Alex Capus

 4 Sterne bei 1.846 Bewertungen
Autorenbild von Alex Capus (©Marco Grob)

Lebenslauf

Fakten und Fiktion vereint: Alex Capus wurde 1961 in der Normandie geboren. Die ersten fünf Lebensjahre verbrachte er bei seinem Großvater in Paris, bevor er dann mit seiner Mutter in die Schweiz zog. Alexander Capus studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie an der Universität Basel. Nach seinem Studium war er zunächst als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur tätig. Im Jahr 1994 veröffentlichte Alex Capus den Erzählband „Diese verfluchte Schwerkraft“. Es folgten zahlreiche weitere Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Darunter „Léon und Louise“, „Mein Nachbar Urs“ und „Das Leben ist gut“. Alex Capus gelingt es, in seinen Büchern Fakten mit Fiktion verschmelzen zu lassen. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt. Außerdem wurden ihm für seine schriftstellerische Arbeit bereits zahlreiche Preise verliehen, darunter den Literaturpreis Regiobank Solothurn sowie den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit hat Alex Capus die Romane des US- amerikanischen Autors John Fante übersetzt. Alex Capus lebt mit seiner Familie in Olten in der Schweiz.

Neue Bücher

Cover des Buches Das kleine Haus am Sonnenhang (ISBN: 9783844551303)

Das kleine Haus am Sonnenhang

Neu erschienen am 14.02.2024 als Hörbuch bei Der Hörverlag.
Cover des Buches Susanna (ISBN: 9783423148917)

Susanna

 (91)
Erscheint am 14.03.2024 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.
Cover des Buches Das kleine Haus am Sonnenhang (ISBN: 9783446279414)

Das kleine Haus am Sonnenhang

 (8)
Neu erschienen am 29.01.2024 als Gebundenes Buch bei Hanser, Carl.

Alle Bücher von Alex Capus

Cover des Buches Léon und Louise (ISBN: 9783423148108)

Léon und Louise

 (582)
Erschienen am 20.10.2021
Cover des Buches Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (ISBN: 9783423143745)

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

 (189)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Königskinder (ISBN: 9783446260092)

Königskinder

 (171)
Erschienen am 20.08.2018
Cover des Buches Eine Frage der Zeit (ISBN: 9783423254274)

Eine Frage der Zeit

 (147)
Erschienen am 23.10.2020
Cover des Buches Susanna (ISBN: 9783423148917)

Susanna

 (91)
Erscheint am 14.03.2024
Cover des Buches Das Leben ist gut (ISBN: 9783423254069)

Das Leben ist gut

 (90)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Reisen im Licht der Sterne (ISBN: 9783423145312)

Reisen im Licht der Sterne

 (65)
Erschienen am 14.10.2016
Cover des Buches Fast ein bisschen Frühling (ISBN: 9783446239173)

Fast ein bisschen Frühling

 (56)
Erschienen am 27.02.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Alex Capus

Cover des Buches Das kleine Haus am Sonnenhang (ISBN: 9783446279414)
peedees avatar

Rezension zu "Das kleine Haus am Sonnenhang" von Alex Capus

Das grosse Sinnieren über das Glück im Kleinen
peedeevor 22 Tagen

Alex Capus erzählt „eine persönliche Geschichte über die Liebe zur Literatur und ein Leben im Einklang mit sich selbst.“ In den 1990er Jahren schreibt er in einem kleinen Haus am Sonnenhang im Piemont (Italien) seinen ersten Roman. Dabei stellt er sich auch kleinere und grössere Fragen über Zufriedenheit: Wieso jedes Mal eine neue Pizza ausprobieren, obwohl die Pizza Fiorentina prima schmeckt? Warum eine neue Bar besuchen, wenn in der bisherigen doch alles passt? Oder einen neuen Strand suchen, wenn der gefundene bereits alles bietet?

Erster Eindruck: Ein kleines Gebäude steht allein inmitten der Natur – die Hektik der Stadt scheint weit weg zu sein.

Ich musste gleich schmunzeln, als ich obgenannte Fragen las, denn ich kenne in meinem nächsten Umfeld auch typische Verfechter der geliebten Pizza Gorgonzola, wohingegen ich jedes Mal eine andere Variante bestelle (ausser Gorgonzola – die mag ich nicht!). Alex Capus scheint nicht an FOMO zu leiden, der Angst, etwas zu verpassen („Fear Of Missing Out“). Es hat mich amüsiert, wie seine italienische Frau da ganz anderer Ansicht in punkto Pizza oder perfekter Strand ist. Ich persönlich tendiere da eher auf die Seite seiner Frau…

„Zwar geht alles vorüber, aber nichts gelangt je an ein wirkliches, folgenloses Ende. Rien ne se trouve, rien ne se perd, tout se transforme, wie gesagt.“

Während des Schreibens seines Romans und Verfassens von Dutzenden von Versionen denkt der Autor auch über seine Berufskolleginnen und -kollegen nach: „Deshalb haben alle Autorinnen und Autoren, fürchte ich, irgendwo einen an der Waffel.“ Er nimmt sich davon auch gar nicht aus.

