Alex Adams White Horse

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Inhaltsangabe zu „White Horse“ von Alex Adams

Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Und ein uraltes Rätsel, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird. Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, "White Horse". Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der spurlos verschwindet und von dem sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt, macht sich Zoe auf die Suche. Wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von "White Horse" zu lüften?

An sich eine interessante Geschichte, aber der Schreibstil gefällt mir nicht - viel zu viele verschwurbelte Metaphern.

— Tichiro
Tichiro

Völlig abstrus und mit einer Fülle von unwichtigen Details, unter denen man die story suchen muss.

— kornmuhme
kornmuhme

Schöne, kurzweilige Geschichte ohne Besonderheiten.

— ChubbChubb
ChubbChubb

Für mich insgesamt ein fesselnder und origineller Endzeitroman, den ich nur weiterempfehlen kann.

— Darcy
Darcy

Nix Pferde und auch sicher kein Ponyhof.

— diepersephone
diepersephone

Gute Geschichte, aber ich habe keinen Zugang zur Protagonistin bekommen.

— Luiline
Luiline

Leider sehr zäh und zu unpersönliche Charaktere. Zu viel Zeitgespringe zwischen Damals und Jetzt vor allem zu den schlechtesten Zeitpunkten

— N9erz
N9erz

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    White Horse
    kornmuhme

    kornmuhme

    07. April 2017 um 20:05

    Inhalt: Der ist schnell erzählt: Junge Frau rennt durch entvölkertes Endzeitszenario auf der Suche nach ihrem Lover, von dem sie ein Kind erwartet. Sie begegnet: wenigen Menschen, Monstern und einem irren Schweizer, der einen bösen Bratz auf sie hat. Mit Happy End. Meinung: Zugegeben, die ersten 20-30 Seiten fand ich diese Geschichte noch recht spannend: Eine junge Frau setzt trotz widrigster Umstände ihren Weg fort zu ihrem Ziel: Ganz straight, ganz taff. Doch im weiteren Verlauf ändert sich an dieser Geschichte nicht viel. Die junge Frau rennt immer noch duch die Gegend, muss sich vor fiesem Wetter schützen, Nahrung und Schlafplätze suchen, Menschen mit Misstrauen begegnen ... und vor einem irren Schweizer flüchten. Leider ist es an dieser story einfach nicht mehr dran. Die Autorin verrennt sich auch permanent in der Beschreibung völlig nebensächtlicher Details. Hintergründe, z.B. wie es zu dem Krieg, den Wetterkatastrophen und den Mutationen kam, werden "mal eben" eingestreut, ohne näher daauf einzugehen. Wenn man aber doch schon ein Endzeitszenario erschafft, dann doch bitte logisch und durchdacht, zumindest wünsche ich mir ein stabiles Gerüst, auf dem der aktuelle Weltentwurf stehen kann. Ein Beispiel gefällig? Die Protagonistin reist seit Wochen zu Fuß durch Europa, die komplette Zivilisation ist zusammengebrochen, aber sie weiß (ja, sie weiß!!!), dass an einem bestimmten Tag eine Fähre von einem italienischen Hafen nach Piräus fährt. Ernsthaft??? Wieso sollte die noch fahren, noch dazu pünktlich??? Tatsache ist, das Schiff fährt ... Was mich ebenfalls an dem Bch gestört hat, ist die Erzählweise. Die Autorin springt abwechselnd von einem "Damals" zu einem "Jetzt". Der Erzählfluss wird dadurch extrem gestört, immer wieder wird der Leser dazu gezwungen, sich wieder neu zu orientieren und in den jeweiligen Zeitstrang hineinzufinden. Sehr schlimm fand ich dabei das "Damals", weil mir vieles unlogisch und wirr vorkam (inkl. dieser Pseudoliebesgeschichte). Wieso sucht die Frau einen Therapeuten anstatt die Polizei auf, wenn bei ihr eingebrochen wurde??? Die "Höhepunkte" der story waren dann dermaßen banal und klischeehaft, dass mir dafür echt die Worte fehlen! Fazit: Wirr, unlogisch, absurd, an den Haaren herbeigezogen, klischeehaft und langweilig. 1,5 von 5 Sternen (wegen des guten Anfangs)

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  • das gesamt bild passt

    White Horse
    dorothea84

    dorothea84

    01. May 2016 um 13:01

    Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Zoe weis einfach nicht was sie mit dem Gefäß tun soll. Als dann eine Seuche ausbricht, glaubt sie das Gefäß wäre die Ursache und gibt sich die Schuld daran. Zoe verliert alles, als ihr geliebter Nick sie verlässt und auf die Suche nach seinen Elter begibt, merkt sie das sie schwanger ist.  Man hat zwei Geschichten zum Preis von einer. Einmal erfährt man Stück für Stück wie alles begonnen hat. Gleichzeitig begleitet man Zoe auf die Suche nach Nick. Die Welt am Rande des Abgrundes wird sehr gut und realistisch beschrieben. Am Anfang dachte ich noch das Zoe sich das alles nur einbildet und wir in ihrere Fiktiven Welt bewegen. Doch so mehr man liest, desto genauer erfährt man warum alles passiert ist. Auch wozu der Mensch alles fähig ist. Am Ende wird es mir etwas zu abgehoben und manches ist sehr komisch gelöst worden. Aber das gesamte Bild, hat es keinen Abbruch getan. Eine Geschichte die auf jeden Fall keine leichte Kost ist und einen ganz schön zum Nachdenken bringt.

