Alessia Gazzola Herzversagen

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Inhaltsangabe zu „Herzversagen“ von Alessia Gazzola

Der zweite Fall für die liebenswert-chaotische Serienheldin Alice Allevi

Ein neuer Fall für die charmante Rechtsmedizinerin Alice Allevi: Ein alter, renommierter Schriftsteller soll von seinen Söhnen entmündigt werden. Kurz darauf ist er tot, ein rätselhafter Abschiedsbrief liegt vor. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es kein Selbstmord war. Alice Allevi nimmt sich die Familiengeschichte und die Werke des Schriftstellers vor und entdeckt Ungereimtheiten, die sie an die Polizei weiterleitet. Auch in Alices Privatleben geht es turbulent zu: Die Beziehung zum Reisejournalisten Arthur scheint ohne Zukunft zu sein; dagegen beginnt ausgerechnet ihr Kollege Claudio Conforti einen heftigen Flirt mit ihr, und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Und nicht zuletzt beschließt auch noch ihre geliebte Mitbewohnerin Yukino ganz plötzlich, zurück nach Japan zu gehen.

Tolles Buch. Flüssig und leicht geschrieben. Kann auch gelesen werden ohne das man Band 1 liest.

— BeaSurbeck

Tolle Weiterentwicklung der Charaktere - besser als der erste Teil :)

— Kiritani

Fazit: Locker, leichter, unterhaltsamer Krimi mit einer äußerst sympathischen wie chaotischen Protagonistin

— Bellexr

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    Herzversagen

    Kiritani

    17. October 2014 um 19:14

    Krimis sind irgendwie meine Leidenschaft. Egal welches Genre ich lese, es dauert ewig bis ich mir den zweiten oder dritten Teil zulege. Bei Krimis passiert das viel schneller. So auch bei 'Herzversagen'. Nachdem ich die Pressemitteilung im Briefkasten hatte, habe ich eine Mail geschickt und das Buch dann in meinen Händen gehalten. Irgendwie habe ich einen Hang zu Buchreihen - sie sehen nicht nur schön im Regal aus - es ist wie ein 'nach Hause kommen' (ich glaube, das habe ich die letzten Tage schon mal erwähnt :]) In dem Buch geht es zuerst um eine Entmündigung - der Sohn eines Schriftstellers möchte seinen alten Vater entmündigen. Doch bevor in diesem Fall etwas getan werden kann stirbt der Vater und ein kurioser Abschiedsbrief lässt den Angehörigen und Alice keine Ruhe. Sie begibt sich auf eine Reise in die verkorkste Familiengeschichte des toten Schriftstellers, voller Neid und Missgunst und entdeckt einige Ungereimtheiten. Alice beginnt zu ermitteln, mit und ohne Polizei. Das Buch, war genau wie sein Vorgänger flüssig und gut zu lesen. Anders als bei anderen Romanen, die sich mit dem Thema Medizin beschäftigen, wird man hier nicht mit allzu vielen Fachbegriffen bombardiert und muss nicht den Pschyrembel neben sich liegen haben, um immer wieder nachzuschlagen. Ein toller Mix aus Fachbegriffen und allgemein verständlichen Worten. Ich muss gestehen, ich hab Alice vermisst. Denn egal wie chaotisch sie ist, ich mag sie. Sie erinnert mich immer ein bisschen an Gretchen Haase aus Doctors Diary (hust - ich schaue das nur zu Recherchezwecken ;]). Sie ist gereift, auch wenn sie immer noch sehr dickköpfig ist und oft Kopf und Kragen riskiert. Alle Charaktere haben sich unglaublich entwickelt und in diesem Teil war genau das da, was mir im anderen Teil gefehlt hatte.  Die Charaktere haben sich gefestigt, sind deutlicher geworden. Grad bei Yukino ist mir das aufgefallen, sie war in dem Buch eine tolle Freundin. Immer für Alice da. Im ersten Teil wirkte sie eher wie ein Requisit, mit dem man nicht wusste wohin. Jetzt war sie endlich Teil der Geschichte. Von der Atmosphäre war das Buch für mich wieder einwandfrei. Im Institut fühlte ich mich als Nicht-Rechtsmediziner ziemlich unwohl - eine von Tod und Kälte geprägte Umgebung, die ich gerne gegen Alices Alleingänge und Besuche austausche. Für diesen Beruf muss man wohl geboren sein.Insgesamt hat mich dieses Buch sehr überzeugt und auch das Ende lässt Spekulationen für einen weiteren Teil offen. Das Cover ist wie bei dem ersten Buch gar nicht mein Fall. Die Farben und auch das Motiv, für mich absolut nicht ansprechend. Die Original Cover gefallen mir da hundert mal besser.Man erkennt sie auf Anhieb im Regal - so quietschbunt: gelb und pink. Wenn man sich die Bücher so anschaut wirken sie eher wie die kitschigsten Kitschromane überhaupt, dabei steckt soviel mehr zwischen den Buchdeckeln.Also auch hier der Spruch: 'Never judge a book by it's cover'  Fazit:Gelungene Fortsetzung mit Entwicklung. Ich finde es so schön, dass es auch die Punkte waren, die ich im letzten Teil bemängelt hatte. Mehr Persönlichkeit für die Charaktere :) Es steckt so viel in diesen Büchern und das sollte im besten Licht gezeigt werden.Alle die den ersten Teil gelesen haben und sich unsicher sind/waren kann ich das Buch nur ans Herz legen. Es lohnt sich ;)

