Alessia Gazzola Mit Skalpell und Lippenstift

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Inhaltsangabe zu „Mit Skalpell und Lippenstift“ von Alessia Gazzola

CSI auf Italienisch - der Bestseller aus dem Süden! Ein Mord in Roms Oberschicht: Giulia, Jurastudentin aus bester Familie, wird tot aufgefunden. Wer war der Liebhaber, den sie kurz vor ihrem Tod empfangen hat? Und wer hat ihr die tödliche Dosis Medizin verabreicht? Alice Allevi, Assistenzärztin der Rechtsmedizin, löst den fast perfekten Mord mit Witz, Intelligenz und Hartnäckigkeit. Dabei hat sie es nicht leicht: An ihrem Institut scheinen eigentlich alle gegen sie zu sein, ihre Versetzung ins nächste Assistenzjahr ist gefährdet, und dann kommt ihr auch noch eine Leiche abhanden. Auch ihr Privatleben steht unter einem schwierigen Stern - ausgerechnet dem egozentrischen Arthur, dem Sohn ihres Chefs, fliegt ihr Herz zu.

Nette Geschichte für zwischendurch mit vielen unterschiedlichen Themen, jedoch kein Muss :-) Hätte gern mehr von Italien erfahren :-)

— Liisa_May_

Daumen hoch für alles, was den Mord betrifft; die Protagonistin dagegen ist, sagen wir mal, SEHR naiv... und emotional "beeinträchtigt".

— LittleMissEMmA

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  • Gut geschrieben aber nicht für jeden.

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Liisa_May_

    13. June 2015 um 11:50

    Die Autorin Allesia Gazzola ist gebürtige Italienerin und beruflich als Chirurgin tätig. Mit dem Roman “Mit Skalpell und Lippenstift“ verbindet sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben mit ihrem Traumberuf Rechtsmedizinerin. Das Buch handelt von der jungen Assistenzärztin Alice Allevi. Sie ist in der Rechtsmedizin tätig und muss kurz nach der Begegnung mit einer jungen Studentin diese tot vorfinden. Obwohl alle Ermittlungen auf einem Unfall hinweisen, lässt sich Alice nicht von ihrer Überzeugung abbringen, dass die Studentin Giulia Valenti ermordet wurde.   Was die Sprache angeht drückt sich die Autorin gut aus, jedoch stören meiner Meinung nach einige italienische Begriffe .  Mich persönlich, aber ich denke das ist Ansichtssache , stören aber mehr die Überschriften der einzelnen Kapitel, die nichts mit dem Inhalt zu tun haben. Ich finde es nicht unbedingt schlecht, dass die Kapitel nur wenige Seiten haben jedoch lässt sich das Buch so schwieriger und langsamer lesen weil man immer wieder abbricht und nicht gefesselt wird. Auch die großen Zeitsprünge wenn zum Beispiel zwei Wochen in zwei Seiten beschrieben werden , ließen mich schnell abschweifen.  Was das Thema, beziehungsweise die Themen angeht, finde ich sie gut gewählt jedoch sind es zu viele auf einmal und somit  alle etwas oberflächlich abgehandelt. Es geht zum einen um Alice beruflichen Misserfolg, aber auch um Ihre eigenen Ermittlungen, Familienprobleme in einer anderen Familie und nebenbei auch noch um eine Liebesgeschichte.  Zusammenfassend würde ich sagen, dass es ein gutes Buch ist, aber eher eine Lektüre für zwischendurch. Wirklich FESSELN konnte es mich nicht, jedoch freue ich mich auf eine lockere Geschichte im zweiten Band was aber vermutlich auch daran liegen kann, dass die Autorin so raffiniert war das Ende was Alice Privatleben angeht offen zu lassen. Zum großen Teil ist es Geschmackssache und deshalb erhält das Buch von mir trotzdem gut gemeinte vier Sterne.

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  • Ein Buch für zwischendurch

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Nady

    28. April 2014 um 20:02

    Gelesen: 14. Januar 2014 bis 21. Januar 2014 Klappentext: Alice Allevi, Assistenzärztin der Rechtsmedizin, hat es nicht leicht: Sie ist chaotisch, zart besaitet und ihre Missgeschicke bei Obduktionen sind legendär. Doch als sie mit dem Tod einer Studentin konfroniert wird, die sie kurz vorher zufällig kennengelernt hatte, lässt sie sich von niemanden mehr einschüchtern: Sie ist überzeugt, dass es Mord war, und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln… Rezension: Alice Allevi arbeitet als Assistenzärztin in der Rechtmedizin. Durch ihre manchmal ungeschickliche Art, tritt sie häufig ins Fettnäpfchen. Ihre Vorgesetzte setzt ihr ein Ultimatum. Sollte sie sich nicht deutlich bessern, müsse sie das Jahr wiederholen. Peinlicher kann es wohl für Alice nicht sein. In einer Boutique trifft sie auf die junge Giulia, die ihr sofort sympathisch ist. Doch kurze Zeit später muss Alice mit Claudio, dem schönsten Mann der Rechtsmedizin, zu einem Tatort und bei der Leiche handelt es sich um Giulia. Der ganze Fall wirft jedoch Fragen auf und Alice ist davon überzeugt, dass Giulia nicht an Drogen oder durch Selbstmord gestorben ist. Dafür war sie, als die beiden sich kennenlernten, viel zu fröhlich. Außerdem hat Alice noch ein Telefongespräch zwischen Giulia und einer Person mitgehört, das alles andere als friedlich war. Es lässt ihr keine Ruhe und so beginnt sie, statt sich auch ihr Überleben im Institut zu konzentrieren, auf eigene Faust zu recherchieren. Und dann begegnet ihr auch noch der Sohn ihres Chefs und Alice ist hin und weg von ihm. Meine Meinung: Die ersten Seiten des Buches waren eher langgezogen und plätscherten so vor sich hin. Für das, dass Alice schon als Assistenzärztin arbeitete, fand ich sie wirklich manchmal ziemlich schusselig und unsicher. Der Schreibstil ist ganz angenehm und man wird durch dieses Buch gut unterhalten. Ein Buch für zwischendurch, jedoch nichts anspruchvolles.

