Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

von Alex Capus 
4,0 Sterne bei170 Bewertungen
Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
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Positiv (126):
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Capus hat gezeigt, welch herrlicher Geschichtenerzähler er ist.

Kritisch (10):
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Nicht Fisch und nicht Fleisch - schade um die guten Ideen

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Inhaltsangabe zu "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer"

Der neue Bestseller von Alex Capus - jetzt im Taschenbuch

Nur einmal können die drei einander begegnet sein: Im November 1924 am Hauptbahnhof in Zürich, wo die Geschichte einsetzt. Danach führen ihre Wege auseinander und bleiben doch auf eigentümliche Weise miteinander verbunden.
Der pazifistische Jüngling Felix Bloch studiert Atomphysik bei Heisenberg in Leipzig, flüchtet 1933 in die USA und gerät nach Los Alamos, wo er Robert Oppenheimer beim Bau der Atombombe helfen soll. Die rebellische Musikantentochter Laura d’Oriano versucht sich als Sängerin, doch da ihr das große Talent fehlt, lässt sie sich als Spionin rekrutieren. Der Kunststudent Emile Gilliéron folgt Schliemann nach Troja, zeichnet Vasen und restauriert Fresken, fertigt auf Wunsch auch Reproduktionen an – und muss bald einsehen, dass es von der Kopie bis zur Fälschung nur ein kleiner Schritt ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423143745
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.01.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2013 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Federfees avatar
    Federfeevor einem Monat
    Mal im Zeitraffer, mal zu detailliert - abgebrochen

    Es begann langweilig, doch dann interessierte mich die Durchführung einer originellen Idee: Drei Personen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, hätten sich begegnen können oder sind sich ganz flüchtig begegnet.

    Da ist das Zeichentalent Emile Gilliéron, der lange Jahre ein enger Mitarbeiter Heinrich Schliemanns war und es mit der wissenschaftlichen Dokumentation archäologischer Funde nicht so genau nahm, Felix Bloch, Physiker, der in der atomaren Forschung jener Zeit (Einstein, Oppenheimer, Schrödinger) eine Rolle spielte und Laura d'Oriano, von deren Spionagetätigkeit ich nur im Klappentext las, denn in der Mitte des Buches waren wir immer noch nicht so weit.

    Und da habe ich abgebrochen, weil mich das Buch nicht auf Dauer fesseln konnte. Sicher, es ist intelligent geschrieben, man erfährt einiges über Atomphysik, über die Ausgrabungen in Griechenland und auch die Sprünge hin und her zwischen den Personen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, haben mich nicht gestört.

    Aber es fehlte der Funke, der bei mir ein nachhaltiges Interesse hätte entzünden können. Manche Passagen werden im Zeitraffer erzählt, darunter einiges, wo ich gerne mehr erfahren hätte. Und anderes zu detailliert Geschilderte hat mich gähnen lassen und letztlich zum Abbruch dieses Romans mit biografischen Elementen geführt.

    Kommentare: 2
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    Livricieuxs avatar
    Livricieuxvor 8 Monaten
    verflochtene Lebenswege

    »Oppenheimer zuckte mit den Schultern. Wenn die Bombe möglich ist, wird jemand sie bauen.
    Wahrscheinlich.
    Ganz sicher.
    Fragt sich nur, wer.
    Jemand der’s kann, sagte Oppenheimer. So viele sind’s nicht. Wir oder die andern, nicht wahr?«
    – aus „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ S.215

    Kurz zum Inhalt
    Nur einmal in ihrem Leben können sich die drei begegnet sein und zwar 1924 am Hauptbahnhof Zürich.
    Felix Bloch, der junge, pazifistische und intelligente Zürcher Jungspund, der in seinem Leben unbedingt etwas Schönes, Nutzloses und ganz und gar Zweckfreies (S.57) machen möchte und so schliesslich an der ETH Physik studiert.
    Laura d’Oriano, die junge, schöne Frau, die schon als Kind mit ihrer Familie durch die ganze Weltgeschichte reist und nie so werden möchte, wie ihre Mutter, die auf der Bühne singend ihr Stumpfband her zeigt.
    Und Emile Gilliéron, der Sohn eines rebellischen, blaue Jacken tragenden archäologischen Zeichners, der in die Fussstapfen seines Vaters tritt und alte Kunstwerke neu interpretiert.
    Vor dieser Ausgangslage zeichnet Alex Capus nun die Lebenswege dieser drei unterschiedlichen Protagonisten, deren Wege so verschieden und doch auf eigentümliche Weise miteinander verschränkt sind.

