Der zweite Reiter

von Alex Beer 
4,6 Sterne bei63 Bewertungen
Der zweite Reiter
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Ein spannender Krimi in historischem Ambiente, ich freue mich schon auf den nächsten Band

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Beindruckend, spannend, aufregend macht Vorfreude auf mehr!

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Inhaltsangabe zu "Der zweite Reiter"

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783809026754
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Limes
Erscheinungsdatum:27.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.03.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Yolandevor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi in historischem Ambiente, ich freue mich schon auf den nächsten Band
    Ein spannender Krimi in historischem Ambiente

    Alex Beer ist das Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin Daniela Larcher, die am 8. April 1977 in Bregenz geboren wurde.

    Sie studierte Prozess- und Projektmanagement und arbeitete anschließend für zwei Jahre in der Werbebranche. 2002 begann sie an der Universität Wien ein Studium der Archäologie. Im Jahr 2006 zog sie nach New York, wo sie für ein Jahr im Verlagswesen arbeitete.
    Daniela Larcher lebt heute in Wien.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Klappentext):
    Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Armut und Chaos. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Doch als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Als noch mehr Tote gefunden werden, beginnt eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

    "Der zweite Reiter" ist ein spannender historischer Kriminalroman, der den Leser tief in das vom Ersten Weltkrieg gebeutelte Wien eintauchen lässt. Der etwas bärbeißige und ruppige Polizeiagent August Emmerich und sein etwas naiver und liebenswerter Assistent Ferdinand Weber bilden ein sehr sympathisches Ermittlerduo. Emmerich ermittelt auf unkonventionelle und nicht immer ganz ordnungsgemäße Weise und es macht großen Spaß ihm zu folgen. Der Fall ist vielschichtig und glaubwürdig und die Auflösung wirkt keinesfalls konstruiert. Auch viele der Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt und runden so die Geschichte ab.

    Fazit: Ein spannender Krimi in historischem Ambiente, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. 

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    Perserkatzevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Beindruckend, spannend, aufregend macht Vorfreude auf mehr!
    August Emmerich mein neuer Held!

    Der erste Weltkrieg ist vorbei und verloren. In Wien einst eine Stadt mit Glanz und Prestige herrschen Hunger, Elend, Krankheit und Verzweiflung. In mitten dieser immer hoffnungslos werdenden Situation ist der Polizeiregent August Emmerich dessen Hauptaufgabe es ist diverse Schwarzhändlerringe aufzudecken und die Beteiligten zu verhaften. Als er eines Abends im Einsatz auf die Leiche eines Soldaten aufmerksam wird glaubt er zu nächst an Selbstmord, aber immer mehr Indizien sprechen dagegen und August Emmerich beginnt der Sache, obwohl es nicht in seinem Zuständigkeitsbereich fällt, genau unter die Lupe zu nehmen. Jedoch bringt ihm sein Ehrgeiz schon bald in Gefahr.

    Leid, Gewalt, ausweglose Situationen beherrschen den Alltag der Menschen nach dem Krieg. Sowas wie Ordnung oder Regeln existieren nicht und Jeder versucht auf seine Weise zu überleben. Deshalb wundert mich nicht, dass der Mord an einem ehemaligen Soldaten als Selbstmord abgestempelt   und per Akte gelegt wurde, den viele Menschen wählten wahrscheinlich den Freitod als sich der Hoffnungslosigkeit hinzugeben. Hier hat August Emmerich wirklich Mut bewiesen sich dieser Herausforderung zu stellen besonders wenn man bedenkt auf welche Gefahren, Abgründe und Skandalösen Begebenheiten er stößt. Er selbst hat im Leben einiges durchmachen müssen, als Kind im Waisenhaus aufgewachsen und später als Soldat im Krieg hat er viel Leid und Elend erlebt und wurde sogar verwundet. Außer ein wenig aus seiner Vergangenheit und der Beziehung mit einer Kriegswitwe erfährt der Leser von seinem Privatleben nicht sonderlich viel. Als der Mann von seiner Freundin plötzlich wieder auftaucht, sieht Emmerich  seiner  Wege und stürzt sich voll und ganz  auf die Arbeit. Sein Schützling und Assistent Ferdinand Winter steht im zur Seite. Seine naive und Ängstliche Art bringt einem in manchen Szenen zum Schmunzeln und somit etwas Humor in die Trübe Situation. Aber er ist intelligent und lernt sehr schnell was Sache ist. Gemeinsam machen sie sich dran etwas Ordnung und Gerechtigkeit im Chaos der Nachkriegszeit zu bringen.

