Alessandro D'Avenia

 4.1 Sterne bei 90 Bewertungen

Alle Bücher von Alessandro D'Avenia

Weiß wie Milch, rot wie Blut

Weiß wie Milch, rot wie Blut

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Erschienen am 14.01.2013
Die Welt ist eine Muschel

Die Welt ist eine Muschel

 (29)
Erschienen am 09.12.2013
Weiß wie Milch, rot wie Blut: Roman

Weiß wie Milch, rot wie Blut: Roman

 (12)
Erschienen am 15.11.2010
So unergründlich wie das Meer

So unergründlich wie das Meer

 (2)
Erschienen am 15.08.2016
Die Welt ist eine Muschel: Roman

Die Welt ist eine Muschel: Roman

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Erschienen am 09.12.2013
Cose che nessuno sa

Cose che nessuno sa

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Erschienen am 08.07.2014
Bianca come il latte, rossa come il sangue

Bianca come il latte, rossa come il sangue

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Erschienen am 01.05.2014
Ciò che inferno non è

Ciò che inferno non è

 (0)
Erschienen am 01.11.2014

Neue Rezensionen zu Alessandro D'Avenia

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serendipity3012s avatar

Rezension zu "So unergründlich wie das Meer" von Alessandro D'Avenia

„Die Mafia ist mächtig, aber Gott ist allmächtig.“
serendipity3012vor 2 Jahren

„Die Mafia ist mächtig, aber Gott ist allmächtig.“

Die Mafia hat den Stadtteil Brancaccio in Palermo fest im Griff. Die Menschen sind arm, haben keine Perspektive, die Kinder gehen nicht regelmäßig zur Schule, lernen das Gesetz der Straße kennen und rutschen früh ab in die Kriminalität. Wer sich gegen die mafiösen Strukturen zu wehren versucht, wird eingeschüchtert, bedroht, zusammengeschlagen und – wenn all dies denjenigen nicht bricht und zum Aufgeben zwingt, auch getötet. Don Pino Puglisi ist katholischer Priester, unterrichtet Religion und hat sein Leben vornehmlich den Kindern und ihrer möglichst besseren Zukunft gewidmet, möchte Alternativen schaffen, damit sie sich nicht Gewalt und Drogen zuwenden, damit sie später einen Beruf erlernen. Diesen Don Pino hat es wirklich gegeben. An seinem 56. Geburtstag wurde er von der Mafia vor seinem Haus erschossen. Im Jahr 2005 wurde der Film „Alla luce del sole“ (Am helllichten Tag) von Roberto Faenza über das Leben Don Pinos uraufgeführt, der gute Kritiken bekam.

Alessandro D’Avenia hat in seinem dritten Roman „So unergründlich wie das Meer“ diesem Don Pino ein weiteres Denkmal gesetzt und er tut das als jemand, der ihn kannte, denn D’Avenia stammt selbst aus Palermo und war Schüler Don Pinos. Der Pater hat ihn sehr geprägt. Mit diesem Wissen im Hinterkopf kann man beim Lesen nicht umhin, den jungen Federico, neben Don Pino die zweite tragende Figur im Roman, als Alter Ego von D’Avenia zu betrachten, auch wenn die Geschichte als Roman erzählt wird und also unklar ist, wie viel Fiktion ist und was davon sich vielleicht wirklich so zugetragen hat.

Federico ist 17, kommt aus dem „besseren“, dem behüteteren Teil von Palermo, seine Eltern haben Geld. Er liebt Bücher, Literatur, Wörter und Gedichte, ja, er ist eher ein Mann des Wortes als der Taten. Oder er war es. In den Ferien, die bevorstehen, soll Federico einen Sprachkurs in England absolvieren, auf den er schon hinfiebert. Don Pino aber nimmt ihn eines Tages mit nach Brancaccio, wo Federico sieht, wie andere ganz in seiner Nähe von seinen Möglichkeiten ausgeschlossen sind. Und er trifft auf Lucia, ein junges Mädchen, das Träume hat wie er, das aber weit mehr Tragisches, mehr Gewalt gesehen hat, und in ihm zunächst einen verwöhnten Jungen sieht, der von der Welt und ihren schlechten, harten Seiten keine Ahnung hat. Diese Begegnung mit Lucia, aber auch die Führung Don Pinos sind es, die Federico seine Entscheidung, den Sommer in England zu verbringen, überdenken lassen. Er beschließt, in Palermo zu bleiben und Don Pino zu helfen, ganz praktisch, mit anzupacken.

