Königskinder

von Alex Capus 
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Königskinder
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Inhaltsangabe zu "Königskinder"

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446260092
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:20.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.08.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    madameeapoevor einem Tag
    Kurzmeinung: Hat mir gefallen
    Toller Roman

              Zuvor hatte ich noch nicht das Vergnügen ein Werk von Alex Capus lesen zu dürfen, aber nun bin ich wirklich überrascht und freue mich so ein tolles Buch gewonnen zu haben.
    Die Geschichte beginnt in einem eingeschneiten Auto. Um sich die Zeit totzuschlagen wird eine Liebesgeschichte aus längst vergangener Zeit erzählt und man selbst wird in eine ganz andere und aufregende Epoche entführt und so auf die Reise mitgenommen.
    Der Schreibstil hat mir ebenfalls zugesagt und das Buch ließ sich wunderbar lesen.
    Auch die Tatsache, dass das Buch nur so kurz war, hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan, was man vielleicht zu Anfang vermuten könnte.
    Das Cover war ebenfalls besonders, eher schlicht und erweckt trotzdem Neugier.
    Das BUch kann ich jedem empfehlen!
           

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    CanYouSeeMevor 6 Tagen
    Königskinder

    Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
    Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. 

    Der Schreibstil des Autors ist extrem angenehm zu lesen und durchaus eigen. Das verleiht der Story einen ganz eigenen Charme. Ich finde, dass der Autor die Handlungsstränge um Tina/Max und Jakob/Marie sehr gut miteinander verwoben hat. Sie haben gut miteinander harmoniert und die Erzählung wirkte insgesamt sehr echt.
    Für mich hat jedoch ein wenig Tiefe gefehlt. Es schien mir alles relativ belanglos und oberflächlich zu sein, wodurch zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen konnte. Daher hat mich die Story auf emotionaler Ebene nicht erreicht.
    Insgesamt ist die Geschichte wirklich nett zu lesen, nachhaltig begeistern konnte sie mich aber nicht.

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    Marapayavor 14 Tagen
    Eingeschneit zwischen Schweizer Kühen

    „Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb...“ diese alte Volksballade ist eines meiner Lieblingslieder. Bei jedem Blick auf das Cover von Alex Capus' neuem Roman sang es in meinem Kopf gleich los und ich hatte Sorge, dass Capus seine Geschichte eventuell an das Lied angelegt haben könnte, denn für die beiden Königskinder nahmen die Strophen kein gutes Ende. Das war aber eigentlich auch der einzige Wermutstropfen an dem Roman, den ich wirklich sehr genossen habe. Ich mag Capus lockeren, unterhaltsamen Ton, den er dem in seinem Auto eingeschneiten Ehepaar verpasst. Diese kleinen Kabbeleien zwischen den beiden sind wirklich amüsant und erzeugen eine angenehme Atmosphäre, die sich auch auf die Geschichte in der Geschichte überträgt. Der Ehemann erzählt zur Überbrückung der Wartezeit, am Morgen wird hoffentlich die Schneefräse kommen und die beiden befreien, eine Geschichte aus der Gegend, die im späten 18. Jahrhundert spielt. Es ist eine Liebesgeschichte zwischen einem verwaisten Kuhhirten und einer reichen Bauerntochter, die die beiden durch nicht vorhersehbare Umstände mitten hinein in die französische Revolution katapultiert. Eine Erzählmischung aus Heldenlegende und Kunstmärchen, welche der verheiratete Erzähler immer wieder gegenüber seiner kritischen Frau mit von seiner Seite geprüften historischen Fakten untermauert.

