Alex Dengler Blätter treiben im Wind

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Inhaltsangabe zu „Blätter treiben im Wind“ von Alex Dengler

Schönes Cover, schöner Titel – das war‘s aber dann schon.

— Herbstrose
Herbstrose
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  • Blätter treiben im Wind – von Alex Dengler

    Blätter treiben im Wind
    Herbstrose

    Herbstrose

    28. May 2013 um 19:06

    Zufällig stößt Donna Parrish aus Boston im Internet auf den gefühlvollen Liebesbrief eines Mannes an seine Ex. Sie fühlt sich von den poetischen Worten angesprochen und begibt sich auf die Suche nach dem Absender. Es ist Tom Avellone, ein Aussteiger der jetzt in den Wäldern Vermonts lebt. Es entwickelt sich ein Briefwechsel, ein Telefonat folgt, dann glauben beide für einander bestimmt zu sein. Donna fährt für ein Wochenende zu Tom nach Vermont. Die kommenden 25 Stunden sollen entscheiden …  Schönes Cover, schöner Titel – das war‘s aber dann schon. Die Story ist anfangs durchaus glaubhaft und mit gutem Potenzial, wird dann aber mehr und mehr unglaubwürdig und gleitet ab in das Niveau von Groschenromanen. Kann man den Briefwechsel mit einigem guten Willen noch poetisch nennen, so ist das danach folgende nur noch als kitschig zu bezeichnen. Die Protagonisten reden und handeln so unglaublich schmalzig, dass es nur noch lächerlich wirkt. Zitate: „Ein Tränenrand umschloss seine Augen, wie ein Kind die Hand seiner Mutter.“ – „Deine Lieblichkeit mit der du jedes einzelne Wort auf das Papier gebracht hast, nie gesehen.“ – „Die Stunden waren verzogen wie die Sandkörner in der Wüste.“  Fazit: Für mich liest sich die Geschichte wie der missglückte Versuch eines pubertierenden Jungendlichen, einen gefühlvollen Liebesroman zu schreiben.   

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