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  • Ein netter Roman

    Herzversagen

    Nady

    28. April 2014 um 20:04

    Gelesen: 22.Januar 2014 bis 29. Januar 2014 Klappentext: Alice Allevi, angehende Rechtsmedizinerin und liebenswerte Chaotin, stolpert in einen neuen Fall: Ein greiser Schriftsteller soll von seinen Söhnen entmündigt werden, kurze Zeit später ist er tot. Alice glaubt nicht an Zufälle und macht in der verworrenen Familiengeschichte des Schriftstellers eine haarsträubende Entdeckung. Turbulenzen gibt es auch in Alices Privatleben, denn sie hat sich auf einen leichtfertigen One-Night-Stand mit ihrem Vorgesetzten eingelassen… Rezension: Kaum hat sich Alice von ihrem 1. Fall erholt (siehe „Mit Skalpell und Lippenstift“), wird sie wieder in ein Familiendrama verwickelt. Sie wird von ihrem Vorgesetzten gebeten, ihn zu einem neuen Fall zu begleiten. Das lässt Alice sich natürlich nicht zweimal sagen. Die Söhne des gefeierten ältern Schriftstellers Azais, wollen diesen Entmündigen lassen und Alice soll nun mit einschätzen, ob Azais wirklich nicht mehr bei klarem Verstand ist. Doch Alice ist da ganz anderer Meinung, den Azais scheint ihr noch vollkommen im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten zu sein. Doch dann ist Azais tot. War es Mord? Musste Azais sterben, damit seine Söhne an das Erbe kommen? Doch auf dem ersten Blick sind keine Spuren für ein gewalttätiges Verbrechen. Meine Meinung: Auch der 2. Teil der Rechtsmedizinerin Alice war recht angenehm zu lesen. Eine richtige Spannung baut sich jedoch auch in diesem Teil nicht richtig auf. Man wird immer wieder von einem Verdächtigen zum nächsten geschleppt und irgendwie wird man nicht fündig. Das machte das Buch auch wieder interessant. Es handelt sich also hier nicht um einen super spannenden Krimi mit vielen rechtsmedizinischen Hintergründen, sondern um eine lockere Lektüre, aber auf jeden Fall, wie auch der 1. Teil, lesenswert.

