Alex Johnson

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Bücher-Möbel

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Erschienen am 02.04.2012

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Rezension zu "Book Towns: Forty Five Paradises of the Printed Word" von Alex Johnson

Bücherstädte
TheRavenkingvor 7 Monaten

Die Geschichte der Bücherstädte beginnt 1961 im walisischen Hay-On-Wye, wo Richard Booth die Idee hatte einen gesamten Ort in ein Paradies für Buchhändler und Leser zu verwandeln. Er erwarb das dortige Schloss und es gelang ihm, eine Reihe weiterer Buchhändler anzulocken und so wurde der ehemals verschlafene kleine Ort zu einem Mekka für Bücherwürmer. Booth verstand sich sehr gut darauf Publicity für seine Schöpfung zu generieren, und in den 1970-er Jahren wurde er zur Berühmtheit als er sein eigenes Königreich ausrief.

Später wurde dieses Modell in zahlreiche andere Länder exportiert. Ein wichtiges Argument bei der Auswahl der Standorte war es auch, wirtschaftlich brach liegenden Gebieten zu neuem Aufschwung zu verhelfen. Bücherstädte entstanden oft in winzigen Gemeinden, wo die einzige Industrie still gelegt wurde, die Arbeitslosigkeit hoch war und die Bewohner wenig Zukunftsperspektive hatten.

Dieses kleine Buch stellt nun die wichtigsten heute verbliebenen Book Towns vor. Dies geschieht in alphabetischer Reihenfolge. Kurze Texte informieren über die Geschichte der Orte und einige Fotos vermitteln ein Bild der Lokalitäten.

Dabei hat man Eindruck, dass die große Zeit der Bücherstädte bereits vorbei zu sein scheint. Den Höhepunkt erlebte die Bewegung in den 1990-er Jahren. Online-Handel und elektronische Bücher haben dem stationären Buchhandel seitdem empfindliche Einbußen beschert. Vielerorts ist nur noch die Hälfte oder weniger der Buchhandlungen übrig und einige dieser Orte sind auf staatliche Hilfe angewiesen, um überhaupt überleben zu können.

Ob das Konzept Bücherstadt auf Dauer eine Zukunft hat, oder ob es sich hierbei nur um eine zum Aussterben verurteilte Kuriosität handelt, die Antwort darauf liegt in den Sternen.

Eine Lösung wäre es auf literarische Veranstaltungen und Events zu setzen oder besonders exklusive Druckerzeugnisse anzubieten, die es anderswo nicht zu kaufen gibt.

Auch wenn viele der Buchhandlungen Online-Handel betreiben, gibt es auch solche, welche ihr Sortiment bewusst nicht ins Internet stellen. Die Buchhandlungen sind meist spezialisiert und bieten Bände zu einem bestimmten Themengebiet an.

Mancherorts greift man auch auf ausgefallene Einfälle zurück, um Besucher anzulocken. Im schottischen Wigtown gibt es die Möglichkeit, sich im örtlichen The Open Book Bookstore einige Tage lang selbst als Buchhändler zu betätigen. In Tokios Bücherviertel bietet eine Buchhandlung das Erlebnis an, nachts in speziell konstruierten Nischen in den Bücherregalen zu schlafen, und das norwegische Lilleputhammer ist gleichzeitig auch ein Vergnügungspark für junge Kinder.

Durch dieses Buch bekommt man jedenfalls Lust, sich selbst ein Bild von diesen Orten zu machen. Für reiselustige Bücherwürmer eine klare Empfehlung.

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Rezension zu "Bücher-Möbel" von Alex Johnson

Tolles Ideenbuch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Ein Ideenbuch zum Leben mit Büchern, die Ideen reichen von verspielt bis exklusiv, von Wandregalen über Sitzgelegenheiten bis hin zu Mittelraumelementen. Leider gibt es nur ein Foto und die Internetseite des Herstellers, also KEINE Baupläne, Detailzeichnungen oder Textbeschreibungen. Wir haben dieses Buch als Ideenfundus genutzt, auf unsere Wohnverhältnisse angepaßt und haben jetzt eine Bibliothek. Für mich persönlich ein tolles inspirierendes Buch da die Ideen von sehr einfach bis sehr aufwendig reichen.

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W

Rezension zu "Bücher-Möbel" von Alex Johnson

Rezension zu "Bücher-Möbel" von Alex Johnson
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

Es ist ein Problem, das jeder Liebhaber von Büchern kennt. Da man ja zum Teil schon seit Jahrzehnten zu den wenigsten Büchern nein sagen kann, werden es immer mehr, und die Wohnung bzw. das Haus wächst nicht mit.

Und so verschwinden viele Bücher in hohen Regalen mit breiten Brettern in Doppelreihen, und so manches Lieblingsbuch entschwindet so für viele Jahre aus dem Blickfeld, bis es vielleicht zufällig wieder gefunden wird.

Das vorliegende Buch mit „300 Ideen für das Leben mit Büchern“ verspricht hier fantasievolle und anspruchsvolle Abhilfe. Es zeigt, wie man seine Lieblingsbücher nicht in Regalen versteckt, sondern sie quasi sich selbst und andern als Blickfang präsentieren kann.

Wer nur etwas mehr als ein paar Bücher besitzt, für den bietet dieses Buch eine Fülle von schönen Anregungen. Natürlich findet man am Ende die Bezugsquellen aller gezeigten Modelle.

Ihre Büchersammlung wird zu einem eigenständigen Wohnobjekt – für jeden Büchernarren eine faszinierende Idee. Hier finden Sie sicher auch etwas für Ihre Wohnung.

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