White Horse

von Alex Adams 
3,6 Sterne bei179 Bewertungen
White Horse
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (111):
Elisabeth_Sophies avatar

Echt spannend und eine gute Geschichte hinter dem wunderbaren Schreibstil. Zum Teil jedoch etwas zu langatmig

Kritisch (28):
Waldi236s avatar

Viel zu langatmig, unrealistisch und ohne Spannung. Für mich ein absoluter Flop

Alle 179 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "White Horse"

Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Und ein uraltes Rätsel, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird. Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, "White Horse". Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der spurlos verschwindet und von dem sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt, macht sich Zoe auf die Suche. Wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von "White Horse" zu lüften?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492280099
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:10.11.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.04.2012 bei Blackstone Audio Inc erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Calipas avatar
    Calipavor einem Jahr
    Kurzmeinung: intensiv werden hier Beziehung, Bindungen, Gedanken und Gefühle benannt und aufgefasst.
    White Horse

    Durchaus kennen wir viele der beschriebenen Dinge schon längst aus Serien, Filmen, Games & co. Auch wenn Alex Adams es nicht geschafft hat das Rad neu zu erfinden, bringt „White Horse“ eine spannende Geschichte die eben nicht nur dem abschlachten von Untoten entgegen tritt. Während die Welt im Wandel ist und eine Seuche die Schuld daran trägt, wird diese allerdings nur als großer Schirm über die Geschichte gespannt. Viel intensiver werden hier Beziehung, Bindungen, Gedanken und Gefühle benannt und aufgefasst. Intensive Augenblicke werden leider meiner Meinung nach, zu schnell eingeleitet und zum Höhepunkt getrieben. Somit bleiben offene Fragen bestehen auf dessen Antwort man leider vergeblich wartet. Nichts desto Trotz mag ich den Schreibstil von Adams und die Charaktere die sie erschafft. Wenn auch viele Punkte uns durch andere Geschichten bereits bekannt sind, werden sie hier wunderbar eingesetzt und man hat nicht das stetige Gefühl das alles schon zu kennen und zum X-ten Mal zu lesen.

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    kornmuhmes avatar
    kornmuhmevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Völlig abstrus und mit einer Fülle von unwichtigen Details, unter denen man die story suchen muss.
    Hände weg!!!

    Inhalt:

    Der ist schnell erzählt: Junge Frau rennt durch entvölkertes Endzeitszenario auf der Suche nach ihrem Lover, von dem sie ein Kind erwartet. Sie begegnet: wenigen Menschen, Monstern und einem irren Schweizer, der einen bösen Bratz auf sie hat. Mit Happy End.

    Meinung:

    Zugegeben, die ersten 20-30 Seiten fand ich diese Geschichte noch recht spannend: Eine junge Frau setzt trotz widrigster Umstände ihren Weg fort zu ihrem Ziel: Ganz straight, ganz taff. Doch im weiteren Verlauf ändert sich an dieser Geschichte nicht viel. Die junge Frau rennt immer noch duch die Gegend, muss sich vor fiesem Wetter schützen, Nahrung und Schlafplätze suchen, Menschen mit Misstrauen begegnen ... und vor einem irren Schweizer flüchten. Leider ist es an dieser story einfach nicht mehr dran. Die Autorin verrennt sich auch permanent in der Beschreibung völlig nebensächtlicher Details. Hintergründe, z.B. wie es zu dem Krieg, den Wetterkatastrophen und den Mutationen kam, werden "mal eben" eingestreut, ohne näher daauf einzugehen. Wenn man aber doch schon ein Endzeitszenario erschafft, dann doch bitte logisch und durchdacht, zumindest wünsche ich mir ein stabiles Gerüst, auf dem der aktuelle Weltentwurf stehen kann. Ein Beispiel gefällig? Die Protagonistin reist seit Wochen zu Fuß durch Europa, die komplette Zivilisation ist zusammengebrochen, aber sie weiß (ja, sie weiß!!!), dass an einem bestimmten Tag eine Fähre von einem italienischen Hafen nach Piräus fährt. Ernsthaft??? Wieso sollte die noch fahren, noch dazu pünktlich??? Tatsache ist, das Schiff fährt ...

