Alex Gino George

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Inhaltsangabe zu „George“ von Alex Gino

Sei, wer du bist!

George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen.

›George‹ erzählt einfühlsam und unprätentiös vom Anderssein und ermutigt, den eigenen Weg zu gehen. Der erste Kinderroman zum Thema Transgender, der auch ältere Leser fesseln wird und der die Botschaft vermittelt: Sei, wer du bist!

Ein wichtiges, bisher eher selten behandeltes Thema, auf gefühlvolle Weise für alle Altersgruppen behandelt

— LaLecture

Warmherzig erzählt und inspirierend für Menschen aller Altersgruppen (und Geschlechter).

— LeenChavette

Sehr schön geschriebene Geschichte, mit einer sehr schönen Botschaft.

— Sirilulu01

Kein anderes Buch schildert so sensibel, wie unverstanden und unwohl man sich in einer Welt fühlt, die nicht für einen geschaffen ist

— buecher-bea

Für alle die so sein wollen wie sie sind!

— haehnchenteil

Das Buch gibt interessante Einblicke in das Leben und die Gedanken eines transgender Kindes vor dem coming out.

— Ashlen

Gutes Thema, schlecht umgesetzt und hört mittendrin auf.

— QueenDebby

gut, aber sehr kurz, was leider ein bisschen zu kindlich wirkt

— Ju_le_

Warmherzig erzählte Story mit wichtigem Thema!

— Alina97

Zu wenig Emotionen für mich, Probleme blieben ungelöst und Klischees wurden bedient,z.B. für was sich ein Mädchen normalerweise interessiert

— Buecherheldt

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  • GEORGE von Aley Gino

    George

    DieBerta

    26. February 2018 um 12:59

    GEORGE von Alex Gino- Gebundene Ausgabe: 208 Seiten - Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (25. August 2016) - Sprache: Deutsch - ISBN-10: 3737340323 - ISBN-13: 978-3737340328 - Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren - Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 2,1 x 21 cmKlappentext: "Ich bin kein Jung, ich bin ein Mädchen", würde George am liebsten laut schreien, wenn ihre Mutter "Mein Junge" zu ihr sagt. Aber sie traut sich nicht. Noch nicht einmal ihre beste Freundin weiß, was mit ihr los ist. Aber eines Tages entscheidet George, dass alle es wissen sollen. George erzählt vom Anderssein, von Träumen und Wünschen und macht Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Zu sein, wer man ist.Der Klappentext trifft es ganz gut. George ist zehn Jahre alt und liest heimlich Mädchenzeitschriften. Anfangs kann sie das auch erfolgreich vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder verheimlichen. Doch dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt und George möchte gern die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. In ihrer Freundin Kelly findet George glücklicherweise eine verständnisvolle Mitwisserin. Am Anfang des Buches kann man aus der Geschichte noch nicht ersehen, das George ein Mädchen ist. Da aber der Erzähler immer von "George und sie" spricht, denkt man vielleicht erst, es geht um ein Mädchen mit ungewöhnlichem Namen. Ganz schnell weiß der Leser Bescheid, obwohl die Familie, die Freundin und die Schulkamerade noch nichts ahnen. Durch die sympathische Schreibweise ist man gleich auf ihrer Seite und leidet mit ihr.Der Autor/die Autorin erzählt einfühlsam und sehr leicht lesbar und überhaupt nicht belehrend vom Anderssein und ermutigt, den eigenen Weg zu gehen. Als erwachsene Leserin, die sich mit dem Thema noch (zu) wenig befasst hat, war ich bisher der Meinung, ein Kind könne sich vor der Pubertät noch nicht selbst entscheiden, ob es in einem männlichen oder weiblichen Körper stecken möchte. Ich bin jetzt doch hin- und hergerissen, ob ich da nicht vielleicht doch falsch liege. Ich kann das Buch nur jedem im Alter von 10 - 99 empfehlen - egal ob man von dem Thema betroffen ist oder nicht. Ich würde es auch Eltern, Erziehern und Lehrern empfehlen - egal, ob man von dem Thema betroffen ist oder nicht. Auch für andere Formen des Anderseins kann das Buch sehr förderlich sein. Der Titel des Buches könnte auch heißen: Sei, wer du bist!

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  • Das Thema Transsexualität einfühlsam behandelt

