Alex Gasser Tod in Barcelona

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Inhaltsangabe zu „Tod in Barcelona“ von Alex Gasser

Kurt Mohler ist tot! Lang lebe Kurt Mohler! Tod in Barcelona ist die Geschichte einer Rache – einer Rache, die eine Fortsetzung des ersten Bandes “Nebel auf der Bettmeralp” darstellt und den Leser auf eine Reise quer durch die Schweiz, ins beschauliche Piemont, sowie nach Belgrad und Barcelona mit nimmt. Das Buch beginnt mit der Todesanzeige von Kurt Mohler, dessen Asche von seinen Freunden von der Krete des Aletschgletschers unterhalb des Bettmerhorns dem Wind übergeben wird. Florian Hablützel, ein Geschäftspartner und ehemaliger Wegbegleiter des toten Kurt Mohler, gerät gleich zu Beginn in ernste Schwierigkeiten und entgeht nur knapp einem Anschlag auf sein Leben – und das auch nur, weil der Zufall ihm zu Hilfe kommt. Das Erbe und die Lebensgeschichte von Kurt Mohler, dessen Vermächtnis im Buch “Nebel auf der Bettmeralp” festgehalten ist, holt ihn wieder einmal ein. Die Polizeit ermittelt gegen ihn aufgrund eines israelischen Rechtshilfeersuchens auf Schweizer Boden. Turbulente Geschehnisse bringen ihn mit Mileta Radojević zusammen, die sich auf unerwartet direkte Weise gegen das Gangstersyndikat der Gebrüder Tadic durchsetzt. beide geraten in die Fänge von Joseph und Lea Livnat, deren Töchter ums Leben gekommen sind. Das unscheinbare, alte und ausnehmend freundliche Ehepaar aus Israel nutzt seine Kontakte und plant die perfide Rache ihrer beiden toten Töchter.

Gut begonnen, die Fäden im Wind verweht, der Leser steht enttäuscht im Regen.

— Gwhynwhyfar
Gwhynwhyfar
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  • Potential ohne Faden, die Protagonisten verabschieden sich am laufenden Band ...

    Tod in Barcelona
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    27. April 2014 um 16:00

    Der Klappentext: Kurt Mohler ist tot! Lang lebe Kurt Mohler! Tod in Barcelona ist die Geschichte einer Rache – einer Rache, die eine Fortsetzung des ersten Bandes “Nebel auf der Bettmeralp” darstellt und den Leser auf eine Reise quer durch die Schweiz, ins beschauliche Piemont, sowie nach Belgrad und Barcelona mitnimmt. Habe den Klappentext genommen, da ich persönlich keine Inhaltsangabe zusammenbekomme, weil mir der Sinn des Buchs abgeht. Dieses Buch habe ich als Gratis-Kindle Edition als Osterei geladen und es fing recht spannend an. Trotz einiger Grammatik- und Ausdrucksmängel war das Buch ok. … zunächst einmal. Florian Hablützel, entkommt zu Beginn des Buchs einem Anschlag durch eine Agentin des Mossads. Sehr amüsant geschrieben. Er ist ehemaliger Freund und Weggefährte von Kurt Mohler. Dieser hatte einen Roman veröffentlicht, allerdings soll darin sein reales Leben als Agent beschrieben sein, was einige Geheimdienste auf den Plan rief. Der Leser fragt sich bis zur letzten Seite, wer dieser Mohler wohl gewesen sein mag und was für brisante Geheimnisse in dem Buch gestanden haben mögen. Am Ende ist man enttäuscht. Hablützel lernt unfreiwillig die schöne Mileta Radojević kennen, die er aus den Fängen der Drogenmafia befreit, ihre Geschichte wird erzählt. Wie sie auftaucht, ist sie auch verschwunden. Der Leser ist am Ende des Buchs enttäuscht. Was ist nun aus ihr geworden? Keine Angst, Hablützel verschwindet auch und lässt einen frustrierten Leser zurück. Denn der weiß nicht, warum das Buch noch 30 % übrig lässt, wo mittlerweile alle Protagonisten das Schiff verlassen haben. Joseph und Lea Livnat aus Israel kamen irgendwann auf den Plan des Autors, Agenten des Mossads, deren Töchter, Agentinnen des Mossads, von Mohler und Hablützel in Notwehr getötet worden. Sie planen Rache. Denn da ist noch Yvonne Keller. Was hat sie bloß angestellt, warum trachtet man auch nach ihrem leben? Rätsel über Rätsel. Das Buch hätte mit einem guten Lektor etwas werden können … Die Geschichte ist witzig und spannend, nur irgendwann verlaufen alle Fäden im Wind. Der Autor ist ein Leckermaul und beschreibt viel über Esskultur, Restaurants, Weine, das hat mir gefallen. Allerdings ist es manchmal zu viel der Beschreibung. Es wird viel Italienisch geredet mit folgender Übersetzung im Text, etwas was nervt. Mal ein Satz ok., doch nicht ganze Passagen. Es gibt viel Überflüssiges an Beschreibungen, Übersetzungen usw. Das Wichtigste allerdings fehlt: Ein Faden in der Geschichte, Personen, denen man folgen kann. Guter Versuch ein Buch zu schreiben, leider missglückt! Hinterher habe ich dann gesehen, es gibt wohl einen ersten Teil der Geschichte. Man hätte dies erwähnen sollen, den Leser vorwarnen mögen, zuerst den anderen Teil zu lesen. Vielleicht hätte man dadurch das zweite Buch verstanden. Man hätte auch den ersten Teil zusammenfassen können … Hätte, hätte …

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