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  • Alte Idee, schön umgesetzt

    White Horse
    ChubbChubb

    ChubbChubb

    30. March 2016 um 13:39

    Alles fängt an mit einem Gefäß, dass Zoe auf einmal in ihrem Appartement findet. Mit dem Psychater Nick redet sie darüber, gibt das Gefäß aber als Traum aus und nicht als realen Gegenstand. Während des Gefäß weiter mysteriös bleibt, kommen sich Zoe und Nick langsam näher. Ein ungünstiger Zeitpunkt, denn es bricht die Seuche "WHite Horse" und ein Krieg aus. Monate später kämpft sich Zoe durch Europa, um das vermeidliche sichere Griechenland zu erreichen. Die Geschichte ist gut geschrieben und kann mit einigen Schockern und Wendungen aufwarten.  Die Charaktere sind sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Wie sich die Romanze zwischen Zoe und Nick entwickelt, fand ich sehr gut. Allerdings kann das Buch aus der Masse, der momentan zu Hauf erscheinenden Dystopien nicht hervorstechen. Außerdem ist die Wahl des Titel nicht gut. Die Seuche White Horse war für mich beim Lesen schon fast nebensächlich. Der Name wird auch nur ein paar mal erwähnt.

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  • Von Amerika nach Europa..

    White Horse
    BeckyHH

    BeckyHH

    18. August 2015 um 19:12

    Von Amerika nach Europa geht die Reise für die Hauptprotagonistin Zoe im Buch „White Horse“. Eine Seuche hat fast die gesamte Menschheit ausgelöscht und die die übrig sind, versuchen mit allen Mitteln zu überleben. Entsprechend düster ist die allgemeine Stimmung in dem Thriller von Alex Adams. Zoe ist mir schon sympathisch. Taff, direkt, mutig und voller Kampfgeist trotzt sie jeder Gefahr, wenn auch nicht ohne den ein oder anderen Kratzer. Ein Wunder, dass sie bei all dem Ärger und Hungerleiden ihr Kind dennoch austragen kann.   Erzählt wird immer aus der Sicht von Zoe, jedoch mit „Damals“ und „Jetzt“ gekennzeichneten Zeitsprüngen in Form von Kapitelüberschriften. Das ist eine willkommene Abwechslung und macht das Buch spannender. Jedoch habe ich das mit dem angeblich Seuchenauslösenden Gefäß nicht verstanden. War es nun das, oder doch eine Art Chemieunfall? Auch die Geschichte zwischen Nick und Zoe war nicht so tiefgründig, als dass ich das Liebesdrama zu hundert Prozent habe nachvollziehen können. Dafür gibt es leider Punktabzüge bei der Bewertung. Der Schreibstil hingegen hat mir hingegen sehr gefallen. Der Spannungslevel war immer sehr hoch, da der Strom der Ärgernisse einfach nicht abreißen wollte.   Wer sich eher auf die reine Geschichte, ohne viele Hintergründe zu Personen und Geschehnissen konzentrieren möchte, wird mit diesem Buch glücklich sein. Ansonsten würde ich sagen, ist es wie immer reine Geschmackssache. Ich selbst war aber eher mäßig begeistert. Copyright © 2015 by beckysworldofbooks.de

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  • Besser im Regal stehen lassen...

    White Horse
    Atmaris

    Atmaris

    26. June 2015 um 09:02

    White Horse erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes ist. Der Aufbau des Buches gibt dabei abwechselnd Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart unserer Protagonistin Zoe und beschreibt das Szenarium vom Ende der Zivilisation. Ist es eine Dystopie oder ein Endzeitroman? Ich bin mir nicht ganz sicher, die Leser von Goodreads scheinbar auch nicht: 72 sortieren es im Genre Dystopie ein, 68 ins Endzeit-Genre… Einigen wir uns darauf, dass es einfach beides in sich vereint. (Irgendwie ist ja auch jeder Endzeitroman irgendwie eine Dystopie, oder? :-D ) Zoe werden dabei unterschiedliche Charaktere zur Seite gestellt – In der Vergangenheit begegnen uns ihre Schwester, ihr Therapeut und Kindsvater Nick und später eine Militär-Freundin. In der Gegenwart haben wir „den Schweizer“, der Zoe verfolgt, und gegen Ende eine Frau die als „Medusa“ gefürchtet wird, jedoch eine reine Seele ist. Alle spielen eine gewisse Rolle in Zoe’s Leben und haben durchaus ihre Berechtigung im Buch – Immerhin wurde es damit ein wenig abwechslungsreicher.  Das Ende der Menschheit wird in diesem Buch durch eine Krankheit, die sogenannte White Horse, herbeigeführt – Dieser Erreger ist, natürlich, von dem Pharmaunternehmen entwickelt worden bei dem unsere Protagonistin arbeitet. White Horse wirkt bei jedem Mensch anders – manche bleiben menschlich, werden etwas deformiert oder ähnliches – andere hingegen, verlieren ihre Menschlichkeit und begeben sich Zombiemäßig auf die Jagd. Zoe mausert sich in diesem Buch von einer einfachen Putzfrau, die versucht Geld für ihr Studium zu sparen, zu einer Art Superheldin, die einfach alles und jeden überlebt. Nicht nur, dass sie immun gegen die Krankheit ist, nein, auch große Blutverluste und andere Verletzungen steckt sie einfach so weg – Und das in einer fortgeschrittenen Schwangerschaft – Das muss man erstmal schaffen, damit so viele Kerle zu überwältigen und den Monstern auszuweichen, die durch die Krankheit entstanden sind. Am Ende ihres langen und anstrengenden Weg findet Zoe wonach sie sucht und bekommt ihr Happy End. Ich hab mich ein wenig durch dieses Buch durchgequält, weil mir der Schreibstil einfach nicht gefallen hat. Es wird alles so ewig in die Länge gezogen, obwohl das Buch inhaltlich schon nach der Hälfte vorbei hätte sein können. Außerdem war mir Zoes Entwicklung zu krass – Und nicht nur das: So wirklich nachvollziehen, was an ihr so besonders ist, dass sie für das alles ausgewählt wurde, konnte ich auch nicht. Wie die Beziehung zwischen ihr und Nick zustande gekommen ist, ist mir auch nach dem Buch ein Rätsel geblieben. Auch halte ich die Wahrscheinlichkeit schwanger, zu Fuß von Italien in ein Dorf nördlich in Griechenland zu wandern und dann auch noch zufällig direkt Nicks Eltern zu finden, für sehr gering und glaube, dass man das Ganze auch etwas realistischer hätte beschreiben können. So wirkt das Ganze doch mehr gewollt, als gekonnt. Bei der Geschichte des Schweizers konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln… Wie kommt man denn auf so eine Idee??? Eine komplette Geschlechtsumwandlung nur durch eine Krankheit?! Das war schon sehr abgespact… Nachdem ich noch einmal so darüber nachgedacht habe, muss ich glaub ich meine Bewertung von ursprünglich 3 Sternen auch revidieren. Ich habe das Buch eigentlich nur beendet, weil ich wissen wollte, was es mit der Krankheit auf sich hat (da wird erst sehr spät im Buch genauer drauf eingegangen) und weil ich mir immer wieder dachte „da kommt noch was“… Leider kam da nichts mehr. Deswegen kann ich abschließend tatsächlich nur einen Stern vergeben. Es hat mir weder sprachlich noch inhaltlich gefallen, obwohl ich es beendet habe. Die Geschichte wirkt auf mich irgendwie noch nicht ganz ausgereift und nicht bis zum Ende durchdacht. Das drumherum war mir zu viel und zu wenig wurde sich auf das Wesentliche beschränkt. Die Protagonistin hat plötzlich Fähigkeiten wo man einfach nicht weiß woher sie kommen – Ist es einfach nur Überlebensinstinkt oder wie kann sich eine einfache Putzfrau plötzlich so durchsetzen und alles überleben? Hat sie vielleicht selbst die Krankheit und wurde dadurch zu einer Art „Superwoman“? Und wieso musste man noch irgendwie ein Happy End basteln?