Mir hat das grosse Sinnieren über das Glück im Kleinen sehr gut gefallen. Insbesondere erwähnen möchte ich die detaillierten Beschreibungen und der Gebrauch von eher selten eingesetzten Wörtern wie Fisimatenten, hernach, hienieden – das mag ich sehr. Das Buch ist sehr kurzweilig und mit seinen 160 Seiten auch zügig zu Ende gelesen. Ich vergebe 4 Sterne und bestelle das nächste Mal Pizza Fiorentina!

Cover des Buches Das kleine Haus am Sonnenhang (ISBN: 9783446279414)
Dominikuss avatar

Rezension zu "Das kleine Haus am Sonnenhang" von Alex Capus

Pizza Fiorentina
Dominikusvor einem Monat



Das kleine Haus am Sonnenhang, ist aus der Feder des Schweizer Autor Alex Capus.

Ich hatte mich wieder auf einen neuen Roman des Autors gefreut. Dieses Buch ist auf eine ganz andere Art geschrieben.

Es ist eine Tirade, wie Alex Capus im kleinen Haus in einem italienischen Dorf, einen Roman schreibt.

Er erzählt von seinen Besuchen in der Kneipe des ländlichen Dorfes. Er fühlt sich wohl unter den Gästen. 

Seine Beobachtungen sind witzig.

Gemein fand ich, wie er über seine Frau herzog, nur weil die mal besondere Pizzen probierte. Bie ihm gibt es nur Pizza Fiorentina und nie was anderes.

Das war ganz interessant zu lesen, aber das nächste Mal bitte wieder einen Roman, lieber Alex.


Cover des Buches Das kleine Haus am Sonnenhang (ISBN: 9783446279414)
dracomas avatar

Rezension zu "Das kleine Haus am Sonnenhang" von Alex Capus

Heiterkeit, Gelassenheit, Beständigkeit
dracomavor einem Monat

Gleich vorneweg: ich liebe Capus‘ Bücher, allesamt. Er pickt sich einzelne historische Figuren aus der Fülle der Zeit heraus und spürt ihrem Lebenslauf nach, den er dann verdichtet und sprachlich reduziert literarisiert. Diese Figuren sind meistens Randfiguren der Weltgeschichte, es sind Abenteurer, Quertreiber und eher kleine Leute, die aber auf ihre Weise am großen Rad der Geschichte mitdrehen. Immer wieder merkt man die peniblen Recherchen des Autors, seine Figuren haben Leben, und Capus holt die Ereignisse über teilweise Jahrhunderte hinweg an unsere Zeit heran.

In diesem Buch nun erzählt er von sich selber. Als junger Mensch kauft er für „fast kein Geld“ ein kleines Haus im Piemont, an einem Sonnenhang gelegen, gegenüber einem kleinen Dorf. Dieses kleine Haus wird für ihn ein Refugium, er lebt dort mit seiner Freundin und späteren Frau, er lernt die Sprache und er schreibt dort seinen ersten Roman – auf einer altmodischen Schreibmaschine.

Und so erfahren wir viel über sein Leben als Schriftsteller, seine Arbeitsweise und z. B. seine herzerfrischende Art, mit Schreibhemmungen umzugehen. Die machen ihm keine Sorgen: er hackt Holz oder sucht sich sonst eine Arbeit, die auch erledigt werden muss, und irgendwann fließen die Worte wieder. Sehr amüsant sind auch seine Überlegungen zum Ende eines Romans, denn „wenn man zu lange dabeibleibt, sind am Schluss immer alle tot.“ 

Capus ist ein genügsamer Mensch. Ihn quält keine Suche nach dem noch Schöneren, und so reicht ihm das kleine Glück in dem Haus am Sonnenhang. Er ist zufrieden mit der Bar im nahegelegenen Ort, die er täglich besucht, er ist zufrieden mit den Bar-Gästen, mit denen er sich anfreundet, er ist zufrieden mit dem alten Fahrrad, das ihn täglich in die Bar bringt. Er ist auch zufrieden mit dem Haus und arrangiert sich mit seinen Nachteilen. 

Sein stilles Glück bekommt allerdings einen schmerzhaften Kratzer, als ihm sein Kachelofen gestohlen wird und er erkennen muss, dass es nur einer seiner Freunde aus der Bar gewesen sein kann. „Freunde“? Sprachlich sehr schön beschreibt er diese Erkenntnis, und dem Leser wird klar, dass hier ein Bruch erfolgt und Capus sein stilles Glück am Sonnenhang verlassen wird. 

Man wünscht ihm, dass er irgendwo anders ein neues, dauerhaftes finden wird.

Lese-Empfehlung!

 

4,5

 

 

 

Gespräche aus der Community

"Dann erzähle ich dir etwas. Soll ich dir eine Geschichte
erzählen? Eine aus der Gegend hier?"
"Eine wahre Geschichte?"

