Alesia Fridman Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle

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Inhaltsangabe zu „Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle“ von Alesia Fridman

Eine Assemblage – ein ganz neuer Geschmack wird kreiert, wenn verschiedene Rebsorten für einen Wein verwendet werden. Im besten Fall vereint diese Assemblage harmonisch die positiven Eigenschaften der einzelnen Rebsorten. Eine solche Assemblage entsteht, als Marlene auf Pedro trifft. Marlene ist Frauenärztin, Mitte dreißig und Single. Von ihrem Urlaub an der Algarve verspricht sich die ehrgeizige und zielstrebige Ärztin vor allem eines: Ruhe und Erholung von ihrem anstrengenden Beruf. Doch als sich ihr die Gelegenheit zu einem erotischen Abenteuer bietet, lässt sie sich darauf ein. So unerwartet facettenreich wie die Weine Portugals, die sie an der Küste kennenlernt, entwickelt sich auch die Romanze, bis diese schließlich Marlenes minutiös geplante Zukunft in Frage stellt.

Ein superbes Werk mit Urlaubsflair

— NikaBechtel

Hat mir sehr gut gefallen.

— Sealord

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    Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle

    NikaBechtel

    31. March 2015 um 10:30

    Ich möchte sagen, dass mich die Autorin äußerst positiv überrascht hat. Sie hatte bereits ein lesenswertes Werk geschrieben und dennoch wagte sie die Überarbeitung - mit vollem Erfolg! Die wenigsten Autoren gehen mit Kritik so wertschätzend um, wie Alesia Fridman. Das Cover und die Geschichte selbst sind nun wie eine wunderschöne Urlaubserinnerung. Marlene, die äußerst strebsame Ärztin hat im Grunde keine Zeit nach der Liebe ihres Lebens Ausschau zu halten und meint auch, ohne dergleichen gut, wenn nicht besser zu fahren. Doch auf die klassische Karrierefrau wird hier nicht zurückgegriffen. Nein, diese Frau weiß sehr genau um den Mangel in ihren Gefühlen und beschönigende oder sich selbst blendene Worte äußert sie nicht. Sie ist eine Schönheit, aber auf dieses Attribut setzt sie absichtlich nicht. Die Protagonistin liebt Wein und versucht durch die Geschmacksfindung selbst mehr vom Leben zu schmecken = meine Meinung. So verbringt sie einige schöne Tage an der portugiesischen Küste und wie sollte es anders sein, ein wahrer Weinkenner hinterlässt in ihr einen bleibenen Eindruck. Er zeigt ihr mehr als nur die schönsten Ausflugsziele, nein, er führt sie hin zum reichen Geschmack des Lebens. Genauso sollte ein Single-Urlaub zu lesen sein. Kopfkino-Bilderbuch in Sachen Landschaft, verführerische Erotik und der zarte Hauch von Liebe. Diese Liebesgeschichte - wie die Beschreibung einer Assemblage. Auf den ersten Blick von lichter, kirschroter Farbe. Der Geruch ist fruchtig frisch und erinnert an das Aroma von Mandarinen. Auf der Zunge angenehm prickelnd, ausgewogenes Säureverhältnis. Den Gaumen liebevoll schmeichelnd, verspricht der Abgang nuancenreich bis blumig zu vergehen. Dieser Roman ist der ideale Begleiter für einen Sommer-Abend-Traum und verdient 5 Sterne!

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  • Schöne Urlaubsgeschichte

    Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle

    Assi

    06. January 2015 um 10:46

    Ich muss sagen, dass ich total begeistert bin. Ich fand die Geschichte von Alesia Fridman sehr schön erzählt. Sehr realistisch und auch die Beschreibung der Umgebung ist toll. Das Ende hat sehr überrascht, ist aber nur konsequent.

  • Eine Frau die weiß wovon Sie schreibt!

    Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle

    Sealord

    20. May 2014 um 15:52

    Kennen Sie das Gefühl in eine Geschichte hereingezogen zu werden? Sie lesen und fühlen sich wohl! Alesia Fridmann hat eine Situation geschaffen, die der Realität entspricht, ohne die Sehnsucht zu ignorieren. Man merkt sofort, hier wird nichts aufgebauscht oder idealisiert, aber es entwickelt sich eine Romantik parallel zur Spannung, wie sie lebendiger nicht sein kann. Ihr Fachwissen als Genießerin lebt sie mit schönen Landschaften und Weinen aus, die man beim Lesen zu schmecken glaubt. Ist der Gaumen dann soweit, schafft Sie es die Erotik einer reifen Frau so zu umschreiben und zu beschreiben, dass man(n) das Liebesspiel mit empfindet und dieses nicht als einen aufdringlichen Akt in einer aufgezwungenen Pointe. Man kann sich fallenlassen und einfach seinen Gedanken nachhängen. Die Art der erotischen Beschreibung, macht jedes übertriebene Szenario überflüssig und lässt Raum für Fantasie. Der Geschichte ein Ende zu geben, gibt dem Leser die Möglichkeit, mit der `Assemblage' abzuschließen, ohne den Traum von jetzt auf gleich verlassen zu müssen!

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  • Ein Erotikroman ohne Erotik und ohne Leidenschaft

    Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle

    Tinalini

    12. March 2014 um 17:47

    Unsere Protagonistin in diesem Buch, Marlene, verbringt ihren ersten Urlaub seit Jahren allein. Keine Freunde, keinen Partner, zu den Eltern keinen Kontakt. Ihr Plan: zwei Wochen lang allein in einem Mietwagen an der Küste Portugals entlang fahren. Ganz ehrlich? Diese Frau muss schrecklich einsam sein. Und mehr als einmal habe ich mir gedacht, dass ich mit Marlene auch nicht befreundet sein möchte. Sie strotz vor Selbstbewusstsein, wirkt auf mich manchmal etwas arrogant (aber nicht viel, wirklich nicht), kühl, unnahbar und beherrscht. Ich habe noch keinen Erotikroman gelesen, in dem Sex so sachlich abgearbeitet wurde. Ich mag blumigen Sex, der auch für die beteiligte Frau schön ist. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt Frau Fridman "In meinem Buch wollte ich den sexuellen Akt jedoch realistischer darstellen. Welche sexuell aktive Frau erlebt den Akt denn schon als Geschenkpaket mit rosaroter Schleife?" Nun, ich nicht, das gebe ich ganz offen zu. Aber gerade deshalb lese ich diese Schmachtfetzen. Und auch Fantasy. Um es eben nicht so zu haben, wie ich es immer habe. Ich will damit weder mein Leben noch meine Beziehung schlecht machen. Aber jeder wünscht sich doch eine kleine Auszeit, einen Urlaub. Und wir Leser finden diese Auszeiten in Büchern. Da soll alles toll sein, die Protagonisten dürfen gern auch Makel haben, damit es nicht langweilig wird, aber da darf Frau gern blumigen, wilden Sex haben und meinetwegen auch jedes Mal unzählige Orgasmen bekommen. Wie der Sex biologisch funktioniert, ist mir durchaus bewusst. Aber ich möchte mit den Figuren zusammen erleben. Und ja, ich erwarte bei einem Erotikroman, dass er mich etwas anheizt. Hier fehlte mir leider jegliches Gefühl. Es kam keine Leidenschaft auf, Marlene hat mich häufig genug gestört. Die Protagonistin stört, weil sie die Szene kaputt macht. Insgesamt war mir auch vieles zu umfangreich beschrieben. Frau Fridman wirft diverse Fachwörter in den Raum, die ich nicht alle kannte. Einige lassen sich annähernd aus dem Kontext erraten, andere habe ich einfach überlesen. Das kann natürlich auch an meinem mangelnden medizinischen Hintergrundwissen liegen. Etwas unsinnig fand ich jedoch die Tatsache, dass die deutsche Marlene sich fließend (!!) auf Englisch mit medizinischen Fachausdrücken mit portugiesischen Kindern unterhielt. Dass die Kinder Englisch sprechen, okay. Und sicher kennen sie viele Begriffe um den Brustkrebs herum, wenn die Mutter daran stirbt. Aber auf Englisch? Das wage ich stark zu bezweifeln. Dieser Punkt hat sich durchs ganze Buch gezogen und mich immer wieder die Stirn runzeln lassen. Bei der Beschreibung der Zubereitung des Tintenfisches hat es mich dann doch zu einer leidenschaftlichen Gefühlsregung hingerissen: Ekel. Ich esse generell keinen Fisch oder Meeresfrüchte. Ich mag es nicht, finde es eklig. Aber nach diesem Buch würde ich mit den Tintenfischen brechen, wenn ich sie vorher gegessen hätte (man beachte das tolle, aber unbeabsichtigte Wortspiel!). Der – um die Fachbegriffe herumgelegte – Sprachstil war zwar flüssig und sehr angenehm zu lesen, konnte aber meine Kritikpunkte nicht übertrumpfen. Ein Erotikroman ohne Erotik, ohne Leidenschaft, dafür mit einem unerwarteten Ende. Leider hat es mich nicht überzeugen können.

