Alessandra Reß Vor meiner Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Vor meiner Ewigkeit“ von Alessandra Reß

„Ich warf mich der neuen Welt in die Arme und sie lachte mit mir, und in meinem Unwissen merkte ich nicht, wie falsch dieses Lachen klang.“ Ohne Erinnerung erwacht der Student Simon eines Nachts in einer Stadt, in der selbst die Farben ein Eigenleben zu führen scheinen. Von einem Geistermädchen erfährt er mehr: In ihm ist die Gabe des Schläfers erwacht, und seine Aufgabe ist es, die Vampire zu jagen, welche die Stadt bevölkern und das empfindliche Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit stören. Erst, wenn er diese Aufgabe erfüllt hat, darf er in sein altes Leben zurückkehren. Trunken von den dunkelbunten Wundern der Stadt Dew Linae, fügt sich Simon in sein Schicksal. Doch bald schon muss er erkennen, dass er mehr und mehr seine Identität verliert. An seine Stelle tritt der Schläfer, eine seelenlose Kreatur, die nur im Tod ihrer Gegner Erfüllung findet. Verzweifelt sucht Simon nach einem Weg, sein zweites Ich zu bannen – doch trauen kann er niemandem, nicht einmal sich selbst. Cover-Illustration von Oliver Schuck bildundzeichen

Es gibt wenige Bücher die mich vom Schreibstil direkt so begeistern wie dieses tolle Werk von Alessandra Reß<3<3<3

— Maxi2011
Maxi2011

Man taucht in eine völlig neue Fantasywelt ein.

— kathrinsbooklove
kathrinsbooklove

Mal eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Vampire

— JunaFischer
JunaFischer

Ein mitreißendes und faszinierendes Buch, dass einem die wahrhaftig den Boden unter den Füßen entzieht!

— DFries
DFries

Eine Schriftstellerin mit Talent schafft eine krasse, bunte Welt, aber ihren Charakteren fehlt es dann leider an Farbe.

— Sylence
Sylence

Eine ganz aussergewöhnliche Fantasy! Spiel der Farben, psychologisch und vor allem philosophisch hintergründig und umwerfend!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Leider nicht mein Fall, da es mir wesentlich zu oberflächlich war. Vor allem der Protagonist bleibt merklich blass & das "Warum" doch gering

— Hikari
Hikari

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martina400

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    Vor meiner Ewigkeit
    Maxi2011

    Maxi2011

    05. September 2017 um 00:08

    Rezension zu „Vor meiner Ewigkeit“ von Alessandra Reß Es gibt wenige Bücher die mich vom Schreibstil direkt so begeistern wie dieses tolle Werk von Alessandra Reß. Das Buch wurde in der Ich-Perspektive verfasst was bei diesem Werk einfach Bombe passt. Kann es nicht anders Ausdrücken *lach*. Ich habe mir einige schöne Zitate rausgesucht, die zeigen wie schön flüssig und mitreißend die Autorin schreibt. Ich liebe Ihren Stil einfach und der bekam auch einen Bonuspunkt von mir. Die Geschichte war für mich sehr Ausdrucksvoll in seiner emotionalen Beschreibung der Gefühle des Protagonisten.   Zitat: „Die Welt rief, und sie klang verlockend. Ich folgte dem Ruf, stand auf, öffnete die Tür und trat in die Welt der Ewigkeit ein.“   Simon wurde in eine Welt ohne Eigene Erinnerungen katapultiert und musste erstmal versuchen sich auch selbst zu finden. Dazu kam noch seine unglaubliche Aufgabe in dieser neuen Welt, die es zu bewältigen galt um wieder in seine eigentliche Welt zurückkehren zu können. Ich war an vielen Stellen genauso Fassungslos, Leidend, Wütend und glücklich wie Simon – einfach mitreißend!   Zitat: „Das Leben ist schön, wenn man keine Fragen stellt und sich an dem weidet, was man vorfindet. Doch in dem Moment, da man eine Frage stellt, kann alles zusammenbrechen.“   Fazit: Ein tolles und für mich sehr gelungenes Buch, das den Leser zum Nachdenken anregt und in eine Welt entführt wo man sich den Konsequenzen der Entscheidungen stellen muss, die man gewählt hat. Wenn man nur an seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche denkt, sieht man dann nicht die Probleme, Ängste, Sorgen und Wünsche anderer? Ein letztes Zitat: „Welche Wahl traf ich wohl zwischen der Aussicht darauf, ein Gott zu sein, und der, ein freudloser Sterblicher zu werden?“     Liebe Gritt, danke Dir für dieses tolle Rezensionsexemplar   4 von 5 Goldenen Herzen   Lg eure Tanya

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  • Tolles Debüt über Vampire, Geister und das Schicksal

    Vor meiner Ewigkeit
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    16. January 2016 um 11:13