    Ich muss ganz ehrlich sagen das ich am Anfang so meine Schwierigkeiten, mit der Figur Emmerich hatte, weil ich ihn einfach nicht einordnen konnte. Bei seinen Vorgesetzten mussten man nach seinem Selbstbewusstsein erst wieder suchen, als der Mann seiner Freundin wieder auftaucht sieht er sich ohne ein Wort und Kampf zurück an anderen Stellen zeigt er wieder Autorität und teilt seine Berufserfahrung. Man merkt das er Ahnung und Erfahrung hat aber es ihm in mancher Hinsicht etwas an Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein fehlt. Doch diese Vorgehensweise der Autorin ist einfach genial den sie lässt den Figuren Raum zu wachsen um sich weiter zu entwickeln und erschafft so die Basis für weitere Geschichten auf die ich mich sehr freue. Verdiente 5 Sterne und der zweite Band steht schon in den Startlöchern.!! 

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    PagesofPaddyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch, lesenswert!
    Oldschool und dadurch einfach richtig klasse

    In einer Zeit wo Inhalte immer radikaler und spektakulärer werden müssen, tut es gut Bücher zu lesen, deren Inhalte eben nicht so radikal und spektakulär sind. Ein richtiger Krimi ist das erste Werk der geplanten „August-Emmerich-Reihe“ geworden. Geschrieben wurde es von der Österreicherin Daniela Larcher, die unter dem Pseudonym Alex Beer diese Reihe veröffentlicht. Der guten Frau ist nicht nur ein richtiger, echter Krimi gelungen sondern ein unterhaltsamer, klassischer und vor allem atmosphärisch dichter Kriminalroman, der unterhält, kurzweilig ist und vor allem viel Lust auf mehr macht. Beer schafft es den Leser direkt ins Wien des Jahres 1919 zu katapultieren. Sie erschafft eine Welt die ,ausgezehrt vom Krieg, trotzdem so lebendig, facettenreich und dynamisch ist, dass es ein Genuss ist, sich auf die ganze Geschichte einzulassen. Dazu kommt eine Hauptfigur die, eigentlich von Anfang an, sehr sympathisch daher kommt. August Emmerich ist eine ambivalente Figur, nicht frei von Fehlern aber mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich freue mich schon auf mehr von ihm (der zweite Teil „Die Rote Frau“ liegt schon bereit). Der Plot ist bodenständig aber trotzdem spannend und gar nicht mal so uninteressant. Hier werden Themen besprochen, die thematisch und vor allem historisch sicherlich nicht jedem sofort einfallen. 
    Wer also einen grundsoliden, spannenden Krimi lesen möchte, dem sei dieses Buch absolut empfohlen. 
    PS: Keine expliziere Kritik aber für mich als jemand der Hochdeutsch spricht ist teilweise die österreichische Mund- bzw. Schreibart eine Herausforderung.Aber, ganz klar gesagt, man kann im Großen und Ganzen alles verstehen und niemand sollte deswegen das Buch nicht lesen. Dadurch bekommt das Buch natürlich eine richtige Authentizität. 

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    Krimisofa_coms avatar
    Krimisofa_comvor 6 Monaten
    Absolute Leseempfehlung

    Um gleich mal über den Elefanten im Raum zu sprechen, der so unscheinbar ist, dass man ihn leicht übersehen kann: hinter Alex Beer verbirgt sich eine Frau, und zwar Daniela Larcher. Larcher ist Krimiautorin beim Fischer Verlag: Dort schreibt sie zeitgenössische Krimis, die in Wien spielen. Mit einem von diesen war sie 2015 für den Leo-Perutz-Preis nominiert, einer der wichtigsten österreichischen Literaturpreisen. Beim Limes Verlag probierte sie nun etwas anderes – sie lässt ihre neue Krimireihe rund um August Emmerich ebenfalls in Wien spielen, aber nicht in der Gegenwart, sondern unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg. Und prompt war sie nicht nur für den Leo-Perutz-Preis nominiert, sondern gewann ihn 2017 auch – und das völlig zurecht.