„Manche meinen, die Gewalt der Mafia bestehe in Schutzgelderpressung, Mord und Bomben. Doch Don Pino weiß, dass die eigentliche Gewalt im Fehlen einer Mittelschule in einem fast zehntausend Seelen großen Viertel besteht.“ Kapitel 5, 1. Teil

„So unergründlich wie das Meer“ – der Titel bewegt sich nah am Kitsch und genauso ist es auch mit der Sprache. Manchen Lesern ist D’Avenias Sprache womöglich zu bildreich, zu poetisch, zu bedeutungsschwer, vielleicht ganz einfach zu überladen. Ich aber mochte die lyrischen Wendungen, die kurzen Weisheiten, wenn es auch Altbekanntes ist, das uns vermittelt wird. Der Erzähler hält sich denn auch nicht allzu lang an diesen Stellen auf, kehrt zu seiner Geschichte zurück, erzählt in teilweise kurzen, prägnanten Kapiteln weiter, so dass er und damit auch wir uns nicht in einer übertriebenen Bedeutungsschwere verlieren. Es tummeln sich noch einige Protagonisten mehr, denen man in diesem Roman ein Stück ihres Weges folgt, und D’Avenia erzählt aus verschiedenen Perspektiven, in teils kurzen Kapiteln und sehr lebendig, so dass die Geschichte nur so an einem vorbeifliegt.

„Von oben sieht Palermo so schön aus, so strahlend. Doch in ihrem Leib trägt diese Stadt Schatten und Trauer.“ Kapitel 20, 1. Teil

„So unergründlich wie das Meer“ ist die Geschichte von einem, der für andere einsteht, der sein Leben in den Dienst anderer gestellt hat, der sich nicht einschüchtern lässt. Und es ist die Geschichte eines anderen, der in einer Phase, in der sich viele Weichen für das weitere Leben stellen, einer Phase, in der sich alles etwas echter und intensiver anfühlt, als es später der Fall sein wird, lernt, dass es mehr gibt als das, was er zuvor kannte. Und natürlich ist es auch eine Liebesgeschichte, wenn diese auch nicht nur im Zentrum steht.

Der echte Don Pino wurde inzwischen selig gesprochen. Und Palermo in den 1990er Jahren ist ein Ort, an dem der Glaube eine große Rolle spielt – oder vielleicht zumindest eine größere, als wir das im Hier und Heute kennen. Dies schlägt sich auch im Roman nieder, religiöse, christliche Vorstellungen schwingen stets mit.

„So unergründlich wie das Meer“ ist ein Buch der Trauer und der Gewalt, der Verzweiflung, aber nicht nur: Trotz allem ist es eine Geschichte voller Hoffnung und ein Appell, nicht aufzugeben. 

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literaturELLEs avatar

Rezension zu "Die Welt ist eine Muschel" von Alessandro D'Avenia

Muschel mit Perle
literaturELLEvor 5 Jahren

Die Welt ist eine Muschel - so weiß es Margherita von ihrem Vater, der sich plötzlich und unverhofft aus ihrem Leben stiehlt...

Der Leser begleitet einen Teenager auf seiner Reise in eine neue Welt. Margherita droht an dem Verlust zu scheitern, zu zerbrechen. Einfühlsam und mit unendlich vielen Metaphern, Zitaten, Liedern, Gedichten gespickt, folgen wir einem vierzehnjährigen Mädchen und erfahren soviel von ihrer Gefühlswelt und den Gedanken der Menschen , mit denen sie lebt und denen sie begegnet - Eleonora, ihre Mutter, Andrea, ihre kleiner Bruder, Nonna, ihre Großmutter sizilianischer Herkunft, ihre neue Freundin Marta, deren Mutter, der Lehrer, den sie respektlos-anerkennend nur Prof nennt und natürlich Giulio...

Insgesamt ist der Roman keine leichte Kost. Besonders der Einstieg ist ob der opulenten Sprache durchaus gewöhnungsbedürftig für Leser, die wie ich bisher keine Berührung mit dem italienischen Autor Alessandro D'Avenia hatten. Aus diesem Grund halte ich ihn nur bedingt geeignet für jugendliche, unerfahrene Leser. 

Die erste Hälfte des Romans las sich teilweise etwas zäh, hatte Längen. Doch die Qual wird durch die wunderbare Ausdrucksweise des Autors versüsst.
 
Ich hatte nicht mehr wirklich erwartet, dass mich der Roman doch noch gefangen nehmen, derart heftige Emotionen auslösen würde. Alles, was mir lange in der Handlung fehlte, ist plötzlich im Überfluss da - Gefühle, Veränderungen, Liebe, Traurigkeit. Alle Protagonisten durchleben eine riesige Entwicklung und drehen sich dabei teilweise um 180°.