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  • Rezension zu "White Horse" von Alex Adams

    White Horse
    Darcy

    Darcy

    19. June 2015 um 01:40

    "White Horse" ist ein Endzeitroman, geschrieben von der neuseeländischen Autorin Alex Adams, aus dem Jahr 2012. Der dritte Weltkrieg zwischen Amerika und China, in dem es um gefährliche neuartige Wetterwaffen ging, und ein Virus, genannt "White Horse", haben beinahe die gesamte Menschheit ausgelöscht und die Zivilisation zerstört. Nur Wenige sind gegen White Horse immun und Menschen geblieben, der Rest der Überlebenden hat sich aufgrund durch die Seuche hervorgerufener Genveränderungen in furchtbare Monster verwandelt. Die Geschichte ist geschildert aus der Sicht der Protagonistin Zoe, einer 30-jährigen Amerikanerin, die sich zunächst im einstmaligen Italien befindet. Sie macht sich dann auf den Weg nach Griechenland, da sie hofft, dort ihren geliebten Nick wiederzutreffen. Dr. Nick Rose war Zoes Psychotherapeut, bevor sie sich ihre Gefühle füreinander gestanden. Jedoch verlässt er sie bald darauf, um in seinem griechischen Heimatdorf nach seinen Eltern zu sehen. Auf dem Weg in die italienische Hafenstadt Brindisi lernt Zoe den grausamen und skrupellosen "Schweizer" kennen, der ebenfalls die Seuche überlebt hat, er verfolgt sie von nun an. Es wird abwechselnd über die aktuelle Situation und Handlung im "Jetzt" und über den Ausbruch von White Horse und den Verlauf des Weltuntergangs berichtet. Damals fand Zoe ein uralt aussehendes Tongefäß in ihrer Wohnung und konnte sich nicht erklären, wie dieses dorthin gekommen war. Kurz nachdem sie dieses Gefäß zerbrochen hatte, nahm die Ausbreitung der Seuche ihren Anfang und das Unheil seinen Lauf. Die Hauptfigur Zoe fand ich sehr sympathisch, ich konnte ihr Handeln wie auch ihre Gedanken und Emotionen sehr gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Besonders hat mir an ihr gefallen, dass sie trotz der vielen Tode und Verluste, die sie erlebt, um die Toten trauert und unbedingt versucht, ihre Menschlichkeit zu bewahren. So begibt sie sich zum Beispiel selbst in Gefahr, als sie zu Beginn des Buches das blinde Mädchen Lisa vor dem Missbrauch durch dessen Vater und Onkel rettet. Außerdem hat Zoe Angst vor der Zukunft, da sie sich um ihr ungeborenes Kind sorgt, welches in eine vollkommen unwirtliche Welt hineingeboren werden wird. Auf der anderen Seite fand ich es schade, dass Zoes verstorbener Ehemann Sam nur ein paar Mal am Rande erwähnt wird, sodass der Leser diesen Teil ihrer Biografie schnell wieder vergisst. Meiner Meinung nach hätte die Bedeutung von Sams Tod für Zoes emotionalen Zustand, ihre aktuelle Lage etc. etwas besser dargestellt werden können. Das gleiche gilt für die Hintergründe zu Zoes Persönlichkeit bzw. ihren Charaktereigenschaften. Ihre Wohnung ist zum Beispiel durch ein aufwendiges System von Schlössern und anderen Sicherheitsvorkehrungen abgesichert, die Ursache für Zoes gesteigertes Bedürfnis für Sicherheit bleibt aber unklar. Weiterhin haben mir die Anspielungen auf die griechischen Mythen von der Büchse der Pandora und Medusa in "White Horse" gut gefallen. Adams' Schreibstil ist auf jeden Fall sehr bildhaft - manchmal wirkte er auf mich etwas übertrieben und bemüht. Allerdings werden auf diese Weise die beschriebenen Stimmungen und Szenen dem Leser sehr gut übermittelt. Aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau, denke ich. Insgesamt handelt es sich, meiner Meinung nach, bei "White Horse" um einen fesselnden und originellen Endzeitroman, den es sich eindeutig zu lesen lohnt! Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und darüber hinaus gibt es am Ende noch einmal ein paar unerwartete und interessante Wendungen und Enthüllungen.

