Alex Bell Jasmyn

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Inhaltsangabe zu „Jasmyn“ von Alex Bell

Und vom Himmel fielen schwarze Schwäne.

Als ihr Ehemann Liam stirbt, zerbricht für Jasmyn eine Welt. Doch für Trauer bleibt wenig Zeit. Unheimliche Dinge geschehen: Bei der Beerdigung fallen aus den Wolken fünf schwarze Schwäne auf das Grab. Liams Eltern meiden Jasmyn plötzlich, ein Fremder bricht in ihr Haus ein, ohne etwas zu stehlen. Jasmyn beginnt, sich zu fragen, wie gut sie ihren Mann kannte. Und was er vor ihr verborgen hat. Die Suche nach Antworten führt sie in eine Welt dunkler Magie, alter Legenden und mitten in einen erbitterten Kampf zweier Brüder.

'Eine bezaubernde Geschichte. Wer märchenhafte Urban Fantasy mag, sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen.' (phantastik-couch.de)

"Jasmyn" von Alex Bell ist ein genialer Urban-Fantasy Einzelband der dich in die düstere Welt von deutschen Sagen und Legenden ziehen wird,

— LisasPhantasiaBooks

Ein tolles Buch, welches in mir den Wunsch weckt unbingt mal das Schloss Neuschwanstein, Hochenschwangau und den Alpsee zu besuchen...

— MingaKes

Ein märchenhaftes Buch voller Magie, Liebe und Gefahren, voller Spannung, Dramatik und einer überraschenden Wende am Schluss

— harakiri

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  • Mythen und Legenden

    Jasmyn

    Reneesemee

    Es ist eine schöne Geschichte von Mythen und Legenden. Jasmyn ihr Leben verläuft nicht grad traumhaft da sie seit ihrer Geburt an Albinismus leidet das bedeutet das ihre Haare deswegen schneeweiß sind, Ihre Augen aussehen aus wie Eiskristalle und ihre Haut wie Alabaster aussieht. Sie wird von ihren mitmenschen gemieden und ihre Klassenkammeraden nennen sie einen Freak bis Liam plötzlich auftaucht der nennt sie meine Schneeprinzessin. Von da an verläuft ihr Leben besser sie heiraten und kaufen ein Haus sie sind glücklich bis Liam über Kopfschmerzen klagt und plötzlich Tod umfällt. Bei der Beerdigung fängt es dann an mystisch zu werden, als der Sag in die Erde gelassen wird fallen auf einmal 5 Tote schwarze Schwäne vom Himmel. Jasmyn glaubt erst das ihr Verstand ihr einen streich spielen könnte, aber es passieren noch mehr unerklärlich dinge. Ihre Schwiegereltern wollen keinen kontakt mehr mit ihr, bei den Hochzeitsfotos sieht ihr Gesicht plötzlich wie eine Fratze aus, Ihr haus wird verwüstet und in ihren Visionen sieht sie immer wieder bleich Menschenknochen und Rosen die zu Staub zerfallen wenn man sie berührt. Aber der einzige der zur Aufklärung beitragen könnte wohnt in Deutschland es ist Liam´s Bruder Ben. Als die beiden dann versuchen den sachen auf den grund zu gehen geraten die beiden immer tiefer in eine Welt hinein wo es Magie, Feensprüche und verzauberte Schwäne gibt. Es ist eine wunderschöne Geschichte die immer düster, rätzelhafter und mystischer wird.

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    • 3
  • Wenn schwarze Schwäne vom Himmel fallen

    Jasmyn

    _Sahara_

    Inhalt: Als ihr Ehemann Liam stirbt, zerbricht für Jasmyn eine Welt. Doch für Trauer bleibt wenig Zeit. Unheimliche Dinge geschehen: Bei der Beerdigung fallen aus den Wolken fünf schwarze Schwäne auf das Grab. Liams Eltern meiden Jasmyn plötzlich, ein Fremder bricht in ihr Haus ein, ohne etwas zu stehlen. Jasmyn beginnt, sich zu fragen, wie gut sie ihren Mann kannte. Und was er vor ihr verborgen hat. Die Suche nach Antworten führt sie in eine Welt dunkler Magie, alter Legenden und mitten in einen erbitterten Kampf zweier Brüder. Meinung: Zu Beginn wusste ich nicht, was ich von der Geschichte erwarten sollte. Ich hatte keinerlei Vorstellung was da auf mich zukommt. Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Jasmyn ist am Trauern und es passieren ständig mysteriöse Dinge. Irgendwann zweifelt Jasmyn an ihrem Verstand. Doch Liams Bruder Ben weiß es besser. Er erzählt Jasmyn Dinge über Liam, die sie nie wusste und die sie auch nicht recht glauben kann. Ben sowie seine Familie scheinen Jasmyn regelrecht zu hassen. Sie fürchtet es hat etwas mit ihrem Äußeren zu tun, denn Jasmyn ist ein Albino. Immer wieder wird ihr Aussehen zum Thema gemacht, was ich übertriebe fand. Überhaupt hat mich Jasmyns Art öfters Mal genervt, vorallem wenn sie Liam als jemanden dargestellt hat, der nie Fehler gemacht hat. Sie verteidigt ihn in jeder Situation ohne jemals daran zu zweifeln. Jeder Mensch macht mal Fehler und niemand ist vollkommen. Natürlich will niemand glauben, dass der Partner möglicherweise nicht so treu ergeben war oder einen nach Strich und Faden belogen hat. Am Ende stellt sich heraus, dass es einen guten Grund gab, warum Jasmyn so reagiert hat. Dieser ist auch schlüssig. Trotzdem hat es mich in den Situationen wo sie so reagiert hat genervt. Liams Bruder Ben ist zu Anfang sehr schwer einzuschätzen. Ich fande ihn von Anfang an sympathisch, auch wenn Jasmyn so ihre Probleme mit ihm hat. Er reagiert immer wieder abweisend, hat aber auch keinen guten Grund warum er das tut. Dies soll sich auch im Laufe der Geschichte aufklären. Das Thema Märchen, vorallem der Märchenkönig Ludwig II. spielt eine große Rolle. Ich finde die Idee ganz gut umgesetzt. Mir hat besonders die Atmosphäre gefallen, die Alex Bell erschaffen hat. Ein schöne Geschichte, die einem fantasievolle Lesestunden bereitet. Da ich mit Jasmyns Art nicht immer so zurechtkam, ziehe ich einen Stern ab. Ein Lesetipp für Fantasyfans.

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    • 2

    NiWa

    21. September 2015 um 20:46
  • Erfrischend anders...

    Jasmyn

    Christin87

    02. March 2014 um 22:09

    Sehr innovative Ideen, die das Buch so zu einer sehr erfrischenden Lektüre werden ließen. Miss Bell spielt mit alten (deutschen) Mythen und Legenden und verstrickt sie zu etwas komplett Neuem in der Phantastischen Literatur. Zudem hat sie mit ihrer, auch optisch außergewöhnlich beschriebenen, Hauptdarstellerin eine tolle Figur geschaffen, welche von Seite zu Seite an den ihr vom Schicksal in den Weg gelegten Herausforderungen wächst. Toll aufgebauter Spannungsbogen mit unvorhersehbaren Wendungen. Und mal wieder lernen wir daraus: Nichts ist am Ende so, wie es am Anfang scheint... ;) Tolles Buch!

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  • Traumhaft und mystisch

    Jasmyn

    Fraenzi

    02. February 2014 um 12:50

    Inhalt Jasmyn muss mit der Trauer um ihren geliebten Mann Liam klar kommen, der vor wenigen Tagen verstarb. Doch bereits bei seiner Beerdigung gehen unnatürliche Dinge vor sich. 5 schwarze Schwäne stürzen tot vom Himmel. Zufall? Es wird mit den Gewitter erklärt, welches wütete. Wenige Tage darauf taucht ein fremder Mann - Jaxon - auf und verlangt Liam zu sprechen. Jasmyn versteht nicht, was er will. Allgemein scheint Liam ihr so einiges verheimlicht zu haben. Auch sein Bruder Ben will nicht so recht mit der Sprache rausrücken, doch nachdem schwarze Federn, Rosen und menschliche Knochen überall auftauchen, geht Jasmyn der Sache gemeinsam mit Ben auf den Grund. Ihre Reise führt sie nach Bayern auf die Spur von Ludwig dem Märchenkönig. Charaktere Jasmyn Die Autorin hat Jasmyn zur Ich-Person gemacht und ihe Gefühle und Gedanken sehr schön dargestellt, weshalb man sich auch schnell in die Geschichte eingefunden hat. Ihre Komplexe als Albinofrau machen sie für mich nur symphatischer, auch wenn ich ihre Musikleidenschaft nicht so recht nachvollziehen kann. Sie liebt ihre Geige und schützt sie wie ihr Kind. Ben Er war schwer einzuschätzen, was mich als Leser zwischenzeitlich ein wenig verunsichert hat. Gerade wenn man dachte, man hat seine Fassade durchschaut, machte er wieder etwas unvorhersehbares. Auf der anderen Seite hat er es mir aber bereits am Anfang sehr angetan gehabt durch seine mystische Art. Auch die anderen Charaktere waren keinesfalls einfallslos und einfach gestrickt. Die Autorin schwächelte auch nicht, sondern zog die Charaktereigenschaften konsequent durch das gesamte Buch. Das Cover Ich habe ein anderen Cover als hier abgebildet, es zeigt eine Skyline in Schwarz vor einem dunkellilafarbenen Himmel. Über mehr als die Hälfte des Covers ist ein Teil eines schwarzen Flügels abgebildet, die Federn sind detailliert abgebildet und der Buchtitel ist in goldfarbenen Buchstaben abgebildet. Selbst wenn ich es im Buchladen stehen gesehen hätte, ich hätte es sofort eingepackt und mitgenommen. Da ich es aber von einer Freundin geliehen habe, brauchte mich das Cover gar nicht weiter ansprechen. Ob mich das oben abgebildete Cover angespochen hätte, weiß ich nicht. Warum habe ich es gelesen? Wie bereits erwähnt, hat meine Freundin es gelesen und mir dann ständig vorgeschwärmt, wie toll es ist und da musste ich es dann natürlich auch haben (; Meine Meinung Atemberaubend. Spannend. Packend. Dazu eine Brise Liebesgeschichte und ein wenig Märchen. So einfach und doch zugleich einmalig. Ich habe keine Ahnung, wie Alex Bell dieses Wunderwerk geschrieben hat, aber es ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Es liest sich flüssig und sehr logisch. Es werden immer wieder Andeutungen auf das weitere Geschehen eingebaut, aber jegliche Vermutungen auf den weiteren Verlauf sind unnütz, weil man trotzdem überrascht wird. Es scheint immer das Gegenteil von dem zu passieren, was man sich überlegt hat. Auch diese starke Wendung kurz vorm Ende des Buches lässt den Leser staunen. Man ist genauso verwirrt wie die Hauptperson Jasmyn und hat auch im Endeffekt die gleichen Fragen. Erst auf den letzten Seiten wird alles schlüssig aufgeklärt. Das Ende ist relativ offen gehalten, so das es am Leser liegt, sich auszumalen, was weiter passieren könnte. Kurz: Unbedingt empfehlenswert (;

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Märchenhaft <3

    Jasmyn

    Tami

    24. August 2013 um 18:42

    Dieses Buch hat mich zum einen wegen des Covers gereizt, zum anderen weil es märchenhaft ist Und das mein ich wörtlich. Genre Dieses Buch lässt sich wohl als bestes als ein modernes Märchen beschreiben. Von Zauber über Prinzessinnen bis Zauberwesen ist alles dabei. Was passiert? Nach dem Tod ihres Ehemanns Liams ist das Lreben für Jasmyn nicht mehr dasselbe. Nicht nur dass die Trauer jetzt ihre Tage bestimmt, sondern auch, dass auf einmal seltsame Dinge passieren. Zum einen sind da die toten Schwänge, die bei der Beerdigung vom Himmel fallen. Zum anderen tauchen auf einmal Menschen in ihrem Leben auf, die alles woran Jasmyn glaubt in Frage Stellen. Meine Meinung Ich muss zugeben, am Anfang war das Buch nicht so wirklich der Knüller. Die Geschichte kommt nur gemächlich ins Rollen und man für meinen Geschck zu oft im Dunkeln zurück gelassen.  Weiter im Buch drin allerdings fürgen sich immer mehr Puzzleteile zu einer Geschichte zusammen, die den Leser fesselt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und schafft es eine märchenhafte Atmosphäre zu schaffen. Außerdem ist es sehr einfach sich mit Jasmyn zu identifizieren, was die Geschichte noch aufregender und spannender werden lässt. In einem Satz… Ein Buch, dass ein wenig Durchhaltevermägen vorraussetzt, dass aber überzeugen kann.