    Was mich ebenfalls an dem Bch gestört hat, ist die Erzählweise. Die Autorin springt abwechselnd von einem "Damals" zu einem "Jetzt". Der Erzählfluss wird dadurch extrem gestört, immer wieder wird der Leser dazu gezwungen, sich wieder neu zu orientieren und in den jeweiligen Zeitstrang hineinzufinden. Sehr schlimm fand ich dabei das "Damals", weil mir vieles unlogisch und wirr vorkam (inkl. dieser Pseudoliebesgeschichte). Wieso sucht die Frau einen Therapeuten anstatt die Polizei auf, wenn bei ihr eingebrochen wurde???

    Die "Höhepunkte" der story waren dann dermaßen banal und klischeehaft, dass mir dafür echt die Worte fehlen!

    Fazit:

    Wirr, unlogisch, absurd, an den Haaren herbeigezogen, klischeehaft und langweilig.

    1,5 von 5 Sternen (wegen des guten Anfangs)

    Kommentare: 1
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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 2 Jahren
    das gesamt bild passt

    Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Zoe weis einfach nicht was sie mit dem Gefäß tun soll. Als dann eine Seuche ausbricht, glaubt sie das Gefäß wäre die Ursache und gibt sich die Schuld daran. Zoe verliert alles, als ihr geliebter Nick sie verlässt und auf die Suche nach seinen Elter begibt, merkt sie das sie schwanger ist. 

    Man hat zwei Geschichten zum Preis von einer. Einmal erfährt man Stück für Stück wie alles begonnen hat. Gleichzeitig begleitet man Zoe auf die Suche nach Nick. Die Welt am Rande des Abgrundes wird sehr gut und realistisch beschrieben. Am Anfang dachte ich noch das Zoe sich das alles nur einbildet und wir in ihrere Fiktiven Welt bewegen. Doch so mehr man liest, desto genauer erfährt man warum alles passiert ist. Auch wozu der Mensch alles fähig ist. Am Ende wird es mir etwas zu abgehoben und manches ist sehr komisch gelöst worden. Aber das gesamte Bild, hat es keinen Abbruch getan. Eine Geschichte die auf jeden Fall keine leichte Kost ist und einen ganz schön zum Nachdenken bringt.

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    ChubbChubbs avatar
    ChubbChubbvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne, kurzweilige Geschichte ohne Besonderheiten.
    Alte Idee, schön umgesetzt

    Alles fängt an mit einem Gefäß, dass Zoe auf einmal in ihrem Appartement findet. Mit dem Psychater Nick redet sie darüber, gibt das Gefäß aber als Traum aus und nicht als realen Gegenstand. Während des Gefäß weiter mysteriös bleibt, kommen sich Zoe und Nick langsam näher. Ein ungünstiger Zeitpunkt, denn es bricht die Seuche "WHite Horse" und ein Krieg aus.
    Monate später kämpft sich Zoe durch Europa, um das vermeidliche sichere Griechenland zu erreichen.
    Die Geschichte ist gut geschrieben und kann mit einigen Schockern und Wendungen aufwarten.  Die Charaktere sind sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Wie sich die Romanze zwischen Zoe und Nick entwickelt, fand ich sehr gut. Allerdings kann das Buch aus der Masse, der momentan zu Hauf erscheinenden Dystopien nicht hervorstechen. Außerdem ist die Wahl des Titel nicht gut. Die Seuche White Horse war für mich beim Lesen schon fast nebensächlich. Der Name wird auch nur ein paar mal erwähnt.

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    BeckyHHs avatar
    BeckyHHvor 3 Jahren
    Von Amerika nach Europa..


    Von Amerika nach Europa geht die Reise für die Hauptprotagonistin Zoe im Buch „White Horse“. Eine Seuche hat fast die gesamte Menschheit ausgelöscht und die die übrig sind, versuchen mit allen Mitteln zu überleben. Entsprechend düster ist die allgemeine Stimmung in dem Thriller von Alex Adams. Zoe ist mir schon sympathisch. Taff, direkt, mutig und voller Kampfgeist trotzt sie jeder Gefahr, wenn auch nicht ohne den ein oder anderen Kratzer. Ein Wunder, dass sie bei all dem Ärger und Hungerleiden ihr Kind dennoch austragen kann.
     
