Alessandra Mattanza Zu Hause in New York

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Inhaltsangabe zu „Zu Hause in New York“ von Alessandra Mattanza

Siri Hustvedt, Daniel Libeskind, Taylor Swift, Robert de Niro, Yoko Ono: Die Liste der berühmten New Yorker ist lang; 20 von ihnen zeigen uns ihre Stadt. Die Autorin Alessandra Mattanza hat bedeutende Köpfe aus Kunst, Kultur und Show Business getroffen und ihnen ihre ganz persönlichen Geschichten zum Big Apple entlockt. Was inspiriert sie in der Stadt, die niemals schläft? Was verdanken sie New York bzw. New York ihnen? Woody Allen wuchs in der Arbeiterklasse Brooklyns auf. Später porträtierte er die Stadt und ihre Bewohner in zahlreichen Filmen und steht damit wie kaum ein anderer für die Erfüllung des amerikanischen Traums. Candace Bushell zog mit 19 Jahren nach New York, wurde Journalistin und verlieh der Stadt mit der Verfilmung ihrer Kolumne »Sex and the city« auch bei jungen Frauen Kultstatus. Ein außergewöhnlicher Bildband, der den Soundtrack der magischen Stadt und ihrer Bewohner einfängt.
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    Zu Hause in New York

    michael_lehmann-pape

    05. November 2015 um 14:53

    Aus interessante Perspektive In New York können die Leute manchmal schroff und knallhart sein, aber schon nach einer Woche gaben sie mir das Gefühl, ebenfalls eine New Yorkerin zu sein“. Ein Schmelztiegel an Stadt. Ein Ort, an dem einerseits jeder für sich selber verantwortlich ist (und das auch zu spüren bekommt9, an dem aber Fragen einer „Migration“ deswegen öffentlich nicht ständig gestellt werden müssen, weil dort jeder jeden auch lässt. Im Guten wie im Absturz, wohlgemerkt. Und nun macht sich Alessandra Mattanza in diesem, in Text- und Bildteil gleich qualitativ aussagekräftigen Werk, auf, New York aus sicherlich „ganz besonderen Augen“, vor allem aber aus einer, natürlich, einseitigen, durchaus privilegierten Seite her zu zeigen. 20 prominente New Yorker zeigen „ihre Stadt“. Wobei es ein Verdienst der Autorin einerseits und eine Frage der Tiefe der Darlegung andererseits ist, dass hier nicht nur das rein „reiche“ New York im Buch stattfindet. Natürlich haben Al Pacino, Robert de Niro, Woody Allen, Steve McCurry, Martin Scorsese, Yoko Ono und die anderen prominenten Bürger New Yorks nichts mit dem alltäglichen Überlebenskampf vieler „einfacher“ Bewohner der Stadt zu tun, machen sich keine Sorgen um die exorbitanten Mieten gerade in Manhattan, leiden nicht auf Dauer an Isolation, emotionaler Kühle und einfacher Einsamkeit inmitten der „nie schlafenden Stadt“. Das hilft für die persönliche Lebensqualität in New York umgehend, wie man im Buch Seite für Seite auch lesen und sehen kann. Dennoch aber eröffnet dem Leser gerade die sensible Sicht der Künstler, die sprachlichen Möglichkeiten, eigene Emotionen auf den Punkt zu bringen und die tatsächlich spürbare innere Verbundenheit mit der Atmosphäre, dem Lebensstil New Yorks dem Leser ungemein, sich dem besonderen Kern des Lebens in New York nähern zu können. Wie Woody Allen alltägliche Momente und persönliche Lieblingsorte dann auch in seinen Filmen verarbeitet und damit Alltagsleben abbildet, dem er speziell verbunden ist. Oder wenn Robert de Niro sagen kann: “Ich erlebe in meiner Stadt endlose Augenblicke und Universen, einen Reichtum der Kulturen wie nirgendwo sonst auf der Welt“ und den Leser mitnimmt zu dem, was er als „Puls des Lebens“ bezeichnet (in SOHO, in Little Italy). Wenn Spike Lee sich in Brooklyn Heights umschaut oder eintaucht in die urwüchsige Energie Dumbos (trotz der inzwischen vorangeschrittenen Gentrifizierung“, in all dem (und allen anderen Einlassungen anderer im Buch) zeigt Mattanza durch die Augen der Prominenten vielfache Facetten der Stadt, viele Viertel, ein teilweise brodelnde Energie neben fast postkartenartigen Idyllen. Ein interessantes, informatives Werk aus interessanten, vielfachen und je ganz eigenen Perspektiven gezeigt, die den Leser tatsächlich, ein stückweit mit hineinnehmen in diese Lebenswelt der 20 konkreten Personen, ihren individuellen Lebensweg und der Impulse für das Leben in dieser Stadt.

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