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  • White Horse

    White Horse
    thebookpassion

    thebookpassion

    28. April 2015 um 23:44

    Die Welt wie wir sie kannten gibt es nicht mehr. Der 4. Weltkrieg und eine gefährliche Seuche haben die Menschen fast vollkommen ausgelöscht. Nur noch wenige Menschen leben und sie führen ein hoffnungsloses und düsteres Leben in dem man so schnell seine Menschlichkeit verliert. Doch Zoe weigert sich ihre Menschlichkeit aufzugeben und so macht sie sich auf die Suche, denn der Vater ihres ungeborenen Kindes ist verschwunden. Doch hat Zoe etwas mit dem Ausbruch der Seuche zu tun oder weiß sie Bescheid, wer diese Seuche auf die Menschen losgelassen hat? ,,White Horse“ ist ein düsterer und vor allem realistisch wirkender Endzeitroman. Alex Adam hat jedoch das Rad nicht neu erfunden und so beruht der Roman vor allem auf soliden und weniger innovativen Ideen, dennoch konnte mich der Roman aufgrund der tollen und düsteren Atmosphäre packen. Der Roman ist eindeutig nicht für zarte Gemüter, denn die brutalen Szenen werden nicht beschönigt sondern gnadenlos geschildert. Der Roman ist in kurze und knappe Kapitel unterteilt und die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Zeitformen geschildert. Zum einen aus der Vergangenheit, dort erfährt man z.B. wie es zu dem Virus kam und wie er sich ausgebreitet hat und zum anderen aus der Gegenwart, in der Gegenwart dreht sich alles um den Überlebenskampf von Zoe. Man erlebt alles Hautnahe mit, da sich die Autorin für die Ich-Perspektive entschieden hat und so muss man sich beispielsweise mit den Gewissenskonflikten von Zoe auseinander setzte. Ich konnte so die Gedankengänge von Zoe super nachvollziehen und auch der Überlebenskampf wirkte durch die gewählte Perspektive noch wesentlich eindringlicher und verzweifelter. Der bildliche und dennoch kurze und prägnante Schreibstil passt perfekt zu der Thematik des Romans und so wirken die stellenweise abgehakten Sätze auf keinen Fall fehl am Platz, sondern unterstützen die Atmosphäre noch zusätzlich. Von Anfang an war mir die Protagonistin sehr sympathisch. Sie ist der Dreh und Angel Punkt der Geschichte. Sie ist jedoch wesentlich älter als erwartet, dies finde ich jedoch durchaus positiv, da es mal wieder ganz erfrischend war über keine 17 Jährige Protagonistin zu lesen. Zoe handelt die ganze Zeit nachvollziehbar und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Sie besitzt ein starkes Durchhaltevermögen und sie ist bereit in gefährlichen Situationen zu handeln. Zoe versucht sich ihre Menschlichkeit zu bewahren und fragt sich daher oft, was moralisch wirklich vertretbar ist oder ob diese oder jene Handlung sie zu einem Tier macht. Die Nebencharaktere bleiben leider etwas blass, man merkt einfach, dass sich die Autorin vor allem Mühe bei der Ausarbeitung von Zoes Figur gegeben hat. So ist der Schweizer, der vermeintliche Bösewicht, ein absoluter Klischee Antagonist und bleibt fast bis zu Ende hin ziemlich blass. Durch die tolle Auflösung am Ende hin bekam die Figur des Schweizers jedoch noch etwas Farbe und Tiefe. Alles in allem konnte mich der Roman wirklich überzeugen. Die düstere Atmosphäre und die realistisch wirkenden Gegebenheit haben mich zum Nachdenken angeregt. Auch die Protagonisten Zoe konnte mich begeistern. Ich finde es nur etwas schade, dass die Nebencharaktere etwas zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Nix Pferde und auch sicher kein Ponyhof.

    White Horse
    diepersephone

    diepersephone

    04. April 2015 um 23:07

    Dieser postapokalyptische Roman ist düster, trübsinnig, tragisch, traurig, hoffnungslos desprämierend und brutal. Aber auch von solch lyrischer Erzählweise, kreativen Bildern, spannender Wendungen und interessanten Figuren, dass es Spaß macht sich immer tiefer in dieses düstere Loch hineinzubegeben das dieses Buch in einem hinterlässt.