    Der Protagonist des ersten – und allen weiteren – Teilen der neuen Serie heißt August Emmerich. Emmerich ist Mitte 30 und Rayonsinspektor erster Klasse im Polizeiagentenkorps. Seit er im Krieg war, hat er einen Granatsplitter im Bein stecken, der ausgerechnet jetzt beginnt, ihm Beschwerden zu bereiten. Er hofft natürlich inständig, dass die Verletzung niemandem auffällt, sonst würde er zum Innendienst verdonnert – doch damit würde er auch die Zulage verlieren, die er so dringend für seine Lebensgefährtin und deren drei Kinder benötigt. Ansonsten ist Emmerich ein gerissener, schlagfertiger und überaus sympathischer Protagonist, der bei seiner Arbeit nicht immer den legalsten Weg wählt.

    Ihm zur Seite steht Ferdinand Winter, der aus großbürgerlichem Haus stammt und bis vor kurzem im Dienste des Kaisers war. Doch da es keinen Kaiser mehr in Österreich gibt und das Land auf einen Bruchteil des Kaiserreichs zusammengeschrumpft ist, musste er sich neue Arbeit suchen. Winter wohnt mit seiner Großmutter, die noch immer dem Kaiser und dem k.u.k.-Reich nachtrauert, zusammen und ist ein nervöser Bursche, den Emmerich anfangs so gar nicht leiden kann. Doch nach und nach wachsen die zwei zusammen und ergänzen sich immer mehr.

    Ich bin eigentlich kein großer Freund von historischen Krimis, aber dieses Setting hat es mir angetan. Der Erste Weltkrieg ist ohnehin ein außerordentlich interessantes Thema, aber die Nachwehen dessen, noch dazu so akkurat nachgezeichnet – das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal für sich, das dieses Buch anbietet. Aber es sind nicht nur die Nachwehen, es ist auch das Stadtbild mit teilweise veralteten Straßen- und Brückennamen, das Gesellschaftsbild mit der extremen Kluft zwischen arm und reich, die Architektur mit den Gründerzeithäusern und den neuen, vom Kaiser verhassten, Bauten – im Endeffekt wirkt das, was Beer hier vorlegt, wie eine Liebeserklärung an Wien (es ist wesentlich mehr, siehe Interview morgen).

    Dazu kommt, dass „Der zweite Reiter“ sich so schnell liest, dass man innerhalb weniger Stunden durch ist; es gibt keinerlei Leerläufe oder Atempausen – es passiert einfach immer etwas. Egal, ob wieder eine Leiche auftaucht oder Beer das Privatleben von Emmerich um hundertachzig Grad auf den Kopf stellt. Abgerundet wird das ganze mit kantigen Charakteren, die allesamt ein klares Profil haben. Gegen Ende setzt Beer auch das Stilmittel des Cliffhangers ein, was endgültig dazu führt, dass man nicht mehr zu lesen aufhören will.

    Ich habe lange nach etwas gesucht, das ich dem Buch als negativ anlasten kann, aber meine Notizen geben diesbezüglich nichts her. Eventuell könnte man ankreiden, dass Emmerich bei seinen teils sehr riskanten Manövern etwas zu viel Glück hat – aber das muss letztlich jeder selbst beurteilen. Von mir gibt es jedenfalls eine mehr als klare Leseempfehlung, auch an Leute, die nichts mit Wien am Hut haben – das war eines der besten Bücher, das ich in diesem Jahr gelesen habe und ich bin jetzt schon ein Riesenfan dieser Serie, dessen zweiter Teil am 21. Mai erscheint.

    Tl;dr: „Der zweite Reiter" von Alex Beer ist ein sehr akkurat recherchierter Krimi, der im Wien von 1919 spielt. Der Auftakt zur August-Emmerich-Reihe ist so gut und so flüssig geschrieben, dass man innerhalb weniger Stunden durch ist. Die Charaktere haben alle ein sehr klares Profil und keiner davon ist langweilig. Klare Leseempfehlung.

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    Thereadingpugs avatar
    Thereadingpugvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastisch.
    Kommen sie, Kommen sie !