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  • Herzversagen

    Herzversagen

    Nik75

    21. March 2014 um 18:04

    Ich möchte euch das Buch „Herzversagen“ von Alessia Gazzola vorstellen. Es ist der zweite Fall, den die Hauptprotagonistin unsere angehende Rechtsmedizinerin Alice Allevi zu klären hat. Ein alter Schriftsteller soll von seiner Familie entmündigt werden und einige Tage später ist er tot. Alles schaut aus wie Selbstmord, aber daran glaubt Alice nicht. Sie beginnt zu ermitteln. Meine Meinung: Alice Allevi mochte ich sehr gerne. Sie ist zwar eine chaotische Frau, aber sie hat einen guten Riecher und ist fähig zusammen mit Inspektor Calligari den Todesfall aufzuklären. Alice hat die Gabe ohne es zu wollen immer in irgendwelche Mordfälle zu stolpern. Auch bei dem Schriftsteller Azais glaubt sie nicht an eine natürliche Todesursache und ist gleich mitten drinnen im Fall. Inspektor Calligari und Alice arbeiten gut zusammen und es macht Spaß mit ihnen mitzuraten wer der Mörder ist. Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, aber an einigen Stellen ist mir das Buch einfach zu langatmig. Beim Lesen kam daher manchmal etwas Langeweile auf. Erst zum Schluss wurde es wieder spannend, als man über die Hintergründe des Mordes erfahren hat. Ich hätte mir den Krimi gerne noch spannender gewünscht. Was mir an dem Buch aber gefallen hat, ist das chaotische Privat- und Liebesleben von Alice. Sie kann sich irgendwie nicht entscheiden wem sie ihr Herz schenken soll und hat dadurch ziemlich oft Liebeskummer und macht sich das Leben selber schwer. In großem und ganzen hat mir der Krimi gefallen und er bekommt von mir 3 Sterne

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  • Krimi, Liebe und ein wenig chaotisch

    Herzversagen

    sab-mz

    01. December 2013 um 17:10

    Die Autorin Alessia Gazolla ist Chirurgin und Rechtsmedizinerin. Ihre berufliche Erfahrung lässt sie in ihren neuesten Roman einfliessen. Alice Allevi, angehende Rechtsmedizinerin, wird in einen Kriminalfall verwickelt. Die junge Medizinerin, die den Sohn ihres Chefs liebt und eine Fernbeziehung führt, ist ein wenig chaotisch.Sie möchte unbedingt ausgesucht werden als Institutsbeste, denn das würde eine Fortbildung in Paris bedeuten und dort lebt ihr Freund Arthur, ein Reisejournalist. Leider klappt das nicht, ihre grösste Konkurrentin wird ausgewählt. Gerade die Kollegin, die ein Verhältnis mit Alices direktem Vorgesetzten Conforti hatte. Und Arthur jettet durch die Welt und möchte, dass Alice ihn nach Afrika begleitet. Alice wird zu einer Begutachtung geschickt. Der bekannte Schriftsteller Azais soll auf Antrag seiner Söhne entmündigt werden. Bei der Untersuchung fallen Alice einige Ungereimtheiten auf. Auch sieht die Tochter, bei der Azais lebt, ihren Vater ganz anders als die Brüder, die die Entmündigung wollen. Und Clara die Enkelin liebt den Opa sehr.Klar er ist etwas kauzig, aber geistig verwirrt?? Das kann Alice nicht glauben. Kurz danach wird Azais von Clara tot aufgefunden. Selbstmord heisst es, ein Abschiedsbrief wird vorgefunden. Alice zweifelt daran und beginnt mit der Polizei zusammen zu ermitteln. Sie entdecken Irrungen und Wirrungen der Familie Azais. Eine alte Liebe spielt eine Rolle. Zu allen beruflichen Wirrungen lässt sich Alice auch noch auf einen One - Night - Stand mit ihrem Vorgesetzten ein, das trägt nicht gerade dazu bei, dass es beruflich und privater zur Entspannung kommt. Mehr verrate ich nicht. Lesen Sie diesen netten Roman, der humorvoll geschrieben ist. Leider er manchmal etwas in die Länge gezogen, darum auch nur 4 Sterne.

