Alessandro Baricco Seide

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Inhaltsangabe zu „Seide“ von Alessandro Baricco

Der Debütroman des erfolgreichen italienischen Autors Alessandro Baricco: eine poetisch-zarte Parabel auf die Liebe

Mitte des 19. Jahrhunderts unternimmt Hervé Joncour mehrere Reisen nach Japan. Dort versucht er die begehrten Eier der Seidenraupe zu kaufen. Am Hofe seines Geschäftspartners hat er eine so wortlose wie folgenreiche Begegnung mit einer schönen Frau, deren Faszination ihn fortan nicht mehr losläßt.

Seine Leidenschaft wächst von Reise zu Reise; seine letzte Expedition endet traurig: Japan ist vom Krieg verwüstet, die schöne Frau verschwunden. Was Hervé Joncour von dieser unerfüllten Leidenschaft bleibt, sind Tagträume und die Erinnerung an eine ferne und unbetretbar gebliebene Welt.

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    Seide

    monerl

    16. November 2017 um 12:54

    Die Originalausgabe erschien 1996 und begeistert bis heute eine Vielzahl von Lesern. So auch mich! Auf minimalistische und poetische Weise zeigt der Autor den Kern von Liebe. Sie ist nicht rational, nicht erklärbar, verwirrend aber auch vergebend. Sie kann ein Leben durcheinander bringen, es verwüsten und zum schönsten Ziel machen, dem ein Herz entgegenstreben möchte. Die Geschichte ist so einfach, so schlicht und so ruhig erzählt. Genau das Gegenteil von dem, was die Liebe ist und was sie mit dem Protagonisten gemacht hat. Sie traf ihn ins Herz, in die Seele und trieb in zur Unruhe, der er nur durch die wiederkehrende und anstrengende Reise nach Japan einigermaßen Herr werden konnte. Bis dahin lebte Hervé ein kinderloses aber angenehmes Leben mit seiner schönen und ihn liebenden Frau Helene. Er war zufrieden, doch leidenschaftslos.  "Er war übrigens einer jener Menschen, die dem eigenen Leben gern beiwohnen, während sie jegliches Bestreben, es zu leben, für unangebracht halten." Die Leidenschaft entfachte in ihm erst eine für ihn unerreichbare Frau, mit der er nie mehr austauschen würde, als die Berührung seiner Lippen von derselben Stelle einer Teetasse, die vorher ihre berührt hatten. Das Ende könnte passender nicht sein! Ich bin begeistert über den wundervollen Kniff, der die Geschichte so abrundet, wie sie es verdient hat. Zum Hörbuch: Wundervoll eingelesen von Christian Brückner, der mit seiner Stimme und der Art des Sprechens, die Melancholie, die die Geschichte stets begleitet, genau getroffen hat. Am besten lässt man sich an einem ungemütlichen Herbst- oder Wintertag von der Stimme des Sprechers für etwas mehr als zwei Stunden, bei einer Tasse Tee oder Kaffee, auf eine sinnliche Reise entführen. Entspannung und Ruhe werden sich von selbst einstellen. Fazit: Die Geschichte ist so bezaubernd, sodass ich sie gelesen und gehört habe. Das ganze Buch ist ein literarisches Prickeln! Liebe zur Literatur, zur Sprache und zur Liebe selbst, Ein kleines Büchlein, ein großer Schatz!

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  • Rezension zu "Seide" von Alessandro Baricco

    Seide

    Misssatia

    21. September 2012 um 22:47

    Als 1861 eine Epidemie die Seidenraupenzucht in Europa und Afrika lahmlegt, soll Hervé Joncourt die kostbaren Tiere im fernen Japan besorgen. Die Reise verändert sein Leben, denn am Hof des Edlen Hara Kai begegnet er einer rätselhaften Schönheit. Jahr für Jahr zieht ihn die Sehnsucht zurück nach Japan. Ahnt seine ihn liebende Frau Hélène wirklich nichts davon? Eine Geschichte über Sehnsucht, Liebe und das das Herz oft seinen eigenen Weg geht. Die Geschichtenerzählerin Jeanette Hain wird von den Sprechern der einzelnen Charakteren und einer wunderschönen Hintergrundmusik begleitet. Hierbei passen die Sprecher sehr gut zu den Charakteren und stellen diese dementsprechend gut auch dar. Am Anfang mag man etwas Kitschiges erwarten, vielleicht manche aber auch nicht. Aufjedenfall wird man hier nicht mit Gefühlen überhäuft, sondern das ganze hat mehr einen mystischen Ansatzpunkt. Augenblicke werden hierbei nicht überschlagen und ein Gefühl des magischen und gleich exotischen wird in der Luft noch hängen gelassen, was ich ziemlich angenehm fand, zusätzlich auch wegen der Hintergrundmusik. Für seine 77 Minuten, ungekürzte Fassung, mag es erst kurz erscheinen aber es ist ein wunderschönes Hörbuch was berührt und ich würde es weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Seide" von Alessandro Baricco

    Seide

    michella propella

    08. February 2011 um 23:21

    eine geschichte um die suche nach liebe und das warten darauf. ein mann verabschiedet sich von seiner frischen ehefrau um im auftrag seines französischen dorfes die reise ins ferne japan anzutreten und seidenraupen zu kaufen. dreimal wird er dies tun und jedesmal entfernt er sich mehr von seiner frau - erst am ende begreift er, dass das ziel der reise nicht japan sonder die rückkehr gewesen wäre. melancholisch, ergreifend aber nie sentimental oder kitschig. wunderbar gelesen von christian brückner.

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