    Der zweite Reiter – Ein Fall für August Emmerich / Alex Beer 
    Limes Verlag / 377 Seiten / Erscheinungsjahr 2017

    „Oida Emmerich, kaum lässt man dich kurz aus den Augen reitest du dich noch tiefer in die Scheiße. Genau wie früher.“ 

    Stell dir vor: 
    „Grau in Grau, jeder Tag fühlt sich gleich trist und stumpf an. Die Sirenen heulen nachts zwar nicht mehr – aber in deinem Kopf findest du keine Ruhe. Es gibt die Tage keinen Kaffee, Marmelade oder Wärme.  Jeder ist auf sich bedacht, Kinder werden in der Verzweiflung zu Dieben und ehemalige Geldadlige Hausfrauen zu hoffnungslosen Straßenhuren. Wir schreiben das Jahr 1919, Wien, die K.u.K. Monarchie ist gefallen, die Sozialdemokraten versuchen vergebens den Karren aus dem Dreck zu ziehen.  Willkommen in August Emmerichs Welt „Kommen Sie – Kommen Sie“. Das war nicht nur Emmerichs Welt sondern für 7 Tage auch meine und NEIN ich habe mich nicht amüsiert. Emmerich ist Polizist, stolpert durch bloßen Zufall über eine Leiche, erst sieht es nach Selbstmord aus doch Emmerich merkt schnell das da etwas nicht stimmen kann…“

    August und sein Lehrling oder Assistent Winter sind zwei tolle Charaktere. Emmerich ist ein Anti-Held, jedoch auf eine bestimmte Art mir unheimlich sympathisch. Seine meisten Handlungen gingen mit meinen Ansichten stark konform. Es gab ein paar Aktionen von ihm da haben sich meine Augen im Uhrzeigersinn verdreht – das war dann sehr typisch „Anti-Held“. Von Winter hätte ich gerne mehr erfahren. Ich denke und habe die Hoffnung das Alex Beer in den folgenden Bänden mehr von Winter preis gibt. 

    Hier wurde ein solider Kriminalroman aufs Papier gebracht. Aber was der Autorin hier atemberaubend gelungen ist und mich immer mal wieder stark schluckend in die Sofakissen fallen ließ, liest sich wie ein famoser Zeitzeugenbericht der Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges. Ich habe niemanden in meinem Umfeld der zu der Zeit gelebt hatte und doch habe ich das Gefühl meinen Enkelkindern nun von dieser Zeit berichten zu können. Hier wurde eine graue, harte Welt erschaffen die so nun mal wahrlich existierte. Nebenher läuft dann noch die durchaus spannende Handlung um den „Selbstmord“ und Emmerichs Ermittlungen. Die Tatsache dass die Zeit, die Menschen und das Leid einen so gefangen nimmt und die Krimihandlung dadurch etwas nach hinten gedrängt wird, hat mich persönlich nicht gestört. 

    Eines ist jedoch ganz klar, wenn ich mich an das Buch zurück erinnere, dann wird es die dichte Atmosphäre sein, der Hunger nach Wärme, Liebe und Hoffnung. Es wird der Gestank des Elends der Nachkriegszeit  sein den ich dann in der  Nase wahrnehme und leider nicht der ausgeklügelte Fall den Emmerich zu lösen vermochte. Mir dämmerte schon knapp vor der Hälfte des Buches wer denn da der Täter ist. Doch vom WARUM und WIE habe ich mich hoch erfreut überraschen und mitziehen lassen. Dank meiner TATORT-Leidenschaft bin ich fast so gut wie Maarten S. Sneijder ´, darum verüble ich es der Geschichte nicht, dass ich bei dem Täter einfach ein bestimmtes Gefühl hatte. Nennen wir es einfach mal Intuition. 
    Ich habe mich furchtbar unterhalten gefühlt und 150 Seiten vor dem Ende des Buches konnte ich es nur noch schwer aus den Händen legen. Darum gibt es von mir  4 Sterne, denn dieser mitreißende Reihenauftakt war eben erst das Vorspiel.  

    Danke fürs Lesen <3 

    >thereadingpug< besuch mich auf meiner FB Seite: The reading Pug

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    Ascari0vor 7 Monaten
    Für Fans von historischen Krimis ein Muss!

    “Der zweite Reiter” ist ein Klassiker für ein Buch, das mir zwar bereit durch einige Rezensionen unterkam, das ich aber trotzdem erst durch unser Krimi-Festival “Fine Crime” so wirklich wahrnahm. Zwar bekam die Autorin nur sechs Minuten Zeit, ihr Buch vorzustellen, aber das Setting machte mich trotz der kurzen Zeit sofort neugierig.

