgendwann wollte ich es nur noch hinter mich bringen. Wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gewonnen hätte, hätte ich es schon längst weg gelegt. Zwischendurch habe ich viele Begriffe einfach überlesen, die Geschichte wurde dann etwas trocken und langweilig, die Spannung fehlte leider. Zum Schluss wurde es wieder etwas interessanter, aber das reißt das Buch auch nicht mehr heraus. Fazit: Da mir die Geschichte nicht so gut gefallen hat, kann ich leider keine Kaufempfehlung aussprechen. Als Laie von Fantasy, ist dieses Buch auch nicht zu empfehlen, da hier so viele Begriffe enthalten sind, die nicht erklärt werden. Leider fehlt ein Glossar, was dem Leser die Geschichte einfacher zu lesen gemacht hätte. Schade. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt.

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  • gelungener Auftakt

    Kalion. Die lautlose Woge
    Lessayr

    Lessayr

    11. May 2017 um 16:40

    Der Roman "Kalion - die lautlose Woge" von Aleš Pickar erschien im Januar 2017 beim Periplaneta Verlag. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Kalion-Trilogie.Den Inhalt kann man dem Klappentext entnehmen. Indem sind bereits die wesentlichen Charaktere der Geschichte genannt worden und was ungefähr passieren wird.Der Autor beginnt mit einer Legende zum Land über die Götter welche im Laufe vereinzelt genannt werden ansonsten wird darauf nicht weiter eingegangen. Dafür werden uns im weiteren Verlauf die Charaktere vorgestellt und teils auch schon deren Wege. Die Charaktere sind für mich authentisch und lebhaft beschrieben. Ich konnte mich in jeden Einzelnen hereinversetzen und gut vorstellen sowie zum Großteil deren Entscheidungen nachvollziehen. Besonders der Abschnitt mit Nelei. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Welt, diese wirkt zwar düster und gnadenlos aber auch sehr facettenreich. Dies unterstreicht der Autor mit seinen bildhaften Darstellungen der Umgebung und von Gewalttaten gut. Entsprechend sollte man nicht zu empfindlich auf härtere Ausdrucksweisen reagieren. Der Schreibstil des Autors ist aus meiner Sicht angenehm zu lesen aber auch anspruchsvoller als üblich, dies empfinde ich aber als positiv da man dadurch umso genauer und bewusster liest. Das Buch finde ich sehr schön gestaltet und ist angenehm in der Hand zu halten. Im hinteren Teil des Buches befindet sich eine Weltkarte von Kalion außer liegt dem Buch ein Flyer bei. In diesem befinden sich Informationen zur Welt, eine Karte sowie wichtige Übersetzungen der ledonischen Sprache (mit einem Hinweis auf ein Link für mehr Übersetzungen). Jedes Kapitel besitzt auch eine eigene Überschrift sowie eine Übersicht wo man sich in der Welt befindet. Schade fand ich allerdings, dass für mich die Seiten an sich mit zuviel Text waren. Hier hätte ich einen größeren Zeilenabstand bevorzugt.  Es erinnert einen auch an die Reihe von „Das Lied von Eis und Feuer“. Viele unterschiedliche Charaktere und Ländereien, die voraussichtlich in den kommenden Bänden aufeinander treffen. Für mich ist dieses Buch ein gelungener Auftakt in die Trilogie und freue mich auf die weiteren Bände.

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  • Eine neue Reihe für "Game of Thrones"-Fans