    Und wie wars?
    Ok. Ich gebs zu, ich bin ein kleiner Alex Capus Fan. Obwohl ich erst zwei Bücher dieses wunderbaren Schweizer Autors gelesen habe, so vermochte er mich doch beide Male mit seiner Erzählkunst und Wortpoesie zu begeistern. Auch wenn ich dieses Mal den Einstieg etwas harzig fand.

    Die besagte Szene nämlich, wo sich unsere drei Protagonisten begegnet sein könnten, spielt sich nämlich auf den ersten 20, 30 Seiten des Buches ab. Und danach habe ich erst einmal den Zusammenhang zwischen diesen drei so unterschiedlichen Lebenswegen gesucht, aber nicht gefunden. Nach und nach entfaltete sich aber die Geschichte und die Verbindungen und Gemeinsamkeiten werden klarer.
    Felix Bloch weiss nach der Matura nicht so recht, was er studieren soll. Ginge es nach dem Vater, so wäre es Maschinenbau an der ETH, dagegen sträubt er sich aber, da Maschinen seit Urgedenken zur Kriegsführung gebraucht werden. Viel mehr fühlt er sich zur Physik hingezogen, Atomphysik und Quantenmechanik, ein Studienbereich, der noch in den Kinderschuhen steckt. Bloch macht sich also in diesem Bereich schnell einen Namen und forscht mit seinen Kollegen aus aller Welt. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges emigriert er in die USA, wo er sich mit Oppenheimer und anderen Wissenschaftlern am Bau der Atombombe beteiligt. Womit er letzten Endes genau dort angekommen ist, wo er nie hinwollte und sich am Bau einer Kriegsmaschine beteiligt.
    Laura d’Oriano war eines mehrere Kinder eines Künstlerehepaars und reiste bereits als kleines Mädchen von Tripolis nach Bagdad und Istanbul. Sie bewegte sich mit Leichtigkeit in den Künstlerkreisen und schon bald fasste sie den Entschluss eine grosse Sängerin zu werden, aber eine, die ohne Dekolletee und Strumpfband auskam. Diesen Traum musste sie jedoch bald begraben und so richtete sie sich ihr Leben in der Musikalienhandlung ihrer Eltern ein, bis sie einen Schweizer kennen und lieben lernte. Laura wurde Ehefrau und Mutter und der Zweite Weltkrieg zwang die Familie zur Flucht in die Schweiz. Doch das etwas eintönige und beschränkte Leben in der Schweiz war der Weltenbummlerin nicht genug und so zog es sie wieder nach Marseille, wo sie beginnt als Spionin zu arbeiten.



    Die vollständige Rezension kann auf meinem Blog Livricieux nachgelesen werden

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    Beusts avatar
    Beustvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht Fisch und nicht Fleisch - schade um die guten Ideen
    Ein Weder-Noch

    Da hat sich Alex Capus aber viel Mühe gegeben, die  Lebensläufe dreier Menschen zusammenzumontieren, indem sie alle zur selben Zeit am selben Ort waren: im November 1924 am Züricher Hauptbahnhof. Und was ist der Witz? Dass das wahrscheinlich wirklich die einzige Gemeinsamkeit der drei ist - und die ist auch noch mit grobem Werkzeug zurechtgezimmert.

    Wer sind die drei? Der „Fälscher“ Emile Gilliéron, die „Spionin“ Laura d’Oriano und der „Bombenbauer“ Felix Bloch. Ihrer drei Leben werden versetzt zueinander in kurzen Abschnitten erzählt, ausgehend von jenem Moment am Züricher Hauptbahnhof. Capus greift in die Jugend der drei voraus und erzählt, woher sie kommen, um dann nachzuzeichnen, wohin sie gehen.

    Felix Bloch entstammt kleinen schweizerischen Verhältnissen, studiert theoretische Physik in Zürich und in Leipzig bei Heisenberg, um vor den Nazis nach Stanford in den USA zu fliehen. Dort sammelt Robert Oppenheimer seine Pappenheimer, also die Spezialisten der Teilchenphysik, die er noch aus seiner Göttinger Zeit kennt, und alle anderen, die sich aus gutem Grund gegen Nazideutschland zusammentun, um die schrecklichste Waffe der Menschheitsgeschichte zu bauen: die Atombombe. Also auch Bloch, der nach dem Krieg den Physik-Nobelpreis für die Entdeckung der Kerninduktion erhält. Blochs Leben ist gut dokumentiert, weshalb Capus aus dem Vollen schöpfen kann. Er verlegt den Schwerpunkt des Bloch-Erzählungsstrangs auf die Motivation des Schweizers, sich für die theoretische Physik zu entscheiden, auf die Gedankenwelt eines jungen Mannes im Konflikt mit den handfesten Vorstellungen seines Vaters und der eigenen Neigung zum Maschinenbau. Ein zweiter erzählerischer Schwerpunkt entsteht im Austausch mit Oppenheimer und der Frage, ob man die Bombe bauen kann und soll. Hier hätte man sich noch ein wenig mehr Reflexion des Pazifisten Bloch gewünscht, aber zum Thema fehlender Reflexion unten mehr.

