Alex Bell

 4.1 Sterne bei 77 Bewertungen
Autorin von Jasmyn, Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alex Bell

Weltenbummlerin und Tierliebhaberin: Die britische Autorin Alex Bell wurde 1986 in Hampshire geboren und träumte schon als Kind davon, Schriftstellerin zu werden. Um aber einen Plan B zu haben, falls das mit dem Schreiben von Büchern nicht klappen sollte, hat sie mehrere Berufswünsche gehabt. Sie wollte Delfine trainieren oder als Tierärztin in einem Tierheim arbeiten. Letztendlich entscheid sie sich für ein Jura-Studium, wobei die Persönlichkeiten John und Robert Kennedy bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle gespielt haben. Während ihrer Studienzeit verfasste sie einige Romane, wobei ihr Debütroman "The Ninth Circle" 2008 veröffentlicht wurde. Heute lebt sie als freie Schrifstellerin zusammen mit fünf Katzen, zwei Schildkröten und einem Hund in Hampshire.

Neue Bücher

Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland

 (13)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hardcover bei FISCHER Sauerländer. Es ist der 1. Band der Reihe "Polarbären Entdeckerclub".

Der Polarbären-Entdeckerclub - Teil 1: Reise ins Eisland

 (3)
Neu erschienen am 21.09.2018 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Alex Bell

Jasmyn

Jasmyn

 (59)
Erschienen am 02.07.2012
Frozen Charlotte

Frozen Charlotte

 (1)
Erschienen am 05.01.2015
The Ninth Circle

The Ninth Circle

 (1)
Erschienen am 17.04.2008
Lex Trent Versus the Gods

Lex Trent Versus the Gods

 (0)
Erschienen am 14.01.2010

Neue Rezensionen zu Alex Bell

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CorniHolmess avatar

Rezension zu "Der Polarbären-Entdeckerclub - Teil 1: Reise ins Eisland" von Alex Bell

Ein wundervolles Hörerlebnis, perfekt für die kalte Jahreszeit!
CorniHolmesvor 13 Tagen

Als mir der Polarbären-Entdeckerclub das erste Mal begegnete, war meine Neugier sofort geweckt. Mir stellte sich dann nur Frage: Buch oder Hörbuch? Beim Buch haben mich die Illustrationen von Iacopo Bruno sehr gereizt, bei der ungekürzten Lesung war es der Sprecher Simon Jäger, ihm lausche ich immer sehr gerne. Bei mir durfte schließlich beides einziehen. Zuerst hatte ich es mir mit dem Buch gemütlich gemacht, danach folgte direkt das Hörbuch. Zu letzterem möchte ich nun erzählen, wie es mir gefallen hat.



Stella Starflake Pearl ist eine Schneewaise. Als kleines Kind wurde sie von dem Forscher Felix Evelyn Pearl im Schnee entdeckt und kurz darauf von ihm adoptiert. Von ihm wurde sie großgezogen und von ihm hat sie auch ihren Namen erhalten. Schon sehr früh ist in Stella der Wunsch erwacht, eine Entdeckerin zu werden, wie ihr Ziehvater Felix. Nichts sehnlichster wünscht sie sich, als es ihm gleichzutun und dem Polarbären-Entdeckerclub beizutreten. Doch leider ist es nur Männern erlaubt, im Club Mitglied zu werden. Felix gelingt es aber schließlich tatsächlich, den Clubpräsidenten davon zu überzeugen, Stella eine Sondererlaubnis zu genehmigen. So kommt es also, dass Stella zusammen mit Felix und den anderen Forschern auf einem großen Schiff in See sticht, auf Richtung Norden und Abenteuer! 

Im Eisland angekommen, beginnt die erste Expedition jedoch mit einer Katastrophe: Stella und die drei anderen Juniorforscher Beanie, Shay und Ethan werden von der restlichen Gruppe getrennt und müssen sich nun alleine durch Eis und Schnee durchschlagen. Überall lauern Gefahren, wie schaurige Frostelfen, fleischfressende Kohlköpfe oder Yetis. Jetzt ist der Mut, der Erfindungsgeist und der Zusammenhalt der vier Kinder gefragt. Ob sie diese gefährliche Expedition wohl meistern werden?


Mich konnte die Geschichte von Anfang an in ihren Bann ziehen. Alex Bell hat hier ein wundervolles Setting geschaffen, voller Eis, Schnee, wundersamen Orten und jeder Menge fantasievoller Geschöpfe. Besonders letzteres konnte mich begeistern. Wir bekommen es hier mit lauter tollen magischen Wesen zu tun wie fleischfressenden Kohlköpfen oder den Frostelfen. Nett sind diese Fabelwesen zwar nicht, aber unheimlich faszinierend und mal etwas erfrischend Anderes. Zudem sorgen sie für jede Menge Spannung und Tempo in der Handlung.


