Alesia Fridman Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(5)
(6)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman“ von Alesia Fridman

Die Traumtaucher – ein romantischer Australienthriller von Alesia Fridman Alexej ist gebürtiger Russe – und er ist Geheimagent des russischen Auslandsnachrichtendienstes. Für sein Vaterland betreibt er in den USA und in Deutschland Wirtschaftsspionage, arrangiert Komplotte und mordet sogar. Doch dann begegnet ihm Sarah, die Liebe, die sein Leben für immer verändern wird. Alexej muss feststellen, dass auch Sarah eine Frau voller Rätsel und Geheimnisse ist. Ihre Beziehung ist nicht einfach, immer wieder gibt es Konflikte, doch Alexej ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens einfach aufzugeben. Er kämpft um Sarah und ihre gemeinsame Zukunft. Das Dasein als Agent offenbart jedoch allzu bald seine Schattenseiten: Als Alexej in einen besonders heiklen Auftrag verwickelt wird, gerät alles außer Kontrolle, und er steht selbst auf der Abschussliste. Alexej wird betäubt und erwacht in einer fremden Umgebung. Doch er ist nicht in Russland, nicht der Geheimdienst hat ihn entführt. Er befindet sich in einem Dorf australischer Ureinwohner mitten im Busch. Nach und nach erfährt er den Grund, warum sie ausgerechnet ihn zu sich geholt haben: Eine uralte Weissagung prophezeit, dass Alexej der „weiße Wolf“ ist, der die Aborigines in ein neues Zeitalter der Freiheit und Selbstbestimmung führen wird. Was hat der geheimnisvolle Traum von dem weißen Wolf zu bedeuten, der Alexej immer wieder heimsucht? Wird es ihm gelingen, die Polizei, die mittlerweile allerlei Ungereimtheiten an Alexejs Verschwinden bemerkt hat, hinters Licht zu führen? Wird Alexej der neuen Aufgabe gewachsen sein, wird er sich der Ungerechtigkeit und Korruption stellen? Und wird er Sarah jemals wiedersehen? Ein atemloser Thriller an exotischen Schauplätzen, verwoben mit einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung. Eine Liebeserklärung an das Arnhem Land, die den Leser tief in die geheimnisvolle Welt der australischen Ureinwohner und in deren Kampf um das Überleben in der Gegenwart eintauchen lässt. Leserstimmen zu "Mutterland" von Alesia Fridman: „Der Schreibstil ist außerdem wieder so packend und fesselnd, wie auch schon vom ersten Buch…“ -Mel Jünke (CBB) Crazy - Bookbunnys „.. ist die Beschreibung der Plätze so gut gelungen, dass es sich für mich anfühlt wie ebenfalls vor Ort gewesen zu sein.“ - Tinkers „Die Autorin hat mich durch ihren flüssigen Schreibstil gleich in den Bann der Geschichte gezogen. Alle Protagonisten werden ausführlich und toll beschrieben, so dass man sich in diese hineinversetzten und mit ihnen die Geschichte erleben kann.“ - Astrid „Besonders faszinierend fand ich die Beschreibung der Landschaft… an hat sich die Gegend bildlich vorstellen können ohne, dass man das Gefühl hatte, einen Reiseführer zu lesen.“ - Astrid „Was ich als Leser besonders mag, sind die vielen so unterschiedlichen Gefühle, die die Autorin in mir auslöste. Freude, Liebe, Leidenschaft – aber auch Neid und Neugierde.“ - sabine creutz von daisyandbooks „Alesia Fridman hat in diesem Roman ganz tolle Protagonisten geboren. Sie sind vielschichtig, liebevoll und auch schwer einzuschätzen. Ihr Dialoge sind recht unterhaltsam und werden nie langweilig. Durch gekonnte Sticheleien der Charaktere kann man auch öfters mal herzhaft lachen.“ - Binchen84 „Eine starke Protagonistin, ein wundervoller Schreibstil und eine fesselnde Handlung überzeugen auf ganzer Linie.“ - Lines Bücherwelt „Der schön flüssige Schreibstil, die gut ausgearbeiteten Protagonisten und die gut beschriebene Landschaft machen dieses Buch zu einem wahren Vergnügen“ - BeaLeaSo „Liebe Reisebegleiter schnallt euch gut an und lasst euch …. verzaubern…“ - Samy86 „Eigentlich möchte man gleich buchen und abfliegen. Braucht man aber nicht, man steckt so schon mitten drin…."-Dieter Petersen „Die Spannung hat mich einfach schon nach ein paar Buchseiten fest im Griff und man wird einfach in diese Geschichte gezogen.“ - Corinna`s World of Books

Wissenswertes über Australien und dessen Ureinwohner - spannend und emotionsgeladen verpackt

— Angelika123
Angelika123

Aktiongeladen, spannend mit viel Info zu den Ureinwohnern.

— Buch_Versum
Buch_Versum

Tolles Buch über Australien. Spannend und interessant. Bringt einem auch zum nachdenken.

— Keri
Keri

Ein schöner Abenteuer- Liebes- Roman, welcher die Leser in eine andere Welt mitnimmt.

— LeseratteLeseratte
LeseratteLeseratte

Der etwas andere Australien Roman. Keine wirkliche Liebesgeschichte, dafür sehr spannend.

— tigger0705
tigger0705

eine schöne, verworrene Liebesgeschichte mit vielen Einblicken in das Arnhem Land/Australien

— DianaE
DianaE

Wow, so habe ich Australien bereist

— NikaBechtel
NikaBechtel
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman" von Alesia Fridman