    Zum Inhalt:

    Die Zeit ist 1919, der Schauplatz der Geschichte Wien. Der Erste Weltkrieg ist verloren, Österreich-Ungarn endgültig untergegangen. Wien ist von Armut und Hunger geprägt. Trotzdem lebt und arbeitet Rayonsinspektor August Emmerich hier, versucht Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten. An seiner Seite sein neuer und unerfahrener Assistent Ferdinand Winter. Zusammen werden sie in eine Reihe von Todesfällen verwickelt, die alles andere als einfache Selbstmorde  sind …

    Meine Meinung:

    Ich sage es gleich einmal vorab: Wer sich für historische Krimis begeistern kann, kann mit diesem Buch nicht viel falsch machen! Die Autorin versteht es meisterhaft, das Wien dieser Zeit einzufangen, das so unmittelbar nach dem Krieg wirklich schlimm gewesen sein muss … Kaum Lebensmittel, kaum Arbeit, Wucherpreise, Armut, wohin das Auge blickt. Dazwischen die wenigen, die es geschafft haben, von der Situation zu profitieren: Schleichhändler (also Schmuggler), Zuhälter, Kriegsgewinnler.

    An diesem von sozialen Spannungen geprägten Ort lernen wir August Emmerich kennen, einen Polizisten, der eigentlich einen Schleichhändler dingfest machen soll, aber davon träumt, in die Abteilung “Leib und Leben” zu wechseln und Morde aufzuklären. Um seinem Vorgesetzten Ergebnisse zu liefern, lässt er schon mal Fünfe gerade sein – anfangs sehr zum Verdruss seines jungen Assistenten, der den Krieg nur als Beamter erlebt hat und noch sehr grün hinter den Ohren ist.

    Emmerich ist auf seine Weise sehr geradlinig, er hat eine ganz eigene Vorstellung von Recht und Gerechtigkeit, die ihn mir gleich zu Beginn sehr sympathisch machte. Bei Winter, seinem Assistenten, brauchte ich etwas länger, um ihn zu mögen, aber letztendlich weiß er, wem seine Loyalität gehört und hat trotz seiner Unerfahrenheit einige Ideen, die den beiden bei ihren Ermittlungen helfen.

    Die dritte Hauptfigur ist – wenn man das so sagen kann – die Stadt Wien und ihre Bewohner selbst. Neben der sehr bildhaften Sprache verwendet Beer auch immer wieder vereinzelt wienerische Ausdrücke, die die Dialoge noch lebendiger machen. Leser, die des Wienerischen aber nicht mächtig sind, müssen keine Angst haben, die Bedeutung der Wörter erschließt sich ohne Probleme aus dem Kontext.

    Ganz ohne Probleme kommt aber auch hier das Privatleben des Ermittlers nicht aus, denn Emmerich muss mit der Situation fertigwerden, dass der Ehemann seiner Lebensgefährtin – obwohl für tot erklärt – auf einmal wieder quicklebendig vor der Tür steht. Dies ist nicht neu (Die Frau will natürlich als gute Christin bei ihrem Ehemann bleiben, obwohl sie ihn mittlerweile nicht mehr liebt), ist aber nachvollziehbar.

    Das Finale selbst ist spannend und interessant erzählt, die Karten werden für die Protagonisten zumindest zum Teil neugemischt und ich bin gespannt, wie die Autorin dies in “Die rote Frau” weiterspinnen wird, der im Mai erscheinen wird.

    Mein Fazit:

    Alex Beer versteht es, das Wien kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zu beschreiben und einen interssanten Krimi zu erzählen, dessen Helden sich ganz bewusst zwischen Gut und Böse bewegen. Für Fans von historischen Krimis ein Muss!

