Die Spur der Principessa

von Alessia Gazzola 
3,5 Sterne bei11 Bewertungen
Die Spur der Principessa
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Positiv (7):
Astriduccias avatar

Ich liebe Alessia Gazzola als Autorin und ich liebe Alice Allevi, habe jeden einzelnen Band der Reihe verschlungen!

Kritisch (3):
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Hat mich persönlich leider nicht überzeugen können. Ich habe das Buch nach Seite 147 vorzeitig beendet.

Alle 11 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Spur der Principessa"

Der neue Band der beliebten Krimi-Serie. Die angehende Rechtsmedizinerin Alice Allevi sitzt in der Klemme: Immer wieder hat sie davon geträumt, ihre zickige und karrieresüchtige Kollegin Ambra della Valle loszuwerden. Jetzt ist Ambra wirklich verschwunden, ohne jede Nachricht oder Spur. Kurz darauf fördern Baggerarbeiten ein Skelett zutage. Auf dem Schädel befindet sich eine Kinderkrone aus Plastik. Polizeiinspektor Calligaris beginnt mit den Ermittlungen und bittet Alice um Unterstützung. Bei dem Skelett handelt es sich um die Überreste von Viviana Montosi, einer begabten Archäologiestudentin, die seit 2006 vermisst wird. Alice beginnt sich näher mit Vivianas Leben zu beschäftigen. Als sie entdeckt, wer ihre beste Jugendfreundin war, kriegt sie es mit der Angst zu tun: Es war Ambra della Valle §§Mit unkonventionellen Methoden, Neugier und besonderem Einfühlungsvermögen gelingt es Alice erneut, den Fall zu lösen. Und das, obwohl sie nebenbei von ihrer neuen Mitbewohnerin auf Trab gehalten wird und immer noch mit Beziehungsproblemen zu kämpfen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570585511
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:346 Seiten
Verlag:carl's books
Erscheinungsdatum:15.06.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    92liberos avatar
    92liberovor 2 Jahren
    Sehr unterhaltsam & zu empfehlen

    Cover und Gestaltung:

    Die Farb, Schrift und Bildgestaltung von „Die Spur der Principessa“ finde ich sehr gelungen.
    Ich finde diesen Stil ansprechend und mal was anderes, als die „typischen“ Cover.
    Die Grafiken dazu (Knochen, Handschellen,..) sind passend und auch toll mit dem Namen der Autorin und dem Buchtitel verknüpft. Der Buchtitel dazu ist einfach klasse!
    Da dieses Buch zu einer Reihe gehört, finde ich es toll, das sie alle den gleichen Stil haben, denn so entsteht ein roter Faden! Insgesamt sehr gelungen.


    Inhalt und eigene Meinung:


    Das Buch „Die Spur der Principessa“ von der Autorin Alessia Gazzola ist der dritte Teil dieser Reihe. Es handelt von Alice Allevi, die gerne mal ermittelt und angehende Rechtsmedizinerin ist.
    Auch wenn ich die vorherigen Bücher noch nicht kenne, hat mich vorallem das italienische anspesprochen. Man diesen Teil auch gut lesen, wenn man die anderen Bänder nicht kennt. Manche Verbindungen kann man vielleicht nicht direkt verstehen, aber einiges ist im Laufe des Buches nachvollziehbar.

    Kurz zum Inhalt: Ambra, die Kollegin von Alice verschwindet plötzlich spurlos. Alice macht sich Sorgen, auch wenn die beiden nicht die besten Freundinnen sind!  Vor einigen Jahren ist auch Viviani Montosi spurlos verschwunden - nun wurden die Knochen und Überreste von ihr in einer Baugrube gefunden und der Inspektor geht von Mord aus. Hat das etwas miteinander zutun?
    Alice nimmt mit ihm Spuren auf und ermittelt. Sie ermitteln und recherchieren in der Umgebung der beiden Opfer. Nach einiger Zeit und Ermittlungen kommen Alice und der Inspekor der Wahrheit auf den Grund.

