Alex Lake Es beginnt am siebten Tag

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Inhaltsangabe zu „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake

Erst deine Tochter und dann du…

Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …

Spannende Geschichte, aber langatmig, unsympathische Personen, ich konnte mich da leider nicht hineinfinden.

— kaetheluft

Spannender Roman auch wenn mir die Protagonisten alle sehr unsympathisch waren...

— Applebee

Starke Ausgangslange, die leider extrem schwächelt, wenn es ans Eingemachte geht.

— Kaisu

Kein Thriller, aber dennoch ein packender Roman über eine völlig zerrüttete Familie und wie weit einige Menschen gehen würden.

— AnjaSc

Spannend vom Anfang bis zum Schluss

— Bilie

Ein packendes Debüt. Weniger ein waschechter Thriller, mehr ein eindringliches Psychodrama. Wow.

— Floh

Es beginnt als spannendes Familiendrama und entwickelt sich zu einem ausgewachsenen Thriller mit Psychopathen-Einlage.

— nessisbookchoice

spannende Mischung aus Psychothriller und Familiendrama

— SaintGermain

Dieses Buch ist nichts für hartgesottene Thrillerfans die Spannung, Kopfzerbrechen und ?? im Kopf brauchen. Mir hats gefallen :)

— BeaSurbeck

Ein Thriller mit viel Potential, dem leider aber einige Längen entgegenstehen. Vorhersehbares Ende...

— KlaasHarbour

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  • Ein Thriller der besonderen Art...

    Es beginnt am siebten Tag

    ShellysBooksDiary

    24. May 2017 um 23:12

    Meine Meinung: Für mich persönlich ist das Cover nicht sehr ansprechend und verrät auch nicht wirklich etwas über die Geschichte. Was man nur sieht, ist in kleines Mädchen an einem trüben Tag, welches auf einer Schaukel sitzt. Ich selbst hab mir dabei die kleine Anna vorgestellt, wie sie auf dem Schulgelände auf ihre Mutter wartet und dann spurlos verschwand. Jedoch dieses Wissen haben wir bereits schon vom Klappentext. Es soll wohl mehr verdeutlichen werden, dass es hierbei um eine Kindesentführung geht. Doch an sich hat dieses Cover nicht so wirklich einen Bezug auf die Story. Denn leider wurde nie erwähnt, dass die kleine Anna auf einer Schaukel saß, oder eben von einem Kinderspielplatz entführt wurde. Dadurch hab ich mir auch einen kleinen falschen Eindruck vorweg von diesem Buch geholt. Ich bin nämlich eher mit der Erwartung dran gegangen, dass die Geschehnissen komplett mit der kleinen Anna zu tun haben, auch nachdem sie wieder unverletzt auftaucht. Doch dann dreht sich die komplette Geschichte und man erfährt eher, dass es sich hierbei eher um die Rechtsanwältin Julia dreht. Somit wäre doch eine entsetzte Mutter, die verzweifelt ihre Tochter sucht, nicht ein passendes Cover gewesen? Jedoch der Titel „Es beginnt am siebten Tag“ finde ich wirklich klasse. Sobald ich den Titel gelesen hatte und gleich darunter auch den Genre-Hinweis Thriller sah, fragte ich mich: Was beginnt am siebten Tag? Und das hat meine Neugier geweckt. Durch einen kleinen Blick auf die Inhaltsangabe war ich immer mehr verwirrt, da diese auch nichts wirklich verriet. Man hat zwar seine persönliche Vorahnung, was geschehen könnte, doch um diese eventuell zu bestätigen, muss man erst dieses Thriller lesen. Und dieses Phänomen, dass ein Titel einen Leser in den Bann ziehen kann, finde ich wirklich klasse. Tatsächlich dreht sich die Geschichte auch im 2. Teil um das Leben der Nina, Annas Mutter. Nach dem 7. Tag ist die kleine Anna wieder heile zu Hause angekommen, jedoch kommt einfach keine Ruhe in Ninas Leben rein. Schade dabei ist, dass der Titel sich leider erst so richtig ab den 2. Teil des Buches sich bezieht. Vielleicht hätte man den 1. Teil mit der Kindesentführung nicht so sehr in Länge ziehen sollen. An sich finde die Idee zum Thriller auch nicht schlecht. Besonders der erste Teil des Buches hat mir besonders gut gefallen. Dabei handelt es sich um die Tage, wo die kleine Anna verschwunden war. Obwohl ich selbst keine Kinder habe, konnte ich mich sehr gut in Julia hineinversetzen. Ihr Gefühlschaos, Verzweiflung und das eigene Handeln sind hier besonders gut beschrieben. Ich war regelrecht gefesselt und verstand selbst die Welt nicht mehr. Erst verschwindet das Kind und die eigene Familie stellt sich gegen sie. Die Polizei findet keine richtige Spur, was Julia immer mehr in die Verzweiflung treibt. Das schöne dabei ist auch, dass immer wieder kleine Kapitel von der Sicht des Entführers auftauchen. Jedoch sind sie so beschrieben, dass sie kaum etwas verraten und man selbst als Leser regelrecht in den Bann gezogen wird. Die Spannung steigt dabei immer mehr an und man fragt sich: Wann taucht Anna wieder auf? Und vor allem: Was hat der Entführer vor und stellt keine Forderungen, wie zB ein Lösegeld? Als dann Anna im 2. Teil des Buches wieder auftaucht, merkte ich, dass sich die Geschichte total wendet. Anna spielt auf einmal nur noch eine Nebenrolle und dabei verlor es auch an Spannung. Es gab immer wieder Strecken, die etwas in die Länge gezogen wurden und somit machte es mir teilweise auch keinen Spaß mehr, es weiter zu lesen. Mit dieser schnellen Wendung der Geschichte hab ich nicht gerechnet, vor allem, in welche Richtung sie ging. Dadurch war ich auch etwas enttäuscht. Doch zum Schluss hin kam wieder die Spannung mit einem teilweisen „überraschenden“ Ende. Denn leider wird auch im 2. Teil recht schnell verraten, wer nun der Entführer ist und was seine Zwecke dafür waren. Es war dann nur noch reines ermitteln und festnehmen des Entführer, was aber durch spannungsreiche Situationen gut hervor geholt wurde. Mein Fazit: „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake ist ein Thriller auf eine besondere Art. Egal ob man Kinder hat oder nicht, der Schriftsteller bringt einem das Gefühlschaos von einem verschwunden Kind so nahe, als ob man es am eigenen Leib erfahren würde. Mit kleinen Zwischenblicken vom Entführer und teilweise große Spannungsbögen kann er einen gut in den Bann ziehen. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass dieser Thriller nicht nur um das entführte Kind Anna handelt, sondern ein ganz anderes Ziel vor Augen hat. 