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    tinstampvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Atmosphäre, die Alex Beer in diesem historischen Krimi, rüberbringt! Wien nach dem 1. Weltkrieg und eine spannende Verfolgungsjagd
    Toller historischer Wienkrimi

    Bewertung: 4 1/2 Sterne

    Wien 1919 - kurze Zeit nach Ende des 1. Weltkrieges. Die Monarchie ist Geschichte, die Menschen leiden unter Hunger und Kälte. Viele sind an der Spanischen Grippe gestorben oder haben ihr Zuhause verloren. Der Schleichhandel auf dem Schwarzmarkt blüht.
    Auch Rayonsinspektor August Emmerich ist ein Kriegsversehrter. In seinem Bein steckt noch immer ein Granatsplitter, der ihm oftmals Beschwerden macht. Doch Emmerich hat den dringenden Wunsch in die Abteilung "Leib und Leben" zu wechseln. Noch muss er "niedrige" Polizeiarbeit verrichten, die ihm gar nicht schmeckt. Sein verletztes Bein ist ihm nur hinderlich. Deswegen hilft er sich mit Heroin, das zu dieser Zeit noch als Husten- bzw. Schmerzmittel verschrieben wurde.
    Sein Chef setzt ihn auf Schleichhändler an und bekommt den jungen Assistenten Ferdinand Winter zur Seite gestellt, der aus verarmten Adel stammt. August Emmerich ist alles andere als erfreut darüber.
    Als ein Toter im Stadtwald gefunden wird, der Selbstmord verübt haben soll, glaubt Emmerich nicht an Suizid. Der Tote war nämlich "Kriegszitterer". Wie wäre es diesen armen Mann möglich gewesen sich selbst zu richten? Doch sein Chef glaubt nicht an Mord und so ermittelt Emmerich auf eigene Faust weiter.....schließlich möchte er in Zukunft sowieso nicht mehr im Innendienst arbeiten, sondern Mordfälle bearbeiten. Emmerich und Winter kommen nach und nach einigen seltsamen Vorfällen auf die Spur und geraten, schneller als ihnen lieb ist, in Gefahr.
    Neben seiner schmerzenden Kriegsverletzung und seinen unüberlegten Schnüffeleien hat der Rayonsinspektor bald ein weiteres Problem. Als der totgeglaubte Ehemann seiner Lebensgefährtin aus der Kriegsgefangenschaft unvermutet zurückkehrt, verliert er nicht nur seine Geliebte, sondern auch sein Heim. Doch das ist erst der Beginn seiner Schwierigkeiten....

    August Emmerich hat nämlich auch im Job seine eigenen Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit. Es dauert nicht lange und er selbst steht auf der Liste der Verdächtigen. Ferdinand Winter hat anfangs seine Problem mit Emmerichs Auslegung der Gesetze, doch bald erkennt er, dass sein Kollege den richtigen Riecher hat....

    Mit viel Vergnügen habe ich August Emmerich und Ferdinand Winter bei ihren Recherchen begleitet. Die Spannung setzt schon bei den ersten Kapiteln ein und bleibt bis zum Ende bestehen. Mit einigen überraschenden Wendungen kann die Autorin den Spannungsbogen zum Ende hin noch heben.

    Alex Beer versteht es, nicht nur die stimmige Atmosphäre aus dieser Zeit wiederzubeleben, sondern auch ein Bild der Adeligen zu zeichnen, die nicht an den Zerfall der k.u.k. Monarchie glauben wollten. Die Menschen sind unentschlossen, versuchen so gut es geht zu überleben und träumen von einem besseren Leben. Die Stimmung wird wunderbar eingefangen und auch auf August Emmerichs Nöte und Sorgen wird eingegangen und machen die Figur noch lebendiger.

    Hinter dem Pseudonym Alex Beer steckt die österreichische Autorin Daniela Larcher. Mit "Der zweite Reiter" hat sie den Auftakt zur neuen Krimireihe rund um Ermittler August Emmerich vorgelegt. Die Fortsetzung "Die rote Frau" erscheint im Mai und wird definitiv von mir gelesen werden.

    Schreibstil:
    Alex Beer hat einen sehr intensiven und flüssigen Schreibstil. Man wird automatisch in die Zeit nach der Jahrhundertwende versetzt und hat die Schauplätze vor Augen, die sehr bildhaft beschrieben sind. Der Leser unternimmt eine Reise durch die Straßen und Ecken von Wien, die teilweise auch heute noch ein Begriff sind. Die Autorin hat wunderbar recherchiert. Durch eingestreute Dialektwörter erhält der Krimi mehr Lokalkolorit. Die Figuren sind facettenreich und haben Ecken und Kanten.

    Fazit:
    Ein absolut gelungener Auftakt zu einer historischen Krimireihe, die in der Wiener Zwischenkriegszeit spielt. Tolle Atmosphäre und eine spannende Verfolgungsjagd durch die Straßen von Wien mit einem sehr speziellen Ermittler. Ich freue mich schon auf Teil 2!

