Weiß wie Milch, rot wie Blut

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Inhaltsangabe zu „Weiß wie Milch, rot wie Blut“ von Alessandro D'Avenia

Leo ist ein ganz normaler 16-Jähriger, der in perfekter Symbiose mit seinem iPod lebt, Fußball spielt und am liebsten auf seinem Moped durch Rom brettert. Leo ist fest davon überzeugt, Löwenkräfte zu besitzen, aber er hat einen Feind, der ihm zusetzt: die Farbe Weiß. Weiß ist die Stille, die Sehnsucht und die Einsamkeit. Rot dagegen ist die Farbe der Liebe, der Leidenschaft, des Blutes. Rot sind auch die Haare von Beatrice, die er anbetet, doch sie erkrankt an Leukämie …

Poetische Liebesgeschichte - für mich manchmal schon fast zu viel - die durch ihre Intensität überzeugen kann.

— Daniliesing
Daniliesing

Cool cool cool!!!!!!! Lesen lesen lesen!!!!!

— Barbara96
Barbara96

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  • Ich bin wieder jung und verliebt

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Pampolina

    Pampolina

    08. November 2013 um 14:06

    "Weiß wie Milch, rot wie Blut" handelt vom jungen Leo, der sich tatsächlich wie ein Löwe fühlt ( und deshalb seine Haare auch nicht kurz schneidet), der die Farbe Weiß hasst, denn sie bedeutet Stille und Einsamkeit, hingegen Rot die pure Leidenschaft ist, die Liebe und wie die Haare von Beatrice.Beatrice betet er an, Fußball spielen vergöttert er, so wie seine Musik.Mit Leo durch die Geschichte zu gehen, ist ein Genuss. Ich selbst habe mich wieder wie frisch verliebt gefühlt, herrlich verträumt und doch wieder traurig.D'Avenia lässt Leo einfach reden, non-stop, und ist dabei so poetisch, frisch, jung und weise.Die Geschichte ist keine leichte Kost, und doch behandlt D'Avenia die Themen Tod und Krankheit mit einer Leichtigkeit, die nicht gespielt ist.Hinten steht: "Ein Buch wie ein Popsong"Jung, frech, ehrlich, zart und verletzlich- das alles ist "Weiß wie Milch, rot wie Blut"Beim Lesen frage ich mich wie viel D'Avenia in Leo steckt, denn ich kann mir gut vorstellen, dass Alessandro als junger Mann genauso gefühlt und gedacht hat.Und zugegeben: mit seinen wilden Locken hat auch er was von einem Löwen ;-)

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  • Wunderbare Geschichte in Italien

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    annabeutlin

    annabeutlin

    18. April 2013 um 21:00

    Ich habe das Buch zum zweiten Mal gelesen und war wieder total begeistert. Ich mag Leo total auch wenn ich finde, dass er manchmal etwas überreagiert,. Aber wer tut das nicht? Das eine Zitat, das ich raus gesucht haben, reicht eigentlich gar nicht aus. dieses Buch ist voll davon, vor allem, weil Leo vieles mit Farben in Zusammenhang bringt.Außerdem finde ich es mal interessant, dass es in diesem Buch nicht darum geht, wie es ist Krebs zu haben, sondern darum, wie es ist wenn jemand, den man liebt krank wird. ( Kommas?!?) Leo kennt Beatrice nur von Sehen und lernt sie erst wirklich kennen als sie schon Krebs hat.Eine wunderschönes Buch also, das durch Ehrlichkeit und guten Schreibstil begeistert. ( Was für ein vermurkster letzter Satz.)

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    tintenmaedchen

    tintenmaedchen

    26. February 2012 um 00:48

    Leo ist 16 Jahre alt und hat Angst vor der Farbe Weiß. Denn Weiß ist die Stille, die Einsamkeit, das Nichts. Doch es gibt auch noch andere Farben in seinem Leben. Blau, Silvia, sein Halt und Schutz. Sein Schutzengel und seine beste Freundin. Und es gibt Beatrice, sie ist Rot denn Rot ist die Liebe. Trotz mehrere SMS antwortet Beatrice ihm nicht. Plötzlich kommt Beatrice nicht mehr in die Schule. Beatrice ist sehr krank, sie hat Leukämie. Leo beschließt nicht nur ihr Blut zu spenden sondern sie zu beschützen, sie zu retten.

