Alessia Gazzola

 3.6 Sterne bei 108 Bewertungen

Lebenslauf von Alessia Gazzola

Die grandiose Kombination zweier Leidenschaften: Alessia Gazzola ist 1982 im italienischen Messina geboren. Hauptberuflich arbeitet sie im Bereich der Kriminalmedizin, ist Chirurgin und Rechtsmedizinerin. Seit dem Erscheinen ihres ersten Romans im Jahr 2011, „L‘allieva“, ist sie auch als Schriftstellerin sehr erfolgreich. Das Buch erschien 2013 in Deutschland unter dem Titel „Mit Skalpell und Lippenstift“ und handelt von Alice Allevi, Assistenzärztin in der Rechtsmedizin, die auf ihre ganz eigene charmante Weise spannende Mordfälle löst. Mit dem Fokus, den das Buch zusätzlich auf das Privatleben der Protagonistin setzt, unterscheidet es sich stark von anderen Büchern des Genres, was seinen besonderen Charme ausmacht. Auch die weiteren Bände der Reihe, die seitdem erschienen sind, sind bei den Fans – nicht nur in Italien – sehr beliebt. Mit der Verbindung von Medizin, Kriminalfällen und Büchern, schafft es Gazzola, ihre Leidenschaften auf gelungene Weise zu kombinieren. Mit Büchern wie „Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“, das 2018 erschien, beweist sie, dass sie auch außerhalb der Allevi-Reihe grandios schreiben kann.

Alle Bücher von Alessia Gazzola

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Mit Skalpell und Lippenstift

Mit Skalpell und Lippenstift

 (48)
Erschienen am 11.11.2013
Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube

Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube

 (33)
Erschienen am 01.08.2018
Herzversagen

Herzversagen

 (14)
Erschienen am 30.09.2013
Die Spur der Principessa

Die Spur der Principessa

 (11)
Erschienen am 15.06.2015
Mit Skalpell und Lippenstift, 1 MP3-CD

Mit Skalpell und Lippenstift, 1 MP3-CD

 (2)
Erschienen am 15.05.2012
Milosc i medycyna (sadowa)

Milosc i medycyna (sadowa)

 (0)
Erschienen am 01.01.2014
Una lunga estate crudele

Una lunga estate crudele

 (0)
Erschienen am 01.01.2015
Le ossa della principessa

Le ossa della principessa

 (0)
Erschienen am 01.01.2015

Neue Rezensionen zu Alessia Gazzola

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santinas avatar

Rezension zu "Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube" von Alessia Gazzola

Die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit
santinavor 22 Tagen

Die Protagonistin und ihre Geschichte
Emma de Tessent ist 30 Jahre alt, hat einen Masterabschluss und ist dennoch die ewige Praktikantin bei Fairmont, einer Filmproduktion in Rom. Anstatt des erhofften unbefristeten Anstellungsvertrages fällt sie den Einsparungen ihres Arbeitgebers zum Opfer. Damit gerät auch der Traum von einer wunderschönen Villa, die es ihr angetan hat, in weite Ferne. Nachdem sie sich bei der Konkurrenzfirma Waldau beworben hat und von Filmproduzent Scalzi kaltschnäuzig abserviert wurde, sieht sie ihre einzige Chance darin, den Autor Tameyoshi Tessai dazu zu bringen, ihr die Filmrechte für seinen Bestseller anzuvertrauen, doch der denkt nicht einmal daran.

Trotz allem ist Emma nicht bereit, sich vom Leben in die Knie zwingen zu lassen, sie nimmt einen Aushilfsjob als Näherin in einer Kinderboutique an und blickt nach vorne …


Meine Gedanken zum Buch
Alessia Gazzola hat mehrere Handlungsstränge entwickelt, die alle bei Emma zusammen laufen. Da wäre zunächst ihre Arbeit und ihrer Suche nach einer neuen Anstellung und ihre Ausbildung als Näherin. Der Begriff der „wackeren Praktikantin“ zieht sich durch den ganzen Roman. Dann geht es um ihre freundschaftliche Beziehung zum Autor Tameyoshi Tessai, der eng mit ihrer Familiengeschichte verknüpft ist. Auch gibt es einen Liebhaber, der aber verheiratet ist und sie zugunsten seiner Frau verlässt. In einer Nebengeschichte lernen wir außerdem Emmas Schwester und deren Mann kennen, der sich als „schrecklicher Schwager“ durch das Buch schleicht.