    Eines Tages erwacht Simon und stellt fest, dass ihm all seine Erinnerungen an sein altes Leben fehlen. Ein Geistermädchen sucht ihn auf und erklärt ihm, dass er auserkoren wurde, um ein "Schläfer" zu sein - ein geisterähnliches Wesen, das das Gleichgewicht zwischen dunklen und hellen Mächten wiederherstellen soll. Dazu muss er Vampire töten, die die Stadt in großer Zahl bevölkern. Es wird relativ schnell klar, dass sich diejenigen, die ihn zum Schläfer auserkoren haben, nicht sonderlich darum scheren, ob er dies will oder nicht. Er ist an seine Aufgabe gebunden, und zwar solange, bis er sie erfüllt hat. Erst dann kann er wieder zum Menschen werden und in sein altes Leben zurückkehren. "Vor meiner Ewigkeit" beginnt recht gemächlich. In der ersten Hälfte des Buches passiert nur wenig - man erfährt bröckchenweise mehr über die Welt, übernatürliche Wesen wie Vampire und Schläfer und wie und warum Simon die Vampire vernichten muss. Action gibt es nur wenig - Alessandra Reß konzentriert sich mehr auf das Innenleben ihrer Figuren, lässt Simon lange mit seinem Schicksal hadern und die Vampire ausführlich monologisieren, bevor sie von ihm vernichtet werden. "Tell" überwiegt hier klar gegenüber "show", wodurch man als Leser immer eine gewisse Distanz zum Geschehen behält. In der zweiten Hälfte wird der Leser dann etwas härter rangenommen. Simon wird manipuliert, um seine Aufgabe effektiver zu erfüllen, und der Schläfer in ihm übernimmt nach und nach die Oberhand und zeigt seine grausame, erbarmungslose Seite. Die letzten hundert Seiten habe ich regelrecht verschlungen, und das Ende hat das Buch zu einem würdigen Abschluss gebracht. Fazit: Wenig strömendes Blut, keine Vernichtungsfeldzüge á la Buffy und keine kitschige Romancestory stecken in "Vor meiner Ewigkeit". Wer so etwas lesen will, möge sich an den tausend anderen Vampirromanen bedienen, die den Markt überschwemmen. Wer aber nach einer Lektüre sucht, die den Kampf zwischen Gut und Böse hinterfragt, mit einem unfreiwilligen Helden, der eigentlich nichts anderes sein will als ein gewöhnlicher Mensch, sollte einen Blick riskieren.

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  • Man taucht in eine völlig neue Fantasywelt ein.

    Vor meiner Ewigkeit
    kathrinsbooklove

    kathrinsbooklove

    26. May 2015 um 19:12

    Meinung: Besonders der Schreibstil von Alessandra Reß hat mir gut gefallen. Sie beschreibt die etlichen Gefühle, die der Protagonist durchleben muss sehr realistisch und gut nachvollziehbar. Das ganze Buch über konnte ich mich gut in Simon hinein versetzen. Hier muss ich auch den besonders gut dargestellten Kampf von Simon mir sich selbst erwähnen. Denn er muss sich mit einigen Problemen rumschlagen und weiß dabei oft selbst nicht, wie er handeln soll. Hier hat es sich die Autorin übrigens auch nicht einfach gemacht. So besitzt ihr Protagonist zwischendurch eine dreifach gespaltene Persönlichkeit! Im Verlauf der Geschichte muss man erkennen, zu was für Taten Gefühle eine Person bewegen können. Die Erzählperspektive selbst ist etwas eher außergewöhnliches. So berichtet der “ältere Simon” selbst von den Ereignissen. Immer wieder tauchten Sätze auf, in denen es einen kleinen Kommentar zur Handlung gab, die schon einen kleinen Hinweis darauf gibt, was der Protagonist in der Zukunft von der Situation hält. Ich fand diese Art zu Erzählen sehr reizvoll. Die Autorin hat in ihrer Geschichte “Vor meiner Ewigkeit” nicht auf die altbekannte und bereits ausführlich wiederholte Fantasywelt zurück gegriffen, sondern hat in ihrer Welt eine eigene Ordnung aufgestellt. Es treten sowohl alte, als auch neue Gestalten auf, die sich häufig von den “Üblichen” unterscheiden. Die Charaktere selbst haben ihre eigene Persönlichkeit. Manche erhalten etwas mehr Bedeutung, andere weniger. Besonders die Tatsache, wie sie zu Simon stehen, beeinflusst ihre Wichtigkeit. Dennoch bleiben alle auftretenden Charaktere dem Leser mit ihrer besonderen Art im Gedächtnis. Der Verlauf der Geschichte ist meines Erachtens nach nicht vorhersehbar und durchaus erschütternd. Besonders das Ende war für mich doch sehr überraschend. Es schließt die Geschichte sowohl ab, als auch offen. Der Part, den Simon uns erzählen wollte, ist abgeschlossen, doch was daraufhin noch alles aus ihm wird, kann sich der Leser selbst überlegen. . Fazit: Ich kann nur sagen, dass ich begeistert war von diesem Werk und mich teilweise wirklich nicht losreißen konnte. “Vor meiner Ewigkeit” ist angenehm zu lesen. Man taucht in eine völlig neue Fantasywelt ein. Empfehlung (an)? Sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene werden ihren “Spaß” mit dieser Geschichte haben. Wer noch dazu gerne eine neuartige Geschichte über magische Wesen lesen will, ist bei diesem Buch genau richtig! Gesamte Rezension hier.

