Alex Beer

 4,5 Sterne bei 400 Bewertungen
Autor von Der zweite Reiter, Die rote Frau und weiteren Büchern.
Autorenbild von Alex Beer (©Ian Ehm)

Lebenslauf von Alex Beer

Im Bann der kriminellen Gedanken: Alex Beer ist das Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin Daniela Larcher. Sie wurde am 8. April 1977 in Bregenz geboren und wuchs in Lustenau auf. 

Sie studierte Prozess- und Projektmanagement an der Fachhochschule Vorarlberg und arbeitete nach ihrem Abschluss einige Jahre in der Werbebranche. Später gab sie ihre Anstellung jedoch auf um Archäologie zu studieren und zog nach New York. 

In dieser Zeit fing sie dann an ihre ersten Krimis zu verfassen. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Die Zahl“, der sie schlagartig auf die Bestsellerlisten katapultierte. Für ihre Werke wurde sie u.a. mit dem Leo-Perutz-Preis und dem Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sie bereits für den Victor Crime Award und den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. 

Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrer Familie in Wien.

Neue Bücher

Cover des Buches Der letzte Tod (ISBN: 9783809027492)

Der letzte Tod

Erscheint am 27.09.2021 als Hardcover bei Limes. Es ist der 5. Band der Reihe "August Emmerich".
Cover des Buches Das schwarze Band (ISBN: 9783734110238)

Das schwarze Band

 (33)
Neu erschienen am 17.05.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 4. Band der Reihe "August Emmerich".
Cover des Buches Der letzte Tod (ISBN: 9783837157598)

Der letzte Tod

Erscheint am 27.09.2021 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Alex Beer

Cover des Buches Der zweite Reiter (ISBN: 9783734105999)

Der zweite Reiter

 (121)
Erschienen am 21.05.2018
Cover des Buches Die rote Frau (ISBN: 9783809026761)

Die rote Frau

 (73)
Erschienen am 21.05.2018
Cover des Buches Unter Wölfen (ISBN: 9783734109843)

Unter Wölfen

 (50)
Erschienen am 16.11.2020
Cover des Buches Der dunkle Bote (ISBN: 9783734108976)

Der dunkle Bote

 (44)
Erschienen am 18.05.2020
Cover des Buches Das schwarze Band (ISBN: 9783734110238)

Das schwarze Band

 (33)
Erschienen am 17.05.2021
Cover des Buches Unter Wölfen - Der verborgene Feind (ISBN: 9783734110689)

Unter Wölfen - Der verborgene Feind

 (27)
Erscheint am 15.11.2021
Cover des Buches Der letzte Tod (ISBN: 9783809027492)

Der letzte Tod

 (0)
Erscheint am 27.09.2021
Cover des Buches Der zweite Reiter (ISBN: 9783837138047)

Der zweite Reiter

 (17)
Erschienen am 27.03.2017

Neue Rezensionen zu Alex Beer

Cover des Buches Das schwarze Band (ISBN: 9783734110238)Tommywiens avatar

Rezension zu "Das schwarze Band" von Alex Beer

August Emmerich hat ein Problem ...
Tommywienvor 11 Tagen

August Emmerich hat ein Problem. Sein unfreundliches, unbedachtes, sowie unkooperatives Verhalten der Obrigkeit gegenüber bringt ihn schnurstracks in eine Nachschulung in Sachen Benimm. Seinen aktuellen Fall, den Mord an zwei Mädchen, muss er wohl oder übel an seinen Assistenten Ferdinand Winter weitergeben. Jegliche Einmischung in den Fall, jegliches weitere Ungehorsam würde für August Emmerich die sofortige Versetzung in den Innendienst bedeuten.

Ferdinand Winter hingegen steht vor einer entscheidenden Zerreißprobe. Ist er wirklich schon so weit ohne seinen Chef, eigenständig einen Mörder zu jagen. Seine Ermittlungen führen ihn in die dunkelsten sowie kriminellsten Ecken von Wien, ganz ohne seinen für ihn verantwortlichen Chef.

Während Emmerich gemeinsam mit den anderen schwarzen Schafen an seinen Umgangsformen feilt, geschieht in der Kadettenschule, in der er interniert wurde, ein weiterer Mord. Bei den Nachforschungen muss Emmerich erneut die Regeln brechen.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich das historische Wien aus dem Jahre 1921 mitten in einer Hitzewelle befindet. Wasser wird rationiert und der Asphalt verläuft auf den heißen Straßen. In dieser Hitze ist es schwer einen klaren Kopf zu bewahren.