    George

    LaLecture

    06. February 2018 um 17:34

    Inhalt George könnte ein ganz normales Mädchen sein: Sie blättert gerne in Modezeitschriften, verbringt Zeit mit ihrer besten Freundin und wünscht sich, die weibliche Hauptrolle im Schultheaterstück zu spielen. Wenn sie doch nur allen erklären könnte, dass sie kein Junge ist, wie ihre Eltern und ihre Mitschüler alle denken. Denn in Wahrheit ist sie nicht George, sondern Melissa.Meinung „George“ ist das erste Buch, von dem ich gehört habe, das sich dem Thema Transsexualität kindgerechnet widmet. Meiner Meinung nach bietet es einen wirklich gelungenen und niedrigschwelligen Einstieg in das Thema - für Leser*innen jeden Alters.„George“ erklärt das Konzept von „im falschem Körper geboren sein“ wunderbar, in dem es George von Beginn an als sie und als Mädchen beschreibt. Lediglich der Name und einige Seiten später die Reaktionen ihrer Familie lassen einen erkennen, dass es sich bei George um ein Trans-Mädchen handelt - ein Mädchen, dem bei der Geburt (vermutlich aufgrund biologischer Geschlechtsmerkmale) das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und das somit von anderen Menschen (noch) für einen Jungen gehalten wird. George hat erkannt, dass sie sich eigentlich als Mädchen fühlt, traut sich aber nicht, dies den Menschen in ihrem näheren Umfeld zu sagen. Durch ihre Darstellung wird Leser*innen jedoch schnell klar, dass George von ihrer Geschlechtsidentität (Im Englischen: Gender) her ein Mädchen ist und wie schwierig diese Diskrepanz sein kann.Dabei verzichtet das Buch, da es vor allem ein Kinderbuch und in kindlichem Stil verfasst ist, jedoch auf theoretische Erkältungen, beispielsweise zur Unterscheidung von „biologischem“ (sex) und „sozialem“ Geschlecht (gender) und geschlechtsangleichenden Operationen. Wenn man das Buch als Einstieg in die Thematik und/oder mit Kindern liest, kann es daher nicht schaden, sich zusätzlich noch ein wenig Hintergrundwissen anzulesen.Auch wurde mit George eine der bekanntesten Formen von Transgender und eine Hauptfigur mit eindeutiger Geschlechtsidentität und „typisch mädchenhaften“ Eigenschaften gewählt, obwohl es im Bereich Transgender noch viele andere Formen gibt. Dies dient einem leichten, klaren Einstieg in das Thema und ist für „Neulinge“ des Themas sicherlich ausreichend.Was ich an „George“ besonders gelungen und wichtig finde, ist die Tatsache, dass es die Verwirrung und Verzweiflung eines Trans-Kindes und die möglichen, teils ablehnenden Reaktionen des persönlichen Umfelds zeigt. Dadurch werden Kinder nicht nur an das Thema herangeführt, Kindern mit abweichenden Geschlechtsidentitäten wird auch gezeigt, dass sie nicht alleine sind und dass sie dazu stehen sollten, wer sie wirklich sind, auch wenn nicht alle Menschen es verstehen werden. Und wie wichtig es sein kann, als Kind Vorbilder (z.B. literarische) zu haben, die einem zeigen, dass man nicht seltsam oder einfach nur verwirrt ist, zeigt dieses Buch ebenfalls. Aus diesem Grund kann ich dem Buch auch das vielleicht etwas zu positive Ende verzeihen, denn es macht Kindern Mut, zu sich selbst zu stehen, und zeigt ihnen, dass sie es stets wert sind geliebt zu werden - egal mit welchem Geschlecht. Abseits des theoretischen Hintergrunds: „George“ ist eine liebenswerte und sehr berührende Geschichte, die sich für alle Altersgruppen gut eignet und auf den wenigen Seiten einige niedliche Figuren und emotionale Momente erschafft. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings, dass die Geschichte sehr abrupt beginnt und endet. Besonders am Ende war das sehr schade, da ich gerne erfahren hätte, wie es mit George/Melissa weitergeht. Vermutlich wurde das Ende (mit einem absolut gelungenen letzten Kapitel) jedoch so gewählt, da nun eine Auseinandersetzung mit den möglichen weiteren Schritten nach einem Outing eines Trans-Mädchens folgen würde, die für einen Einstieg in das Thema etwas zu weit führen würde.Eine interessante Information, die den Inhalt des Buches umso glaubwürdiger macht, ist, dass Alex Gino, der Mensch, der das Buch geschrieben hat, ebenfalls transgender ist. Gino fühlt sich jedoch keinem spezifischen Geschlecht, was der Verlag im Klappentext wunderbar respektierte, in dem kein einziges geschlechtsspezifisches Pronomen verwendet wurde. Gino bevorzugt es übrigens, mit dem englischen Pronomen „they“ betitelt zu werden.FazitAls Kinderbuch, das leicht und auf berührende Weise an das Thema Transsexualität heranführt, ist „George“ etwas ganz Besonderes. Es bietet einen tollen Einstieg in das Thema für Leser*innen aller Altersgruppen und gibt Trans-Kindern ein tolles literarisches Vorbild. Für eine intensivere Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen von Transgender und den damit einhergehenden Lebensweisen ist es jedoch zu oberflächlich.