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  • Ein unglaublich fesselnder und überzeugender Fantasyroman

    Jasmyn

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    09. May 2013 um 19:12

    Inhalt: Mit dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns Liam bricht für die junge Geigenlehrerin Jasmyn eine Welt zusammen. Als die Trauer sie zu überwältigen droht, geschehen plötzlich unheimliche Dinge. Bei der Beerdigung fallen fünf schwarze, tote Schwäne auf Liams Grab, seine Eltern wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, sie fühlt sich beobachtet und verfolgt und hat immer öfter erschreckende Erscheinungen, von denen sie nicht weiß, ob sie real sind, oder sie einfach langsam, aber sicher verrückt wird. Um Antworten zu erhalten, wendet sie sich schließlich an Liams Bruder Ben, mit dem Liam nach einem Streit schon länger keinen Kontakt mehr hatte. Gemeinsam tauchen sie in eine Welt aus Magie und alten Legenden ein und stoßen dabei auf Geheimnisse, die Jasmyn nie für möglich gehalten hätte. Meinung: Ich muss zugeben, dass ich von diesem Buch vorher noch nie etwas gehört habe und der Kauf eher ein Zufall war. Jedoch ein sehr glücklicher, denn der Roman hat mich ziemlich sprachlos zurückgelassen. Denn „Jasmyn“ von Alex Bell ist ein ungewöhnlicher Roman, was sich schon im ersten Satz wiederspiegelt. Denn darin heißt es „Ein Buch wie dieses haben sie noch nie gelesen“. Eine ziemlich selbstbewusste Aussage, die mich zu Beginn eher skeptisch gemacht hat. Aber „Jasmyn“ bietet wirklich eine neue und atemberaubende Geschichte. Die Autorin verknüpft eher unbekanntere altdeutsche Sagen- und Märchenmotive von Bayrischen Märchenkönig Ludwig II zu einer spannenden, aber auch emotionalen Fantasygeschichte. Schon ab der ersten Seite befindet man sich mitten in der Geschichte. Liam ist bereits verstorben und bei Jasmyn steht die große Trauer im Vordergrund. Sie kann es noch gar nicht richtig begreifen, dass ihr geliebter Liam nun nicht mehr bei ihr ist. Dabei erhält der Leser durch kurze, aber doch eindrucksvolle Erinnerungen einen guten Einblick und lernt die beiden etwas besser kennen. Doch dabei wirkt die Trauer stets unglaublich realistisch, was dem Roman eine gewisse Schwere verleiht. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mysteriöser wird es. Und viele der unheimlichen Erscheinungen sind überraschend dunkel, wodurch es auch teilweise leicht gruselig wird. Es werden immer neue brennende Fragen in den Raum geworfen, und man möchte unbedingt wissen, was da vor sich geht und wie alles zusammenhängt. Dabei bieten sich für den Leser viele Möglichkeiten sich Vorschläge für die Hintergründe zu überlegen, aber die Autorin überrascht dabei immer wieder mit solch unvorhergesehen Wendungen, dass ich in den seltensten Fällen mit meinen Vermutungen richtig lag. Und auch wenn am Ende manch kleinere Fragen doch unbeantwortet bleiben, ist die Geschichte um Liebe, Mystik, Gier und Hass in sich stimmig und einleuchtend und konnte mich bis zur letzten Seite fesseln. Jasmyn ist eine ungewöhnliche Protagonistin, was nicht nur darin begründet liegt, dass sie eine Albino-Frau ist und deshalb vermehrt unter Komplexen leidet. Aber dennoch ist sie stark und steht zu ihrer Meinung. Man spürt auch, wie sehr sie ihren Mann geliebt hat und deshalb ist es auch verständlich, dass sie ihn immer verteidigt. Aber die wirkliche Sensation ist Ben, aus dem man den kompletten Roman über nicht schlau wird. Er ist einerseits sehr distanziert, kalt und teilweise mit seiner arroganten Art sogar richtig verletzend, aber andererseits kann er selten auch freundlich sein. Er gibt immer nur kleine Teile des Ganzen Preis und man wird einfach nicht schlau aus ihm. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. Doch erst zusammen mit der unglaublich spannenden und fesselnden Handlung ergibt das einen Roman, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Fazit: Mit „Jasmyn“ erschafft die junge Autorin einen unglaublich fesselnden Fantasyroman mit einer unverbrauchten Geschichte rund um alte deutsche Sagengeschichten. Durch die stimmige Mischung aus Tragik, Mystik und Realität, sowie vielen unvorhergesehen Wendungen ist diese Geschichte ein echtes Highlight und bekommt wohlverdiente 5 von 5 Sterne. Es ist in meinen Augen ein unbedingtes Lese-Muss!

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    Knorke

    28. August 2012 um 16:04

    Bernhard Hennen, Alex Flinn und viele weitere haben sich schon an den alten Märchen der Brüder Grimm und den anderen großen Märchenautoren vergriffen und diese neu interpretiert und nun taucht eine weitere Autorin auf, die sich von einem alten Märchen inspirieren lässt, jedoch ihre eigene Geschichte daraus entwirft. Doch lesen wir hier nur einen Abklatsch von anderen Autoren oder kann Alex Bell mit ihrer Geschichte selbst überzeugen? Meiner Meinung nach schaffst sie dies wirklich gut. Die Geschichte beginnt, nicht damit, dass man Jasmyn und ihren Ehemann kennenlernt, sondern direkt mit der Beerdigung. Jasmyn weiß kaum, wie sie diesen schweren Tag überstehen soll und wäre am liebsten in ihre Trauer versunken, dochsie versucht zumindest noch an diesem Tag stark zu sein. Sie ist so in ihrer Trauer vertieft, dass die toten Schwäne, die vom Himmel fallen, als man den Sarg gerade in die Erde herabsinken lassen möchte, gar keiner Beachtung schenkt. Dann macht das Buch einen Schnitt und die Geschichte geht drei Monate später weiter, als Jasmyn langsam beginnt mit ihrer Trauer zu leben. Immer wieder gibt es Rückblenden auf das Leben mit ihrem Mann, wie er gestorben ist, wie sich kennen gelernt haben und auch wie sie mit ihrer Trauer zurecht kommt, doch immer nur dann, wenn sie jemand oder etwas daran erinnert. Daher wirken diese Rückblenden ganz natürlich und passen sich wunderbar an den Lesefluss an und der Leser lernt nach und nach Jasmyn und ihr Umfeld besser kennen. Jasmyn ist eine äußerst sympathische Hauptfigur, mit der ich mich sehr identifizieren kann. Sie ist zwar eine starke Frau, die sich nicht leicht von jemand herumkommandieren lässt, doch sie hatte auch ihre schwachen Momente und das genau an den richtigen Stellen. Schließlich beginnt das Buch mysteriös, wenn nicht sogar ein wenig gruselig zu werden. Jasmyn fühlt sich verfolgt und beobachtet, jemand bricht bei ihr ein und sie ist sich sicher, dass ihre Hochzeitsfotos plötzlich anders aussehen. Die Aufregung, die Jasmyn deswegen fühlt, übertragen sich auf den Leser und man brennt einfach nur vor Neugier, zu wissen,was da nun los ist. Daraufhin taucht Ben auf, Liams gehasster Bruder und behauptet er könnte ihr weiterhelfen. Sie trifft sich mit ihm und er eröffnet ihr, dass Liam Geheimnisse vor ihr hatte. Natürlich glaubt sie ihm nicht, doch Ben nimmt sie mit nach Deutschland zum Schloss Neuschwanstein und nach und nach entdeckt Jasmyn dass Liam tatsächlich nicht ehrlich zu ihr gewesen war, während um sie herum immer mehr unglaubliche und magische Dinge geschehen. Doch auch Ben verrät ihr nie mehr als er unbedingt muss und immer wieder kann sie Lügen von ihm aufdecken. Aus diesem Grund hat mich Ben irgendwie fasziniert. Ich mag es ja, wenn Charaktere Geheimnisse haben und undurchschaubar wirken und aus ihm wurde man eigentlich gar nicht schlau, da er einfach überhaupt nichts von sich Preis gibt. Zur Mitte hin flacht das Buch nun wieder etwas ab. Die Handlung an sich verliert ziemlich an Spannung, doch da Bens Verhalten und Liams augenscheinliches zweites Leben ständig neue Rätsel aufwirft, muss man einfach weiter lesen. Für mich gab es in diesem Buch einige überraschende Wendungen, auch wenn ich ein Teil des großen Geheimnis schon vorher richtig vermutet hatte. Klar gibt es noch ein schön dramatisches Finale mit einer gehörigen Portion Action, doch schließlich klingt das Buch versöhnlich aus und lässt mich völlig zufrieden zurück. Fazit Auch wenn wir hier mal wieder eine Art modernes Märchen haben, welches sich dieses Mal mit König Ludwig und dem Schwanensee beschäftigt, schafft die Autorin doch eigene Elemente einzubauen und mich immer wieder überraschen. Nach Beendigung des Buches kann ich sagen, dass diese Geschichte für mich neu war und mich deswegen wunderbar unterhalten hat, auch wenn sie leider ab der Mitte von der anfänglichen Spannung doch etwas einebuhst. Jeder, der gerne märchenhafte, verzauberte Geschichte liest, darf dieses Buch gerne kaufen, diejenigen, die mit Magie nichts am Hut haben, sollten wirklich die Finger davon lassen.

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    SinjeB

    11. August 2012 um 11:19

    Eine magisch-spannende Suche nach einer verlorenen Liebe Zum Inhalt: Liam ist tot. Liam, Jasmyns Freund, Geliebter und Ehemann, starb von einer Minute zur nächsten an einem rupturierten Aneurysma. Zurück lässt er Jasmyn unglücklich, verzweifelt und allein. Als die junge Geigenlehrerin Liam zu Grabe trägt, erscheint nicht nur sein älterer Bruder Ben, mit dem er eine höchst gespannte Bruderbeziehung hatte und der Jasmyn nicht sonderlich freundlich begegnet, sondern es fallen auch fünf schwarze Schwäne tot vom Himmel. Beide Ereignisse erschüttern Jasmyn einigermaßen. Doch nicht genug. Ein ihr fremder Mann, der sich als Jaxon Thorpe vorstellt, sucht sie in ihrem Haus auf, stürmt es regelrecht, sucht nach Liam und etwas, das er ihr nicht verraten will. Als Jasmyn sich später verstört an Ben wenden will, um mehr über diesen Mann zu erfahren, schlägt ihr vonseiten ihrer Schwiegerfamilie nur Verachtung entgegen. Sie fühlt sich mutterseelenallein, fürchtet sich im eigenen Haus und stellt zu allem Überfluss fest, dass mit ihren Hochzeitsfotos etwas nicht stimmt. Dort, wo sie lächeln sollte, sich sicher ist, dass sie am glücklichsten Tag ihres Lebens nichts anderes getan hat, als zu lächeln, ist ihr Gesicht zu einer unnatürlich grinsenden Fratze mutiert. Um abzuschalten, fährt sie auf das Gestüt ihrer Großeltern. Doch auch da begegnet sie einem weiteren Fremden, der sich als Stallbursche ausgibt, aber niemandem bekannt ist. Erst eine Reise nach Kalifornien zu ihrer Freundin Laura und hin und wieder das Spiel auf ihrer ständigen Begleiterin, einer Violectra, helfen Jasmyn kurz wieder auf die Beine. Dennoch ist ihr ihre Andersartigkeit präsenter als je zuvor. Mit Liam hat Jasmyn, die ein Albino ist und mit ihrer bleichen, fast durchschimmernden Haut und dem weißen Haar aussieht wie ein Wesen aus einer anderen Welt, ihren Halt und ihr Selbstvertrauen verloren. Und die merkwürdigen Ereignisse wollen sie nicht loslassen. Auch Ben reist nach Kalifornien, denn auch er sucht nach etwas, das Liam verborgen haben soll, und als dann aus dem Nichts schwarze Rosen und Knochen auftauchen, die unter Jasmyns Berührung zu Staub verfallen, beginnt sich die junge Britin zu fragen, wie gut sie ihren Mann, der Bücher über allerlei Mystisches und Übernatürliches schrieb, wirklich kannte. Um mehr zu erfahren, schließt sie sich Ben bei seiner Suche an, und es beginnt eine Reise, die nach Neuschwanstein, Paris bis hinauf nach Schweden in ein Eishotel führt und Jasmyn märchenhaft-magische Welten entdecken lässt, die dunkel und gefährlich sind und eine überraschende, traurige Wahrheit offenbaren. Meine Meinung: "Jasmyn" ist das zweite Buch der britischen Autorin Alex Bell, allerdings bislang das einzige ihrer vier Bücher, das in Deutschland erschienen ist. Erfreulicherweise handelt es sich um einen Einzelroman, sodass man nicht fürchten muss, wieder eine Reihe verfolgen zu müssen. Obwohl dieser Urban-Fantasy-Roman bereits Anfang 2011 bei Rowohlt Polaris in gebundener Ausgabe erschienen ist, war er mir bislang nicht aufgefallen. Erst im Buchladen lief mir die kürzlich erschienene Taschenbuchausgabe über den Weg und dank Cover und Kurzbeschreibung auch gleich mit zur Kasse. Nach der Lektüre muss ich allerdings sagen, dass der Umschlag der gebundenen Ausgabe, der ohne Gesicht auskommt, wesentlich stimmiger ist und das Urban-Fantasy-Thema besser widerspiegelt als das Taschenbuch. Da die Protagonistin Jasmyn, wie sich beim Lesen nach und nach erschließt, ein Albino ist und aussieht wie eine Schneeprinzessin, passt hier das Frauengesicht überhaupt nicht, zumal in der Geschichte auch keine weiteren Frauen vorkommen, die eine wesentliche Rolle spielen und sich als repräsentatives Covergesicht eignen würden. Die einzelne schwarze Feder auf einem Untergrund, von dem ich nicht sagen kann, ob er eher Haut oder die Oberfläche eines Knochens darstellen will/soll, ist hingegen gut gewählt und steht gewissermaßen für das Alleinsein der Protagonistin. Diese hat es aber auch wirklich nicht einfach. Als Mensch mit Albinismus war sie immer eine Außenseiterin, fühlte sich stets unwohl in ihrer Haut, bekam von Kindheit an zu spüren, dass sie anders war. Nur Liam war damals bereit, mit ihr zu spielen. Er wurde ihr Freund, ihr Halt und schließlich ihr Ehemann. Kaum ein Jahr waren sie verheiratet, bevor er plötzlich starb und Jasmyn in ein tiefes Loch stürzte. Genau da beginnt der Roman der 1986 geborenen Autorin. Traurig, düster und voller Schmerz. Die Bestürzung und Verwirrung der Protagonistin und Ich-Erzählerin ist präsent und greifbar. Man taucht