Alex Capus 13 wahre Geschichten

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Inhaltsangabe zu „13 wahre Geschichten“ von Alex Capus

Augenzwinkernd und ausgesprochen witzig erzählt Capus – nach sorgfältigem Quellenstudium – von skurrilen Helden und abenteuerlichen Wechselfällen eidgenössischer Geschichte.Im Stil alter Chroniken erzählt Capus, distanziert und leise belustigt, von kauzigen Patrioten, freundlichen Spinnern und glücklosen Erfindern, von mutigen Auswanderern, rauflustigen Söldnern und liebenswerten Betrügern – radikale Individualisten allesamt, deren Widerstand gegen jede Form der Fremdherrschaft sich in höchst unterschiedlichen unerhörten Begebenheiten ausdrückt. Ein Blick in den Anhang des Buches zeigt: all diese skurrilen Geschichten scheinen wahr zu sein. Auf der Basis von Dokumentationen, akademischen Untersuchungen und Zeitzeugenberichten entwirft Capus seine historischen Miniaturen – Episode um Episode entsteht so eine Art Anti-Hausbuch von vierhundert Jahren schweizerischer (Kultur-) Geschichte: mit anachronistischem Gestus wird landläufiger Patriotismus gegen den Strich gebürstet, mit frohlockender Lust am zivilen Ungehorsam seiner Helden stellt Capus sich in die Tradition Gottfried Kellers, der vor hundert Jahren mit seinen Zürcher Novellen dem Biedersinn seiner Landsleute schon einmal einen kritischen Spiegel vorgehalten hat. Und gleichzeitig führt er uns vor Augen, an welch ungewöhnlichen Schicksalen Menschen wachsen oder zugrunde gehen.
Inhalt:
- Ein Schweizer Rasputin in Teheran
- Der Spuk von Stans
- Der ungehorsame Soldat Max Waibel
- Abenteuer Nova Friburgo
- Der Verrat von Novara
- Goldrausch in Solothurn
- Géo Chavez – Der erste Mensch über den Alpen
- Gottes Zorn im Bündnerland
- Das schnelle Leben des Louis Chevrolet
- Die Wasserfallenbahn
- Die böse Fasnacht zu Basel
- Die drei Tellen

Mein Fall war´s nicht. Pluspunkt: Die Geschichte der Schweiz,die hier in 13 Karpiteln erzählt wird.

— badische_lesenaerrin

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  • Rezension zu "13 wahre Geschichten" von Alex Capus

    13 wahre Geschichten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2012 um 18:07

    Nach meinem ersten Buch von Alex Capus: "Léon und Louise", ist dieses hier leider eine Enttäuschung für mich gewesen. 13 geschichtliche Begebenheiten in Form von Kurzgeschichten von denen gerade mal zwei etwas interessanter für mich waren. Ansonsten hat er es m.E. nicht geschafft, mich in einen Bann der Geschichten zu ziehen. Während Capus in meinem ersten Buch von ihm es geschafft hat, graziös und faszinierend zu schreiben, ist dieses hier so faktenlastig und trocken, dass ich die meisten Kurzgeschichten nicht lesen konnte. Auf der Rückseite des Buches steht eine Aussage von ihm: "Für mich macht es keinen sehr großen Unterschied, ob ich nun Romane, Kurzgeschichten oder historische Begebenheiten erzähle" Diese Aussage kann ich nicht bestätigen: Der Unterschied zwischen seinem Roman "Léon und Louise" und diesem Buch hier könnte größer nicht sein. Personen der Geschichten: - Ernest Perron - Veronika Gut - Max Waibel - die Brasilianische neue Stadt "Nova Friburgo" - Rudi Turmann - Franz Kaufmann - Géo Chavez - Naturkatastrophe 1618 der Eidgenossenschaft Schweiz - Louis Chevrolet - die Wasserfallenbahn 1872 - die Böse Fastnacht zu Basel 1653 - Giovanni Brescianini Alles Personen und Orte in und um die Schweiz herum.

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