    Erzählt wird immer aus der Sicht von Zoe, jedoch mit „Damals“ und „Jetzt“ gekennzeichneten Zeitsprüngen in Form von Kapitelüberschriften. Das ist eine willkommene Abwechslung und macht das Buch spannender. Jedoch habe ich das mit dem angeblich Seuchenauslösenden Gefäß nicht verstanden. War es nun das, oder doch eine Art Chemieunfall? Auch die Geschichte zwischen Nick und Zoe war nicht so tiefgründig, als dass ich das Liebesdrama zu hundert Prozent habe nachvollziehen können. Dafür gibt es leider Punktabzüge bei der Bewertung. Der Schreibstil hingegen hat mir hingegen sehr gefallen. Der Spannungslevel war immer sehr hoch, da der Strom der Ärgernisse einfach nicht abreißen wollte.
     
    Wer sich eher auf die reine Geschichte, ohne viele Hintergründe zu Personen und Geschehnissen konzentrieren möchte, wird mit diesem Buch glücklich sein. Ansonsten würde ich sagen, ist es wie immer reine Geschmackssache. Ich selbst war aber eher mäßig begeistert.
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    Atmariss avatar
    Atmarisvor 3 Jahren
    Besser im Regal stehen lassen...

    White Horse erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes ist. Der Aufbau des Buches gibt dabei abwechselnd Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart unserer Protagonistin Zoe und beschreibt das Szenarium vom Ende der Zivilisation. Ist es eine Dystopie oder ein Endzeitroman? Ich bin mir nicht ganz sicher, die Leser von Goodreads scheinbar auch nicht: 72 sortieren es im Genre Dystopie ein, 68 ins Endzeit-Genre… Einigen wir uns darauf, dass es einfach beides in sich vereint. (Irgendwie ist ja auch jeder Endzeitroman irgendwie eine Dystopie, oder? :-D )

    Zoe werden dabei unterschiedliche Charaktere zur Seite gestellt – In der Vergangenheit begegnen uns ihre Schwester, ihr Therapeut und Kindsvater Nick und später eine Militär-Freundin. In der Gegenwart haben wir „den Schweizer“, der Zoe verfolgt, und gegen Ende eine Frau die als „Medusa“ gefürchtet wird, jedoch eine reine Seele ist. Alle spielen eine gewisse Rolle in Zoe’s Leben und haben durchaus ihre Berechtigung im Buch – Immerhin wurde es damit ein wenig abwechslungsreicher. 

    Das Ende der Menschheit wird in diesem Buch durch eine Krankheit, die sogenannte White Horse, herbeigeführt – Dieser Erreger ist, natürlich, von dem Pharmaunternehmen entwickelt worden bei dem unsere Protagonistin arbeitet. White Horse wirkt bei jedem Mensch anders – manche bleiben menschlich, werden etwas deformiert oder ähnliches – andere hingegen, verlieren ihre Menschlichkeit und begeben sich Zombiemäßig auf die Jagd.

    Zoe mausert sich in diesem Buch von einer einfachen Putzfrau, die versucht Geld für ihr Studium zu sparen, zu einer Art Superheldin, die einfach alles und jeden überlebt. Nicht nur, dass sie immun gegen die Krankheit ist, nein, auch große Blutverluste und andere Verletzungen steckt sie einfach so weg – Und das in einer fortgeschrittenen Schwangerschaft – Das muss man erstmal schaffen, damit so viele Kerle zu überwältigen und den Monstern auszuweichen, die durch die Krankheit entstanden sind. Am Ende ihres langen und anstrengenden Weg findet Zoe wonach sie sucht und bekommt ihr Happy End.