    Das Buch habe ich gerade erst bekommen und habe es noch am selben Tag durchgelesen. Zwar hat es nur knapp 289 Seiten aber ich konnte es auch einfach nicht aus der Hand legen. Zuerst fand ich Leos Gedankengänge viel zu komplex in Angetracht seines Alters doch andererseits welcher Jugendliche der noch in der Pubertät steckt und die erste große Liebe erlebt hat keien komplexen und völlig wirren Gedanken? Manchmal fand ich es ein wenig anstrengend das Buch zu lesen aufgrund eben dieser komplexen Gedankenwelt die sich ständig ändert aber die Geschichte und die tiefen Gefühle die in ihr stecken machen das problemlos wieder wett.

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    29. April 2011 um 10:36

    War wirklich ein nette etwas traurige Liebesgeschichte. Was mir sehr gefallen hat war die einfache, naive Sprache die wirklich mal was anderes war, der erste Teil war so witzig geschrieben, dass ich oft kichernd in in meinem Bett lag, hat mich sehr an meine Schulzeit erinnert!Der Mittelteil war etwas langatmig, deshalb gibts einen Stern abzug! Es gibt auch mehr oder weniger ein Happy End!Was ich mich nur gefragt habe, ist ein 16 jähriger Junge zu solchen Gefühlen und zu solchen Gedanken überhaupt fähig?Naja es hat ja kein 16 jähriger geschrieben

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    19. April 2011 um 17:36

    wow!

  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Buecherberg

    Buecherberg

    27. March 2011 um 14:25

    1MinuteReview:
    Leo ist 16, leidenschaftlicher Fussballspieler und verliebt in die17-jährige Beatrice mit den leuchtend roten Haaren. Er traut sich nur nicht, sie anzusprechen. Er erzählt nur seiner Freundin Silvie von seinen tiefen und mächtigen Gefühlen für Beatrice. Als diese schwer an Leukämie erkrankt, bricht für Leo eine Welt zusammen. Nur Silvie kann ihm helfen. Irgendwann bemerkt er jedoch, daß Silvie widerum in ihn verliebt ist...
    Alessandro D`Avenia erzählt mit viel Feingefühl die Wucht der ungewohnten Gefüle der ersten großen Liebe. In sehr kurzen Kapitel, ähnlich Tagebucheinträgen, erzählt er Leos Leben, dessen Gefühle und Gedanken. Leo sieht die Welt in Farben. Weiß macht ihm Angst, Rot ist die Liebe. Beatrice ist rot - Silvie dagegen himmelblau.
    Der Roman rührt an und wirft den Leser zurück in seine eigenen Gefühle der ersten Liebe. Man kann Leo verstehen. Als jedoch Beatrice an Leukämie erkrankt wird einem schwer ums Herz und fragt sich, warum so junge Menschen solche Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Weiß wie Milch, rot wie Blut liest sich schnell, ist jedoch keine leichte Kost - dafür mitreißend und himmlisch verträumt...

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    bücherelfe

    bücherelfe

    08. January 2011 um 16:44

    „Ich kann nicht schlafen. Ich bin verliebt, und wenn du verliebt bist, ist Schlaflosigkeit das Mindeste.“

    Der löwenmähnige Leo ist 16 und schwebt Zentimeter über dem Boden; er weiss nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Beatrice mit dem flammenden roten Haar wie die Morgenröte und den strahlend grünen Augen ist unbeschreiblich.

