Alex Capus Beim nächsten Buch wird alles anders

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Inhaltsangabe zu „Beim nächsten Buch wird alles anders“ von Alex Capus

Erzählungen über das Leben als Schriftsteller - oft mit leisem Witz zwischen den Zeilen, manchmal aber auch etwas fade.

— parden
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  • Das Leben als Schriftsteller...

    Beim nächsten Buch wird alles anders

    parden

    DAS LEBEN ALS SCHRIFTSTELLER... Acht Erzählungen über die Freuden und Leiden des Schriftstellerlebens beinhaltet dieses kleine Büchlein, manche nur zwei Seiten lang, andere etwas ausführlicher, je nachdem, wie viel Capus über das jeweilige Thema eben zu berichten hatte. "To be a writer ist a wonderful job - you do whatever you like all day long, there's no hard labour involved (...) You make hell of a lot of money just with a little typewriting now and then, you get invitations to Rome and Paris all the time and thousands of beautiful young women all over the world are madly in love with you. I wonder how people can choose not to be a writer." (Timothy Wallace Stanton, London 1932) Naja, ganz so optimistisch sieht Alex Capus das Leben als Schriftsteller nicht, obgleich er spätestens seit 'Léon und Luise' sicherlich zu den Erfolgreicheren seiner Sparte zählen dürfte. Meine Begeisterung über das gerade genannte Buch ließ mich denn auch zu diesem Büchlein greifen, als ich die Gelegenheit dazu bekam. Klein, schmal, handlich, dabei als Hardcover hübsch anzuschauen - warum also nicht? Jede der Erzählungen gewährt dem Leser einen kleinen Einblick in die Gefühlslage eines Schriftstellers, oft mit einem leisen Witz zwischen den Zeilen, der mich schmunzeln ließ. Beispielsweise wenn Capus berichtet, dass Bekannte stets vermuten, dass das Geschriebene der Wahrheit und eben dem Leben des Schriftstellers entspricht oder bei der Erzählung über die Lesereisen. Angenehm, dass er sich dabei im Grunde nicht über die 'Provinz' lustig macht, sondern eher über sich selbst. Aber auch Nachdenkliches kommt hier zum Tragen, so z.B. in der Geschichte, wo er über die Selbsteinschätzung des Schriftstellers schreibt: " ...oder den Moment stiller Genugtuung, wenn man das Manuskript an den Verlag geschickt hat und mit ruhiger Zuversicht auf das Urteil des Lektors wartet. Aber das sind Wimpernschläge des Glücks, die stets rasch abgelöst werden von Ewigkeiten der Ungewissheit und des Selbstzweifels." (S. 55) Manche Geschichten fand ich allerdings auch fade und eher uninteressant, da war die Kürze der Texte für mich noch der größte Pluspunkt. Wie immer bei Kurzgeschichten oder Erzählungen: es gefällt einem einfach nicht alles gleich gut. Ein schnelles Leseerlebnis - aber es ist in meinen Augen auch kein unbedingter Verlust, wenn man das Büchlein nicht kennt. Im Handel ist es auch nicht mehr zu erwerben... © Parden

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