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  • Das große Wagnis Liebe

    Vor meiner Ewigkeit
    starone

    starone

    10. March 2015 um 10:27

    Zum Inhalt :Simon Wagner, ein bis dato normaler und eher unscheinbarer Bürger der Stadt Dew Linae wird ohne eigenes zu tun von dem Geistermädchen Amy in einen Schläfer verwandelt. Denn er soll das Gleichgewicht zwischen Hell, dass sind in diesem Roman die Lichtlinge und auf der anderen Seite das Dunkel dargestellt durch die Vampire wiederherstellen. Und dazu muss er bestimmte Vampire aufspüren und töten. Aber seine Erweckerin ist genauso unwissend am Anfang wie er und so gibt es manch lustige Dialogen und Situation. In der Folge bekommt es Simon mit einem Dämon, einen Steinengel und jeder Menge Vampiren zu tun. Simon ist das Töten am Anfang eigentlich zu wider. Und er macht sich viele, viele Gedanken um sich und wieso er unbedingt ausgewählt wurde. Auch seine Opfer geben ihn zu Denken. Aber langsam stellt sich ein bestimmter Kick bei ihm ein und das Töten wirkt wie eine Droge auf ihn. Simon braucht mehr und töte wen er aufspüren kann. Denn ihm wurde gesagt, dass er nur wieder menschlich werden könnte , wenn er das Gleichgewicht wiederherstellen kann. Er hängt an seiner Freundin Nora und nur das treibt ihn an weiter den Schlächter zu spielen. Dumm nur, dass das Leben der Menschen einfach so weitergeht und als Unsichtbarer zumindest für die Menschen muss er vieles sehen was ihn gar nicht gefällt. Auf der anderen Seite versuchen die Vampire ihm begreifbar zu machen, wieso sie so sind, wie sie sind. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Und die Frage, was ist man bereit für die Liebe zu opfern. Meine Meinung: Die Autorin Alessandra Reß führt uns Lesern hier sehr eindringlich und philosophisch die Befindlichkeiten des Simon Wagner vor. Seine Gedanken, Gefühle und was ihn letztendlich antreibt. Manchmal ist es fast schon etwas zu viel des Guten. Bei den Opferkanidaten ist es so ähnlich wie bei den zehn kleinen Negerlein. Suchen, finden, töten und dann warten auf das nächste Opfer...bis ein bestimmtes Unglück passiert und Amy und quasi der letzte Vampire Alestyr der Stadt Dew Linae ihn zeigen, welche Fehler er selber gemacht hat und offenbaren auch ihre Gründe. Die Botschaft ist Liebe...Leben und die Einsamkeit, die wohl jeden mal befällt. Durch die anfängliche Unwissenheit des Geistermädchens wird die Geschichte, aber zum Teil auch echt lustig und amüsant. Und mit jeden neuen zu tötenden Vampire , gibt es auch eine kleinen Einblick in die Befindlichkeiten der Vampire, denn auch da gibt es unterschiedlich Auffassungen vom Leben und der Liebe .

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  • Mal eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Vampire

    Vor meiner Ewigkeit
    JunaFischer

    JunaFischer

    18. February 2015 um 18:03

    „Vor meiner Ewigkeit“, das ist das Buch, dessen Autorin ich im Rahmen der Blogtour Anfang der Woche schon vorgestellt habe. Da ich das Buch dafür natürlich auch lesen musste, konnte ich mir frühzeitig schon eine Meinung bilden. Was mir gut gefallen hat, war die vollkommen andere Herangehensweise an das Thema Vampire. Es ist nicht ganz so wie die alten Vampire aus den Dracula-Zeiten, aber zum Glück weit entfernt von Glitzervampiren, die im Sonnenlicht leuchten. Außerdem gibt’s nicht nur Vampire, es gibt auch noch Licht und Dunkel und das ist mir in dieser Kombination so noch nicht untergekommen. Vor allem geht’s hier nicht um die klassische Romanze, sondern um Simon, einen Schläfer, der Vampire töten muss, es aber eigentlich gar nicht will. Er kann sich zwar nicht wirklich dagegen wehren, aber man merkt, wie sehr er sich eigentlich dagegen sträubt. Ein wenig Gewöhnungsbedürftig war der Schreibstil für mich. Das meiste ist erzählend geschrieben und mit vielen Adjektiven ausgeschmückt; die Handlung schreitet nur langsam voran, dafür werden aber viele der Besonderheiten Dew Linaes genau geschildert. Besonders gefallen hat mir die facettenreiche Schilderung der Farben, die in der Stadt an der Lina ein Eigenleben führen. Das wird besonders gut im Cover wiedergespiegelt, zumindest, wenn man es sich im Original ansieht. Was mir ein bisschen gefehlt hat, war eine Art Einstieg. Man wird sofort in die Stadt Dew Linae reingeschubst, findet aber keinen richtigen Faden, weil man nicht weiß woher, warum und wieso. Auch das Ende hat mich ein wenig ratlos zurückgelassen. Es passte, war aber nicht das, was ich mir gewünscht habe. „Vor meiner Ewigkeit“ ist ein gutes Fantasybuch mit kleineren Schwächen. Richtige Liebhaber dieses Genres werden damit sicherlich voll auf ihre Kosten kommen.