  • Grandios

    White Horse
    Line1984

    Line1984

    Klappentext: Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Und ein uraltes Rätsel, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird … Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der spurlos verschwindet und von dem sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt, macht sich Zoe auf die Suche – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Der erste Satz: Es ist so: Mein Therapeut soll nicht denken, das ich verrückt bin. Meine Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut. Ich lese wahnsinnig gerne Dystopien und konnte es daher kaum erwarten mit den lesen zu beginnen. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes und macht somit auch dieses Buch zu etwas besonderes. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft so das man sich die zerstörte Welt richtig gut vorstellen kann. Mein Kopfkino lief während des Lesens auf Hochtouren, man kann nichts dagegen tun, es war als liefe ein Film vor meinen inneren Auge ab. Der Erzählstil wechselte immer zwischen der jetzigen Zeit der zerstörten Welt und der Zeit als die Welt noch so war wie wir sie kennen. Das fand ich richtig gut den gerade dadurch bekommt der Leser einen richtig guten Überblick. Ein weiteren Pluspunkt bekommt diese Dystopie von mir da sie völlig anders ist als alle gängigen Bücher dieses Genres. Ich habe in letzter Zeit einige Dystopien gelesen und ich muss ehrlich sein mit jedem Buch welches ich las kamen mir die Zweifel. Warum? Das ist ganz einfach ständig geht es immer nur um eine Herzzerreißende Liebesgeschichte, die Dystopie gerät in den Hintergrund und was hat man dann? Eine Liebesgeschichte, mit Fantasyelementen die in einer zerstörten Welt spielt. Klar lese ich das auch mal gerne aber auf Dauer? Nein Danke! Das ist halt das besondere an diesem Buch! Hier geht es um eine unfassbar starke Protagonistin die sich und ihr ungeborenen schützt. Die sich auf eine gefährliche und brutale Reise begibt um den Vater ihres Kindes zu finden. Zoe gelingt es auch in dieser Zeit, in der viele Menschen vergessen haben sich wie Menschen zu benehmen, ihre Menschlichkeit zu bewahren. Sie setzt sich für andere ein und tut alles um sie zu schützten. Ich habe dieses Buch quasi inhaliert, selten konnte mich ein Buch mehr in seinen Bann ziehen. Ich bin restlos begeistert. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, aber besonders Leser des Genres sind mit diesem Buch bestens bedient! Schon jetzt bin ich sehr gespannt auf die weiteren Werke dieser Autorin! Das Cover: Dieses Cover ist wirklich atemberaubend, es fiel mir sofort auf. Es zieht jeden Blick auf sich, mir gefällt es richtig gut! Fazit: Mit White Horse ist der Autorin eine spannungsgeladene und atemberaubende Dystopie gelungen, die durch ihre starke Hauptprotagonistin und durch geschickte Wendungen den Leser bis zur letzten Seite fesseln kann! Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne, ganz klare Leseempfehlung!

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  • White Horse von Alex Adams

    White Horse
    yullana

    yullana

    Kurzbeschreibung lt. Piper Dies ist die Legende vom Ende unserer Welt – und unserer Zukunft danach! Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Und ein uraltes Rätsel, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird… Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der spurlos verschwindet und von dem sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt, macht sich Zoe auf die Suche – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Die Grundidee der Handlung Die Amerikanerin Zoe kommt eines Tages von ihrer Arbeit nach Hause und findet in der Stille ihrer Wohnung einen verschlossenen Tonkrug. Laut Sicherheitsdienst hat niemand etwas für Sie abgegeben. Sie bekommt Angst wegen dem Ding, vertraut niemanden und beginnt wegen dem Ganzen eine Therapie. Kurz darauf werden ihre Freunde und Nachbarn plötzlich schwer krank... Die Seuche "White Horse" bricht erst Monate später aus. Zoe hat überlebt und kämpft sich durch ein verlassenes Europa, auf der Suche nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes. Sie bleibt nie allein und die Seuche ist nicht das Schlimmste wovor sie Angst haben muss. Eine Welt, die durch eine außer Kontrolle geratene Entwicklung von Mikroorganismen zur Krebsbekämpfung entvölkert ist. Verbleiben tun nur wenige immune Überlebende und die restliche Bevölkerung ist zu Monstern mutiert - kennen wir das nicht schon aus: "I am Legend"??? Stil, Sprache und Aufmachung Die Geschichte wird aus der Sicht der dreißigjährigen Zoe in zwei verschiedene Zeitstränge parallel geschildert. Diese sind Rückblenden von der Gegenwart in die Vergangenheit. Es geht immer im gleichen Rhythmus, von der Vergangenheit in die Gegenwart. Die einzelnen Abschnitte sind jeweils mit "Damals" und "Jetzt" abgegrenzt. "White Horse" ist etwas verwirrend zu lesen. Die Jetzt-Ebene spielt in Europa, in Rückblenden wird Zoes Leben vor der Seuche bis zu ihrem Ausbruch näher beschrieben. Die Rückblenden sind jedoch nicht immer chronologisch angeordnet, was die Zuordnung weiter erschwert. Sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart waren für mich unglaublich fesselnd. Die Autorin wirft immer wieder kleine Krümel an Informationen ein und hat mich bis zu den letzten Kapiteln zappeln lassen, dass Ende habe ich so echt nicht kommen sehen. Auch der Schreibstil gefiel mir hier sehr gut. Es wurde bildlich geschrieben, und das hat eine noch schönere Atmosphäre geschaffen. Passend zu einer heruntergekommenen Zivilisation, wird es oft vulgär und gewaltsam. Einige Logikfehler sind auch dabei: Wie genau der Krug in die Wohnung gekommen ist, bleibt unklar. Eigentlich erscheint es unmöglich, der Krug ist wie durch Zauberhand dort erschienen und bringt das verderben mit sich. Die Aufmachung des Buches ist wunderbar gewählt worden, schön Düster und Geheimnisvoll. Man erkennt auf dem Cover nicht, worum es in dem Buch geht und der Titel sagte mir persönlich auch nichts über dessen Inhalt. Muss ja auch nicht immer so transparent sein. Figuren Mit der Hauptdarstellerin konnte ich mich nicht so ganz anfreunden. Zoe ist extrem gefühlsarm, distanziert und hatte vor der Seuche praktisch kein Leben. Insgesamt hat sie keine ausgeprägte Persönlichkeit und benimmt sich stellenweise unglaublich naiv. Doch seit dem die Seuche gewütet hat, verändert sie sich rapide; folgt plötzlich einem Kerl, den Sie liebt und der sie geschwängert hat. Was soll das? Ich meine: Sie bringt sich und ihr ungeborenes Kind in Lebensgefahr, weiß nicht ob der Kerl noch lebt, will ihn aber um jeden Preis finden. Außerdem fehlt es der Liebesgeschichte an Leidenschaft - Nick ist und bleibt mir viel zu fremd. Trotz all diesen Umstellungen schafft es die Hauptprotagonistin Zoe, sich ihre Menschlichkeit zu bewahren und daran festzuhalten. Im Allgemeinen sind die Protagonisten in dieser Geschichte nicht langweilig oder eintönig, der Leser bekommt hier viele Facetten und Veränderungen einer Person in sehr schwierigen Zeit geboten. Der Schweizer blieb mir die ganze Zeit eine sehr rätselhafte und bösartige Figur. Von allein bin ich nicht hinter "sein" Geheimnis gekommen! Fazit - Bewertung: 3,5 Sterne Mit "White Horse" hat Alex Adams einen brutalen Roman in einer finsteren Welt ohne Hoffnung erschaffen. So blutig hätte ich das Buch eigentlich gar nicht erwartet. Beim Lesen habe ich mir ein paar mehr Hintergründe zur Seuche und dem erwähnten Krieg gewünscht. Ein Happy End nach grausamer Geschichte, war wirklich dringend nötig. Für mich ist die Geschichte abgeschlossen, bin aber gespannt was im Folgeband passiert, denn eigentlich könnte die Geschichte hiermit abgeschlossen sein. Insgesamt war ich leider nicht so angetan von den fehlenden Informationen, daher vergebe ich nur 3,5 von 5 Sternen.

