Alessandra Reß

 4.1 Sterne bei 47 Bewertungen
Autorin von Vor meiner Ewigkeit, Liebe zwischen Welten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alessandra Reß

Vor meiner Ewigkeit

Vor meiner Ewigkeit

 (27)
Erschienen am 30.07.2013
Liebe zwischen Welten

Liebe zwischen Welten

 (11)
Erschienen am 31.10.2014
Spielende Götter

Spielende Götter

 (7)
Erschienen am 30.11.2015
Liminale Personae

Liminale Personae

 (2)
Erschienen am 25.05.2016

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Neue Rezensionen zu Alessandra Reß

Neu

Rezension zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß

Einfach mitreißend!<3<3<3
Maxi2011vor einem Jahr

Rezension zu

„Vor meiner Ewigkeit“ von Alessandra Reß

Es gibt wenige Bücher die mich vom Schreibstil direkt so begeistern wie dieses tolle Werk von Alessandra Reß. Das Buch wurde in der Ich-Perspektive verfasst was bei diesem Werk einfach Bombe passt. Kann es nicht anders Ausdrücken *lach*. Ich habe mir einige schöne Zitate rausgesucht, die zeigen wie schön flüssig und mitreißend die Autorin schreibt. Ich liebe Ihren Stil einfach und der bekam auch einen Bonuspunkt von mir.

Die Geschichte war für mich sehr Ausdrucksvoll in seiner emotionalen Beschreibung der Gefühle des Protagonisten.

 

Zitat: „Die Welt rief, und sie klang verlockend. Ich folgte dem Ruf, stand auf, öffnete die Tür und trat in die Welt der Ewigkeit ein.“

 

Simon wurde in eine Welt ohne Eigene Erinnerungen katapultiert und musste erstmal versuchen sich auch selbst zu finden. Dazu kam noch seine unglaubliche Aufgabe in dieser neuen Welt, die es zu bewältigen galt um wieder in seine eigentliche Welt zurückkehren zu können. Ich war an vielen Stellen genauso Fassungslos, Leidend, Wütend und glücklich wie Simon – einfach mitreißend!

 

Zitat: „Das Leben ist schön, wenn man keine Fragen stellt und sich an dem weidet, was man vorfindet. Doch in dem Moment, da man eine Frage stellt, kann alles zusammenbrechen.“

 

Fazit:

Ein tolles und für mich sehr gelungenes Buch, das den Leser zum Nachdenken anregt und in eine Welt entführt wo man sich den Konsequenzen der Entscheidungen stellen muss, die man gewählt hat. Wenn man nur an seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche denkt, sieht man dann nicht die Probleme, Ängste, Sorgen und Wünsche anderer?

Ein letztes Zitat: „Welche Wahl traf ich wohl zwischen der Aussicht darauf, ein Gott zu sein, und der, ein freudloser Sterblicher zu werden?“

 

 

Liebe Gritt, danke Dir für dieses tolle Rezensionsexemplar

 

4 von 5 Goldenen Herzen

 

Lg eure Tanya

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Rezension zu "Spielende Götter" von Alessandra Reß

Dystopie mit interessanten Ansätzen zu Moral, Ethik und der Beschaffenheit der Welt
Melanie_Vogltanzvor 2 Jahren

Der Grundgedanke hinter "Spielende Götter" ist im Grunde nicht neu: Eine virtuelle Welt, die parallel zur Realität, hier "Primärrealität", existiert und Einfluss auf das Leben der Spieler nimmt, in sozialer wie in finanzieller Hinsicht. Allerdings setzt Alessandra Reß sich mit einer Frage auseinander, die mir auf diese Weise und in dieser Ausprägung noch nie untergekommen ist, nämlich die Frage nach der "Virtuellen Ethik" - was ist mit den virtuellen Existenzen, die von den Spielern für ihre Zwecke gelenkt und teils missbraucht werden? Unterscheiden sie sich denn tatsächlich so sehr von den Menschen der "Primärrealität"? Haben sie ein tieferes Bewusstsein, eine Daseinsberechtigung, vielleicht sogar so etwas wie eine Seele? Und wenn dem so ist, wie kann man dann rechtfertigen, sie als spielende Götter aufs Geratewohl in sinnlose Kriege und Schlachten zu schicken, um die eigenen Launen zu befriedigen?

Mit diesen Fragen fühlt sich Protagonistin Lucie konfrontiert, als sie in der Spielewelt, genannt "Homos Lundens", kurz "Holus", Intrigen gegen ihre Klassenkameraden spinnt, die sie im realen Leben mobben. Was als bloße, aus Frust erwachsene Idee anfängt, verselbstständigt sich bald und wächs Lucie über den Kopf. Plötzlich sind nicht nur die Virtuellen in Gefahr, die sie durch ihre vermeintlich göttliche Kraft auf ihre Seite gezogen hat und die sie bald als Begleiter und Freunde wertzuschätzen lernt, sondern auch Menschen in ihrem realen Umfeld.

