Alex Beer

 4,5 Sterne bei 650 Bewertungen
Autor*in von Der zweite Reiter, Die rote Frau und weiteren Büchern.
Autorenbild von Alex Beer (©Ian Ehm)

Lebenslauf

Im Bann der kriminellen Gedanken: Alex Beer ist das Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin Daniela Larcher. Sie wurde am 8. April 1977 in Bregenz geboren und wuchs in Lustenau auf. 

Sie studierte Prozess- und Projektmanagement an der Fachhochschule Vorarlberg und arbeitete nach ihrem Abschluss einige Jahre in der Werbebranche. Später gab sie ihre Anstellung jedoch auf um Archäologie zu studieren und zog nach New York. 

In dieser Zeit fing sie dann an ihre ersten Krimis zu verfassen. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Die Zahl“, der sie schlagartig auf die Bestsellerlisten katapultierte. Für ihre Werke wurde sie u.a. mit dem Leo-Perutz-Preis und dem Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sie bereits für den Victor Crime Award und den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. 

Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrer Familie in Wien.

Neue Bücher

Cover des Buches Felix Blom. Der Häftling aus Moabit (ISBN: 9783734112577)

Felix Blom. Der Häftling aus Moabit

 (56)
Erscheint am 17.09.2024 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 1. Band der Reihe "Felix Blom".

Alle Bücher von Alex Beer

Cover des Buches Der zweite Reiter (ISBN: 9783734105999)

Der zweite Reiter

 (144)
Erschienen am 20.05.2018
Cover des Buches Die rote Frau (ISBN: 9783734107511)

Die rote Frau

 (90)
Erschienen am 14.04.2019
Cover des Buches Unter Wölfen (ISBN: 9783734109843)

Unter Wölfen

 (64)
Erschienen am 15.11.2020
Cover des Buches Der dunkle Bote (ISBN: 9783734108976)

Der dunkle Bote

 (58)
Erschienen am 17.05.2020
Cover des Buches Felix Blom. Der Häftling aus Moabit (ISBN: 9783734112577)

Felix Blom. Der Häftling aus Moabit

 (56)
Erscheint am 17.09.2024
Cover des Buches Das schwarze Band (ISBN: 9783734110238)

Das schwarze Band

 (51)
Erschienen am 16.05.2021
Cover des Buches Unter Wölfen - Der verborgene Feind (ISBN: 9783734110689)

Unter Wölfen - Der verborgene Feind

 (39)
Erschienen am 14.11.2021
Cover des Buches Der letzte Tod (ISBN: 9783734111990)

Der letzte Tod

 (28)
Erschienen am 21.03.2023

Neue Rezensionen zu Alex Beer

Cover des Buches Felix Blom. Der Schatten von Berlin (ISBN: 9783809027645)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Felix Blom. Der Schatten von Berlin" von Alex Beer

Einmal noch der Schatten von Berlin sein ....
Bellis-Perennisvor einem Monat

Felix Blom hat das berüchtigte Gefängnis Moabit hinter sich gelassen und versucht nun gemeinsam mit Mathilde Voss eine Kanzlei als Privatdetektive aufzubauen. Das ist alles andere als einfach und so können sich die beiden auch nur eine Bleibe im Krögel leisten. Der soll nun abgerissen werden. Nun muss schnell ein profitabler Auftrag her.  

Da kommt ihnen der aufgebrochene Sarg eines Archäologen in der Krypta des Friedhofs gerade recht. Laut Aussage der Witwe wurde nicht gestohlen, weshalb die Polizei auch nichts unternimmt. Man hat Wichtigeres zu tun, Sozialisten verhaften zum Beispiel. 

Erst als eine verstümmelte Leiche gefunden wird, fühlt man sich zuständig. Nun kommt ein alter Bekannter ins Spiel: Kommissar Bruno Harting. Der hat mit Heinrich Schlesinger einen neuen Chef, der sich im nasskalten Winter von Berlin erst wieder zurechtfinden muss, ist er doch erst vor kurzem aus Afrika zurückgekommen.  

Als dann noch eine zweiter Mann getötet und ebenso verstümmelt worden ist, scheint sich ein Bandenkrieg zwischen Bloms ehemaligen Mentor Lugowski und seinem härtesten Konkurrenten Hartmann anzubahnen, denn jeweils ein Toter gehört zu dem einen bzw. anderen. Blom, Voss sowie Schlesinger und Harting geraten zwischen die Fronten.  