    Beide Storys sind für sich genommen einfach gestrickt, doch zusammen helfen sie sich gegenseitig. Den kabbelnden, sarkastisch-humoristischen Ton des eingeschneiten Paares kann der erzählende Ehemann nicht ganz ablegen und so bringt er einen modernen Schwung in die 250 Jahre alte Geschichte. Spannung baut Capus zudem auf, indem er zwischen den Zeitsträngen springt, den Erzähler zurück in seine Gegenwart bringt und das Ehepaar über einzelne Aspekte des Erzählten diskutieren lässt, der Kuhhirte und seine Bauerntochter müssen dann warten, wie es mit ihnen weitergeht. Mit einer unterhaltsamen Leichtigkeit webt Capus außerdem die Weltgeschichte mit ein, wie nebenbei ist man mittendrin in der französischen Revolution oder geht auf Jungfernfahrt hoch durch die Lüfte mit einem Ballon. Und dank der Assoziation zur traurigen Ballade von den zwei Königskindern kann man sich bis zum Schluss nicht sicher sein, für wen es ein Happy End geben wird.

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    DreamingBooksvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Bitte lesen ! (Einfach großartig! )
    Bitte lesen !

    Meine Meinung :
    ich bin ein unglaublich großer Fan des französischen Autors Alex Capus und umso gespannter war ich auf seinen neuen Roman, der mal wieder eine anspruchsvollere Thematik und Liebesgeschichte versprach und genau das bekommt der Leser auch !

    Die Geschichte beginnt zunächst mit dem herausragenden Schreibstil des Autors , aber vor allem mit Max und Tina, die Ein geschneit im Auto, versuchen ihre Zeit totzuschlagen und genau dabei erzählt man sich eine Geschichte, eine traumhaft schöne und tragische Geschichte einer liebe zu Zeiten XVI.
    Und diese Geschichte ergriff mich sehr, begeisterte mich durch eine Schreibstil, der es schaffte so wenige Seiten mit so viel Leben
    zu füllen, wie es kein 1000 Seiten Buch schafft.

    Fazit :
    Ein herausragender Roman aus der Feder von Alex capus, bitte lesen !

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    RubyKairovor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten und eine wundervolle Geschichte in der Geschichte.
    Der neue Roman von Alex Capus – seine schönste Liebesgeschichte seit „Léon und Louise "

              Bergab, bergauf in der besten aller möglichen Welten. Eine wahre Begebenheit vor dem Panorama der Weltgeschichte. Alex Capus erzählt in seinem neuen Roman, wie ein armer Kuhhirte und eine reiche Bauerntochter alle Grenzen und Hindernisse für ihren Traum von einem gemeinsamen Leben überwinden. Und er beginnt damit im Hier und Jetzt: Seit 26 Jahren sind Tina und Max ein Paar, das sich in "in den großen Dingen des Lebens" immer einig war. Und auch wenn das eigentlich nur den Touristen passiert, stranden sie mit ihrem Toyota auf dem Jaunpass in den Schweizer Alpen: Ein nächtlicher Schneesturm hindert sie an der Weiterfahrt. Zum Zeitvertreib erzählt Max eine Geschichte aus der Gegend. Sie beginnt 1779 in einer Melkhütte. Es ist die Lebensgeschichte des Waisen Jakob Boschung.
    Es entfaltet sich ein hinreißendes Wechselspiel, bei dem die nächtlichen Ereignisse des humorvollen Paares im Auto und die Lebensabschnitte des Kuhhirten Jakob beschrieben werden. "Wobei es gar nicht wichtig ist, ob eine Geschichte wahr ist oder nicht. Wichtig ist, dass sie stimmt", sagt Max, bevor er das romantische, nimmermüde Abenteuer des Hirten wiedergibt. Alex Capus erzählt virtuos von Jakobs Leben als Ensiedler, seiner Hingabe zur Natur und seiner Liebe zu Marie, der Tochter eines reichen Bauern. Sie wird acht Jahre lang auf ihren Jakob warten müssen. Es ist die Zeit der französischen Revolution. Wie schon erwähnt der Jüngling heißt Jakob Boschung ist zweiundzwanzig Jahre alt und ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Er verliebt sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern. Dieser entsetzt und schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Wie dann Prinzessin Elisabeth, die Schwester von Ludwig XVI., in Jakobs Leben funkt - das ist vermutlich wirklich eine wahre Geschichte. Eine Liebe, die viele Prüfungen bestehen muss ... Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten und eine wundervolle Geschichte in der Geschichte. Capus zeigt, wie die Einfachheit des Lebens alles bedeuten kann. Und über allem stehen die Liebe und das Herz. Schon beim lesen merkt man das ist ein toller Roman!
           