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  • Alessia Gazzola - "Mit Skalpell und Lippenstift"

    Mit Skalpell und Lippenstift

    jess020

    27. November 2013 um 01:17

    Bereits seit der deutschen Ersterscheinung war "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola auf meiner Wunschliste und da der Kriminalroman nun bei btb im Taschenbuch erschienen ist, ist die Wunschliste um ein Buch kürzer geworden. Alice Allevi hat ein abgeschlossenes Medizinstudium hinter sich und ist nun Assistenzärztin der Rechtsmedizin in Rom. Sie befindet sich auf einer langweiligen Wohltätigkeitsveranstaltung, als sie gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten, Dottore Claudio Conforti, zu einem Tatort gerufen wird. Was gleich weitaus spannender und aufregender als die Veranstaltung ist. Am Tatort finden Allevi und Conforti die Leiche einer jungen Frau aus der Upper Class Roms. Ob sie ermordet wurde, sich selbst umgebracht hat oder es am Ende doch ein unglücklicher Unfall war, ist zunächst unklar. Und die junge Alice fängt zunehmend an, auf eigene Faust die Hintergründe zu ermitteln... Allein vom Cover her erinnert mich "Mit Skalpell und Lippenstift" an die Cover vieler Stephanie-Plum-Romane und das war es auch, was mich in der Buchhandlung auf den ersten Blick hin so angesprochen hatte. Doch auch von der Inhaltsbeschreibung her hatte ich mir eine unterhaltsame Handlung in dieser Richtung erhofft. Aber leider ist mir der Einstieg sowohl in den Lesefluss als auch in die Handlung recht schwer gefallen. Zum einen finde ich die Schrift sehr gewöhnungsbedürftig, da diese kleiner und schnörkeliger als die gewohnte "Normalschrift" ist, wie sie in der Belletristik verwendet wird. Wer dieses Buch aufschlägt, weiß was ich damit meine. Nichtsdestotrotz gewöhnt man sich nach einigen Seiten auch daran. Der zweite Punkt, der mir den Einstieg ins Lesevergnügen erschwert hat, ist die Wortwahl beziehungsweise die italienischen Ausdrücke. Dadurch, dass die Autorin Alessia Gazzola gebürtige Italienerin ist, ist auch die Originalausgabe in italienisch verfasst. Deswegen werden die Doktoren des Rechtsmedizinischen Instituts hier "Dottore" und die Kommissare "Commissario" genannt. Meiner Meinung nach hätte die Übersetzerin diese Begriffe ruhig übersetzen können, aber nun gut. Mich persönlich hat dies leider gestört, genauso wie die recht ungewohnten italienischen Namen der Personen. Im Einzelnen wäre keines der genannten Punkte ein Ausschlusskriterium, doch zusammengenommen haben diese Tatsachen mich wirklich am Lesevergnügen gehindert. Hat man sich nach über 100 Seiten an alle kleineren Schwierigkeiten gewöhnt, kann man sich auch mit der Handlung näher befassen. Diese fand ich aber leider auch recht sprunghaft und für einen Krimi hat mich die Geschichte wirklich zu wenig mitgerissen oder gefesselt. Da mir persönlich auch vor der 100. Seite klar war, wie das Ende aussehen würde, war es auch mit der Spannung oder Überraschung Zunichte. Obwohl ich die Protagonistin an sich sehr sympathisch fand, bin ich der Meinung, dass die Autorin mehr aus ihr hätte machen können - noch agiert die Protagonistin zu unüberdacht, sprunghaft und unkoordiniert, was ich sich leider auch auf die Handlung übertragen hat. Zusammengefasst würde ich bei der Handlung sagen: im Ansatz eine gute Idee, aber die Umsetzung könnte eine Überarbeitung vertragen. Erscheint der zweite Band, "Herzversagen", als Taschenbuch, werde ich diesen sicherlich noch lesen, da ich dieser Reihe trotz allem noch nicht ganz abgeneigt bin. Noch habe ich die Hoffnung, dass die Handlung interessanter und unterhaltsamer werden kann. "Mit Skalpell und Lippenstift" ist leider mehr ein sehr kurzweiliger Unterhaltungsroman, als ein leichter Frauen-Krimi, wie man erwarten würde. Es steckt eine tolle Idee dahinter, jedoch scheitert es an einer unklaren, nichtmitreißenden und sprunghafter Handlung. Wer etwas Spannung erwartet, sollte das Buch liegen lassen und lieber zu einem "richtigen" Krimi greifen.

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  • Mit Skalpell und Lippenstift

    Mit Skalpell und Lippenstift

    joshi_82

    27. October 2013 um 12:49

    Mit Alice Allevi, der Ich-Erzählerin dieser Geschichte, hat Alessia Gazzola eine Romanfigur geschaffen, die mich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen hat. Zwar ist sie witzig, charmant und liebenswert, doch leider gab es auch Stellen, an denen sie mir ein wenig zu gewollt tollpatschig daherkam und in denen sie sich einfach viel zu sehr auf den Fall Giulia Valenti fixiert hat. Zwar beweist sie damit Ausdauer und ein gutes Gespür, doch dafür lässt sie andere wichtige Dinge viel zu sehr ins Hintertreffen geraten, was für mich völlig unverständlich war. Trotzdem konnte mich die Autorin wirklich gut unterhalten, denn es gab viele witzige Szenen und einige interessante Charaktere. Der Schreibstil von Alessia Gazzola liest sich flüssig, wenn auch ein wenig ungewohnt, was aber nicht weiter stört, da man sich daran nach einer Weile gewöhnt. Sie beschreibt ihre Figuren detailreich und vielschichtig, was mir hier sehr gut gefallen hat, denn es gibt wirklich die unterschiedlichsten Charaktere in diesem Buch. Jeder hat so seine Eigenheiten und Macken und gerade das macht den Charme dieses Buches aus. Die Geschichte an sich dreht sich zu einem großen Teil auch um Alices Privatleben, was fast genauso chaotisch ist, wie ihr berufliches Leben. Der Krimiteil läuft eher so nebenher und ich würde dieses Buch eher als Frauenroman, denn als Krimi bezeichnen, doch das hat mich gar nicht gestört, denn ich hatte auch so viel Spaß dabei, Alice auf ihrem Weg zu begleiten. Alessia Gazzola arbeitet ebenfalls in der Rechtsmedizin, weswegen sie weiß, wovon sie da schreibt. Das merkt dann natürlich auch der Leser und lernt noch so einiges interessantes aus diesem Bereich. Am 30. September ist der zweite Fall mit Alice Allevi erschienen und der Klappentext verspricht wieder einige turbulente und witzige Lesestunden, die ich mir ganz sicher nicht entgehen lassen werde. Fazit: "Mit Skalpell und Lippenstift" punktet mit einer witzigen, charmanten und liebenswerten Protagonistin, die absolut chaotisch durch ihr Berufs- und Privatleben stolpert. Die Autorin versteht sich auf toll ausgearbeitete Charaktere und witzige Verwicklungen. Damit ist das Buch eine lockere Lektüre für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Dubhe

    20. January 2013 um 21:51

    Alice ist Assistenzärztin in einem Krankenhaus voller hungriger Wölfe, die nur an sich denken. Doch dank eines glücklichen Umstandes kann sie eine Party früher verlassen und einen Arbeitskollegen aus dem Krankenhaus zu einem Tatort begleiten. Und die Leiche der jungen Studentin ist die, die ihr Kleid, das sie gerade trägt, ausgesucht hat! Alice glaubt sofort daran, dass es Mord ist, doch es wird bloß als ein Unfall abgetan. Und so beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln... . Die Idee mag sich zwar gut anhören, aber das ist leider auch schon alles. Der Autor hat einfach kein Talent, oder die Übersetzung ist so schlecht. Jedenfalls schafft er es nicht, auf den ersten zwanzig Seiten Klarheit in die Geschichte zu bringen. Es ist einfach nur durcheinander und man kennt sich nicht so richtig aus. Die Personen sind teilweise auch nur klischehaft. Der Arzt, der ein Playboy ist, der Streber, die Königin ect. Und sie ist eben das plumpe Mauerblümchen. Ich meine, hätte der Autor sich da nichts besseres einfallen lassen können?