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  • Wenn der Buchtitel Programm ist ...

    Es beginnt am siebten Tag

    Kaisu

    28. April 2017 um 11:21

    „Es ging leichter als gedacht.“ (S.5) Ein Tag, wie jeder andere auch. Es ist schönes Wetter. Julia und Brian sind auf Arbeit, die kleine Tochter Anna in der Vorschule. Heute ist Julia mit abholen dran und wie immer ist sie etwas zu spät. Das Handy streikt und der aktuelle Termin in der Kanzlei zieht sich unendlich in die Länge. Da hilft nur noch rasch Sachen zusammenraffen und mit dem Auto flott zur Schule düsen. Anna wird schon sehnsüchtig am Tor warten. Nur da ist keine Anna. Nur die Lehrerin. Schnell ist klar, dass die fünfjährige Anna von jemanden Fremden mitgenommen worden sein muss. Denn weder ihr Vater, noch befreundete Familien haben das Mädchen mitgenommen. Eine riesige Suchaktion wird eingeleitet. In der Hoffnung, dass sie zu einem Spielplatz oder in den Wald gelaufen ist. Aber nichts bewahrheitet sich. Und so beginnt der Druck auf die Mutter zu zunehmen. Warum hast du nicht angerufen? Warum bist du immer zu spät? Warum bist du so unzuverlässig? Du bist keine gute Mutter! Zwar bekommt Julia Hilfe und Unterstützung von einer Beamtin, doch irgendwann bricht sie zusammen und mit ihr ein komplettes Kartenhaus aus Familie, Freunden und Umfeld. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so will sie für Anna stark sein. Reißt sich zusammen. Man kann wirklich sagen, dass ihr alle – wirklich alle – Optionen durch den Kopf gehen und sie abwägt. Und dann kommt die Nachricht, die alles zum Guten wendet: Anna wurde gefunden. Lebend. Nach der großen Freunde über ihre Rückkehr – sieben Tage nach ihrem Verschwinden – kommt plötzlich die bittere Erkenntnis: Es ist noch lange nicht vorbei. Der Albtraum beginnt gerade erst so richtig. Vor allem auf Julie scheint es der Täter abgesehen zu haben. Es beginnt bei Falschmeldungen in der Zeitung, geht weiter mit privaten Dramen und Katastrophen, bis hin zu den seltsamen Erinnerungen von der kleinen Anna, die keinen Sinn ergeben wollen und sie stark beschäftigen. Der Titel ist hier wirklich ernst zu nehmen: Es beginnt am siebten Tag. Erst ab diesem Punkt wird es interessant und richtig spannend – sofern man das überhaupt sagen kann. Zu Beginn ist man natürlich neugierig und versucht automatisch den Täter vor der Mutter zu finden. Vor allem, da man den Vorteil hat, dass man ein wenig in seine kontroll-fanatischen Gedanken eintauchen kann. Schön fand ich die Methode, wie das umgesetzt wurde. Man wird als Leser direkt angesprochen. Du hast. Du bist. Du wirst. Aus psychologischer Sicht recht geschickt gemacht. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das Buch nicht wirklich überzeugen kann. Wie eine Familie in so einer Situation reagiert, ist sicherlich jedesmal anders. Grundsätzlich wird Bestürzung da sein und diese kommt deutlich spürbar herüber. Nur wird mir in diese Familie zu viel an Bestürzung hineingesteckt. Die oben erwähnten Optionen, kommen alle vor und man fragt sich, wieso das Umfeld so inkompetent ist. Zudem ahnt man ab einem gewissen Punkt wer hinter allem steckt. Ungefähr zur Hälfte des Buches weiß man es auch sicher. Dank eines offensichtlichen Hinweises. (Oder les ich einfach zu viele Bücher aus dem Genre und erkenne entsprechend solche Indizien immer sofort? Mh…) Ab da will man nur noch, dass man zum Punkt kommt. Denn es zieht sich unnötig. Wird langatmig und dezent langweilig. Was ich recht schade fand, da die Idee hinter allem mir noch neu und somit perfekt war für Spannungsliteratur. Alles in allem kann man das Buch durchaus lesen. Man sollte nur nicht zu viel Spannung erwarten. Eher einen traumatischen Schicksalsschlag mit bösem Hintergrund. Ich werde entsprechend keine Empfehlung aussprechen. Dafür war es als Gesamtpaket zu fad und übertrieben dramatisch.