Ich persönlich habe die Story als sehr spannend empfunden. Zu Beginn dauert es zwar ein bisschen, bis es so richtig losgeht, aber mich hat dies nicht gestört, ganz im Gegenteil. Ich mag das gar nicht so gerne, wenn Bücher (bzw. Hörbücher) zu actiongeladen sind und einer rasanten Szene der nächsten folgt. Ich fand den Spannungsbogen hier daher perfekt und hatte beim Buch jede Menge Spaß beim Lesen und danach beim Lauschen der ungekürzten Lesung mit Simon Jäger die reinste Freude.


Für die Winterzeit kann ich das Hörbuch übrigens ganz besonders empfehlen. Die Kulisse ist der Autorin unheimlich gut gelungen. Das Eisland wird so eindrucksvoll und klasse beschrieben - ich habe beim Lesen und danach auch beim Zuhören total Lust auf Schnee bekommen. Erstaunlich eigentlich, denn ich bin eigentlich gar nicht so der große Fan von Schnee. Oder vom Winter, das ist einfach nicht so meine Jahreszeit. Alex Bell aber ist es mit diesem tollen Reihenauftakt gelungen, mir den Winter richtig schmackhaft zu machen. Die Atmosphäre, die hier erzeugt wird, ist einfach nur grandios, mir hat sie richtig gut gefallen.


Auch die Story konnte mich in allen Punkten überzeugen. Ich habe unsere Juniorforscher liebend gerne bei ihrer ersten, sehr gefährlichen, Expedition ins Eisland begleitet. Nicht alle vier Kinder waren mir auf Anhieb sympathisch, aber im Verlaufe der Geschichte habe ich sie schließlich doch noch alle sehr lieb gewonnen.


Die Protagonistin Stella habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist ein sehr liebes, mutiges und selbstbewusstes Mädchen mit einem großen Forscherdrang und einer Leidenschaft für Einhörner. Einhörner sind ja auch cool. Und nicht nur diese Geschöpfe tauchen hier auf, auch Wölfe, Pinguine und Gänse begegnen einem in diesem schönen Hörbuch. Wobei es sich bei diesen Tieren natürlich um keine gewöhnlichen handelt. Total niedlich fand ich ja die Pinguine. Die dürften auch sehr gerne bei mir einziehen. ;D


Neben Stella mochte ich auch die Nebenfiguren sehr gerne. Nur Ethan, ein junger Zauberer, den fand ich anfangs ziemlich blöde. Er hält sich für extrem toll, ist arrogant und bei den ersten Aufeinandertreffen mit Stella wirklich grässlich. Allerdings lernt man Ethan bei dem großen Abenteuer immer besser kennen und wir dürfen hinter seine Fassade schauen. Ich jedenfalls mochte ihn schließlich doch noch sehr gerne.


Wer sich sofort in mein Herz geschlichen hat, ist Beanie. Mit ihm ist Stella schon länger befreundet und sie ist tatsächlich auch seine einzige Freundin. Beanie ist anders, er versteht Ironie nicht und ist stets sehr direkt. Mit seinen ehrlichen Worten stößt er bei seinen Mitmenschen natürlich nicht immer Wohlwollen. Stella aber hält zu ihrem Freund, sie stört sich nicht daran, dass Beanie anders ist. Nicht so Ethan, der manchmal richtig gemein zu dem armen Beanie ist. Dies zeigt nur mal wieder, wie grausam gerade Kinder doch sein können, wenn sie auf Gleichaltrige stoßen, die durch ihr Anderssein anecken und auffallen.


Der letzte im Bunde ist Shay, der Wolfsflüsterer. Ihn habe ich als einen sehr ruhigen und vernünftigen Jungen empfunden. Shay hat die Gabe mit den Wölfen zu sprechen, etwas, wofür Stella ihn ziemlich beneidet. Sie würde auch sehr gerne mit Tieren sprechen können, am liebsten mit Einhörnern. ;)


Die Kinder sind alle total verschieden und ergeben zusammen eine ziemlich bunte Truppe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bilden sie schließlich ein super Team, welches zusammen dieses große Abenteuer im Eisland meistern wird. Oder? Nun, wie die Expedition genau verlaufen und enden wird, das werde ich hier natürlich nicht verraten. Was ich noch verraten kann, ist, dass wir noch Näheres über Stellas Herkunft erfahren werden. Und am Ende werden wir mit einem echt fiesen Cliffhanger konfrontiert. Dieser ist sogar richtig gruselig, zumindest mir hat er eine leichte Gänsehaut beschert. Ich kann es wirklich gar nicht mehr abwarten, bis endlich der zweite Band erscheint, damit ich mich erneut mit unseren Entdeckern in ein spannendes Abenteuer stürzen kann!


Vorgelesen wird das Ganze erstklassig von Simon Jäger. Da hatte ich allerdings auch nichts anderes erwartet, Simon Jäger konnte mich mit seiner angenehmen und sehr wandelbaren Stimme bisher in jedem Hörbuch hellauf begeistern. Seine wundervolle Vortragsweise zusammen mit den kleinen musikalischen Einschüben schaffen eine großartige Atmosphäre welche mich bis zum Schluss verzaubern konnte.