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Kiritani

    28. September 2012 um 00:10

    Trotz Klappentext war ich ein bisschen skeptisch - denn Titel und Cover ließen ein bisschen auf einen typischen Chick-lit Roman schließen und das ist so gar nicht mit Krimis vereinbar - für mich jedenfalls nicht. Aber ich bin dennoch mutig und voller Zuversicht an das Buch herangegangen und wurde nicht enttäuscht. Idee/Umsetzung: Im Großen und Ganzen geht es die junge angehende Rechtsmedizinerin Alice Allevi, die ein bisschen tollpatschig und nun ja, sagen wir gemütlich ist. Sie bekommt in ihrer Facharztausbildung zunehmend Schwierigkeiten und muss sich anstrengend. Als ein neuer Fall sie auch persönlich berührt und mit einbezieht, fängt sie an - sich weit außerhalb ihrer Kompetenzen zu bewegen. Und das gepaart mit ihren beruflichen Problemen, lässt sie fast verzweifeln. Natürlich darf die Liebe in diesem Chaos nicht fehlen und Alice verliert sich zu allen Problemen in den Augen eines wunderbaren Mannes. Die Idee von Alessia Gazzola ihre Protagonistin in eine Richtung gehen zu lassen, die doch sehr weit ab vom Schuss ist, finde ich wunderbar. Mit jedem Kapitel und jeder Seite spürt man, dass in Alice mehr steckt als 'nur' eine Rechtsmedizinerin. Auch den weiteren Verlauf in Sachen Ermittlung und Liebe finde ich nicht an den Haaren herbeigezogen. Für mich persönlich immer sehr wichtig, es muss glaubhaft sein und man darf nicht dieses 'Ja-ne-ist-klar-Gefühl' haben. Leider hat mich das Ende ziemlich enttäuscht - so ein Ende habe ich nicht erwartet und fühle mich damit auch ein wenig im Stich gelassen und frage mich, warum man sich dann so eine Mühe gemacht hat, mitzufiebern. Schreibstil/Sprache: Schreibstiltechnisch habe ich nichts zu meckern. Einfach und flüssig zu lesen - keine langen, verschachtelten Sätze in denen man sich verliert. Und, was ich auch besonders gut fand. Trotz der Tatsachen, dass es sich hier um Rechtsmediziner handelt, hatte man nicht das Gefühl, erst ein Studium absolvieren zu müssen, um die Texte zu verstehen. Wunderbar :) "Während ich nach Hause gehe, denke ich nicht ohne Bedauern und mit jener leisen Melancholie an sie, die man für Personen empfindet, die einen verführt und dann im Stich gelassen haben." (Seite 336) Charaktere: Oh man, da gab es ja eine handvoll. Alice und Arthur fand ich wunderbar. Bei Alice merkt man, dass sie eine Wandlung durchmacht und das liebe ich, wenn es ehrlich ist und man es selbst mitbekommt. Es tauchen so viele Personen auf, neben denen, die im Fall von Interesse sind, natürlich auch eine Menge aus dem näheren Umfeld von Alice. Es ist nur logisch, dass man nicht allen sofort und ausführlich ein Gesicht geben kann. Aber bei zwei Charakteren störte mich dieses 'gesichtslose' - Yuki, die Mitbewohnerin und Silvia. Die beiden waren für mich so seelenlos und unbedeutend, dass ich ihre 'Auftritte' als eine Art Belästigung empfand. Ich bin gespannt, wie sich das im zweiten Buch entwickeln wird, ob da einige Charaktere mehr 'Gesicht' abbekommen. Ich wäre auch dankbar, wenn nicht so viele Charaktere auftauchen würden, die von Bedeutung sind und noch unbekannt. Atmosphäre/Umgebung: So muss man sich ekeln :D So fiese ekelige Analysen sind ja doch nicht mein Ding. Bah, fand ich das unschön. Und auch so empfand ich das Institut als nicht gerade einladend. Es ist ja aber auch kein Ort der Freude und so wirkte es auch. Trotz weniger Worte über die Umgebung, konnte ich sie mir lebhaft vorstellen. Aber ansonsten bekommt man von dem schönen Italien nicht allzu viel mit. Er spielt sich alles doch oft an den gleichen Schauplätzen ab - eigentlich ein bisschen schade. Aber man ist ja auch nicht zum Urlaub machen dort :D Dennoch hätte dieses Buch für mich auch in allen anderen Städten dieser Welt spielen können. Cover: Das Cover geht meiner Meinung nach gar nicht. Den Mix aus Comic und Bildern (Waffe, Handschellen, Skalpell etc.) finde ich schrecklich und auch die Farbe will nicht so ganz passen. Wenn es ein ausgeflipptes Buch mit einer komplett verrückten Protagonisten wäre, alles klar. Würde wie die Faust aufs Auge passen :) Aber leider ist das hier nicht der Fall. Mir gefällt auch der Titel nicht. Vermittelt einen falschen Eindruck. Hinter dem Titel verbirgt sich eine ganz wunderbare Geschichte und der Titel vermittelt etwas Negatives. Das Originalcover gefällt mir viel besser, passt auch besser zum Genre und zur Story. Fazit: Ein gutes Buch, was das zwar als Krimi betitelt wird, für mich aber leider ein paar Punkte außer Acht lässt. Spannung war so gut wie nicht enthalten - klar, es kommt zu Verfolgung und Aufklärung des Verbrechens, dass leider aber auch nur halbherzig. An dem Punkt war ich schon ein bisschen enttäuscht. Dennoch hat dieser Roman eine wunderbare Protagonistin, mit der ich gerne durch die Seiten gegangen bin und ich werde mir nächstes Jahr wohl auch mal den zweiten Roman zu Gemüte führen :)

