Alex Beer

 4,5 Sterne bei 829 Bewertungen
Autor*in von Der zweite Reiter, Die rote Frau und weiteren Büchern.
Autorenbild von Alex Beer (©Ian Ehm)

Lebenslauf

Im Bann der kriminellen Gedanken: Alex Beer ist das Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin Daniela Larcher. Sie wurde am 8. April 1977 in Bregenz geboren und wuchs in Lustenau auf. 

Sie studierte Prozess- und Projektmanagement an der Fachhochschule Vorarlberg und arbeitete nach ihrem Abschluss einige Jahre in der Werbebranche. Später gab sie ihre Anstellung jedoch auf um Archäologie zu studieren und zog nach New York. 

In dieser Zeit fing sie dann an ihre ersten Krimis zu verfassen. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Die Zahl“, der sie schlagartig auf die Bestsellerlisten katapultierte. Für ihre Werke wurde sie u.a. mit dem Leo-Perutz-Preis und dem Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sie bereits für den Victor Crime Award und den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. 

Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrer Familie in Wien.

Neue Bücher

Cover des Buches Das dritte Grab (ISBN: 9783764510220)

Das dritte Grab

Erscheint am 16.09.2026 als Gebundenes Buch bei Blanvalet. Es ist der 7. Band der Reihe "August Emmerich".
Cover des Buches Die weiße Stunde (ISBN: 9783734115332)

Die weiße Stunde

(26)
Erscheint am 23.09.2026 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 6. Band der Reihe "August Emmerich".
Cover des Buches Das dritte Grab (ISBN: 9783759904270)

Das dritte Grab

Erscheint am 14.09.2026 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Alex Beer

Cover des Buches Der zweite Reiter (ISBN: 9783734105999)

Der zweite Reiter

(164)
Erschienen am 21.05.2018
Cover des Buches Die rote Frau (ISBN: 9783734107511)

Die rote Frau

(103)
Erschienen am 15.04.2019
Cover des Buches Felix Blom. Der Häftling aus Moabit (ISBN: 9783734112577)

Felix Blom. Der Häftling aus Moabit

(75)
Erschienen am 18.09.2024
Cover des Buches Der dunkle Bote (ISBN: 9783734108976)

Der dunkle Bote

(71)
Erschienen am 18.05.2020
Cover des Buches Unter Wölfen (ISBN: 9783734109843)

Unter Wölfen

(66)
Erschienen am 16.11.2020
Cover des Buches Das schwarze Band (ISBN: 9783734110238)

Das schwarze Band

(60)
Erschienen am 17.05.2021
Cover des Buches Unter Wölfen - Der verborgene Feind (ISBN: 9783734110689)

Unter Wölfen - Der verborgene Feind

(42)
Erschienen am 15.11.2021
Cover des Buches Der letzte Tod (ISBN: 9783734111990)

Der letzte Tod

(37)
Erschienen am 22.03.2023

Neue Rezensionen zu Alex Beer

Cover des Buches Der letzte Tod (ISBN: 9783734111990)
Nicole_Kosas avatar

Rezension zu "Der letzte Tod" von Alex Beer

Nicole_Kosa
"Er ermordete, was nicht sein durfte."

Mit Der letzte Tod entführt Alex Beer ihre LeserInnen erneut in das Wien der Zwischenkriegszeit. Der fünfte Band der August-Emmerich-Reihe spielt im Herbst 1922, einer Zeit, die von politischen Unruhen, Protesten, Teuerungen, antisemitischen Ausschreitungen und dem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung geprägt ist. Besonders spannend ist dabei, wie Beer historische Entwicklungen in die Handlung einbettet: das Aufkommen der Psychoanalyse in der Kriminalarbeit, die zunehmende Notwendigkeit internationaler polizeilicher Zusammenarbeit und damit auch die historischen Vorläufer der späteren Interpol bilden zentrale Elemente dieses Kriminalromans.

Der Fall beginnt mit einem erschreckenden Fund: Im Stromhafen wird eine Leiche in einem Tresor entdeckt. Was zunächst wie ein einzelnes Verbrechen wirkt, entwickelt sich zu einer Ermittlung, die vergangene und aktuelle Mordfälle an verschiedenen Orten an der Donau miteinander verbindet.