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    klaraelisas avatar
    klaraelisavor 22 Tagen
    Zwei Geschichten

    In seinem Roman “Königskinder“ verwöhnt der Alex Capus den Leser mit zwei Geschichten: eine spielt in der Gegenwart, die andere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Ehepaar Max und Tina ist in den Schweizer Alpen mit dem Auto unterwegs, als sie auf einer eigentlich gesperrten Alpenstraße im Schnee steckenbleiben. Bis zum Morgen müssen sie sich irgendwie die Zeit vertreiben. Also erzählt Max seiner Frau eine Liebesgeschichte, die teilweise in der Schweiz, zum Teil aber am Hof von Versailles spielt. Der arme Kuhhirte Jakob verliebt sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern. Für den Vater des Mädchens ist Jakob natürlich kein geeigneter Ehekandidat. Der Bauer verhindert diese Verbindung. Marie wartet dennoch viele Jahre auf ihren Jakob, der inzwischen Soldat geworden ist und nach sieben Jahren zwar zurückkehrt, aber dann bald an den französischen Königshof geschickt wird, weil Prinzessin Elisabeth, die Schwester von Ludwig XVI., jemanden braucht, der sich mit Schweizer Kühen auskennt. Als die Prinzessin von den getrennten Liebenden hört, nutzt sie ihren Einfluss und holt Marie nach Versailles. Das Glück dauert jedoch nur bis zur Französischen Revolution. Dann müssen sich die Liebenden neu orientieren.
    Capus hat einen gut lesbaren Roman geschrieben, bei dem sowohl das authentische Porträt des zeitgenössischen Versailles als auch die sprachliche Virtuosität auffallen muss. Capus schafft eine Wortkulisse, die das höfische Leben inklusive zeitgenössische hygienische Verhältnisse lebendig werden lässt. Das Ergebnis ist kein trockenes Geschichtsbuch, sondern eine Geschichte voller Humor und Satire. Ich habe diesen Roman gern gelesen, obwohl ich ihn nicht für sein bestes Werk halte. Trotzdem ist das Buch eine Empfehlung wert.

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    tardys avatar
    tardyvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Meisterwerk
    Königskinder

    Alex Capus ist ein wahrer Meister der Erzählung. Kaum einer weiß seine Worte so geschickt einzusetzen, wie er. Mit seinem Buch "Königskinder" hat er mich wieder einmal verzaubert. 


    Auf nur 185 Seiten erzählt er von Max und Tina, die seit 26 Jahren ein Paar sind. In einer stürmischen Nacht befahren sie eine gesperrte Passstraße und bleiben im Schnee stecken. Um die Zeit zu vertreiben, und um Tina abzulenken, erzählt Max die Geschichte vom armen Kuhhirten Jakob und Marie, der Tochter eines reichen Bauern. Beide lieben sich, dürfen aber nicht zusammen kommen. 

    Während die Rahmenhandlung im Hier und Jetzt spielt und sehr authentisch wirkt, man sich durchaus mit den Protagonisten identifizieren kann, fährt Capus mit der Geschichte um die beiden "Königskinder" alle seine Register auf. Voller Akribie und ausgeschmückt mit unzähligen Details, fast wie ein Märchen aus dem Orient, erzählt uns der Autor eine in großen Zügen fast surreale Liebesgeschichte, die eine sehr große Faszination auf den Leser ausübt. Capus schafft eine Atmosphäre, die den Leser so einfängt, dass er glaubt, mitten in der Geschichte zu sein. Unglaubliche, phantastische Bilder entstehen vor den Augen und man kann sich sogar die teilweise ekligen Gerüche, die Capus beschreibt, nur zu gut vorstellen. Auch wenn man vielleicht keine Aussage hinter der Geschichte sieht, oder nicht weiß, ob sie wahr ist oder nicht. Das ist alles nicht wichtig, denn das Büchlein lebt in meinen Augen hauptsächlich von seiner grandiosen Sprache. Die ist für mich allein schon DER Grund, es unbedingt lesen zu müssen. 