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  • Die Geschichte einer kaputten Familie

    Es beginnt am siebten Tag

    AnjaSc

    20. April 2017 um 17:59

    Inhalt: Das Buch ist unterteilt in zwei Teile: Davor und Danach. Der Teil DAVOR umfasst 234 Seiten und erst dann sind wir am siebten Tag und damit bei der Rückkehr von Anna angekommen. Fast die Hälfte des Buches beschäftigen wir uns mit Julia, Ihrem noch Ehemann Brian, seiner Mutter Edna und lernen auch seinen Bruder Simon kennen. Wir begleiten die Familie in dieser schweren Zeit und erfahren, was die Polizei unternimmt um Anna zu finden. Parallel erleben wir, dass die Presse Julia an den Pranger stellt und sie von den Menschen quasi "zerrissen" wird. Hier fragen wir uns schon, woher die Presse diese Informationen haben mag. Ich würde die ersten 234 Seiten nicht Thriller nennen, sondern als Psychogramm einer völlig zerrütteten Familie beschreiben. Eindringlich beschreibt Alex Lake diese Zeit, die Gefühle der Mutter, das gestörte Verhältnis zu Brian und die dominante Schwiegermutter. Was uns hier geboten wird ist eigentlich ein echtes Familiendrama. Wir erleben was Stress, Wut, Trauer und Machtlosigkeit aus Menschen in so einer Situation macht. Wir erfahren Einzelheiten aus der Vergangenheit der Protagonisten und erhalten so ein gutes Bild über die komplette Familie. In einigen Passagen ermöglicht uns der Autor einen Blick auf den Täter zu werfen. Diese Passagen weichen vom Stil her tatsächlich stark vom Rest ab, denn dort wird von der Sprache her in die Anrede "DU" verfallen, als ob jemand in der dritten Person von sich selber spricht. Ein für mich interessanter Ansatz, der mir gut gefallen hat. Das Buch ist bis zu diesem Moment leider nicht wirklich spannungsgeladen, denn wir wissen ja bereits, dass Anna wohlbehalten zurück kommt, aber es besticht durch die psychologischen Aspekte. Jetzt landen wir in dem Teil DANACH und ab Seite 237 starten wir mit der eigentlichen Story vom Klappentext. Alex Lake zeichnet hier die Geschichte weiter und welche Pläne der Entführer wirklich verfolgt: Leaks an die Presse, Mobbing über das Internet, Zerstörung der Person und Reputation von Julia Crown. Weitere Zerwürfnisse in der Familie und Streit der Protagonisten untereinander werden aufgezeigt und als Leser hat man den Eindruck immer mittendrin zu sein. Leider ist sehr schnell vorhersehbar wer der Entführer ist und aus welchen Motiven gehandelt wird, was mich persönlich etwas enttäuscht hat, aber das ist meine persönliche Meinung. Andere Leser werden das vielleicht gar nicht als störend empfinden. Im letzten Drittel nimmt das Buch nochmal richtig Fahrt auf und es bekommt tatsächlich Thrillercharakter und das große Finale wirkt im Verhältnis zum Rest des Buches fast ein wenig überzogen. Fazit: Alex Lake hat es geschafft einen inhaltlich und stilistisch wirklich packenden Roman zu verfassen, der über weite Strecken nichts mit einem herkömmlichen Thriller zu tun hat. Hier komme ich wieder auf das Thema zu sprechen, dass der inflationäre Gebrauch von "Thriller" anscheinend Marketing bedingt eingesetzt wird, ohne auf den Inhalt des Buches zu achten. Es ist ein Roman, der die Psyche des Menschen beleuchtet und die Interaktion einer Familie darstellt und dies wirklich anschaulich. Der Stil von Alex Lake ist gut und das Buch lässt sich flüssig lesen. Die einzelnen Protagonisten werden aus allen möglichen Winkeln beleuchtet und man bekommt einen guten Eindruck was in den Personen vorgeht und erlebt auch eine Entwicklung mit (ob gut oder schlecht sei dahingestellt). Leider ist Julia, obwohl sie viel durchmacht, nicht immer ein wirklicher Sympathieträger gewesen bei mir, vielleicht war das auch beabsichtigt. Einen Punkt ziehe ich ab wegen dem für mich irreführenden Klappentextes und dem großen Finale (nicht das Ende des Buches) und gebe damit 4 Punkte für dieses Buch und spreche eine Leseempfehlung aus für alle, die Familiendramen mit psychologischen Aspekten mögen.