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  • Ein Buch, dass einen sprachlos zurück lässt

    Vor meiner Ewigkeit
    DFries

    DFries

    29. September 2014 um 07:16

    Ja, "wow". Zu mehr war ich erstmal nicht in der Lage, als ich das Buch zugeklappt und meine Tränen weggewischt hatte.  Warum Tränen? Ich weiß es selbst nicht, aber Simons Geschichte hat mich zutiefst berührt und ist mir so nahe gegangen, wie schon lange keine mehr.  Zu Beginn des Buches erwacht er als "Schläfer", auserkoren, um das Gleichgewicht zwischen Dunkelheit und Licht wieder herzustellen.  Jegliche Erinnerungen an sein altes Leben, seine Freunde, ja sogar an sich selbst, sind verschwunden.  Simons innerer Kampf gegen den Trieb, als Killer durch die Stadt zu streifen und sein schlechtes Gewissen gegenüber seinen Opfern hat mich richtig mit ihm mitleiden lassen. Hinzu kommt, dass er allmählich beginnt sich gegen den "Schläfer" zu wehren und sich Stück für Stück seine Erinnerungen zurückerkämpft. Die Gedanken an seine ehemalige Verlobte und die Hoffnung, wieder ein Mensch werden zu können, wenn das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, führen zu seiner Veränderung.  Simons Geschichte geht unter die Haut und regt jeden zum Nachdenken an, der das Buch am Ende zur Seite legt. Er stellt uns Leser vor die Frage, wo unser Antrieb liegt. Warum wir jeden Tag so leben, wie wir es tun und nicht anders, ihn nicht sinnvoller nutzen könnten. Ihm wurde sein Sinn des Lebens genommen. Wo liegt unserer? Ich kann mich nur wiederholen: Dieses Buch ist absolut lesenswert!  Auch der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen und erleichtert es, sich einfach in Simons Welt fallen zu lassen. Von mir gibt es daher volle 5 Sterne, die ich in keinster Weise hinterfragen müsste. Ich freue mich schon, mehr von der Autorin lesen zu dürfen. 

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  • Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß

    Vor meiner Ewigkeit
    Ryadne

    Ryadne

    Liebe Lovelybooker, ich freue mich sehr, hier und heute zur Leserunde meines Ende Juli veröffentlichten Debütromans "Vor meiner Ewigkeit" laden zu dürfen. Erschienen ist er im auf dunkle Phantastik spezialisierten Art Skript Phantastik-Verlag und er ist selbst der Dark Fantasy zuzuordnen. Worum es geht, verrät euch der Klappentext: „Ich warf mich der neuen Welt in die Arme und sie lachte mit mir, und in meinem Unwissen merkte ich nicht, wie falsch dieses Lachen klang." Ohne Erinnerung erwacht der Student Simon eines Nachts in einer Stadt, in der selbst die Farben ein Eigenleben zu führen scheinen. Von einem Geistermädchen erfährt er mehr: In ihm ist die Gabe des Schläfers erwacht, und seine Aufgabe ist es, die Vampire zu jagen, welche die Stadt bevölkern und das empfindliche Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit stören. Erst, wenn er diese Aufgabe erfüllt hat, darf er in sein altes Leben zurückkehren. Trunken von den dunkelbunten Wundern der Stadt Dew Linae, fügt sich Simon in sein Schicksal. Doch bald schon muss er erkennen, dass er mehr und mehr seine Identität verliert. An seine Stelle tritt der Schläfer, eine seelenlose Kreatur, die nur im Tod ihrer Gegner Erfüllung findet. Verzweifelt sucht Simon nach einem Weg, sein zweites Ich zu bannen – doch trauen kann er niemandem, nicht einmal sich selbst. Es würde mich sehr freuen, wenn sich zahlreiche Leser dafür interessieren würden, Simon bei der Suche nach seiner Vergangenheit und der Bewältigung seiner Aufgabe beizustehen. Vom Verlag werden freundlicherweise 8 Freiexemplare zur Verfügung gestellt, für die ihr euch bis einschließlich nächsten Samstag hier bewerben könnt. Bitte beantwortet mir dafür eine Frage: Wenn euch die Ewigkeit offen läge, wie würdet ihr diese Zeit zu nutzen versuchen? Der Übersichtlichkeit halber werde ich die Gewinner (auch?) in einem Unterthema nennen. Ich freue mich auf eure Antworten und bin gespannt, wie diese Leserunde verlaufen wird! Übrigens findet ihr hier bei Lovelybooks auch bereits erste Rezensionen, die euch einen Eindruck davon vermitteln können, was in "Vor meiner Ewigkeit" auf euch zukommt. Schöne Grüße! Alessandra P.S.: Eine kleine Anmerkung, weil es in die Zeit der Bewerbung fällt. Am 17. August lese ich um 16.30h in Frankfurt-Fechenheim im Loftelier 65 im Rahmen des Fechenheimer Literaturfestivals. Vielleicht hat ja jemand Lust und Zeit, vorbeizuschauen. Ich würde mich freuen! :)

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    • 270
  • Vom Schein und der Wirklichkeit