ein in Jasmyns Trauer, meint ihr letztes Geigenspiel für Liam selbst zu hören, und man verspürt gewisse Angst, in einen Strudel von Herzschmerz gezogen zu werden. Aber Alex Bell gelingt es, die besonderen Ereignisse, wie das Herabfallen der toten schwarzen Schwäne, Jaxon Thorpes Eindringen in Jasmyns Privatsphäre, Bens unerklärliche Feindseligkeit und Geheimniskrämerei oder die Erinnerung an eine weit zurückliegende Begegnung mit einem Feenwesen, so geschickt einzuarbeiten, dass bald Neugier und Spannung den Grundtenor der Trauer überdecken und das Buch nicht in Weinerlichkeit versinkt. So sehr man mit Jasmyn mitfühlt, so skeptisch wird man auch gegenüber Ben, der immer neue Geschichten zum Besten zu geben scheint, aber Jasmyn keinen reinen Wein einschenkt. Wenn man mit den beiden aufbricht, um nach dem zunächst Unbekannten zu suchen, das Liam, wie sich zeigen soll, nicht rechtmäßig an sich gebracht und bewusst gut verborgen hat, ist man mittendrin. Auf sehr anschauliche Weise führte mich die britische Autorin zu deutschen Sehenswürdigkeiten, die ich bislang nicht kenne. Durch ihre Hauptfigur erschließt sie, ohne zu schulmeistern, geschichtliche Fakten um Ludwig II und entspinnt aus Mythen eine märchenhafte Geschichte um dessen Lieblingstier: den Schwan. So begegnen wir rund um Neuschwanstein nicht etwa einer Neufassung von Schwanensee, sondern Schwanrittern, Feenpferden und dem Mythos des Schwanengesangs. Dabei wird Jasmyn ihrem Schwager Ben gegenüber immer misstrauischer, bis sie sich schließlich von ihm löst und ihren eigenen Schlussfolgerungen nach Paris folgt. In einem Entwicklungssprung, der, bedenkt man, dass die Abreise von Kalifornien gerade einmal eine Woche zurückliegt, etwas überstürzt wirkt, gelingt es ihr, über ihren Schatten zu springen und Nachforschungen anzustellen, die sie nachts auf Friedhöfe und in die berühmten Pariser Katakomben führen. Dort findet sie, wonach alle suchen, doch was mit diesem Fund verbunden ist, ist eine ziemliche Überraschung und wirft das Gefühlsleben der Protagonistin ziemlich über den Haufen. Bedauerlicherweise hat die Autorin das ungleiche Brüderpaar Liam und Ben durch Jasmyns Augen bislang in einem recht nuancenlosen Licht erscheinen lassen. Während alle Welt Jasmyn zu überzeugen versucht, dass ihr Liam nicht der makellose liebende Ehemann war, für den sie ihn hielt, hält sie (und mit ihr auch der Leser) an ihm fest. Ben hingegen bleibt der Mysteriöse, der Lügner gar, der, dem man nicht trauen will. Als die Protagonisten nach dem Pariser Fund in ein schwedisches Eishotel flüchten, bleibt der Autorin auf dem Rest ihres nur 398 Seiten starken Romans kaum noch Zeit, um den Leser mit der veränderten Lage auszusöhnen. Dafür legt sie einen dramatischen schwarzmagischen Endspurt hin, der nicht ohne Verluste auskommt und ziemlich atemlos macht. Die deutsche Übersetzung von Alexandra Hinrichsen reflektiert eine relativ junge Sprache, die neben der recht dichten Erzählung zahlreicher Ereignisse auf kleinem Raum dazu beiträgt, dass sich der Roman recht flott lesen lässt. Ab und an will dies stilistisch nicht ganz zu der eher versonnenen, grüblerischen Ich-Erzählerin passen, und erweckt stellenweise den Eindruck, es handele sich eher um einen Jugendroman, was "Jasmyn" aber aufgrund des Erwachsenenalters der Protagonisten nicht ist. Daneben leidet die Figurenzeichnung leicht unter der Vielfalt der Schauplätze und der touristischen Entdeckerleidenschaft der Autorin. Im Nachhinein erscheint so Jasmyns Reise nach Los Angeles vergleichsweise überflüssig, und auch Jasmyns Geigenspiel ist von wesentlich geringerer Bedeutung, als man zunächst annehmen möchte. Zudem wird der verstorbene Ehemann Liam in dieser Geschichte, in der niemand das ist, was er zunächst zu sein scheint, recht wenig beleuchtet bzw. bleibt stark zurück, sodass man nicht wirklich weiß, mit wem man es zu tun hat, obwohl man es, auch wenn der Charakter körperlich gar nicht mehr anwesend ist, gerne wissen möchte. Trotz allem aber bietet "Jasmyn" unterhaltsame Leseaugenblicke, die überraschend flott vergehen, und macht Lust auf mehr von Alex Bell. Fazit: Urban Fantasy mit bezauberndem europäischem Setting, die unter anderem deutsche Märchenmythen mit zeitloser Habgier, Bruderhass, Rache und einer Liebe verbindet, die alles verknüpft, ohne zu dominieren. Eine in sich geschlossene Geschichte, die trotz kleiner Figurenschwächen, touristischer Detailverliebtheit und manch ungeklärter Frage auf jeden Fall lesenswert ist und mit ihrem winterlichem Ambiente sommerlich erfrischenden und spannenden Unterhaltungswert bietet. Gesamteindruck: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    micra-cat