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  • Eine Familienangelegenheit

    Herzversagen

    Bellexr

    25. November 2013 um 16:17

    Der bekannte Schriftsteller Konrad Azais soll auf Wunsch seiner Söhne entmündigt werden. Zusammen mit dem Psychologen Niccoló Laurenti soll die junge Rechtsmedizinerin Alice Allevi den Fall behandeln. Doch im Gegensatz zum Psychologen ist Alice von dem einwandfreien Geisteszustand des exzentrischen Schriftstellers überzeugt. Kurze Zeit darauf ist Azais tot und hinterlässt einen mysteriösen Abschiedsbrief. Obwohl gesundheitlich angeschlagen, kann bei dem älteren Herrn keine genaue Todesursache festgestellt werden, somit ist auch Mord nicht ausgeschlossen. Alice lässt der rätselhafte Tod des Schriftstellers keine Ruhe und fortan beschäftigt sich die Rechtsmedizinerin intensiv mit den Werken von Azais wie auch mit dessen Familie. Schnell stellt Alice dabei fest, dass die junge Enkelin des Toten etwas verbirgt. Aber auch privat läuft es nicht rund für die chaotische Assistenzärztin. Kollege Claudio macht ihr schöne Augen, die Beziehung mit Arthur steckt in einer Krise und dann will auch noch ihre Mitbewohnerin Yukino zurück nach Japan.   Alessia Gazzola lässt ihre liebenswerte und herrlich chaotische wie charmante Protagonistin selbst ihren nunmehr 2. Fall erzählen und so findet man sich wieder unversehens mitten in dem Gefühlschaos von Alice wieder. Schwer enttäuscht ist die junge Römerin, hatte sie doch für eine interne Prüfung gebüffelt, um als Beste abzuschneiden, was ihr sogar gelungen ist. Doch anstelle den Platz zur Forensik-Weiterbildung in Paris zu erhalten, bekommt diesen ihre Erzrivalin Ambra. Geplatzt sind die Träume von einem romantischen Wochenende mit Freund Arthur in Paris. Entsprechend gefrustet wendet sich Alicia nun dem Entmündigungsverfahren zu, welches sie mit dem unsympathischen Niccoló durchführen soll. Zumal ihr der egozentrische Schriftsteller gleich ziemlich sympathisch und sie von seinem spitzfindigen Äußerungen erstaunt ist. Von Demenz, wie dessen Söhne behaupten, kann Alice nichts feststellen. Doch bevor es zu einem endgültigen Ergebnis in dieser Frage kommt, stirbt der Autor und die Rechtsmedizinerin befindet sich mal wieder mitten in einem Fall und unterstützt mit ihrer Neugier und Extrovertiertheit Ispettore Calligaris unermüdlich bei der Lösung des Falls.   Locker, leicht, humorvoll ist der Schreibstil von Alessia Gazzola und so erzählt die Autorin sehr unterhaltsam und kurzweilig die Geschichte der jungen Rechtsmedizinerin Alice Allevi, die wiederholt mit großen Schritten mitten in einen verzwickten Fall stapft. Hautnah ist man  dabei, wie Alice versucht, Beruf und Privatleben in den Griff zu bekommen und so ganz neben auch noch den Fall zu lösen. Dabei nimmt Alice wirklich jedes Fettnäpfchen mit und führt ihre Ermittlungen in gewohnt unkonventioneller Art und Weise durch. Privatleben und Kriminalfall halten sich hierbei gut die Waage und gerade bei den Szenen im rechtsmedizinischen Institut merkt man, dass Alessia Gazzola vom Fach ist.   Die Autorin präsentiert ihren Lesern im Verlauf der Story einige Verdächtige, doch dabei versteht Alessia Gazzola es gut, die Charaktere etwas undurchsichtig zu zeichnen, sodass man sich lange Zeit ob der Identität des Täters nicht festlegen mag bzw. seine Meinung öfter revidiert. Neben der interessanten, äußerst unterhaltsamen und meist fesselnden Story überzeugt aber in erster Linie wieder einmal Alice Allevi selbst. Alice ist wirklich eine Süße, die man einfach ins Herz schließen muss. Irgendwie lebt Alice immer ein wenig außerhalb der Realität, ist hoffnungslos chaotisch, herrlich offen, ehrlich, clever und äußerst hartnäckig, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Und auch wenn es ihr äußerst schwer fällt, gibt sie ihre Fehler zu und stellt sich zähneknirschend den Konsequenzen. Fazit: Ein wunderbar leichter, lockerer, unterhaltsamer Krimi, der gleich viel Wert auf das Privatleben seiner chaotischen Protagonistin und dem eigentlichen Kriminalfall legt.