    Ich hab mich ein wenig durch dieses Buch durchgequält, weil mir der Schreibstil einfach nicht gefallen hat. Es wird alles so ewig in die Länge gezogen, obwohl das Buch inhaltlich schon nach der Hälfte vorbei hätte sein können. Außerdem war mir Zoes Entwicklung zu krass – Und nicht nur das: So wirklich nachvollziehen, was an ihr so besonders ist, dass sie für das alles ausgewählt wurde, konnte ich auch nicht. Wie die Beziehung zwischen ihr und Nick zustande gekommen ist, ist mir auch nach dem Buch ein Rätsel geblieben. Auch halte ich die Wahrscheinlichkeit schwanger, zu Fuß von Italien in ein Dorf nördlich in Griechenland zu wandern und dann auch noch zufällig direkt Nicks Eltern zu finden, für sehr gering und glaube, dass man das Ganze auch etwas realistischer hätte beschreiben können. So wirkt das Ganze doch mehr gewollt, als gekonnt.

    Bei der Geschichte des Schweizers konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln… Wie kommt man denn auf so eine Idee??? Eine komplette Geschlechtsumwandlung nur durch eine Krankheit?! Das war schon sehr abgespact… Nachdem ich noch einmal so darüber nachgedacht habe, muss ich glaub ich meine Bewertung von ursprünglich 3 Sternen auch revidieren. Ich habe das Buch eigentlich nur beendet, weil ich wissen wollte, was es mit der Krankheit auf sich hat (da wird erst sehr spät im Buch genauer drauf eingegangen) und weil ich mir immer wieder dachte „da kommt noch was“… Leider kam da nichts mehr. Deswegen kann ich abschließend tatsächlich nur einen Stern vergeben. Es hat mir weder sprachlich noch inhaltlich gefallen, obwohl ich es beendet habe. Die Geschichte wirkt auf mich irgendwie noch nicht ganz ausgereift und nicht bis zum Ende durchdacht. Das drumherum war mir zu viel und zu wenig wurde sich auf das Wesentliche beschränkt. Die Protagonistin hat plötzlich Fähigkeiten wo man einfach nicht weiß woher sie kommen – Ist es einfach nur Überlebensinstinkt oder wie kann sich eine einfache Putzfrau plötzlich so durchsetzen und alles überleben? Hat sie vielleicht selbst die Krankheit und wurde dadurch zu einer Art „Superwoman“? Und wieso musste man noch irgendwie ein Happy End basteln?

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    Darcys avatar
    Darcyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich insgesamt ein fesselnder und origineller Endzeitroman, den ich nur weiterempfehlen kann.
    Rezension zu "White Horse" von Alex Adams

    "White Horse" ist ein Endzeitroman, geschrieben von der neuseeländischen Autorin Alex Adams, aus dem Jahr 2012.

     

    Der dritte Weltkrieg zwischen Amerika und China, in dem es um gefährliche neuartige Wetterwaffen ging, und ein Virus, genannt "White Horse", haben beinahe die gesamte Menschheit ausgelöscht und die Zivilisation zerstört. Nur Wenige sind gegen White Horse immun und Menschen geblieben, der Rest der Überlebenden hat sich aufgrund durch die Seuche hervorgerufener Genveränderungen in furchtbare Monster verwandelt.

    Die Geschichte ist geschildert aus der Sicht der Protagonistin Zoe, einer 30-jährigen Amerikanerin, die sich zunächst im einstmaligen Italien befindet. Sie macht sich dann auf den Weg nach Griechenland, da sie hofft, dort ihren geliebten Nick wiederzutreffen. Dr. Nick Rose war Zoes Psychotherapeut, bevor sie sich ihre Gefühle füreinander gestanden. Jedoch verlässt er sie bald darauf, um in seinem griechischen Heimatdorf nach seinen Eltern zu sehen. Auf dem Weg in die italienische Hafenstadt Brindisi lernt Zoe den grausamen und skrupellosen "Schweizer" kennen, der ebenfalls die Seuche überlebt hat, er verfolgt sie von nun an.

    Es wird abwechselnd über die aktuelle Situation und Handlung im "Jetzt" und über den Ausbruch von White Horse und den Verlauf des Weltuntergangs berichtet. Damals fand Zoe ein uralt aussehendes Tongefäß in ihrer Wohnung und konnte sich nicht erklären, wie dieses dorthin gekommen war. Kurz nachdem sie dieses Gefäß zerbrochen hatte, nahm die Ausbreitung der Seuche ihren Anfang und das Unheil seinen Lauf.