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2012 um 12:27

    Als Alice Allevi mit ihren Kollegen zu einer Toten gerufen wird, erschrickt sie: Vor ihr liegt eine Studentin, mit der sie just am Tag zuvor in einem Modegeschäft geplaudert hat. Verständlicherweise berührt sie das und umso kritischer überlegt sie bei den folgenden Untersuchungen, wie es zu dem Todesfall kommen konnte. Zwar sieht es nach Unfall aus, aber Alice kann sich nicht vorstellen, dass die muntere junge Frau vom Vortag einen Selbstmord begangen haben soll. Doch für ihr Misstrauen hat im Institut keiner ein Ohr: Allevi gilt als tapsig und unfähig und folglich hat keiner so recht Lust, ihren Anmerkungen Gehör zu schenken. Eigentlich hat Allevi sogar einen extrem schweren Stand am Institut: Ihr Rausschmiss steht bevor. Dabei ist sie nicht einmal die unfähigste, sondern nur ein wenig unbequem. Sie stellt Fragen und stellt eigene Überlegungen an; damit kratzt sie unweigerlich an der Unfehlbarkeit, die sich zwei der Vorgesetzten auf Grund ihrer jeweiligen Funktion kurzerhand zuschreiben. Also teilt man ihr eben die Rolle der Chaotin zu, und sieht alles, was sie tut, unter dieser Prämisse; dass Allevi etwas gelingen könnte, kann schlicht nicht sein. Trotz dieser überragenden Eitelkeit, allen voran die von Claudio Conforti, schafft Allevi es, wenigstens beim ermittelnden Kommissar ein wenig mehr Gehör zu finden. Und auch Freunde und Familie tun ihr Bestes, um Alice von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Da die Autorin selbst Rechtsmedizinerin ist, bleiben ein paar Seitenhiebe nicht aus: "Es ist immer wieder das Gleiche: CSI hat ganze Generationen ruiniert." Wie schon beschrieben, entspricht auch die Kollegialität nicht ganz den Ansprüchen, die die entsprechenden Fernsehserien gesetzt haben. Alessia Gazzola gelingt es, deutlich menschlichere Figuren zu entwerfen - sowohl auf Seiten der Rechtsmediziner, als auch auf Seiten der Angehörigen von Giulia Valenti, dem Opfer. Alice Allevi macht freilich den einen oder anderen Fehler, aber sie hält sie Augen offen und macht das, wofür sie am Ende großes Lob bekommen wird: Sie schließt nicht einfach etwas aus, um eine bequeme Theorie zu haben und beweist Beobachtungsgabe. Das Rätsel um den Tod von Giulia Valenti bietet aber nicht nur Boden, um Alice Allevis Gespür für Feinheiten und Zwischentöne zu entwickeln. Es ist auch eine gewisse Emanzipation von den Bedingungen im rechtsmedizinischen Institut. Denn so, wie das Ganze ausgeht, sollten sich Claudio Conforti und Valeria Boschi, die rechte Hand des Bosses, künftig genau überlegen, ob sie ihre Mitarbeiterin Allevi der Einfachheit halber auch weiterhin als "unfähig" ignorieren wollen.

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    06. September 2012 um 11:03

    nhalt: Die junge Assistenzärztin für Rechtsmedizin, Alice Allevi , hat einen schweren Stand am Institut. Ihre Vorgesetzten sind streng und erwarten hohe Leistungen und auch unter den Kollegen herrscht ein hoher Konkurrenzkampf. Alice, die von Natur aus der tollpatschig ist und das Chaos praktisch magisch anzieht, muss daher den Spott der Kolleginnen ertragen. Noch schlimmer kommt es, als ihre direkte Vorgesetzte ihr plötzlich ein Ultimatum stellt: Sie muss ihre Leitungen drastisch verbessern und Ergebnisse vorweisen, ansonsten muss sie das Jahr wiederholen. Alice ist geschockt! Denn über genau diese entscheidenden Leistungen soll ausgerechnet Claudio Conforti wachen und beurteilen. Ärgerlich, da sie gerade mit ihm einen unangenehmen Streit hatte... Zudem ist Alice gerade sehr abgelenkt, denn erst einige Tage zuvor wurde eine junge Frau tot aufgefunden, die ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Die junge und schöne Jurastudentin Giulia Valenti. Denn als Alice am Tatort eintrifft, muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie diese Frau erst einen Tag zuvor zufällig in einer Boutique getroffen hatte und dort Zeuge eines Telefonates wurde, dass Giulia scheinbar sehr erregte. Hat sich Giulia tatsächlich selbst umgebracht, war es nur ein Unfall - oder womöglich doch ein mysteriöser Mord? Wider besseren Wissens kann Alice nicht die Finger von dem Fall lassen und sucht eigenmächtig nach Antworten, natürlich nicht ohne dabei eine Spur Chaos zu hinterlassen. Wenigstens Arthur Malcomess glaubt an sie und hört ihr zu. Wie ungeschickt, dass ausgerechnet er der Sohn ihres "Allerhöchsten" Bosses ist... "Heute Abend trage ich das Kleid, das Giulia Valenti für mich ausgesucht hat. Ich trage dieses Kleid, das mir Glück bringen sollte, und blicke schreckensstarr auf Giulias Leichnam. " Seite 17 Handlung & Charaktere: Die Autorin Alessia Gazzola ist mit dem Frauenkrimi "Mit Skalpell und Lippenstift" ein originelles und ansprechendes Debüt gelungen - ein Auftakt zu einer neuen Serie um die junge und chaotische Rechtsmedizinerin Alice Allevi. Lustig, chaotisch und trotzdem spannend mit einer gehörigen Portion unverwechselbar italienischem Charme. Der Ort des Geschehens ist Rom und Alessia Gazzola versäumt es nicht, immer mal wieder örtliche Beschreibungen und italienische Gegebenheiten mit einfließen zu lassen. So erhält dieser Krimi auch einen leicht exotischen Touch. Der Schreibstil an sich ist locker und leicht zu lesen. Einzig der Beginn des Buches gestaltet sich etwas schwach und schleppend. Hier plätschert es etwas vor sich hin und man findet erst nicht so recht den Einstieg in die Geschichte. Aber ist dieser Punkt überwunden, nimmt die Geschichte Fahrt und auch Spannung auf und auch die Lesefreude setzt ein. Bei der Ausarbeitung der vielen Charaktere hat sich Alessia Gazzola viel Mühe gegeben, diese vielschichtig und interessant und vor allem abwechslungsreich zu gestalten. So hauchte sie einem jedem eine ganz spezielle Individualität ein, angefangen bei der zickigen, hochnäsigen Arbeitskollegin, über den herablassenden, etwas aufgeblasenen aber doch immer wieder hilfsbereiten Vorgesetzten, die exzentrische beste Freundin, die etwas skurril wirkende chinesische Mitbewohnerin, die unnahbare und undurchschaubare Bianca oder zum Beispiel auch Arthurs Schwester, die völlig in einer anderen Welt zu leben scheint. Die Hauptprotagonisten Alice und Arthur sind ebenfalls detailreich und voller voller Charme dargestellt. Der Reisejournalist Arthur, der Alices Herz im Sturm erobert, der aber von einer rastlosen inneren Unruhe geplagt ist und auch etwas Angst vor einer festen Bindung hat. Und natürlich Alice, die tollpatschige, chaotische und doch so liebenswerte junge Frau, die versucht, ihren Weg zu gehen - egal was andere sagen. Sie zeigt so eine bewundernswerte Stärke, denn sie lässt sich in ihren Vermutungen nicht beirren, geht den Dingen auf den Grund auch wenn es sich nachteilig für sie selbst auswirkt. Der Krimi wird in der "ich"-Perspektive aus Sicht von Alice erzählt, was dem Leser viel Einblick in ihre Gedankenwelt liefert. Alice verfügt über eine gewisse Portion Eigensarkasmus, was zusätzlich viele heitere Lesemomente beschert, immer wieder für herzliche Lacher sorgt. Man merkt der Geschichte an, dass die Autorin selbst in der Rechtsmedizin tätig ist und weiß, wovon sie spricht. Immer wieder eingestreute Fachbegriffe machen das Geschehen im Institut authentisch. Nachdem ich die Vita der Autorin gelesen hatte, fragte ich mich des Öfteren während der Geschichte, wieviel aus ihrem wahren Berufsleben in dieses Buch mit eingeflossen ist. Ich wünsche ihr wirklich nettere Kolleginnen ;) Mein persönliches Fazit: Mir persönlich hat - trotz der anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten - die Geschichte um die chaotische Alice Allevi sehr gut gefallen. Als bekennender Bridget Jones Fan wurde meine Neugierde auf diesen Buch geweckt, denn schon im Klappentext erschien der Verweis "Eine Liebesgeschichte a la Bridget Jones und ein mysteriöser Mord [...]" - und tatsächlich, in Sachen Tollpatschigkeit sind sich die beiden sehr ähnlich, Alice nur eben auf italienisch :-) Eine leichte und vor allem entspannende Lektüre mit einer Portion Krimi und einer doppelten Portion Liebe und das Ganze gewürzt mit einer gewaltigen Prise Chaos. Ein Lesespass für gemütliche Sofastunden. Zum Abschluss fand ich als Bonus eine 14 Seiten umfassende Leseprobe zum zweiten Fall für Alice Allevi mit dem Titel " Herzversagen", der im Sommer 2013 erscheinen wird - und nachdem ich auch diese gelesen habe, war mir klar: auf die Fortsetzung freue ich mich!