    „Wäre sie Kino: Das Genre müsste noch erfunden werden. Wäre sie ein Duft: Sand im Morgengrauen, wenn der Strand noch alleine mit dem Meer ist. Farbe? Beatrice ist rot. Rot wie die Liebe. Sturm. Ein Orkan, der einen wegfegt. Ein Erdbeben, das den Körper in Trümmer legt. So fühle ich mich jedes Mal, wenn ich sie sehe. Sie weiss es noch nicht, aber demnächst sag ich's ihr.“

    Wen interessieren schon die Schulnoten, wenn es Beatrice gibt? Wen interessiert, das verlorene Fussballspiel? Leo sieht nur noch eines: Seine Beatrice. Wie soll er nur auf sich aufmerksam machen. Wie soll er ihr sagen, was sein Herz zum Überlaufen bringt? Wie kann er sie davon überzeugen, dass sie beide füreinander bestimmt sind und den Rest ihres Lebens zusammen verbringen werden?

    Leo nimmt seinen ganzen Mut zusammen und schickt seiner Beatrice per SMS eine Verszeile aus Dante's Vita Nova. Aber Beatrice antwortet nicht. Was nun? Und warum kommt sie nicht mehr zur Schule? Leo wartet klammen Herzens. Bis der insgeheim von Leo Träumer genannte Lehrer vor der ganzen Klasse verkündet, dass Beatrice schwer krank ist und nicht mehr zur Schule kommt.

    Die zweite wichtige Frau im Leben von Leo ist Silvia. Mit ihr, seiner allerbesten Freundin, kann er immer reden. Sie hört immer zu. Ihr kann er alles erzählen. Mit ihrer Hilfe macht er sich auf die Suche. Nach Beatrice, nach seiner Liebe und zuletzt nach sich selbst. Und er entdeckt Überraschendes.

    Der Erzählstil von Alessandro D'Avenia ist aussergewöhnlich. Er lässt Leo in einem fort vor sich hinplappern und das in einer Sprache, die einem den Atem raubt. Zeile um Zeile Poesie pur.

    Fazit: Zauberhaft, einfach nur zauberhaft. Eine echte Perle für das Bücherregal.

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    02. January 2011 um 10:34

    KLAPPENTEXT:

    Leo ist ein ganz normaler 16-Jähriger, der in perfekter Symbiose mit seinem iPod lebt, Fußball spielt und am liebsten auf seinem Moped durch Rom brettert. Leo ist fest davon überzeugt, Löwenkräfte zu besitzen, aber er hat einen Feind, der ihm zusetzt: die Farbe Weiß. Weiß ist die Stille, die Sehnsucht und die Einsamkeit. Rot dagegen ist die Farbe der Liebe, der Leidenschaft, des Blutes. Rot sind auch die Haare von Beatrice, die er anbetet. Und seit Leo in der Schule von diesem neuen Vertretungslehrer unterrichtet wird, der den Schülern Literatur wie Popmusik nahe bringt und den alle nur den Träumer nennen, hat er sogar seine Vorurteile gegenüber dieser Spezies über Bord geworfen. Leo nimmt also all seinen Mut zusammen und schickt Beatrice eine Verszeile aus Dantes »Vita Nova« – per sms. Dass sie ihm nicht antwortet, macht ihm schwer zu schaffen, bis der Träumer vor der Klasse steht und ihnen sagt, dass Beatrice schwer krank ist.

    ZUM AUTOR:

    Alessandro D´Avenia ist 1977 in Palermo geboren. Er wohnt in Mailand, wo er am Gymnasium Italienisch und Latein unterrichtet. "Weiß wie Milch, rot wie Blut" ist sein Debütroman, stand in Italien wochenlang auf den Bestsellerlisten und wurde in 11 Ländern verkauft.