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  • Ein wichtiges Buch für alle, die sich unverstanden fühlen

    George

    buecher-bea

    12. August 2017 um 12:56

    Als George (10) von seinem großen Bruder (15) im Badezimmer erwischt wird, denkt dieser, George hätte angefangen, Pornohefte anzuschauen. Doch Georges Geheimnis wiegt schwerer: Es sind Modezeitschriften, die er heimlich liest. Mit Styling- und Schminktipps. George wäre so gern ein Mädchen. Aber er vertraut sich keinem an, denn in der Schule wird er eh schon als "Schwuchtel" gemobbt und seine alleinerziehende Mutter hat genug Stress. An der Schulaufführung von "Wilbur und Charlotte" droht auch noch die Freundschaft zu Kelly zu zerbrechen, da sie beide gern Charlotte spielen würden. Doch Kelly hilft ihm, sich zu finden und dazu zu stehen.Ein wichtiges Buch! Noch kein mir untergekommenes Buch schildert so sensibel, wie unverstanden und unwohl man sich in einer Welt fühlt, die nicht für einen geschaffen ist. Der Autor, selbst aus der LGBT-Szene, hat lange an diesem Buch gearbeitet. Es ist von Grund auf ehrlich und auch lesenswert, wenn man nicht in so einer verzwickten Situation steckt. Es gibt unglaublich viel Hoffnung, für jede Art von Problemen. (Rezension vom 24.03.2017)

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  • Ich will so sein wie ich bin

    George

    haehnchenteil

    12. June 2017 um 15:21

    Inhalt: Sei, wer du bist! George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen. Meinung: Das Thema Transgender ist momentan ziemlich bekannt und auch beliebt, bei Jugendlichen. Durch die Präsenz im Internet sind viele Jugendliche informiert über und interessiert an diesem Thema - genauso wie am Thema Homo-, Bi-, Hetero-, Pan- und Asexualität.Ein großes Spektrum zu dem es leider noch viel zu wenige Bücher gibt.In diese Nische gehört das Buch George. Und es ist eines der besseren. George ist zehn Jahre Alt und weiß ganz genau: Sie ist ein Mädchen. Ein Gefühl, das gerade in dem Alter sehr schwer zu kommunizieren ist. Gerade weil wirklich alle Denken, dass George ein Junge ist.Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und war richtig begeistert als ich es in den Händen halten durfte.Und ich wurde nicht enttäuscht. Für die Altersgruppe - zwischen 9 und 12, wo es in Bibliotheken seinen Platz findet - ist es gut geschrieben. Es gibt keine erwähnenswerten Längen. Was ich besonders wichtig finde ist, dass es genau das ablichtet, das Personen mit Transgenderidentität erleben, und trotz allem ein Happy End hat.Ein Buch, das - trotz für eine junge Altersgruppe geschrieben - jeder einmal lesen sollte.Man sollte sich nicht von dem unscheinbaren Cover abschrecken lassen. Wenn man sich einwenig in der Szene auskennt - oder jemanden kennt der sich auskennt - versteht man das Cover. 5/5 Sterne

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  • Ein Mädchen namens George

    George

    MikkaG

    10. May 2017 um 22:16

    Das Buch hat einige Auszeichnungen für Kinder- und Jugendliteratur gewonnen, wie zum Beispiel den 'Stonewall Book Award for Children' oder die Goldmedaille des  'California Book Awards'. Als Alex Gino 2003 mit der ersten Version des Buches begann, gab es nur wenige Kinderbücher, in denen glaubwürdige schwule oder lesbische Charaktere eine Rolle spielten, und Kinderbücher mit transsexuellen Charakteren schien es gar nicht zu geben. Das Thema ist eine Herzensangelegenheit für Alex Gino, dier sich selbst als 'genderqueer' identifiziert, was bedeutet, dass xier sich weder als Mann noch als Frau betrachtet. ('dier' und 'xier' werden übrigens oft anstelle von 'der/die' oder 'er/sie' verwendet.) Gino hat also eigene Erfahrungen mit den Vorurteilen und Schwierigkeiten, mit denen Menschen kämpfen müssen, die von den Vorstellungen der Gesellschaft über Sexualität abweichen. Und das merkt man auch, denn die kleine George ist von Anfang an herzzerreißend glaubhaft. Sie ist erst 10 Jahre alt, aber sie hat immer schon gewusst, dass sie ein Mädchen ist und kein Junge! Man spürt auf jeder Seite, wie George unter dem leidet, was für alle anderen selbstverständlich ist: sie verzweifelt daran, die Jungentoilette benutzen zu müssen, sie hat Angst davor, älter und 'männlicher' zu werden, und sie könnte weinen, wenn ihre Mutter ihr sagt, George würde immer ihr kleiner Junge sein... Und sie ist manchmal so unglaublich einsam damit, trotz ihrer besten Freundin Kelly - denn die weiß auch nicht, dass ihr bester Freund in Wirklichkeit eine beste Freundin ist Kein einziges Mal habe ich beim Lesen von George als Jungen gedacht: George ist ein Mädchen, das ist doch sonnenklar! Und nicht nur irgendein Mädchen, sondern ein intelligentes, warmherziges, witziges und mutiges, und damit genau die Identifikationsfigur, die transsexuelle Kinder und Jugendliche so dringend brauchen. Aber es ist auch für cisssexuelle1 Leser jeden Alters ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken, zum Mitfühlen und zur Toleranz einlädt.Auch die anderen Charaktere sind großartig und wunderbar geschrieben, vor allem Georges treue Freundin Kelly, die ihr immer bedingungslos beisteht. Ich wünschte, jedes transsexuelle Kind (oder überhaupt jedes Kind!) hätte eine Freundin wie Kelly. Aber nicht alle Menschen in Georges Leben können direkt damit umgehen! Die Geschichte wird spannend erzählt, mit viel Humor und ganz großen Emotionen. Ich habe mit George mitgelitten und mitgefiebert, und mir ist das Herz aufgegangen, wann immer sie einen kleinen Schritt in Richtung Akzeptanz gehen konnte - in Richtung von Melissa, ihrem wahren Ich. Die überschäumende Freude, die George an ganz einfachen Dingen empfindet, wie zum Beispiel, sich endlich selbst im Spiegel in Mädchenkleidung und mit einer Mädchenfrisur zu sehen, hat mich zu Tränen gerührt. Das Ende ist versöhnlich und hoffnungsvoll, ohne die Schwierigkeiten, die George/Melissa in der Zukunft mit Sicherheit begegnen werden, kleinzureden. Aber wie sie selber sagt: es wird vielleicht schwer werden - aber als Junge leben zu müssen, ist auch schon furchtbar schwer und wird immer schwerer. Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, bringt das Thema und die Persönlichkeit von George aber perfekt rüber. Es ist einfach alles so echt, wie direkt aus dem Leben gegriffen! Auch die Umsetzung als Hörbuch fand ich unglaublich gut gelungen, denn Julian Greis spricht alle Charaktere, allen voran George und Kelly, überzeugend und einfühlsam. Die Balance aus Humor und Ernsthaftigkeit gelingt ihm tadellos.Fazit:Ein bewegendes Buch über ein wunderbares kleines Mädchen im Körper eines Jungen. George wäre viel lieber Melissa, aber sie traut sich nicht, es anderen Menschen zu sagen. Aber irgendwann hält sie es einfach nicht mehr aus und möchte allen zeigen, wer sie wirklich ist - indem sie in der Schulaufführung von 'Wilbur und Charlotte' die weibliche Hauptrolle spielt. Das Thema Transsexualität wird kindgerecht aufgegriffen, in einer spannenden, unterhaltsamen Geschichte, die ans Herz geht. 

