Alex Barclay

 3.1 Sterne bei 169 Bewertungen
Autor von Blutbeichte: Thriller, Schattenturm und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alex Barclay

Alex Barclay hat einige, von Edgar Wallace verfassten Kurzgeschichten, für den Aravaipa-Verlag neu überarbeitet. Er lebt in mit seiner Familie in der Schweiz.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alex Barclay

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Cover des Buches Blutbeichte: ThrillerB004ROT4DE

Blutbeichte: Thriller

 (69)
Erschienen am 15.09.2009
Cover des Buches Schattenturm9783838700328

Schattenturm

 (64)
Erschienen am 17.03.2009
Cover des Buches Weiße Stille9783404165513

Weiße Stille

 (15)
Erschienen am 14.02.2011
Cover des Buches Blutbeichte9783838778181

Blutbeichte

 (9)
Erschienen am 13.08.2015
Cover des Buches Schattenturm9783785730744

Schattenturm

 (4)
Erschienen am 06.03.2006
Cover des Buches Schattenturm9783838778198

Schattenturm

 (3)
Erschienen am 13.08.2015
Cover des Buches Darkhouse044024255X

Darkhouse

 (3)
Erschienen am 29.01.2008
Cover des Buches Blood Runs Cold9780008180867

Blood Runs Cold

 (1)
Erschienen am 19.05.2016

Neue Rezensionen zu Alex Barclay

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Rezension zu "Blutbeichte" von Alex Barclay

Ein solider Thriller mit gut recherchierten Fakten, einem stimmungsvollen Ambiente und glaubwürdigen Figuren.
Kriminevor 5 Monaten

Blutbeichte ist nach Schattenturm der zweite Thriller der Autorin Alex Barclay, die als Journalistin für britische Frauenmagazine tätig ist. Wie bereits in ihrem ersten Buch, begegnet der Leser in „Blutbeichte“ dem überaus authentisch wirkenden, sympathischen Detective Joe Lucchesi, der diesmal aber zusammen mit seinem Partner Denny Markey als verantwortlicher Ermittler tätig werden darf.

Während Lucchesi und seine Familie immer noch mit der Aufarbeitung albtraumhafter Erlebnisse in Irland beschäftigt sind, treibt in New York ein besonders brutaler Serienkiller sein Unwesen und hält die Stadt in Atem. Bewaffnet mit Pistole und Hammer schleicht er sich bei den Opfern ein und bringt sie in seine Gewalt. Die anschließende Vorgehensweise ist immer gleich. Zunächst müssen sich seine Opfer entkleiden, dann zertrümmert er ihr Gesicht, bis er sie letztendlich erschießt. Das Besondere aber ist, dass sie, bevor er sie tötet, einer nahestehenden Person eine Sünde beichten müssen.

Mit Joe Luccesi hat die Autorin eine Figur geschaffen, die mitten im Leben steht. Sympathisch, ohne große Ecken und Kanten, kümmert er sich nicht nur um seinen Job, sondern führt ebenfalls ein halbwegs normales Familienleben. Zwar passiert es, dass er keine Zeit hat, nach Hause zu kommen und mehr Stunden mit seinen Ermittlungen verbringt, als es seiner Familie guttut. Aber spätestens dann, wenn sie ihn wirklich brauchen, findet er die notwendige Zeit. Aber nicht nur die Figur des Hauptprotagonisten ist der Autorin gut gelungen, auch weitere, an der Handlung beteiligte Personen, wie die Patientin Mary oder auch Luccesis Frau Anna und den gemeinsamen Sohn Shaun, hat sie mit viel Liebe zum Detail konstruiert. Glaubwürdig und umfassend ausgearbeitet, beleben sie das Geschehen und vermitteln dem Hörer eine Darstellung der Ereignisse, die sehr bildhaft ist.

Mit einer flüssigen Art zu erzählen, gut recherchierten Fakten, einem stimmungsvollen Ambiente und unter Einbeziehung mehrerer Handlungsstränge ist es der Autorin gelungen, einen durchgängig gut funktionierenden Thriller zu schaffen. Mögliche Täter, Motive und Tathintergründe wechseln regelmäßig und lassen den Hörer bis fast zum Schluss im Unklaren, wer denn nun eigentlich der Mörder ist und so bleibt es bis zum überraschenden Finale spannend.

Wenig zufrieden aber ist man nach der Auflösung des Falles mit der Figur des Täters und seinem Motiv. Nur am Rande der Geschichte agierte er und blieb dadurch entsprechend blass. Hier lässt sich vermuten, dass die Autorin ihn mit Absicht vom Mittelpunkt des Geschehens ferngehalten hat, um den Hörer nicht auf seine Spur zu bringen. Doch an die anschließende Unzufriedenheit darüber, dass sich das Mordmotiv nicht vollständig erschließt, hat sie dabei nicht gedacht.

Fazit:
Alles in allem ein solider Thriller, sehr spannend erdacht und von Sascha Rothermund wunderbar gelesen, sodass der Hörer schon neugierig auf den nächsten Fall mit Detective Joe Lucchesi ist.