    Die Charaktere waren mir sympatisch, wurden gut beschrieben und sind alle recht individuell.
    Protagonistin ist Alice Allevi und arbeitet zur Zeit als Assistenzärztin in der Rechtsmedizin.
    Also wenn ich an diesen Beruf denke, denke ich das man sehr fleißig und genau ist - aber nicht Alice!
    Sie verhält sich manchmal recht ungeschickt. Oft und gerne hilft sie auch dem Polizeiinspektor Calligaris Kriminalfälle aufzuklären.
    Alice hat einfach ihre ganz eigene Art und diese brachte mich oft zum schmunzeln oder lachen, also fehlt es auch nicht am Humor. Der Inspektor Calligaris hat eine ruhige Art > gut für die Ermittlungen!
    Die Tätersuche war spannend.

    Die Geschichte und Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, manchmal hat mir etwas der Hintergrund der Personen gefehlt - aber das ist nicht tragisch, dafür war die Geschichte um den Fall sehr gut. Interessant wurde auch der Inhalt durch Zeitssprünge in die Vergangenheit des Opfers.

    Was mir auch am Inhalt gefallen hat, ist das die Kapitel eine Überschrift oder einen Vers hatten und
    die Kapitel recht kurz waren.


    Dieser Roman ist zum einen fesselnd, aber auch interessant und ab und zu amüsant!
    Er beinhaltet eine tolle Geschichte mit spannenden Ermittlungen, Spuren und Rätseln.

    “Die Spur der Principessa” hat mich überzeugt und daher werde ich noch die anderen Bücher lesen.
    Insgesamt eine tolle Mischung der Genre, sehr unterhaltsam und zu empfehlen.


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    Nik75s avatar
    Nik75vor 2 Jahren
    Die Spur der Principessa

    Meine Meinung:

    Es ist schön Alice wieder zu treffen. Sie sist mir nach wie vor sehr sympathisch und ihre Tollpatischgkeit hat sie noch nicht abgelegt. Mit ihren Männern hat sie auch noch immer so ihre Probleme, aber sie ist genial wenn es um das Lösen von Kriminalfällen geht.
    Da ihre Arbeitskollegin Ambra von einem Tag auf den anderen verschwunden ist, macht sie sich mit Calligaris auf sie zu finden. Allerdings stoßen sie dabei auf die Überreste einer jungen Frau, die wie es scheint vor einigen Jahren verschwunden ist. Jetzt ermitteln sie auch noch ein einem Cold Case. Anscheinen hat Alice Arbeitskollegin die Tote gekannt und jetzt stellt sich die Frage was Ambra mit dem Mord zu tun hat ober ob Ambra selbst ermordet wurde. Schön langsam setzen Alice und Kommissar Calligaris die Puzzleiteile zusammen. Den dritten Teil der Serie fand ich wieder besser als den zweiten. Der Fall ist interessant und es hat mir Spaß gemacht in Alices Welt in Rom einzutauchen. Ich kontne mit gut in Alice hineinversetzen und es hat Spaß gemacht mit ihr zu ermitteln.
    Der Krimi war zwar ein wenig lang aber trotzdem hat er mir gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und ich hatte Spaß beim Mitraten. Da ich schon aufregendere Krimis gelesen habe vergebe ich für diesen 4 Sterne. Trotzdem war es für mich eine unterhaltsame Lektüre.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Die Spur der Principessa

    Manchmal werden Wünsche wahr. Aber nicht immer fühlt man sich mit der Erfüllung so wohl wie erhofft. Alice Allevi geht es jedenfalls so, seit ihre Kollegin Ambra della Valle verschwunden ist. Für Allevi war della Valle privat wie beruflich ein rotes Tuch mit arroganter, großspuriger Note und fatalerweise einem besseren Draht zu den Führungskräften im Haus. Kaum ist die "Bienenkönigin" allerdings weg, fehlt etwas. Wenigstens bietet der Fund eines Skeletts Ablenkung von dem leeren Schreibtisch am Arbeitsplatz. Offenbar eine junge Frau, die mit einer Kinderkrone aus Plastik an ihrer Seite gefunden wurde. Allevi unterstützt ihren Chef Claudio Conforti bei der Identifizierung und kurz darauf bereits die Polizei. Ispettore Calligaris spannt Allevi dazu ein, im Leben der Toten zu stöbern und Hinweise zu finden.

