Alex Lépic

 4 Sterne bei 40 Bewertungen

Lebenslauf von Alex Lépic

Alex Lépic, geboren 1980 in Paris, ist in Deutschland aufgewachsen, setzt sich aber so oft wie nur möglich in den Zug, um in sein heiß geliebtes Paris zurückzukehren. Dort bewohnt er ein kleines Mansardenzimmer, leider nicht im feinen siebten Arrondissement. Die ersten drei Fälle für Commissaire Lacroix schrieb Lépic auf den Terrassen der Pariser Bistros.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Lacroix und die stille Nacht von Montmartre (ISBN: 9783311150367)

Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

Neu erschienen am 23.09.2021 als Taschenbuch bei Kampa Verlag.

Alle Bücher von Alex Lépic

Neue Rezensionen zu Alex Lépic

Cover des Buches Lacroix und die stille Nacht von Montmartre (ISBN: 9783311125174)Mary2s avatar

Rezension zu "Lacroix und die stille Nacht von Montmartre" von Alex Lépic

Kriminalistischer Reiseführer durch das winterliche Paris
Mary2vor 6 Tagen

Dies war mein erster Lacroix-Fall, obwohl der Commissaire bereits zum dritten Mal in Paris ermittelt. Der Handlung kann man jedoch auch ohne Vorkenntnisse ohne Schwierigkeiten folgen.

 Zum Inhalt:

Kurz vor Weihnachten schneit es in Paris, die Stadt wird lahmgelegt durch Kälte und bedeckte Straßen.  Es begibt sich, dass die weihnachtliche Dekoration im Stadtteil Montmartre gestohlen und zerstört wird, schließlich fließt sogar Blut…

Wer kommt nur auf die Idee, die Vorweihnachtszeit so zu entweihen?

Gemeinsam mit der Kollegin des zuständigen Reviers geht Lacroix diesem Vandalismus nach, denn sein sicherer Instinkt wittert einen größeren Zusammenhang.

 Dieser ruhig erzählte Krimi folgt dem klassischen Vorbild des Kommissar Maigret aus der Feder von Georges Simenon. Wer Freude an diesen Krimis hat, dem wird auch die moderne Version des Commissaire Lacroix gefallen, dessen Frau eine emanzipierte Bezirksbürgermeisterin ist.

 Neben einem Kriminalfall bekommen die Leser hier auch einen Reiseführer durch das winterliche Paris. Vor allem der Stadtteil Montmartre wird sehr anschaulich beschrieben und weckt die Reiselust. Auch zahlreiche französische Köstlichkeiten werden auf den 200 Seiten des Buches aufgetischt, so dass hier eine geeignete Reiselektüre für einen winterlichen Paris-Trip vorliegt.

Der Kriminalfall nimmt schließlich eine recht interessante Wendung und blickt dabei weit über den Pariser Tellerrand hinaus.

Vielleicht hätte dieses Buch ein paar Seiten mehr vertragen können, denn das Lese-Erlebnis ist insgesamt recht kurz.

Von mir gibt es vier Sterne. Weitere Bände lese ich gerne, wenn ich eine Reise nach Paris plane.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain (ISBN: 9783426307908)P

Rezension zu "Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain" von Alex Lépic

Nicht immer liegt in der Kürze die Würze- Unterhaltsamer, kurzweiliger und atmosphärischer Paris-Krimi, dem es aber leider an Spannung und den nötigen Seitenzahlen mangelt
Pitzivor 5 Monaten

Es scheint unfassbar, doch der stadtbekannte Pariser Bäcker Maurice Levevre, hat es tatsächlich bereits zum zweiten Mal in Folge geschafft, eine Auszeichnung für das beste Baguette zu gewinnen. Mit dieser Auszeichnung ist viel Prestige verbunden, denn der Gewinner darf den französischen Präsidenten und seine politischen Mitstreiter höchstpersönlich beliefern. Ein Jahr lang währt diese Gunst bis zur nächsten Wahl. Doch andere Teilnehmer der Wahl glauben nicht an Lefevres Können- nach ihrer Ansicht hätte ein anderer gewinnen müssen, da die Baguettes von Lefevre schon längst nicht mehr so einen einzigartigen Genuss versprachen, wie bei der Wahl ein Jahr zuvor.

Dass Lefevre aber, nur ein paar Stunden nach seiner Wahl ermordet aufgefunden wird in seiner Backstube, geht aber dann doch zu weit! Kann es wirklich sein, dass es ein neidischer Bäckerkollege war, der Lefevre aus dem Weg räumen wollte?

 Der herbeigerufene Pariser Commissaire Lacroix, bekennender Genussmensch und Stammkunde von Lefevre, ist erschüttert, als er den Bäckermeister ermordet, vor sich liegen sieht. Er beginnt sogleich mit den Befragungen der Verdächtigen. Doch zwischendurch muss er natürlich, um seinen grauen Zellen neue Energie zufügen zu können, etwas Nahrhaftes zu sich nehmen. Wo ginge das also besser, als in den zahlreichen Pariser Bistros? Und so schlemmt sich Lacroix mit Unterstützung seines Teams und der Journalistin Romy Schneider, durch seinen zweiten Fall, der zunächst recht knifflig erscheint…

 Vor knapp einem Jahr erschien der erste Teil von Alex Lepics, alias Alexander Oetkers, französischer Cosy-Krimi Reihe. Und da der Romanheld nicht nur optisch als eine Art Maigret Verschnitt durchgehen könnte, sondern dazu auch mit derselben schnellen Auffassungsgabe gesegnet ist, habe ich den ersten Teil mit großen Vergnügen gelesen. Wobei ich zugeben muss, dass ich mir ein wenig mehr Ausführlichkeit hinsichtlich der Charakterentwicklung der agierenden Figuren gewünscht hätte. Zwar wies „Lacroix und die Toten vom Pont-Neuf“, reichlich frankophiles Flair auf und ließ mir, ob der Erwähnung zahlreicher kulinarischer Köstlichkeiten, das sprichwörtliche Wasser im Munde zerlaufen, doch fehlte mir zu einer Höchstbewertung einfach mehr Tiefgang.

