Alex Bell

 4.2 Sterne bei 94 Bewertungen
Autorin von Jasmyn, Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alex Bell

Weltenbummlerin und Tierliebhaberin: Die britische Autorin Alex Bell wurde 1986 in Hampshire geboren und träumte schon als Kind davon, Schriftstellerin zu werden. Um aber einen Plan B zu haben, falls das mit dem Schreiben von Büchern nicht klappen sollte, hat sie mehrere Berufswünsche gehabt. Sie wollte Delfine trainieren oder als Tierärztin in einem Tierheim arbeiten. Letztendlich entscheid sie sich für ein Jura-Studium, wobei die Persönlichkeiten John und Robert Kennedy bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle gespielt haben. Während ihrer Studienzeit verfasste sie einige Romane, wobei ihr Debütroman "The Ninth Circle" 2008 veröffentlicht wurde. Heute lebt sie als freie Schrifstellerin zusammen mit fünf Katzen, zwei Schildkröten und einem Hund in Hampshire.

Alle Bücher von Alex Bell

Jasmyn

Jasmyn

 (59)
Erschienen am 02.07.2012
Der Polarbären-Entdeckerclub

Der Polarbären-Entdeckerclub

 (0)
Erscheint am 25.09.2019
Frozen Charlotte

Frozen Charlotte

 (1)
Erschienen am 05.01.2015
The Ninth Circle

The Ninth Circle

 (1)
Erschienen am 17.04.2008
Lex Trent Versus the Gods

Lex Trent Versus the Gods

 (0)
Erschienen am 14.01.2010

Neue Rezensionen zu Alex Bell

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Rezension zu "Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland" von Alex Bell

Ein wunderbar spannendes und fantasievolles Abenteuerbuch für Kinder
Kriminevor 11 Tagen

Stella möchte Entdeckerin werden, genau wie Felix, der sie als kleines Kind im Eis gefunden hat und nun ein liebevoller Vater für sie ist. Doch der Eisenbären-Entdeckerclub mit dem Felix auf seine abenteuerlichen Reisen geht, nimmt nur männliche Mitglieder in seinen Reihen auf. Eine Regel, die längst überaltert ist und so kämpft Felix für seine Tochter darum, dass auch sie als Mädchen bei der nächsten Expedition dabei sein darf. Und tatsächlich gelingt es ihnen, gemeinsam in das Eisland zu reisen, während Stella dort durch einen dummen Zufall allein mit den jungen Entdeckern Beanie, Shay und Ethan ein gefährliches Abenteuer durchlebt. Dabei kommen die vier unerfahrenen Abenteurer nicht nur einem riesigen Yeti, fleischfressenden Kohlköpfen oder todbringenden Frosties gefährlich nah, sondern werden auch Freunde, was wichtig für ihr Überleben ist.

"Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland" ist der erste Teil einer spannenden und zauberhaften Reise zum Eisschloss, die viele Gefahren in sich birgt. So bricht nicht nur eine Eisbrücke während der Überfahrt unter ihnen ein, sondern Stella, Beanie, Shay und Ethan sind durch die unvorhersehbare Katastrophe von nun an in einer fremden Welt auf sich alleine gestellt. Eine haarsträubende Situation, die nicht einfach zu bewältigen ist. Denn der mit Zauberkräften hantierende Ethan erweist sich schon bald als egozentrischer Kotzbrocken, während der mit Heilkräften ausgestattete Beanie viel zu weich für die beschwerliche Forschungsreise ist. Und dann gibt es noch den Wolfsflüsterer Shay, auf den sich Stella in jeder nur erdenklichen Situation verlassen kann und Stella selbst, die ungewöhnlich furchtlos zuwerke geht.

Die britische Autorin Alex Bell hat es verstanden, ein kindgerechtes und mit vielen mystischen Figuren versehendes Abenteuer zu ersinnen, das seine Leser schnell in den Bann einer gefahrvollen Reise zieht. Dabei erleben sie, wie wichtig Vertrauen und Freundschaft ist und das Gefühl, für den anderen da zu sein. Denn nur gemeinsam können sie ihre tollkühne Expedition durch das unbekannte Eisland überstehen. Das alles wird in kurzen Kapiteln, mit vielen lustigen Szenen, interessanten Entdeckungen, aber auch gruseligen Gestalten erzählt und sorgt dafür, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Wie in der Nacht auf einem im Eis liegenden Schiff, das interessante Schätze in sich birgt oder während ihres Besuches in einer alten Kaschemme, in der gleich eine ganze Reihe an in Ruhestand getretene Banditen zu Hause sind. Und ganz am Ende gibt es eine auch noch Überraschung für Stella, die endlich erfährt, woher sie kommt und wer ihre wirklichen Eltern sind.