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    Fleur91s avatar
    Fleur91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Fall und gute Atmosphäre.
    Zwei neue Ermittler und ein spannender Fall

    Nachkriegszeit in Wien. Sehr vielen Menschen geht es schlecht. Die Polizisten Emmerich und sein junger Partner Winter müssen sich zusammenraufen. Es werden Leichen gefunden und es sieht wie Selbstmord aus. Emmerich glaubt aber nicht an Selbstmord.

    Wegen der vielen guten Rezensionen habe ich mir das Buch geholt und im großen und ganzen hat es mich auch nicht enttäuscht.
    Die Atmosphäre wird sehr gut eingefangen und der Fall ist sehr interessant. Es gibt einige unerwartete, nachvollziehbare Wendungen und die Hauptcharaktere sind auch gut gelungen. Allen voran der junge und unerfahrende Winter hat mir gefallen.

    Das Privatleben von Emmerich nimmt nur wenig Platz ein und der Fokus liegt definitiv auf dem Fall.

    Der Schreibstil war gut und ich kam schnell voran beim Lesen, aber bei den Befragungen hat der Autor sehr oft im dialekt geschrieben. Das hat mich auf Dauer richtig gestört und genervt. Ich kam total aus dem Lesefluss raus und hing richtig an diesen Stellen. Oft musste ich zwei oder dreimal lesen um zu verstehen,. Meiner Meinung nach war das einfach unnötig. Ich glaub auch so, dass die Geschichte in Österreich spielt.

    Ich weiß nicht, ob ich die Reihe weiterverfolge, aber der Fall hat mir schon sehr gut gefallen. Genau wie die Atmosphäre und die Charaktere.

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    Anjaxxxvor einem Jahr
    Absolut gelungener Kriminalroman, der Lust auf einen zweiten Teil macht!

    Ein sehr gut gelungener Kriminalroman! 


    Der erste Mord lässt nicht lange auf sich warten und schon ist man in einem Sog aus Spannung, den Auswirkungen des ersten Weltkrieges und den beiden tollen Ermittlern gefangen.


    Bei den beiden Ermittlern, Emmerich und Winter, habe ich nicht lange gebraucht, um die beiden auf ihre jeweils eigene Art ganz schnell zu mögen. Während August Emmerich noch mit einigen Problemen, die der Krieg hinterlassen hat, zu kämpfen hat, ist Winter herrlich unschuldig und ein bisschen naiv. Allerdings entwickeln sich beide Ermittler in dieser Geschichte weiter und vor allem Winter hat mich da mehr als einmal überrascht. Ich mag ja Bücher, wo man nicht nur wissen will, wer der Täter ist, sondern auch die Geschichten um die Ermittler einen mitreißen. Das ist hier definitiv der Fall, denn der Autor hat mega sympathische, klare, interessante und vor allem authentische Protagonisten erschaffen


    Natürlich bleibt auch die Spannung nicht zu kurz. Es geschieht nicht nur ein Mord und natürlich wirft jeder einzelne neue Rätsel auf und jedes Opfer kommt auf eine andere, brutale Art und Weise, ums Leben. Die Ermittlungen verlaufen auch alles andere als problemlos und ich konnte mir absolut keinen Reim auf die Zusammenhänge machen. Zwischendurch bekommt man auch immer wieder Dinge über den vergangenen Krieg zu lesen und wie die Menschen immer noch verzichten und immer wieder neue Verluste hinnehmen müssen, was ich sehr interessant und aufregend fand. 


    Überraschungen gibt es in diesem Buch in jedem Fall auch mehr als genug und obwohl es einige krasse Drehungen gab, waren doch alle nachvollziehbar. Ich war so gefangen zwischen Ermittlungen und möglichen Tätern, das ich das nahende Ende erst gesehen habe, als es uneinholbar vor mir stand. Hier gab es nochmal den großen Knall, eine Überraschung, mit der ich niemals gerechnet hätte. Fragen sind für mich am Ende keine mehr offen geblieben.


    Der Epilog hat gleich auch nochmal schockiert und hat sofort Lust auf einen zweiten Teil gemacht.