Obwohl hier mehrere kleine Geschichten um Emma parallel ablaufen, hatte ich nicht das Gefühl, dass der Roman damit überfrachtet ist. Lediglich die Geschichte um Emmas Schwester und den „schrecklichen Schwager“ fand ich überflüssig, diesen Handlungsstrang hätte es nicht gebraucht.

Emma ist im Grunde eine starke Protagonistin, die sich trotz aller Widrigkeiten den Optimismus bewahrt hat. Das hat mir sehr gut gefallen.

Der Roman würde ich nicht als ausgesprochen tiefgründig bezeichnen, aber er ist auch nicht oberflächlich sondern hat die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit.

Während sich die Geschichte langsam aufbaut, kam das Ende für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Das wirkte auf mich so, als ob es eine Begrenzung der Seitenzahl gegeben hätte und die Autorin 10 Seiten vor dem Ende gemerkt hat, dass sie noch 1/4 der Geschichte unterbringen muss. Das ist nun sicherlich überspitzt beschrieben, aber der Höhepunkt und der Schluss hätten gerne etwas ausführlicher sein dürfen.

Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sterne.

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Ameliens avatar

Rezension zu "Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube" von Alessia Gazzola

Super süße Geschichte
Amelienvor 2 Monaten

Zitat: "Wenn man einen Ort verlassen muss, an dem man sich mehrere Jahre zu Hause gefühlt hat, fühlt man sich wie in Stücke gerissen, ungerecht behandelt, alles erscheint seltsam unwirklich."
(Seite 42)

Dieses Buch ist kurzweilig. Es ist leicht und schnörkellos. Lässt sich in einem Rutsch durchlesen...
Es erzählt von der dreißigjährigen sehr sympathischen Emma, etwas naiv, verschroben, aber auch sehr liebenswürdig. Ich mochte sie auf Anhieb.
Emma weiß eigentlich was sie will, aber es ist nicht einfach für sie dort hinzugelangen, sie hat einen grandiosen Studienabschluss, aber arbeitet immer noch als schlecht bezahlte Praktikantin.
Was Emma eigentlich will... scheint unerreichbar. Sie wohnt noch bei ihrer Mutter und passt auf die Kinder ihrer Schwester auf, welche alles im Leben zu haben scheint, was Emma verwehrt bleibt.
Als ihr Praktikum mal wieder ausläuft, geht Emma gezwungenermaßen neue Wege...
Wird sie endlich glücklich?

Dieses Buch hat seinen eigenen Charme und außerdem eine super süße Geschichte, leicht kitschig aber mit sympathischer Hauptprotagonistin. Auch die Nebencharaktere sind liebevoll skizziert worden.
Auch kleine Weisheiten verstecken sich in dem Buch. Die Geschichte will gefallen. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und auch die Kapitelüberschriften machen deutlich, das Buch nimmt sich selbst nicht ernst. Es ist eine Geschichte für zwischendurch. Sie lässt einen lächeln, schmunzeln und zeigt, dass Träume wichtig sind. Umwege können auch ans Ziel führen.
Die Geschichte ist leicht verträumt, warmherzig und lässt einen mit einem guten Gefühl zurück.

Es ist kein Buch der großen Worte oder eine tiefsinnige Geschichte. Auch kein besonders überraschendes Ende oder ein ausgeklügelter Plot, aber das hätte auch nicht gepasst. Ein typischer Liebesroman im Sinne von Jane Austen. Fans dieser Autorin dürfte dieses Buch gut gefallen.

****
Randnotiz: Mir sind die Kapitelüberschriften sehr positiv aufgefallen, sie gaben der Geschichte nochmal eine gewisse Leichtigkeit. Mich haben sie sehr zum schmunzeln gebracht. 