    Laura d’Oriano wird in eine kosmopolitische Künstlerfamilie geboren, die im nördlichen mediterranen Raum zu Hause ist. Sie hat das Gesangstalent ihrer Mutter geerbt, scheitert aber in Paris in ihrer professionellen Ausbildung. Sie strandet in Marseille, verdient ihren Lebensunterhalt als Verkäuferin in einer Musikalienhandlung und tritt immer wieder auf. Ihre Verwandlungskunst aus der Bühne ist eine Facette ihres künstlerischen Erbes, das ihr auch beim verkaufen zugute kommt - und als Spionin. Ehe sie aber im faschistischen Italien im Zweiten Weltkrieg als Spionin gefangen genommen und als einzige Frau in der Geschichte des Landes hingerichtet wird, lernt sie den Vater ihrer beiden Töchter können, einen windigen und weichen Bauernsohn, an dessen Seite Laura ins Elend rutscht, dass sich schließlich in Bottighofen in der Schweiz befindet. Aus der Enge dieser elenden Provinz entflieht Laura und lässt ihre Kinder zurück. Erneut verdingt sie sich als Verkäuferin und Sängerin, bis der französische Untergrund auf die aufmerksam wird und Lauras Fähigkeiten in der Spionage einsetzt. Ein Hauch von Mata Hari weht durch Lauras Geschichte, doch lässt Capus ihn weitestgehend vorüberstreichen. Momente der Reflexion, über die man hier gern mehr gelesen hätte, sind Lauras Entscheidungen, ihre Kinder bei ihrem Mann zurückzulassen, und sich in den Dienst des Widerstands gegen Nazi-Deutschland zu stellen. Warum tut sie das?

    Beim dritten Erzählstrang handelt es sich um das Leben von Emile Gilliéron, wobei es davon zwei gab: Vater und Sohn. Der Sohn hatte den Vater an jenem denkwürdigen Tag am Züricher Hauptbahnhof dabei, allerdings als Häuflein Asche in der Urne. Die Gilliérons besaßen großes Zeichentalent und setzten es ein, um die Entdeckungen, Ausgrabungen und Erkenntnisse der damals boomenden Archäologie in Szene zu setzen. Dabei erlaubten sie sich künstlerische Freiheiten in der Schließung der Überlieferungslücken, indem fehlende Stücke in Fresken oder Vasenbildern munter gefüllt wurden. Dabei halfen sie den Ausgrabungsgiganten ihrer Zeit - Heinrich Schliemann (Troja) und Arthur Evans (Knossos) - bei der Konstruktion ihrer Antikelegenden. Letztlich taten die Zeichner das, was Capus mit den Überlieferungssplittern über die drei Leben dieses Romans auch anstellt. Nicht ganz konsistent in der Geschichte Gilliérons ist, dass eigentlich zwei Leben erzählt werden, also der Roman aigentlich „Die Fälscher …“ und nicht „Der Fälscher …“ heißen müsste. Zwar erlaubt sich Capus hier mehr Introspektive in die handelnden Personen, am Ende erscheint es aber symptomatisch für die nur knapp dargestellte Reise Gilliérons, dass er früh un still im Schlaf verstirbt.

    Capus ist bekannt dafür, dass er historische Quellen akribisch auswertet und daraus seine Romane strickt. im vorliegenden Fall tritt er aus der Rolle des auktorialen Erzählers auch oft heraus und kommentiert die Quellenlage dieses oder jenes Sachverhalts. Dann fällt der Tonfall plötzlich in den Konjunktiv: „Hier könnten sie …“ - „Vielleicht dachte er …“ - „Genaueres ist nicht überliefert, möglicherweise …“ Dabei wird sich Capus etwas gedacht haben, es ist ihm gewiss nicht aus Versehen passiert, dass er die Romanfiktion mit diesen Einlassungen aufbricht - oder an anderen Stellen über die Gegenwart mancher Gegenstände im Jahr 2013 berichtet. es stört aber den Lesefluss, denn der Text scheint sich nicht entscheiden zu wollen, ob er Roman oder Dokumentation sein will. Mal lauscht der Leser den Dialogen der Figuren oder den Gedanken etwa Felix Blochs in einer schlaflosen Nacht, dann wiederum muss der Leser zur Kenntnis nehmen, dass über andere Momente keine Quellen existieren - etwa ob Block und Oppenheimer sich über Los Alamos noch einmal ausgesprochen haben. Oder der Konjunktiv springt ein und muss eine mögliche Erklärung, einen möglichen Handlungsfortgang im Ungefähren ausführen. Warum ist Capus an diesen Stellen nicht Romancier und füllt die Lücken der Überlieferung mit fiktionaler Erzählung? Warum spart er Reflexionen seiner Figuren gerade an den Stellen aus, an denen Brüche und Widersprüche in den Figuren auftauchen? Deshalb nämlich bleiben alle drei unnahbar.