    Königskinder ist einfach nur zauberhaft, in meinen Augen ein kleines Kunstwerk und eines meiner diesjährigen Highlights.

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    Leserin3vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne, neue Liebesgeschichte
    Dramatisches Geschehen leichtfüssig erzählt

    Ein Paar in mittleren Jahren bleibt auf einem Gebirgspass mit seinem Auto im Schnee stecken und vertreibt sich die Zeit, indem der Ehemann zu erzählen beginnt, nämlich den Verlauf der Liebe von Jakob und Marie. Seine etwas zickige Frau unterbricht den Erzählfluss immer wieder, doch es schält sich eine Liebesgeschichte heraus, so simpel und berührend wie die meisten dieser Art, und doch steht sie für einen ganz persönlichen Urknall der Liebe.

    Capus wählt zu Beginn eine bäuerliche Szenerie in den Schweizer Alpen, die aber bald ins Frankreich Ludwigs XVI. weiterleitet. Vorerst aus Kriegsgründen getrennt, dürfen sich die Liebenden auf abenteuerlichen Wegen und dank ihrer unerschütterlichen Beharrlichkeit nach Jahren aber trotzdem wiederfinden. Dabei schildert der Autor die hygienischen Zustände auf den Verkehrswegen und das groteske Leben am royalen Hof kurz vor Ausbruch der französischen Revolution so anschaulich, dass man sich beim Lesen am liebsten die Nase zuhalten möchte.

    Capus erzählt in gewohnter Virtuosität, Plastizität und Leichtigkeit. Zuvor muss er gründlich recherchiert haben, denn die historischen Hintergründe stimmen. Auch die Daten von Jakob und Marie sind in den Greyerzer Kirchenbüchern immer noch nachzulesen.

    Einen reizvollen Kontrast bildet der Bilderbuch-Bauernhof von Ludwigs Schwester Elisabeth zur rustikalen alltäglichen Wirklichkeit. Quasi als Zusatz werden zwei Paare einander gegenübergestellt, und einige Parallelen scheinen auf. Es stellt sich dem eingeschneiten Paar auch die Frage, wie sich ihre Beziehung hat entwickeln können.

    Ein schlankes Bändchen, das nun wirklich den Wunsch nach Mehr weckt.

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    Gisevor 24 Tagen
    Eine Liebeserklärung für alle Liebespaare

    Max und Tina werden eingeschneit auf einem Alpenpass. Um sich die Wartezeit zu vertreiben, bis der Schneepflug kommt, erzählt Max eine Geschichte. Er schildert die Liebesgeschichte des Hirten Jakob, der einsam im Greyerzerland wohnte und sich in die Bauerntochter Maria verliebte. Doch die Umstände sind gegen die Liebe der beiden, sie müssen sich wieder trennen. Wahre Liebe aber wird sie wieder zueinander führen, unter völlig anderen Umständen.

    Max‘ Liebesbeweis für seine Frau Tina, mit der er bereits einige Jahre Gemeinsamkeit verbracht hat, zeigt sich in der Geschichte über Jakob, der genau in der Gegend gewohnt habe, in der die beiden eingeschneit sind. Eine Parabel über Liebende für ein Ehepaar, das ist eine Geschichte in der Geschichte, mal skurril, mal eher dramatisch, aber immer bleibt die Liebe im Fokus der Erzählung. Das heutige Ehepaar ist herrlich erfrischend dargestellt, man spürt trotz Tinas Ungeduld die Verbundenheit zwischen den beiden. Die Liebesgeschichte von Jakob und Maria hingegen wirkt kitschig, wird jedoch durch den historischen Rahmen in eine ganz andere Relation gesetzt.