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    buechermaus25

    04. September 2012 um 12:40

    Sie steht in der Hierarchie ganz unten. Denn ihr Job ist nicht verbesserungsfähig. Wie jedes Jahr gibt es die Wohltätigskeitsparty, die von den Kinderärzten veranstaltet wird. Doch die Wahrnehmung von den Ärzten ist benebelt, durch die ganzen TV-Serien. Denn sie denken, sie wären George Clooney, doch das sind sie bestimmt nicht, deswegen haben sie auch diese Partys. Alice war immer noch in Versuchung nicht zu kommen und sich krank zu melden. Doch dann hat sie Lara gesehen, ihre Freundin in der Arbeit. Lara hatte noch viel weniger Bock auf die Party als Alice. Die beiden sahen zu wie Ambra mit ihren Diskussionen anfing. Dann sah Alice Claudio. Claudio ist Junggeselle und so schön wie James Franco, wie aus der Werbung von Gucci. Dennoch war er ein Mistkerl und zwar ein sehr großer. Sein Lebenslauf war sehr gut und er wurde zum Musterknaben. Seine Augen sind moosgrün. Er wird von jedem angehimmelt, er steht immer an Alices Seite. Trotz dieser Anarchie, die sonst immer herrscht. Ich fang mal mit Alice an. Alice liebt ihren Beruf sehr, dabei ist sie manchmal aber ungeschickt. Sie setzt ihre ganze Energie in einen Fall hinein. Lara ist eine von den Besten in diesem Beruf, sie macht sehr vieles und tut sich dabei leichter. Claudio ist der Chef von den Assistenzärzten. Wie beschrieben ist er ein Mistkerl, er geht schon öfters auf Alice los. Silvia ist die beste Freundin von Alice, sie hilft ihr immer in Notsituationen. Marco ist der Bruder von Alice, er ist sehr zurückhaltend und man weiß von seinem Leben kaum etwas. Arthur ist ein sehr süßer Typ, der für eine Zeitung arbeitet. Die Schreibweise ist recht flüssig, leicht verständlich, spannend und witzig. Ich finde das Buch hat wirklich Charme, man muss unbedingt wissen wie es weitergeht. Vor allem die Schusseligkeit von Alice, macht das Buch noch viel besser. Die Charaktere wurden super ausgearbeitet. Ich finde es auch super wie Alice bei dem Fall vorgeht, sich sogar gegen die Chefs stellt und alles reinsetzt um diesen zu lösen. Das wurde wirklich sehr gut gemacht. Ihr wollt was spannendes, witziges und unterhaltsames in einem Buch. Dann ist dieses Buch genau richtig, es hat nichts mit Fantasy zu tun. So etwas kann wirklich passieren, ich finde sogar es hat Charme wie Bridget Jones. Lest einfach das Buch, dann werdet ihr sehen, wie es mit Alice weitergeht.

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Katis-Buecherwelt

    24. August 2012 um 16:37

    Klappentext: Alice Allevi, Assistenzärztin der Rechtsmedizin, hat es nicht leicht: Sie ist chaotisch, zart besaitet und ihre Missgeschicke bei Obduktionen sind legendär. Doch als sie mit dem Tod einer Studentin konfrontiert wird, die sie kurz vorher zufällig kennengelernt hatte, lässt sie sich von niemanden mehr einschüchtern: Sie ist überzeugt, dass es Mord war, und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln … „Ein brillant geschriebener Krimi mit einer höchst originellen Serienheldin!“ La Stampa Zum Buch: Das Cover ist sehr frisch gestaltet in einer grellen gelben Farbe mit einer jungen Frau, die Alice darstellen soll und Gegenstände aus Alices ihrem Alltag. Die Klappbroschüre im vorderen Teil beinhaltet noch einen Text zum Inhalt des Buches und im hinteren Teil der Broschüre erfährt man mehr von der Autorin. Meiner Meinung nach passt das Cover perfekt zur Geschichte … ein frischer mysteriöser Krimi mit einer kleinen Lovestory.Am Ende des Buches erhält man eine kleine Leseprobe zum nächsten Teil, was einem sehr neugierig macht aufs weiterlesen. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und schnell zu lesen, es wird einem ermöglicht, direkt in die Geschichte einzutauchen und sich mittendrin zu fühlen. Die Protagonisten werden dem Leser sehr schnell nahegelegt und die Spannung wird schnell aufgebaut und verläuft durch die gesamte Geschichte. Alice Allevi ist Assistenzärztin und sehr chaotisch und zieht die Missgeschicke nur so an sich. Beruflich hat sie dadurch eine Menge Probleme und nun versucht sie diese durch den neuen Fall zu kippen, doch dies erweist sich gar nicht so einfach .. denn sie gerät von einem Problem ins nächste. Zudem lernt sie Arthur kennen und es scheint sich etwas zu entwickeln, doch auch hier läuft nicht alles so rund wie es sein soll. Alice ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen, ihre trottelige Art sich immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen und auch die naive Art hat sie sehr liebenswert gemacht. Auch ihren Ehrgeiz und Mut mochte ich sehr. Arthur scheint ein toller Mann zu sein, wenn da nicht diese eine Sache wäre, womit es zwischen ihm und Alice immer wieder Schwierigkeiten gibt. Die Mischung aus einem mysteriösen Todesfall und einer Liebesgeschichte ist sehr gut verarbeitet worden und macht dieses Roman erfrischend und spannend. Bis zum Ende hin konnte ich nicht erahnen, was sich hinter dem Mordfall verbirgt und auch nicht wie es um Arthur und Alice steht. Sehr interessant fand ich auch die Abläufe der Ermittlungen sowie die Untersuchungen in der Rechtsmedizin. Dies ist der erste Band einer Serie und es bleibt spannend was Alice demnächst wieder für einen Fall bekommt und in welche Missgeschicke sie dann wieder hineingeraten wird. Fazit: Ein spannender und mysteriöser Krimi und einer Lovestory macht diesen Krimi zu etwas ganz besonderen. Ein idealer Roman für den Sommer, der sich schnell weg liest und süchtig machen wird. Eine absolute Leseempfehlung!!!