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  • George | Rezension

    George

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 12:39

    ch habe Gefallen gefunden an Büchern, in denen Erwachsene für Erwachsene aus Kindersicht schreiben. Früher fand ich dies das Schlimmste unter dem Argument 'die wissen ja gar nicht mehr, wie ich jetzt denke, fühle'. Heute mag ich das neutrale Auge, die schlichten Schilderungen, die allesamt auf der Wahrheit basieren und so ehrlich und klar sind, dass man gar nicht mehr aufhören möchte, zu lesen, weil sich die Welt im Buch so echt anfühlt. In diesem Exemplar ist das Kind George. Wir begleiten ihn ein paar Tage in der schwierigsten Zeit seines Lebens. Für ihn waren zwei Dinge immer klar: Er ist ein Mädchen, wenn auch nicht ganz so eines, wie seine beste Freundin Kelly, und doch darf er das nicht so sein, denn dieser Unterschied zwischen ihnen ist, dass ihn alle für einen Jungen halten. Oder ist er ein Junge? Dabei fühlt er sich doch wie ein Mädchen. Es gibt einige, ich nenne sie mal 'brisante' Themen, die heutzutage in Kinderbücher gepackt werden. Es geht um die Identitätssuche, wie immer eigentlich. Jedoch werden nun Geschlecht und Sexualität anders behandelt. Während mir Romane, die sich als einziges Thema die sexuelle Ausrichtung ihrer Protagonistin oder ihres Protagonists durch das erzwungene zur-Schau-stellen eher kontraproduktiv vorkamen, ist es beim Thema Transsexualität und der Art, wie Alex Gino dies behandelt, anders. Kinder sollen ermutigt werden, denn Mut setzt das 'Coming-Out' leider oftmals voraus. Jedoch geschieht dies immer einfacher, wenn man einen Helden vor sich hat, jemand, zu dem man aufschaut und dem man, natürlich in gesunden Massen, nacheifern wollen. Und was bitte kann gesunder sein, als zu sein, wer man ist? Genau diese Botschaft steht hinten auf dem Buch. Sei, wer du bist.Ich weiss nicht, ob es richtig ist, hier mehr die Botschaft dieses Buches zu besprechen als die üblichen Dinge, die, die ich immer bespreche. Schreibstil, Charaktere, et cetera. Einerseits möchte man auf das Buch eingehen, andererseits ist es auch mehr als das. David Levithan und John Green, zwei grosse zeitgenössische Jugendbuchautoren, waren anscheinend Fans von Minute Eins an. Und ich kann auch verstehen, warum. Dieses Buch versucht nämlich nicht, sich grossartig zu verstellen und zu verkaufen. Dieses Buch ist authentisch und pur, kurz und knackig, ehrlich und weise. Mehr Worte dazu braucht man eigentlich gar nicht aus meiner Sicht. Denn bei diesem Buch erlebt man etwas.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/08/george-von-alex-gino.html

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  • Sei wer du bist!