    Vor meiner Ewigkeit
    Nedlog

    Nedlog

    10. January 2014 um 20:54

    *Den Inhalt spare ich mir mal, kann man in anderen Rezis u. der Buchbeschreibung nachlesen* ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Das Buch macht einen sehr guten äußeren Eindruck, hat ein sehr schönes Cover, eine ordentliche Größe und eine sehr schöne Schriftgestaltung - scheint wohl gängig beim ASP-Verlag zu sein, schicke Bücher zu veröffentlichen. ;-) Die Autorin hat einen äußerst angenehmen Stil und eine schönen Wortwahl. Hierbei ist es weder zu leicht noch zu schwer, sondern auf einem angenehmen mittleren Niveau - einfaches runterlesen hat für mich allerdings nicht funktioniert, ich musste mich schon etwas konzentrieren. Die gesamte Wortwahl hat mir, wie schon erwähnt, gefallen und die Autorin hat über das gesamte Buch die Ich-Perspektive Simons beibehalten. Das Buch war leider teilweise etwas "kurz", wodurch Simons Innenleben ein bisschen zu kurz gekommen ist (trotz Ich-Perspektive). Im Grunde genommen war es auch nur die Szene mit dem kleinen "Dämonen-Mädchen": Simon ist auf einmal total hinüber und hat Gewissensbisse - dabei kam mir das Mädchen die ganze Zeit überhaupt nicht menschlich vor - sie sagt sogar klar, dass sie ihn töten möchte - hat für mich nicht funktioniert (vielleicht wäre ein klar menschliche Geste von der Kleinen besser gewesen - aber nun ja... ). Die Idee mit dem Engel und seinem "Freundinnen-Wahn" fand ich gut, ab der Szene empfand ich "Simons Charakter" (bin gerade zu blöd mich auszudrücken) auch wieder stimmig. Das gesamte Ende hat mir sehr gut gefallen - würde ich gerne öfters lesen. Vielleicht hätte die eine oder andere "Vampir-Szene" anders sein können, empfand ich zwischendurch mal als zu wiederholend (dabei habe ich das Buch bestimmt über 4-5 Wochen gelesen - bei knapp 300 Seiten). Insgesamt gibt es 4 von 5 Sternen, und ich werde auf weitere Bücher von Frau Ress achten.

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  • Vampire mal anders

    Vor meiner Ewigkeit
    Sylence

    Sylence

    03. January 2014 um 08:41

    Schon wieder ein Vampirroman! Das werden sich viele denken, wenn sie „Vor meiner Ewigkeit“ in den Händen halten. Und ich muss zugeben, man hat wirklich ein gewisses Bild im Kopf, wenn man mittlerweile das Wort „Vampir“ vernimmt. Auf Grund dieser Annahmen habe ich eine actiongeladene, spannende Jagd auf Blutsauger erwartet. Naja, zumindest in dem Punkt wurde ich enttäuscht. Aber fangen wir vorne an. Der Philosophiestudent Simon wacht plötzlich ohne Erinnerungen in einer ihm fremden Welt auf. Nur Amy – ein Geist – steht ihm zur Seite, wobei sie allerdings keine große Hilfe ist, denn Antworten auf seine Fragen darf oder kann sie ihm nicht geben. Auf sich allein gestellt stolpert Simon nun durch die atemberaubende Welt Dew Linaes, erfüllt von dem Wunsch, seine Verlobte wieder zu sehen, der Gier, Vampire zu töten, um ihre Macht in sich aufzunehmen und der Frage, wer er eigentlich ist. Das erste, was einem an dem Buch auffällt, ist der bildgewaltige und farbenprächtige Schreibstil. Alessadra Reß bringt die Phantasie ihrer Leser an den Rand des Möglichen, wenn sie ihre Welt beschreibt. Es ist eine Explosion aus Farben und Eindrücken und – ähnlich wie Simon – will man erst mal mit offenem Mund durch die Gegend rennen und alles begaffen. Es ist wie Synästhesie gebannt in Worten. Man nimmt die Farben förmlich mit allen Sinnen wahr. Das dieser Umstand sowohl Protagonist als auch Leser verwirren könnte, ist wohl nachvollziehbar. Aus dem Grund erkennt man schnell, dass „Vor meiner Ewigkeit“ nicht unbedingt das beste Einsteigerbuch ist, wenn man sich mit Fantasy auseinandersetzen will, denn es malt nicht die leichteste Form einer Welt. Oder aber man bringt eine große Portion abstraktes Denken mit. Während seines Aufenthaltes in Dew Linaes lernt Simon viele verschiedene Charaktere – hauptsächlich natürlich Vampire – kennen. Ich selbst liebe es, wenn viele Rollen in einem Buch auftauchen. Es macht das ganze für mich spannender und abwechslungsreicher. Allerdings sind die Charaktere hier deutlich zu blass und jeder von ihnen rennt quasi einmal nur durchs Bild. Alles dreht sich um Simon. Es gibt keine starke Nebenfigur, die neben ihm gleichwertig agiert. Und das hat mich irgendwann genervt. Die Vampire treten jeweils in ihren eigenen Kapiteln auf, erzählen ihre Lebensgeschichte, wie ein Superschurke seinen Weltzerstörungsplan und naja… sind wieder von der Bühne verschwunden. Dieses Schema wiederholt sich bei jedem Vampir! Das Band zu diesen Charakteren ist aber längst nicht so stark, dass man irgendwelche Emotionen mit ihren Geschichten verbindet. Selbst Amy, die wirklich verdammt viel Potential hat, ist nicht mehr als ein Sidekick und das ist echt schade. Ihre Auftritte sind viel zu kurz und unregelmäßig und glänzen damit, dass sie eigentlich keine Ahnung hat. Dabei hat sie so eine wichtige Rolle und verdient es nicht mehr oder weniger eine Randnotiz zu sein. Anstatt der actionreichen Jagd erwartet den Leser ein sehr nachdenklicher, melancholischer Roman. Es ist mehr „Interview mit einem Vampir“ als „Underworld“. Tatsächlich ist der philosophische Klang den Vampirtagebüchern von Anne Rice sehr ähnlich. Lestat denkt auch über vieles nach, hinterfragt es, zweifelt es an. In diese Richtung geht ebenfalls „Vor meiner Ewigkeit“. Allerdings hat Lestat eine größere Portion schwarzen Humor. Und irgendwie sowas hat mir noch gefehlt. Ich habe nichts gegen nachdenkliche Texte oder Literatur, die den Leser zum Grübeln bringt, aber es sollte anständig portioniert sein. Hier bekommt man alles geballt präsentiert und es wird – leider – nicht durch Humor oder etwas Action aufgelockert. Gerade schwerfällige Kost wird dem Leser dann leichter serviert. Die Aufmachung des Buches ist beim Art Skript Phantastik Verlag immer etwas besonderes, alleine, weil das Format schon größer ausfällt. Auf den ersten Blick ist das vielleicht ungewohnt, aber ich mag es sehr und sie lassen sich gut lesen. Außerdem bekommt jedes Buch immer einen besonderen Hingucker, in dem die Kapitelüberschriften und Seitenzahlen eine ausgefallene Schrift haben. Die Covergestaltung haut mich jetzt nicht um, passt aber sehr gut zum Plot. Mein Dank geht an Grit vom ASP Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Fazit: Eine Schriftstellerin mit Talent schafft eine krasse, bunte Welt, aber ihren Charakteren fehlt es dann leider an Farbe. Es ist schwere Kost und keine leichte Berieselung, so dass ich mich manchmal zum Lesen aufraffen musste. Wer diese Sorte Text mag, wird „Vor meiner Ewigkeit“ lieben. Von mir 3 Sterne.