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    NetzwerkAgenturBookmark

    NetzwerkAgenturBookmark

    Lust auf einen Thriller an exotischen Schauplätzen? Dann herzlich willkommen zur Leserunde "Die Traumtaucher" von Alesia Fridman. Bewerbt Euch direkt für eines der Rezensionsexemplare und lest  gemeinsam in gemütlicher Runde das neue Buch der Autorin.Alexej ist gebürtiger Russe – und er ist Geheimagent des russischen Auslandsnachrichtendienstes. Für sein Vaterland betreibt er in den USA und in Deutschland Wirtschaftsspionage, arrangiert Komplotte und mordet sogar. Doch dann begegnet ihm Sarah, die Liebe, die sein Leben für immer verändern wird. Alexej muss feststellen, dass auch Sarah eine Frau voller Rätsel und Geheimnisse ist. Ihre Beziehung ist nicht einfach, immer wieder gibt es Konflikte, doch Alexej ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens einfach aufzugeben. Er kämpft um Sarah und ihre gemeinsame Zukunft. Das Dasein als Agent offenbart jedoch allzu bald seine Schattenseiten: Als Alexej in einen besonders heiklen Auftrag verwickelt wird, gerät alles außer Kontrolle, und er steht selbst auf der Abschussliste. Alexej wird betäubt und erwacht in einer fremden Umgebung. Doch er ist nicht in Russland, nicht der Geheimdienst hat ihn entführt. Er befindet sich in einem Dorf australischer Ureinwohner mitten im Busch. Nach und nach erfährt er den Grund, warum sie ausgerechnet ihn zu sich geholt haben: Eine uralte Weissagung prophezeit, dass Alexej der „weiße Wolf“ ist, der die Aborigines in ein neues Zeitalter der Freiheit und Selbstbestimmung führen wird. Was hat der geheimnisvolle Traum von dem weißen Wolf zu bedeuten, der Alexej immer wieder heimsucht? Wird es ihm gelingen, die Polizei, die mittlerweile allerlei Ungereimtheiten an Alexejs Verschwinden bemerkt hat, hinters Licht zu führen? Wird Alexej der neuen Aufgabe gewachsen sein, wird er sich der Ungerechtigkeit und Korruption stellen? Und wird er Sarah jemals wiedersehen? LeseprobeSchreiben ist ihre Leidenschaft. Die Autorin hat in der Schweiz, den USA und in Deutschland gelebt. Bevor sie in der Nähe von Frankfurt zur Ruhe gekommen ist und begonnen hat, Belletristik zu schreiben, ist sie viel gereist. Nichts ist so inspirierend und gibt dem Leben neue Impulse wie das Bereisen anderer Länder und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Menschen. Daher schreibt sie über das Reisen und die Liebe, die das Leben gleichermaßen bereichern und verändern. Ich suche für die Leserunde zu "Die Traumtaucher" von Alesia Fridman Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Hierfür werden 10 Bücher wahlweise in Print oder Digital zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei. Bewerbungsaufgabe:  Schreibe uns deinen Eindruck zur Leseprobe *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des BuchesErwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

    Mehr
    • 70
  • Mystisches Australien

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Angelika123

    Angelika123

    07. January 2017 um 23:20

    Ein sehr spannender und bildhafter Schreibstil lässt den Leser tief in die Geschichte eintauchen. Man glaubt mitten im Geschehen dabei zu sein und man kann sich sehr gut mit den Menschen im Buch identifizieren. Der Einstieg erfolgt sofort ohne langatmigen Vorspann und katapultiert den Leser direkt in das Geschehen hinein. Hier begibt man sich auf eine spannende und zugleich auch traurige Reise in die Vergangenheit der Ureinwohner von Australien – den Aborigines - und erlebt deren Geschichte hautnah mit. Man erlebt Australien sehr intensiv von einer nicht alltäglichen Seite. Man spürt die Liebe der Autorin zum Detail und auch die intensive Vorbereitung auf das Buch. Es wird alles schlüssig geklärt und es bleiben keine offenen Fragen zurück. Ich habe viel Informatives und Wissenswertes aus dem Buch mitnehmen können. Alles ist spannend verpackt und zu keiner Zeit langatmig. Auch ist alles gut und klar nachzuvollziehen und wird unter anderem durch die aktionsreiche und spannungsgeladene Liebesgeschichte von Alexej und Sarah untermalt und vertieft. Diese Geschichte finde ich gerade deswegen so spannend und ergreifend, weil Aleksej (ein Wirtschaftsspion) der zunächst als kalt und unnahbar geschildert wird, sich durch seine Liebe zu Sarah sehr verändert. Das Cover ist sehr schön gestaltet und hat Aufforderungscharakter. Es verspricht Mystik, Spannung und Wissen – all das wird im Inneren zur Gänze erfüllt. Ein Buch das mir sehr gefallen hat und das mir Wissen über Spannung vermittelt hat und mir sehr gute Unterhaltung bot.

    Mehr
  • Aktiongeladen, spannend mit viel Info zu den Ureinwohnern.

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Buch_Versum

    Buch_Versum

    19. December 2016 um 23:14

    Mal etwas anderes,... Durch die Leserunde bei Lovelybooks durfte ich in den Genuss des Buches kommen. Aktiongeladen, spannend mit viel Info zu den Ureinwohnern. Schnell taucht man in die Welt von Alexje und Sarah ein und möchte diese kennen lernen, wissen was Sie bewegt und hinter ihre Geheimnisse kommen. Aber auch die Geschichte zur Rettung des Stammes ist bewegend.Ein wundervoller Thriller! Das Cover ist wunderschön und macht neugierig auf den Inhalt. Der Schreibstil ist fließend und sehr bildlich! Besonders schön die Beschreibung des Landes und der Landschaft. Das Buch fesselt einen einfach und man taucht sofort in eine wundervolle Welt der Autorin ein und man kann nicht aufhören zu lesen ! Sehr gefühlvoll und wundervolle Darstellung einer liebevollen Gemeinschaft! Danke für das Lesevergnügen!

    Mehr
  • Rezension zu dem Buch „Die Traumtaucher“

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Keri

    Keri

    17. December 2016 um 18:47

    Autor: Alesia Fridman Inhalt: In dem Buch geht es um den russischen Geheimagenten Alexej, der sich in die hübsche Sarah verliebt. Doch dann gerät er auf die Abschussliste des russischen Auslandsnachrichtendienstes. Alexej wird betäubt und wacht bei australischen Ureinwohnern wieder auf. Was wollen sie von ihm und was hat es mit der Prophezeiung des „weißen Wolfes“ auf sich? Vor allem aber was hat Sarah mit alldem zu tun? Meine Meinung: Das Cover hat mir relativ gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm und emotional, wenn auch an manchen Stellen zu lang gezogen und ausführlich. An anderen Stellen war ich etwas verwirrt. Ansonsten konnte man das Buch, aber sehr gut lesen. Ich fand es interessant mehr über die Aborigines und ihre Kulturen zu erfahren. Ich finde man kann viel von ihnen lernen. Immer wieder gibt es in dem Buch Kritiken an unser modernes Leben, die ich finde sehr berechtigt sind. Das Buch stimmt einen teils sehr nachdenklich. Das Ende ist sehr gut gelungen und die Geschichte wird toll abgeschlossen. Es bleiben so gut wie keine Fragen offen. Fazit: Das Buch hat mich sehr begeistert und mein Interesse für die Aborigines geweckt. Jeder der mal in das Leben im australischen Busch abtauchen will kann ich dieses Buch nur empfehlen.