    Das sind offene Fragen, die in guter Gesellschaft sind mit der Frage: Wieso stehen diese drei Geschichten beieinander? Gemeinsam haben die Lebensläufe lediglich die Anknüpfungen an die Schweiz und den gröblich gezimmerten Moment der Gleichzeitigkeit am Züricher Hauptbahnhof. Gemeinsam ist den Leben von Bloch, Laura und Gilliéron zwar auch, dass große Träume und Lebensentwürfe die Begegnung mit der Wirklichkeit nicht überstehen und dass schließlich immer alles anders kommt als gedacht. Aber das ist zu banal, um als Tertium comparationis ernst genommen werden zu können.


    Am Ende hat sich Capus‘ Buch nicht entscheiden können, was es sein wollte: Roman oder Dokumentation. Die Geschichten wirken, als hätten sie allein nicht für ein Buch gereicht; zusammen reichen sie aber auch nicht zum Roman. Das wird nicht dadurch gerettet, dass alles schön geschrieben ist und voller eleganter Sätze glänzt.

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    queenbee_1611vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein mit sehr viel Zuneigung für die Figuren geschriebener Roman mit interessanten Einzelschicksalen. Im Endeffekt konnte mich jedoch der Plo
    Was wäre wenn....

    In diesem Buch werden 3 Lebensläufe erzählt, die sich in der Vorstellung des Autors ein einem Punkt gekreuzt haben.

    Dementsprechend lernen wir 3 Protagonisten kennen, deren Leben und Wirken uns in klangvoller Sprache näher gebracht werden. Einer der Protagonisten ist ein Physiker, hier geraten zwangsläufig Fachbegriffe in die Beschreibung des Wirkens, ebenso wirkt die Sprache bei der Schilderung des Physikers sachlicher und distanzierter als bei den anderen Figuren.

    Der Lebenslauf einer jungen Frau ist wiederum sehr einfühlsam beschrieben, mit vielen schönen Bildern und man hat den Eindruck, dass der Autor die größte Sympathie für diese Figur hatte.

    Mit den dritten Protagonisten befinden wir uns in Troja und auf Kreta bei Ausgrabungen in den jeweiligen Orten und erhalten dort einen Einblick in die Ausgrabungsarbeiten und auch davon, dass der Protagonist sehr viel Einfallsreichtum an den Tag legen kann.

    Ein mit sehr viel Zuneigung für die Figuren geschriebener Roman mit interessanten Einzelschicksalen. Im Endeffekt konnte mich jedoch der Plot um das Zusammentreffen der drei Figuren nicht so recht überzeugen. 

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    Duffys avatar
    Duffyvor 2 Jahren
    Drei Lebensläufe

    Vom November 1924, wo sich zufällig drei Menschen am Züricher Bahnhof hätten begegnen können, bis zu deren Ableben beschreibt Capus drei verschiedene Lebensläufe. Die Frau, die gerne Sängerin geworden wäre aber Spionin wird, der pazifistische Junge, dessen Wunsch es war, Dinge zu erschaffen, die ohne besondere Funktion sind und der Kunststudent, der zum großen Fälscher architektonischer Artefakte wird. Die Drei treffen sich nie und stehen auch sonst in keinerlei Beziehung zueinander.
    Die Idee ist gut, die Ausführung leider langweilig, denn es passiert so gut wie nichts, was nicht in einen ganz normalen Lebenslauf passen könnte. Natürlich sind die Endpunkte außergewöhnlich, doch keinesfalls drängen sie sich auf. Der Leser wird im Erwartungsmodus gehalten, überspringt im Laufe des Buches ganze Absätze, wenn er nicht gerade ein Physik- oder Chemiefachmann ist. Das Ganze wirkt unter dem Strich zu eintönig, obwohl die Ansätze gut sind. In diesem Fall ist der Kunstgriff der ausbleibenden Interaktion fehl am Platze. Viel eher kann man sich vorstellen, dass die Lebensläufe einzeln als Buch und etwas ausführlicher sicher mehr Freude gemacht hätten. So aber kann man diesen Roman nur eingeschränkt empfehlen.