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  • Spannend vom Anfang bis zum Schluss

    Es beginnt am siebten Tag

    Bilie

    25. March 2017 um 21:37

    Julia steckt in einem geschäftlichen Termin fest und schafft es nicht, ihre 5-jährige Tochter Anna rechtzeitig von der Schule abzuholen. Noch dazu kann sie niemanden erreichen, der das für sie übernimmt, dann ist auch noch ihr Handy-Akku leer und sie kann die Schule nicht rechtzeitig informieren. Aber Anna ist in der Schule ja gut aufgehoben, oder?Und es passiert das Schlimmste, was Julia sich vorstellen kann: als sie an der Schule ankommt ist ihre Tochter spurlos verschwunden. Sämtliche Suchaktionen verlaufen erfolglos.Gerade als Julia die Hoffnung aufgibt, ihre Tochter jemals wieder zu sehen taucht diese unverletzt wieder auf. Sie kann sich allerdings an nichts erinnern. Aber damit beginnt der Albtraum erst so richtig. Wer steckt hinter der Entführung? Wird der Täter nochmals zuschlagen? Noch dazu wird Julia als Mutter von der Presse und Internet-Nutzern nieder und fertig gemacht. Ich mochte den Schreibstil sehr und der Roman hat mich von Anfang an gepackt. Es wurde sehr schnell klar, dass der Täter es nicht auf Anna, sondern deren Mutter abgesehen hat. Die Hintergründe blieben aber im Dunkeln. Die Auflösung fand ich sehr gelungen, nur war mir das Ende - als der Täter bereis bekannt war (Handlung will ich hier natürlich nicht verraten) - etwas zu langatmig. Trotzdem gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. 

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  • Ein packendes Debüt. Weniger ein waschechter Thriller, mehr ein eindringliches Psychodrama. Wow.