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SharonBakers avatar

Rezension zu "Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube" von Alessia Gazzola

Luftig, locker und gut für zwischendurch ...
SharonBakervor 3 Monaten

Emma de Tessent sieht ihn ganz klar vor sich, den lang ersehnten Arbeitsvertrag der Filmfirma Fairmont. Endlich kann sie den Kittel der ewigen Praktikantin abstreifen und richtig durchstarten. Nur leider sind Träume auch manchmal Schäume und so steht Emma, am Ende ihres Praktikums auf der Straße. Gefrustet, verärgert und ihrem gewünschten Leben weit zurück, muss sie sich dem Arbeitsmarkt stellen. Allerdings ist diese Branche nicht einfach und so spielt das Schicksal ein anderes Spiel mit ihr. Aber wird Emma aufgeben? Nein, das steht ganz und gar nicht auf ihrem Plan. Eher schickt sie alle Filmproduzenten in die Hölle, auch den attraktiven Schnösel Pietro Scalzi, dessen Vorstellungsgespräch der Horror war. So geht Emma vielleicht ein paar Umwege, aber ihren großen romantischen Traum verliert sie nicht aus den Augen. Was wird Emma finden? Werden sich die Wege von Pietro Scalzi und Emma nochmals kreuzen? Und wird es für die Jane-Austen Liebhaberin ein Happy End geben?

Eine italienische Geschichte, die locker und leicht daher kommt und auch noch einen Aufkleber mit Bestseller trägt, ist mein Untergang. Dann muss ich das Buch natürlich lesen, ist ja fast Pflicht. Außerdem wer möchte nicht bei diesen Temperaturen in Rom sein, oder einfach das Leben genießen und seien wir ehrlich, wir wollen alle ein Happy End. Nun habe ich es gelesen, und ob es mich überzeugen konnte, erzähle ich euch nun.

Emma de Tessent ist eine arbeitsreiche und tüchtige ewige Praktikantin, die etwas naiv jahrelang an ihren Arbeitsvertrag glaubt. Dabei sollte sie es doch besser wissen, immerhin ist sie mit ihren exzellenten Uni-Abschlüssen überqualifiziert. Dazu kommt noch, dass es privat auch nicht so toll läuft, sie lebt mit ihren dreißig, immer noch bei ihrer Mutter und träumt von einer alten glyzininenbewachsenen Villa, die sie sich nie im Leben leisten kann. Außerdem hat sie eine Schwester mit zwei Nichten und einen Schwager, der es mit der Treue nicht so hält. Überall in ihren Leben herrschen somit Brandherde vor und ihr eigenes Leben läuft auch eher aus dem Ruder. Dabei hatte sie schon für die Firma fast Filmrechte von einem Autor in Sack und Pack, der nie verkaufen wollte. Aber auch das liegt jetzt auf Eis. Nun heißt es überlegen und neu orientieren.

Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht mehr zum Inhalt verraten, genügend Stoff ist auf jeden Fall da und noch einiges mehr. Familiengeheimnisse, Verwünschungen, Ehebruch, Versteckspiel der Gefühle und, und, und. Also an Abwechslung mangelt es nicht, genug Stoff um erzählt zu werden. Dazu kommt noch ein lockerer, witziger und heiterer Schreibstil, dass man das Gefühl hat, nur so durch die Geschichte zu schweben. Und das ist der Punkt, sie kommt nicht wirklich glaubwürdig rüber, oft ist das Geschehen überzogen und zu dick aufgetragen. Außerdem ist die Portion Humor schon recht groß, dass es nicht immer mein Geschmack war. Was ich Schade fand, ist, dass alle Kapitel für sich standen und so die Geschichte etwas abgehackt wirkte. Auch war mir die Liebesgeschichte zu unterkühlt, es brodelte zwar, aber da hätte ich mir eine Portion mehr gewünscht. Die Leichtigkeit das Leben zu bestreiten und am Ende immer ein Licht zu sehen, herrscht hier vor und lässt den Tiefgang für die Figuren einfach außen vor, hier gibt es nur leichten Wellengang.

Nichtsdestotrotz hatte ich eine wirklich unterhaltene Lektüre, die perfekt zu den sommerlichen Temperaturen passt, und einen kurzweilig aus dem Alltag entführt. Locker und leicht, gut für zwischendurch, aber mehr nicht.

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Gespräche aus der Community

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ThieleVerlags avatar

Gibt es Happy Ends nur in Hollywood?