     

    Die Hauptfigur Zoe fand ich sehr sympathisch, ich konnte ihr Handeln wie auch ihre Gedanken und Emotionen sehr gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Besonders hat mir an ihr gefallen, dass sie trotz der vielen Tode und Verluste, die sie erlebt, um die Toten trauert und unbedingt versucht, ihre Menschlichkeit zu bewahren. So begibt sie sich zum Beispiel selbst in Gefahr, als sie zu Beginn des Buches das blinde Mädchen Lisa vor dem Missbrauch durch dessen Vater und Onkel rettet. Außerdem hat Zoe Angst vor der Zukunft, da sie sich um ihr ungeborenes Kind sorgt, welches in eine vollkommen unwirtliche Welt hineingeboren werden wird.

    Auf der anderen Seite fand ich es schade, dass Zoes verstorbener Ehemann Sam nur ein paar Mal am Rande erwähnt wird, sodass der Leser diesen Teil ihrer Biografie schnell wieder vergisst. Meiner Meinung nach hätte die Bedeutung von Sams Tod für Zoes emotionalen Zustand, ihre aktuelle Lage etc. etwas besser dargestellt werden können. Das gleiche gilt für die Hintergründe zu Zoes Persönlichkeit bzw. ihren Charaktereigenschaften. Ihre Wohnung ist zum Beispiel durch ein aufwendiges System von Schlössern und anderen Sicherheitsvorkehrungen abgesichert, die Ursache für Zoes gesteigertes Bedürfnis für Sicherheit bleibt aber unklar.

    Weiterhin haben mir die Anspielungen auf die griechischen Mythen von der Büchse der Pandora und Medusa in "White Horse" gut gefallen.

    Adams' Schreibstil ist auf jeden Fall sehr bildhaft - manchmal wirkte er auf mich etwas übertrieben und bemüht. Allerdings werden auf diese Weise die beschriebenen Stimmungen und Szenen dem Leser sehr gut übermittelt.

     

    Aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau, denke ich. Insgesamt handelt es sich, meiner Meinung nach, bei "White Horse" um einen fesselnden und originellen Endzeitroman, den es sich eindeutig zu lesen lohnt! Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und darüber hinaus gibt es am Ende noch einmal ein paar unerwartete und interessante Wendungen und Enthüllungen.

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    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 3 Jahren
    White Horse

    Die Welt wie wir sie kannten gibt es nicht mehr. Der 4. Weltkrieg und eine gefährliche Seuche haben die Menschen fast vollkommen ausgelöscht. Nur noch wenige Menschen leben und sie führen ein hoffnungsloses und düsteres Leben in dem man so schnell seine Menschlichkeit verliert. Doch Zoe weigert sich ihre Menschlichkeit aufzugeben und so macht sie sich auf die Suche, denn der Vater ihres ungeborenen Kindes ist verschwunden. Doch hat Zoe etwas mit dem Ausbruch der Seuche zu tun oder weiß sie Bescheid, wer diese Seuche auf die Menschen losgelassen hat?


    ,,White Horse“ ist ein düsterer und vor allem realistisch wirkender Endzeitroman. Alex Adam hat jedoch das Rad nicht neu erfunden und so beruht der Roman vor allem auf soliden und weniger innovativen Ideen, dennoch konnte mich der Roman aufgrund der tollen und düsteren Atmosphäre packen. Der Roman ist eindeutig nicht für zarte Gemüter, denn die brutalen Szenen werden nicht beschönigt sondern gnadenlos geschildert.