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    TochterAlicevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Geschichte des 20. Jahrhunderts einmal neu, dazu auf ausgesprochen unterhaltsame Art erlesen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt!
    Protagonisten des 20. Jahrhunderts

    ...aber solche der ganz besonderen Art porträtiert Alex Capus in seinem neuen Roman mit dem etwas umständlichen Titel "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" : Alex Capus' neuer Roman ist ein ungewöhnliches Werk - er versucht sich hier quasi in einer Biographie gleich dreier realer Personen, die in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Rolle spielten: allen voran der Atomphysiker, Nobelpreisgewinner und Pazifist Felix Bloch, der gleichwohl an der Entwicklung der Atombombe, eines der größten Schrecken der Menschheit, beteiligt war, die Sängerin Laura d'Oriano, die durch Zufall zu einer ausgesprochen effizienten Spionin der Alliierten im 2. Weltkrieg wurde und ein tragisches Schicksal nahm sowie der Maler Emile Gilliéron, der bei den archäologischen Entdeckungen in Troja und vor allem in Knossos auf Kreta eine Rolle spielte.

    Biographien von Personen, aus denen Zufallsbekanntschaften hätten entstehen können und zwar im November 1924 in Zürich, wo sie theoretisch zur gleichen Zeit hätten den Hauptbahnhof passieren können - Felix und vor allem Laura damals noch ganz am Anfang des Lebens bzw. ihrer Lebensplanung, Emile ein Mann mitten im Leben, der auch schon etliche Lasten zu tragen hat. Aus diesem fiktiven möglichen Treffpunkt entwickelt Capus die weiteren Entwicklungen. Das Mädchen, das gerne allein in offenen Zügen träumt, der junge Mann, dessen Zukunft noch offen vor ihm liegt und der Kunstmaler, der schon auf Erlebtes zurückblickt, der mit Schliemann in Troja war. Die Geschichten spinnen sich weiter, nehmen ihren Lauf, Realität und Erzählkunst verweben sich zu einer dichten Geschichte. Für mich war Felix Blochs Geschichte das absolute Highlight und gab mir gleich Anlass, über die bahnbrechenden und leider sehr folgenreichen Entwicklungen der Atomphysik der 1940er Jahre zu rechererchieren. Der Part über Emile Gilliéron hingegen passte aus meiner Sicht nicht so ganz hinein und verlor sich im Laufe des Buches ein bisschen.
    Hier ist ein Meister am Werk und das merkt man gleich auf den ersten Seiten - meisterhaft die Sprache, die gründliche und phantasievolle Recherche, ja die ganze Komposition seiner Erzählung! Historische Häppchen der Extraklasse werden hier serviert, die sich zu einer Geschichte verdichten - man möchte zu gern erfahren, wie es weitergeht!
    Mir manchmal ein wenig zu dicht, zu konzentriert, ich liebe es, wenn ich beim Lesen zwischendurch etwas abschalten, entspannen, nachsinnen kann - das war hier nicht möglich, da hätte man den Faden verloren.Ein historischer Roman vom Feinsten, aber wirklich vom Allerfeinsten: das versprach Alex Capus' neuer Roman "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" zu werden, aus meiner Sicht sind es eher fiktive Biographien, die hier transportiert werden - sehr, sehr spannend und vielschichtig - vom Autor haben sie sicher jahrelange Recherchen abverlangt, vom Leser wird allerhöchste Konzentration verlangt - sonst versäumt man rasch Wesentliches. Capus' wunderbare Sprache, die ich bereits in früheren Werken, allen voran "Leon und Louise" genossen habe, macht auch dieses Buch zu einem Lesegenuss.

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    taigalas avatar
    taigalavor 3 Jahren
    Drei Leben

    Drei Leben, die sich zwischenzeitlich berühren oder berühren könnten.
    Drei Leben, die sehr unterschiedlich sind und doch jedes von den Lebensumständen (Krieg) mit beeinflusst sind. Drei Leben und die Weltgeschichte.
    Ich konnte dieses Buch kaum aus den Händen legen, es hat mir sehr gut gefallen!

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 4 Jahren
    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

    "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" ist ein Roman des Autors Alex Capus. In dem Buch erzählt Alex Capus vom Leben dreier sehr unterschiedlicher Menschen in den Vorkriegs- und Kriegsjahren. Das Einzige, was diese Menschen (vielleicht) verbindet, ist eine mögliche Begegnung am Züricher Bahnhof im November 1924. Und die Tatsache, dass ihre Leben wohl anders verlaufen sind, als sie es sich damals im November 1924 erträumt hatten... 

