Alex Lépic

 4 Sterne bei 106 Bewertungen

Lebenslauf

Alex Lépics Commissaire Lacroix gelang schon mit seinem ersten Fall der Sprung in die Top 50 der Spiegel-Bestsellerliste. Eine Frage ließ die Bücherwelt allerdings nicht los: Wer ist dieser Alex Lépic? Der WDR berichtete: »Von Ulrich Wickert bis hin zu Sebastian Fitzek sind zahlreiche Namen gerüchteweise in Umlauf.« Manfred Papst spekulierte in der NZZ am Sonntag, ob vielleicht der »unermüdliche Publizist« Rainer Moritz dahinterstecke – oder gar Verleger Daniel Kampa selbst. Alles falsch. Den wunderbar altmodischen Commissaire Lacroix haben wir Alexander Oetker zu verdanken, der mit seiner erfolgreichen Aquitaine-Reihe um Commissaire Luc Verlain (Hoffmann und Campe) bereits bewiesen hat, dass er ein großer Frankreichkenner ist. Oetker, geboren 1982, ist der Frankreichexperte von RTL und n-tv. Er lebte viele Jahre in Paris und berichtet bis heute über die Grande Nation. Oetker weiß, wie die Pariser ticken, er kennt die kleinsten Cafés und besten Restaurants. 2022 erhielt er den Deutsch-Französischen Freundschaftspreis des Saarlandes. Heute lebt Oetker en famille zwischen Südwestfrankreich, Brandenburg und Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alex Lépic

Neue Rezensionen zu Alex Lépic

Lacroix und sein 9. Fall

Gegenüber des Eiffelturms entdeckt eine Schulklasse beim Blick auf die Seine eine Leiche auf einem Containerschiff. Damit ist für Commissaire Lacroix und seine Ehefrau Dominique das gemeinsame Wochenende in Giverny gestrichen. Lacroix und Capitaine Jade Rio müssen erst die Identität des Toten klären und dann seinen Mörder finden. Klar ist, sein Todeszeitpunkt war vor ca. 20 Stunden., er war Ende 50, hatte gepflegte Nägel, ordentliche Kleidung und ist durch Gewalteinwirkung in den Oberkörper gestorben. Es muß sich ein Holz durch seine Brust gebohrt haben, dabei sein Herz gestreift haben und dadurch ist er schnell verblutet. Lacroix erfährt von der Vermißtenmeldung eines Flussschiffers, der vehement gegen die Reederei des Containerschiffs gekämpft hat, um deren kriminellen Aktivitäten wie Drogenschmuggel und Korruption aufzudecken. Laurent Poissy und sein verschwundener Bruder Sylvain leben seit ihrer Kindheit zusammen auf ihrem Schiff, der Arc-en-Ciel und transportieren Schüttgut.


Lacroix und Jade ermitteln dieses Mal nicht in der Großstadt Paris bei den Schönen und Reichen, sondern in einer anderen, raueren Welt auf der Seine und in der Normandie.



Ich kenne von dem Autor Alex Lépic/Alexander Oetker schon einige Bände mit dem  Commissaire. Lacroix ist schon fast Kult. Für mich ist er ein älterer, vielleicht etwas wortkarger, aber sympathischer Genießer, Handyverweigerer und routinierter Ermittler. Er ist gut vernetzt und er nimmt die Leser wie ein Reiseführer mit durch die Straßen seines Viertels und Paris. Die ebenfalls sympathische Capitaine Jade Rio unterstützt ihn und ist stets vertrauensvoll neben ihm. Und eine Überraschung, sie geht in diesem Band zum ersten Mal mit in sein Stammlokal zum Mittagessen und begleitet ihn auch noch auf der Reise in die Normandie. Von der Hektik der Großstadt auf die entschleunigende Seine. Aufgedeckt werden dabei nicht nur kriminelle Aktivitäten, sondern Lacroix und Jade finden auch den Mörder.


Das Cover paßt zum einheitlichen Erscheinungsbild der ganzen Reihe und Blau für die Seine, paßt perfekt zum vorliegenden Buch.


Der Schreibstil war auch in diesem 9. Fall flüssig und spannend und hat hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Wer Lacroix bisher mochte, dem wird auch dieser Cozy-Krimi wieder gefallen.

Cover des Buches Lacroix und der Flussschiffer von der Seine (ISBN: 9783311125808)
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Rezension zu "Lacroix und der Flussschiffer von der Seine" von Alex Lépic

cybergirll
Unterhaltsamer Frankreich-Krimi

Klappentext:

Die Touristen auf dem Pont Alexandre III sind entsetzt. Statt den Eiffelturm zu fotografieren, der sich gegenüber in den Himmel reckt, starren sie über das Geländer nach unten: Auf dem Flussschiff, das gerade die Brücke passiert, liegt ein Mann. Seit Stunden tot, wie die Polizei später feststellt, und unentdeckt durch das halbe Land geschippert. Commissaire Lacroix eilt ans Seineufer und an Bord der Romantica, doch die wortkarge Crew will von der Leiche nichts gewusst haben. Ihre Ermittlungen führen Lacroix und seine Kollegin Jade Rio die Seine entlang bis in die Normandie, wo Laurent Poissy seinen Bruder Sylvain als vermisst gemeldet hat. Ihr Boot war zeit ihres Lebens das Zuhause der beiden Schiffer. Sylvain Poissy wollte seinen Fluss sauber halten, kämpfte gegen Drogenhandel, Schmuggel und Korruption. Musste er deshalb sterben? Lacroix wird bald klar: Der geplante Ausflug nach Giverny mit seiner Frau Dominique fällt ins Wasser.


„Lacroix und der Flussschiffer von der Seine“ ist der 9. Fall für Commissaire Lacroix von Alex Lépic.

Nach langem Rätselraten ist enthüllt, wer sich hinter dem Pseudonym Aley Lépic versteckt, es ist kein anderer als Alexander Oetker, der mit seinen Luc Verlain Krimis große Beliebtheit erreicht hat.


Mit Commissaire Lacroix hat Alex Lépic einen Protagonisten ins Rennen geschickt. Lacroix war mir vom ersten Moment an sympathisch. Er ist ein bisschen ein gestriger. Handys lehnt er strickt ab, somit hat seinen Kollegin Jade Rio oft etwas Mühe ihn zu finden. 

Jade Rio gefällt mir auch sehr gut. Sie ist mit der modernen Technik bestens vertraut und eine gute Ergänzung zu Lacroix.


Der Fall wird spannend erzählt. Die Leser*innen erfahren einiges über die Flussschiffe auf der Seine. Vieles wird so noch transportiert.

In diesem Fall sind es allerdings auch Drogen. 


Die Leser*innen bekommen einige Sehenswürdigkeiten von Paris nähergebracht. Bei einer Geschichte, die in Frankreich spielt, darf natürlich das gute Essen und der Wein nicht fehlen. Auch hier kommen die Leser*inne auf ihre Kosten. 


Alex Lépic hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Seine Liebe zu Frankreich ist auf jeder Seite zu spüren.

Ich liebe die Kriminalromane des Autors, egal unter welchem Namen sie veröffentlicht werden.


„Lacroix und der Flussschiffer von der Seine“ ist ein unterhaltsamer Kriminalroman, den ich mit Freude gelesen habe.


Cover des Buches Lacroix und der Auftragsmord im TGV (ISBN: 9783311125792)
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Rezension zu "Lacroix und der Auftragsmord im TGV" von Alex Lépic

tabagana
Französischer Krimispaß

Mein erstes Buch des Autors bzw. auch das erste mit Commissaire Lacroix! Der Einstieg ist mir auf alle Fälle leicht gefallen, ich finde man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Besonders angenehm habe ich die kurzen Kapitel gefunden. Der Fall an sich birgt einige spannenden Entwicklungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und bleibt bis zur Aufklärung am Ende wirklich unterhaltsam. Auf alle Fälle eine Empfehlung für Fans des französischen Savoir Vivre - Essen und Trinken kommen hier in typisch französischer Manier nicht zu kurz.

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