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    tragalibros

    tragalibros

    07. January 2015 um 09:49
  • Ein Virus der die Welt zerstört - White Horse

    White Horse
    N9erz

    N9erz

    29. December 2014 um 21:09

    Das ich apokalyptische Romane (egal ob Virus oder Zombies) gerne mag kann man eventuell schon mitbekommen haben. Darum dürfen solche Bücher auch immer wieder liebend gerne mit offenen Armen bei mir einziehen. Doch nicht jede Apokalypse scheint nervenaufreibend zu sein. Zumindest nicht im besten Sinne. ----- Zoe wacht eines Tages auf und entdeckt in ihrer Wohnung ein mysteriöses Gefäß. Sie weiß nicht, wie es dort hingekommen ist geschweige denn wer es dort hingestellt haben könnte. Es gibt weder Einbruchsspuren noch hat jemand anderer die Schlüssel zu ihrer Wohnung. Aus Panik will sie den Behälter nicht öffnen, doch kurz darauf passieren merkwürdige Dinge. Die Menschen beginnen einfach so an mysteriösen Krankheiten zu sterben und auch die Tierwelt verhält sich komisch. Das ganze führt zu einer Apokalypse, die beinahe die gesamte Welt zerstört. Doch Zoe muss sich auf eine Reise machen, denn sie ist schwanger und will ihr Kind beschützen vor dem White Horse Virus. ----- Wie schon gesagt, ich mag solche Virus-Die-ganze-Welt-geht-unter Geschichten eigentlich. Aber eben nur eigentlich scheinbar, denn mit "White Horse" bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Es hat mich Nerven und Stunden gekostet dieses Buch fertig zu lesen, mehrere Male war ich kurz vor dem Abbruch. Aber ich hasse beinahe nichts so sehr wie ein abgebrochenes Buch. Aber eines nach dem Anderen. Zuerst beginnt das Ganze ja noch ganz in Ordnung. Eine mysteriöse Geschichte um ein Gefäß, ein bisschen persönliche Note rund um Zoe und ihre n Psychiater. Man kann durchaus gutes von dem Buch erwarten. Die Geschichte switcht dabei immer wieder zwischen zwei Zeitsträngen herum. Einmal erlebt man die Vorgeschichte zum Ausbruch des Virus (mit Damals betitelt) und dann auch noch die Reise von Zoe zu ihrem vorerst unbekannten Ziel (Jetzt). Eigeneltich eine ganz gut Idee, die mir aber immer mehr den Spaß an dem Buch genommen hat. Den scheinbar scheinen sich die spannenden Phasen im Damals und Jetzt irgendwie genau abzuwechseln. Das wäre ja grundsätzlich nicht verkehrt, wenn dann nicht immer wenn irgendwo gerade ein wenig Spannung aufkommen würde in die andere Zeit gewechsels würde. Scheinbar um die wenigen Spannungsmomente noch weiter hinzuziehen. Denn die Zeitsprünge werden dann immer kürzer, der Fortschritt der spannenden Teilgeschichte langsamer, dafür darf man sich in der anderen Zeit tot lesen. Immer wieder will man gerade wissen wie es jetzt weitergeht, ob irgendjemand in Gefahr ist - Zeitsprung. Auf Dauer wird das immens anstrengend, weil man einfach immer wieder in seinem Adrenalinstoß (der auch nicht gerade so heftig ist) gedämpft wird. Es war ein bisschen so, wie wenn in einer der besten Szenen eines Filmes mitten drinnen plötzlich auf die Werbung umgeschalten wird. Einfach nur nervtötend. Was dabei noch dazu kommt. Ich hatte immer das Gefühl, weil mir alles schon etwas auf die Nerven gegangen ist, dass es sich noch mehr dahin zieht. Ich habe etwa 20 Seiten gelesen und hatte vom Zeitgefühl irgendwie die Einbildung das mussten mindestens 100 Seiten sein. Einfach weil es mich nicht fesseln konnte. Damit kam mir das Buch immer länger und länger vor. Außerdem konnte ich mit dem Hauptcharakter Zoe überhaupt nicht warm werden. Irgendwas hatte sie and sich, dass ich sie bis jetzt nicht leiden kann. Somit hatte ich ihre Gefahrenberichte auch noch mit einem "Wurschtigkeitsfaktor" gelesen, der dem Buch auch nicht gerade zum Besten geholfen hat. Leider für mich wirklich ein Flop, der mit nicht nur einiges an Zeit gekostet hat, sondern auch vorerst Mal meinen Durst nach Apokalypse gestillt hat. Das muss die erste Hälfte von Staffel fünft von Walking Dead am Wochenende erst mal wieder gut machen.