Wie immer wurde die damalige Zeit hervorragend von Alex Beer skizziert. Historische Wiener Plätze, wie das Negerdörfl in Ottakring oder das Hameau in Hernals,  in Verbindung mit authentischen, teils echten  historischen Wienern, machen auch in diesem Buch extrem viel Spaß. Der ewige Kampf zwischen arroganten Schnöseln und dem Pöbel, setzt sich auch in diesem Band fort.  Als politischen Background hat sich die Autorin für den Widerstand der Monarchisten entschieden. Nach Inkrafttreten der ersten Republik wollen die Monarchisten ihren Kaiser sowie ihre eigenen Titel als auch ihre Adelsprivilegien zurück.

Sehr positiv aufgefallen ist mir, dass gegenüber den vorherigen Büchern etwas weniger Wiener Dialekt verarbeitet wurde, dennoch hätte die eine oder andere Person etwas mehr Mundart nötig gehabt, um wirklich authentisch zu wirken.

Wie in den Bänden zuvor kommt es immer wieder zu humorvollen Szenen, die mich schmunzeln ließen.

Wieder ein lesenswerter Krimi von Alex Beer, den man allen Fans von historischen Romanen nur wärmstens empfehlen kann. Aus meiner Sicht ist Alex Beer aus diesem Genre nicht mehr wegzudenken. Ich warte schon sehnsüchtig auf Teil 5.

 

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Cover des Buches Unter Wölfen (ISBN: 9783734109843)Josseles avatar

Rezension zu "Unter Wölfen" von Alex Beer

Die groteske Grundidee verhindert einen guten Krimi von vorneherein. Da helfen auch einige positive Ansätze und Teile nicht mehr, zumal weitere unwahrscheinliche Abläufe hinzukommen.
Josselevor 16 Tagen

Isaak Rubinstein ist neben August Emmerich ein weiterer Ermittler, den Daniela Larcher unter dem Pseudonym Alex Beer veröffentlicht. Isaak Rubinstein ermittelt in Nürnberg zur Zeit des 2. Weltkriegs und ist eigentlich ein jüdischer Antiquar und Ermittler wider Willen. Denn er wurde von fränkischen Widerstandskämpfern für einen von ihnen unschädlich gemachten Berliner Ermittler ausgegeben und in die Gestapo eingeschleust. Das ist auch die große, grundsätzliche Schwäche, unter der das gesamte Buch leidet. Die Idee, dass ein Antiquar, der noch nicht einmal davon weiß, dass er den Inspektor geben soll, unerkannt als berühmter Ermittler durchgeht und nicht gleich enttarnt wird, ist so daneben und unwahrscheinlich, dass es grotesk und lächerlich wirkt. Leider trifft diese völlige Unwahrscheinlichkeit noch auf weitere Schilderungen des Romans zu, z.B. auf den Boxkampf den Isaak gegen einen durchtrainierten, geübten Boxer gewinnt. Das ist zum Teil auch in sich unlogisch, wenn auf der einen Seite die gnadenlose Effektivität der Gestapo geschildert wird und auf der anderen Seite ihre Tölpelhaftigkeit.

Gut gemacht sind die Szenen, in denen Beer schildert, wie eingeschüchtert die  Bevölkerung vor den Uniformen der Gestapo ist. Dies ist wohl ein realistisches Stimmungsbild der damaligen Zeit. Selbst die Mitglieder der Fränkischen Freiheit haben dauernd Angst.

Leider hat mir dieser Roman lange nicht so gut gefallen wie Beers Werke mit August Emmerich. Insgesamt ist die Geschichte einfach ein bisschen arg plump und unwahrscheinlich geraten. Zwei Sterne.

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Cover des Buches Der dunkle Bote (ISBN: 9783734108976)jenvo82s avatar

Rezension zu "Der dunkle Bote" von Alex Beer

Er wollte all das und noch viel mehr
jenvo82vor einem Monat

„Der große Krieg war hungrig gewesen, und so gab es kaum eine Familie, die kein Grab zu besuchen hatte. Gebeugte Greisinnen gingen an ihm vorbei, Kinder, die ihre Väter kaum gekannt hatten, schluchzende Frauen, deren Hoffnung auf ein stilles Glück irgendwo im Feindesland verscharrt worden war.“

Inhalt

Beruflich läuft es mittlerweile für August Emmerich und seinen jungen Assistenten Ferdinand Winter etwas besser, immerhin haben sie sich mit der Aufklärung neuer Morde einen gewissen Rang bei der Mordkommission erarbeitet und treten nun in einen Wettstreit mit einem anderen Ermittlerteam, um den Bezug eines größeren Büros. Doch privat werden die Schatten wieder länger. Denn seine geliebte Luise befindet sich nach wie vor in den Fängen ihres gewalttätigen Ehemanns, dessen Aufenthaltsort nicht bekannt ist. Allerdings wird sich das bald ändern, denn Xaver Koch plant einen politischen Umsturz und aktiviert seine zwielichtigen Bekanntschaften aus der Unterwelt, um seinen Plan durchzusetzen. Doch auch Emmerich treibt sich in diesen Kreisen herum und ist eifrig bemüht, eine scheinbare Serie von Morden aufzuklären, die den Stempel des Teufels tragen. Als sich die Wege der beiden Männer kreuzen, steht für Emmerich fest, dass er den Nebenbuhler endgültig eliminieren muss, wenn er jemals wieder glücklich sein möchte. Doch die Zeiten des Umbruchs lassen nur wenig Raum für emotionale Befindlichkeiten, denn jeder muss schauen, wo er bleibt und welche Opfer er bringen kann, ohne selbst dabei unterzugehen …