    George

    Cynni93

    15. March 2017 um 14:36

    George ist zehn Jahre alt und wurde im falschen Körper geboren. Jeder denkt, dass George ein Junge ist, dabei ist sie im Inneren zu 100% ein Mädchen! George liebt die Farbe Rosa und sammelt in ihrem Schrank heimlich Mädchenzeitschriften. Niemand weiß davon auch nicht ihre beste Freundin Kelly. Doch dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen. Das Buch ist wunderschön geschrieben. Das Thema Transgender wird sehr sensibel behandelt. Man kann alles sehr gut nachvollziehen und am liebsten möchte man George direkt darin noch mehr bestärken, endlich diejenige zu sein, die sie sein will. Der leichte Schreibstil ist perfekt für Kinder und natürlich auch Erwachsene. Ich war zweimal während ich das Buch gelesen habe den Tränen sehr nah und zum Ende hin kam sogar auch eine herausgekullert.Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit der Thematik auseinandersetzen möchte, der selbst betroffen ist oder auch Verwandte. Für die pädagogische Aufklärung ist das Buch ebenfalls geeignet. Da mir das Buch sehr gefallen hat, bekommt es natürlich auch 5 Sterne :)

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656
  • Die Verwandlung.

    George

    ClaraOswald

    18. February 2017 um 12:20

    George ist 10 Jahre alt und wurde 'als Junge' geboren. Doch George weiß, dass sie eigentlich ein Mädchen ist. Da sie Angst hat, gemobbt zu werden und auf Unverständnis zu treffen, versucht sie, ihren Mitmenschen gegenüber ‚möglichst normal‘ zu wirken. Als ihre Klasse ein Theaterstück aufführen wird, spricht sie für die weibliche Hauptrolle vor. Sie weiß, dass sie bald allen zeigen muss, wer sie wirklich ist. Lange lag dieses Buch auf meinen SUB. Jetzt habe ich es endlich gelesen. Auf etwas mehr als 2oo Seiten war ich drei Mal den Tränen nah, vor Freude und auch Entsetzen. Das lag vor allem wohl auch daran, dass mich dieses Thema sehr bewegt. Das Thema Transgender ist auch wichtig für Kinder. Auf der einen Seite für das transidente Kind, denn so erfahren sie Unterstützung, verstehen was mit ihnen los ist und fühlen sich weniger anders. Auf der anderen Seite auch für die anderen Kinder, die so die Vielfalt der Menschen besser kennenlernen. Meistens ist es ja so – und das wird in diesem Buch auch deutlich – dass vor allem die Erwachsenen ein Problem sehen und nicht die Kinder. Für Kinder (in dieser Geschichte) ist es total okay (so sollte es auch sein), dass George ‚der Junge‘ ein Mädchen ist. Gemobbt wird sie ausschließlich von zwei Jungen, die noch nicht so reif sind um das zu verstehen, die Gründe liegen nämlich nicht wirklich in Georges Transidentität. Auch ihre Lehrerin ist verwirrt, aber glücklicherweise hilft hier schon ein Gespräch mit der Schuldirektorin, die verständnisvoll und klug reagiert und George stärkt. Die anderen Lehrer/Beteiligten scheinen auch positiv und aufgeschlossen. Georges Mutter ist eventuell überfordert, vielleicht möchte sie es nicht wahrhaben. Wie viele Eltern von Transkindern, denkt sie, ihr Kind ist homosexuell. Vielleicht hat sie auch nur Angst, weil sie nicht viel darüber weiß, doch ahnt, dass es ein schwieriger Weg zum Ziel ist. Sie braucht etwas Zeit um die Sache ganz zu verstehen, aber sie liebt ihr Kind und will es unterstützen und beschützen. Der Bruder ist ein offener Mensch, auch er sah nicht richtig durch, aber er ist pubertär und viel mit sich selbst beschäftigt. Er reagiert eigentlich am entspanntesten und authentisch. Das gefiel mir sehr gut. Eine Freundin Kelly sollte jedes transidentes Kind haben. Kelly und ihren Vater fand ich sehr cool. Ich mochte diese kleine Familie. Für George ist Kelly die perfekte beste Freundin und als sie im Theaterstück die Hauptrolle bekommt, die George haben wollte, habe ich mir gewünscht, dass sie eine Möglichkeit findet, George spielen zu lassen. Denn sie wusste, dass George mehr Talent hatte. Kelly denkt ein wenig darüber nach, dass ihr bester Freund eigentlich eine beste Freundin ist und akzeptiert es ohne große Umschweife, legt direkt los. Sie scheint fast glücklicher, als vorher, plötzlich hat sie eine beste Freundin, mit der sie Mädchen-Sachen machen kann. Sie ermutigt und unterstützt ihre ‚neue Freundin Melissa‘ wo sie kann. George finde ich sehr authentisch beschrieben. Das Besondere hier ist, dass in diesem Roman von George immer in der weiblichen Person gesprochen wird. So merkt man als LeserIn auch ohne Klappentext worum es geht. (und eigentlich ist es so ja auch normal.) Ich habe mich für George gefreut, dass sie Melissa werden konnte und die Unterstützung erfährt, die sie verdient. Transidente Kinder sollten keine Angst davor haben, ausgestoßen zu werden. Überhaupt niemand. Jeder Mensch ist individuell und gut so, wie er ist. Dieses Buch ist natürlich, authentisch und ich denke, hoffe, dass es auch Mut macht. Jeder sollte es lesen, auch um Transidentität besser zu verstehen, wenn man nichts darüber weiß. 