    Es beginnt am siebten Tag

    Floh

    „Es beginnt am siebten Tag“. Allein dieser ausgezeichnet gewählte Titel klingt nach einer Warnung. Der britische Autor Alex Lake beschreibt hier den Albtraum einer jeden liebenden Mutter und Ehefrau: Das eigene Kind ist vermisst und wurde womöglich entführt. Und dieses Schicksal hätte niemals passieren können, wenn Julia, die Mutter, ihr Kind pünktlich an der Schule abgeholt hätte… Der in den USA lebende Autor Alex Lake schreibt unter einem Pseudonym. Mit diesem Thriller wagt der Autor nicht nur ein beklemmendes Thema, sondern auch sein Romandebüt. Mit seinem Romanerstling „Es beginnt am siebten Tag“ hat Alex Lake einen Thriller erschaffen, der nicht nur durch seinen vielversprechenden Klapptext und durch so viele zahlreiche begeisterte Leserstimmen besticht, die lobend, sowohl auch kritisierend ausfallen, sondern einen wahrhaft starken und aussagekräftigen Kern und Inhalt bietet. Dieses Psychodrama erzählt auf bemerkenswerter Weise, wie sich das Leben einer ganzen Familie nicht allein durch die Vermisstenmeldung des eigenen Kindes, sowie Enkeltochter verändert, sondern ganz besonders auch, wie sich das Leben nach ihrer überraschenden Heimkehr verändert und welche Hürden und Probleme es mit sich bringt… Dieser Roman deckt einmal eindringlich tief und ausgefeilt die Situation auf, wie sich das Leben einer Familie verändert, die sich eigentlich freuen sollte und sich wieder sicherer fühlen sollte, die aber schon vor dem Verschwinden der Tochter arg angeknackst und porös war. Eine unvorstellbare Tragweite und ein unfassbares Ausmaß an Emotionen und Situationen des Familien- (Ehe-)Lebens. Erschienen im Harper Collins Verlag (https://www.harpercollins.de/) Inhalt: „Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag.“ Handlung / Umsetzung / Machart / Stil: Dieser Thriller gliedert sich in zwei Hauptteile, die das "Davor" und das "Danach" beschreiben. Der erste Romanteil "Davor" beschreibt nochmals sieben einzelne Teile, nämlich die bedeutenden sieben Tage auf die der Titel schon hindeutet. Sieben Tage, an denen Annas Eltern nicht wissen, was ihrem kleinen Kind passiert ist und ob sie sie jemals wieder sehen. Auch diese einzelnen beschriebenen Tage unterteilen sich in einzelne Kapitel, sodass das Lesen leichter fällt und der Roman sehr übersichtlich und aufgeräumt erscheint. Erzählt wird die Story aus 2 interessanten und ganz unterschiedlichen Erzählperspektiven. Einmal begleiten wir aus beobachtender Perspektive die Sicht von Annas Mutter Julia. Immer wieder gibt es aber auch Erzählstränge, die aus der "Du"-Ansprache heraus so erscheinen, als würde sich eine unbekannte Person selbst in der 3. Person ansprechen und aus dieser Perspektive heraus ihr Vorhaben ausbreiten. Was eine gewisse Undurchsichtigkeit, Gefahr und Vorahnung mit sich bringt und die Spannung ausmacht. Dieser Thriller ist überraschend anders und mein erstes Buch aus der Feder des Autors Alex Lake. Wo sich viele Romane damit befassen, wie sich eine Familie verändert, wenn sie ein geliebtes Familienmitglied verlieren und den Fokus auf die Entführung und Täterermittlung legen, so befasst sich dieses Werk zusätzlich schwerpunktmäßig mit der Zeit, als Anna wieder auftaucht und der Albtraum für Julia erst richtig beginnt. Die Familien-Rechtsanwältin und Mutter Julia Crowne hat ihrer fünfjährigen Tochter versprochen, sie von der Schule abzuholen. Julia verspätet sich. Als sie unendlich lange 30 Minuten später nach Schulschluss dort ankommt ist ihre Tochter nicht mehr da. Anna ist weg und niemand weiß wo sie ist, mit wem sie gegangen ist oder wer das Mädchen gesehen hat… Sechs Tage und Nächte mit Vorwürfen, Fragen, Ängsten, Warten, Hoffen und Bangen. Von den Behörden ist Julia enttäuscht und auch auf ihren Mann Brian kann sie wenig zählen. Dieser steht unter dem Pantoffel seiner dominanten Mutter Edna. Julia beginnt nach ihrem Kind zu suchen… In ihrer Sorge offenbart und Julia als Mutter, Ehefrau, Angestellte, Hausfrau und Schwiegertochter von Edna interesante Einblicke in ihr Seelenleben… Die Ehe mit Brian, die ohnehin kurz vor der Trennung steht, wird extrem belastet, es gibt viele gegenseitige Vorwürfe und es fallen harte Worte, die die verzweifelte Lage der Eltern darstellen sollen. Als