    Mehr
  • ein sehr schöner Roman, trotz einigen Längen

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    LeseratteLeseratte

    LeseratteLeseratte

    13. December 2016 um 10:52

    Ich bin gerade mit dem Buch " Die Traumtaucher" fertig geworden und muss sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefallen hat. Allein schon das Cover finde ich sehr ansprechend. Es sieht interessant und vielversprechend aus und macht Lust das Buch zu lesen. Ich finde es sehr gut das die Story sofort losgeht und bereits auf den ersten Seite die Spannung gesteigert wird. Schon zu diesem Zeitpunkt stellte ich fest, dass das Buch sehr anschaulich geschrieben ist und das zog sich wie ein Faden weiterhin durch das Buch. Ich konnte mir alles ganz genau vorstellen. Besonders beeindruckend fand ich die Beschreibung über Australien insbesondere die Natur und das Leben in dem Dorf. So kann man nur schreiben, wenn man selbst dort gewesen ist und nicht nur die typischen Touristenorte besucht hat. Die Autorin holt ihre Leser hier ganz klar ab.  Was Alexej jedoch zu Beginn des Buches erleben muss, fand ich erschreckend. Dies ist jedoch scheinbar ein Ritual, welches bei Ureinwohnern dazu gehört und daher ist es genau richtig beschrieben. Es erstaunt mich, dass sich Alexej so schnell und ohne Widerspruch in die Dorfgemeinschaft eingefügt hat. Ich würde mir immer wieder Fragen stellen und wahrscheinlich auch versuchen nach Hause zu kommen. Er erlebt im Laufe des Buches schöne aber auch traurige Dinge. Die Autorin schafft es, die Leser mit ihm Mitfühlen zu lassen. Sehr gut finde ich die Beschreibung der Geburt, auch wenn es schrecklich zu lesen ist. Was es genau mit den Traumtauchern auf sich hat, erfährt man als Leser relativ spät. Für mich war dies allerdings sehr interessant, auch wenn man es hätte noch weiter ausbauen können. Einige Episoden im Verlauf des Buches sind mir persönlich etwas zu langatmig. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Das Ende gefällt mir richtig gut ! Ich hätte es so überhaupt nicht erwartet, aber es hätte nicht besser sein können. Für jemanden wird ein Traum war, welcher sich erst im Alter und trotzt schwerer Krankheit erfüllt. Das finde ich wirklich toll. Ich als Leser konnte sehr gut mitempfinden, wie nun das Gefühl ist, in einem fremden Land zu leben und doch endlich zu Hause zu sein. Ich kann das Buch weiterempfehlen. Es ist für mich eine schöner Abenteuer - und Liebes- Roman. Er ist in sich geschlossen, ich könnte mir jedoch einen zweiten Teil sehr gut vorstellen, in welchem vielleicht das Traumtauchen und die Gebräuche der australische Ureinwohner noch näher beschrieben werden.

    Mehr
  • Anders als erwartet

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Blacksally

    Blacksally

    05. December 2016 um 11:55

    Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen. Vom Klappentext her hat mich das Buch schon sehr angesprochen, auch das Cover ist ein hingucker und es gefällt mir sehr gut. Die Protagonisten musste man erst ein wenig kennen lernen, damit man sie auch mochte. Vieles war für mich am Anfang doch eher verwirrend und ich konnte nicht nachvollziehen das so wenig was passiert ist hinterfragt wurde. Wenn ich in der Lage von Alexej gewesen wäre, hätte ich einige Fragen gehabt und hätte nicht so schnell alles abgetan, doch das war hier leider der Fall.An sich mochte ich Alexej aber, er ist ein aufgeschlossener Mensch und auch wenn er bereits böse Dinge getan hat, so hat er doch irgendwo einen Sinn für Gerechtigkeit. Auch Sarah mochte ich am Anfang nicht so, bis man etwas von ihrer Vergangenheit erfährt und doch eher verstehen kann warum sie so gehandelt hat, wie in dieser Geschichte.Der Schreibstil war sehr flüssig und hat mir gut gefallen. Man hat einen Einblick in die Welt der Aborigines bekommen und auch in das Land in dem sie Leben. Was ich sehr schade fand war, das der Abschnitt der beschreibt was Traumtaucher überhaupt sind nichtmal eine Seite einnimmt, ich hatte gehofft mehr darüber zu erfahren, denn das Buch hat ja nunmal den Titel "Traumtaucher", aber da wurde ich enttäuscht. Dieses Thema hätte mich sehr interessiert.Ansonsten ist es eine spannende Geschichte, die mir Spaß gemacht hat. Man hat viel gelernt und auch wenn es nicht so das war, was ich mir davon versprochen habe, war es trotzdem ein schönes Buch.Die Autorin:Die Autorin hat in der Schweiz, den USA und in Deutschland gelebt. Bevor sie in der Nähe von Frankfurt zur Ruhe gekommen ist und begonnen hat, Belletristik zu schreiben, ist sie viel gereist. Nichts ist so inspirierend und gibt dem Leben neue Impulse wie das Bereisen anderer Länder und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Menschen. Daher schreibt sie über das Reisen und die Liebe, die das Leben gleichermaßen bereichern und verändern. Mein Fazit:Ein Buch das mir gut gefallen hat, aber nicht das war, was ich erhofft habe.

