Alek Popov Mission: London

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Inhaltsangabe zu „Mission: London“ von Alek Popov

Mission impossible?Als neuer Botschafter Bulgariens in London ist Varadin Dimitrov auserwählt. Es gilt, das Image des Landes im Westen aufzubessern. Als er drei Tage früher als geplant in London ankommt, steht die Belegschaft kopf. Und was er vorfindet, macht ihm unmissverständlich klar, dass viel Arbeit auf ihn wartet: ein Provinzbürgermeister beim Katerfrühstück, der Botschaftskoch im Clinch mit seiner Frau, eine missmutige, aber höchst attraktive Putzhilfe im Kampf mit dem kaputten Staubsauger. Außerdem: In der Kühltruhe im Keller lagern Enten aus dem Kensington Park, die von der Russen-Mafia erlegt wurden und nun eiligst weggeschafft werden müssen.

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  • Rezension zu "Mission: London" von Alek Popov

    Mission: London
    awogfli

    awogfli

    08. March 2012 um 18:31

    Naja - Eigentlich stehe ich sehr auf solche abstrusen Stories - a bissal Balkan, groteske Verwicklungen, Humor, Diplomatie.... aber ich bin nicht wirklich warmgeworden mit der Geschichte, obwohl schon sehr gute Ideen verarbeitet und eingestreut wurden, und die Sprachfabulierung auch ganz schön kunstvoll betrieben wird. Hat mir so mittel gefallen - als einfache Strandlektüre beim gestrigen Sonnenschein hat es gereicht. Begeitstert hat es mich aber nicht.

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  • Rezension zu "Mission: London" von Alek Popov

    Mission: London
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    19. August 2009 um 17:36

    Der frisch gebackene bulgarische Botschafter, Varadin Dimitrov, trifft zwei Tage zu früh in der Londoner Botschaft ein, wo er eine Balkan-Fassung von Sodom und Gomorrha vorfindet: Sein Koch steckt in irgendwelchen dubiosen Geschäften mit der Russen Mafia, die junge Botschafts-Putzfrau, angeblich eine Bulgarische Studentin, ist Stripperin, und der Bürgermeister von Provadija steht mit seinem Prachtkörper unter der Dusche, weil man ihn nicht woanders unterbringen konnte. Kein guter Start für den Botschafter, der sich anschickt, den Sauhaufen aufzuräumen. Damit hat er sich viel vorgenommen, denn hinter seinem Rücken gehen merkwürdige Dinge im Keller der Botschaftsküche vor sich. So hat der Koch, Kosta Banicarov, 40 Enten in der Tiefkühltruhe der Botschaftsküche liegen, die einer seiner Mafia-Freunde aus dem Hyde-Park entwendet hat. Die sollen nun schleunigst meistbietend an ein Chinarestaurant verscherbelt werden. Leider muss Kosta jedoch feststellen, dass die Parkleitung die armen Dinger mit einem Sender versehen hat, was den MI6 auf den Plan ruft, der sich prompt auf die Suche nach den Enten-Kidnappern macht. Die Missverständnisse, die sich allein aus dieser Situation ergeben sind, einfach nur zum schreien. Überhaupt musste ich in der ersten Hälfte dieses Buchs ständig lachen. Sprachlich ist dieser Roman wie Honig für die literarische Seite meines Gehirns. Wo mache Autoren sich mit dem Krummsäbel durch den Wortdschungel hacken, benutzt der Bulgare Alek Popov, ein Skalpell. An jedem Satz wurde so lange mit Schmirgelpapier und Politur gearbeitet, bis er sitzt. Dabei ist das Ganze mit viel Wortwitz, sehr akkurat, und doch von leichter Hand geschrieben, dass es einfach nur eine Freude ist, dem zynischen Humor des Autors bis zum Ende zu folgen. Im letzten Drittel wandelt sich dann allerdings dieser Wortwitz verstärkt in Albernheit und der feine Humor in Klamauk. Mir persönlich waren es am Ende zu viele Doppelgänger, und eine in sich arg verquirlte Story, wie z.B. die von Katja, der Putzfrau, die erst strippt, sich dann als Lady Di Double durchschlägt, und sich zum Schluss als Esmeralda Corazon Revolutionären in der Nähe des Ungaja-Flusses anschließt. Auf den letzten Metern hat mir der Autor ein bisschen zu dick aufgetragen - zu viel von allem - das hat der Geschichte in meinen Augen nicht gut getan. Dafür ziehe ich allerdings nur einen Stern ab, denn in den wunderbaren Formulierungen, die Alek Popov in den ersten beiden Dritteln seines Romans benutzt hat, werde ich noch eine Zeitlang schwelgen. Das war Literatur vom Feinsten, die sollte man wirklich gelesen haben. Diese Rezension wurde von C. K. eingereicht.

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