 Meine Erwartungshaltung an den Nachfolgeband lag also sehr hoch. Um es vorweg zu nehmen, auch dieses Mal gelingt es dem Autor leider nicht, diesen von mir angesprochenen Kritikpunkt auszumerzen. Zwar fand ich den Kriminalfall unterhaltsam erzählt, überhaupt lässt sich „Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain“, flüssig lesen, doch ist der zweite Teil noch kürzer geraten, als sein Vorgänger. Auf gerade mal 200 Seiten darf Commissaire Lacroix ermitteln und das war mir eindeutig zu wenig. Man darf dem Commissaire erneut über die Schulter schauen bei seinen Ermittlungen, aber vor allem ist er diesmal unterwegs in den Bistros und Restaurant der Stadt und auch wenn ich diesen kulinarischen Blick auf Paris erneut genossen habe, kommt die reine Polizeiarbeit hier diesmal viel zu kurz. Selbst kleine Finten, die der Autor einstreut, können routinierte Krimileser nicht wirklich an der Nase herumführen und so bietet die Enttarnung des Täters leider keine große Überraschung. Überhaupt fehlt es dem zweiten Fall, selbst wenn es ein Cosy-Krimi sein mag, an nötigen Spannungselementen. Unterhaltsam ist der Roman sicherlich. Und wer auf der Suche nach einem leichten Urlaubsschmöker sein sollte, findet diesen in „ Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain“ durchaus. Mehr allerdings sollte man hier nicht erwarten, sonst könnte man enttäuscht sein. Es bleibt mir also nur die Hoffnung, dass der Autor sich im dritte Teil, „Lacroix und die stille Nacht von Montmartre“, auf eine komplexere Krimihandlung besinnt.

 Lacroix Reihe:

1. Teil: Lacroix und die Toten vom Pont-Neuf

2. Teil: Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain

3. Teil: Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

4. Teil: Lacroix und das Sommerhaus in Giverny

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Lacroix und die Toten vom Pont Neuf: Sein erster Fall (ISBN: 9783426307892)B

Rezension zu "Lacroix und die Toten vom Pont Neuf: Sein erster Fall" von Alex Lépic

Schöner Krimi mit viel Paris-Flair
buch_ueber_kopfvor 8 Monaten

Inhalt:

Der erste Fall für den besten Kommissar von Paris – und eine liebevolle Hommage an seinen berühmtesten Vorgänger, Kommissar Maigret

Wer hat es auf die Pariser Clochards abgesehen? In drei aufeinanderfolgenden Nächten werden am Ufer der Seine Stadtstreicher ermordet, die Leichen findet man jeweils unter einer Brücke. Obwohl Kommissar Lacroix und seine Kollegen nach dem ersten Mord rund um die Uhr Wache an den Ufern der Seine halten, können sie weder die weiteren Taten verhindern noch Zeugen finden.
 Die Presse stürzt sich auf den Fall – und auf Kommissar Lacroix: Seit ein junger Kollege eine scherzhafte Bemerkung über seinen altmodischen Hut und Mantel gemacht hat, hängt dem Kommissar ein berühmter Spitzname an: »der neue Maigret«. So viel Aufmerksamkeit ist Lacroix gar nicht recht, schließlich gilt es, einen Mörder zu fassen, der womöglich vor 30 Jahren schon einmal Clochards in Paris ermordet hat.

 

Es ist der erste Band einer Krimi-Reihe.

 

Meinung:

Dieser Roman ist in der dritten Person aus Sicht von Kommissar Lacroix in einer schönen, schnörkellosen Sprache geschrieben. Das ändert sich aber im Laufe der Geschichte, wenn über Paris und das Essen geschrieben wird, dann wird es eindrucksvoll und ausführlich und ich hatte die Szenerie direkt vor Augen.

Paris ist als Schauplatz dieses Krimis mit viel Liebe zum Detail beschrieben und wer sich dort auskennt, wird viele Ecken wiedererkennen, was ich total mochte! Man fühlt sich sofort nach dort versetzt und möchte gleich losziehen, um das Cafe Chai zu suchen.

Lacroix fand ich sympathisch und mit seiner Marotte, keine Handys zu nutzen etwas altmodisch. Da er aber an Maigret erinnern sollte – und auch so genannt wird – passte das.

Der Krimi hatte eine angenehme Spannung, keine nervenaufreibende, bei der man nicht mehr das Licht ausmachen will. Aufgrund dieser durchgehenden Spannung war er äußerst kurzweilig zu lesen. 

Das Ende fand ich gut aufgelöst, sodass ich das Buch zufrieden ins Regal stellen konnte.

 

Fazit:

Ein durchweg gelungener und lesenswerter Krimi mit tollem französischem Flair.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks