Alex Lépic

 4 Sterne bei 78 Bewertungen

Lebenslauf

Alex Lépics Commissaire Lacroix gelang schon mit seinem ersten Fall der Sprung in die Top 50 der Spiegel-Bestsellerliste. Eine Frage ließ die Bücherwelt allerdings nicht los: Wer ist dieser Alex Lépic? Der WDR berichtete: »Von Ulrich Wickert bis hin zu Sebastian Fitzek sind zahlreiche Namen gerüchteweise in Umlauf.« Manfred Papst spekulierte in der NZZ am Sonntag, ob vielleicht der »unermüdliche Publizist« Rainer Moritz dahinterstecke – oder gar Verleger Daniel Kampa selbst. Alles falsch. Den wunderbar altmodischen Commissaire Lacroix haben wir Alexander Oetker zu verdanken, der mit seiner erfolgreichen Aquitaine-Reihe um Commissaire Luc Verlain (Hoffmann und Campe) bereits bewiesen hat, dass er ein großer Frankreichkenner ist. Oetker, geboren 1982, ist der Frankreichexperte von RTL und n-tv. Er lebte viele Jahre in Paris und berichtet bis heute über die Grande Nation. Oetker weiß, wie die Pariser ticken, er kennt die kleinsten Cafés und besten Restaurants. Kürzlich erhielt er den Deutsch-Französischen Freundschaftspreis des Saarlandes. Heute lebt Oetker en famille zwischen Südwestfrankreich, Brandenburg und Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Lacroix und die Frau in der letzten Metro (ISBN: 9783311125747)

Lacroix und die Frau in der letzten Metro

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Neu erschienen am 19.03.2024 als Gebundenes Buch bei Kampa Verlag.

Alle Bücher von Alex Lépic

Neue Rezensionen zu Alex Lépic

Cover des Buches Lacroix und die Frau in der letzten Metro (ISBN: 9783311125747)
talishas avatar

Rezension zu "Lacroix und die Frau in der letzten Metro" von Alex Lépic

Lacroix ist Kult
talishavor einem Monat

Was für Nestor Burma (von Leo Malet) seine Zigaretten sind, ist für Commissaire Lacroix sein Café im Chai de l'Abbaye. Manchmal auch ein Glas Wein oder Bier, aber immer wenn er da ist, läutet auch das Telefon. Wohlgemerkt nicht seines, denn er besitzt nach wie vor kein Handy, sondern jenes vom Bistro. Oft wird er dort angerufen, obwohl er noch gar nicht da ist. So auch in seinem siebten Fall. 

In einer Wohnung wird eine junge Frau tot aufgefunden und während Lacroix und sein Team noch im nahen Umfeld der Frau ermittelt, wird eine weitere blonde Frau tot aufgefunden. Die Polizei sucht nach Verbindungen - eine Gemeinsamkeit ist die späte Heimkehr der Frauen mit der Metro. 

Die Ermittlungen kommen aber nicht so gut voran, denn es muss in alle Richtungen gedacht werden. Somit kommen auch einige Verdächtigte erst relativ spät ins Geschehen rein. Aber so funktioniert reale Ermittlungsarbeit auch. Lacroix Privatleben ist mit der Wahl seiner Frau zur Bürgermeisterin noch nicht durcheinander gekommen, daran wird sich wohl nicht viel ändern, denn Lacroix hat erstens seinen eigenen Kopf und zweitens ist sie ist stark daran interessiert, dass der Fall schnell gelöst wird, bevor es noch weitere Tote gibt. 

Autor Alex Lépic spricht mit diesem Fall ein aktuelles Problem an: die Öffentlichkeit weiss, aufgrund Social Media und anderem, alles. Mir gefiel dieser siebte Fall gut, wie er ausgerollt und schlussendlich gelöst wird - und alles zwischendurch natürlich auch. 

Lacroix ist für mich schon jetzt Kult, er kann bestens mit Nestor Burma (oder auch mit Maigret) mithalten. Mir gefällt an der Reihe, besonders auch in "Die Frau in der letzten Metro" die sehr real geschilderte Polizeiarbeit. 

Fazit: Dieser siebte Fall ist interessant und unterhaltend - für mich könnten es noch mehr Seiten sein, denn die Bände sind einfach immer viel zu schnell ausgelesen. 