dann auch noch die Presse kein gutes Blatt an Julia lässt, bricht der Damm… Am siebten Tag taucht Anna plötzlich vollkommen gesund wieder auf und kann sich an rein gar nichts erinnern, was in den Tagen ihrer Entführung passiert ist. Doch der Horror hat sich nach der Wiedervereinigung der Familie nicht gelegt, der Horror beginnt erst jetzt… Fortan lebt Julia in ständiger Alarmbereitschaft. Als sei das nicht schon genug Strafe, muss sie jetzt nun auch noch um das Sorgerecht bangen. Warum ist nach Annas unversehrten Widerkehr nichts mehr so wie es Davor war? Müsste die Familie nicht im Freudentaumel leben da ihrer Tochter nichts zugestoßen ist? Warum dieser Hass und das schale Gefühl einer verfeindeten Ehe? Welche schlimmen Geheimnisse gibt es? Und was für eine Lehre sollten diese sieben Tage für Julia sein? Und wer spielt hier den Racheengel und warum? Wie schwierig kann sich Julias Versäumnis, ihr Zuspätkommen mit diesen Folgen, auf eine Partnerschaft auswirken? Gibt es ein normales Familienleben nach so einem Schicksal und all den Schuldzuweisungen und bösen Worten? Kann die Familie wieder zusammenfinden? Oder wird sie erneut am Prozess und an der Situation zerbrechen?... All diesen unvorstellbaren Fragen spürt der Autor eindringlich und psychologisch nach und beeindruckt durch sehr intensive und detailreiche Psychogramme und Charakterstudien. Buch / Güte / Cover: Das Buch liegt als Klappbroschur vor. Es ist sehr hochwertig verarbeitet, und sieht sogar nach dem Lesen noch aus wie nagelneu, ohne Leserillen oder Abnutzung. Der Titel verrät bereits, womit sich dieser Roman in seinem Kern befassen wird, der Klapptext verrät leider wichtige Dinge, die der Spannung für einen Thriller hätten dienen können. Das Cover lässt sich wunderbar vor und nach dem Lesen interpretieren. Es weckt Assoziationen und rundet im Verlauf der Handlung die Geschichte gekonnt ab und wird sich im Inhalt des Romans wiederfinden. Die Geschichte präsentiert sich in zwei Teilen samt Unterkapitel. Die Seiten weisen eine angenehme Dicke auf, das Schriftbild ist sehr angenehm. Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Alex Lake ist ein ganz besonderer. Er wegent sich in seinem Thriller eher auf dem Gebiet der Zwischenmenschlichen Spannungen und nicht der typischen Thrillerklischees und erscheint daher doch eher wie ein Psychodrama. Ohne viel Spannung oder Bewegung im Buch gelingt es ihm, seine gebannten Leser trotzdem gefesselt an die Seiten zu binden. Das Buch liest sich trotz der Schwere in der Thematik und der nagenden Psychologie sehr leicht und flott. Ich habe mich immer wieder selbst dabei ertappt, wie überrascht und verwundert ich darüber war, welche Psychogramme der Autor zu Tage führt. Er wirft ein Bild auf die gesamte Familie und das gesamte Umfeld der Angehörigen und der Anwohner. Alex Lake erzählt aus der dritten Perspektive und schafft daher ein sehr intensives Bild aller Beteiligten aber im Besonderen von Mutter Julia und dem unbekannten Entführer, der eine interessante Ansprache nutzt, das „Du“. . Im Wechsel wird jede neue Lebenslage, Situation und Herausforderung geschildert und sogleich die Wirkung auf einen jeweils anderen Protagonisten der im Kontext steht brilliert und ergänzt. WOW. Zwar könnte der sehr ausschweifende, ruhigere, detaillierte und von Metaphern geprägte Schreibstil schnell langatmig, monoton und zäh erscheinen, tut es in gewisser Weise auch an einigen Stellen, wirkt jedoch in der Gesamtheit niemals fad oder enttäuschend. Vielleicht liegt die Zähe im ersten Romanteil aber auch daran, dass man eben weiß, dass Anna nichts zugestoßen ist. Äußerlich. Ab und an hätte ich mir noch mehr Drama, Ausbruch, Pfeffer oder Schwung gewünscht, da sich der überwiegende Verlauf wirklich auf tiefenpsychologischer Ebene abspielt und erst das Ende einen Spannungspeak bringt, dennoch bin ich schwer beeindruckt und bewundere den Autor dafür, mit welchen feinen Sensoren er das Thema ausgearbeitet und umgesetzt hat. Obwohl ich jedoch selbst Mutter zweier Kinder bin, hatte ich zu Julias Person doch nicht genügend Mitgefühl um mich voll und ganz in ihre Rolle zu versetzen. Sie blieb mir teils etwas distanziert. Da fühlte ich mich ihr gegenüber schon fast schuldig… Charaktere: Durch intensive Recherche