    Kalion. Die lautlose Woge
    Nyansha

    Nyansha

    04. May 2017 um 16:17

    Bei „Kalion – Die lautlose Woge“ von Ales Pickar handelt es sich um den ersten Band einer Reihe. Insgesamt umfasst er 257 Textseiten, aufgeteilt in 23 Kapitel, die jeweils einen eigenen Namen haben. Gestaltung Das Cover ziert ein Tigerkopf, dessen stechend gelbe Augen deutlich hervorleuchten. Die dominierende Farbe ist orange, sie erinnert in diesem Zusammenhang an gegerbtes Leder. Ebenso finden sich erste Worte der im Buch verwendeten Fantasiesprache unter dem deutschen Titel. Zu Beginn eines jeden Kapitels erfahren wir auf einer groben Landkarte, wo wir uns gerade befinden und im Anhang findet sich eine genauere Karte der Welt Neroé. Bewertung und Kritik Die Erzählung beginnt mit einer Art mythologischen Festsetzung der Vorgeschichte des Landes. Hierbei sind einige, biblische Parallelen zu erkennen. Mir fiel es relativ schwer, einen Zugang zu der Geschichte zu bekommen. Es hat leider die meiste Zeit über so gewirkt, als hätte der Autor zwar genau im Kopf, was vor sich geht, wer wie mit wem zusammenhängt und was die Begriffe der erfundenen (?) Sprache bedeuten. Als Leserin hatte ich jedoch eher den Eindruck, einen fortgeschrittenen Teil der Reihe zu lesen, sodass ich mich mehrfach vergewissern musste, dass wirklich eine „1“ auf dem Buchrücken abgebildet ist. Die Namen sind sehr vielfältig, die Begriffe werden nur teilweise erklärt und häufen sich derart, dass man kaum eine Chance hat, schon bekannte wiederzuerkennen. Man wird davon regelrecht erschlagen. Wer ausführliche Fantasiesprachen gewohnt ist, schnell zu erlernen, wird aber wohl weniger Probleme haben. Der Schreibstil ist anspruchsvoll, sodass man automatisch langsamer und bewusster liest. Der Zeilenabstand hätte größer sein können. Positiv erwähnen möchte ich, dass mir bisher keine Fehler aufgefallen sind und Blocksatz verwendet wurde. Das grundsätzliche Problem, das ich bei dieser Rezension habe, ist, dass eine Bewertungsgrundlage eigentlich kaum gegeben ist. Die Abenteuer der Charaktere beginnen gerade erst, man hat für mehr als eine Handvoll Charaktere nur eine Art Einstieg gelesen. Diese Einstiege haben allerdings nicht viel miteinander zu tun, außer, dass gelegentlich erwähnt wird, dass ein paar der Personen schon mal Kontakt miteinander hatten. Bezüglich der Hintergrundgeschichten bleibt der Autor wage. Die Geschichte von Nelei wird uns am längsten erläutert, sie ist tatsächlich richtig spannend und hat es geschafft, mich die Umgebung sogar während des Lesens ganz vergessen zu lassen. Ich war mitten in der Geschichte, habe mit Nelei mitgefiebert und mir schließlich gewünscht, dass ihr Abenteuer nun noch länger verfolgt wird. Die Kulisse des Klosters, das die Sorgen und Nöte der auftauchenden Frauen derart ausnutzt, wird einfach richtig interessant und lebendig geschildert. Es ist schon ziemlich tragisch, dass es offenbar so viele Frauen gab, die wie blinde Schäfchen dorthin gepilgert sind und nichts hinterfragt haben. Denn eigentlich leben Mönche ja eher abstinent und als Ehemann würde ich wohl nicht wollen, dass meine Frau von irgendjemandem geschwängert wird. Dass sie da keinen Verdacht schöpfen, bezweifle ich nämlich und auch als Frau würde ich wissen wollen, wer der Vater meines Kindes ist. Doch offenbar stimmt es hier genauso wie in der Realität, dass der Glaube nicht nur den Verstand vernebelt, sondern auch gefährlich ist. Generell gibt es einige, religiöse Anspielungen, die recht interessant sind. Ich hätte mir ein Glossar gewünscht, in dem die Personen kurz charakterisiert und die Begriffe erläutert werden. An dieser Stelle muss zwar erwähnt werden, dass es im Netz nicht nur eine Seite zum Buch, sondern auch weitere Infos gibt. Doch wenn man – wie ich – auch draußen auf dem Weg liest, nützt einem das während des Leseprozesses wenig. Es ist dennoch nicht abzustreiten, dass „Kalion“ den Leser bzw. die Leserin in eine spannungsgeladene Welt entführt. Fans von Serien wie Game of Thrones werden hier eine neue, interessante Reihe für sich entdecken können. Die Gewaltszenen in „Kalion“ sind jedenfalls nichts für schwache Nerven und unsichere Mägen. Auch der Flyer war eine sehr nette Idee, die zum Schmunzeln einlädt und auf weitere Informationen hinweist, die sich im Netz finden lassen. Fazit Alle Geschichten haben gerade erst begonnen. Hinsichtlich Nelei und Gallen kann man möglicherweise ein bisschen mehr erkennen, aber bezüglich der Geschichten von Romordes, Lin-Lin und den Charakteren, die nur ein oder zwei Kapitel lang auftauchten, ist eine Bewertung fast gar nicht möglich. Ich bin mir zwar sicher, dass es ein recht rundes Bild ergibt, wenn man schließlich auch die Folgebände liest, aber das habe ich eher nicht vor und es geht ja auch darum, nur dieses Buch zu bewerten. Deswegen finde ich derart offen gelassene, erste Bände auch immer etwas schwierig für eine Leserunde bzw. Einzelbewertung. Ich verstehe den Autorengedanken, das Bewusstsein und Interesse weiterer Personen für eine Reihe zu wecken, dennoch bin ich nicht so weit überzeugt worden, dass ich zum Weiterlesen der Reihe animiert wurde. Dazu hätte ich mehr über die Charaktere erfahren müssen. In meinen Augen wurden auch zu viele Vorgeschichten angedeutet, aber in einer Raffung dargestellt, sodass man nicht ganz den Bezug bekommt, der gewünscht wäre. Doch insgesamt merkt man, dass sehr viel Herzblut in dem Universum steckt und ich habe trotz allem das Gefühl, dass es sich um eine sehr gute Geschichte handelt, wenn sie denn weiter aufgeklärt und ausgebaut geschildert wird. Ebenso ist die Internetseite derart detailliert, dass es Spaß macht, sich weiter einzulesen. Mich persönlich hat der erste Band nicht überzeugt, aber ich denke, es gibt viele Leser/innen, die die Reihe lieben werden. Deswegen vergebe ich 4/5 Sternen.