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  • ein sehr wichtiges Thema

    George

    Vucha

    06. February 2017 um 20:16

    Zum Inhalt:   George ist ein sehr sensibler, ruhiger 10-jähriger Junge; zumindest in den Augen seines Umfeldes. Sie selbst fühlt sich als Mädchen, versteckt Mädchenzeitschriften in ihrem Kleiderschrank und träumt davon die weibliche Hauptrolle im Schultheaterstück übernehmen zu dürfen. Eines Tages beschließt George, dass das Versteckspiel ein Ende haben muss und sie entscheidet sich dazu, dass alle wissen sollen, wer sie wirklich ist. Alex Gino erzählt in seinem Kinderroman davon, wie es ist anders zu sein, Träume zu haben die unerfüllbar scheinen und entgegen den Ansichten anderer seinen eigenen Weg zu gehen. Meine Meinung: Mich hat dieses Buch sehr berührt, zumal ich in meinem Bekanntenkreis auch eine kleine "George" habe. Alex Gino behandelt in seinem Buch eine Problematik, die von vielen noch als Tabuthema angesehen wird. Dabei gelingt es ihm, den Leser mitfühlen zu lassen und obwohl Georges Familie, Freunde, Lehrer, ... recht schlecht akzeptieren, dass George Melissa sein möchte, zeigt er doch die Schwierigkeiten auf, die es zu überwinden gilt. Allerdings macht er dies auf eine Art und Weise, die Mut macht und betroffene Kinder und Eltern hoffen lässt, ohne dabei jedoch vvermitteln zu wollen, dass es ein Kinderspiel werden wird, wenn man sich entschließt, diesen Weg zu gehen. Ein wunderschönes Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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  • SEI WER DU BIST!

    George

    WAIBELJaci

    24. January 2017 um 15:34

    George ist anders als die Jungen in ihrem Alter. Seit vielen Jahren weiß sie, dass sie im falschen Körper geboren wurde.In diesem Buch geht es um den Kampf den George in ihrem Herzen führt, wie sie sich schließlich den Mut aufbringt sich zu outen und lernt zu sein wer sie wirklich ist.Dieses Buch hat mir gut gefallen. Die sich aus einem Transgenderkind fand ich sehr interessant. Jedoch fand ich etwas eintönig geschrieben.Wer sich jedoch für das Thema Transsexualität interessiert, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

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  • George

    George

    maikesbuechertraum

    17. January 2017 um 18:29

    Das Thema: Man selbst sein! Ein Junge, der in seinem Inneren ein Mädchen ist. Wie sie damit durchkommt ist süß und berührend! Der Schreibstil ist gut. Ich glaube man hätte mehr Gefühl rein bringen können, wenn die Charaktere älter wären, allerdings ist es so auf eine Art auch sehr berührend, weil sie gerade so jung sind.
    Es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Buch finde ich.