Fazit:
Eine wunderbar spannende und fantasievolle Reise in ein Land, in dem die Eiskönigin zu Hause ist und wo es viele seltsame, interessante und bedrohliche Dinge zu entdecken gibt. Und ein Abenteuer, das beweist, wie wichtig Freunde sind.

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K

Rezension zu "Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland" von Alex Bell

Spannung pur
Kleeblatt2804vor 21 Tagen

In dem Buch Expedition ins Eisland geht es um die nächste Expedition von Stellas Vater Felix. Da Stella ein Mädchen ist, darf sie bei Expeditionen nicht dabei sein und soll währenddessen bei ihrer Tante gutes Benehmen lernen. Stella findet das ungerecht und findet einen Weg, ihren Vater bei der Expedition zu begleiten. Als erste Frau! Stella ist fasziniert von der Eiswelt. Ihr Vater hat sie als Kleinkind dort gefunden und vor dem Erfrieren gerettet und adoptiert Auch beiStella bringt das auf die Palme und sie kämpft so lange, bis erst ihr Vater und dann auchSie fühlt sich sehr zu dieser Eiswelt hingezoge,n, aus der sie stammt. Ihr Vater hat sie als Kleinkind dort gefunden, vor dem Erfrieren gerettet und adoptiert. Am Anfang der Expedition geschieht ein Unglück,indem die Expeditionsteilnehmer in zwei Gruppen getrennt werden. Die Kinder Stella, Beanie, Shay und Ethan sind nun völlig auf sich allein gestellt. Sie müssen sich den Gefahren der Eiswelt stellen. Dabei müssen sie erst lernen, dass sie nur als Team überleben. Sie gehen mutig auf die Abenteuerreise, begegnen Fabelwesen und entdecken Stellas wahre Herkunft. Der Polarbären-Entdeckerclub der erste Teil der Reihe und als Vorlesebuch für Kinder von 8-12 Jahren geeignet. Das Buch hat sehr wenige Bilder und für Kinder teilweise Passagen, die schwieriger zu lesen sind. Daher kann ich das Buch zum Selbstlesen ab 12 Jahren empfehlen.

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Rezension zu "Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland" von Alex Bell

Fantasievolle und gefährliche Abenteuer im Eisland
anette1809vor einem Monat

Stella Starflake Pearl ist eine Schneewaise. Als kleines Kind wurde sie von Felix Evelyn Pearl bei einer Expedition mutterseelenallein im Schnee entdeckt. Zu ihrem Glück hat dieser sie adoptiert, ihr einen Namen gegeben, und sie so liebevoll großgezogen, als wäre sie sein eigen Fleisch und Blut. Woher Stella stammt und wer ihre Eltern waren, weiß keiner. Sie wirkt jedoch sehr fremd mit ihrer bleichen Haut, den eisblauen Augen und den weißen Haaren und sieht damit ihrem Ziehvater nicht mal im entferntesten ähnlich. Wie ihr Adoptivater, der Mitglied des Polarbären-Entdeckerclubs ist, möchte Stella eines Tages Forscherin werden. Zu ihrem Leidwesen sind Frauen als Mitglieder nach den Regeln jedoch strengstens untersagt. Als jedoch an ihrem Geburtstag ihre unfreundliche Tante ihrem Vater gegenüber verlauten lässt, dass sie Stella in einem Internat angemeldet hat, damit sie zu einer ordentlichen Frau herangezogen wird, setzt sich Felix über die Regeln hinweg und nimmt Stella mit auf ihre erste Expedition ins Eisland!