     

    Protagonist Emil übernahm nach dem Tode seines Vaters dessen Geschäfte, er hat von ihm sein künstlerisches Talent geerbt und so übernahm er auch die Arbeit an einem großen archäologischen Werk.Protagonistin Laura, wollte nie in eine typische Rolle übernehmen und hatte nur eins im Sinn, das Singen. Und dann war da noch Felix, der zuerst, weil es sein Vater wollte, Maschinenbau studierte, dann aber zur Atomphysik wechselte.

    Bei allen drei Protagonisten gestalten sich die Lebenswege allerdings anders als gedacht und sie werden zu Berühmtheiten, obwohl das auf diesem Wege überhaupt nicht geplant war. Alex Capus beschreibt die Charaktere sehr detailliert und überzeugt durch seinen bildhaften und flüssig zu lesenden Schreibstil. Schön fand ich auch, dass auch auf die Familiengeschichten der drei Charaktere eingegangen wird und man ein bisschen was über ihr vorheriges Leben erfährt. Am meisten überzeugt hat mich aber die Beschreibung der historischen Bezüge. Alles in allem war das Buch spannend und interessant zu lesen. 

     

    "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" überzeugt durch eine spannende Handlung und sehr besondere Charaktere.

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    WinfriedStanzickvor 4 Jahren
    Ein sprachliches Meisterwerk.


     

    Anfang November 1924: Ein 13jähriges Mädchen sitzt im Orient Express auf dem Treppchen des letzten Waggons und raucht. Ein junger Mann beobachtet die ein- und ausfahrenden Züge auf dem Züricher Hauptbahnhof und sieht sie, und vielleicht fällt der Blick eines Reisenden bei seiner Ausfahrt aus dem Bahnhof auf die beiden. Ein Zufall wäre es gewesen, denn alle drei sind einander in Zürich nie begegnet
    Die drei Menschen, die der Schriftsteller Alex Capus in seinem neuen Roman nun abwechselnd auf ihrem Lebensweg begleitet, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind doch alle drei Kinder des 20. Jahrhunderts. Gut recherchiert und voller Empathie spürt Capus den wechselnden Lebenslinien der drei Menschen nach und den ungewöhnlichen Wendungen, die ihr Leben, verursacht durch die zeitlichen Umstände und die Politik, nimmt.

    Da ist der jüdische Student der Atomphysik Felix Bloch, der bei Heisenberg in Leipzig studiert, 1933 vor den Nazis flieht, an der Regimetreue seiner Lehrer und Studienkollegen(u.a. Weizsäcker) fast verzweifelt und schließlich zusammen mit Dutzenden von anderen namhaften Wissenschaftlern in Los Alamos beim Atombombenprojekt von Robert Oppenheimer mitarbeitet.

    Die zweite in der Reihe der Protagonisten ist eben jenes Mädchen, das 1924 im Orient-Express auf dem Treppchen des letzten Waggons saß und sich ins Leben träumte. Laura d`Oriano, selbst Tochter einer Musikerin, versucht sich immer wieder als Sängerin, doch ihr Talent bleibt beschränkt. Sie heiratet einen lieben Mann, bringt zwei Töchter zur Welt und flieht doch bald vor der muffigen Enge des Schweizer Bodenseedorfs Bottighofen wieder nach Südfrankreich, wo sie sich mit wechselnden Engagements über Wasser hält. Bevor sie etwa 1940 vom Geheimdienst als Spionin angeheuert wird, weil sie gelernt hat, mit den Seeleuten aller Nationen schnell in Kontakt zu kommen. Auch mit den deutschen und italienischen Besatzungen, die von Südfrankreich aus in den Seekrieg in den Atlantik auslaufen. Sie wird später die einzige Frau sein, die je in Italien hingerichtet wurde.


    Und da ist der Kunststudent Emile Gillieron, dessen Vater schon Heinrich Schliemann in Griechenland geholfen hat, mit beeindruckenden Fälschungen und Kopien dessen Weltruhm und Reichtum zu begründen. Er folgt seinem Vater und wird ein Meister der Fälschung, was später die Archäologen vor Probleme stellt. Capus weist darauf hin, dass heutige Restaurateure vor dem Dilemma stehen, sich in ihrer wissenschaftlichen Korrektheit zwischen den wenigen neolithischen Fragmenten und Gillierons Werk entscheiden müssen, das von der Kunst des Art déco der späten 20er Jahre inspiriert und mit Stahlbeton befestigt wurde.