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  • Pink außen, aber klasse innen

    Herzversagen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2013 um 22:18

    Wenn ein namhafter Schriftsteller entmündigt werden soll, liegt die Vermutung extrem nahe, dass es eigentlich nur ums Geld geht. Alice Allevi nimmt den Auftrag zur Entmündigung gemischten Gefühlen an und sieht sich bestätigt: Sie begegnet mit Konrad Azais wohl einem störrischen und eigenwilligen Mann, aber ganz sicher einem, der alle Sinne beisammen hat. Und mal ehrlich, wer wäre bei einem solchen Untersuchungstermin auch gerne gastfreundlich und zuvorkommend? Kurz darauf stirbt der alte Herr unerwartet und die Polizei findet einen seltsamen Abschiedsbrief. Der Gedanke an Mord liegt nahe, auch, wenn die Pathologie zunächst keinen Hinweis auf einen gewaltsamen Tod entdecken kann. Allevi allerdings kommt die Sache spanisch vor, zumal sie in den Büchern und den Familienangelegenheiten der Familie Azais herumschnüffelt. Freilich darf sie auch dieses Mal mit wenig Gegenliebe in der rechtsmedizinischen Abteilung rechnen, denn die Stars unter den Assistenzärzten sind andere. Den Ruf als Chaotin ist Allevi noch lange nicht los. Wenigstens Ispettore Calligaris hat seit dem letzten Fall eine Schwäche für Allevis Spürnase und bindet sie in seine Untersuchungen ein. Gemeinsam mit Calligaris sucht Allevi nach mögichen Motiven, um Anhaltspunkte für weitere Nachforschungen zu finden. Und nicht zuletzt braucht Calligaris die Hilfe der Assistenzärztin, weil sich die Enkelin Azais' seit dem Tod ihres Opas an nichts mehr erinnern kann. Dabei vermuten die beiden, dass das Mädchen ihnen viel mehr weiterhelfen kann als sie will. Im Büro Unannehmlichkeiten, im Privatleben richtig Ärger: Wie es mit Arthur, dem Reisejournalisten, weitergehen soll, steht in den Sternen. Claudio Conforti versucht hingegen intensiv, bei Allevi zu landen. Während der eine ständig unterwegs und selten erreichbar ist, ist der andere als Schürzenjäger bekannt und als Partner ganz genauso ungeeignet. Hilfe von Freundinnen gibt es gerade nicht, denn die brauchen selber welche: Arthurs Schwester liegt im Spital, das Bruderherz ist mit seiner eigenen Familie beschäftigt und Mitbewohnerin Yukino bereitet ihre Rückkehr nach Japan vor. Bei diesem Buch passen sowohl der italienische (Un segreto non è per sempre) als auch der deutsche Titel gut zum Inhalt: Doppeldeutig lassen die sich auf die Familie Azais ebenso anwenden wie auf Allevis Privatleben. Der Fall selbst ist nicht ganz so spannend wie in Band 1; was Azais in jungen Jahren verkehrt gemacht hat, ahnt man schnell. Wie das allerdings mit dem Todesfall zu tun hat, bleibt dafür sehr lange im Dunkeln und wird erst über viele Wendungen gelöst. Das kommt recht langatmig an, zumal auch berichtet wird, wieviel Zeit zwischen einzelnen Ereignissen vergeht. Das Buch über das knallig pinke Cover als ChickLit zu präsentieren, passt mir nicht so ganz (auch, wenn ich diesen grafischen Stil eigentlich ganz gerne sehe). Liebesgeschichten oder private Probleme gibt es auch bei anderen Krimis, doch pink sind die deshalb noch lange nicht. Die Italiener bekamen bei Band 1 eine Knochensäge zu Gesicht, die Franzosen bei Band 2 ein benutztes Skalpell ... während die Italiener OP-Besteck neben Pralinen vorfinden und damit der -laut Klischee- mitunter sehr pragmatische Wechsle zwischen Arbeit und Ernährung der Pathologen dokumentiert wird. Nicht von der Farbe abschrecken lassen, bitte, und lesen.