August Emmerich ist dabei ganz der Ermittler, wie man ihn kennt und liebt: schlagfertig, schonungslos, eigensinnig und mit seinem unverwechselbaren Wiener Schmäh. Seine direkte Art sorgt immer wieder für trockenen Humor und pointierte Dialoge. Ferdinand Winter wirkt selbstständiger, sicherer und übernimmt zunehmend Eigenschaften von Emmerich, was sehr überrascht und beeindruckt. Besonders gelungen ist auch die Einführung neuer Charaktere: Der Psychoanalytiker Sándor Adler bringt frischen Wind in die Polizeiarbeit, während der ungarische Polizist Tamás Békessy eine interessante internationale Perspektive eröffnet. Gleichzeitig kehren vertraute Figuren wie Polizeipräsident Johann Schober, Irina Novotny, die Kinder, Xaver Koch und natürlich die „Hühnerarmee“ zurück.

Die Qualität von Alex Beers Büchern bleibt jedem weiteren Band konstant und sie werden mir nie langweilig. Auch in diesem Band gelingt es ihr, neue Impulse zu setzen und gleichzeitig frühere Handlungsstränge wieder aufzugreifen, weiterzuentwickeln und teilweise aufzulösen. Besonders hervorzuheben ist ihre gründliche historische Recherche. Alte Zeitungen, zeitgenössische Literatur und reale historische Entwicklungen fließen in die Handlung ein und verleihen dem Roman Tiefe und Authentizität. Dadurch ist Der letzte Tod nicht nur spannend, sondern auch lehrreich.

Alex Beers Schreibstil ist atmosphärisch, bildhaft und stellenweise düster. Sie beschreibt den Zeitgeist der 1920er-Jahre mit einer solchen Genauigkeit, dass man sich in die Epoche hineinversetzt fühlt. Gleichzeitig schafft sie es, trotz der düsteren Themen immer wieder Humor, Menschlichkeit und emotionale Momente einzubauen.

(Achtung Spoiler)

Besonders berührt haben mich die persönlichen Einblicke in Emmerichs Leben. Die Begegnung mit seinem Vater zeigt eine neue Verletzlichkeit und Vielschichtigkeit dieser Figur. Auch die letzten Worte eines Sterbenden über die idyllischen Glühwürmchen waren unglaublich traurig und haben lange nachgewirkt. Genau diese Mischung aus Spannung, Gänsehaut, historischer Tiefe, trockenem Witz und berührenden Momenten macht die Reihe für mich so besonders.

Ich würde mir ein eigenes Ferdinand-Winter-Spin-off wünschen. Er hat enormes Potenzial, und es wäre spannend zu sehen, wie er sich entwickeln würde, wenn er eines Tages in Emmerichs Fußstapfen tritt — sollte er irgendwann in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Der letzte Tod ist ein weiterer starker Band einer konstant hochwertigen Krimireihe. Ein Krimi, der nachhallt. Für Fans von August Emmerich ist dieses Buch ein Muss.

Cover des Buches Felix Blom - Mord an der Spree (ISBN: 9783809027966)
Ramona_Hs avatar

Rezension zu "Felix Blom - Mord an der Spree" von Alex Beer

Ramona_H
Ein toller Band 3

Und wieder ein sehr guter Krimi von Alex Beer. 

Das Detektivbüro Felix und Mathilde benötigen dringend neue Aufträge, um die Miete bezahlen zu können. Daher gehen sie auf eine Veranstaltung der High Society um Kontakte zu knüpfen. Dies gelingt, die ersten Aufträge trudeln ein. Doch plötzlich erhält Mathilde eine Nachricht von ihrer Freundin, dass sie in Gefahr sind und dringend Hilfe benötigt. Mathilde wird hier in eine Falle gelockt und sitzt letztendlich wegen Mordes im Gefängnis. Felix versucht ihr zu helfen. Für ihn ist klar, dass Mathilde unschuldig ist. Er findet viele Hinweise, aber der letztendliche Beweis fehlt. Felix gibt nicht auf und holt sogar seine verhasste Polizei zur Hilfe. 

Wird dies der letzte Fall der beiden, weil Mathilde auf Grund der Anklage zum Tod verurteilt wird? 