Fazit: Ein toller Reihenauftakt, den ich besonders Fans von „Der goldene Kompass“ und „Narnia“ wärmstens empfehlen kann. Mich konnte beides begeistern, Buch und Hörbuch, wobei mich letzteres durch die großartige Vortragsweise von Simon Jäger zusammen mit der Musik etwas mehr verzaubern konnte. Ich habe die vier Juniorforscher liebend gerne bei diesem spannenden, magischen und fantasievollen Abenteuer begleitet und ich kann es kaum noch abwarten, mich in das nächste zu stürzen. Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Abenteuer und Magie, die nicht nur für Kinder ab 8 Jahren absolut hörenswert ist, sondern die auch deutlich älteren Zuhörern ein fantastisches Hörerlebnis bescheren wird. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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Kaitos avatar

Rezension zu "Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland" von Alex Bell

Fantasievoll, bunt und fantastisch - nur manchmal etwas überladen
Kaitovor 15 Tagen

Von Mädchen, die Entdecker werden und Zauberern, die Polarbohnen erscheinen lassen.

Inhalt:
Ihre erste Expedition mit dem legendären Polarbären-Entdeckerclub beginnt mit einer Katastrophe: Die Juniorforscher Stella, Beanie, Shay und Ethan werden von der Gruppe getrennt und sind plötzlich mitten in Eis und Schnee auf sich gestellt. Und sie können einander nicht ausstehen! 
Aber im Kampf gegen gruselige Frostelfen und fleischfressende Kohlköpfe wird ihnen bald klar, dass sie dieses Abenteuer nur bestehen können, wenn sie fest zusammenhalten.

Meinung:
Schon nach den ersten paar Seiten fragt man sich: "Gibt es hier etwas, das es nicht gibt?"
Nein, ich glaube nicht! :-)

Alex Bell eröffnet mir "Reise ins Eisland" eine fantasievolle und bunte Welt, trotz des sehr frostigen Settings. Er schickt die junge Stella Starflake Pearl auf eine abenteuerliche Reise voller Einhörner, Feen, Zauberspiegel, hilfsbereiten Schurken und gefährlichen Gewächsen. Ein Mini-Dino ist genauso normal, wie ein Zauberer oder ein tanzender Pinguin. Ich finde diese Welt ganz wunderbar und aufregend!
Aber leider ist sie auch hier und da sehr überladen. Vor lauter wundersamen Entdeckungen und faszinierenden Orten kamen mir die Handlung und die Figuren etwas zu kurz. Aber vielleicht war das zumindest bei den Figuren Absicht? Denn schließlich handelt es sich hier um den Auftakt einer ganzen Reihe von Entdeckungsreisen.

Der Schreibstil, bzw. die Übersetzung von Sibylle Schmidt, lässt sich flüssig lesen und ist für die Zielgruppe ab 10 Jahren gut verständlich und spannend geschrieben.
Stella und ihre Freunde haben alle gewisse Eigenheiten und so ist es kein Wunder, dass sie auch eigenartige Worte benutzen. Dies macht das Buch aber nicht kompliziert, sondern eher noch interessanter.
Die Kapitel werden jeweils von einer Illustration von Iacopo Bruno eingeleitet. Sie sind als Bleistift-Illustrationen in Grautönen gehalten und sind sehr hübsch anzuschauen und detailreich.

Fazit:
Auch wenn in diesem Band vielleicht noch nicht alle perfekt war und wir sehr viel auf einmal kennen lernen, hatte ich beim Lesen großen Spaß. Die fantasievolle Welt und die spannenden Figuren regen zum Träumen an und verleiten mich schon fast dazu, selbst Entdecker zu werden. Ich freue mich auf den nächsten Band!

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Karschtls avatar

Rezension zu "Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland" von Alex Bell

Viel Abenteuer und Teamgeist im Eisland
Karschtlvor einem Monat

4,5 Sterne

Heutzutage wollen die Kinder YouTuber, Influencer oder The Voice Kids Gewinner werden. Aber es gab auch mal eine Zeit, da gab es keine größeren Helden als die Entdecker, die ihr Leben riskierten um den weißen Flächen auf der Landkarte einen Namen zu geben.

Und in diese Zeit entführt dieses Buch, in dessen Mittelpunkt eine kleine Gruppe von Kindern stehen die eigentlich als kleiner Teil einer großen Forschertruppe den kältesten Ort der Erde erreichen wollen. Weil ihre Schlittenwölfe aber unerwartet durchgehen, sind sie plötzlich getrennt von allen Erwachsenen und auf sich gestellt. Mit nur wenigen Vorräten in ihrem Schlitten aber reichlich Spannung in der Truppe.

Die Kinder erleben dann auf ihren "Stationen" zum Kältepol viele abenteuerliche und auch wundersame Dinge. Dabei müssen Probleme überwunden und Konflikte gelöst werden, wozu es immer wieder Teamwork braucht. 
Das ganze ist durchgängig perfekt geschrieben für die Zielgruppe (Kinder ab 10 Jahre) und bis zum Schluss recht spannend! Werden sie es schaffen, rechtzeitig zum Schiff zurück zu kehren, das sie wieder in die Zivilisation bringt?
Pssst...ganz am Ende gibt es dann noch einen kleinen Cliffhanger, also können wir uns wohl auf eine Fortsetzung freuen!

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