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  • 2. Band der Alice-Allevi-Reihe

    Herzversagen

    Kerry

    17. November 2013 um 17:53

    Die chaotische Assistenzärztin Alice Allevi tut alles, um in der institutsinternen Prüfung als Beste abzuschneiden, denn als Belohnung winkt eine Forensik-Weiterbildung in Paris, der Stadt der Liebe, wo sich rein zufällig auch gerade ihr liebster Arthur Malcomess, der Sohn von ihrem Chef, aufhält. Tatsächlich schneidet sie am besten ab, doch zur Weiterbildung darf sie dennoch nicht - die Wahl fällt auf Ambra Negri Della Valle, ihre verhasste Kollegin und Ex-Freundin von Claudio Conforti, dem Institutsschönling. Alice ist natürlich gefrustet, doch ihr Chef hat genau gewusst, warum Alice partout zu dieser Weiterbildung will und hat sie aus diesem Grund vom Auswahlverfahren ausgeschlossen. Derweil muss sich Alice noch mit Niccolò Laurenti herumärgern, ein Kollege, mit dem sie bei einem Entmündigungsverfahren um den Schriftsteller Konrad Azais zusammenarbeiten muss - wobei sich diese Zusammenarbeit alles andere als einfach herausstellt. Dessen Söhne bestehen darauf, dass ihr Vater nicht mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen, seine Tochter jedoch ist da ganz anderer Meinung und auch Alice und Laurenti sind gegensätzlicher Meinung, was den Geisteszustand von Azais angeht. Bevor alle Beteiligten jedoch zu einem eindeutigen Ergebnis kommen können, stirbt Azais. Auf den ersten Blick sieht es wie Selbstmord aus, doch Alice glaubt nicht wirklich daran. Auch hat der Autor, der für seine Rätselleidenschaft bekannt ist, eine verschlüsselte Botschaft hinterlassen, die auf eine gewisse Amelie Volange verweist. Doch wer ist diese Frau und was hatte Azais mit ihr zu tun. Alice ermittelt auf eigene Faust, unterstützt von Ispettore Roberto Calligaris und tatsächlich kommt sie hinter das Rätsel, das Konrad Azais hinterlassen hat. Doch dann wird Amelie Volange tot aufgefunden ... Der 2. Band der Alice-Allevi-Reihe! Der Plot ausgesprochen abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Immer wieder habe ich gerätselt, was hinter dem Rätsel des Konrad Azais steckte, doch sobald dieses geknackt war, tauchten neue auf. Es hat ganz schön gedauert, bis das ganze Netz im Hintergrund entwirrt war - und ehrlich, ich habe es nicht von alleine rausbekommen, ich musste mich auf Alice verlassen, dass sie mir die Lösungen präsentiert. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei hier natürlich Protagonistin wieder durch ihre warmherzige und doch chaotische Art sehr besticht und sich einfach in das Herz des Lesers stiehlt. Jedoch auch die Wandlung von Ambra, die auf Grund der äußeren Umstände einer völligen Wandlung widerfährt, hat mir sehr gut gefallen. Hier bin ich ausgesprochen gespannt, wohin sich diese Figur schlussendlich entwickeln wird. Der Schreibstil empfand ich wieder als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück lesen musste, Alice und die ganze Story haben mich einfach nicht mehr losgelassen. Jetzt hoffe ich natürlich, dass baldmöglichst ein weiterer Band erscheint, das Ende dieses Bandes war schon einmal ausgesprochen vielversprechend, was einen 3. Teil der Reihe angeht. 