    Als Allevi das Leben der Toten durchleuchtet, fällt eine alte Kinderfreundschaft ins Auge: Viviana Montosi war mit Ambra della Valle befreundet. Gibt es da einen Zusammenhang? Die Aussicht darauf jedenfalls ist beängstigend, zumal Allevi sich daran erinnert, dass sich della Valle vor ihrem Verschwinden von einer "modischen Barbie in ein Auslaufmodell" verwandelt hatte, mit wenig Augenmerk auf Äußerlichkeiten - und diese deutliche Veränderung gibt nun schwer zu denken.

    Alice Allevi arbeitet inzwischen im dritten Jahr ihrer Ausbildung zur Rechtsmedizinierin am Institut für Rechtsmedizin in Rom. So schlecht wie alle denken, ist Allevi eigentlich gar nicht; insgeheim vergleicht sie sich mit Kay Scarpette, wenn sie an ihre Zusammenarbeit mit Calligaris denkt. Nur ein bisschen ungeschickt ist sie manchmal. Aber während ihr am Institut daher wenig Respekt entgegenschlägt, beschert ihr der Instinkt einen großen Fan:

    "Denn du möchtest doch irgendwann bei der Polizei arbeiten, nicht wahr? ... Du hast wirklich großes Talent, Alice. Vielleicht mehr für den Polizeidienst als für die Rechtsmedizin, wenn ich das so sagen darf. Ich glaube, von dir würde ich mir nicht einmal Aspirin verschreiben lassen!"
    ... "Wir werden sehen, Ispettore, es ist noch alles offen."

    Im dritten Band mischt Gazzola ihre sonst geradlinige Erzählweise mit Passagen, die Szenen aus dem Leben von Viviana Montosi erzählen. Allevi lässt ihre Fantasie spielen und versucht, die Tagebucheinträge von Montosi zum Leben zu erwecken. Allevi hilft es, das Beziehungsgeflecht der Forschergruppe in Palästina zu entschlüsseln und nicht zuletzt findet sie, dass es in Sachen Liebe die eine oder andere Parallele zwischen ihr und der Archäologiestudentin gibt. Das ist bei beiden Frauen ein Fall für ein Reset. Speziell bei Allevi wird es nicht einfacher, denn nachdem sie zwar zum Reisejournalisten Arthur auf Distanz gegangen ist, lebt mittlerweile dessen Schwester Cordelia bei ihr in der WG. Und die versucht immer noch, alles wieder zu heilen. Bei Conforti ist nicht so ganz klar, ob er mit Allevi flirtet, weil er sie mag oder weil er della Valle vermisst. Aber Alice Allevi nimmt aus ihrem aktuellen Fall eine wichtige Erkenntnis mit und beschließt, von vorne anzufangen. "Ich habe Besseres verdient."

    Gazzola ist wieder ein interessanter Fall gelungen, der viele Facetten zwischenmenschlicher Beziehungen und damit ganz klassisch die typischen Motive für literarische Kriminalfälle offenbart.

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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Da es sich um den 3. Band einer Serie handelt, fehlte mir irgendwie der Bezug zu wiederkehrenden Personen.
    Die Spur der Principessa

    “Die Spur der Principessa” ist der 3. Band einer Krimi-Serie. Alessia Gazzola, die Autorin, ist Chirurgin und Rechtsmedizinerin. Auch die Hauptdarstellerin Alice Allevi ist eigentlich angehende Rechtsmedizinerin, doch hilft sie gerne Polizeiinspektor Calligaris dabei Mordfälle aufzuklären.