Wow…

Meine Erwartungshaltung war auf Grund der Beschreibung, des verheißungsvollen Titels und der ansprechenden Coverillustration von Iacopo Bruno sehr hoch und wurden dennoch in keiner Weise enttäuscht! Das Buch strotzt nur so vor Fantasie, Abenteuerlust und lustigen Ideen. Die strengen und altmodischen Regeln der verschiedenen Entdeckerclubs erinnern auf nostalgischanmutende Weise an die Abenteuer von Phileas Fogg in 80 Tagen um die Welt. Von daher gehe ich davon aus, dass ich mitnichten die einzige erwachsene Leserin sein werde, die von Stellas Abenteuern verzaubert sein wird.
Zwar beginnt die Geschichte in ruhigen Fahrwassern im Zuhause von Stella und ihrem Ziehvater Felix, doch Spannung und teils gefährliche Abenteuer lassen nicht lange auf sich warten!
Auf der Fahrt an Bord ins Eisland an Bord eines Schiffes trifft Stella zum einen auf ihren Freund Beanie, lernt dort aber schnell zwei weitere Jungen kennen. Der eine ist Shay, ein Wolfsflüsterer, der andere der Zauberer Ethan, der Stella zu Beginn äußerst unsympathisch ist, auf Wunsch von Felix versucht sie jedoch – meistens ohne Erfolg – nett zu ihm zu sein.
Die ungleichen vier Kinder werden gleich zu Beginn der Expedition zu unfreiwilligen Weggefährten, denn ihr Schlitten wird vom Rest der Expedition getrennt und sie müssen sich von da an alleine gegen die Gefahren behaupten, die sich ihnen in den Weg stellen. Auch wenn Alex Bell uns schon bekannt gemacht hat mit Miniatursauriern, Einhörnern und Tierflüsterern, so bricht die Fantasie mit dem Betreten des Eislandes nicht ab, sondern steigert sich noch weiter bei Begegnungen mit Frosties, Abenteurern und Verbrechern, Yetis und… oh nein! Das größte Geheimnis müsst ihr selbst erkunden, aber ich warne euch! Gegen Ende der Geschichte und gemeinerweise noch auf der letzten Seite hat es mir selbst als Erwachsener einige Schauer den Rücken heruntergejagt.

Neben allen Abenteuer, die die vier Kinder im Eisland erleben, sind es all die fabelhaften Wesen, die Alex Bell erschaffen hat, die den Leser begeistern. Zudem haben mir die vier sehr unterschiedlichen Charaktere der Kinder sehr gut gefallen. Stella lässt sich meistens durch ihr Bauchgefühl steuern und die Mischung aus ihrer draufgängerischen Art sowie der Vernunft von Ethan, aber auch Shay, trägt oftmals zum Gelingen ihrer Missionen bei. Daneben sorgt Beanie mit seiner offenherzigen Art für manchen Schmunzler. Er ist bedingungslos ehrlich und nimmt alles wortwörtlich, was man ihm sagt. Er ist intelligent und in der Ausbildung zum Arzt. Hat jedoch auch Inselbegabungen und führt zwanghafte Handlungen aus, die an Asberger erinnern. Neben den Kindern bleiben die Erwachsenen in der Geschichte zwar etwas blass in der Ausführung, dies liegt jedoch in meinen Augen der Tatsache geschuldet, dass sie nur am Anfang und Ende der Handlung an der Geschichte teilhaben.

Wie bereits erwähnt: wenn mich die Geschichte nicht ohnehin schon von Anfang bis Ende begeistert hätte, dann müsste ich spätestens nach der fetten Gänsehaut, die die letzten Sätze bei mir verursacht haben, wissen, wie es mit Stella und ihren Freunden weitergeht!
Als kleines Schmankerl gibt Alex Bell auf den letzten Seiten in einem Glossar den Lesern die Regeln von vier Entdeckerclubs mit auf den Weg. Diese lesen sich so köstlich, dass die Gänsehaut, verursacht durch das Ende der Geschichte, langsam wieder abklingt.

Wer Spaß an abenteuerlichen Geschichten hat, die sprachlich und vom Ideenreichtum an die Welten von Jules Verne erinnern, der sollte sich in einen dicken Wintermantel mummeln, Schal und Handschuhe nicht vergessen, und mit Stella, Beanie, Shay und Etan auf Entdeckerreise gehen!

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