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  • Eine anspruchsvolle Dystopie für Fans von Justin Cronin

    White Horse
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    22. December 2014 um 16:10

    Autor/in Alex Adams wurde in Auckland, Neuseeland, geboren und lebte in Australien und Griechenland, bevor sie nach Portland, Oregon, auswanderte. »White Horse« ist ihr erster Roman.  Klappentext Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Und ein uraltes Rätsel, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird … Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der spurlos verschwindet und von dem sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt, macht sich Zoe auf die Suche – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Meine Meinung Ich hatte eigentlich keine so großen Ansprüche an White Horse. Das Taschenbuch ist eine Neuauflage des 2012 erschienen Buches. Ich fand das Cover und den Klappentext des Taschenbuches ansprechend und wollte das Buch daher gerne lesen. Ich muss sagen White Horse hat mich wirklich voll erwischt. Das Cover ist gruselig finde ich. Farbe und Motiv sind geheimnisvoll. Ich finde das Taschenbuch Cover viel passender als die ältere Version aus 2012. Der Schreibstil war am Anfang die größte Herausforderung für mich. Viele verschachtelte Sätze, komplizierte Wörter und undurchsichtige Handlungen. Aber man wird für sein Durchalten belohnt. Die Autorin wechselt in den Kapiteln zwischen den Protagonisten aber vor allem zwischen Heute und Damals. Das verwirrt, weil man immer denkt mit der Protagonistin ist was nicht in Ordnung. Aber je weiter man in die Geschichte vordringt desto spannender wird es für den Leser.  Grob erzählt geht es in White Horse um Zoe. Ihr Leben ist wirklich etwas schwierig, da möchte ich nicht spoilern. Aber ich kann sagen, plötzlich steht ein Gefäß in ihrer Wohnung dass es vorher nicht gab und ihr Leben dreht sich von diesem Moment an um dieses Gefäß. Was ist darin? Woher kommt es? Warum steht es bei ihr? Und dann ist da noch die Tatsache, dass es die Welt und ihre Bewohner nicht mehr so gibt wie heute. "Monster" schleichen umher, aber sie muss überleben. Und um den Kampf um Leben und Tod geht es. "White Horse" geht um. Also alles in allem viele verschiedene Handlungsstränge, die aber alle ein überraschendes Ende nehmen. Grundidee und Umsetzung gefallen mir ausgesprochen gut. Ich habe selten eine so anspruchsvolle und düstere Dystopie gelesen. Sowohl die Geheimnisse als auch die Erfahrungen von Zoe haben mich bis zum Ende gefesselt. Hin und wieder ist es etwas brutal, aber nicht zu sehr. Ich kann dieses Buch den Fans von "Die Zwölf" ans Herz legen, "White Horse" ist ebenso anspruchsvoll und düster.  Zoe ist eine echt starke Protagonistin, sie hat große Probleme mit sich selbst und auch mit der Wahrnehmung wie ich finde. Aber dennoch schlägt sie sich wahnsinnig gut, sie ist kämpferisch und lässt niemanden zurück. Sie scheut keine Gefahr, aber klug ist sie nicht finde ich.  Keine leichte Kost, aber eine interessante Geschichte. Die Fortsetzung ist wohl geplant, aber ich konnte keine genauen Hinweise darauf finden wann die weiteren Teile erscheinen. Denn "White Horse" ist eigentlich eine Trilogie. Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen.  Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.  Fazit   Eine anspruchsvolle Dystopie für Fans von Justin Cronin.    Bewertung Cover: 5/6 Schreibstil: 3/6 Inhalt: 6/6 Grundidee und Umsetzung: 5/6 Protagonisten: 5/6 Gesamtpunktzahl: 24 Punkte von 30 Punkten

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  • Rezension "White Horse"

    White Horse
    Luiline

    Luiline

    09. December 2014 um 15:58

    Inhalt: Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Gefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, "White Horse". Unzählige Menschen sterben und das Ende der Welt scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren Geliebten Nick, der nach Griechenland zu seiner Familie gereist ist und von dem Zoe schwanger ist. Auf sich allein gestellt macht sie sich auf die Suche nach ihm. Wird sie das Geheimnis von "White Horse" lösen? Cover: Das Cover gefällt mir gut und spricht mich an. Die UK-Ausgabe gefällt mir allerdings etwas besser. Meine Meinung: Als ich das Buch beendet hatte, war ich sehr unschlüssig bezüglich meiner Meinung über das Buch. Zunächst lässt sich sagen, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Zoe geschrieben ist. Man sollte meinen, dass man dadurch einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt bekommt und der Protagonistin sehr nahe steht. Dies war bei mir leider nicht der Fall. Ich habe keinen wirklichen Zugang zu ihr gefunden und konnte dementsprechend nicht so richtig mit fiebern. Es gibt außerdem zwei Erzählzeiten - Damals und Jetzt. Mal sind es nur kurze Abschnitte und manchmal geht ein Abschnitt über mehrere Seiten. Damals: Man erfährt wie Zoe vor dem Ausbruch der Seuche gelebt hat und wie es zu dem Ausbruch kam. Jetzt: Die Geschichte setzt an, als Zoe sich in Italien aufhält und auf dem Weg nach Griechenland ist um ihren Geliebten Nick zu suchen. Die Zeitsprünge haben mir gut gefallen und sie waren auch nicht verwirrend. Allerdings hat man immer nur bruchstückhaft Details über Zoe erfahren und das ist auch der Grund warum sie für mich nicht greifbar war. Ihr Schicksal hat mich an manchen Stellen einfach nicht berührt. Manche Stellen sind sehr brutal beschrieben und kommen für den Leser überraschend. Generell gab es häufig Stellen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und die mich auch verwirrt haben. Der Anfang zieht sich doch etwas in die Länge, aber ab der Hälfte wurde es sehr spannend und rasant. Gerade durch den Zeitenwechsel hat die Geschichte an Dynamik bekommen. Ständig ist etwas neues passiert und vor allem das Ende hat nochmal alles verändert und mich auch dazu bewogen dem Buch noch einen halben Stern mehr zu geben. Fazit: Es ist meiner Meinung nach eine gelungene Dystopie, aber sie ist nicht herausragend. Es gibt viele andere Dystopien die mir viel besser gefallen haben. Ich denke ich werde das Buch irgendwann nochmal lesen, denn ich habe das Gefühl. dass man beim zweiten Mal auch ganz andere Details achten kann und die Geschichte dann vielleicht auch an manchen Stellen logischer ist. Daher bekommt "White Horse" von mir 3 von 5 Sternen!

