Alek Popov

 3.3 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Die Hunde fliegen tief, Mission: London und weiteren Büchern.

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Alek PopovDie Hunde fliegen tief
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Die Hunde fliegen tief
Die Hunde fliegen tief
 (13)
Erschienen am 01.02.2010
Alek PopovMission: London
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Mission: London
Mission: London
 (4)
Erschienen am 01.08.2008
Alek PopovRussisches E-mail
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Russisches E-mail
Russisches E-mail
 (1)
Erschienen am 30.06.2005
Alek PopovSchneeweißchen und Partisanenrot
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Schneeweißchen und Partisanenrot
Schneeweißchen und Partisanenrot
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Erschienen am 25.02.2014
Alek PopovFür Fortgeschrittene
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Für Fortgeschrittene
Für Fortgeschrittene
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Erschienen am 15.09.2009
Alek PopovBlack Box
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Erschienen am 01.04.2015

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awogflis avatar

Rezension zu "Mission: London" von Alek Popov

Rezension zu "Mission: London" von Alek Popov
awogflivor 7 Jahren

Naja - Eigentlich stehe ich sehr auf solche abstrusen Stories - a bissal Balkan, groteske Verwicklungen, Humor, Diplomatie.... aber ich bin nicht wirklich warmgeworden mit der Geschichte, obwohl schon sehr gute Ideen verarbeitet und eingestreut wurden, und die Sprachfabulierung auch ganz schön kunstvoll betrieben wird.

Hat mir so mittel gefallen - als einfache Strandlektüre beim gestrigen Sonnenschein hat es gereicht. Begeitstert hat es mich aber nicht.

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Rezension zu "Die Hunde fliegen tief" von Alek Popov

Rezension zu "Die Hunde fliegen tief" von Alek Popov
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Zwei Bulgaren, die zwei Brüder Ned und Ango, die nach Amerika ausgewandert sind, der eine hat es an der Wallstreet nach oben geschafft, zumindest in die mittleren Kreise, der andere kommt ihm nach und findet nur einen job als Hundeausführer, und er stösst auf eine Frau. Aus beiden Karrieren ergeben sich mannigfaltige Verwicklungen, und schliesslich begegnen beide dem Geist ihres toten Vaters, der zu Lebzeiten genialer Mathematiker an einer Universität in den U.S. war, und ein Alkoholiker und Exzentriker. Am Ende des Buches tauschen sie in gewisserweise ihre Rollen. Der erfolgreiche hat fast sein ganzes Geld verloren, und will sich eher mal treiben lassen, der ehemals fast mittellose, braucht sich um Geld und Anderes keine Sorgen zu machen.
Fein geschriebenes Buch, das gut unterhält. Und Fragen zu unserem absurden Konstrukt der Geldwirtschaft aufwirft. Zu dem was wichtig ist im Leben. Kurz kann dann wohl auch nur eine Anspielung auf die Figur des Kurtz in Jim Conrads Roman "Herz der Dunkelheit" sein. Diese voll in den Kapitalismus integrierte Figur, und gleichzeitig völlig angewidert, und um dessen Unmenschlichkeit und Sinnlosigkeit wissende Figur in Popovs Roman, "hängt" in einer Fabrik in Nirgendwo Bulgarien rum, so wie Kurtz am Ende einer unermesslichen Finsternis. Sie finden beide ihr Ende. Ned wird so zu einer hübschen Rache an seiner verhassten Firma und seinen Bossen verholfen, allerdings fällt wieder einiges auf ihn zurück.
Alles in allem hat mir der Roman gut gefallen, seltsamerweise hat er mich nicht sonderlich mitgerissen. Mir fehlte wohl die Identifikation mit den Romanfiguren. Eine gelungene Story, in der viel vorkommt. Achja, ich hätte gern das Auto von Ango :).
Habe drei Sterne vergeben, 3 1/2 kann man ja nicht. 4 waren mir zuviel.

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Leserrezension_2009s avatar

Rezension zu "Mission: London" von Alek Popov

Rezension zu "Mission: London" von Alek Popov
Leserrezension_2009vor 9 Jahren

Der frisch gebackene bulgarische Botschafter, Varadin Dimitrov, trifft zwei Tage zu früh in der Londoner Botschaft ein, wo er eine Balkan-Fassung von Sodom und Gomorrha vorfindet: Sein Koch steckt in irgendwelchen dubiosen Geschäften mit der Russen Mafia, die junge Botschafts-Putzfrau, angeblich eine Bulgarische Studentin, ist Stripperin, und der Bürgermeister von Provadija steht mit seinem Prachtkörper unter der Dusche, weil man ihn nicht woanders unterbringen konnte. Kein guter Start für den Botschafter, der sich anschickt, den Sauhaufen aufzuräumen.
Damit hat er sich viel vorgenommen, denn hinter seinem Rücken gehen merkwürdige Dinge im Keller der Botschaftsküche vor sich. So hat der Koch, Kosta Banicarov, 40 Enten in der Tiefkühltruhe der Botschaftsküche liegen, die einer seiner Mafia-Freunde aus dem Hyde-Park entwendet hat. Die sollen nun schleunigst meistbietend an ein Chinarestaurant verscherbelt werden. Leider muss Kosta jedoch feststellen, dass die Parkleitung die armen Dinger mit einem Sender versehen hat, was den MI6 auf den Plan ruft, der sich prompt auf die Suche nach den Enten-Kidnappern macht. Die Missverständnisse, die sich allein aus dieser Situation ergeben sind, einfach nur zum schreien. Überhaupt musste ich in der ersten Hälfte dieses Buchs ständig lachen.

Sprachlich ist dieser Roman wie Honig für die literarische Seite meines Gehirns. Wo mache Autoren sich mit dem Krummsäbel durch den Wortdschungel hacken, benutzt der Bulgare Alek Popov, ein Skalpell. An jedem Satz wurde so lange mit Schmirgelpapier und Politur gearbeitet, bis er sitzt. Dabei ist das Ganze mit viel Wortwitz, sehr akkurat, und doch von leichter Hand geschrieben, dass es einfach nur eine Freude ist, dem zynischen Humor des Autors bis zum Ende zu folgen.

Im letzten Drittel wandelt sich dann allerdings dieser Wortwitz verstärkt in Albernheit und der feine Humor in Klamauk. Mir persönlich waren es am Ende zu viele Doppelgänger, und eine in sich arg verquirlte Story, wie z.B. die von Katja, der Putzfrau, die erst strippt, sich dann als Lady Di Double durchschlägt, und sich zum Schluss als Esmeralda Corazon Revolutionären in der Nähe des Ungaja-Flusses anschließt. Auf den letzten Metern hat mir der Autor ein bisschen zu dick aufgetragen - zu viel von allem - das hat der Geschichte in meinen Augen nicht gut getan.
Dafür ziehe ich allerdings nur einen Stern ab, denn in den wunderbaren Formulierungen, die Alek Popov in den ersten beiden Dritteln seines Romans benutzt hat, werde ich noch eine Zeitlang schwelgen.
Das war Literatur vom Feinsten, die sollte man wirklich gelesen haben.
Diese Rezension wurde von C. K. eingereicht.

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