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  • Unterkühlte Erotik mit schönem Schluss

    Portugiesische Assemblage: Eine erotische Novelle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2014 um 09:32

    Erotik ist für mich die Königsdisziplin des Autorenhandwerks, weil es hier auf jede noch so kleine Nuance ankommt, um wirklich stilvoll zu schreiben. Respekt für die Autorin, die sich gleich mit ihrem Erstlingswerk dieser Hürde gestellt hat. INHALT: Marlene ist Frauenärztin. Um Karriere machen zu können, hat sie auf Partnerschaft und Familienleben verzichtet. Während des Urlaubs in Portugal ändert sich das auf einmal: Sie lernt Pedro kennen und verbringt Zeit mit ihm, mal im Bett, mal auf Ausflügen oder bei seiner Familie. Ganz zaghaft beginnt Marlene von einer gemeinsamen Zukunft zu träumen. MEINUNG: Die Sprache der Autorin hat mich positiv überrascht. Sie formuliert sehr ansprechend. Auch die Dramaturgie der Geschichte ist gut aufgebaut. Dabei hat mich die Konsequenz des Schlusses sehr berührt. Die Gefühle der Protagonistin kommen dort so direkt rüber, dass es wirklich zu Herzen geht. Ganz anders in den vorangegangenen Kapiteln, die ziemlich spröde gestaltet sind. Mir ist es dadurch schwer gefallen, mit Marlene warm zu werden. Bis auf das letzte Kapitel habe ich sie als arrogant und wenig selbstbewusst wahrgenommen. Vielleicht dienen die fehlenden Gefühle Marlenes der Figurencharakterisierung, damit der Leser ihr die karriereorientierte Frauenärztin abnimmt. Dazu würde passen, dass ihre Gedanken und Dialoge sehr medizinisch, fast wissenschaftlich angelegt sind. Auch die erotischen Szenen sind in meinen Augen vorwiegend anatomisch beschrieben. Ich kam mir wie ein Voyeur vor, der mit Vergrößerungsglas und Fachbuch am Bettrand steht. Mir fehlte die stilvolle Verpackung der Erotik. Die Schleife, die ich beim Lesen lustvoll aufziehe, und das Geschenkpapier, das ich anschließend begierig öffne, um den Blick auf eine Szene zu richten, die mal in sanftem, mal in hell strahlendem Licht erscheint. Kurzum, ich vermisste das Geheimnisvolle, das Prickeln und leidenschaftliche Gefühle. WERTUNG: Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer. Als Erstlingsautorin gibt es von mir Pluspunkte für die Sprache, den berührenden Schluss und den Mut, sich an ein schwieriges Genre gewagt zu haben. Dennoch muss ich Punkte abziehen wegen der zahllosen Fremdworte, der unterkühlten Erotik und Schwächen in der Figurengestaltung. Aufgrund dessen kann ich leider nicht mehr als drei Sterne vergeben, auch wenn ich sicher bin, dass die Autorin in Zukunft wachsen und reifen wird. Mein Fazit: Unterkühlte Erotik mit schönem Schluss

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