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  • Die lautlose Woge- Teil 1

    Kalion. Die lautlose Woge
    Diana182

    Diana182

    02. May 2017 um 14:47

    Das Cover ist in Orange gehalten und zeigt einen Löwenkopf. Darüber prangt der Titel und deutet so auf einen Roman aus dem Fantasie-Genre hin. Hier wurde ich neugierig und wollte anhand der Buchbeschreibung mehr erfahren. Meine Meinung:Der Einstieg fällt nicht gerade leicht. Ich kann nicht behaupten, dass ich alles verstanden habe, was hier beschrieben wurde. Der Autor schafft eine komplett neue Welt und damit auch neue Wörter. Es gibt verschieden neue Völker und spezielle Bezeichnungen. Hier muss man sich erst einmal eingewöhnen und die Personen entsprechend zuordnen. Dies gelingt so allmählich und irgendwann liest man das Buch einfach so, wie man es versteht. Die neuen Wörter habe ich einfach irgendwann überlesen und ignoriert. Aber den Kern der Beschichte dürfte ich verstanden haben. So hoffe ich. Zum Ende hin ist man jedoch von der Geschichte gebannt und folgt den Ereignissen. Jedoch sind manche Szenen nicht gerade für schwache Nerven. Die zum Lesen parat gestellten Gummibärchen haben das Ende des Buches unbeschadet überlebt, da mein Hunger sich bei manchen blutigen Beschreibungen in Grenzen hielt. Auch eine gute Form der gesunden Ernährung. Lange überlegte ich krampfhaft, wie die einzelnen Personen zueinander stehen und wann sie aufeinander treffen würden. Erst zum Ende des Buches wurde klar, dass ich diese Erklärung im ersten Teil der Geschichte nicht erhalten würde und das Buch fand schnell sein Ende. Und lies somit einiges an Fragen offen. Dem Buch liegt zwar in der Grundausstattung ein gut gestalteter Flyer bei, jedoch habe ich die Geschichte ohne diesen gelesen, da ich wissen wollte, wie weit ich komme. Denn ich denke mal, so ein Flyer verschwindet recht fix und wird vielen Lesern daher nichts nützen.Diese auf dem Flyer enthaltene Karte, sowie die Worterklärungen hätten unbedingt mit ins eigentliche Buch gehört. Mein Fazit:Ich bin noch hin und hergerissen, da im Buch nur exakt das passiert, was schon der Klappentext vorhersagt. Zwar wird dies im Buch natürlich noch schön ausgeschmückt, aber mehr erfährt der Leser nicht. Durch die Vielzahl neuer Wörter ist das Lesen auch nicht unbedingt als fließend zu beschreiben. Hier muss man das Genre schon mögen und Fan sein, um bis zum Ende durchzuhalten. Jedoch gewöhnt man sich an alles und findet sich auch irgendwann im Buch zurecht und folgt dann neugierig der Geschichte.