  • Sensibel, aufklärend, ehrlich

    George

    EmmyL

    16. January 2017 um 10:12

    George ist ruhig, sensibel und hat nur wenige Freunde. Alle sehen in ihr einen kleinen Jungen. Aber George ist kein Junge, sondern ein richtiges Mädchen. Am liebsten würde sie das jedem ins Gesicht schreien, der „mein Junge“ zu ihr sagt. Sie hasst die ekeligen Jungstoiletten in der Schule, mag keine brutalen Filme und will sich an den üblichen Jungsgesprächen nicht beteiligen. Am liebsten würde sie Kleider tragen, eine Ponnyfrisur haben, über Mode reden und Lippenstift benutzen. Als erstes erfährt ihre beste Freundin Kelly von Georges großem Geheimnis. Kelly steht zu ihr und unterstützt sie. Ein Coming out in der Schule und in der Familie ist nicht leicht, doch George möchte endlich als Mädchen gesehen und akzeptiert werden. Der schönste Tag ihres Lebens ist, als sie sich endlich als Melissa auf der Straße zeigen darf. Ein wunderschöner, tief bewegender und berührender Roman über ein zehnjähriges, transidentes Kind. Besonders beindruckend ist die kindliche Leichtigkeit, mit der George die Welt um sich herum betrachtet. Sie ist unvoreingenommen, sieht nicht die vollständige Tragweite ihrer Entscheidung mit all den gesellschaftlichen Zwängen und Vorurteilen wie ihre Mutter. George sieht vor allem ihre eigenen Wünsche und ihr eigenes Glück. Genau das ist es auch, was einen Menschen zufrieden macht. Wenn George sich verbiegen würde, anstatt sich selbst zu akzeptieren, hätte sie Zeit ihres Lebens das Gefühl gefangen zu sein. Sie würde zu einem traurigen, unglücklichen Erwachsenen heranwachsen. Aber sie steht zu dem was sie ist – ein liebenswertes, kluges und sensibles Mädchen. Mit der gleichen kindlichen Unvoreingenommenheit wird sie auch von ihrer Freundin als Mädchen akzeptiert. George hat natürlich großes Glück, denn sie ist nicht ganz allein. Sie wird von ihrer Freundin, ihrem Bruder, ihrer Direktorin und natürlich von ihrer Mutter unterstützt. Für jedes Kind ist es wichtig angenommen und vollständig akzeptiert zu werden, genauso wie es ist. Wer ein Kind gesellschaftlichen Zwängen bzw. Vorurteilen unterwirft, raubt ihm die Flügel mit welchen es sich zu den Glückssternen empor schwingen kann. Alex Gino ist mit diesem Buch ein herausragendes Werk über aber vor allem für transidente Kinder gelungen. Ein Roman, der ihnen Mut und Hoffnung zuspricht genauso zu sein, wie sie sind bzw. sich fühlen. Das Buch ist aber nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern und Pädagogen sehr zu empfehlen. Die Ereignisse werden im Präteritum als personale Erzählform aus Georges Perspektive geschildert. Der Leser erlangt einen intensiven Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt von George. Persönliche Erfahrungen von Alex Gino machen die Story authentisch und glaubhaft. Für Eltern und Pädagogen wird sehr ein realistisches Bild über die Reflexionen eines ganz besonderen Kindes gezeichnet. Die Geschichte sensibilisiert den Blick, plädiert für einen taktvollen Umgang und übermittelt eine richtungsweisende Botschaft voller Hoffnung. „Sei wer du bist!“ leuchtet dem Leser auf jeder Seite laut und unübersehbar entgegen. Ich kann allen nur empfehlen dieses Buch zu lesen.

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  • George oder Melissa

    George

    tinstamp

    07. January 2017 um 10:27

    Das Thema Transgender wird nicht sehr oft in Büchern angesprochen, vorallem nicht in Kinder- oder Jugendbüchern. Doch gerade in diesem Alter finde ich Romane zu Themen, die sich nicht mit der "Normalität" eines Menschen beschäftigen, sehr wichtig. Denn was ist "normal"?Alex Gino hat in "George" dieses Thema aufgegriffen und für seine Figur ausschließlich weibliche Pronomen verwendet, denn George selbst spricht von sich als Mädchen, als welches er sich fühlt. Er nennt sich selbst Melissa und das verwirrt ganz zu Beginn etwas. Doch sehr schnell wird ersichtlich, dass es sich um einen Jungen von zehn Jahren handelt, der sich im falschen Körper fühlt. George liebt nun mal Mädchenkram und hortet heimlich im Kleiderschrank Mädchenzeitschriften. Ihr größter Wunsch ist jedoch bei der Schulaufführung die Hauptrolle der Spinne Charlotte zu spielen, für die jedoch nur Mädchen vorsprechen dürfen. George vertraut sich ihrer Freundin Kelley an, die ihr Mut zuspricht und sie unterstützt.Alex Gino versucht das Thema unvoreingenommen anzugehen und Georges Wunsch ein Mädchen zu sein als völlig normal hinzustellen. Das ist völlig okay und man spürt auch, dass George ganz einfach ein Mädchen sein möchte. Was mir allerdings fehlte, waren die Reaktionen der Umgebung, die entweder gar nicht darauf reagierten oder es ebenfalls als "normal" ansahen. So ist es im richtigen Leben nicht und auch das sollte die Autorin meiner Meinung nach aufzeigen. Ich bin mir sicher, dass ihr Outing nicht so ganz reibungslos vonstatten ging, wie es hier beschrieben wird. Natürlich will man auch kein zehnjähriges Kind zu sehr verunsichern und Alex Gino möchte hier ja Hilfestellung geben, trotzdem sollte man auch die beginnenden Probleme ansprechenn vor denen George unweigerlich stehen wird oder wenn man von Lösungen spricht, diese auch erklären.So wirklich angekommen ist bei mir die Gefühlswelt von George nicht. Einzig bei der Schulaufführung spürt man das Herzblut und den Wunsch unbedingt die weibliche Hauptrolle spielen zu wollen. Ständig werden die typischen Mädchenklischees hervorgehoben, wie die Farbe rosa oder Prinzessinen. Weder meine Tochter noch ich selbst, mochten rosa, Puppen oder Prinzessinnen. Während man versucht auf der einen Seite das Schema "Was ist normal?" zu druchbrechen, werden auf der anderen Seite diese typischen Klischees hervorgekramt! Das Widerspricht sich meiner Meinung nach komplett!Ich bin auch etwas im Zwiespalt, ab welchen Alter man dieses Buch lesen sollte. Es vermittelt zwar, dass es eben sein kann, dass man im falschen Körper steckt und dies nicht so schlimm ist. Die Autorin spricht auch die Möglichkeit einer Geschlechtsumwandlungen an und dass es diese Möglichkeit gibt, aber genauer darauf eingegangen wird nicht. Sicherlich ist es ein Kinder- oder Jugendbuch, aber wenn man diese Worte schon erwähnt, dann würde ich mir auch eine Erklärung dazu wünschen. Die Zielgruppe, die die Autorin ansprechen will, hat sicherlich keinerlei Hintergrundwissen zur Geschlechtsumwandlung und weiß nicht, was hinter einer Hormontherapien steckt. Das Problem wird meiner Meinung nach nur angerissen, aber Lösungen oder Hilfestellungen werden nicht geboten. Das Ende des Buches fand ich ebenfalls etwas abrupt und irgendwie fühlte ich mich plötzlich wie im Regen stehen gelassen....Die Botschaft, dass man zu sich selbst stehen soll, kommt an. Doch die Gefühle, die Emotionen und die Zweifel der Betroffenen fehlten mir. Vieles fand ich zu oberflächlich. Es gelang mir nicht in die Geschichte einzutauchen.Schreibstil:Man merkt, dass die Autorin nicht wirklich das Handwerk "gelernt" hat und es an der Art der Umsetzung hapert. Auf der anderen Seite ist es sicherlich auch besser, einen eher einfachen Schreibstil für ein Kinderbuch und Jugendbuch zu verwenden.Viele Bücher, in denen von Problemen oder speziellen Themen gesprochen wird, werden sehr oft von der betreffenden Person und einem Autor gemeinsam geschrieben. Vielleicht hätte dies geholfen, auch wenn der Roman mit den Lambda Literary Award und dem Stonewall Book Award ausgezeichnet wurde.Fazit:Ein Thema, das sicherlich angesprochen gehört und das in der Literatur bis jetzt kaum Beachtung gefunden hat. So finde ich es wirklich gut, dass Alex Gino sich dem Thema Transgender gewidmet hat. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es schon für Zehnjährige geeignet ist. Auch wenn die Botschaft ankommt, fand ich die Umsetzung nicht immer gelungen. Mir fehlten die Emotionen und der Tiefgang.