4 Punkte. 

Cover des Buches Lacroix und die Toten vom Pont Neuf: Sein erster Fall (ISBN: 9783426307892)
stephanus217s avatar

Rezension zu "Lacroix und die Toten vom Pont Neuf: Sein erster Fall" von Alex Lépic

Commiaire Maigret 2.0 ?
stephanus217vor 6 Monaten

Es handelt es sich hier um den ersten Band einer inzwischen 5-bändigen Krimireihe um den Leiter der Kriminalpolizei des 5. Pariser Arr., commissaire Lacroix.

1988 wütet ein Serienmörder unter den Obdachlosen der Stadt, gemeinhin Clochards genannt. Da wird am Seineufer bei pont neuf nun erneut ein, unter ähnlichen Umständen, ermordeter Clochard aufgefunden. Lacroix, obwohl örtlich gar nicht zuständig, werden von ganz oben die Ermittlungen übertragen. Hat derselbe Täter nach 40 Jahren wieder zugeschlagen? Wird Lacroix und seinem Ermittlerteam die Aufklärung gelingen?


Für mich war es die erste Begegnung mit commissaire Lacroix und es wird ganz bestimmt nicht die letzte bleiben. Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen. Die Geschichte ist flott und spannend erzählt, die Sprache ist präzise, die Formulierungen sind treffend. Die wirkliche Stärke der Geschichte liegt aber wo anders. Zum einem wird man bereits nach wenigen Zeilen in das typische Flair dieser großartigen Stadt hinein gezogen, besonders wenn man die Schauplätze selbst kennt. Zum anderen sind die Charaktere, die allesamt sehr lebendig und sympathisch gezeichnet werden; beginnend mit commissaire über sein Team bis hin zu seinem „illustren Freundeskreis“. Besonders angetan hat es mir das „Triumvirat der alten Männer“, aus unserem Kommissar, seinem Bruder, dem Pfarrer und dem pensionierten Gemüsehändler aus der Nachbarschaft. Etwas übertrieben ist vielleicht die Beschreibung  der allfälligen Bistrobesuche. Ich möchte nicht wissen, wie unser Kommissar am Ende eines Tages aussehen würde, den er im Morgengrauen mit einem eau de vie begonnen, und, mit diverse Biere und Pastis u.dgl. dazwischen, mit einer Flasche Saint Emilion hat ausklingen lassen. Zur transportierten Atmosphäre ist das aber mehr als stimmig.

Fortsetzung: Sehr gerne!

Cover des Buches Lacroix und der traurige Champion von Roland-Garros (ISBN: 9783987590405)
fredhels avatar

Rezension zu "Lacroix und der traurige Champion von Roland-Garros" von Alex Lépic

Ein neuer Maigret!
fredhelvor 9 Monaten

Von Alex Lépic stammt die Serie um Commissaire Lacroix. Sechs Folgen gibt es schon, doch mir gelingt der Einstieg ohne Vorkenntnisse mühelos.

Lacroix und seine Ehefrau Dominique stehen täglich im Kreuzfeuer einer beliebten Tageszeitung, und das nur, weil sich die Reporterin bei einem zurückliegenden Fall übergangen fühlte.

Auf unnachahmlich gerissene Art und Weise, aber auch mit einem verschmitzten Lächeln, löst Lacroix zwei Fälle, in dem er einen verschwundenen Glücksbringer und ein gestohlenes Handy wiederfindet und an die jeweiligen Besitzer zurückgeben kann. Ganz klar: ein würdiger Nachfolger von Kommissar Maigret, und das nicht nur wegen seiner Liebe zum Pfeifenrauchen!

Man merkt, dass der Autor ein Kenner der französischen Lebensart ist, so wie er seine Hauptperson durch kleine Bars und Cafés führt. Die Handlung ist klug durchdacht, sehr logisch, wird aber unaufgeregt und dennoch spannend erzählt.

Wer Spaß an old-fashioned Krimis hat, liegt hier genau richtig.

Die Hörbuchversion wird durch den Vortrag von Felix von Manteuffel mit seiner reifen, rauen Stimme und seinem großen Talent zum absoluten Genuss.

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