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  • Ganz außergewöhnliche Fantasy!

    Vor meiner Ewigkeit
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    31. October 2013 um 17:28

    "Vor meiner Ewigkeit" ist ein unerwartet außergewöhnliches Debüt der Autorin Alessandra Reß. Ich dachte, ich würde einen "normalen" Fantsy-Roman zu lesen bekommen, bunt im Cover, mit Geistern, Vampiren und sogenannten "Schläfern", die ich bislang nicht kannte. Mit einer Lebensaufgabe eines Protagonisten, der -wenn nicht die Welt- so sein eigenes Leben retten muss. Das ist soweit auch korrekt. Simon, Student und Protagonist erwacht eines Tages als "Schläfer". Ein Geistermädchen hat ihn transformiert und seine Aufgabe ist es, die Stadt von Vampiren zu befreien, jenen Vampiren, die die Stadt ernsthaft bedrohen, die zur Verschiebung der Farben führten und die Stadt in Dunkelheit fallen lassen. Erst wenn der letzte gefährliche Vampir getötet ist, wird Simon in sein altes Leben zurückkehren, an das er als Schläfer keine oder nur rudimentäre Erinnerungen hat. Was ich nicht erwartet habe: Die Autorin nutzt diese Kombination der unterschiedlichen Wesen zum Austausch und zur Reflektion des Sinn des Lebens. Wer bin ich? Wer war ich? Sind meine Handlungen selbstbestimmt? Je stärker der Schläfer in Simon wird, je mehr er seine menschliche Identität verliert, desto stärker wird der Wunsch einerseits nach Rückkehr und Information über sein bisheriges Leben, aber eben auch nach einem Sinn! Wann ist Morden erlaubt? Ist ein endloses Leben Qual oder schön? Was macht mich als Mensch aus? Warum habe ich als Mensch eher Lebensberechtigung als andere Wesen? Warum will ich eigentlich in ein menschliches Leben zurück und wie soll ich mit einer Vergangenheit leben, die ich selbst zerstört habe? Das Buch macht sprachlos, nachdenklich, nagt an den trgenden Komponenten des menschlichen Lebens und ist damit ein Philosophiebuch der ganz besonderen und unerwarteteten Art! Wer also einfach Fantasy sucht, so, wei man es gewohnt ist, blutig, erotisch und fiktiv, der wird sicher enttäuscht sein und den Inhalt nicht mögen. Wer sich aber gerne tiefsinniger mit dem Sinn des Lebens, Moral und Ethik auseinandersetzten mag, der wird erstaunt sein, wie gut die Autorin dies in einem Fantasyroman unterbringen kann. Ich liebe Bücher, die mich zum Innehalten zwingen, die meinen Horizont auf ganz unerwartete Weise zum Wanken bringen, mich nachdenklich machen und erschüttern, mich umkrempeln und verändert zurücklassen. Dies ist so ein Buch!