    Capus folgt, meisterhaft recherchiert, den Lebensläufen seiner drei Helden, die alle drei durch die politischen und gesellschaftliche Umstände gezwungen wurden, von ihren Träumen und Hoffnungen Abschied zu nehmen, etwas ganz Neues zu wagen und jeder für sich selbst in der offensichtlichen Niederlage doch zu gewinnen.
    Mit literarischer Fantasie, mit einem faszinierenden Spiel mit Fakten und Fiktion setzt Alex Capus mit einer wunderbaren Sprache, der ich bald regelrecht verfallen war, ob ihrer Schönheit und Grazie, die wenigen durch Recherche zu ermittelnden Bruchstücke dreier Leben zusammen.

    "Des Menschen Wissen ist immer lückenhaft, das ist unser Schicksal. Nur deshalb tragen wir letztlich Glaube, Liebe und Hoffnung in unseren Herzen – damit wir die Bruchstücke unseres Wissens in Beziehung zueinander bringen und daran glauben können, dass das alles hienieden einen Sinn hat."

    Ein sprachliches Meisterwerk.

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    H
    haubentaucher101vor 4 Jahren
    Drei Lebenswege

    In seinem Buch berichtet Alex Capus vom Leben dreier sehr unterschiedlicher Menschen in den Vorkriegs- und Kriegsjahren. Das Einzige, was diese Menschen (vielleicht) verbindet, ist eine mögliche Begegnung am Züricher Bahnhof im November 1924. Und die Tatsache, dass ihre Leben wohl anders verlaufen sind, als sie es sich damals im November 1924 erträumt haben mögen.
    Zu Beginn des Buches werden ausführlich die drei Personen, deren Leben Gegenstand des Buches ist, vorgestellt. Da ist zum einen die damals 13jährige Laura d’Oriano, die mit ihren Eltern im Orient Express unterwegs war. Sie träumte davon Sängerin zu werden, aber eine bessere als ihre Mutter. Eine, die nicht ihre körperlichen Reize einsetzen muss, um Erfolg zu haben. Die zweite (und für mich interessanteste) Hauptfigur ist der damals 19jährige Felix Bloch, der am Züricher Bahnhof darüber grübelt, was er studieren soll. Sein Vater rät zu Maschinenbau, aber viel lieber würde er etwas „ganz und gar Nutzloses“ studieren. Auch, um nicht Teil dieser kriegerischen Maschinerie zu werden, die über Europa rollt und von der die Zeitungen berichten. Der dritte Protagonist schließlich ist der Maler Emile Gilliereon, der auf den Weg an den Genfer See, der Heimat seines Vater ist, um dort dessen Asche zu bestatten. Er ist, wie sein (gleichnamiger) Vater Zeichner und beide waren für berühmte Archäologen der damaligen Zeit tätig, der Vater für Heinrich Schliemann und der Sohn für Arthur Evans, der die Ausgrabungen in Knossos geleitet hat.

    Im Laufe des Buches beschreibt der Autor bzw. der Erzähler jeweils wechselnd den Verlauf des Lebens dieser drei oder eigentlich vier Menschen (da auch ausführlich der Vater von Emile Gillieron dargstellt wird). Er erzählt von Felix, der zunächst dem Wunsch des Vaters folgt und Maschinenbau studiert, aber sich schließlich mit großer Begeisterung der Atomphysik zuwendet. Er berichtet von Laura, die ihre Gesangskarriere nach einem kurzen Paris-Aufenthalt zunächst abbricht und erst später wieder zum Broterwerb aufnimmt. Und er folgt den Spuren von Emile, der scheinbar wie selbstverständlich dem Vorbild seines Vaters folgt und eine Karriere als Zeichner für archäologische Funde beginnt, aber es bei seinen Zeichnungen mit der Wirklichkeit nicht so genau nimmt. Ich möchte nicht alle Details und Überraschungen der Lebenswege vorwegnehmen, aber wie bereits der Buchtitel verrät, gibt es im Leben aller drei Menschen schicksalshafte Brüche. Laura wird, nachdem sie wegen einer scheinbaren Trivialität ihre Familie (den Mann und zwei Töchter) in der Schweiz zurücklässt, scheinbar zufällig zur Spionin. Und Felix, der wegen seiner jüdischen Wurzeln in die USA übersiedelt, arbeitet schließlich am Bau der Atombombe in Los Alamos mit. Und Emile? Er wird im Buch als „größter Kunstfälscher“ aller Zeiten beschrieben, aber ist für mich die Figur, die am ehesten dem vorbestimmten Lebensweg folgt.