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Nik75

    22. August 2012 um 14:08

    Heute stelle ich euch das Buch „Mit Skalpell und Lippenstift“ von Alessia Gazzola vor. In dem Buch geht es um die angehende Rechtsmedizinerin Alice Allevi. Alice ist eine leicht chaotische und zerstreute Ärztin. In einer Boutique in Rom lernt sie zufälligerweise Guila Valenti kennen. Zwei Tage später wird Alice zu einem Tatort gerufen, um eine Leiche zu untersuchen. Es ist Guilia, die tot in ihrer Wohnung gefunden wurde. Alice glaubt nicht an einen natürlichen Tod und fängt an zu ermitteln. Wer hat Guilia umgebracht? Wird es Alice jemals herausfinden? Meine Meinung: Dieser Krimi ist eine leichte und amüsante Geschichte. Sie ist flüssig geschrieben und man findet sich schnell in Alice Allevis Leben hinein. Alice ist Italienerin und will unbedingt Rechtsmedizinerin werden. Leider ist sie etwas chaotisch, schusselig und träumt gerne in den Tag hinein. So tritt sie auch in jedes erdenkliche Fettnäpfchen und hat es bei ihrer Ausbildung nicht leicht, denn dort herrscht großer Konkurrenzkampf. Zum Glück gibt es auch noch Arthur in den sich Alice verliebt hat und der ihr immer wieder in ihren auswegslosen Situation zur Seite steht. Er ist Journalist, reist viel und schreibt Reiseberichte für eine Zeitung. Ohne ihn wäre sie glaube ich aufgeschmissen, denn die anderen Freunde von Alice halten sie alle für ein wenig verrückt. Irgendwie mochte ich Alice im Buch, andererseits kommt sie wirklich etwas schräg und sehr naiv rüber. Ihre Gedankensprünge kann man nicht immer ganz nachvollziehen, besonders ihre Arbeitskollegen haben damit Schwierigkeiten. Sie finden es unangebracht, dass sich Alice so in Guilas Mordermittlungen einmischt. Alice kommt immer wieder mit neuen Theorien für Guilas Tod daher, was besonders ihren Vorgesetzten Claudio auf die Palme bringt. Doch sie lässt im ganzen Buch nicht locker und tritt einigen Leuten damit auf die Füße. Ich fine es gut, dass Alice immer weitermacht, egal welche Konsequenzen es haben könnte. Manchmal denkt sie aber ein bisschen zu wenig nach und das bringt sie dann auch wieder in Schwierigkeiten. Vielleicht sollte sie etwas vorsichtiger werden. Mehr denken und dann reden bzw. handeln. Ich weiss dass ich mich schon auf den nächsten Fall mit Alice freue und bin gespannt wie es mir ihr weitergeht. Die Autorin hat auf alle Fälle einen angenehm zu lesenden Schreibstil. Ich hoffe den behält sie auch bei. Der Krimi bekommt 4 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Eulenmail

    22. August 2012 um 12:36

    Der Roman ist weder das eine noch das andere. Obwohl der Schreibstil wirklich flüssig, leichtfüßig und somit angenehm zu lesen ist, habe ich doch länger als erwartet für diesen Roman gebraucht. Ich hatte vor allem Startschwierigkeiten. Mit Skalpell und Lippenstift ist der Auftakt zu einer Krimireihe rund um die Assistenzärztin Alice Allevi. Dementsprechend werden zu Beginn erst einmal viele Figuren eingeführt. Bemerkenswert ist dabei die genaue Personenbeschreibung, so dass die Figuren wirklich vor Augen gezeichnet wurden. Alice Allevi gelangt auch schnell an den entscheidenden Tatort, an dem sie die tote Studentin wiedererkennt. Von da an lässt sie der Fall nicht mehr los? Wirklich? Für mein Gefühl dauert es sehr lange, bis die Ermittlungen wirklich in Gang kommen. Die Autorin beschäftigt vorher ausgiebig mit dem Alltag am rechtsmedizinischen Institut und dem Privatleben von Alice. Beides ist, im Hinblick auf einen Serienauftakt, auch wirklich sinnvoll. Allerdings litt darunter ein wenig die Spannung. Das hätte man vielleicht mit einer guten, expressiven Protagonisten wieder wett machen können. Wenn man frisch verliebt ist, hat man eine innere Wärme, die wie ein Schutzschild wirkt, und so habe ich den Eindruck, dass im Grunde nichts verloren ist. Die Protagonistin Alice ist für ihre 26 Jahre allerdings noch viel zu sehr Teenie. Sie ist immer unsicher: obwohl die Rechtsmedizin ihr Traumberuf ist, traut sie sich selbst kaum etwas zu, schielt zu ihren Mitstudenten und macht viele Fehler, ohne aus ihnen zu lernen. Sie ist schwärmerisch: Sie himmelt ihren Vorgesetzten an, obwohl sie seinen Charakter ziemlich gut durchschaut hat und er sie mies behandelt. Die Schwärmerei hört auch noch nicht auf, als sie eigentlich in jemand anderen verliebt ist und ihr Vorgesetzter sie schneidet. Und sie ist mit sich selbst oft überfordert: immer wieder tut sie Dinge, die sie nicht tun will, hält sich in Situation für mutig, die aber nicht mutig sind und lässt Sätze fallen wie: Offensichtlich verfüge ich über Fähigkeiten, von deren Existenz ich bislang nichts wusste. Ich empfinde das als eher anstrengend und ihre Motivation für bestimmte Handlungen war für mich nicht immer nach zu vollziehen. Daher bin ich nicht so recht mit ihr warm geworden. Warum hat mir der Roman dennoch gefallen? Mit Skalpell und Lippenstift ist ein romantischer Krimi. Die Betonung liegt für mich auf Romantik. Und die war wirklich schön: sanft, gefühlvoll und mit einer kleinen Prise Kitsch. Der Krimifall hat mich bald nicht mehr so sehr interessiert, zumal alice selbst auch nicht wirklich ermittelt. Stattdessen verfolgte ich gespannt, wie und ob Alice ihr Liebesglück bekommt. Da der Roman ja der Start zu einer ganzen Serie sein soll, hoffe ich jetzt einfach mal, dass der Krimianteil noch besser ausgebaut wird und vor allem an Spannung gewinnt. Obwohl der deutsche Titel sehr nach Frauenliteratur klingt (im Italienischen lautet er schlicht L'Allieva = die Studentin), deutet er doch sehr gut an, was den Leser erwartet. Wer also gerne leichte Unterhaltung mit Romantik und etwas Krimianteil lesen möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Der zweite Band erscheint unter dem deutschen Titel Herzversagen im Sommer 2013. Ich bin gespannt!