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  • Fernab vom Mainstream

    Vor meiner Ewigkeit
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    24. September 2013 um 13:35

    „Ich warf mich der neuen Welt in die Arme und sie lachte mit mir, und in meiner Unwissenheit merkte ich nicht, wie falsch dieses Lachen klang.“ Simon erwacht eines Nachts in einer Stadt die ihm bekannt, jedoch auch wieder vollkommen fremd erscheint und wo die Farben ein Eigenleben zu führen scheinen. Von einem Geistermädchen erfährt er mehr: Er ist ein Schläfer, der das Gleichgewicht von Licht und Dunkel bewahren soll. Seine Aufgabe ist es, Vampire zu jagen. Erst wenn das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, kann er in sein altes, normales, studentisches Leben zurückkehren. „Vor meiner Ewigkeit“ von Alessandra Reß hat mich sehr überrascht. Mit dem zwiegespaltenen Gefühl, wieder mal aufgewärmte Kost über Vampire vorgesetzt zu bekommen, schlug ich die erste Seite um. Ich hatte folglich keine großen Erwartungen, doch meine Vorstellungen wurden nach den ersten paar Seiten grundsätzlich über den Haufen geworfen. Alessandra beschreibt eine dunkelbunte Welt, mit farbigen Schlieren und verschwimmendem Bunt. Ich war ehrlich gesagt begeistert von der Welt, genauso begeistert wie Simon, der durch diese Anderswelt streift und dabei seine Schläfer - Fähigkeiten entdeckt. Ich persönlich hätte gerne noch mehr von dieser Welt kennen gelernt, doch der Protagonist ist nun mal wichtiger. Simon hatte ich sofort lieb gewonnen und auch die anderen Charaktere, wie seine Studienfreunde, die er zwar wieder erkennt, die ihm aber doch so fern sind, oder das geheimnisvolle Geistermädchen hatten auf der Stelle Profil, Ecken und Kanten, an welchen man sie im Gedächtnis behalten konnte. Der Schreibstil von Alessandra Reß erfordert Mut. Es ist allein durch seine bildgewaltige, verschlungene Sprache und ihren Stil, Ereignisse zu schildern, kein gewöhnliches Buch, sondern bewegt sich fernab vom Mainstream. Ich war schon nach einigen Seiten gefangen von ihren melodischen Worten. Ich kann dieses ungewöhnliche Buch nur all denen wärmstens ans Herz legen, die fernab vom Mainstream ein fantasievolles, spannendes Buch lesen möchten.

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  • Vor meiner Ewigkeit

    Vor meiner Ewigkeit
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    09. September 2013 um 11:09

    Simon erwacht eines Nachts ohne Erinnerung. Alles was er sieht, sind bunte Farben. Alles ist grell und undurchsichtig. Als das Geistermädchen Amy ihm mitteilt, dass er nun ein Schläfer ist und seine Aufgabe darin besteht, Vampire zu jagen, um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit wieder herzustellen. Simon verliert sich immer mehr in seiner Identität als Schläfer, doch manche Erinnerungen kommen zurück. Und so hat er nur ein Ziel vor Augen: wieder ein normaler Mensch zu werden. Die Geschichte ist sehr ungewöhnlich, erzählt sie doch nicht detailliert von dem Kampf zwischen Gut und Böse, sondern einfach von Simon, wie er versucht, sein neues Dasein als Schläfer zu meistern. Zweifel, Wünsche und Hoffnungen kommen in ihm hoch. Er stellt Fragen, findet aber keine Antworten. Und dann sieht er überall Farben, die sich bewegen. Das Wasser ist lila durchsetzt mit hellen Schlieren, die Regentropfen diamantfarben. Zu Anfang ist alles grell, bis sich Simon daran gewöhnt hat. Auch ich musste mich daran erst gewöhnen und hatte so etwas Mühe in die Geschichte hineinzukommen und überhaupt zu verstehen, was genau die Autorin mir damit sagen will. Erst gegen Mitte des Buches habe ich einen Bezug gefunden, konnte aber immer noch nicht sagen, ob mir die Story jetzt gefällt oder nicht. Vielleicht auch gerade, weil es etwas vollkommen anderes war, gebe ich nun letztendlich zu, dass die Geschichte doch in gewissem Maße sehr interessant war, auch wenn ich mit der Art von Simon teilweise nicht umgehen konnte. Simon war mir zu passiv. Er stellt zwar Fragen, versucht aber auch nicht, die Antworten zu finden. Insoweit blieb am Ende des Buches so viel offen. Aber es gab auch Hinweise auf eine Fortsetzung, denn erst am Ende zeigt Simon etwas Initiative. Wie schon oben erwähnt, liegt der Schwerpunkt nicht auf dem Kämpfen zwischen Simon und den Vampiren. Die finden kurz Erwähnung, jedoch ist es mehr das „Vorgeplänkel“, welches interessant ist. Gespräche werden geführt, die aber letztendlich dazu führen, dass Simon verwirrter und einsamer ist, als davor. Das Cover des Buches ist auch sehr ungewöhnlich. Vorne zeigt sich Simon, umgeben von den Farben. Dreht man das Buch jedoch auf die Rückseite, dominiert eher die Farbe Grau. Warum dies so ist, erschließt sich dann aus dem Lesen des Buches. Das Cover finde ich deswegen sehr gut gestaltet, da es wirklich Bezug auf den Inhalt des Buches nimmt. Die Geschichte strahlt Ruhe aus, da sie fast ohne Erwähnung von Gewalt auskommt und man so das Gefühl hat, ebenfalls als Farbe durch das Buch zu fließen. Aufgrund er teilweisen Passivität von Simon und den offenen Fragen, ziehe ich zwei Punkte ab, in der Hoffnung, dass es eine Fortsetzung geben wird. Fazit: Ungewöhnlich, farbenfroh und gleichzeitig düster.