ACHTUNG  SPOILER!
Das Schicksal der beiden jungen Verliebten erfährt eine jähe Wendung und wurde für mich nur schemenhaft erläutert. Eben sitzt Margherita noch mit dem alten, des Lebens müden, Pfeife rauchenden Mann am Feuer zu Füßen des Meeres und nur einen Absatz später liegt sie im Koma?! Echt krass - würden es Teenies vielleicht nennen.
Ungewöhnlich, doch zugleich zart und einfühlsam werden Margheritas Wahrnehmungen ihres Unterbewußtseins geschildert. Vor allem interessant dabei sind die Auftritte aller Protagonisten am Krankenhaus-Bett beider Teenies. Sie alle verändern sich durch das Schicksal dieses jungen Mädchens und ihres Begleiters.

Insgesamt wird dem Leser also ein packendes, fesselndes Finale geboten mit einem durchaus versöhnlichem Ende. Der Epilog tat gut, erdete nach dem Aufruhr der Gefühle.

In meinen Augen ist der Roman eine Perle, die es zu finden, zu entdecken lohnt.
Für den literarischen Gaumen ein Genuss, den man kosten sollte, auf den man sich jedoch auch mit Muße einlassen können muss. 

Dem ersten Teil gebe ich *** Sterne, der zweiten Hälfte ***** Sterne, macht als Gesamturteil ****Sterne.
Mir hat sich der Autor mit diesem Werk auf jeden Fall für weitere aus seiner Feder empfohlen.

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Alexandra_vom_Buecherkaffees avatar

Rezension zu "Die Welt ist eine Muschel" von Alessandro D'Avenia

ein wundervoll poetisch angehauchtes und sehr teifgründiges Werk
Alexandra_vom_Buecherkaffeevor 5 Jahren

Der Geruch des Meeres, ein Sprung ins Ungewisse und der Sommer deines Lebens

Meine Gedanken zu dem Buch:

"Für Alte und Kinder dienen Worte nicht der Erklärung, Rechtfertigung, Beurteilung; sie sind wie Knoten in einem Faden, die ihnen versichern, dass die Welt noch in Ordnung ist.
Cu' nun fa lu gruppu a la gugliata, perdi lu cuntu cchiù di na vota, pflegte die Großmutter zu sagen [...]:
Wer keine Knoten macht, verliert den Faden. Auch im Leben." - Seite 19

Nach seinem Erfolgsroman "Weiß wie Milch, rot wie Blut" legt Alessandro D'Avenia nun mit "Die Welt ist eine Muschel" ein Werk nach, das Seinesgleichen sucht.
Ich muss zugeben, dass ich zuerst etwas gehemmt war aufgrund des Covers. Die Gestaltung ist wunderschön, keine Frage, aber auf den ersten Blick würde ich hierzu eine Art leichten, gefühlvollen Liebesroman erwarten. Doch als ich einen Blick auf den Klappentext geworfen hatte, wusste ich, zwischen diesen Seiten steckt mehr. Und so ist es auch! Schon nach den ersten Seite merkte ich, dass ich eine wahre Perle in den Händen halte. Unglaublich einfühlsam und mit einer gewaltigen poetischen Sprache widmet sich der Autor seinen drei Hauptprotagonisten. Er haucht ihnen auf so liebevolle und eindringliche Weise Leben ein, was in mir eine wahre Lesefreude hervorrief.
Für die vierzehnjährigen Margherita, die wie jedes Mädchen in ihrem Alter mit den typischen Problemen und Sorgen zu kämpfen hat, ist ihr Vater ihr ganz persönlicher Held. Ihm vertraut sie und sie weiß, dass sie sich auf ihn verlassen kann. Er ist ihr Fels in der Brandung. Doch plötzlich ist er nicht mehr da. Er verlässt die Familie heimlich. Ohne sich zu verabschieden, ohne Erklärung. Für Margherita bricht eine Welt zusammen. Sie fühlt sich ohnmächtig, fühlt sich, als ob ihr die Haut abgezogen würde und fast augenblicklich verschließt sich sich, verschließt ihr Innerstes, lässt nichts und niemanden an sich heran. Sie, die Perle ...
Sie gibt ihrer Mutter die Schuld und redet nicht mit ihr. Nur ihrer Nonna vertraut sie noch und mit ihr sucht sie gerne das Gespräch. Denn ihre Lebenserfahrung, ihre Weisheiten, ihre beständigen Kochrituale in der Küche beruhigen sie etwas. Sie hört ihr zu, lauscht ihren Geschichten von Sizilien und von ihrem Großvater und in ihr tobt der sehnlichste Wunsch, ihren Vater zu finden.