    Im aktuellen Band verschwindet Ambra, eine Kollegin von Alice spurlos. Zwar zählt Ambra nicht zu Alices Lieblingen im Institut, ihr Verschwinden bekümmert sie aber doch. Vor allem nachdem die menschlichen Überreste von Viviana Montosi in einer Baugrube gefunden werden. Diese verschwand ebenfalls vor einigen Jahren spurlos. Die Verletzungen an der Toten lassen Inspektor Calligaris von Mord ausgehen. Zusammen mit Alice ermittelt er daher im persönlichen Umfeld des Mordopfers und von Ambra. Nach und nach gräbt das Ermittlerduo die Wahrheit um den Tod der jungen Archäologin aus und kommen auch Ambras mysteriösen Verschwinden auf die Spur…….

    Alice Allevi ist eine wirklich nette Figur. Mit ihren bissigen Gedanken, witzigen Kommentaren und ihrer ab und an zu Tage kommenden Schusseligkeit sorgt sie für so manchen Lacher während des Lesens. Ihr Privat- und Berufsleben ist etwas verworren, besonders in der Liebe ist einiges am Brodeln. Hat man die Serie nicht von Anfang an verfolgt, sind zum Thema Beziehung und Liebe dann doch einige Lücken offen. Als Leser stößt man immer wieder auf Abschnitte, in denen es um genau dieses Tohuwabohu im Leben der Heldin geht. Das ist auch ein Mit-Grund, warum ich zu den Charakteren im privaten Bereich von Alice Allevi keine rechte Beziehung als Leser aufbauen konnte. Da fehlten mir einfach die Vorgängerroman um mehr als nur Sympathie oder Abneigung zu den einzelnen Personen ausmachen zu können.

    Alice Ermittlerpartner Inspektor Calligaris ist ein recht ruhiger Typ und genau so gestalten sich die Ermittlungen. Da wird nichts überstürzt und nur wenige Vermutungen zugelassen. Auch als Leser war ich mir lange nicht im klaren wer denn nun der Täter sein wird. Die Suche nach Ambra war eher nur sporadisch vermerkt, da hatte ich als Leser dann doch bald den rechten Gedanken und der hat sich dann auch bestätigt (den verrate ich natürlich nicht! Finde es selber heraus, wenn du den Roman ließt!)

    Vom Aufbau her ist die Geschichte recht gut konstruiert. Die Kapitel sind nicht sehr lange – ideal für kurze Lesezeiten. Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift oder, noch schöner, mit einem Sprichwort oder Vers, teils auch auf italienisch mit Übersetzung. Abwechslungsreich wird die Haupthandlung dadurch, dass man zwischendurch in die Vergangenheit des Mordopfers reist und über dessen Leben und Arbeit erfährt.

    Mein Fazit:

    Ein unterhaltsamer kurzweiliger Roman mit einer netten chaotischen Hauptdarstellerin. Auch wenn ich der Handlung leicht und gut folgen konnte, war für mich im privaten Leben der Alice Allevi nicht alles stimmig. Das lag aber an dem “nicht im Bilde sein” aufgrund der fehlenden Erfahrung der vorangegangenen Bücher. Das sollten zukünftige Leser dieser Serie bedenken und evtl. Band 1 + 2 vorab konsumieren.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 3 Jahren
    3. Band der Alice-Allevi-Reihe

    Eigentlich könnnte es im Leben der chaotischen Assistenzärztin Alice Allevi nicht besser laufen. Gut, ihre neue Mitbewohnerin ist depressiv, nimmt jedoch brav ihre Pillen und ist auch noch die Tochter ihres obersten Chefs, sodass sie sich da jetzt wirklich nicht beschweren kann und das Beste ist: Seit einem Monat ist die Oberzicke Ambra Negri Della Valle verschwunden. Nun ja, es sollte das Beste sein, doch Ambra ist spurlos verschwunden und irgendwie findet Alice nicht den Frieden, denn sie sich erhofft hatte, wenn sie nicht mehr in ihrem Leben vorhanden ist. Ist Ambra ausgestiegen, geflohen oder ist ihr was passiert? Und wenn Alice ganz ehrlich ist, seit Ambras Verschwinden herrscht eine unterschwellige Angst in den Fluren des Instituts für Gerichtsmedizin. Könnte vielleicht Claudio Conforti, Ambras Ex-Freund und eine Ex-Affäre von Alice, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun gehabt haben?