Kann Felix Blom das große Blutvergießen noch verhindern? Denn es scheint, dass ein Dritter seine Finger im schmutzigen Spiel hat und ein wertvolles Bild, für das sich sowohl Hartmann als auch Lugowski interessieren, stehlen will. Obwohl er es eigentlich nicht will, muss Felix Blom noch einmal in die Rolle „des Schattens von Berlin“ schlüpfen. 

Meine Meinung: 

Auch der zweite Band rund um Felix Blom gefällt mir. Alex Beer schafft es immer wieder, die Zustände im Berlin von 1897 plastisch zu beschreiben. Die Kluft zwischen arm und reich ist tiefer denn je. Von ehrlicher Arbeit kann man kaum leben. Die Mieten für feuchte Wohnungen, Brennholz und hohe Kosten für Lebensmittel, mit denen die vielen Kinder versorgt werden müssen, steigen ständig. Auch Felix und Mathilde sind von der Delogierung bedroht. Die sozialen Spannungen, die in dieser Zeit des Umbruchs entstehen, die permanente Konfrontation zwischen der Polizei und den immer größer werdenden Gangsterbanden und natürlich das Erstarken einer Arbeiterbewegung sind der die Kulisse vor der dieser Krimi hier spielt. 

Ich gebe zu, diesen Täter hatte ich nicht auf dem Schirm.  

Wie wir es von der Autorin gewohnt sind, ist der Krimi penibel recherchiert und zu meiner Freude sind im Nachwort zahlreiche Quellen angegeben.  

Die Charaktere sind wieder recht detailliert beschrieben. Der neu hinzugekommene Heinrich Schlesinger war vor seinem Aufenthalt in Afrika Kommissar in Frankfurt. Viel mehr weiß man noch nicht über ihn. Ich bin schon neugierig, welches Schicksal ihn nach Afrika getrieben hat. Ich tippe auf eine nicht standesgemäße Liebe. Aber, lassen wir uns überraschen, was Alex Beer für die Fortsetzung geplant hat.  

Fazit:

Gerne gebe ich diesem zweiten Krimi rund um Felix Blom und Mathilde Voss wieder 5 Sterne.

 

 

 

Cover des Buches Felix Blom. Der Schatten von Berlin (ISBN: 9783809027645)
jenvo82s avatar

Rezension zu "Felix Blom. Der Schatten von Berlin" von Alex Beer

Zurück zu den Wurzeln
jenvo82vor einem Monat

Inhalt

Die Privatdetektei des ehemaligen Meisterdiebs Felix Blom benötigt dringend neue Aufträge, denn die Zeiten werden immer schlechter und das Geld wird knapp. Da dem jungen Mann nach wie vor die Polente auf den Fersen ist, kann er sich keinen Fehltritt erlauben, insbesondere keinen seiner geliebten Diebstähle. Damit er auf der richtigen Spur bleibt, unternimmt seine Firmenpartnerin Mathilde Voss die Rolle der Aufpasserin und ermahnt ihn wann immer es notwendig wird. Zum Glück sorgt ein mysteriöser Einbruch in den Sarg eines gut betuchten Mannes, für einen neuen lukrativen Fall, der endlich wieder ein ordentliches Sümmchen auf das Bankkonto von Felix und Mathilde spülen wird.

Seltsamerweise ist bei diesem Überfall gar nichts entwendet wurden, es sei denn irgendjemand, hat irgendetwas im Sarg versteckt, damit es unentdeckt bleiben möge. Zu diesem Schluss kommt Herr Blom sehr schnell, doch er ist nicht der Einzige, der diesen Verdacht hegt. Mittlerweile scheint ein Mörder sein Unwesen zu treiben, der anders als seine Verfolger nur zu gut weiß, welch wertvolles Gut sich im Inneren des Sarges verborgen hatte. Mathilde und Felix sind wohl oder Übel auf die Unterstützung eines der oberen Gangsterbosse von Berlins Unterwelt angewiesen, demjenigen Mann, mit dem Felix zwar eine skrupellose Vergangenheit verbindet, der aber nicht der Pate seiner unschuldsvollen Zukunft sein sollte. Und so wird es schwierig, den neuen Auftrag mit legalen Mitteln zu lösen …