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  • Chaotisch, aber gewieft

    Herzversagen

    michael_lehmann-pape

    12. November 2013 um 12:06

      „Es ist nicht einfach, Euch eigenmächtig um Euren Reichtum zu bringen, aber ich alleine trage die Folgen“.   So lautet ein Teil eines Briefes, den der Schriftsteller Konrad Azais im Vorfeld seines Todes bereits seinen Kindern zukommen lässt. Um sie darauf vorzubereiten, dass sein Testament eine Enttäuschung für seine Kinder sein wird und nur eine Person, die Konrad Azais anonym noch hält, für die „das Testament alleine“ bestimmt sein wird. Was Wunder, dass dies bei den Kindern keine Begeisterung auslöst und sie alles daran setzen, den reichen Vater zu entmündigen. Und es dauert nicht lange, und der Schriftsteller ist tot. Samt Abschiedsbrief. Selbstmord also. Könnte man denken. Wenn man nicht Alice Allevi heißt. Im Leben zwar durchaus etwas (bis etwas mehr) „ungeordnet“, in ihrem Beruf als angehende Rechtsmedizinerin aber eine durchaus kreative und, vor allem, hartnäckige Person.   Was nicht alle immer so wahrzunehmen verstehen, zu Alices Leidwesen.   „Alle Bemerkungen zu meiner Person drehen sich sonst darum, dass ich als Medizinerin eine Null bin und als Rechtsmedizinerin eine noch größere Null“.   Dass dem nicht so ist, auch wenn ihre Ermittlungswege ein um das andere Mal sich als skurril darstellen, das kann der Leser in diesem sehr vergnüglichen und in frischem Stil geschriebenem Roman durchaus nachvollziehen.   Und das sich auch im Privaten der jungen Frau etwas tut und das gar mit jemandem, der bisher sich als rechter Griesgram ihr gegenüber dargestellt hatte, auch das bringt Farbe und Leben in die Abläufe.   Wobei vor allem die Nachforschungen über den ominösen Todesfall nicht ungefährlich sein werden. Denn nicht nur Konrad Azais wird den Tod finden.   „Also, es steht außer Zweifel, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht“. Aber was steckt hinter den Dingen. Wie hängen die verschiedenen Fäden in der Familie zusammen? Was ist jenes „Dunkle“, von dem Konrad Azais in seinem Brief spricht. Es wird dauern, bis sich das ein stückweit beginnt, zu klären und Alice einer Zeugin des Geschehens näher kommen wird.   „Ich habe alles getan, um ihn zu schützen“. Meint die Zeugin. Aber auch sie könnte sich irren, denn sicher ist bis zum Ende des Romans wenig bis gar nichts.   Mit warmem Humor und einer hoch sympathischen Hauptfigur erzählt Gazzola diesen neuen Fall von Alice Allevi. Aktion, blutrünstige Szenen oder gar gruselige Hochspannung ist es weniger, was an diesem Buch fesselt, aber durch den humorvoll bis ironischen Stil und die Eskapaden vor allem der Hauptfigur gelingt es Gazzola wiederum, den Leser sehr kurzeilig und gut zu unterhalten und, was den Fall angeht, eine im Nachhinein verzwickte Situation in sich logisch einer Klärung zuzuführen.

