Alessandro Baricco , Anja Nattefort City

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Inhaltsangabe zu „City“ von Alessandro Baricco

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  • Rezension zu "City" von Alessandro Baricco

    City
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    21. January 2009 um 12:31

    Nun - hier wird es selbst für den Baricco - Fan recht schwierig. Sprachgewalt, Wortwitz und Lebendigkeit im Sprachstil sind typisch Alessandro - wenn beispielsweise der legendärste Boxkampf aller Zeiten in Form einer Radioreportage im Buch erscheint, dann ist man gebannt, live dabei, Zeuge eines ungeheuren Vorgangs - in Dynamik und Schärfe nicht zu überbieten. Man fühlt die Schläge, sieht den Schweiß spritzen und springt auf, wenn die ersten Treffer ihr Ziel erreichen Beim Aufspüren eines Handlungsstranges, der die "baricco`schen" Personen miteinander verbindet, bleibt man doch oft ein wenig ratlos zurück. Gould, ein Dreizehnjähriger auf dem Weg zum Nobelpreis - egal in welcher Kategorie - er hat das Zeug dazu, in jeder zu überzeugen; seine Freunde Poomerang und Diesel (randgruppengezeichnet - einer stumm - einer ein Riese); sein westernschreibendes, jeden Einfall auf Tonband aufzeichnendes Kindermädchen Shazzy Shell und die Geschichte der Eltern von Gould (Mutter Psychiatrie und Vater Militär) runden die illustre Protagonistenschar ab. Die einzige Gemeinsamkeit mit dem Vater - Radioreportgagen von Boxkämpfen gemeinsam zu hören. Entscheidet sich Gould für den Nobelpreis oder bleibt er der unbekannte, im Badezimmer Boxkämpfe moderierende Junge? Auch wenn dieser Roman so gar nicht einzusortieren ist und keinem Archetyp entspricht, so bleibt das ungeheure Vergnügen, ihn gelesen zu haben.

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