Mit 30 hat man sein Leben im Griff. Karriere, Beziehung, Haus – alles unter Dach und Fach. Oder? Für Emma stimmt das nicht so ganz. Ihre Praktikumsstelle wird gekündigt, sie zieht wieder bei ihrer Mutter ein und mit den Männern klappt es auch nicht so richtig. Trotzdem glaubt sie fest an ein Happy End.

Kann Emma ihre Träume wahr machen? Oder sind Happy Ends doch nur etwas für Hollywood-Komödien? Das erfahrt ihr in
„Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“ von Alessia Gazzola.

Die Geschichte von Emma hat die Herzen der Leserinnen und die italienischen Bestsellerlisten im Sturm erobert. Als eine Art moderner Jane-Austen-Roman bietet „Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“ großartige, intelligente Unterhaltung für heiße Sommertage.

Ihr seid schon ganz neugierig geworden und wollt mit uns eine Reise nach Rom unternehmen? Dann seid ihr bei unserer Leserunde genau richtig! Ihr habt die Chance „Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“ exklusiv noch vor dem Erscheinungstermin zu lesen! Der Thiele Verlag sucht 25 unerschütterliche Träumer für die Leserunde.

Mehr zum Inhalt
Emma de Tessent, ewige Praktikantin mit exzellenten Uni-Abschlüssen, dreißig Jahre alt und hübsch, lebt in Rom, und vorübergehend – aber wirklich nur vorübergehend – bei ihrer Mutter, denn mehr kann sie sich im Moment nicht leisten. Sie träumt von einer alten glyzinienbewachsenen Villa, die sie zu gerne kaufen möchte, wenn ihr irgendwann (eher nie!) der große Coup gelingt und sie den weltabgewandten Schriftsteller Tessai dazu überreden kann, ihr die Filmrechte an seinem Bestseller zu geben. Sie wünscht sich einen Mann, wie es ihn wohl nur in englischen Regency-Romanen gibt. Und endlich einen richtigen Arbeitsvertrag. Als die Firma Fairmont nicht mal ihre Praktikumsstelle verlängert, fühlt sich Emma verloren wie eine romantische Heldin. Allein kämpft sie gegen das widrige Schicksal und den Weltuntergang und findet schließlich Unterschlupf in einer Kinderboutique. Doch gerade als der Sturm sich verzogen hat, klopft die Vergangenheit wieder an die Tür. Die Welt des Kinos will sie wieder haben, ihr alter Chef überschlägt sich, Tessai wartet mit einer Überraschung auf. Und dann ist da noch Pietro Scalzi, ein Arthouse-Filmproduzent, ebenso attraktiv wie arrogant, der Emma bei einem Bewerbungsgespräch abservierte und nun um die Boutique, in der sie arbeitet, herumstreicht...

>> Hier geht’s zur Leserprobe!

»Eine unschlagbar frische Komödie, die aus Alessia Gazzola eine der beliebtesten Autorinnen Italiens gemacht hat. Brillant!« La Stampa

Mehr zur Autorin
Allessia Gazzola, 1982 in Messina geboren, ist Pathologin und Gerichtsmedizinerin. Sie reist, liest und kocht gerne. Mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern lebt sie in Verona. Sie schrieb erfolgreich Kriminalromane um eine Gerichtsmedizinerin, bevor sie mit der Komödie „Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“ einen echten Coup landete.

Der Thiele Verlag vergibt 25 Exemplare von „Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“ von Alessia Gazzola. Was müsst ihr tun, um bei dieser Leserunde dabei zu sein? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:

Was war das schönste Happy End, das ihr je gelesen, gesehen oder selbst erlebt habt?

Verratet uns auch gerne, auf welchen Portalen (neben LovelyBooks) ihr eure Rezension noch veröffentlichen würdet.


Aufgepasst!

Ihr habt die Chance
„Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube“ bei dieser Leserunde noch vor dem Erscheinungstermin exklusiv zu entdecken. Bitte beachtet die Sperrfrist für Rezensionen bis zum 1. August!

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die LovelyBooks Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden!

Viel Glück!   
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Alessia Gazzola im Netz:

Community-Statistik

in 151 Bibliotheken

auf 23 Wunschlisten

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von 2 Lesern gefolgt

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