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  • Rezension " White Horse "

    White Horse
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    06. December 2014 um 11:48

    White Horse wird aus der Sicht der dreißigjährigen Zoe in zwei verschiedene Zeitstränge parallel geschildert. Einmal im Damals und im Jetzt. Es beginnt mit einer unerklärlichen Magen- Darm - Krankheit gegen die die Wissenschaft kein Mittel hat. Im Damals erleben wir wie es zum Ausbruch der Seuche gekommen ist, an deren Verbreitung Zoe nicht ganz unschuldig ist. Immer mehr erkranken und viele Menschen sterben daran. Auch von Zoe sterben Freunde genauso wie auch ihre Eltern daran erkranken. Im Jetzt gehen wir mit Zoe auf die Suche nach den Vater ihres Babys. Dieser wollte noch mal seine Eltern sehen und reiste nach Griechenland. Sie schlägt sich nun durch eine tote, unfreundliche Landschaft auf der Suche nach ihrem Liebsten, dabei versucht sie immer ihre Menschlichkeit zu bewahren. Am Anfang fand ich es sehr verwirrend immer in den zwei Zeiten hin und her zu springen. Fand mich aber bald rein. Leider verlor das Buch in der Mitte seine Spannung und es zog sich leicht hin. Dies wurde aber zum Ende wieder besser und ich wollt es nicht aus der Hand legen. Das Buch hat in sich ein Ende - aber man weis nicht wie es weiter geht. Also warte ich auf die Fortsetzung.....

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  • Dystopie ohne Emotionen

    White Horse
    Miia

    Miia

    Inhalt: Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Ein uraltes Geheimnis, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird … Dies ist die Legende vom Ende unserer Welt – und unserer Zukunft danach. Fesselnd erzählt in Vor- und Rückblenden, wurde »White Horse« über Nacht zum Bestseller. Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Denn als Zoe den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der verschwunden ist. Und sie stellt fest, dass sie von ihm schwanger ist. Auf sich allein gestellt, zählen für Zoe bald nur noch zwei Dinge – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Und wie kann sie ihr ungeborenes Kind in einer Welt beschützen, die dem Tod geweiht ist? Meine Meinung: ich habe mich sooooo auf dieses Buch gefreut und wollte es unbedingt lesen, weil ich der Meinung bin, dass sich die Geschichte sehr gut anhört. Die ersten 30% haben mich auch total gefesselt, weil man halt so langsam erfährt, was die Seuche tut und was für ein Mensch Zoe ist. Aber leider wird das Potential der Idee überhaupt nicht genutzt. Ich möchte nicht zu tief ins Detail gehen, weil ich Leuten den Spaß nicht verderben will, die dieses Buch doch noch lesen wollen. Aber leider hat das Buch viele unlogische Stellen. Man wartet und wartet eigentlich auf die große Auflösung. Das Ende kann man eigentlich erwarten und man wartet irgendwie nur darauf, dass einfach mal aufgelöst wird z.B. was jetzt nun das Gefäß für eine Rolle gespielt hat, bzw. eher wie genau die Seuche ausgelöst wurde. Man erhält zwar kleine Informationen, die auf den ersten Blick auch logisch erscheinen, aber wenn man drüber nachdenkt, merkt man halt, dass man einfach zu wenig Erklärungen bekommt. Mir reicht dies für ein gutes Buch nicht. Ich will verstehen, nachvollziehen und mitfühlen. Da ich aber hier gar nicht verstanden habe, warum und wie das Ganze zustande gekommen ist, kann ich auch nicht nachvollziehen und mitfühlen. Auch finde ich den Schreibstil nicht gelungen. Alles wird nur sehr oberflächlich und grundlegend erklärt. Zoe hat schon so viele Freunde verloren und dennoch schließt sie immer jeden gleich in ihr Herz. Für mich hat selbst Zoe wenig tiefe Charakterzüge. Ihre Gedanken sind mir zu einseitig und unemotional. Die Liebesgeschichte ist mir viel zu flach - Nick bleibt einem viel zu fremd. Insgesamt hat mich das Buch einfach nicht berührt. Wirklich schade, weil die Idee gut war. Mein Fazit: Eine tolle Idee, die aber absolut falsch, emotionslos und sehr oberflächlich umgesetzt wurde. Viele Logikfehler, die einem den Lesespaß nehmen. Schade - nur 1 Stern!

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    N9erz

    N9erz

    06. December 2014 um 09:46
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