Mindestens so spannend wie der Aufbau der Holus-Welt und die damit verbundenen ethischen Fragen ist die Primärrealität mit einem Dreiklassensystem, das an Science Fiction-Klassiker wie "Brave New World" erinnert. Während Alpha- und Beta-Ludens überwiegend mit dem Spiel beschäftigt sind, werden die Laborans in den Arbeiterstand hineingeboren, haben praktisch keine Rechte und bilden so den Bodensatz der Gesellschaft. Wie groß die Schere zwischen den Klassen klafft, merkt man, gemeinsam mit Lucie, die als Beta-Ludens in der Hierarchie die goldene Mitte erwischt hat, erst nach und nach.

Dass diese sozial-ethischen und philosopischen Aspekte der Dystopie mir am besten gefallen haben, bedeutet allerdings nicht, dass "Spielende Götter" nicht auch mit handfester Spannung, blutigen Schlachten und überraschenden Wendungen aufwarten könnte. Vor allem im letzten Drittel des Romans überschlagen sich die Ereignisse geradezu, und mir fiel bei der einen oder anderen unerwarteten Entwicklung die Kinnlade herunter.

Wer in das Taschenbuch investiert, wird zusätzlich mit der für den Verlag typischen liebevollen Innengestaltung belohnt, die mit ihren kunstvollen Illustrationen das Buch zu einem echten Hingucker macht.

Alles in allem kann ich "Spielende Götter" nur empfehlen. Vor allem Liebhaber sozialkritischer Dystopien (Stichwort: Ian Banks) kommen hier auf ihre Kosten und sollten unbedingt zugreifen.

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Rezension zu "Liminale Personae" von Alessandra Reß

Dystopische Coming of Age Story
Wuerfelheldvor 2 Jahren

Eine Epidemie, die Menschen in lebende Tote verwandelte, zwang die letzten Überlebenden sich auf eine einsame Insel zurückzuziehen. Dort versuchen sie in einer massiv abgeschotteten Stadt zu überleben Für Sicherheit und Ordnung sorgen die sogenannten „Gesichtslosen“, die als Rat herrschen, unterstützt von den ebenso schattenhaften Wächtern.

Das sie Demonstrationen und Aufstände der jungen Generation nicht dulden bekommt Nihile mit einigen anderen schmerzhaft zu spüren, denn sie wird verhaftet und ohne Kleidung und Hilfsmittel in der Wildnis ausgesetzt.

Dort muss sie versuchen zu überleben, es sei denn, sie will schon von Anfang an aufgeben und sterben. Hoffnung gibt ein Dorf, das von einer Königin beherrscht wird, aber ist das wirklich auf Dauer die richtige Zuflucht für Nihile und ihre Freundin, die erstmals mehr über die Vergangenheit erfahren?

Meine Meinung:
Der Verlag bezeichnet die Novelle als „Coming of Age“-Geschichte und das ist sie tatsächlich auch. Denn Nihile wird durch ihre Erfahrungen tatsächlich erwachsen und muss sich von den Träumen und Ideen der Jugend verabschieden, wenn sie das nicht verlieren will, was ihr wichtig ist.

Das bleibt natürlich nicht ganz ohne Spuren, denn in der Wildnis bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Zähne zusammen zu beißen und sich durchzukämpfen, im Dorf werden ihre Vorstellungen erneut auf die Probe gestellt, denn ausgerechnet die Königin öffnet ihr zwar die Augen, zeigt ihr aber auch, dass andere Wege nicht immer die besseren sind.

Dabei ist die Andeutung, dass die Menschheit durch einen Zombievirus ausgerottet wurde, eher nebensächlich, denn in der Geschichte kommt kein einziger lebender Toter vor, kein Monster, das es zu massakrieren gilt.

Hat man diese Pille erst einmal geschluckt und akzeptiert das Szenario als solches, bekommt man eine Geschichte geboren, die durchaus zum Nachdenken anregt. Gerade die Heldin durchbricht das Schema, weil sie am Ende etwas tut, was man nicht unbedingt von ihr erwartet hat.

Der Rest der Figuren bleibt dann doch eher blass. Sie dienen dazu, der Heldin vor Augen zu führen, dass das Leben in Freiheit nicht unbedingt eines ist, und man auch hier schmerzhafte Entscheidungen treffen muss.

Trotz der Kürze erscheint die Geschichte rund und in sich geschlossen. Die Autorin besitzt einen
flüssigen, lebhaften Stil, der weder stockt, noch Längen aufweist

Alles in allem ist „Liminale Personae“ eine interessante Mischung aus Dystopie- und „Coming of Age“-Roman, der trotz seiner Kürze eine runde Geschichte erzählt und dabei interessante gesellschaftskritische Aspekte aufwirft.

