Alex Carreras Unerwartetes Vergnügen

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Inhaltsangabe zu „Unerwartetes Vergnügen“ von Alex Carreras

Nachdem er seinen Partner mit einem anderen Mann erwischt hat, verlässt Marcus Cahn sein Zuhause in Florida und macht sich auf den Weg nach Virginia, um bei seiner Schwester Eve Trost und eine Zuflucht zu suchen. Während er versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, nimmt Marcus die Einladung zu einem Date mit dem dunkelhaarigen, sexy Rob Rodriguez an … der, wie Marcus bald herausfindet, mit dem blonden, gutaussehenden Paul Keller bereits einen festen Freund hat. Ist Rob nur auf Spielchen aus? Ist er ein Fremdgänger? Und weiß Paul, was sein Partner so treibt? Doch dann macht Marcus eine unerwartete Entdeckung: die beiden Männer suchen nach einem Dritten in ihrer festen Beziehung. Marcus setzt sich mit dem Gedanken auseinander und fragt sich, ob er imstande ist, sich überhaupt auf eine Beziehung mit einem Mann einzulassen, ganz zu schweigen von zweien, da er kaum über seine letzte Beziehung hinweg ist. In dieser Geschichte über Liebe, Akzeptanz, Familie und Heilung begeben sich drei Männer auf einen Weg der Entdeckungen, der ihr Leben für immer verändern wird. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt und einer MMM-Dreierbeziehung. Länge: rund 31.400 Wörter
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    Unerwartetes Vergnügen
    Kristinas_Buecherwelt

    Kristinas_Buecherwelt

    05. July 2017 um 23:57

    Ich möchte es gleich vorweg nehmen: Die Geschichte ist nicht schlecht. Es gibt ein bisschen Spannung, ansprechende Erotik und einen guten Ansatz für die Beweggründe hinter dieser Dreierbeziehung. Eigentlich eine gute Kombination, doch am Ende fehlt das gewisse Extra und eine emotionale Einbindung des Lesers in die Geschichte. Im Detail:Marcus ist als Hauptprotagonist gut ausgearbeitet und seine Probleme und die Entscheidung für eine Trennung und den Umzug absolut nachvollziehbar. Seine Verwirrung, die Beziehung Rob und Paul betreffend, scheint mir ebenfalls natürlich. Was allerdings charakteristisch für das Buch ist, ist die Tatsache, dass alle diese Entwicklungen im Schnelldurchlauf abgehandelt werden. Zwischen den Sequenzen bleibt kein Raum für Entwicklung. D.h. die Handlungsintentionen sind zumeist klar, werden aber nicht auf der Gefühlsebene transportiert.Und so kommt es, dass die Dinge zwar sehr erotisch werden und der Schluss folgerichtig, aber das erklärte Ziel, einer tiefen und wundervollen Verbindung, gefühlsmäßig verfehlt wird. Zumindest mir ist am Ende nicht wirklich klar, was Marcus der Beziehung zu geben hat und aus ihr wieder herausziehen kann. Ich denke, mit mehr Raum zur Entfaltung und Entwicklung, hätten diese Aspekte durchaus sehr leicht sichtbar und fühlbar gemacht werden können.Als relativ nervend empfand ich die Schwester. Ich persönlich bin wirklich kein Freund von dieser enervierenden Einmischung bis ins Intimleben hinein. Marcus wirkt dadurch zum Teil sehr unselbständig und ja, manchmal auch lächerlich und die Schwester bevormundend.Fazit: Eine leichte Geschichte für zwischendurch, mit prickelnden Momenten, einem Statement zu etwas mehr Toleranz und dem Versuch, einen Blick über den Tellerrand zu werfen.

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