    Dieses Buch ist eine wunderschöne Liebeserklärung, für alle Liebespaare, seien sie jung verliebt oder schon miteinander in längerer Verbundenheit. Man muss sich ein bisschen auf die Geschichte einlassen, muss die Zwischentöne spüren. Dann aber wird man eine wunderschöne, überhaupt nicht alltägliche Liebesgeschichte vorfinden, die wie Balsam auf der Seele wirkt. Deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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    hallosarahvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Königskinder von Alex Capus ist ein schönes Buch, das sich herrlich abends im Bett lesen lässt.
    Schön, aber nicht begeisternd

    Die Königskinder von Alex Capus ist ein schönes Buch, das sich herrlich abends im Bett lesen lässt. Ich habe mich immer aufs Weiterlesen gefreut, war aber auch nicht traurig, als das Buch zu Ende war. Es spielt auf zwei Zeitebenen: Ein Ehepaar bleibt mit dem Auto im Schneesturm stecken - und um die Zeit herumzubringen, erzählt der Mann seiner Frau eine (wahre) Liebesgeschichte aus  längst vergangener Zeit. Dass mich das Buch nicht so gepackt hat, wie andere Bücher von Alex Capus lag vielleicht daran, dass das "aktuelle Paar" mich seltsam kalt gelassen hat. Irgendwie wirkten die beiden und ihre Dialoge gekünstelt auf mich. Ganz anders das Paar aus vergangener Zeit: Die beiden waren mir sofort nah. 
            

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Dann erzähle ich dir etwas. Soll ich dir eine Geschichte
    erzählen? Eine aus der Gegend hier?"
    "Eine wahre Geschichte?"

    Was ist das Besondere an echter und aufrichtiger Liebe? Dass sie alle Grenzen und Hindernisse überwindet!
    In seinem neuen Roman erzählt Alex Capus eine Liebesgeschichte, die harte Prüfungen bestehen muss. In "Königskinder" verlieben sich ein armer Kuhhirte und eine reiche Bauerntochter ineinander: Während die Französische Revolution Fahrt aufnimmt, kämpfen Jakob und Marie um die Anerkennung ihrer Liebe.
    Für Leser von Alex Capus und Fans großer Liebesabenteuer!

    Zum Inhalt
    Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
    Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

    Zum Autor
    Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Bei Hanser erschienen "Léon und Louise" (Roman, 2011), "Fast ein bisschen Frühling" (Roman, 2012), "Skidoo" (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" (Roman, 2013), "Mein Nachbar Urs" (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), "Seiltänzer" (Hanser Box, 2015), "Reisen im Licht der Sterne" (Roman, 2015) und "Das Leben ist gut" (Roman, 2016).

    Schaffen es Jakob und Marie, glücklich zu werden? Und warum erzählt Max Tina genau diese Geschichte?
    Wenn ihr neugierig auf diese wunderbare Liebesgeschichte seid, und Lust habt, euch im Rahmen einer Leserunde über "Königskinder" auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben, dann bewerbt euch* unter den "Jetzt bewerben"-Button bis zum 12.08. für eins von 30 Exemplaren, die wir zusammen mit Hanser verlosen, und antwortet auf folgende Frage:

    Tina und Max sind in ihrem Auto eingeschneit. Während sie auf Hilfe warten, erzählt Max eine Geschichte, die in der Vergangenheit spielt.
    Welche Geschichte würdet ihr uns in so einer Situation erzählen?


    Ich freue mich auf eure Geschichten und wünsche viel Glück!

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    Pressestimmen

    Der neue Roman von Alex Capus – seine schönste Liebesgeschichte seit „Léon und Louise“

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    bernauerins avatar
    bernauerinvor 2 Monaten
    ich mich für die zeit der französischen revolution interessiere. man kennt sie als historische epoche, aber was fühlten die menschen, was waren ihre privateb probleme?
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    Ariettas avatar
    Ariettavor 4 Monaten
    Ich liebe die Bücher des Autors, er besitzt beim Schreiben so ein intensives Feingefühl
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    Desireeps avatar
    Desireepvor 4 Monaten
    Alex Capus schreibt wunderschöne Liebesgeschichten ohne Kitsch und ohne zu sentimental zu werden. Ich hoffe das neue Buch ist ähnlich gut wie Léon und Louise.
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