    Mehr
  • Einige Längen, aber ein schönes Setting

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    25. October 2016 um 07:53

    „Die Traumtaucher“ ist ein teilweise fesselnd erzählter Roman, der unter anderem ein wunderschönes Setting im australischen Busch beschreibt. Leider konnten mich einige vorhandene Längen nicht vollkommen überzeugen. Der Erzählstil ist wohl das Außergewöhnlichste an dieser Geschichte. Wir haben es hier mit unterschiedlichen Erzählsträngen sowie Zeitebenen zu tun. Auf der einen Seite haben wir die aktuelle Geschichte, die gradlinig verläuft, und auf der anderen Seite haben wir immer wieder Rückblenden, die das große Puzzle peu a peu zusammensetzen. Allerdings war mir schleierhaft, warum ausgerechnet Alexejs Rückblenden in der Ich-Perspektive erzählt werden, während die aktuelle Geschichte und auch alle anderen Rückblenden in der dritten Person beleuchtet werden. Für mich hat das keinen Sinn ergeben, da ich mir auch einen direkteren Einblick bei anderen Charakteren gewünscht hätte. Alexej war für mich als Charakter sowohl spannend als auch rätselhaft. Gerade seine Vergangenheit ist wirklich aufregend und hier habe ich ihm jede Handlung und jedes noch so kleine Gefühl abkaufen können. Allerdings hat dann zur aktuellen Story eine Wandlung in ihm stattgefunden, die mir persönlich zu rasch erfolgte und somit unglaubhaft war. Sarah ist eine wirklich starke Persönlichkeit, auf die das Beispiel harte Schale, weicher Kern definitiv zutrifft. Ihre Gefühle sind authentisch und nachvollziehbar, was sie für mich zu einem echten Individum macht, das den Leser abholt und berührt. Die Nebencharaktere waren liebevoll gestaltet und hier hat man gemerkt, dass das Herzblut der Autorin daran hing. Ich hatte gerade bei den Ureinwohnern im australischen Busch das Gefühl, dass sie vor meinem inneren Auge zum Leben erwachen. Jeder hat hier seine Rolle perfekt gespielt und sich in die Geschichte eingefügt. Was ebenso einen dicken Pluspunkt verdient hat, ist das Setting an sich. Die Umgebung in Australien ist wirklich super beschrieben und man hat so eine unterschwellige Sehnsucht nach Urlaub vermittelt bekommen, die durchweg angehalten hat. Dabei wurde aber darauf geachtet, dass der Leser trotzdem noch seine eigene Fantasie spielen lassen konnte, was ich sehr gut finde. Allerdings waren die Informationen über Australien teilweise etwas trocken und langatmig, weil es immer wieder längere Passagen gibt, die dann gar nichts mehr mit der Handlung in diesem Moment zu tun haben. Da hab ich mich oft nicht richtig auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren können, was ich sehr schade finde. Mit der Spannung hatte ich so meine Probleme. Die Ausflüge in die Vergangenheit waren unglaublich fesselnd und aufreibend. Hier wäre ich am liebsten gar nicht mehr weggegangen und man hat die Thrillerelemente richtig erleben können. Allerdings hatte die Geschichte in er Gegenwart extreme Startschwierigkeiten, weil sie im krassen Gegensatz stand und mich anfangs so gar nicht einnehmen konnte. Erst im letzten Viertel habe ich auch hier einen Zugang gefunden und konnte mich vollkommen  darauf einlassen. Leider muss ich aber auch sagen, dass mir bei diversen Plänen und Umsetzungen der Gruppe einfach die dramatischen Wendungen gefehlt haben. Hier sind einige Dinge schlichtweg zu reibungslos über die Bühne gegangen und haben dadurch den Anschein erweckt, dass sie nicht realistisch genug sind. Insgesamt ein Roman, der zur Sehnsucht nach Australien einlädt und auch ein paar interessante Informationen über die Ureinwohner des Kontinents preisgibt. Trotz einiger Schwächen habe ich das Buch gerne gelesen und denke auch darüber nach, noch anderen Lektüren der Autorin eine Chance zu geben.

    Mehr
  • ein abenteuerlicher Roman, der eine Reise wert ist ;)

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Bibilotta

    Bibilotta

    18. October 2016 um 11:19

    Meine Meinung Ich weiß gar nicht so wirklich wo ich jetzt anfangen soll … der Roman „Die Traumtaucher“ hat mich auf den unterschiedlichsten Ebenen ergriffen. Zum Inhalt möcht ich gar nichts mehr großartig sagen …. denn die Kurzbeschreibung gibt schon soviel her, dass eigentlich alles vorab gesagt ist. Als ich mir das Buch geschnappt hatte, war ich auf eine spannende und romantische Reise nach Australien gefasst. Aber so einfach hat es Alesia Fridman mir dann nicht gemacht. Die verschiedenen Erzählstränge haben mich erstmal verworren, mich irre gemacht und vor Ratlosigkeit und nagender Neugier ein Gedanken- und Gefühlschaos bei mir verursacht … der Hammer. Bis knapp zur Hälfte war ich platt. … Alexej in den USA, Alexej in der Vergangenheit, Alexej in Australien … und dann kommt noch Sarah – Geheimnisvoll und undurchschaubar. Außerdem hätten wir da noch einen Kripobeamten, der nicht locker lässt …. die ganze Sache mit der Wirtschaftsspionage, den Auftragsmorden und dem Hacken der verschiedensten Systeme …  und das muss alles erstmal sortiert, verarbeitet und abgespeichert werden. Die Sache mit der großen Liebe nicht zu vergessen, denn diese hat auch noch Platz in dieser Geschichte, neben all den unterschiedlichen Sexszenen, die auch zum Einsatz kommen. Ich war durcheinander und konnte es alles nicht so richtig ordnen. Am wohlsten hab ich mich dabei in Australien gefühlt, als der weiße Wolf bei den Aborigines seine neue Heimat und Kultur kennenlernte. Der Charakter von Alexej  lies mich oftmals den Kopf schütteln … wie locker und eigentlich ohne große Probleme, lässt er sich auf die unterschiedlichsten Veränderungen ein …. was ich stellenweise nicht nachvollziehen konnte. Kann MANN sich so einfach immer mit allem abfinden? Seh ich das zu verbissen? Ich weiß es nicht. Doch dann kam ein Punkt, eine Stelle, die mich zu Tränen rührte und mich ergriffen hat … und der Knoten war geplatzt. Ich konnte mich fallen lassen, mich nicht mit Rätseleien und Grübeleien befassen, sondern mich total und absolut blind auf die Geschichte einlassen (Lag es an den vielen Erzählsträngen oder an einer missglückten Leselaune … ich weiß es nicht … drum werd ich auch nur einen Bewertungspunkt abziehen). Alesia Fridman hat es geschafft, meine Nerven vor Spannung fast zum Zerreissen zu bringen, sie hat mir eine Reise in eine wunderschöne Ecke Australiens ermöglicht. Sie hat mir die Aborigines und ihre Lebensweise total schön übermittelt, sie hat mir aufgeführt, was Liebe sein kann …  und wie man sein Herz an ein Gefühl verlieren kann … das Gefühl von Freiheit … die sich die Aborigines erstmal erkämpfen müssen. Sehr bildgewaltig, glaubwürdig und vor allem stimmig hat hier Alesia Fridman diese Geschichte aufgebaut. Es wirkt alles gut recherchiert und spannend, interessant und genial zugleich. Ich habe mich nach Australien gesehnt … ich habe mir gewünscht, dass .. nein, das kann ich jetzt nicht sagen, denn sonst verrate ich zuviel. Letztendlich hat mich Alesia Fridman mit ihrer Geschichte überzeugt und mir vor Augen gehalten, dass man manchmal zwischen den Zeilen lesen muss, um Zusammenhänge klar zu sichten. „Die Traumtaucher“ sind es wert, bei Gelegenheit ein zweites mal gelesen zu werden      Fazit „Die Traumtaucher“ von Alesia Fridman ist eine Geschichte, die mich nach anfänglichen Problemen warm zu werden, letztendlich gepackt, begeistert und fasziniert hat. Der Wechsel der Erzählweisen, der Wechsel zwischen den unterschiedlichsten Orten und Zeiten, die verschiedensten Thematiken und der Wechsel zwischen Spannung, Krimi, Romance und Mythologie hat mich überrascht und beschwingt durch die Seiten der zweiten Hälfte fliegen lassen. Die bildhafte Schreibweise, die gut recherchierte Handlungen und der Mix, der es in sich hat, sind einfach super gelungen. Klare Leseempfehlung von mir … aber nicht für Zwischendurch, sondern mit viel Geduld, Ruhe und Zeit !!!