und vielen Quellen hat der Autor Alex Lake ein sehr stimmiges und authentisches Bild an Charakteren und Personen geschaffen. Als Mann versteht er sich sehr gut in der Rolle der zweifelnden und selbstzweifelnden Mutter, die sich fühlt versagt zu haben. Dieses Versagen zeigt sich noch ärger, als auch Edna, Brian und sogar die Presse auf Julia einpreschen und wirklich kein einzig gutes Haar an der jungen Mutter lassen… Julia hat es wirklich nicht leicht. Schon vor dem Fall nicht. Die Ehe gescheitert, im Beruf muss sie ihren Mann stehen, daneben die kleine Tochter die sie über alles liebt, der sie sich aber nicht so widmen kann wie sie es gerne würde. Sie gibt sich die Schuld am Verschwinden ihrer Tochter und da wo andere Eltern so etwas wieder näher zusammen bringen würde, ja vielleicht sogar wieder zusammen schweißen würde driften Julia und Brian noch weiter auseinander. Julias Ehemann Brian würde ich als Muttersöhnchen beschreiben. Zwar führt er sein eigenes Leben, steht aber komplett unter dem Pantoffel seiner Mutter Edna. So auch in dieser harten Zeit, ihm fehlt vermutlich die Kraft seiner Frau beizustehen. Edna, Brians Mutter und Julias Schwiegeralbtraum beschattet den Fall und die Lage der Ehe düster. Sie ist menschgewordener Drache. Meine Meinung: Ja, das Buch hat wahrlich seine beeindruckenden Stärken und Überraschungen, gerade mit Hinblick auf die Motivation des Täters, auch wenn wir die Suche nach ihm kaum bis gar nicht miterleben, was etwas fahrlässig erscheint. Denn sucht man nicht nach dem Entführer des Kindes? Sicherlich ja, aber Autor Alex Lake stützt und stürzt sich hier auf einen anderen Kern im Plot. Im ersten Teil des Buches will sich, da wir ja wissen, dass die Kleine nach den 6 Tagen am siebten Tag wieder auftauchen wird, kaum Spannung aufbauen. Auch die Neugierde ist durch dieses Wissen getrübt. Ein paar kleinere Fragezeichen und Momente der Mutmaßungen tauchen bei mir auf, aber so schnell wie sie kamen sind sie auch wieder verschwunden - also in diesen langen, sieben ersten Tagen erfolgt definitiv kein Spannungsaufbau, auch konnte mich die Arbeit der Polizei nicht wirklich überzeugen. Erstaunlicherweise fand ich es trotzdem nicht langweilig, irgendwas hatte die Geschichte das mich fesselte. Und dieses gewisse Etwas liegt definitiv in der Tiefenpsychologie und der Eheproblemen der Crownes. Sie zu begleiten, ihr Gefühlschaos mitzuerleben – und die unterschiedliche Entwicklung der Eheleute Julia und Brian mitzuerleben hat einen besonderen und eindringlichen Sog. Julias Schuldgefühle, sie als Mutter die versagt hat, daneben dann ihren Ehemann der sie wie eine Fremde behandelt und ihr immer wieder zu verstehen gibt das alles ihre Schuld war. Julia tat mir einfach leid, sie durchstand diese Zeit alleine, die Familie hielt nicht zu ihr, die Presse stempelte sie öffentlich ab. Ab einem gewissen Punkt hofft man dann aber doch, dass etwas mehr thrillerartiger Nervenkitzel dazu kommt, aber das wird bis zum Schluss nicht so sein. Irgendwann war das kleine Mädchen einfach wieder da und konnte sich an nichts erinnern. Dazwischen dann immer wieder die Sicht des Entführers, Beweggründe, aber man konnte auch raus lesen dass die Entführung wohl nur der erste Schritt zu etwas viel Größerem war... Der Leser beginnt sich die unglaublichsten Theorien auszumalen und dieser Schachzug und dieses Stilmittel von A. Lake bringt dann eine doch willkommene Spannung zurück ins Buch. Eine unglaubliche Wendung bringt das Motiv mit sich, mit der ich so absolut nicht gerechnet hätte, mir war inzwischen klar warum alles so war wie es war und nun war mein Interesse noch mehr geweckt. Würde der Entführer mit all seinen Plänen durchkommen? Das Buch hat etwas an Spannung aufgenommen, aber es war halt definitiv ein Thriller der anderen Art und ich fand ihn dennoch sehr gut. Ja, das kann ich abschließend für mich doch resümieren. Bezug auf die Gegenwart: Das Thema Entführung und überraschender Heimkehr ist nicht erst durch Natascha Kampuschs Fall aus Österreich in aller Munde. Doch dieser Roman hier, Es beginnt am siebten Tag, verarbeitet fiktiv eine solche Situation und Familienzusammenführung nach einem Entführungsfall, der hier zar „nur“ 6 Tage angedauert hat, aber die Beziehung der Eltern Julia und Brian