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Gespräche aus der Community

Neu

Hallo ihr Lieben,

dieses Mal gibt es einen dystopischen Roman mit Cyberpunk-Anteilen zu gewinnen.

Es handelt sich um "Spielende Götter" von Autorin Alessandra Reß.

Der Klappentext:

… Lade Interface …

… Willkommen in Holus …

Username: _

Passwort: _

Das Leben ist ein Spiel. Zumindest in Lucies Freizeit. Die junge Frau sieht sich in ihrem Schulalltag mit Mobbing konfrontiert. Doch wie alle anderen Jugendlichen, deren gesellschaftlicher Stand es erlaubt, entflieht sie der Grausamkeit der Realität mit dem regelmäßigen Einloggen in die Simulation Holus.

Virtuelle Menschen kämpfen hier in blutigen Kriegen. Götter verheeren Landstriche aus kunstvoll angeordneten Pixeln. Die Spieler aus der Primärrealität schwingen sich zu Herrschern auf.

Doch wo endet die Wirklichkeit und an welcher Stelle beginnt das Spiel? Gibt es DIE Wirklichkeit überhaupt? Und wird Lucie Antworten auf diese Fragen finden?


Die Leseprobe gibt es hier!

Zu gewinnen gibt es 15 E-Books, wunschweise MOBI oder EPUB (bitte angeben). Zusätzlich verlosen wir unter allen Gewinnern noch ein E-Book aus unserem Programm nach Wahl (völlig egal, was; Programm findet sich unter www.ohneohren.com). Aufgrund des Weihnachtsgeschäfts und zugunsten eines relativ synchronen Lesebeginns aller gibt es dieses Mal ausschließlich Dateien per Mail.

Wir freuen uns schon sehr auf eine lebendige Leserunde und eure Gedanken zum Roman. Für die Teilnahme wollen wir von euch wissen: Warum glaubt ihr, dass "Spielende Götter" euch begeistern wird?

Viel Freude beim Mitmachen und viel Glück!
Zur Leserunde
Hallo ihr Lieben!

Auch in diesem Jahr gab es zwei Ausschreibungen für Anthologien bei uns. "Liebe zwischen Welten" ist eine der beiden Anthologien, die dabei herausgekommen sind. Sie ist pünktlich an Halloween erschienen und hat auch Samhain/Halloween als Thema, eignet sich also prima für regnerische Leseherbsttage.

Kurzbeschreibung:

An Samhain sind die Grenzen zwischen den Welten besonders durchlässig. Doch nicht nur Bedrohliches wagt sich an den Übergängen hindurch. Zarte Bande zwischen mythischen Gestalten und sonderbaren Wesen werden geknüpft. Der Funke springt über, wenn Hexen ihre sanften Seiten entdecken und Menschen in Geistern verwandte Seelen finden. Romantische Empfindungen erstrecken sich zwischen Welten, die Liebe zu Geschwistern überwindet Barrieren und Freunde finden zueinander.

Was geschieht also, wenn Liebe sich zwischen jenen Portalen erstreckt, die sich nach nur einer Nacht wieder schließen?

Leseprobe

Als kleines Goodie zu den 10 E-Books, die wir verlosen, gibt es für eine zufällig ausgewählte Person die Anthologie "Kein Weltuntergang" in gedruckter Form dazu. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 18.11. und die Bücher werden in der darauf folgenden Woche verschickt.

Was wir wissen wollen, wenn ihr ein Buch gewinnen wollt:
  • E-Book als Coupon mit Code per Post oder einfach den Code per Mail?
  • E-Book im Format EPUB oder MOBI?
  • Wer verliebt sich in eurer Fantasie zwischen den Welten? Welche Fabelwesen würdet ihr gerne in Samhainnächten kennenlernen?

Viel Spaß beim Mitmachen! Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen und tolle Rezensionen im Anschluss an die Leserunde.

Zur Leserunde
Monika_Grasl

Seit gestern könnt ihr die Anthologie "Liebe zwischen Welten" beim österreichischen Kleinverlag ohneohren als E-Book erwerben. Eine Sammlung von Kurzgeschichten, denen allen ein Thema zu Grunde liegt. Was geschieht in der Nacht vom 31.10. auf den 01.11.?

Welche Gestalten tummeln sich auf unserer Welt und wie sieht es mit der Liebe aus? Findet es heraus.

http://www.ohneohren.com/#!online-store/c7ds/!/oo-schwerter/c/10243035/offset=0&sort=addedTimeDesc

Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Alessandra Reß wurde am 31. Oktober 1989 in Deutschland geboren.

Alessandra Reß im Netz:

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