    Mehr
  • ein sehr guter Roman vor wirklich toller Kulisse

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Manja82

    Manja82

    09. October 2016 um 14:21

    KurzbeschreibungDie Traumtaucher – ein romantischer Australienthriller von Alesia Fridman.Alexej ist gebürtiger Russe – und er ist Geheimagent des russischen Auslandsnachrichtendienstes. Für sein Vaterland betreibt er in den USA und in Deutschland Wirtschaftsspionage, arrangiert Komplotte und mordet sogar. Doch dann begegnet ihm Sarah, die Liebe, die sein Leben für immer verändern wird. Alexej muss feststellen, dass auch Sarah eine Frau voller Rätsel und Geheimnisse ist. Ihre Beziehung ist nicht einfach, immer wieder gibt es Konflikte, doch Alexej ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens einfach aufzugeben. Er kämpft um Sarah und ihre gemeinsame Zukunft. Das Dasein als Agent offenbart jedoch allzu bald seine Schattenseiten: Als Alexej in einen besonders heiklen Auftrag verwickelt wird, gerät alles außer Kontrolle, und er steht selbst auf der Abschussliste. Alexej wird betäubt und erwacht in einer fremden Umgebung. Doch er ist nicht in Russland, nicht der Geheimdienst hat ihn entführt. Er befindet sich in einem Dorf australischer Ureinwohner mitten im Busch. Nach und nach erfährt er den Grund, warum sie ausgerechnet ihn zu sich geholt haben: Eine uralte Weissagung prophezeit, dass Alexej der „weiße Wolf“ ist, der die Aborigines in ein neues Zeitalter der Freiheit und Selbstbestimmung führen wird. Was hat der geheimnisvolle Traum von dem weißen Wolf zu bedeuten, der Alexej immer wieder heimsucht? Wird es ihm gelingen, die Polizei, die mittlerweile allerlei Ungereimtheiten an Alexejs Verschwinden bemerkt hat, hinters Licht zu führen? Wird Alexej der neuen Aufgabe gewachsen sein, wird er sich der Ungerechtigkeit und Korruption stellen? Und wird er Sarah jemals wiedersehen? Ein atemloser Thriller an exotischen Schauplätzen, verwoben mit einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung. Eine Liebeserklärung an das Arnhem Land, die den Leser tief in die geheimnisvolle Welt der australischen Ureinwohner und in deren Kampf um das Überleben in der Gegenwart eintauchen lässt.(Quelle: amazon)Meine MeinungAlesia Fridman kannte ich bereits von einem anderen Roman. Daher war ich neugierig auf „Die Traumtaucher“ und begann gespannt mit dem Lesen. Das Cover und der Klappentext versprachen bereits sehr viel.Alexej ist der Protagonist der Geschichte. Er ist ein Spion und eigentlich läuft sein Leben in geregelten Bahnen. Er lebt in Berlin und hat eine Frau. Dann aber geschieht etwas das sein Leben komplett verändert. Er findet sich plötzlich in Australien, bei den Ureinwohnern wieder. Alexej oder Andrew wie er mittlerweile heißt, ist sehr detailliert und komplex beschrieben. Ich konnte ihn mir sehr gut vorstellen und sein Leben nachvollziehen.Sarah, Andrews Frau, blieb mir ein Rätsel. Sie ist auch sehr gut beschrieben und detailliert beschrieben.Die anderen Charaktere, die Ureinwohner Australiens, haben es mir ganz besonders angetan. Ich empfand es sehr interessant zu lesen wie sie leben, wie sie sich verhalten.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Ich konnte der Handlung angenehm leicht folgen, es ist alles verständlich und nachvollziehbar.Die Kulisse, der Regenwald Australiens und das Arnhem Land, ist bildhaft beschrieben. Man bekommt hier direkt Lust hinzufliegen, Alesia Fridman hat sehr gut recherchiert und lässt dies wunderbar ins Geschehen einfließen.Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. So wird die Handlung komplex, facettenreich und sehr vielseitig. Trotzdem verliert man aber nie den Überblick und kann der Handlung mühelos folgen.Das Geschehen selbst ist spannend und wirklich toll. Man beginnt mit dem Lesen und wird hier in den Bann der Geschichte gezogen. Immer wieder gibt es Rückblicke, die Puzzleteile fügen sich hier gut zusammen. Die Liebesgeschichte ist soweit gut gehalten, sie fügt sich gut ins Geschehen ein.Allerdings ich habe den Thrill dann doch ein wenig vermisst. Klar die Spannung ist da aber irgendwie der letzte Kick fehlte noch.Das Ende ist spannend gehalten und sehr actiongeladen. Dann aber wird es doch eher ruhig und schließt den Roman letztlich wirklich gut ab.FazitAlles in Allem ist „Die Traumtaucher“ von Alesia Fridman ein sehr guter Roman vor wirklich toller Kulisse.Glaubhaft und detailliert gestaltete Charaktere, ein angenehm lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die klar spannend und sehr interessant gehalten ist, in der mir aber leider der letzte Kick gefehlt hat, haben mir trotz allem aber unterhaltsame Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