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  • Interessanter Auftakt der Kalion

    Kalion. Die lautlose Woge
    Nicola_BMG1900

    Nicola_BMG1900

    01. May 2017 um 22:52

    Klappentext:Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte.Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroe zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen.Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut …Der Beginn des Buches besteht aus einer mythologischen Erzählung die einem den Einstieg in das Buch etwas erschwert. Ist dieser Einstieg geschafft landet man direkt mitten in der Geschichte rund um den Kontinent Neroê und dessen sehr verschiedenen Bewohnern.  Man begleitet viele verschiedene Protagonisten auf ihrer Reise quer durch den Kontinent.  Man lernt ua einen gefallenen Feldherren, eine Kriegerin, eine Prinzessin und und und kennen. Während der reisen der einzelnen lernt man diese besser kennen, ihre Hintergründe, Gedanken und ihr Können. Man hat Gelegenheit die sich eine Meinung zu bilden bzw wieder zu ändern.  Man erfährt viel über den Neroê und die unterschiedlichen Völker die diese Welt bewohnen. Dazu gehören auch sehr viele Fremdwörter und Redewendungen an die man sich anfangs etwas gewöhnen muss. Zwischenzeitlich wird die Geschichte ein bisschen blutig und die Kampfszenen fand ich sehr gut beschrieben. Sehr gelungen fand ich den Flyer der dem Buch Beilag und auch das an jedem Kapitelanfang eine kleine Landkarte mit Standort gedruckt ist das man direkt weiß wo man sich befindet.  Der sehr angenehm zu lesenden Schreibstil des Autors macht es dem Leser leicht ein Kapitel nach dem anderen lesen ohne aufhören zu wollen. Alles in allem ein sehr interessanter Start in die Trilogie und ich bin gespannt wie es mit den einzelnen Personen weitergeht. 

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  • Guter Beginn

    Kalion. Die lautlose Woge
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    17. March 2017 um 11:47