    Der Roman ist in kurze und knappe Kapitel unterteilt und die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Zeitformen geschildert. Zum einen aus der Vergangenheit, dort erfährt man z.B. wie es zu dem Virus kam und wie er sich ausgebreitet hat und zum anderen aus der Gegenwart, in der Gegenwart dreht sich alles um den Überlebenskampf von Zoe.
    Man erlebt alles Hautnahe mit, da sich die Autorin für die Ich-Perspektive entschieden hat und so muss man sich beispielsweise mit den Gewissenskonflikten von Zoe auseinander setzte. Ich konnte so die Gedankengänge von Zoe super nachvollziehen und auch der Überlebenskampf wirkte durch die gewählte Perspektive noch wesentlich eindringlicher und verzweifelter.
    Der bildliche und dennoch kurze und prägnante Schreibstil passt perfekt zu der Thematik des Romans und so wirken die stellenweise abgehakten Sätze auf keinen Fall fehl am Platz, sondern unterstützen die Atmosphäre noch zusätzlich.

    Von Anfang an war mir die Protagonistin sehr sympathisch. Sie ist der Dreh und Angel Punkt der Geschichte. Sie ist jedoch wesentlich älter als erwartet, dies finde ich jedoch durchaus positiv, da es mal wieder ganz erfrischend war über keine 17 Jährige Protagonistin zu lesen. Zoe handelt die ganze Zeit nachvollziehbar und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Sie besitzt ein starkes Durchhaltevermögen und sie ist bereit in gefährlichen Situationen zu handeln. Zoe versucht sich ihre Menschlichkeit zu bewahren und fragt sich daher oft, was moralisch wirklich vertretbar ist oder ob diese oder jene Handlung sie zu einem Tier macht.
    Die Nebencharaktere bleiben leider etwas blass, man merkt einfach, dass sich die Autorin vor allem Mühe bei der Ausarbeitung von Zoes Figur gegeben hat. So ist der Schweizer, der vermeintliche Bösewicht, ein absoluter Klischee Antagonist und bleibt fast bis zu Ende hin ziemlich blass. Durch die tolle Auflösung am Ende hin bekam die Figur des Schweizers jedoch noch etwas Farbe und Tiefe.

    Alles in allem konnte mich der Roman wirklich überzeugen. Die düstere Atmosphäre und die realistisch wirkenden Gegebenheit haben mich zum Nachdenken angeregt. Auch die Protagonisten Zoe konnte mich begeistern. Ich finde es nur etwas schade, dass die Nebencharaktere etwas zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben.

    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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    D
    diepersephonevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nix Pferde und auch sicher kein Ponyhof.
    Nix Pferde und auch sicher kein Ponyhof.

    Dieser postapokalyptische Roman ist düster, trübsinnig, tragisch, traurig, hoffnungslos desprämierend und brutal. Aber auch von solch lyrischer Erzählweise, kreativen Bildern, spannender Wendungen und interessanten Figuren, dass es Spaß macht sich immer tiefer in dieses düstere Loch hineinzubegeben das dieses Buch in einem hinterlässt.

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    Line1984s avatar
    Line1984vor 4 Jahren
    Grandios

    Klappentext:

    Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Und ein uraltes Rätsel, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird … Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Als sie den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der spurlos verschwindet und von dem sie schwanger ist. Auf sich allein gestellt, macht sich Zoe auf die Suche – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften?


    Der erste Satz:

    Es ist so: Mein Therapeut soll nicht denken, das ich verrückt bin.


    Meine Meinung:

    Auf dieses Buch habe ich mich wahnsinnig gefreut. Ich lese wahnsinnig gerne Dystopien und konnte es daher kaum erwarten mit den lesen zu beginnen.

    Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes und macht somit auch dieses Buch zu etwas besonderes. Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft so das man sich die zerstörte Welt richtig gut vorstellen kann. Mein Kopfkino lief während des Lesens auf Hochtouren, man kann nichts dagegen tun, es war als liefe ein Film vor meinen inneren Auge ab.

    Der Erzählstil wechselte immer zwischen der jetzigen Zeit der zerstörten Welt und der Zeit als die Welt noch so war wie wir sie kennen. Das fand ich richtig gut den gerade dadurch bekommt der Leser einen richtig guten Überblick.