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  • Vor meiner Ewigkeit

    Vor meiner Ewigkeit
    martina400

    martina400

    08. September 2013 um 17:17

    "Was war es für eine bittere Ironie, dass es in der Sterblichkeit so viel gab, wofür es sich zu leben lohnte, während die Unsterblichkeit für die meisten nur Einsamkeit bereithielt?" S. 147 Inhalt: Der Student Simon wacht eines Nachts in einer Stadt auf, die ihm zuerst sehr fremd erscheint. Die Farben fliegen herum und haben ein Eigenleben, alles scheint zu verschwimmen. Das Geistermädchen Amy führt ihn in diese Welt ein und erklärt ihm immer mehr. Nämlich, dass er ein Schläfer ist und bestimmte Vampire töten muss. Erst, wenn der letzte dieser Art gestorben ist, darf Simon in sein Leben als Mensch zurückkehren.  Nach und nach fügt er sich seinem Schicksal, ohne richtig zu verstehen, was eigentlich los ist. Doch schnell erkennt er, dass er sich an seine Vergangenheit kaum mehr erinnern kann. Er findet keine Erklärungen. Bekommt er von Amy oder Vampiren einige Erklärungen, weiß er nicht, ob das die Wahrheit ist. So lässt er den Schläfer wallten und zieht den Menschensimon zurück. Trauen kann er hier niemandem, auch nicht sich selbst. Cover: Das Cover passt perfekt zum Buch. Auf der Rückseite wirkt die graue Landschaft wie ein reales Foto. Vorne fliegen die bunten Farben nur so vorbei in einer ungenauen Zeichnung. Das allein zeigt schon Simons Flug durch die Welten. Mein persönlicher Geschmack ist diese Art von Zeichnung nicht, ich könnte mir aber für diese Geschichte aber auch kein besseres Cover vorstellen. Besonders gut gefallen haben mir die großen Seitenzahlen. Das ist mal etwas anderes. ;-) Meine persönliche Meinung: Das ist mein erstes Fantasy Buch, in dem es nicht nur um Vampire geht,  sondern es auch nich Lichtlinge, Elfen, Feen, verschiedene Vampire, Geister und Schläfer gibt. Anfangs war ich etwas überrumpelt mit diesen ganzen Figuren und deren Fremdartigkeit. Während dem Lesen konnte ich mich deshalb auch immer mehr in Simon einfühlen, da er von dieser Welt ebenso wenig Ahnung hatte wie ich. Der Autorin gelang es auch, alles wissenswerte zu erklären. Spannung wurde erzeugt, in dem Simons Vergangenheit eher verheimlicht wurde, obwohl sie ihn immer wieder einholte. Vielleicht wären mehr Hintergrundinformationen zu den ganzen Wesen interessant gewesen, doch nötig waren sie nicht, um die Geschichte zu erzählen. Es geht um die Gier nach Macht, ob in menschlicher Gestalt oder Zwischenwesen - dieses Problem gibt es wohl überall. Der Wunsch nach Göttlichkeit, Macht und Ruhm bricht wohl so manchem das Genick. Fazit: Eine Geschichte über die Gier nach Macht und Göttlichkeit und dessen Preis man zu zahlen hat. Der Debütroman ist absolut gelungen und lässt sich gut lesen.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Rezension: Vor meiner Ewigkeit - Alessandra Reß

    Vor meiner Ewigkeit
    Hikari

    Hikari

    07. September 2013 um 19:36

    Ich hadere gerade mit meiner Bewertung. Die Autorin begleitet die Leserunde wirklich sehr nett und es macht Spaß zu diskutieren, aber deswegen kann ich einfach nicht mehr geben, als ich der Meinung bin. Ich tendiere eher zu 2 Sternen, denn es sind einfach keine vollen 3. Dazu fehlt mir noch zu viel. Beim Einstieg in das Buch war ich ratlos, ob mir die Geschichte gefallen wird und das Ende hat mich genauso zurückgelassen. Dazu muss man sagen, dass das Ende das einzig vernünftige war und wirklich gut geschrieben. Eine der besten Szenen zusammen mit einer Szene aus der Mitte. Es gibt also definitiv lesenswerte Stellen und auch der Gedanke der Welt an sich ist gut. Nur die Umsetzung... seufz. Da hapert es einfach noch. Der Grund, wie alles zustande kam, die wenig erklärte Welt, das nicht beleuchtete Verhältnis von Dunkel und Licht, die fehlende Motivation des Protagonisten, die wenige Charakterisierung der einzelnen Personen - all das führte dazu, dass ich einfach nicht ins Buch reinkam. Es liest sich schnell - ließ mich aber grundlegend kalt und war für mich sehr oberflächlich. Eine wirkliche Spannung kam nie auf, eine Sympathie für den Protagonisten auch nicht - wobei letzteres vielleicht sogar gewollt ist. Einiges wird angedeutet und dadurch, dass ich in der Fantasyliteratur doch gut belesen bin, erschließt sich durch Paralellen zu anderen Büchern das ein oder andere. Aber das reicht mir persönlich nicht für ein Fantasybuch. Für mich braucht es da mehr: Mehr Spannung, mehr Handlung, mehr Innenleben, mehr Charakter. Insgesamt also eine gute und interessante Idee, eine düsterere, schauerliche Geschichte (das mag ich!) und einige gute Szenen geben dem Buch dann eben den fast 3. Stern. Aber eben nur fast ;)

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