    04. July 2012 um 20:34

    Alex Bells Roman beginnt ziemlich traurig und düster mit einer Beerdigung. Jasmyns Ehemann Liam ist völlig unerwartet an einem Hirnaneurysma verstorben. So ist sie mit gerade mal 27 Jahren plötzlich Witwe und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss sie sich auch noch mit Liams Familie herumärgern. Ihre Schwiegermutter mag sie nicht und Liams Bruder Ben, der Jasmyn so schmerzhaft von Aussehen und Stimme her an ihren verstorbenen Mann erinnert, ist leider das genaue Gegenteil von Liam: unfreundlich, schroff und gefühlskalt. . Noch dazu geschehen merkwürdige Dinge, bei der Beerdigung fallen schwarze Schwäne tot vom Himmel, Hochzeitsfotos verändern sich und Jasmyn fühlt sich beobachtet. Ein mysteriöser Kerl taucht bei ihr zu Hause auf, der schlecht über Liam redet und kurz darauf wird bei ihr eingebrochen. Ben behauptet, dass Liam einiges vor Jasmyn verheimlicht hat und einem Geheimnis auf der Spur war, das Ben jetzt hofft mit Jasmyns Hilfe zu lösen. Sie machen sich also gemeinsam auf die Reise von England nach Bayern, wo Liam sich heimlich aufgehalten hat. Dabei geraten Ben und Jasmyn immer wieder aneinander und keiner traut dem anderen. . Schon bei der Leseprobe ist mir aufgefallen, wie gut es der Autorin gelingt, die Gefühle zu vermitteln die Jasmyn nach dem Tod ihres Mannes zu erdrücken scheinen. Der Roman ist sehr phantasievoll und neben Schwänen, die sich in Männer verwandeln tauchen auch weitere magische Geschöpfe wie Feen auf. Statuen erwachen zum Leben und ein schwarzes Pferd, das auch mal im Handtaschenformat auftaucht, erweist sich immer wieder als Retter in der Not. Eine düstere Grundstimmung ist vorhanden und es gelingt Alex Bell auch mit einfachen Mitteln, Spannung zu erzeugen, z.B. indem sie Jasmyn einsam und allein nachts durch die Gegend irren lässt. Mich hat das Buch jedenfalls so gefesselt, dass ich es in 2 Tagen durchgelesen hatte. . Die Geschichte führt zwar ins Reich der Sagen und Märchen und dabei auch ins Schloß Neuschwanstein und Umgebung, ich würde es aber eher als Fantasy-Roman bezeichnen. Alles ist gut durchdacht, lediglich die Auflösung weshalb die beiden Brüder Ben und Liam so zerstritten waren habe ich der Autorin nicht so ganz abgekauft bzw. Bens Verhalten passte da mitunter nicht so richtig. Aber das kann ich hier nicht näher begründen, denn ich will ja niemandem die Spannung nehmen. Immerhin gibt es am Schluß sogar noch ein Happy End für Jasmyn.

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    buchverliebt

    22. January 2012 um 13:26

    Inhalt Bei der Beerdigung von Jasmyns Ehemann Liam fallen tote, schwarze Schwäne vom Himmel. Geschockt verlassen die Gäste darauf das Geschehen und niemand scheint weiter Notiz davon zu nehmen. Als dann immer mehr merkwürdige Dinge geschehen, will Jasmyn herausfinden was überhaupt los ist und versucht Liams Bruder zu erreichen: Ben. Kein sehr netter Zeitgenosse, wie dem Leser scheinen will und er blockt alle von Jasmyns Versuchen etwas zu erfahren ab. Als sie Ben dann allerdings erzählt, dass ein alter Bekannter von Liam und ihm bei ihr zu hause gewesen sei - und sie eigentlich nur wissen wollte wer das war - dreht Ben praktisch durch und scheint endlich bereit zu sein ihr etwas über die Geschehnisse zu erzählen. Das Misstrauen, dass alle um sie herum ihrem verstorbenen geliebten entgegenbringen scheint sie schier zu zerreißen und immer öffters flüchtet sie sich in ihre Geigenmusik. Doch sie weigert sich auch nur ein schlechtes Wort über Liam zu glauben. Doch dann wird sie hineingezogen in den Sog aus Legenden und dunkler Magie. Und wieder einmal weiß Ben mehr als er preisgibt. Nur: Warum sagt er ihr nicht einfach was geschieht? Fazit Angezogen von der Aufmachung des Buches und natürlich dem - wie ich finde - etwas ungewöhnlichen Klapptext, habe ich mich also an dieses Buch begeben. Im Prolog wird der Leser darauf hingewiesen, dass er eine solche Geschichte noch nie gelesen habe und sich auf etwas magisches und absolut mitreißend Anderes einstellen solle. Gesagt, getan. Jasmyn ist gerade verwitwert und trauert sehr stark ihrem Liam hinterher, denn es ist für sie schier unmöglich zu verstehen, warum er hatte sterben müssen. Er war doch noch so jung. Sie selbst wird einfach als völlig zerbrechlich dargestellt, sowohl durch ihr aussehen, als auch durch ihre herzzerreißende Trauer. Jasmyn ist ein Albino: Weißes Haar, weiße Haut, strahlend hellblaue Augen! Als Hauptprotagonistin tritt sie in diesem Roman als Erzählendes-Ich auf. Ben, der ebenfalls eine größere Rolle in diesem Roman einnimmt, ist eher der griesgrämige Typ. Er tritt Jasmyn lediglich feindseelig gegenüber und sollte er einmal einen netten Satz oder eine nette Geste zeigen, so scheint er sich schnell wieder zu besinnen und zu seinem eigensinnigen, mürrischen Ich zurückzufinden. Hauptsächlich spielt dieser Roman in Bayern, denn hier wird mit einer Legende von Neuschwanstein gearbeitet und eine magische Welt mit Schwänen, die des nachts zu menschen werden, wird erzählt. Feen, schwarze Ritter und viele Gefährliche Orte und Personen kommen während der Geschichte ebenfalls nicht zu kurz. Wobei dieser Roman sehr düster gehalten ist: Größtenteils fällt während des geschehens Schnee und es ist bitterkalt, dann tauchen schwarze Schwäne, schwarze Ritter und ein schwarzes Pferd auf. Immer wieder findet Jasmyn eine schwarze Rose. Gepaart mit der düsteren Stimmung, die Ben jedes Mal an den Tag legt und der starken Trauer von Jasmyn, wegen des Todes von Liam, ist hier kaum ein Lichtblick zu sehen. Einzig Jasmyn selbst hebt sich, durch ihren Albinismus, von all dem ab. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht gewählt, denn ich habe bisher kein ähnliches Buch zu Gesicht bekommen. Das Problem ist einfach, dass der Leser erst ab der Hälfte des Buches auf Spannung trifft, denn vorher wird alles von Jasmyns - durchaus berechtigten - Trauer überschattet. Erst in der zweiten Hälfte des Buches geht es langsam voran, wobei auch hier erst einmal nur schleppend. Wie ich feststellen musste, sind viele Dinge sehr vorhersehbar geschrieben und auch das Ende war keine Überraschung, denn ein aufmerksamer Leser konnte sich denken worauf es hinausläuft. Lediglich das wie des Endes war bis dahin unklar. Ich persönlich hatte so meine schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin. So klingen beispielsweise die Dialoge - zumindest noch am Anfang - sehr abgehackt und gestellt, sodass es mir manchmal den Spaß am lesen nahm. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mir das Buch gefallen hat, dennoch würde ich es nicht noch einmal lesen wollen, denn die schleppende Umsetzung wirkt schnell ermüdent. Aufgrund dieser Aspekte gebe ich diesem Buch dennoch 3/5 Sternen.