    EIGENE MEINUNG:

    Immer und immer wieder hab ich "Weiß wie Milch, rot wie Blut" in der Buchhandlung in die Hand genommen, weil das Cover so schön ist und den Hirnsynapsen des Betrachters sofort Stichworte wie Italien, Sommer, "Amore" zuwirft. Gepaart mit Themen wie "Jugend" und "Verliebtheit" kann daraus ein locker leichte Roman entstehen. "Wie ein Popsong" steht auf der Buchrückseite.
    Für mich war das Buch alles andere als ein leichter Popsong, da es nicht nur darum geht, dass Protagonist Leo in den Sog der ersten Verliebtheit gerät, sondern um viel schwer lastendere Themen, wie bedingungslose Freundschaft, zu sich selbst zu finden und die tragische Krankheit Leukämie.
    Sicher, es lässt sich leicht und schnell lesen, aber die Geschichte um Beatrice und ihre Krankheit belastet auch. Ein emotionaler Roman, der nicht nur aus Trauer Tränen in die Augen treibt, sondern vor allem, weil so vieles dem Leser nah geht. Unter anderem auch, wie bedingungslos in diesem Roman geliebt wird und wie wichtig Freunde sind. Oft erschauerte ich unter einer kleinen Gänsehaut.

    Leo ist immer irgendwie unzufrieden. Für ihn ist das wichtigste im Leben fußball spielen. Und Beatrice. Die er nur vom sehen her kennt und deren feuerrotes Haar so wunderschön ist. Als er von Beatrices Krankheit erfährt, verändert sich für ihn alles. Dinge, die ihm wichtig waren geraten in den Hintergrund und er beginnt eine Reise zu sich selbst und dem Sinn des Lebens.

    Ein Problem, das vielleicht etwas belächelt wird, aber viele Jugendlich ein dem Alter betrifft. Wer bin ich? Und vor allem, wo will ich hin? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist der Sinn meines Lebens? In diesem Alter hat man ja oft das Gefühl, dass Dinge wie Sport oder Musik das einzig wahre im Leben sind.
    Alessandro D´Avenia behandelt dieses Thema auf eine sehr gute, sanfte Art und Weise und macht das Buch dadurch in erster Linie zu einem Buch für Jugendliche. Es ist aber auch etwas für Erwachsene, die verstehen wollen, wie man sich in der schwierigsten Zeit seines Lebens, dem Erwachsen werden so fühlt. Und der ein oder andere wird sich selbst vielleicht in Leo wieder erkennen.

    Unterstützt wird er auf seinem Weg von seinem Lehrer, den er spötterhaft "den Träumer" genannt hat, der sich allerdinsg ganz anders als erwartet entpuppt und ihm auch in schweren Zeiten zur Seite steht.
    Etwas unrealistisch fand ich das Verhältnis zwischen Leo und seinen Eltern. Natürlich ist alles fiktiv und natürlich wäre es schön viel mehr Eltern zu geben, die so reagieren wie Leos, aber irgendwie nimmt es der Geschichte ein wenig Glaubwürdigkeit. Es hat mich einfach gestört.

    Abzug bekommt Alessandro D´Avenia für seine Schreibe. Sie ist zwar leicht zu lesen und trotzdem niveauvoll, aber es fehlt ihm noch ein bisschen an System. Es ist alles irgendwie noch sehr unsortiert. Manchmal schreibt er sehr poetisch, etwa wie ein Paulo Coelho, an anderer Stelle hat man aber wieder das Gefühl, dass Leo höchstpersönlich in lässiger Jugendsprache von den lapidaren Ereignissen eines Schultages erzählt. Mir würde es besser gefallen, wenn er durchgängig einen Stil benutzt.
    Ich denke aber, dass dies alles Dinge sind, die man bei einem Debütroman durchaus verzeihen kann und ich denke, wenn er als Schriftsteller erst mal gereift ist, werden wir noch einiges von ihm hören. Ich bin gespannt wie er sich entwickelt und werde seine schriftstellerische Karriere auf jeden Fall verfolgen.

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Superzicke89

    Superzicke89

    17. December 2010 um 15:00

    Weiß wie Milch, rot wie Blut erinnerte mich irgendwie an Schneewittchen. Zumindest hat mich der Titel sofort angesprochen und ich konnte nicht widerstehen. Nach dem Kauf dauerte es keinen Tag bis ich zu Lesen begann und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Buch voller Poesie voll mit Philosophie, Liebe und Herzschmerz. Eine schöne Geschichte die mit einem guten Schreibstil aufs Blatt gebracht wurde. Interessante und frische Charaktere runden ein gelungenes Buch ab. Gegen Ende hingegen läuft alles auf ein viel zu Dickes Happy End hin und das kostet einen Stern. Dennoch eine Leseempfehlung

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    “Sie ist mein Traum und ich lebe für sie.”

