Alex Boese Elefanten auf LSD

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Inhaltsangabe zu „Elefanten auf LSD“ von Alex Boese

Wie reagieren Elefanten auf LSD? Kann ein Kopf ohne Körper leben? Warum kann man sich nicht selbst kitzeln? Würden Kakerlaken einen Atomkrieg überleben? Alex Boese hat die verrücktesten Experimente aus Vergangenheit und Gegenwart recherchiert und erzählt mit viel Humor von ihren Ergebnissen.

Leicht verständliche Sammlung, die bekannte Experimente erneut in Erinnerung ruft , aber auch nicht so berühmte Untersuchungen aufgreift.

— Ping

Wie man überhaupt auf die Ideen für derartige Versuchanordnungen kommt. Und wer das bewilligt….

— bibliophilist1985

Spannende fiese und unglaublich dämliche experimente ...zu heftig um sie am Stück zu lesen.

— thursdaynext

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    Elefanten auf LSD

    Ping

    09. November 2015 um 18:37

    (spoilerfrei)Das Buch ist mir wegen meines Bruders in die Hände gefallen, weil er es bei meinen Eltern zurückließ. Beim nächsten Besuch dorthin hat es mich wegen des Covers und einem kurzen Überfliegen des Klappestextes angesprochen und wollte es lesen. Meine Mutter warnte mich mit "Da sind so grausige Geschichten drin!", aber ich wagte mich dennoch an dieses Taschenbuch. Das Buch ist in zehn verschiedene Themenbereiche unterteilt und mit ein paar Bildern in Schwarz-Weiß durchzogen. Ansonsten handelt es sich um einen gut leserlichen Text, inhaltlich (moderner Schreibstil) wie auch auf den physischen Print bezogen, bei dem sich je ein Experiment wie eine Kurzgeschichte lesen lässt, denn sie sind zwischen zwei und fünf Seiten lang und ineinander abgeschlossen. Nur sehr selten kommt ein "Professor xy, den wir schon vom Experiment yz kennen" vor, welches aber nicht weiter der Verständlichkeit zuträgt. Die Experimente waren zum Teil bekannt, die herkömmlicherweise im Psychologieunterricht in der Schule besprochen werden. Das hat mich gar nicht gestört, im Gegenteil, mir gefiel die Auffrischung sehr gut. Die meisten Experimentbeschreibungen waren mir allerdings neu und wechselten von grausam zu bizarr bis hin zu glücklicherweise auch erheiternd. "Mit Humor erzählt" bedeutet in dem Fall allerdings wohl eher, dass jede Geschichte mit einer ironische Bemerkung vom Autor endet, was ich oft nicht so witzig fand oder einfach irgendwie Fehl am Platze oder zu künstlich inszentiert. Somit halte ich das Buch für eine gute Bündelung von ins Kopfschütteln-versetzende Experimente, die in populärwissenschaftlicher Weise aufbereitet wurden. Man kann das Buch aufgrund der vielen kurzen Kapiteln super in kleinen Häppchen lesen, stundenlang in einem Zug konnte ich mich damit allerdings nicht beschäftigen. Das Buch wurde von Kristof Hahn ins Deutsche übersetzt und erschien im rororo-Verlag. Entgegen der naheliegenden Annahme wurde der Autor Alex Boese in Pennsylvania, USA, geboren und wuchs in London (UK) und Washington DC (USA) auf. Er ist bekannt für seine Webseite, die über Urban Legends und Hoaxes berichtet. (vgl. Webseite von Alex Boese, die auch seine Biographie enthält: http://hoaxes.org/bio.html [Aufruf am 09.Nov.2015])

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  • Rezension zu "Elefanten auf LSD" von Alex Boese