    Mehr
  • Der etwas andere Australien Roman

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    tigger0705

    tigger0705

    29. September 2016 um 10:06

    Alexej wurde schon seit seiner Kindheit für den KGB als Spion ausgebildet. Mit seinem 16. Lebensjahr bekommt er eine Spezialausbildung, bei denen nicht wenige Sterbe. Er fügt sich gut ein. Nach diesem Überlebenskampf geht es für Alexej mit falscher Identität in die USA. Dort soll er an einer wichtigen Universität seine Ausbildung fortführen und sich an das amerikanische Leben hineinversetzen, um später in einem Unternehmen Wirtschaftsspionage zu betreiben. Es läuft für ihn soweit auch recht gut. Bis der einzige Freund ihn in Gefahr bringt. Dieses Buch handelt aber nicht nur von Alexej, dem Spion oder Agenten, es dreht sich auch um die Ureinwohner von Australien. Der Clanoberhaupt Dadaynga hat eine Vision oder Traum. Ein Weißer, dem die Wölfe folgen, wird das Volk der Aborigines retten. Sarah ist dazu auserkoren, diesen Mann zu finden. Wird sie es schaffen? Und wer ist Sarah? Ein Australien Roman der etwas anderen Art. Ich muss zugeben, ich lese sehr viel, was mit Australien zusammenhängt. Ich möchte unbedingt einmal dorthin. Meistens sind es Liebesromane. Dieser hier nicht. Es geht um einen russischen Agenten, der Amerika infiltrieren soll. Zu der Zeit ging das wohl auch ganz gut. Es ist aber auch sehr erschreckend, wie „einfach“ so etwas ging. Natürlich ist dieser Roman eine Fiktion, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es sich so zugetragen hat. Einige historische Ereignisse stimmen im Buch auch mit der Realität überein, nur hat die Autorin sich eben nur an die Daten gehalten, den Rest aber erfunden. Das heißt, es passierte tatsächlich an einem bestimmten Tag etwas, aber die Person war eine andere. Man könnte den Roman als leicht erotischen Thriller bezeichnen, aber das trifft es nur halb. Er ist zwar durchaus erotisch, aber nur in dem Sinne, dass alles sehr deutlich beschrieben ist. Zumindest die Gefühle und die Geschlechtsorgane. Aber es stört in dem Buch nicht und fällt auch nicht groß auf. Irgendwie gehört es da sogar rein, ohne als Erotikroman zu gelten. Ich muss zugeben, mir fiel die Zusammenfassung recht schwer und auch meine Meinung, ist schwierig auf den Punkt zu bringen. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, gerade weil es eben mal etwas anderes war. Der Schreibstil lässt die Geschichte einfach nur dahinfliegen und auch mit den verschiedenen Zeiten hatte ich kein Problem. Die Kapitel haben alle eine bestimmte Überschrift und wenn mal eine andere Person zu Wort kommt, ist das auch sehr deutlich gemacht. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen und las sogar beim Gehen.