    Können Jungendliche lieben? Ja, sie können. Sind sie reif genug, zu begreifen, was echte Liebe ist? Ja, sind sie. Denn ihre Liebe ist noch frisch, unverbraucht, einzigartig. Es ist die erste Liebe – eine Liebe, die oft das ganze Leben lang präsent bleibt.

    “Träume machen die Menschen zu dem, was sie sind. Sie lassen sie wachsen.”

    Als ich meine literarische Reise nach Italien unternahm, fühlte ich mich noch ein mal richtig jugendlich. Ich lernte Leo, seine beste Freundin Silvia und seine Flamme Beatrice kennen. Ich durfte noch ein mal in die Schule gehen und erleben, mit welchen Problemen sich Jugendliche herum schlagen müssen, wie sie lernen müssen, erwachsen zu werden und die Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen.

    Leo ist mit Silvia befreundet, liebt aber Beatrice. Er und sein Freund Niko spielen im Fußballteam. Leo ist fest davon überzeugt, dass er ein Löwe ist, worauf ja schon sein Name hindeutet. Auch seine Löwenmähne ist ihm sehr wichtig, denn kein Löwe ist ein echter Löwe ohne seine königliche Mähne. Von zwei Farben ist er besessen: Weiß und Rot. Weiß ist die Stille, die ihn umgibt, weiß sind unerfüllte Träume, weiß ist seine Einsamkeit, weiß ist Krankheit. Rot dagegen ist Liebe, Leben, Blut, das das Leben trägt. Und rot sind auch die Haare von Beatrice.
    Leo ist ein starker und allseits beliebter 16-Jähriger. Er versteht sich gut mit seinem Vertretungslehrer, der ihn in der Schule unterstützt und ihm dabei hilft seine Sorgen zu bewältigen. Leo, der zu schnell erwachsen werden musste, weil die weiße Krankheit ihn fast in die Knie gezwungen hätte, beweist, dass er für seine Liebe alles tun würde. Schließlich springt er sogar über seinen eigenen Schatten und entdeckt Liebe dort, wo er sie nicht vermutet hätte.

    “Weiß wie Milch, rot wie Blut” von Alessandro D’Avenia ist ein wunderbar poetisches, ein wahres Buch über Liebe, Freundschaft und über das Erwachsenwerden – und in ein sehr hübsches Cover verpackt. D’Avenia ist selbst ein junger Lehrer mit Löwenmähne, der höchstwahrscheinlich der Träumer ist, den Leo in seinem Vertretungslehrer erkennt.

    Diese Italienreise hat mir wieder einmal vor Augen geführt, dass man nur das eine Leben hat – und dass man es genießen sollte, bevor es zu spät dafür ist.

    So werden Märchen geboren,
    wie ich sie in all meinen Träumen herbeiwünsche.
    Ich erzähle sie,
    um in Paradiese zu fliegen,
    die ich nicht habe.
    Es ist nicht leicht, zu bleiben,
    wenn es keine Feen mehr zu rauben gibt,
    es ist nicht leicht, zu spielen,
    wenn du nicht da bist…

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    • 3
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    27. November 2010 um 18:41
  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    splitterherz

    splitterherz

    21. November 2010 um 14:35

    "Weiß wie Milch, Rot wie Blut" ist mir in der Buchhandlung sofort aufgefallen und dafür hat nicht allein das schöne Cover, sondern auch der Titel gesorgt, der mich irgendwie direkt angesprochen hat. Ohne den Klappentext zu lesen, habe ich die ersten Sätze verschlungen, weil es bei mir meist so ist, dass die ersten Sätze ausschlaggebend für einen Kauf sind. Und dieses Buch hat mich direkt mit dem ersten Satz überzeugen können. "Alljedes ist eine Farbe."