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  • Herzversagen

    Herzversagen

    -Anett-

    03. November 2013 um 13:41

    Über den Inhalt selbst möchte ich gar nicht allzu viel verraten / spoilern. Denn eigentlich steht alles relevante bereits im Klappentext. Mit der Rechtsmedizinerin Alice Allevi hat die Autorin eine charmante und chaotische Protagonistin geschaffen, mit Herz. Ich mochte sie von Anfang an. Und auch wenn ich den ersten Band, den Debütroman der Autorin, "Mit Skalpell und Lippenstift" nicht gelesen habe, habe ich mich doch recht schnell in diesen Roman hinein gefunden. Wer hier einen reinen Krimi vermutet ist allerdings falsch, denn es ist eher ein ChikLit Roman. Der eigentliche Fall wird natürlich auch gelöst und dank Alice kommen einige Wendungen immer wieder hervor, trotzdem liegt doch eher das Augenmerk auf der Protagonistin und ihrem Privatleben. Es ist also kein blutrünstiger Krimi und das hat mir wirklich gut gefallen. Ein lockerer Roman, mit dem richtigen Humor und Esprit, der sich wirklich gut und schnell lesen lässt. Mit Alice Allevi ist hier eine Protagonistin zu Gange, die man einfach in ihrer chaotischen Art lieben muss. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gefallen und ich werde mir im nachhinein auch noch den ersten Band kaufen. Das Ende fand ich trotz der vielen Wendungen und Verstrickungen dennoch überraschend, allerdings wurde so viel Hin und Her gerätselt, philosophiert und verdächtigt, dass man als Leser manches mal ein wenig durcheinander kam. Deswegen auch ein kleines Pünktchen Abzug und nur 4 Bücher.

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  • Wo ist der Charme geblieben?

    Herzversagen

    PrinzessinAnne

    29. October 2013 um 14:00

    Worum geht es: Alice ist mal wieder mitten drin, statt nur dabei - sehr zum Leidwesen ihrer Kollegen in der Gerichtsmedizin. Denn ein Mann, der von seiner Familie für unmündig erklärt werden sollte um ihn um seinen letzten Wunsch in seinen Testament zu bringen, stirbt. Ohne jegliche Anhaltspunkte wieso und woran. Der alte Mann hatte ein äußerst gespaltenes Verhältnis zu seiner Familie, sprach kaum noch mit seinen 4 Kindern, nur seine jugendliche Enkelin stand ihm noch wirklich nah. Doch ausgerechnet sie findet den Toten - und kann sich an nichts mehr erinnern. So beginnt Alice zu ermitteln, und hat dabei mal wieder viel zu engen Kontakt zu den Beteiligten, als für sie angebracht wäre...   Meine Meinung: Letztes Jahr im Sommer erschien Alessia Gazzolas Debutroman "Mit Skalpell und Lippenstift", den ich nur kurz nach Erscheinen gelesen habe und super klasse fand. Mir gefiel die Mischung aus ChickLit und Krimi, das mit den bisherigen "Ladythrillern" die ich gelesen habe zu tun hatte. Es war witzig und lockerleicht mit einer sympathischen Protagonistin und zudem noch einen spannenden Fall. Deshalb habe ich mich natürlich schon sehr auf ihr neues, dieses, Buch gefreut und habe dem Erscheinungstermin entgegengefiebert. Zwar gefällt mir das Cover aaaabsolut nicht - es ist ja beinahe schon peinlich dieses pinke Monstrum in der Bahn aus der Tasche zu holen :D, aber eine gute Story hätte das allemal wett gemacht. Leider aber muss ich sagen, dass dieser zweite Band mit dem ersten nicht wirklich mithalten kann. Die Geschichte kommt während des gesamten Buches nicht wirklich in Fahrt, ist einfach nicht spannend und legt so viele falsche Fährten, die von Anfang an auch als solche "enttarnt" werden. Jedes Familienmitglied war zu 100% einmal der oder die Verdächtige, und immer entpuppten sich die Indizien nach wenigen Seiten als irreführend. Dementsprechend "langweilig" und wenig überraschend war daher das Ende der Geschichte. Auch fehlte dem Buch der Witz des Vorgängers. Der Charme von Alice aus Teil eins blieb irgendwie auch der Strecke und ihr Privatleben rückte völlig in den Hintergrund. Dennoch ist es keineswegs ein schlechtes Buch, nur eben nicht das was ich erwartet habe. Es ist ein solider, durchschnittlicher Krimi mit dem einen oder anderen Schmunzel- Moment, aber für mich nicht unbedingt ein Anreiz die Gazzola-Reihe weiter zu verfolgen.

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