    Mehr
  • Alesia Fridman – Die Traumtaucher

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    DianaE

    DianaE

    20. September 2016 um 13:10

    Alesia Fridman – Die TraumtaucherAlexej Sokolow alias Andrew Parker ist ausgebildeter russischer Technologiespion, mittlerweile wohnt er in Berlin, als er seine spätere Ehefrau Sarah Thompsen in einem Hotel kennen lernt. Sarah wohnt in Maryland, und eigentlich will sich Alexej auch nicht binden. Doch diese Frau hat etwas ganz Besonderes an sich, dass ihn fasziniert, schier verrückt nach ihr werden lässt. Er schafft es, sie für sich zu gewinnen, trotz ihrer Geheimnisse, denn auch er hat genügend Geheimnisse vor ihr. Jahre später wacht er eines morgens in einer Höhle auf, gefangen und mit wenig Nahrungsmitteln und seine Wärter reden nicht mit ihm. Tage später wird er auf ein Ritual vorbereitet, denn er ist der Wolf. Er soll die Jolnu „in die Zukunft und Vergangenheit führen“.Sein altes Leben und auch Sarah muss er hinter sich lassen. Denn das neue Leben in Arnhem Land, mit einer neuen Frau und neuen Freunden steht bereit.Doch kann er Sarah vergessen?An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für das signierte Rezensionsexemplar bedanken, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung in keinster Weise.Der Schreibstil ist locker und flüssig, es gibt viele kürzere Abschnitte in jedem Kapitel, sodass das Lesen erleichtert wird.Die Handlung selbst ist sehr komplex, überwiegend spannend, abwechslungsreich und überraschend. Inhaltlich scheint die Story sehr gut recherchiert, aber damit wirkt sie streckenweise auch ein bisschen zu überladen und langatmig. Durch die immer wieder wechselnden Perspektiven, detailreich beschriebenen Handlungsorte, ein bisschen Mythologie und spannenden Passagen bleibt die Geschichte aber interessant und macht den Leser neugierig.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hauptsächlich aus der Sicht von Alexej.Die Charaktere sind alle sehr detailreich, komplex und glaubhaft beschrieben, besitzen Tiefe, Emotionen und waren in sich stimmig. Die Charaktervielfalt hat mich in diesem Buch wirklich beeindruckt.Leider wurde mir Alexej einfach nicht sympathisch während des Buches. Ein Technologiespion, der mit harten Mitteln, Folterungen und Schmerzen ausgebildet wurde, dessen Eltern angeblich früh verstorben sind, der schreckliche Dinge im Auftrag seiner Regierung machen musste, tat mir manches mal schon leid, keine Frage. Aber er ist knallhart, nimmt sich das, was er will, notfalls auch mit Gewalt. Eine Szene ist mir da besonders in Erinnerung geblieben, als Sarah das erste mal zum Laufen ein Wochenende weg war, die ich absolut unmöglich fand. Auch ist er so vernarrt in seine Frau Sarah, läuft ihr hinterher, ist ihr „verfallen“, aber dann passt er sich  plötzlich so schnell seinem neuen Leben in Arnhem Land an, schläft so schnell mit der neuen Frau, das habe ich nicht verstanden... und es machte ihn auch nicht wirklich sympathischer. Natürlich ist er im Verlaufe des Buches besser zu verstehen, hier hat die Autorin ihn facettenreich und detailliert dargestellt, aber ich kam einfach nicht an ihn heran.Sarah wirkt distanziert, trotzdem aber sympathisch und auch liebevoll, vor allem weil sie selbst eine ganze Menge Geheimnisse und Eigenarten hat. Sie weiß mehr, als es den Anschein hat und sie hat im Verlaufe des Buches immer wieder punkten können, auch wenn hier keine der Figuren einfach nur sympathisch oder unsympathisch ist. Mir hat ihre Geschichte sehr gut gefallen, und auch wenn ich Djalu anfänglich etwas suspekt fand, hat er in dieser Geschichte mein Herz erobert. Es war nicht einfach für ihn, und auch nicht einfach für Sarah, aber die tiefe Freundschaft die entstanden ist, hat mich berührt.Njomba war mir ebenfalls sehr sympathisch, die gute Seele, das Herz am rechten Fleck, ihre Geschichte ist sehr traurig, auch wenn ich etwas in der Richtung erwartet habe. Komissar Benners war mir sympathisch, ihn lässt der Mordfall auch nach Jahren nicht in Ruhe und er ist Polizist mit Leib und Seele, auch wenn er im Privatleben einige Tiefschläge verkraften muss. Er war mir mitunter die liebste Figur in diesem Buch. Aber ich könnte hier noch unzählige Charaktere aufzählen,... alle Figuren dieser Geschichte sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Das Buch hat eine Komplexität, wie ich sie selten gesehen habe. Aber ich muss auch noch leider ein bisschen Kritik üben:Die Buchgröße ist ungewöhnlich, es ist größer als ein Hardcover, es ist schwer und somit ist es unhandlich. Immer wieder musste ich Pausen einlegen um meine Hände zu entlasten. Hier hätte ich es gut gefunden, das Handling etwas Leser-“freundlicher“ zu machen. Lieber ein paar Seiten mehr, dafür kann man das Buch besser halten. Ich hatte eine romantische Liebesgeschichte mit Thrill erwartet, doch dieses Buch ist ganz anders. Die kurzen Absätze, die ständigen Rückblicke, die verschiedenen Perspektiven haben keinen Thriller-Effekt auf mich ausgeübt. Die Geschichte macht neugierig, die Geschichte ist interessant, aber für mich ist es kein Thriller. Auch die Romantik kommt für mich persönlich hier etwas zu kurz, wenn auch nicht der Geschlechtsakt selbst, der hier häufig und detailreich vollzogen wird. Bitte nicht falsch verstehen, es ist ein tolles Buch, absolut lesenswert, wenn man eine schöne, verworrene Liebesgeschichte mit vielen Einblicken in das Arnhem Land/Australien haben möchte, aber es ist kein typischer Thriller. Das Cover selbst ist ein Blickfang, hier wird schön mit Schatten und Licht gespielt. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und knappe 4 Sterne.

    Mehr
  • ein packender bildgewaltiger Roman

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    13. September 2016 um 15:21

    Der Inhalt:   Der Wirtschaftsspion Alexej ist ein kalter Agent, der niemanden in sein Herz lässt. Bis plötzlich Sarah auftaucht, sie geht ihm durch und durch. Wider aller Umstände lässt er sich auf sie ein. Doch eines Tages erfährt er, dass er selbst ermordet werden wird. Er wird entführt und wacht in Australien auf bei den Aborigines. Er wird der weiße Wolf dort genannt und hat eine große Aufgabe: er soll die australischen Ureinwohner in ein neues Zeitalter führen, ein Zeitalter in dem sie frei sein können. In ihm sitzt der Verdacht tief, dass es Sarah war, die ihm das Leben gerettet und gleichzeitig genommen hat. Das Cover:   Das Cover ist der Hammer, obwohl es ein Selfpublisherbuch ist, sieht das Cover sehr professionell aus. Falls es das Buch irgendwann in Print zu kaufen  geben wird, werde ich es mir wahrscheinlich zulegen, weil mir das Cover so gut gefällt. Das Thema Australien und ihre Ureinwohner fand ich schon immer interessant, es ist ein Gebiet, über das man sehr wenig weiß, das Cover hätte mich auch sofort neugierig gemacht. Der Stil und die Story:   Ein bildgewaltiger Schreibstil entführt den Leser sofort nach Australien in die Welt der Aborigines. Dadurch, dass der Protagonist selbst verwundert über die Sitten und Gebräuche der Ureinwohner ist, kommt man gut als Leser hinterher. Die Autorin fängt das Wesen der Ureinwohner auf bezaubernde Weise authentisch ein. Es gab keine Fragen, die für mich offen geblieben sind, was den kulturellen Inhalt angeht, war der Input optimal. Es wurde nie langweilig, sowohl die Geschichte als auch die Informationen dahinter waren sehr interessant. Die Geschichte ist überwiegend aus der Perspektive von Alexej geschrieben, selten gibt es auch Perspektivenwechsel , diese kommen jedoch erst später, wenn man bereits mit den Figuren vertraut ist und sie kündigen sich an, sodass es nicht zu Verwirrungen kommt. Gefühle, Gedanken und Handlungen werden detailiert und spannend geschildert, das gesamte Buch ist ein Erlebnis in jedem Bereich.  Durch die authentische Handlung und dem enormen Input, den der Leser erhält, bekommt man den Eindruck, dass es sich hier um ein sehr gut recherchiertes Buch handelt, das mit viel Passion geschrieben wurde. In letzter Zeit hatte ich selten so einen Roman wie diesen in der Hand, der mich komplett in eine andere Welt entführt hat und ich dabei nicht hilflos war. Man hat das Gefühl, die Autorin packt den Leser und den Protagonisten bei der Hand und zeigt einem das Australien der Aborigines. Ein großes, beeindrucktes Lob von mir für diesen gewaltigen Aufbau der Geschichte und dem tiefen Einblick in ein Australien, das die meisten noch nie vorher so gesehen haben.  Auch der Aufbau der Geschichte ist sehr spannend, am Anfang herrscht ein großes Fragezeichen, wobei ich der Autorin danke, dass die Geschichte nicht chronologisch verläuft. Sie beginnt mit Australien, was für mich auch der spannendste Punkt gewesen ist. Hätte es 50 Seiten Vorgeplänkel gegeben, ich wäre GESTORBEN vor NEUGIER! Nachdem der größte Berg an Fragen geklärt ist, geht die Geschichte über zu Intrigen und Verwicklungen, die auch ganz interessant sind. Frau Fridman erschafft einen deutschen Kommisar als Nebencharakter, der zwar gegen unsere Protagonisten arbeit, mir jedoch sehr sympathisch war.  Das Ende des Buches wird dann noch mal actiongeladener und findet aber dann einen ruhigen, harmonischen Ausklang, der mir sehr gut gefallen hat. Es muss ja nicht immer ein offenes Ende sein, oder ein Ende das einen mit Herzklopfen alleine lässt...naja wobei, Herzklopfen hatte ich am Ende auch, aber nicht vor lauter Aufregung, sondern, weil die Geschichte so schön war. Die Protagonisten:   Tja nun, was soll man sagen? Obwohl Alexej als kalter, russischer Wirtschaftsspion nun wirklich nicht sympathisch klingt, so beginnt das Buch doch gleich mit der großen Liebe, die er bei Sarah empfindet, sodass er mir nicht unsympathisch werden konnte. Nach und nach erfährt man von seiner Vergangenheit und seinem Schicksal. Alexej ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Seine Handlungen und Überlegungen sind lebensecht und werden detailiert geschildert. Sarah ist eine starke Frau, die ich anfangs eher als mysteriös empfand. Auch ihre Gefühle treten nachund nach ans Licht und lassen tief blicken.  Sie ist eine Kämpferin und ich liebe Kämpferinnen in einer Geschichte.  Mein Fazit:   Der Roman "Die Traumtaucher" konnte mich in jedem Punkt überzeugen. Ein bildgewaltiger Australienroman versehen mit mystischen Anteilen, Verwicklungen, Liebe und natürlich einer wichtigen kulturellen Frage. Somit sind alle Bereiche für mich abgedeckt (und sogar noch mehr), die ich bei einem sehr guten Roman erwarte.  Von mir gibt es daher die volle Punktzahl!

