Alex Jahnke Neues aus Neuschwabenland

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Inhaltsangabe zu „Neues aus Neuschwabenland“ von Alex Jahnke

Wir befinden uns im Jahre 80 n.d.ZW*. Die ganze Welt ist von den Nazis befreit… Die ganze Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Nazis bevölkertes Land hört nicht auf, den rassismusfreien Ideen Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für Nationalsozialisten, die als Besatzung in den befestigten Lagern Neuschwabenlands leben … Seit unzähligen Jahren behaupten Verschwörungstheoretiker, dass in Neuschwabenland eine Kolonie von Nazis lebe, die auf ihre Rückkehr warte. Sie bewegen sich mit Reichflugscheiben fort, die von einer kosmischen Kraft namens Vril angetrieben werde. Was wäre, wenn diese Verschwörungstheoretiker Recht hätten, dürfte Mann sich dann über sie lustig machen? Mann darf! Zumindest wenn der Mann Alex Jahnke heißt … *nach dem Zweiten Weltkrieg

Wenn das der Führer wüßte

— ralf_boldt
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  • Wenn das der Führer wüßte

    Neues aus Neuschwabenland
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    14. January 2015 um 17:54

    Im Untertitel „Aus den Tagebüchern des Führers(Adjutanten) wird deutlich, dass dieses Buch wirklich im legendären Rückzugsgebiet der Nazis spielt. Man schreibt das Jahr 80 n.d.ZW (Nach dem Zweiten Weltkrieg). Die Nazis haben sich vor dem Ende ihres Reiches in die Antarktis zurückgezogen. Dort waren schon Aliens vom Aldebaran gelandet, die sich aber in der Hohlwelt verbarrikadiert haben, weil sie mit den Nazis nichts zu schaffen haben wollten. Hitler war durch ein kommunikatives Mißverständnis an die Macht gekommen, in Wirklichkeit hatten die Aldebaraner vor ihm gewarnt. Die Nazis nutzen dort zur Energiegewinnung, zur Kommunikation und zur Fortbewegung die geheimnisvolle Vril-Kraft. Das Buch ist in Form von Tagebuchaufzeichnungen des Führeradjutanten verfasst. Dieser muss sich um einen mysteriösen Todesfall in der Nazi-Kolonie kümmern, bei der Vril eine Rolle spielen könnte. Doch das ist nicht die Hauptsache. Das tägliche Leben in der Kolonie ist schon schlimm genug. Schlechtes Essen, Pinguine, Nachschubprobleme und Langeweile bestimmen den Alltag. Der Führer und auch seine SS-Schergen sind senil, werden geduldet, aber von keinem mehr richtig Ernst genommen. Die Ziele des dritten Reiches sind schon längst vergessen oder verwässert und man macht sich einen Spaß daraus, mit den Reichsflugscheiben für UFO-Sichtungen zu sorgen. Das entführte Menschenmaterial entspricht nicht mehr den Voraussetzungen und die Neo-Nazis wissen auch nicht mehr, was überhaupt Sache ist. Das Buch hat außer dem aufzuklärenden Tod nur den roten Faden der Satire über die Nazis. Die Tagebucheintragungen sind kurze Anekdoten und Weisheiten, wie wir sie von Alex Jahnke kennen und schätzen. Bisweilen gerinnt dem Leser das Schmunzeln im Gesicht und das Lachen bleibt im Hals stecken, denn was hier so lockerflockig erzählt wird, ist satirisch und manchmal reiner Sarkasmus. Die Nazis könnten normale Menschen in der Nachbarschaft sein, denn sie Probleme dort in der Antarktis haben andere überall auf der Welt. Es bleibt die immer gestellte Frage, ob diese Art von Humor über solche Themen legitim ist. Dies gilt für „Er ist wieder da“ wie für „Neues aus Neuschwabenland“, wobei das Buch von Alex Jahnke besser ist. „Lustiger“ sollte man nicht schreiben. Aber es ist so.

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