Meinung

Mittlerweile bin ich ein großer Fan der in Wien lebenden Autorin, die sich bereits mit ihrer August-Emmerich-Reihe in mein Herz schreiben konnte und die auch mit ihrem zweiten „Helden“ Felix Blom einen äußerst sympathischen, gewieften Charakter geschaffen hat, der das Lesen zum Vergnügen werden lässt. Die Fälle wirken sehr authentisch, weil viele Dinge und auch Namen darin auf wahren Begebenheiten beruhen, gerade der historische Hintergrund macht hier den Unterschied zu anderen Kriminalromanen aus, denn wie nebenbei bekommt der Leser Eindrücke aus dem alltäglichen Leben in einer Großstadt, in der das Recht auf der Seite des Stärkeren liegt und viele, die zu schwach waren, keine Chance hatten, zu überleben. Der Fokus liegt weniger auf der Ermittlungsarbeit der Agierenden, als vielmehr auf deren Intuition und Know-How im Rahmen der eigenen Erfahrungswerte. Nur wer aus dem gleichen Holz geschnitzt ist, kennt die Mittel und Wege, die das Verbrechen gehen wird, um von Erfolgen gekrönt zu sein.

Fazit

Ich vergebe freudige 5 Lesesterne für diesen, unterhaltsamen, historischen Schmöker mit einer klasse Geschichte und liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten. Auch diese Reihe werde ich konsequent weiter verfolgen, denn es macht einfach Spaß, sich von den Bemühungen und Lebensumständen der handelnden Personen mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen zu lassen. Es ist das Leben von Kleinkriminellen und gewitzten Menschen, die zwar einerseits stets und ständig mit dem Bösen in Berührung kommen, die es aber andererseits vermeiden wollen in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele zu schauen, wenn es Ihnen nur irgendwie gelingen würde …

Cover des Buches Felix Blom. Der Schatten von Berlin (ISBN: 9783809027645)
Sikals avatar

Rezension zu "Felix Blom. Der Schatten von Berlin" von Alex Beer

Immer an der Grenze zur Illegalität unterwegs
Sikalvor 2 Monaten


 

Nachdem Felix Blom das berüchtigte Gefängnis Moabit hinter sich gebracht hat, versucht er sich mehr schlecht als recht mit Mathilde Voss ein Standbein als Privatdetektiv aufzubauen. Zahlungskräftige Kunden sind rar und das Leben in Berlin teuer. Jetzt soll auch noch der Krögel abgerissen werden – die einzige Bleibe, die sich Felix und Mathilde leisten können. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt … ja dann machen sich die beiden Spürnasen eben auf den Weg, um einen neuen Auftrag an Land zu ziehen.

 

Der Sarg eines Archäologen wurde aufgebrochen, aber es wurde nichts entwendet. Als ein grausam verstümmelter Toter gefunden wird, scheinen die Fälle irgendwie miteinander verbunden zu sein. Und was hat Bloms Mentor Arthur Lugowski damit zu tun? Oder ist Lugowski nun tatsächlich nur mit Weinpanscherei beschäftigt und hat ansonsten eine saubere Weste? Felix und Mathilde legen sich mächtig ins Zeug und tragen einzelne Steinchen zusammen, um letztendlich des Rätsels Lösung zu finden. Wenn auch nicht ganz mit legalen Mitteln …

 

Die Autorin Alex Beer hat mit Felix Blom einen Ganoven erschaffen, den man sehr gerne quer durch Berlin und durch die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten begleitet. Neben humorvollen Dialogen erhält man als Leser auch Tipps für einen eigenen Coup – wenn man das denn möchte.

 

Natürlich darf der eine oder andere überraschende Moment nicht fehlen. Alex Beer schafft es, ein Labyrinth an Verdächtigen zu schaffen und sorgt für spannende Wendungen. Der Krimi nimmt gegen Ende nochmal gehörig an Fahrt auf und punktet mit einer gekonnt konstruierten Auflösung.

 

Der zweite Band rund um die beiden Neo-Privatdetektive Felix Blom und Mathilde Voss hat mich wieder sehr gut unterhalten. Die Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts wird wunderbar eingefangen. Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne.

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