    Ein weiteren Pluspunkt bekommt diese Dystopie von mir da sie völlig anders ist als alle gängigen Bücher dieses Genres. Ich habe in letzter Zeit einige Dystopien gelesen und ich muss ehrlich sein mit jedem Buch welches ich las kamen mir die Zweifel. Warum? Das ist ganz einfach ständig geht es immer nur um eine Herzzerreißende Liebesgeschichte, die Dystopie gerät in den Hintergrund und was hat man dann? Eine Liebesgeschichte, mit Fantasyelementen die in einer zerstörten Welt spielt. Klar lese ich das auch mal gerne aber auf Dauer? Nein Danke!

    Das ist halt das besondere an diesem Buch! Hier geht es um eine unfassbar starke Protagonistin die sich und ihr ungeborenen schützt. Die sich auf eine gefährliche und brutale Reise begibt um den Vater ihres Kindes zu finden. Zoe gelingt es auch in dieser Zeit, in der viele Menschen vergessen haben sich wie Menschen zu benehmen, ihre Menschlichkeit zu bewahren. Sie setzt sich für andere ein und tut alles um sie zu schützten.

    Ich habe dieses Buch quasi inhaliert, selten konnte mich ein Buch mehr in seinen Bann ziehen. Ich bin restlos begeistert.

    Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, aber besonders Leser des Genres sind mit diesem Buch bestens bedient!

    Schon jetzt bin ich sehr gespannt auf die weiteren Werke dieser Autorin!



    Das Cover:

    Dieses Cover ist wirklich atemberaubend, es fiel mir sofort auf. Es zieht jeden Blick auf sich, mir gefällt es richtig gut!


    Fazit:

    Mit White Horse ist der Autorin eine spannungsgeladene und atemberaubende Dystopie gelungen, die durch ihre starke Hauptprotagonistin und durch geschickte Wendungen den Leser bis zur letzten Seite fesseln kann! Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne, ganz klare Leseempfehlung!

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Stellt euch vor, das Ende der Welt, wie wir sie kennen, naht! Eine Seuche droht die gesamte Menschheit zu zerstören und es gibt scheinbar keinen Ausweg. Ein solch düsteres Szenario beschwört die Autorin Alex Thomas in ihrem Debütroman "White Horse" herauf, der heute im Piper Verlag erscheint. Darin erwarten euch Spannung von der ersten bis zu letzten Seite und eine gleichermaßen bedrückende wie fesselnde Geschichte.

    Mehr zum Inhalt:
    Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr ungeborenes Kind beschützen muss. Ein uraltes Geheimnis, das für uns alle zur tödlichen Gefahr wird … Dies ist die Legende vom Ende unserer Welt – und unserer Zukunft danach.

    Die junge Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares Geheimnis. Denn als Zoe den Behälter öffnet, breitet sich eine geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben, das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der verschwunden ist. Und sie stellt fest, dass sie von ihm schwanger ist. Auf sich allein gestellt, zählen für Zoe bald nur noch zwei Dinge – wird sie Nick wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Und wie kann sie ihr ungeborenes Kind in einer Welt beschützen, die dem Tod geweiht ist?


    --> Leseprobe zum Buch

    Ihr möchtet "White Horse" unbedingt lesen und herausfinden, ob Zoe das Geheimnis um die tödliche Seuche lüften kann? Dann macht bei der Leserunde zum Buch mit und findet es gemeinsam mit anderen Lesern heraus. Wir suchen insgesamt 30 Testleser für das Buch, die sich im Gewinnfall hier zeitnah in den Leseabschnitten darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben. 10 der Testleseexemplare werden an Blogger vergeben - wenn ihr also einen Blog habt, postet bitte bei eurer Bewerbung auch den Link.

    Bewerbung als Testleser:

    Was würdet ihr tun, wenn ihr wüsstet, dass es unsere Welt - so wie wir sie kennen - nur noch kurze Zeit geben wird? Wie würdet ihr wohl diese letzten Tage verbringen bzw. würdet ihr überhaupt glauben, dass das Ende der Welt kommt? Beantwortet bis einschließlich 16. September 2012 diese Frage und ihr habt die Chance auf eins der 30 Testleseexemplare.

    Trinitys avatar
    Letzter Beitrag von  Trinityvor 6 Jahren
    Die Bewerbung war nur bis zum 16. September möglich ;)
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