    Doch damit nicht genug. Als sie zufällig mit Claudio beim Essen ist, wird dieser zu einem Leichenfundort gerufen. Alice begleitet ihn kurzerhand und trifft vor Ort auf Inspettore Roberto Calligaris. Vor Ort befindet sich tatsächlich die Leiche einer jungen Frau, die bereits seit Jahren dort ruht. In ihrem Grab ist ebenfalls eine Spielzeugkrone aus Plastik - woraufhin die Tote nur noch die "Principessa" ist. Doch wer war die junge Frau und warum wurde sie in solch einem unwürdigen Grab verscharrt?


    Mittels rechtsmedizinischer Untersuchungen steht schnell fest, dass die Unbekannte europäischer Herkunft war. Danke einer DNA-Analyse anhand von Vermisstenfällen kann die Tote als Viviana Montosi identifiziert werden. Doch auch wenn die Ermittler nun wissen, wer die Tote ist, finden sie dennoch kein Motiv, welches die Ermordung der Archäologiestudentin rechtfertigt. Im Auftrag von Calligaris schnüffelt Alice etwas mit ihrer unnachahmlichen Art in Vivianas Vergangenheit und macht dabei eine schockierende Entdeckung: Viviana und Ambra waren einst in einer Klasse ...



    Der 3. Band der Alice-Allevi-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Dieser spielt u. a. auf zwei Zeitebenen, denn das Opfer korrespondierte kurz vor ihrem Tod, sodass der Leser aus diesen gesammelten Unterlagen aus der Sicht der Toten nachverfolgen konnte, wie es zu ihrem Tod kam. Besonders faszinierend empfand ich, dass gerade jene Tote eine gemeinsame Vergangenheit mit Ambra Negri Della Valle hatte, welche alles andere als eine Sympathieträgerin in den bisherigen Bänden war und ganz ehrlich, deren rätselhaftes Verschwinden empfand ich schon als sehr gespenstisch. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei hier auch in diesem Band mein Herz für Protagonistin Alice schlug, denn dieses schusselige junge Frau schafft es doch immer wieder, sich in größte Schwierigkeiten zu bringen und diese dennoch mehr oder weniger unbeschadet zu überstehen. Der Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, gerade in Bezug auf das Verschwinden von Ambra hat die Autorin sehr geheimnisvoll agiert. An dieser Stelle ist erst einmal wieder Schluss mit der Reihe, jedoch hoffe ich, dass möglichst bald ein 4. Band um die schusselig-geniale Alice Allevi erscheint.

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    jess020s avatar
    jess020vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, spannend und interessant mit einer total sympathischen Alice Allevi!
    Alices dritter Fall ist zu gleichen Teilen unterhaltsam als auch spannend!

    “Die Spur der Principessa” der italienischen AutorinAlessia Gazzola ist bereits der dritte Band in der Reihe um Protagonistin Alice Allevi, angehende Rechtsmedizinerin und Hobby-Ermittlerin.

    Ihr neuester Fall betrifft das plötzliche und spurlose Verschwinden ihrer Kollegin Ambra Negri Della Valle. Alice hat sich zwar des öfteren gewünscht, das gemeine und zickige Biest möge einmal verschwinden, doch dass ihr Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen würde, hätte sie nie gedacht. Schlimmer wird das Ganze zudem, als ein vergrabenes Skelett gefunden wird und die Identifizierung offenbart, dass es sich hierbei um eine alte Freundin von Ambra handelt. Plötzlich erscheint ihr Verschwinden in einem ganz neuen Licht und so hilft Alice ihrem Freund Ispettore Calligaris bei den Ermittlungen. Dazwischen lässt sie sich wie immer von ihrem Vorgesetzten und Ambras Ex Claudio fertig machen, da dieser sie für vollkommen unfähig hält.