    Damit komme ich auch zum einzigen Kritikpunkt an dem insgesamt fabelhaften Buch: für mich „passt“ der Maler nicht so recht zu den anderen beiden Personen. Während ich bei Laura und Felix – trotz aller Unterschiede – gewisse Parallelen sehen kann (beide verändern mehrfach ihr Lebensumfeld und für beide hat der Ausbruch des zweiten Weltkrieges entscheidenden Einfluss auf den Verlauf ihres Lebens), läuft Emile für mich eher „nebenher“. Das mag aber auch daran liegen, dass mein Interesse für Physik deutlich größer ist, als das für Archäologie.
    In jedem Fall bin ich Alex Capus sehr dankbar dafür, dass er mich mit seinem relativ kurzen (ca. 280 Seiten) Buch mitgenommen hat, in das Leben dieser drei Menschen. Und dass er sehr detailreich die damalige Zeit und verschiedene geschichtliche Ereignisse beschreibt. Dadurch wird das Buch für mich auch zu einer Art „lebendigen Geschichtsbuch“. Mehr als einmal möchte ich nachlesen, was genau die Hintergründe bestimmter Ereignisse, die im Buch angedeutet werden, waren. Die Sprache des Buches ist sehr angenehm zu lesen, ein Erzählton, der den Leser eben mitnimmt in die damalige Zeit. Was mir allerdings aufgefallen ist: das Buch konzentriert sich auf die Beschreibung der äußeren Lebensereignisse, Gedanken und Gefühle der Protagonisten spielen eine relativ geringe Rolle. Und auch die Beziehungen zu anderen Menschen werden nur am Rande erwähnt, so dass ich manchmal den Eindruck habe, die Personen wären relativ „beziehungslos“. Aber dadurch kommt für mich auch ein Hauptgedanke, dass das Leben entscheidend von äußeren Geschehnissen und Zufällen beeinflusst wird, umso deutlicher zum Ausdruck.

    Nach der Lektüre bin ich mir recht sicher, dass ich auch noch andere Bücher von Capus lesen möchte und noch mehr über die für mich spannendste Person, den Physiker Felix Block, erfahren möchte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    muchobookloves avatar
    "Sie hat ein großes und ein weites Gefühl in der Brust, dem sie eines Tages Ausdruck verleihen wird. Das weiß sie ganz sicher." - Es ist endlich wieder soweit: es gibt einen neuen großartigen Roman von dem wunderbaren Autor Alex Capus! Wen konnte die wunderschöne Liebesgeschichte von "Léon und Louise" nicht verzaubern? Auch in seinem neuen Roman, "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer", macht der Autor eine Liebeserklärung an das Leben und den Menschen, der unbeirrt seinen Weg sucht.
    Gemeinsam mit dem Hanser Verlag laden wir euch herzlich zu dieser besonderen Leserunde ein:

    Über das Buch:
    Von drei Helden wider Willen erzählt Alex Capus in seinem neuen Roman: Vom Pazifisten Felix Bloch, der nach 1933 in den USA beim Bau der Atombombe hilft. Von Laura d’Oriano, die Sängerin werden will und als alliierte Spionin in Italien endet. Und von Emile Gilliéron, der mit Schliemann nach Troja reist und zum größten Kunstfälscher aller Zeiten wird. Nur einmal können die drei einander begegnet sein: im November 1924 am Hauptbahnhof Zürich. Doch ihre Wege bleiben auf eigentümliche Weise miteinander verbunden. Capus treibt seinen Erzählstil des faktentreuen Träumens zu neuer Meisterschaft. Heiter und elegant, lakonisch und zart folgt der Erfolgsautor aus der Schweiz den exakt recherchierten Lebensläufen seiner Helden. Leseprobe

    Über den Autor:
    Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählungsband Diese verfluchte Schwerkraft, dem seitdem weitere Romane, Bücher mit Kurzgeschichten und Reportagen folgten. Alex Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Für seine schriftstellerische Arbeit erhielt Alex Capus bereits zahlreiche Preise. 
    Wer noch mehr über den Autor, seine Bücher und beispielsweise seine Quellen erfahren möchte, der kann auf seiner Autorenseite noch einiges nachlesen.

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    Letzter Beitrag von  Hikarivor 5 Jahren
    http://www.lovelybooks.de/autor/Alex-Capus/Der-F%C3%A4lscher-die-Spionin-und-der-Bombenbauer-1042822144-w/rezension/1059233957/ Und hier kommt endlich auch meine Rezension zum Buch! Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte und dieses spannende Buch lesen konnte!
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