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  • Sei dir selbst treu und verbiege dich nicht für die Gesellschaft

    George

    Kuhni77

    06. January 2017 um 15:12

    INHALT: George ist ein zehnjähriger Junge, der in einem großen Gefühlschaos steckt. George ist äußerlich zwar ein Junge, aber von den Gefühlen her ist sie ein Mädchen. Das ihre Lieblingsfarbe Rosa ist und sie sehr gerne Mädchenzeitschriften liest, muss sie vor ihren Freunden und der Familie geheimhalten. Aber sie möchte nichts mehr verheimlichen. George möchte endlich auch in der Gesellschaft als Mädchen akzeptiert werden und sich nicht mehr verstecken müssen. Als in der Schule ein Theaterstück aufgeführt wird, möchte sie unbedingt die Rolle der Spinne Charlotte übernehmen und somit bricht sie langsam ihr Schweigen und vertraut ihr Geheimnis ihrer Freundin Kelly an. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen! Aber wie werden die Menschen in ihrem Umfeld darauf reagieren und was sagt ihre Familie dazu? MEINUNG: „George“ ist das erste Kinderbuch, welches das Thema Transgender behandelt. Es behandelt ein ernstes Thema, mit dem wir alle ganz normal umgehen sollten. Jeder hat das Recht, so zu leben, wie er es gerne möchte. Keiner sollte sich verstellen, nur um in die Gesellschaft zu passen. Ich war wirklich gespannt, wie diese Problematik in einem Kinderbuch umgesetzt wird, ist es ja ein nicht ganz so einfaches Thema. Durch George und ihre Freundin Kelly, bekommen die Kinder gezeigt, das es auch Menschen gibt, die im falschen Körper geboren wurden. Kelly ist eine tolle Freundin, die George ermutigt ein Mädchen zu sein. Die ihr hilft, sie versteht und für sie da ist. Das kommt leider viel zu selten vor, das Transgender direkt akzeptiert werden und ernst genommen werden. Oft haben sie ja mit sehr vielen Problemen und Anfeindungen zu tun. Aber gerade das ist es, was mir hier in der Geschichte fehlt. Bei George läuft eigentlich das Outing ziemlich gut, es gibt kaum Probleme und George wird recht schnell als Mädchen akzeptiert. Es wäre wirklich schön, wenn es wirklich so wäre. Aber leider stoßen die Menschen immer wieder auf Ablehnung, Mobbing und Unverständnis. Ich bin mir auch nicht sicher, ab welchem Alter man das Buch lesen kann. Ein 10 jähriges Kind wird danach viele Fragen haben, die man dann auch ehrlich und mit viel Zeit beantworten sollte. FAZIT: Ein schönes Kinderbuch mit einem ernsten Tabuthema, bei dem ich mir aber nicht sicher bin, ab welchem Alter es wirklich gelesen werden kann/sollte.

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