Was ist das Besondere an echter und aufrichtiger Liebe? Dass sie alle Grenzen und Hindernisse überwindet!
In seinem neuen Roman erzählt Alex Capus eine Liebesgeschichte, die harte Prüfungen bestehen muss. In "Königskinder" verlieben sich ein armer Kuhhirte und eine reiche Bauerntochter ineinander: Während die Französische Revolution Fahrt aufnimmt, kämpfen Jakob und Marie um die Anerkennung ihrer Liebe.
Für Leser von Alex Capus und Fans großer Liebesabenteuer!

Zum Inhalt
Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

Zum Autor
Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Bei Hanser erschienen "Léon und Louise" (Roman, 2011), "Fast ein bisschen Frühling" (Roman, 2012), "Skidoo" (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" (Roman, 2013), "Mein Nachbar Urs" (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), "Seiltänzer" (Hanser Box, 2015), "Reisen im Licht der Sterne" (Roman, 2015) und "Das Leben ist gut" (Roman, 2016).

Schaffen es Jakob und Marie, glücklich zu werden? Und warum erzählt Max Tina genau diese Geschichte?
Wenn ihr neugierig auf diese wunderbare Liebesgeschichte seid, und Lust habt, euch im Rahmen einer Leserunde über "Königskinder" auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben, dann bewerbt euch* unter den "Jetzt bewerben"-Button bis zum 12.08. für eins von 30 Exemplaren, die wir zusammen mit Hanser verlosen, und antwortet auf folgende Frage:

Tina und Max sind in ihrem Auto eingeschneit. Während sie auf Hilfe warten, erzählt Max eine Geschichte, die in der Vergangenheit spielt.
Welche Geschichte würdet ihr uns in so einer Situation erzählen?


Ich freue mich auf eure Geschichten und wünsche viel Glück!

946 BeiträgeVerlosung beendet
Hallo ihr Lieben,

bei uns gibt es im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude"  oben genanntes Buch zu gewinnen:

http://www.booknerds.de/2015/04/blogger-schenken-lesefreude-und-booknerds-de-ebenso-unser-grosses-gewinnspiel/

Außerdem liegen auf dem Gewinntisch noch 19 weitere Bücher!

Viel Glück!

P.S.: Bitte ausschließlich auf booknerds.de kommentieren, nicht hier.
0 BeiträgeVerlosung beendet
"Sie hat ein großes und ein weites Gefühl in der Brust, dem sie eines Tages Ausdruck verleihen wird. Das weiß sie ganz sicher." - Es ist endlich wieder soweit: es gibt einen neuen großartigen Roman von dem wunderbaren Autor Alex Capus! Wen konnte die wunderschöne Liebesgeschichte von "Léon und Louise" nicht verzaubern? Auch in seinem neuen Roman, "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer", macht der Autor eine Liebeserklärung an das Leben und den Menschen, der unbeirrt seinen Weg sucht.
Gemeinsam mit dem Hanser Verlag laden wir euch herzlich zu dieser besonderen Leserunde ein:

Über das Buch:
Von drei Helden wider Willen erzählt Alex Capus in seinem neuen Roman: Vom Pazifisten Felix Bloch, der nach 1933 in den USA beim Bau der Atombombe hilft. Von Laura d’Oriano, die Sängerin werden will und als alliierte Spionin in Italien endet. Und von Emile Gilliéron, der mit Schliemann nach Troja reist und zum größten Kunstfälscher aller Zeiten wird. Nur einmal können die drei einander begegnet sein: im November 1924 am Hauptbahnhof Zürich. Doch ihre Wege bleiben auf eigentümliche Weise miteinander verbunden. Capus treibt seinen Erzählstil des faktentreuen Träumens zu neuer Meisterschaft. Heiter und elegant, lakonisch und zart folgt der Erfolgsautor aus der Schweiz den exakt recherchierten Lebensläufen seiner Helden. Leseprobe

Über den Autor:
Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählungsband Diese verfluchte Schwerkraft, dem seitdem weitere Romane, Bücher mit Kurzgeschichten und Reportagen folgten. Alex Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Für seine schriftstellerische Arbeit erhielt Alex Capus bereits zahlreiche Preise. 
Wer noch mehr über den Autor, seine Bücher und beispielsweise seine Quellen erfahren möchte, der kann auf seiner Autorenseite noch einiges nachlesen.

Du möchtest dich für unsere gemeinsame Leserunde bewerben? Dann verrate uns bis zum 28. Juli 2013 welchen Lebenstraum du noch verwirklichen willst!

Im Gewinnfall beteiligt ihr euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten und verfasst abschließend euer Fazit zum Buch in einer Rezension.

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401 BeiträgeVerlosung beendet
Hikaris avatar
Letzter Beitrag von  Hikarivor 10 Jahren
http://www.lovelybooks.de/autor/Alex-Capus/Der-F%C3%A4lscher-die-Spionin-und-der-Bombenbauer-1042822144-w/rezension/1059233957/ Und hier kommt endlich auch meine Rezension zum Buch! Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte und dieses spannende Buch lesen konnte!

Zusätzliche Informationen

Alex Capus wurde am 23. Juli 1961 in Mortagne-au-Perche (Frankreich) geboren.

Alex Capus im Netz:

Community-Statistik

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auf 270 Merkzettel

von 43 Leser*innen aktuell gelesen

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