    Elefanten auf LSD

    bibliophilist1985

    13. October 2014 um 22:35

    Das Reich der Wissenschaft ist dem Klischee nach ein Hort mitunter absonderlicher Eigenbrötler, wunderlicher Tüftler und im schlimmsten Fall frankensteinscher Gottkomplexler. Ein klein wenig von allem vereinigt der Autor in einem bunt gemischten Sammelsurium verschiedener Kuriositäten aus dem Feld der Versuche und würzt das ganze mit dem nicht immer ganz passenden Prischen Humor. So werden sowohl erschreckende bis abartige Experimente in ähnlicher Weise wie harmlose und zum Schmunzeln animierende Anekdoten dargebracht, was vom unterhaltungstechnischen Standpunkt her leicht unpassend wirkt. Experimente mit Tieren sind für sich schon ein zweischneidiger Fall, bei dem Befürworter immer das Wohl des Menschen in Form von sonst nicht so gut testbaren Medikamenten und Körperpflegeprodukten betonen, während die Gegner es für moralisch generell untragbar halten. Wenn die Versuche noch dazu jeglicher medizinischer und seriöser wissenschaftlicher Sinnhaftigkeit entbehren, wie es bei manchen der angeführten Versuche eindeutig der Fall zu sein scheint, kann von Toleranz oder Zweckmäßigkeit keine Rede mehr sein. Dann ist es nur mehr krank und sinnlos. Experimente mit Menschen, sofern sie keinen dauerhaften Schaden hinterlassen, auf freiwilliger Basis beruhen, keinen irreversiblen Schaden anrichten und sinnvolle sowie nutzbare Ergebnisse liefern werden dagegen noch lange unverzichtbar bleiben. Ganz im Gegensatz zu den grenzdebilen Drogen-, Schlafentzugs-, Elektroschock- und Gehirnwäscheexperimenten eines Ewen Cameron, die zum Ziel hatten harmlose und über die an ihnen vorgenommenen Tests uninformierte Menschen, die an Depressionen und anderen psychischen Problemen litten „neu zu programmieren“, indem man die kranke Persönlichkeit auslöschte und anschließend mittels Tonband a la „Sie sind jetzt ruhig, glücklich und ausgeglichen“ wieder aufbaute oder genauer gesagt kläglich daran scheiterte und psychische Wracks zurück ließ. Später fanden die Erkenntnisse dieser, wie in Diktaturen übliche Menschenversuche anmutenden, Experimente Eingang in die Anleitungen für peinliche Befragungen und Folterfibeln der CIA in Lateinamerika und anderen Erdteilen. Auch die Milton Friedmansche Wirtschaftslogik wurde von dem geisteskranken Dogma der totalen Zerstörung und des anschließenden, besseren Wiederaufbaus inspiriert. Glücklicherweise ist mit dem Voranschreiten der Zeit zur Gegenwart hin eine Normalisierung der Versuchsanordnungen festzustellen, was entweder auf die immer stärkere Förderbedürftigkeit der Forschung und damit einhergehende, rigide Trimmung auf Vorzeigbarkeit und politische Korrektheit oder auf wachsende ethische Normen der involvierten Personen zurückzuführen ist. Abseits allzu krasser und den Leser angesichts der Tatsache, dass sie in der Realität wirklich durchgeführt worden sind, sprachlos lassen werdenden Versuche eine schöne Sammlung skurriler Ideen kreativer Köpfe.

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  • Rezension zu "Elefanten auf LSD" von Alex Boese

    Elefanten auf LSD

    Orgho

    27. January 2010 um 14:11

    Der Titel lockte mich, das Inhaltsverzeichnis veranlasste mich es zu kaufen, der Inhalt unterhielt und begeisterte mich. Das Buch dreht sich um real durchgeführte Experimente, der etwas anderen Art. Allerlei Kuriositäten sind hier in 10 Kapiteln enthalten. Teilweise mit Schwarz-weiß Bildern. Die Experimente Reichen von -Kreuzung zwischen Mensch und Affe- über -Schwulendetektoren- bis zu -Essbaren Erinnerungen-. -------------------------------------- Für Manche wird das erste Kapitel teilweise zu hart sein. Es trägt den Titel: Frankensteins Labor. Es enthält die zum Titel passenden Experimente. Mit Bildern von zweiköpfigen Hunden und sezierten Affen. Die Restlichen Kapitel dürfen dann aber jedem zusagen. Für mich war es ein sehr interessantes und unterhaltsames Buch, das ich weiter empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Elefanten auf LSD" von Alex Boese

    Elefanten auf LSD

    JPaulBelmondo

    02. August 2009 um 22:45

    Eine Ansammlung von Versuchen, die in den letzten Jahrzehnten / Jahrhunderten gemacht wurden.
    Von Elektroreizversuchen an Leichen, über Drogen an Elefanten, bis zu Schlafwandeln, ect alles vorhanden.
    Als kleine Anekdotensammlung für zwischendurch recht amüsant, aber etwas langwierig und langweilig um es am Stück zu lesen.

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