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    Bealesen

    06. January 2012 um 22:08

    Inhalt: Jasmyns Ehemann, Liam stirbt, vollkommen überraschend. Sie verbringt Monate in Trauer, doch es passieren komische Dinge, welche sie nicht einordnen kann. Sie versteht die Welt nicht mehr. Angefangen hat es mit den schwarzen Schwänen auf der Beerdigung, 5 fielen auf das Grab. Die Familie ihres Mannes will nichts mehr mit ihr zutun haben, es wird bei ihr eingebrochen, ihr wird alles zu viel. Sie weiß nicht mehr was wahr und falsch ist und wer ihr Ehemann eigentlich war. Ich denke über das Buch: Das Buch wurde im Buchjournal empfohlen und hat mich es angesprochen. Es war mein erstes Buch von Alex Bell. Insgesamt ist es das erste Der Autorin was bisher in Deutsch erschienen ist. Es ist ein Einzelband, der auch sicher einer bleiben wird. Eingebunden sind viel Märchen, magische Geschichten. Als erstes muss man den Prolog lesen und in ihm kann man eine Rezension finden oder eine Vorwarnung. Er fast das Thema perfekt zusammen. Im Prolog heißt es: „Ein Buch wie dieses haben Sie noch nie gelesen. Ja, ich höre, dass Sie protestieren. Aber dennoch, ganz gleich, wie alt Sie sind, wie viele Bücher Sie schon gelesen und was Sie alles erlebt haben mögen: Diese Geschichte wird für sie etwas neues sein. Vielleicht verfolgt Sie sie später sogar noch eine Weile. Was mir nämlich passiert ist… nun, ich glaube nicht, dass sich so etwas jemals zuvor zugetragen hat.“ Das ist ein mutiges Vorwort, aber ich muss sagen. So etwas habe ich davor noch nie gelesen, es ist vollkommen realistisch aufgebaut, trotz der vielen phantastischer Elemente. Ich habe diesen Prolog auch im laufe des Lesens vergessen und erst im nach hinein ist mir aufgefallen das es stimmt. Beim lesen selbst hat man das nicht richtig bemerkt. Der Anfang ist traurig und deprimierend, aber ab und zu kommt ein Kommentar wie, „aber es kam noch schlimmer“ oder „ich hatte keine Ahnung“, das Buch wurde also so geschrieben als wäre das alles passiert, wie bei einer Biografie. Weiter geht es in dem Prolog mit: Haben Sie schon ein düsteres Märchen gelesen, das Sie noch eine ganze Zeit danach gefesselt hat? Eine Geschichte, die ohne jeden Zweifel nur ein Gespinst der Phantasie war, die aber dennoch ein Körnchen Wahrheit enthielt, das Sie quälte wie die Erbse unter der Matratze der Prinzessin? Märchen sin nicht in Stein gemeißelt, sie verwandeln sich ständig und wechseln ihre Gestalt. Gleichzeitig liegt ihnen immer eine wahre Begebenheit zugrunde, die sich irgendwann – auf die eine oder andere Art – wirklich zugetragen. Auch diesem kann ich zustimmen. Es stimmt immer mehr mit der Realität überein. Der Anfang ist ohne phantastische Elemente, diese kommen immer mehr und übernehmen irgendwann die Vorherrschaft in diesem Buch, aber insgesamt denkt man nicht daran, das es Fantasy ist. Der vorletzte Abschnitt ist: Und so ist es auch mit dieser Geschichte. Sie ist mit glänzenden Seidenbändern verziert, glitzert, funkelt und steckt voller feenhafter Magie. Und doch findet man in ihr Blut und Opfer und das Böse, denn sie ist ein echtes Märchen, nicht lediglich eine zuckersüße Imitation. Es geht um Liebe, Verlust, um Illusion, Schlösser, Hass, Verführung, Eispaläste, Abenteuer und Ritter. Man merkt es und das Buch ist nicht für jeden was, denn es ist wirklich keine „zuckersüße Imitation“ es ist ernst, ein Märchen für Erwachsene, ein Märchen für große. Auch diese Themen kommen erst im Buch. Deswegen das: Fangen sie nicht mit dem Buch an, außer Sie haben auch wirklich vor, es bis zum Ende durchzulesen. Auch dem kann ich nur zustimmen, weil auflösen tut es sich erst am Ende, man denkt immer, das war es jetzt mit dem Rätseln, aber es kommt immer noch was dazu und so wird es immer kompliziert, komplexer. Jasmyn ist ein Albino, das heißt sie sieht aus wie eine Schneeprinzessin, aber nicht für jeden, deswegen war ihr Liam so wichtig, durch ihn fühlte sie sich schön. Als sie später mit der magischen Welt zusammentrifft passt sie ins Bild, weil sie ist ja auch besonders ist. Sie stellt aber auch gegen die schwarzen Schwäne.Ein Kontrast auch zu dem schönen Cover. Insgesamt war es düster und komplex und manchmal war es anstrengen zu lesen, doch man wollte wissen wie es ausgeht, wie es den schön enden kann. So bin ich zum Schluss durch die Überraschungen geflogen. Fazit: Eine Geschichte die immer spannender, immer größer und immer besser wird. 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    sunny94