Meinung

Da ich in kurzer Folge bereits die ersten beiden Bände der Reihe gelesen habe, und nun mit dem dritten Teil abermals einen spannenden, historischen Kriminalroman gelesen habe, wird auch die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lassen. Alex Beer schafft Wiedererkennungswerte und pflegt einen unterhaltsamen, erzählerischen Stil, der nicht nur der Kriminalhandlung Leben einhaucht, sondern auch der Rahmenhandlung samt ihren Protagonisten und deren Befindlichkeiten. Mittlerweile fühlt man sich als Leser schon regelrecht involviert, wenn man mit den Schmugglern, Trinkern und Mördern in zwielichtigen Kneipen verweilt und der Spur der Verwüstung durch das kalte Wien des Jahres 1920 folgt. 

Nach wie vor gefällt mir die politische Einbindung der Morde in diese dunkle Zeit voller Wut, Armut und Verdruss sehr gut. Dadurch bekommen sowohl die Morde als auch die Motive eine andere Aussage und längst geht es nicht nur um die Bekämpfung des Bösen durch die Polizei, sondern um die Sensibilisierung des Lesers für den herrschenden Zeitgeist, bei dem die Konturen zwischen Recht und Unrecht oftmals verschwimmen und nicht alle Bösen tatsächlich die Übeltäter sind. Gerade der tägliche Überlebenskampf mancher Bevölkerungsgruppe wird so dramatisch dargestellt, dass man anstatt Vorwürfen bald nur noch Mitleid empfindet und gewissermaßen die Selbstjustiz gutheißt oder ihr zumindest Verständnis entgegenbringen kann. 

Fazit

Auch hier werden es wieder 5 Lesesterne, gerade weil mir diese Reihe so ans Herz gewachsen ist und jeder neue Band eine mir mittlerweile bekannte Stimmung heraufbeschwört und mich in die damalige Zeit eintauchen lässt, die sich aus sicherer Distanz umso interessanter gestaltet. Obwohl man alle Bücher auch eigenständig lesen kann, da die Mordserien abgeschlossen sind, würde ich dennoch die Einhaltung der Chronologie empfehlen, vor allem, weil dadurch die Nähe zum Hauptprotagonisten entsteht, der mit seinem Wesen einen ganz entscheidenden Beitrag zu den jeweiligen Fällen liefert. Auch die Hintergründe, die ihn selbst antreiben, seine zahlreichen Verluste und die dennoch ungebrochene Entschlusskraft machen nicht nur ihn, sondern die ganze Reihe zu einem besonderen Lesevergnügen im Genre des historischen Kriminalromans. 

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Gespräche aus der Community

Der packende Spionageroman spielt in Nürnberg um 1942. Der Jude Isaak Rubinstein versucht seine Familie zu schützen und lässt sich auf einen Deal mit einer Widerstandskämpferin ein. Der Preis? Er muss die Gestapo unter der falschen Identität des Sonderermittlers Adolf Weissmann infiltrieren ... 

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436 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe Krimi-Community,

in wenigen Tagen wird es ernst - dann erscheint mein Buch "Der zweite Reiter" (Gebundene Ausgabe (HC) 384 Seiten). Die wichtigsten Menschen für jeden Autor sind ohne Frage die Leser, und darum würde ich gerne eure Meinung darüber hören.

Was eignet sich dafür besser als eine gemeinsame Leserunde?
Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von euch dabei mitmachen würden und verspreche, so oft wie möglich reinzuschauen, um Fragen zu beantworten, sowie die Handlung, Themen und Charaktere zu diskutieren.

Beim zweiten Reiter handelt es sich um einen historischen Krimi, der im Wien des Jahres 1919 angesiedelt ist.

Mein Verlag war so nett und hat 25 Exemplare des Romans zur Verfügung gestellt. Diese werden unter all jenen verlost, die sich bis zum 25. März hier anmelden (ich freue mich natürlich, wenn auch noch weitere Teilnehmer mit ihren gekauften Büchern dazukommen und mit mir über den Inhalt diskutieren - je mehr, desto besser). 

Worum es geht? Hier eine kurze Zusammenfassung:

Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr ...

Ich hoffe, wir lesen uns ganz bald (bzw. sehe ich vielleicht einige von euch in Leipzig auf der Buchmesse).

Alex Beer
348 BeiträgeVerlosung beendet

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