Ein spannender Krimi, wieder mit ganz toller Recherchearbeit. 

Felix Bloms Kollegin gerät unter Mordverdacht

Berlin, 1879. Felix Blom und Mathilde Voss werden beauftragt, den Mord an einer ehemaligen Prostituierten aufzuklären. Dabei findet Voss eine weitere Leiche. Da sie dabei von der Polizei überrascht wird, wird sie kurzerhand als Hauptverdächtige ins Gefängnis gesteckt. Blom setzt nun alles daran, die Unschuld seiner Partnerin zu beweisen. Bald erkennt er, dass das Motiv in der Vergangenheit zu suchen ist – und er es mit einem sehr mächtigen Gegner zu tun hat.

Wie immer bei Alex Beer besticht auch ihr neuer Roman mit viel historisch genauem Lokalkolorit. Man ist ausgesprochen froh, dass die Forensik so große Fortschritte gemacht hat. Denn zu ihrer Zeit ist Mathilde Voss auf Gedeih und Verderb dem Engagement der Polizei ausgeliefert, das manchmal sehr zu wünschen übriglässt. Ausgerechnet Polizist Bruno Harting, der Blom gerne wegen früherer Gaunereien hinter Gitter bringen möchte, glaubt ebenfalls an die Unschuld der Detektivin und tut sich, wenn auch widerwillig, mit Blom zusammen.

Alex Beer lässt das Berlin des 19. Jahrhunderts lebendig werden. Wieder ist ihr ein sehr spannender Kriminalroman gelungen, atmosphärisch dicht und flüssig geschrieben. Auch sind wieder genug Wendungen eingebaut, um den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

Sehr zu empfehlen.

Gespräche aus der Community

Der packende Spionageroman spielt in Nürnberg um 1942. Der Jude Isaak Rubinstein versucht seine Familie zu schützen und lässt sich auf einen Deal mit einer Widerstandskämpferin ein. Der Preis? Er muss die Gestapo unter der falschen Identität des Sonderermittlers Adolf Weissmann infiltrieren ... 

Jeden Tag öffnet sich beim LovelyBooks Adventskalender ein neues Türchen
und verkürzt euch mit Büchern zum Verschenken oder Selberlesen die Zeit
bis Weihnachten.

434 BeiträgeVerlosung beendet
dj79s avatar
Letzter Beitrag von  dj79

Auch von mir Gratulation zu diesem spannenden Gewinn. Ich wünsche viel Vergnügen.

Liebe Krimi-Community,

in wenigen Tagen wird es ernst - dann erscheint mein Buch "Der zweite Reiter" (Gebundene Ausgabe (HC) 384 Seiten). Die wichtigsten Menschen für jeden Autor sind ohne Frage die Leser, und darum würde ich gerne eure Meinung darüber hören.

Was eignet sich dafür besser als eine gemeinsame Leserunde?
Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von euch dabei mitmachen würden und verspreche, so oft wie möglich reinzuschauen, um Fragen zu beantworten, sowie die Handlung, Themen und Charaktere zu diskutieren.

Beim zweiten Reiter handelt es sich um einen historischen Krimi, der im Wien des Jahres 1919 angesiedelt ist.

Mein Verlag war so nett und hat 25 Exemplare des Romans zur Verfügung gestellt. Diese werden unter all jenen verlost, die sich bis zum 25. März hier anmelden (ich freue mich natürlich, wenn auch noch weitere Teilnehmer mit ihren gekauften Büchern dazukommen und mit mir über den Inhalt diskutieren - je mehr, desto besser). 

Worum es geht? Hier eine kurze Zusammenfassung:

Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr ...

Ich hoffe, wir lesen uns ganz bald (bzw. sehe ich vielleicht einige von euch in Leipzig auf der Buchmesse).

Alex Beer
342 BeiträgeVerlosung beendet
Wolfgang_Kunerths avatar
Letzter Beitrag von  Wolfgang_Kunerth
Sehr gerne liebe Alex, gib einfach Bescheid, wenn Du etwas benötigst und ich schaue gerne in unseren archivalischen Schätzen nach ;o). Und bitte ganz schnell recherchieren, damit wir ganz bald neuen Lesestoff bekommen. :o)

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