Aleksander Donskich Gottes Welt

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Inhaltsangabe zu „Gottes Welt“ von Aleksander Donskich

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Buch erfahren Sie vom Schicksal einer einfachen russischen Frau, ihres Mannes, ihrer Eltern und Kinder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wieviel ist über diese Zeit mit ihren Wirren und Schrecken schon erzählt worden! Trotzdem wurde noch längst nicht alles gesagt, was der Nachwelt überliefert werden müsste. Und wie wichtig ist es, dass gerade heute noch Weiteres gesagt wird! Hass und Kriege haben damals mit roher Gewalt das Leben vieler Millionen Menschen beschädigt oder zerstört. Jedes Schicksal ist eine Geschichte für sich, doch viele der Geschichten sind sich ähnlich. Der sibirische Schriftsteller Alexander Donskich stützt sich in seiner Novelle auf Erkenntnisse aus vielen Jahren Untersuchung der Stalinschen Willkürherrschaft. Mit Opfern, die wie durch ein Wunder am Leben geblieben sind, hat er selbst gesprochen oder korrespondiert. Und sogar mit Henkern. Die allerdings fühlten sich nicht als Henker, sondern als überzeugte „Kämpfer für die Sache Lenins und Stalins“. Als die betagte Hauptheldin zu Anfang der 1950-er Jahre von ihrem Leben in Gottes Welt erzählt, sagt sie zu ihrer jungen Zuhörerin: „Es gibt in Russland, so sehr sie uns auch bedrängen und quälen, immer wieder gute Menschen. Daran kannst du glauben, Katjuscha, so schwer es dir manchmal auch sein mag.“ Hören wir also ihre ganze Geschichte!

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    Gottes Welt
    Biankas_Buecherkiste

    Biankas_Buecherkiste

    16. August 2015 um 08:41

    Diese Novelle ist meine Erste. Bin auf der Suche nach einer “Kurzgeschichte” gewesen und im Anschluss über den Univers-Verlag gestolpert. So möchte ich mich erstmal herzlichst für das Rezensionsexemplar bedanken. Diese Novelle bringt Einblicke in eine russische Geschichte, wie sie sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert zugetragen hat.  Dies war mal was neues zu lesen, aber sehr informativ und aufschlussreich. Man kam schnell ins Geschehen wie ich fand, für eine Novelle hatte man nichts mehr zu erwarten. Durch das übersetzen aus dem russischem, geht nichts verloren. Das damalige Leben war schwierig und hart. Der Schreibstil hat mir gefallen und ich würde auf jeden Fall wieder was lesen davon.

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  • Ein hartes Leben in Russland

    Gottes Welt
    divergent

    divergent

    29. July 2015 um 10:31

    Titel: Gottes Welt Autor: Aleksander Donskich Seiten: 90 Genre: Novelle Verlag: Univers Verlag Jewdokija Pawlowna erzählt zu Beginn der 1950er Jahre ihrer jungen Mieterin Katja von ihrem einfachen Leben in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts in Russland. Sie erzählt vom Krieg, dem schweren Leben und dem Verlust von ihrer Familie... "Gottes Welt" zeigt einem sehr deutlich, wie schrecklich das Leben in Russland in den 1930er Jahren gewesen sein muss! Eindrucksvoll schildert der sibirische Autor Alexander Donskich einen solchen Alltag - ohne etwas zu beschönigen! Der Schreibstil ist meiner Meinung nach relativ locker zu lesen und das Buch ist wirklich nicht dick (es hat gerade mal 90 Seiten) somit kann man das Buch echt locker an einem Tag - wenn nicht in einer Stunde lesen. Stellenweise ist das Buch total traurig und kann einen echt total runterziehen. Ich hab ja an manchen Stellen total mitgelitten mit Jewdokija, die ja das ganze Buch lang ihre traurige Geschichte erzählt! Mich wundert es jetzt im Nachinein echt nicht, dass Aleksander Donskich in Russland heutzutage schon mit Tolstoi verglichen wird. Er kann echt gut schreiben und erzählen! Ich würde das Buch wirklich Fans von Tolstoi ans Herz legen! 4 von 5 Sternchen!

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