    18. September 2011 um 13:01

    „Und vom Himmel fielen schwarze Schwäne“ Die Geschichte fängt damit an, dass Jasmyns Mann Liam beerdigt wird. Vor Trauer schweifen Jasmyns Gedanken in die Vergangenheit, wo sie mit Liam noch glücklich war. Doch es passiert was Seltsames: fünf Schwäne fallen vom Himmel auf Liams Grab. Nach diesem Geschehen fühlt sich Jasmyn die ganze Zeit beobachtet, und flüchtet für ein paar Tage zu ihren Eltern. Doch in ihrer Abwesenheit wird bei ihr eingebrochen. Wie es sich herausstellte, hat derjenige nichts mitgenommen. Jasmyn weiß nicht mehr was sie glauben soll. Haben die Ereignisse was mit Liam zu tun? Hatte er Geheimnisse vor ihr? Um die Wahrheit herauszufinden, bittet sie Liams Bruder Ben um Hilfe, obwohl sie weiß, dass die Brüder nach einem Streit nie mehr miteinander gesprochen haben. Gemeinsam entdecken sie in eine Welt schwarzer Magie und alten Mythen. Doch Ben weiß mehr über diese Zauberwelt, als er zugibt, und durch sein seltsames Verhalten zu Jasmyn jagt er ihr Angst ein, so dass sie sich fragt, ob sie Ben vertrauen kann. Schon im Prolog deutet die Autorin an, dass „Jasmyn“ ein ungewöhnlicher Roman ist, der auf alten Märchen und Legenden basiert, was sich im Verlauf der Handlung von Anfang bis zum Ende bestätigt. Das Faszinierende am Buch ist, dass trotz der fantasievollen Elemente die Geschichte sehr realistisch wirkt. Was ich noch bemerkenswert finde, ist, dass die Autorin eine Geschichte über eine trauernde Witwe, die an Albinismus leidet, schrieb. Und sie hat noch eins draufgesetzt: die schwarzen Schwäne bilden einen starken Kontrast zu der hellen Jasmyn. Auch die Trauer von Jasmyn wurde sehr herzergreifend beschrieben, so dass man mit ihr gemeinsam leidet. Ben ist mir im Verlauf des Buches sympathischer geworden, obwohl er sich gegenüber Jasmyn sehr distanziert und arrogant verhält, und sie damit oft verletzt. Doch ich habe immer geglaubt, dass er einen guten Grund für sein mieses Verhalten hat (womit ich auch Recht hatte), aber ich möchte nicht zu viel verraten. Schon als ich das Buch das erste Mal sah, zog mich das düstere Cover in seinen Bann. Die schwarzen Federn, die goldene Schrift und der lila Himmel sind gut aufeinander abgestimmt und wirken sehr geheimnisvoll. Bei der Frage, ab wie viel Jahren man den Roman „Jasmyn“ lesen darf, bin ich skeptisch. Ich habe gelesen, dass das Buch erst für Leser ab 16 gedacht ist, obwohl meiner Meinung nach auch für vierzehnjährige Kinder, die viel lesen, die Geschichte verständlich ist. Andererseits denke ich, da die Hauptperson schon erwachsen und reif ist, können Jugendliche, die jünger als 16 Jahre alt sind, die Probleme und Gefühle von Jasmyn nicht so richtig nachvollziehen. Also kommt es mehr auf den Leser an, wie gut er sich in die Personen hineinversetzen kann. „Jasmyn“ ist ein wunderbarer Roman den man nicht gleich vergisst und den ich sicherlich irgendwann noch einmal lesen werde.

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    Normal-ist-langweilig

    02. September 2011 um 14:11

    Ich würde dem Buch gerne 3,5 Sterne geben, aus den folgenden Gründen: Sehr gut gefällt mir die Verkettung von geschichtlichen und märchenhaften Aspekten, gut gefallen mir die beschriebenen Schauplätze, die Sprache insgesamt. Die Geschichte rund um Jasmyn und Ben/Liam ist so märchenhaft, dass ich manches Mal nicht mehr mitkam, mir es auch am Ende viel zu schnell ging mit der Auflösung. Der Spannungsbogen wird das ganze Buhc über gehalten, was es schwer macht, das Buch wieder wegzulegen. Die Liebesgeschichte, das wenige, was im Buch vorkommt, ist für mich, zumindest am Ende mehr als unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Sicherlich etwas, was ich so noch nie in einem anderen Buch gefunden habe, aber nicht "mein Ding!"

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  • Rezension zu "Jasmyn" von Alex Bell

    Jasmyn

    Casimia

    25. July 2011 um 14:14

    Inhalt: Jasmyn ist am Boden zerstört, als ihr Ehemann Liam stirbt. Doch mit seinem Tod beginnt eine Reihe seltsamer Begebenheiten. Auf seiner Beerdigung fallen sieben schwarze Schwäne vom Himmel, in Jasmyns Haus wird eingebrochen und einige merkwürdige Gestalten tauchen auf. Ihr stellt sich nun die Frage wie gut sie ihren Mann kannte und was er vor ihr verheimlicht hat. Jasmyn gerät immer tiefer in den Sog einer unglaublichen Geschichte. Meine Meinung: Die Handlung des Buches ist in Anlehnung an die Legende vom Schwanensee, bekannt aus alten Volkssagen und natürlich dem klassischen Ballett, entstanden. Das Cover sprach mich leider so gar nicht an, darum bin ich auf sehr lange um das Buch herumgeschlichen, ohne es zu kaufen, ich bin froh, dass ich es letztlich doch getan habe, denn der Inhalt dieses Buches hat mich völlig überzeugt und auch für das schlichte Äußere entschädigt. Ich finde es immer schwierig Märchen und Sagen aufzugreifen und etwas Neues daraus zu machen. Oftmals wirkt es abgekupfert oder aber es hat mit der eigentlichen Handlung nicht mehr viel zu tun. Dieser Spagat ist der Autorin jedoch sehr gut gelungen! Die Geschichte enthält viel Bekanntes und doch auch so viel Neues, dass dem Leser das Lesen nicht langweilig wird. Die Geschichte startet recht abrupt, der Leser befindet sich sofort mitten in der Handlung, aber das macht nichts, denn die Autorin schafft es trotzdem die Figuren angemessen vorzustellen und man ist gleich in der Geschichte und fühlt mit den Charakteren mit. Der Schreibstil der Autorin ist einfach, aber schön und einnehmend und für ein Märchen einfach passend. Märchen werden nun einmal nicht mit tausend Kleinigkeiten ausgeschmückt. Die Handlung an sich ist wirklich spannend, ohne Längen und man hat genug Raum um mitzurätseln. Im Mittelpunkt stehen Jasmyn, ihr verstorbener Mann Liam und sein Bruder Ben, der ein sehr schlechtes Verhältnis zu seinem Bruder zu haben scheint. Gerade sein Verhalten gibt im Verlauf der Geschichte immer wieder zu denken. Man wird in einen echten Gewissenskonflikt gestürzt, ob man ihn nun mögen soll oder lieber nicht. Ben ist der bei weitem interessanteste Charakter in diesem Buch. Ich dachte beim Lesen des Öfteren, dass ich des Rätsels Lösung gefunden hätte und wurde doch immer wieder auf's Neue überrascht, wenn die Geschichte wieder eine ihrer vielen Wendungen nahm. Das Ende ist trotzdem völlig einleuchtend und man fragt sich, warum man nicht schon viel eher darauf gekommen ist. Fazit: Eine interessante, da noch nicht so oft verwendete, märchehafte Grundlage und eine talentierte Autorin haben aus diesem Buch eine spannende, interessante und bezaubernde Geschichte gemacht, welche von allen Fantasy- und Märchenfans unbedingt gelesen werden sollte.

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