"Sie lachten, lachten und lachten auf die einfache Weise, die das Leben bereithält, wenn es aufhört, sich allzu ernst zu nehmen." - Seite 75

Die Literatur spielt im allgemeinen eine große Rolle, denn diese wird im wahrsten Sinne des Wortes von Margheritas Lehrer gelebt. Er geht auf in seiner Welt der Bücher, er zieht aus ihnen seine Lebensenergie. Er findet Rat und Weisheit zwischen den Zeilen, er denkt in Zitaten und die Buchstaben scheinen ihn wie einen Kokon zu umgeben. Seine Leidenschaft ist seine Passion. Doch wann wird die Passion zum Zwang? Wenn man die Bücher nicht mehr nur zur Beflügelung des Geistes verwendet, sonder diese eher als Schutzschild dienen? Als Schutzschild vor der Realität, davor, sich Entscheidungen im Leben zu stellen, dem Leben selbst zu stellen? Der Lehrer scheint sich zu verlieren und ich als Leser hätte ihn zu gerne des Öfteren wachgerüttelt. Ich war gespannt, wer diese Aufgabe übernehmen würde und in welcher Form.

"Er glaubte an Bücher wie an eine Religion und entdeckte mehr Wirklichkeit zwischen den gedruckten Zeilen als auf der Straße, oder vielleicht fürchtete er sich, unmittelbar und ohne Schutzschild eines Buches mit ihr in Berührung zu kommen." - Seite 29

Giulio und Margheritas Wege kreuzen sich am ersten Schultag auf dem Gymnasium. Nur ein kurzer Blick, der so viel sagt. Und schon ist der Moment vorüber. Doch dieser Blick ging tief. Es schien, als könnten sich die beiden bis auf die Seele blicken. Da ist etwas, wie ein unsichtbares Band. Ganz zart...
Alle drei Hauptprotagonisten sind auf der Suche. Auf der Suche nach sich selbst, nach ihrem Leben, nach Antworten auf ihre viele Fragen, nach Mut, nach Vertrauen, nach Liebe, nach dem Vater.
Ihre Wege kreuzen sich und ihre Handlungen verknüpfen sich, passen sich ein wie Puzzleteile. Margherita lässt sich vom literarischen Enthusiasmus ihres Lehrers anstecken und sucht Antworten in der aktuellen Schullektüre "Odyssee". Und plötzlich kristallisiert sich eine ganz klare Antwort für sie hervor. Sie weiß, sie muss handeln und daher lässt sie sich auf ein Abenteuer ein, ein Abenteuer ins Ungewisse.

"Und leise senkte sich die Nacht auf diese Leben wie ein Klebstoff, der heimlich alles eint und verbindet. Weit versprengte Puzzleteile bildeten ein einziges großes Bild, das eine Hand bedacht zusammenfügte, bis alles sich mit einer Schönheit füllte, die noch unsichtbar, weil unvollkommen war. Oder verwundet." - Seite 241

Alessandro D'Avenias' Art zu erzählen, begeistert ungemein. Sein poetischer, anmutiger Schreibstil erscheint wunderschön und ich kam nicht umhin, manche Satzgebilde regelrecht zu bestaunen und mein Marker schien nie stillzuliegen. Gedichte, Weisheiten und ganze Textpassagen großer Literatur durchziehen diesen Roman und machen ihn zu etwas ganz Besonderem.
Nicht nur die Hauptprotagonisten Margherita, Giulio und der Lehrer bekamen facettenreiches leben eingehaucht. Der Autor hat es auch. Ihr versäumt, sich um seine Nebenprotagonisten zu kümmern. Andrea, der kleine Bruder, der seine Gefühle und Emotionen in Bildern ausdrückt. Nonna Teresa, die ihr ganz persönliches Schicksal verarbeiten muss und Stella, die dem Leber gerne näher kommen würde als es diesem lieb ist. Und natürlich Margheritas neue Freundin Marta und deren Familie, die mich zum schmunzeln brachte.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit
Dieses Buch bescherte mir ein wundervolles und tiefgründiges Lesevergnügen. Ich bin sehr glücklich, auf diese wahre Buchperle aufmerksam geworden zu sein und habe jede einzelne Seite mit einem Hochgenuss verschlungen, der mich so und auf diese Weise selten packt. Diese Buch verlangt nach Ruhe und Zeit. Man muss sich auf die Worte einlassen, sich von ihnen treiben lassen und sich ihnen hingeben und verzaubern lassen. Für mich ein ganz klares Lese-Highlight!

© Rezension: 2014, Alexandra
buecherkaffee.blogspot.de

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