    Mehr
  • Traumhaftes Australien

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    Assi

    Assi

    27. August 2016 um 12:47

    Das Cover ist mystisch angehaucht. Man sieht den Ayers Rock wodurch man sofort weiß, dass die Geschichte in Australien spielt. Besonders gut gefällt mir, dass das Haar des Mannes auch das Fell des Wolfes ist. Dadurch kann man die Verbindung der beiden erkennen.Ich war schon von ihrem letzten Buch "Mutterland" total begeistert und war sehr gespannt wie dieses Buch ist. Ich wurde von Alesia nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wieder sehr bildhaft, wodurch der Leser sich sowohl die Personen, als auch die Umgebung perfekt vorstellen kann. Man wird auf eine Reise in die Geschichte der Aborigines mitgenommen, die sowohl spannend, aber auch traurig und faszinierend ist. Hier merkt man, wie viel Mühe sich die Autorin bei der Recherche gemacht hat. Aber auch die Liebesgeschichten, die sich durch das Buch ziehen, allen voran die zwischen Alexej und Sarah, sind besonders und auf ihre Art einzigartig und sehr berührend.Extra Spannung und Action werden durch Handlungen von Sarah und Alexej, erzeugt, durch die sie sich strafbar und angreifbar machen.Fazit:Bei diesem Roman hat es Alesia Fridman perfekt geschafft, den Leser in die Welt der Aborigines abtauchen und ihre Geschichte erleben und verstehen zu lassen. Mich hat diese Buch sehr bewegt und in mir die unterschiedlichsten Gefühle ausgelöst. Für mich ist dieses Buch ein Highlight 2016.

    Mehr
  • Jawohl, ein traumhafter Roman mit Abenteuer, Romantik & Botschaft mitten aus dem Herzen Australiens

    Die Traumtaucher: Ein Australien-Roman
    NikaBechtel

    NikaBechtel

    23. August 2016 um 15:30

    Wir begleiten Alexej auf seiner Mannwerdung und zwar an einem Ort und mit Menschen, die er selbst nie für sich gewählt hätte. Dazu verhalf ihm seine große Liebe, die es ihrerseits genauso erfuhr und schon sind wir drin in einer Geschichte, die die australische Mythologie wunderbar vermittelt. Wir erfahren von den Problemen eines ganzen Volkes, der Aborigines, mit ihrer für sie unpassenden Ernährung, ohne Hetze, was ich sehr informativ vermittelt fand. Auch fühlt man sich schnell selbst in der Rolle das traditionelle Musikinstrument, das Yikadi (ein anderes Wort für Didgeridoo) erlernen zu wollen. Sein Klang geht einem wirklich unter die Haut und ja, es schickt einen auf die Reise. Doch mit Alexej erleben wir nicht nur Gutes und Schönes, zum Beispielen sein Kampf gegen Alkoholmissbrauch und nicht zuletzt das Trauma eines dramatischen Verlustes, bewegen uns über die Seiten hinweg genauso wie sein Auftrag. Die Erzählweise wechselt, was einem ein rundes Eintauchen in Alexejs Charakter verschafft.   Wir leben, lieben, leiden und wir kämpfen, heilen und träumen mit Alexej auf all diesen Seiten. Ein faszinierendes Buch, dass völlig realistisch/nachvollziehbar bleibt und uns die Kultur nicht nur des Australischen Urvolkes, sondern auch unsere näher bringt.   Dieses ist das dritte Werk der Autorin und wenngleich mir die ersten beiden auch schon sehr gefielen, so brilliert dieses für mich ganz eindeutig. Die Recherche wirkt - zumindest auf eine Unwissende wie mich – lückenlos und der zeitliche Ablauf der Geschichte ist 100pro aufeinander abgestimmt. Da steht nirgends zuviel, keine langatmigen/überflüssigen Szenen und nichts zu wenig. Kurz gesagt, das passt alles!   Keine falsche Bescheidenheit, ich gebe 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

    Mehr