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    sapperlotvor einem Jahr
    Die vier apokalyptischen Reiter

    Dieser Historischer Kriminalroman spielt in Wien unmittelbar nach Beendigung des 1. Weltkriegs. Die Folgen der katastrophalen knapp vier Jahre sind deutlich zu spüren. Die Bevölkerung leidet immens und für viele Menschen heisst die Devise: irgendwie Überleben. Leben kann man dieses existieren in bitterer Armut kaum bezeichnen. In dieser schwierigen Zeit versuchen staatliche Organe Recht und Ordnung, so gut wie es möglich ist, aufrecht zu erhalten und durchzusetzen. In diese dramatischen Jahre der unmittelbaren Nachkriegszeit setzt die Autorin Alex Beer die Handlung einer Kriminalgeschichte. Dreh- und Angelpunkt ist Rayoninspektor August Emmerich dessen primäre Aufgabe die Bekämpfung des grassierenden Schwarzmarktes ist. Er stösst bei einem Einsatz auf die Leiche eines verarmten Kriegsinvaliden. Obwohl die Aufklärung der Umstände die zum Tode des Mannes nicht in sein Zuständigkeitsgebiet fällt, versucht er diesbezüglich etwas herauszufinden. Ein zweiter Toter der in Verbindung zum ersten steht lässt ihn Schlimmes vermuten ...

    Was von Beginn an auffällt, ist die Besonnenheit mit der die Autorin die Geschichte erzählt. Da ist ein dramatisches Setting mit Nachkriegswirren und ein todbringendes Verbrechen aber der Tonfall bleibt stets ruhig und gefasst. Dieses kontrollierte erzählen weiss grundsätzlich zu gefallen. Es gibt aber ein paar Szenen, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin etwas aus sich herausgekommen wäre und mit der Kraft der Sprache etwas mehr Dramatik in die Geschichte gebracht hätte. Die Story, die man erst gegen Schluss in seiner Gesamtheit erfasst, ist klug ausgedacht und überzeugt voll und ganz. Das sich die Hauptfigur August Emmerich nicht immer Mustergültig verhält ist plausibel. In dieser schweren Zeit ist Schlitzohrigkeit gefragt, auch wenn das heisst, kleinere Vergehen gegen Gesetze zu begehen. Seinen grundsätzlichen Prinzipien bleibt er hingegen treu und setzt sie auf Teufel komm Raus auch gegen die Obrigkeit und seine eigenen Gefühle durch. Ein absolut glaubwürdiger Mensch der die Hauptrolle in einer mehrteiligen Krimiserie sehr gut ausfüllen und auf seinen Schultern tragen kann.

    Fazit: Ein bemerkenswert guter Historischer Kriminalroman mit viel Zeit- und Lokalkolorit. Dass die Geschichte mit einem argen Cliffhanger endet hätte nicht unbedingt sein müssen. Der Krimi hat mich auch so überzeugt und ich hätte die Fortsetzung, sprich 2. Band der Serie, auch ohne diese kleine Anspielung gekauft.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AlexBeers avatar
    Liebe Krimi-Community,

    in wenigen Tagen wird es ernst - dann erscheint mein Buch "Der zweite Reiter" (Gebundene Ausgabe (HC) 384 Seiten). Die wichtigsten Menschen für jeden Autor sind ohne Frage die Leser, und darum würde ich gerne eure Meinung darüber hören.

    Was eignet sich dafür besser als eine gemeinsame Leserunde?
    Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von euch dabei mitmachen würden und verspreche, so oft wie möglich reinzuschauen, um Fragen zu beantworten, sowie die Handlung, Themen und Charaktere zu diskutieren.

    Beim zweiten Reiter handelt es sich um einen historischen Krimi, der im Wien des Jahres 1919 angesiedelt ist.

    Mein Verlag war so nett und hat 25 Exemplare des Romans zur Verfügung gestellt. Diese werden unter all jenen verlost, die sich bis zum 25. März hier anmelden (ich freue mich natürlich, wenn auch noch weitere Teilnehmer mit ihren gekauften Büchern dazukommen und mit mir über den Inhalt diskutieren - je mehr, desto besser). 

    Worum es geht? Hier eine kurze Zusammenfassung:

    Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...

    Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr ...

    Ich hoffe, wir lesen uns ganz bald (bzw. sehe ich vielleicht einige von euch in Leipzig auf der Buchmesse).

    Alex Beer
    Zur Leserunde

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