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    christin_rotte

    21. August 2012 um 09:36

    Man nehme eine italienische Bestseller Autorin, ein knalliges gelbes Cover , ein wenig ChickLit und dazu noch eine gehörige Portion Krimi, et Voila war mein Interesse an diesem Roman geweckt. Allerdings ist es mir anfangs sehr schwer gefall die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten, da viele Personen auf einmal vorgestellt wurden. Der lockere Schreibstil in der Ich-Form ist sehr unterhaltsam und gut zu lesen. Alice Allevi ist ein Unglückskind und ihr passieren viele Missgeschicke, durch die ihre berufliche Laufbahn zu kippen droht. Da diese chaotische Person rein gar nichts mit mir gemein hat, konnte ich mich kaum mit ihr identifizieren. Kaum vorstellbar das jemand jeden Tag absichtlich bzw. einige Male auch unbeabsichtigt, seinen Job riskiert. So hat sie z.B. von ihrem Vorgesetzen Claudio den Auftrag bekommen eine Leiche ins Labor zu bringen und schafft es doch tatsächlich das diese innerhalb von Minuten, verloren geht. Der Mordfall Guilia Valenti um den es in diesem Buch geht hat viele Tücken und stellt die Protagonistin vor einige Rätsel, die sie versucht auf eigene Faust und mit viel Bauchgefühl zu lösen. Hier merkte man genau, da spricht die Fachfrau aus Alessia Gazzola, die einzelnen Szenen des Falls waren super beschrieben und gut nachvollziehbar. Nebenbei erfährt man recht viel e private Dinge über Alice, die aber eigentlich nicht so viel mit der Story zu tun haben, außer dass man auch hier wieder merkt das sie weder das Familienleben, noch ihr Liebesleben im Griff hat. Der Chicklit Anteil im Buch hat mir sehr gut gefallen. Arthur, ein Lebemann und Weltenbummler, dazu noch Sohn des Chefs von Alice, ist selbst unglücklich in seinem Beruf und hilft ihr oft aus der Patsche. Er verliebt sich in Alice und muss sich letzten Endes entscheiden, ob er weiterhin durch die Welt reist oder sich doch für die Liebe entscheidet. Aber ob Alice es schafft die Beziehung zu Arthur aufrecht zu erhalten und ihren Job zu behalten, werde ich euch natürlich nicht verraten!! :) Alles in allem fand ich die Geschichte von Alessia Gazzola zwar gut rüber gebracht, aber doch sehr vorhersehbar und wegen der vielen verschiedenen Charaktere sehr undurchsichtig. Tine

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    monika_schulze

    01. August 2012 um 19:41

    Gestaltung: Das Cover gefällt mir total gut, weil es einfach super zum Inhalt passt. Das Gelb mit der pinken Schrift zieht den Blick magisch an und man fragt sich sowohl beim Cover als auch beim Titel, um was es wohl in dem Buch gehen wird. Inhalt: „Alice Allevi, Assistenzärztin der Rechtsmedizin, hat es nicht leicht: Sie ist chaotisch, zart besaitet und ihre Missgeschicke bei Obduktionen sind legendär. Doch als sie mit dem Tod einer Studentin konfrontiert wird, die sie kurz vorher zufällig kennengelernt hatte, lässt sie sich von niemandem einschüchtern: Sie ist überzeugt, dass es Mord war, und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln …“ Alice ist auf einer Arbeitsfete. Einer ihrer Ausbilder Claudio bekommt einen Anruf und wird zu einem Tatort gerufen. Alice hat Glück und darf mitkommen. Sie finden eine junge Frau und alles sieht danach aus, als wäre ihr Tod ein Unfall, da sie an einer Medikamentenallergie gestorben ist. Doch Alice hat diese Frau kurz vorher kennengelernt und ihr Gefühl sagt ihr, dass es sich alles andere als um einen Zufall handelt. Denn wieso sollte Guilia ein Medikament schlucken, von dem sie weiß, dass sie darauf allergisch reagiert?! Aber Alice ist leider nicht die Beste ihres Jahrgangs und ihre Ausbilder haben, nach einigen Fehlern von Alice, nicht gerade Vertrauen in sie und wollen sich von ihr erst recht nicht sagen lassen, wie sie ihre Arbeit zu tun haben. Und weil das nicht reicht, steht Alice auch noch auf der Kippe. Wenn sie sich nicht endlich als gute Gerichtsmedizinerin beweist, muss sie das Jahr wiederholen oder sogar eine neue Ausbildung beginnen. Doch die junge Frau kann nicht anders: Sie glaubt einfach nicht an einen Unfall und beginnt auf eigene Faust Hinweise zu sammeln und zu ermitteln. Aber nicht jeder meint es ehrlich mit ihr und so gerät sie schnell in eine Geschichte, aus der sie alleine nicht mehr herauskommt. Und dann kreuzt auch noch die Liebe ihren Weg und macht ihr Leben zusätzlich kompliziert. Aber vielleicht hat sie auch genau diesen Druck gebraucht, um endlich einmal zu zeigen, was wirklich in ihr steckt, denn sie kann auch ganz anders … . Charaktere: Alice Allevi ist eine typische Durchschnittsfrau. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders begabt, besonders reich oder sonst was. Sie ist in der Ausbildung zur Rechtsmedizinerin und hat sich dort auch schon einige gravierende Fehler geleistet. Obwohl sie diesen Beruf wirklich liebt und gar nichts anderes machen will, zeigt sie nicht besonders viel Begeisterung und arbeitet auch nicht daran, einen besseren Ruf zu erwerben. Ihre Schwärmereien für ihren Mentor Claudio sind fast schon etwas naiv und erinnern an einen Teenager. Doch dann darf sie zu einem Tatort mitfahren und zweifelt schnell an Claudio’s Theorie von einem Unfall und ergreift endlich die Initiative. Leider ist sie jedoch auch darin nicht besonders geschickt und gerät in eine Geschichte, die sich immer mehr verstrickt und aus der sie bald nicht mehr so einfach herauskommt. Und dann kreuz der Sohn des Chefs Arthur ihren Weg und sie verliebt sich hoffnungslos. Doch Arthur ist Journalist und reist von Stadt zu Stadt. Er ist ruhelos und scheint nicht der Typ für eine feste Beziehung zu sein. Alice hat es wirklich nicht leicht und trotzdem versucht sie ihre Frau zu stehen und das Beste aus ihrer Situation zu machen. Arthur gefiel mir sehr gut. Er ist nicht der typische Superheld, sondern hat Ecken und Kanten. Er hat keine gute Beziehung zu seinem Vater und ist zwar gut, aber unglücklich in seinem Job. Die beiden begegnen sich auf einer Fotoausstellung von Alices Bruder und verabreden sich. Von da an verbringen sie viel Zeit miteinander und Arthur scheint sich ebenfalls in Alice zu verlieben und doch ist er nicht bereit für diese Liebe seine Wünsche und Träume aufzugeben. Toll sind auch die Nebendarsteller, wie z.B. Alices Mentor Claudio. Er ist ein typischer Frauenheld und lässt wirklich nichts anbrennen. Er flirtet mit seinen Azubis und ist ziemlich genervt von Alice, die so viele Fehler macht. Und doch versucht er das Beste aus Alice herauszuholen. Aber auch der Fall bringt interessante Personen mit sich: Die Tote Guilia Valenti scheint alles andere als eine weiße Weste zu haben und ihre Familie, die der High-Society angehört, trägt wohl einige schmutzige Familiengeheimnisse mit sich herum. Jeder Charakter in diesem Buch scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Schreibstil: Das Buch ist aus Sicht von Alice geschrieben, so dass man die Gefühle der Protagonistin hautnah miterlebt. All ihre Gedanken, Überlegungen und Träume werden genau beschrieben. Aber auch ihre Ängste und Unzulänglichkeiten bleiben nicht außen vor. Es ist sehr schön, einmal eine Heldin zu erleben, mit der man sich richtig identifizieren kann, da sie eigentlich die typische Frau von nebenan ist. Doch ich muss sagen, dass mich die Protagonistin manchmal auch genervt hat. Sie bekommt gesagt, dass sie vielleicht das Jahr wiederholen muss und anstatt sich so richtig in die Arbeit zu knien, versinkt sie in Selbstmitleid und macht einen doofen Fehler nach dem anderen. Um ehrlich zu sein, hätte ich Alice oftmals gern einen Tritt in den Hintern verpasst. Doch zum Ende hin, zeigt sie zum Glück noch einmal, dass in ihr mehr steckt, als ein kleines Dummchen. Besonders gelungen ist der Autorin, Alessia Gazzola, in meinen Augen die Darstellung des Falls von Guilia Valenti. Als Leser kann man zwar Alices Skepsis gut nachvollziehen, da man ja auch ihre Denkweise gut kennt, und trotzdem weiß man lange nicht, ob es ein Unfall, Selbstmord oder doch Mord war. Es werden immer wieder neue kleine Hinweise gegeben und Theorien aufgestellt und verworfen. Mancher Verdacht scheint sich zu erhärtet und doch gibt es die ein oder andere Wendung und ganz ehrlich, das Ende hat mich wirklich überrascht, denn erst da erfährt man, was wirklich passiert ist. Und dabei ist das Buch so geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will, bevor man nicht weiß, wie es endet und ob Alice recht gehabt hat. Sehr gut gefiel mir auch die Liebesgeschichte zwischen Alice und Arthur. Es gibt Momente, die einen zum seufzen bringen, Momente, die man selber gerne erleben möchte und doch ist alles nicht Friede Freude Eierkuchen. Die beiden sind einfach zu verschieden und jeder jagt seinen Träumen nach und dabei müssen sie sich entscheiden: Die eigenen Träume oder die frisch gewachte Liebe. Und da das Buch und die Liebesgeschichte alles andere als kitschig ist, ist die Entscheidung natürlich nicht so, wie man sich das als Leser vielleicht wünschen würde und doch ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Eine Lovestory wie aus dem Leben geschrieben und alles andere als übertrieben. Die Leseprobe am Ende des Buches gibt einen Ausblick auf die Fortsetzung und Alice Allevis neuen Fall. Sie hat mich richtig neugierig gemacht und da ich ja auch wissen möchte, was Alice noch alles anstellt, werde ich mir den 2. Teil sicher auch noch kaufen. Fazit: Ein wirklich unterhaltsamer Krimi, der nicht nur mit jeder Menge Spannung und Humor, sondern auch einer originellen, alles andere als perfekte Heldin aufwartet. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne von 5.