    Aleš Pickar wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren, wuchs in Prag auf. kam aber bereits 1988 nach München. Er hat keinen Schulabschluss hat es aber doch geschafft, alles Mögliche zu arbeiten, Musik zu machen und durch die Welt zu reisen. Und nun hat er seine Leidenschaft für das schreiben entdeckt. „Die Lautlose Woge“ ist der Auftakt der ambitionierten „Kalion“-Trilogie. KLAPPENTEXT Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte. Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen. Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut … Aleš Pickar erschafft mit KALION ein facettenreiches, geheimnisvolles und vor allem düsteres Epos. Die lautlose Woge ist der Beginn einer Reise in eine rätselhafte und raue Welt und ein spannender Roman, der mit den Normen des High-Fantasy-Genres bricht. ZUM BUCH Die Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war, seit die Neun Götter die Welt verlassen und nur den „Stillen Mahner“ am Himmel zurückgelassen haben. Angewiedert von dem Hochmut der Menschen haben sie diese sich selbst überlassen, und so sind die Völker schon lange zerstritten, liegen nicht selten miteinander ständig im Krieg. Ganz wenige halten noch am alten Glauben fest, die meisten versuchen ihres eigenen Glückes Schmied zu sein und sich nicht unterkriegen zu lassen. So wie der geschlagene Feldherr Gellen, der im Gefängnis seinem Tod entgegen sieht, aber dann doch noch eine letzte Chance zur Flucht erhält. Oder die ehemalige Sklavin und heutige Kämpferin Nelei, die Trägerin zweiter ebenso kostbarer wie machtvoller Klingen ist, die erkennen muss, dass man von einer Frau in Zeiten der Not, wo die Zahl der Kinder aufgrund einer unheimlichen Seuche immer mehr schwindet, etwas anderes erwartet, als sich im Kampfsport zu stählen. Und nicht zuletzt ist da die Schwägerin des Königs von Kendare, die bewusst Intrigen spinnt, um ihren Sohn auf dem Thron zu sehen und keinen anderen, obwohl dieser bei seinem Volk mehr als unbeliebt ist. Die Geschichte beginnt mit einer kryptischen Legende, die so gut wie kleinen Bezug zur eigentlichen Handlung hat. Denn sie spricht von Göttern, die später zwar im Munde geführt werden, aber nicht mehr wirklich irgendeine Bedeutung haben. Stattdessen wendet sich der Autor seinen Protagonisten zu und bringt sie in Position. Vor allem Gellen und Nelei stehen im Fokus dieses Bandes. Die beiden mögen zwar Feinde sein, sie haben aber dennoch mehr Gemeinsamkeiten als man denkt, gerade was ihre Sicht auf die Gesellschaft angeht. Und sie wissen sehr genau, was sie wollen und was man nicht mit ihnen machen kann. Sie entwickeln sich weiter, genau so wie der Rest der Figuren, denn eine Schwarz-Weiß-Zeichnung gibt es nicht Sympathie und Antipathie können wie im normalen Leben immer wieder wechseln, je nach dem welche Facetten die Figuren nun schon wieder zeigen. MEINE MEINUNG Der Autor schildert eine gnadenlose und grausame Welt, in der Gewalt und Willkür zum Leben dazu gehört. Daher sind gelegentliche Schilderungen nichts für schwache Mägen oder feinfühlige Leser. Aber immerhin besteht die Brutalität der Figuren nicht zum Selbstzweck, sie bringt auch immer wieder eine Botschaft mit sich oder unterstützt die Figuren dabei, sich einen Schritt weiter zu entwickeln. Denn das ist es auch, was den Roman selbst ausmacht. Er ist ein Flickwerk aus vielen unterschiedlichen kleinen Lebenswegen, die sich in diesem Band noch nicht miteinander zu verweben beginnen, teilweise sogar auseinander gerissen sind. Dabei erfährt man mehr über die vielen Aspekte der Welt, und die sehr unterschiedlichen Kulturen. Garniert wird das ganze mit entsprechenden Fremdwörtern und Redewendungen, die für Atmosphäre sorgen sollen. Noch mag zwar kein roter Faden erkennbar sein, langweilig ist dieser Mix aber trotzdem nicht, da die ersten Hinweise ineinander greifen und die Weichen für kommende Abenteuer gestellt, so dass man schon neugierig darauf ist, was einen in der Fortsetzung erwartet. Als nette Dreingabe gibt es ein Faltblatt, dass im Plauderton eines Reiseführers die Welt vorstellt und dabei auch einige „nette“ Kommentare über die Hauptfiguren fallen lässt. „Die lautlose Woge“ ist der spannende Auftakt der „Kalion“-Trilogie und dürfte für all die Fantasy-Fans interessant sein, die vielschichtige Abenteuer mit interessanten Figuren mögen, bei denen man nie weiß, wie sie als nächstes reagieren. Spannung entsteht weniger durch das Setting und die Handlung als durch die Charaktere, die allesamt weder gut noch böse sind und immer wieder durch ihre Taten zu überraschen wissen.

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