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Rezension zu "Schattenturm" von Alex Barclay

Schattenturm
vormivor 3 Jahren

Nach dem blutigen und tragischen Ende einer Routineuntersuchung quittiert Detective Joe Lucchesi seinen Dienst bei der New Yorker Polizei und zieht mit Frau und Sohn in einen ruhigen Ort an der Ostküste Irlands. Sie sind glücklich. Sie fühlen sich sicher. Und sie werden einen Albtraum erleben, der weit schlimmer ist als jener, den sie hinter sich gelassen haben. Denn Joe Lucchesi hat einen Feind, der alles daransetzt, die Familienidylle zu zerstören. Ein Feind, der von unbändigem Hass getrieben wird.
Inhaltsangabe auf amazon


Mir hat das Buch zu Anfang sehr gut gefallen, besonders die Kulisse an der Küste und mit dem Leuchtturm - atmosphärisch sehr gelungen.
Leider fand ich den 2. Teil und da besonders das Ende nicht so gut gelungen.
Das war mir etwas zu überzogen...
So kann ich das ja gut schreiben ohne zu viel zu verraten, für alle, die das Buch noch lesen bzw hören möchten...

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Rezension zu "Blutbeichte" von Alex Barclay

Wenn der Klappentext mehr aussagt als der Roman…
Krimifee86vor 4 Jahren

Klappentext: "Wenn du es durchstehst, ohne einen Mucks von dir zu geben, überlebst du", versprach der Fremde. Dann ließ er den Hammer auf Davids Gesicht niederfahren. Immer wieder. Tränen rannen über Davids blutüberströmte Wangen.
"Und nun beichte mir deine große Lebenslüge", forderte der Fremde.
David wird nicht der letzte sein, der eine Blutbeichte ablegt.

Cover: Ich mag das Cover sehr gerne. Zum einen die Farbgebung (schwarz und nur ein roter Telefonhörer), aber auch das unterbrochene Foto und die Zitate auf dem Cover. Das alles ist sehr ansprechend und macht definitiv Lust auf das Buch.

Schreibstil: Den Schreibstil des Autors kann ich leider nicht als besonders spannend bewerten. Dazu passiert in dem Buch auf zu wenig Seiten viel zu viel an Nebenschauplätzen (um mal ein paar Beispiele zu nennen: Autounfälle, Schwangerschaften und dergleichen). Das hat das Buch einfach völlig verfrachtet und den Fokus von der eigentlichen Kriminalgeschichte weggeführt.
Dafür, dass die Kriminalgeschichte / die Morde nicht mehr im Vordergrund standen, waren jedoch wiederum viel zu viele Personen im Einsatz. Und ich hasse ja nichts mehr, als wenn es Danny und Denis als Ermittler gibt. Die Namen sind viel zu ähnlich – da hätte man doch wirklich andere Namen finden können. Am Anfang hatte ich zumindest geglaubt, es handle sich um ein und dieselbe Person und Danny sei eine Abkürzung für Denis.
Auch das ständige Abdriften in Erzählperspektiven, die für die Geschichte (zumindest zu dem jeweiligen Zeitpunkt) überhaupt nicht relevant sind, hat der Spannung eher geschadet (beispielsweise diese langen Passagen aus Marys Sicht waren einfach nur zum Einschlafen).

Die Story: Theoretisch soll ein Klappentext die Geschichte ja beschreiben. Im vorliegenden Fall tut er jedoch viel mehr als das: Er erklärt sie. Denn ganz ehrlich, ohne den Klappentext hätte ich nach dem Ende des Romans gar nicht gewusst, was das alles sollte. Nicht wirklich jedenfalls. Gut, es kam mal annähernd eine Blutbeichte vor, aber eher am Rand und ohne, dass die Thematik aufgelöst wurde. Schade, denn genau das war eigentlich der Grund, warum ich das Buch lesen wollte: Ich war gespannt auf die Blutbeichten, auf die Geheimnisse der Opfer.
Leider handelt die Geschichte vorrangig um Joes Privatleben und einen vorherigen Fall in den er auch persönlich verstrickt war, den ich jedoch nicht kannte. Die Suche nach dem Mörder geriet somit eher zur Nebensache und wurde am Ende mehr durch einen Zufall als durch tatsächliche Ermittlungsarbeit gelöst. Schade, denn ich hatte mir wesentlich mehr versprochen.

Fazit: Lest den Klappentext. Mehr müsst ihr nicht wissen, um zu verstehen, worum es in diesem Buch geht. Und vor allem… Deutlicher als im Klappentext wird auch eigentlich an keiner Stelle gesagt, dass der Täter „Blutbeichten“ seiner Opfer hören will. Denn der Rest des Romans beleuchtet eher die (Ehe-) Probleme von Joe Lucchesi von allen Seiten und befasst sich mit den Bewohnern eines Heims.
Alles in allem war das für mich sehr enttäuschend, daher gibt es nur magere zwei Pünktchen.

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