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  • Rezension zu "Mit Skalpell und Lippenstift" von Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

    Kerry

    29. July 2012 um 22:21

    Alice Allevi weiß genau, was sie beruflich in ihrem Leben machen will: Sie will unbedingt Rechtsmedizinerin werden. Ihr Medizinstudium hat sie bestanden und macht nunmehr ihre Facharztausbildung in der Rechtsmedizin. Mit ihr zusammen machen noch Ambra Negri della Valle und Lara Nardelli ihre Ausbildung zur Rechtsmedizinerin und alle drei buhlen um die Aufmerksamkeit von Claudio Conforti, der seine Ausbildung zum Facharzt der Rechtsmedizin fast beendet hat und der Schwarm sämtlicher weiblicher Institutsangestellter ist. Alice selbst geht eher planlos durchs Leben, teilt sich ihre Wohnung mit einer Austauschstudentin aus Japan und hat seit ziemlich genau drei Jahren keinen Partner mehr - mit anderen Worten, ihr Leben ist alles andere als glamourös. Während einer jährlichen Wohltätigkeitsveranstaltung (Anwesenheitspflicht) wird ein Todesfall gemeldet und Claudio macht sich umgehend, zusammen mit Alice und Ambra auf den Weg zur Leiche. In entsprechender Wohnung muss Alice feststellen, das sie die Tote, Giulia Valenti, kannte - erst einen Tag vorher hat sie die lebenslustige junge Frau kennengelernt. Bei der Autopsie wird festgestellt, dass die junge Frau an einem allergischen Schock gestorben ist. Die Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass es ein Unfall gewesen ist, doch Alice ist sich sicher, dass irgendwas an der Sache nicht stimmt und Giulia ermordet wurde. Doch mit ihrem Verdacht stößt sie überall nur auf taube Ohren. Doch das ist nicht das einzige, was Alice Sorgen macht. Sie ist nicht unbedingt eine brillante Studentin und da sie sich nicht sonderlich für die angebotenen Projekte des Instituts interessiert und auch ansonsten ziemlich schusselig ist, stellt ihr die stellvertretende Leiterin der Rechtsmedizin in Aussicht, dass sie das laufende Facharzt Jahr wiederholen muss, wenn sie nicht durch ein Projekt überzeugen kann. Alice hat noch 3 Monate Zeit sich zu beweisen, doch wie weiß sie noch nicht. Dann lernt sie bei einer Ausstellung ihres Bruders den Reisejournalisten Arthur Malcomess kennen und landet natürlich im nächsten Fettnäpfchen, das sich ihr in den Weg stellt. Wider erwartend werden die Beiden ein Paar, doch nach wie vor nagt der angebliche Mord an Guilia an ihr und auch die Gefahr, dass sie das Jahr wiederholen muss. Doch anstatt sich der Situation zu stellen, lässt sie sich weiter treiben und ermittelt auf eigene Faust, was mit Guilia passiert ist und kommt der Wahrheit näher, als gut für sie ist ... Was für ein herrlicher erfrischender Auftakt! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und abwechslungsreich in Szene gesetzt. Immer wieder erfährt der Leser auf der einen Seite etwas aus Alice Leben als angehende Rechtsmedizinerin und auf der anderen Seite auch herrliche Anekdoten aus ihrem Privatleben, sodass es nie langweilig wird, ihr durch die Geschichte zu folgen. Die Protagonisten selbst wird als sehr warmherzig, treu und hilfsbereit darstellt, andererseits scheint sie der größte Tollpatsch zu sein, der jemals einen Fuß in das rechtsmedizinische Institut gesetzt hast. Der Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, nicht so voll gepackt mit Action, wie es teils der Fall ist, sondern auf eine sehr locker-leicht sarkastische Art und Weise, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. Alles in allem ist Alice ein vielversprechende Protagonisten und auf weitere Bücher (Band 2: Herzversagen erscheint im Sommer 2013) der Autorin freue ich mich bereits jetzt.

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