    Obwohl “Die Spur der Principessa” Bestandteil einer Reihe ist, kann man das Buch auch getrost lesen, ohne die beiden vorherigen Bücher zu kennen – ich selbst habe zwar den ersten Band gelesen, aber (noch) nicht den zweiten und kam mit dem dritten bestens zurecht. Einige Beziehungen und Anspielungen wird man zwar vielleicht nicht so gut verstehen, doch diese sind auch so gut erkennbar und nachvollziehbar. Wer also neugierig wird – ruhig zugreifen.

    Desweiteren muss ich zugeben, dass mir dieser Band tatsächlich besser gefallen hat, als damals der erste, “Mit Skalpell und Lippenstift“. Das liegt bestimmt auch daran, dass diesmal die vielen neuen Charaktere nicht mehr erst eingeführt werden müssen, wie es bei einem Reihenauftakt eben üblich ist. Vielmehr geht die Handlung sofort los und man ist bereits mit allen Eigenarten der Charaktere und deren Beziehungen untereinander vertraut. So war mir auch die Protagonistin diesmal viel sympathischer, weil ich mittlerweile wusste, wie sie sich verhält. Alice Allevi ist weit davon entfernt, eine in allen Punkten perfekte Protagonistin zu sein. In ihrem Beruf als Assistenzärztin in der Rechtsmedizin ist sie keinesfalls eine der Besten, statt dessen treibt sie ihre Vorgesetzten mit ihrer Ungeschicklichkeit öfters mal in den Wahnsinn, ist über die Maßen neugierig und keinesfalls so abgebrüht gegenüber Leichen wie man es vielleicht vermuten würde. Das alleine stellt sie in meinen Augen nicht nur ungemein authentisch dar, sondern macht sie zudem sehr sympathisch. Zumal so manche Szenen dadurch zu spontanen Lachanfällen führen.

    Die Handlung selbst ist geprägt von der wirklich spannenden, aber auch sehr interessanten Krimi-Geschichte. In dem aktuellen Fall geht es viel um zwischenmenschliche Beziehungen und man bekommt einen tollen Einblick in archäologische Ausgrabungen im fernen Osten. Nebenher präsentiert uns die Autorin einen weiteren, nebensächlichen Handlungsstrang – mit Hilfe vieler E-Mails des Opfers reimt sich Alice deren Geschichte zusammen und stellt diese mit Hilfe verschiedener Tagebucheinträgen zusammen.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich – ob ich es möchte oder nicht – beim Lesen immer wieder ganz unbewusst den Vergleich zur Stephanie-Plum-Reihe von Janet Evanovich ziehe. Der Vergleich kam mir bereits beim Lesen des ersten Buches und hat sich hier nochmals verstärkt, einfach weil es so viele Parallelen gibt. Trotzdem ist die Alice-Allevi-Reihe doch recht einzigartig und weist auch genügend Unterschiede auf. Hier gefällt mir nämlich ganz besonders, dass Allevi Rechtsmedizinerin ist – diese Charaktere mochte ich in Kriminalromanen schon immer am liebsten – und zudem ist sie bei der Polizei-/Detektiv-Arbeit tätig. Damit hat man eigentlich schon zwei ganz verschiedene Perspektiven bei der Ermittlungsarbeit und somit auch viel mehr Abwechslung.

    “Die Spur der Principessa” hat meine kleinen Zweifel, die ich noch beim ersten Buch hatte, aufgelöst und mich damit vollkommen von Alice Allevi und der Reihe überzeugt. Dieser Roman bietet eine fesselnde und zudem auch noch interessante Krimi-Geschichte, spannende Ermittlungsarbeit und eine sympathische Protagonistin, welche für jede Menge Unterhaltung zwischendurch sorgt. Wer diese Genre-Mischung gerne liest, sollte sich die Reihe nicht entgehen lassen. 

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    Flohs avatar
    Flohvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich persönlich leider nicht überzeugen können. Ich habe das Buch nach Seite 147 vorzeitig beendet.
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    Astriduccias avatar
    Astriducciavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe Alessia Gazzola als Autorin und ich liebe Alice Allevi, habe jeden einzelnen Band der Reihe verschlungen!
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    Pepples002s avatar
    Pepples002vor 2 Jahren
    Tounys avatar
    Tounyvor 2 Jahren

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