    Inhalt:
    Leo ist ein normaler sechzehnjähriger Junge, der die Farbe Weiß hasst, weil sie für ein wie ein großes Nichts ist, gerne Fußball spielt und unsterblich verliebt ist. In Beatrice, in sein Rot, Beatrice mit den roten Haaren und den grünen Augen, mit der er noch nie geredet hat. Bald findet Leo jedoch heraus, dass Beatrice unter Leukämie leidet und muss feststellen, dass Liebe vielleicht doch nicht der Sturm, sondern die Brandung ist.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist einfach unglaublich. Würde ich allein bewerten müssen, hätte er direkt 5 Sterne von mir bekommen, denn Alessandro D'Avenia schafft eine ganz besondere Atmospähre, in dem er Jugendsprache mit Poesie und Tiefgang zu verbinden weiß. So ist das Buch aus der Sicht von Leo geschrieben, der sich selbst noch nicht gefunden hat und das Leben erkundet und somit auch eine Sprache verwendet, die für sein Alter normal ist. Allerdings ist Leo ein interessierter Junge, der alles mit Farben vergleicht, der versucht das Leben zu verstehen und deswegen auch eine Tiefe in die Worte gebracht wird, die mich sehr berührt hat. Es gab viele Sätze, die ich mir am liebsten rausgeschrieben hätte, die einfach wunderschön und wahr waren.

    Meinung:
    Die Geschichte um Leo, Beatrice und seine beste Freundin Silvia ist sehr simpel gestrickt, wenn sie sich auch um ernste Themen, wie Tod, Krankheit, Liebe und Leben dreht. Dennoch habe ich mich in die Geschichte verliebt, da sie sehr viele Emotionen übermittelt hat. Sie beschreibt, wie sich der junge Leo verliebt, das Leben kennenlernt und sieht, dass die Liebe auch graumsam sein kann, dass sie nicht das ist, was er immer glaubte und das die Wahrheit vielleicht viel näher ist, als man denkt.
    Leo ist ein wirklich interessanter Charakter, der mir direkt symphatisch war und in den ich mich hineinversetzten konnte, auch wenn er männlich und viel jünger ist als ich. Seine Taten und seine Art sind glaubwürdig und nachvollziehbar, obwohl er manchmal wirklich heftige Gedankengänge hat.
    Hinten auf dem Buch steht: "Ein Roman wie ein Popsong: Jung, poetisch, zum Verlieben schön" - und dem kann ich wirklich nur zustimmen. Es ist ein Buch, welches das Erwachsen werden beschreibt und die Fragen, mit denen man sich auseinandersetzt. Es beschreibt die Liebe und wie das Leben nimmt und gibt und es beschreibt eine Krankheit, durch die man alles verliert.
    Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn sie sehr kurz und vorhersehbar war. Dennoch hat sie viele Werte übermittelt und mich sehr mitgerissen.

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  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Kaddi

    Kaddi

    17. November 2010 um 19:58

    Ein wunderbarer Roman über die Liebe und das Leben. Sehr poetisch geschrieben und überhaupt nicht kitschig. Hat mir wirklich sehr gut gefallen.

  • Rezension zu "Weiß wie Milch, rot wie Blut" von Alessandro D'Avenia

    Weiß wie Milch, rot wie Blut
    Träumerin

    Träumerin

    22. September 2010 um 13:33

    Leo liebt Fußball, Musik und Beatrice. Doch er hat keine Gelegenheit ihr seine Liebe zu gestehen, denn sie hat Leukämie. Nun muss Leo selbst sehen, wie er das verarbeiten kann und dabei helfen ihm nicht nur seine Eltern und Freunde, sondern auch sein Lehrer, den er Träumer nennt.
    Interessante Geschichte, spannender, frischer Erzählstil und Charaktere, die echt wirken. Für jeden der Literatur zum Erwachsen werden und zum Tod sucht.
    Fand es letztendlich aber ersichtlich und zu sehr Happy End mäßig, dass Leo mit dem Mädchen zusammen kommt, hätte etwas Schmerzvolleres besser gefunden.

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