Crowne auf eine harte Probe stellte… Ich fand diesen Blick einmal sehr interessant und in der Romanwelt doch oft vernachlässigt, gerade da man nach der Heimkehr des geliebten Kindes doch eher mit Versöhnung, Freude und Erleichterung gerechnet hätte. Im ersten Moment. Umso mehr beeindruckt mich dieses Werk und dieser psychologische Blick in das Seelenleben, Verhalten und die Gedankenwelt einer Ehe, die schon vorher gewisse Spannungen und Missverhältnisse mit sich brachte. Eine nun geprägte Familie auf der Suche nach „Normalität“. Die Situation der beiden Eltern (Brian und Julia mit ihren unterschiedlichen Auffassungen und Charakterstudien) wird von Autor A. Lake absolut passend, zwar nicht immer für Außenstehende nachvollziehbar, beschrieben. Genauso stelle ich mir die Umstände vor, die auftreten würden, sollte in der Realität so ein Fall geschehen und aufgedeckt werden wollen (von der fragwürdigen Behördenarbeit und Ermittlungsarbeit einmal abgesehen). Ebendiese Aspekte erinnerten mich beim Lesen neben den Fall Kampusch auch sehr an den Fall der kleinen Maddie McCann, die im Urlaub in Portugal aus dem Hotel im Jahr 2007 spurlos verschwand. Das Medieninteresse, der Ruf der Öffentlichkeit und die Sozialen Netzwerke stellen in diesem Psychodrama eine ebenso wichtige Bezugnahme zur Gegenwart dar, wie die genannten Fälle von vermissten Kindern, die ich oben kurz genannt habe. Auch hier wird in den sozialen Netzwerken immer noch heiß diskutiert und es entstanden bis dato, gerade im Fall Maddie die noch immer spurlos vermisst wird, die wildesten Theorien über ihr Verschwinden. Das Verhalten der Medien finde ich daher sehr authentisch und sehr gut beschrieben, ebenso wie die Reaktionen im Internet oder das Verdrehen oder Erfinden von angeblichen Fakten. Das Leid der Familie wird ausgeschlachtet, was allzu realistisch ist und zum Nachdenken über die heutige Berichterstattung und den Umgang mit Medien und Internet anregt. Persönliche Kritikpunkte: • Wie schon angemerkt, war ich über die wenige Spannung doch etwas arg enttäuscht, gerade im ersten Teil des Buches. Das Buch ist eher von ruhigeren, jedoch intensiven Tönen. Es erscheint dadurch aber passagenweise eher zäh und langatmig und wie eine Spirale, die sich immer wieder windet. • Da man anhand des Klapptextes als Leser nun schon weiß, dass Anna wieder auftauchen wird, wird auch ein Gutteil der Spannung und Sorge, die man sonst noch intensiver teilen würde, vorweggenommen. Sieben Tage, die ein nervliches Zerreisspiel darstellen sollen. Für Annas Mutter sind es diese auch (sie wird den Klapptext des Buches ja nicht gelesen haben…). Leider habe ich mich dabei ertappt, dass ich dadurch Julias Ängste und schlimmsten Vorstellungen zum Verbleib der kleinen Anna weniger als solche wahrnehmen konnte. Das fand ich sehr schade und selbst als junge Mutter zweier Kinder fühlte ich mich auch ein bisschen schlecht dabei… Aber so kann sich das auswirken, wenn der Leser mehr weiß als die Protagonisten im Buch… • Es ist wohl kein Thriller im eigentlichen Sinne, sondern schaut eher nach einem Psychodrama aus, es wird auch in dem Sinne keine spannende Suche nach dem Täter geben. • Auch mit Blick auf die polizeilichen Ermittlungen sollte man als genauer Leser nicht ganz so genau hinschauen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die DI´s und Beamten das Naheliegende einfach nicht abfragen und die Ermittlungen so doch recht schlampig geführt werden, sodass Julia selbst aktiv werden muss. Der Autor: „Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an seinem zweiten Roman.“ Fazit: Dieses Buch ist Psychodrama, weniger ein actiongeladener Thriller, das wenig Spannungsspitzen aufweist, aber durch seine Eindringlichkeit und Dramatik stets eine gisse unterschwellige Spannung und Anspannung besitzt. Der Autor hat mit seinem Debüt gute Romankunst bewiesen, aber noch nicht sein ganzes Potential ausgekostet, da bin ich mir sicher. Generell würde ich mir für den Autor wünschen, dass der Klapptext weniger vom Plot verrät, sodass der Leser neugierig bleibt und mehr Nervenkitzel genießen kann. Ich gönne diesem Erstlingswerk 3,5 Sterne, die ich gern trotz aller persönlicher Kritik und Mankos zu 4 Sternen aufrunden werde! Ein Buch, welches gelesen werden sollte, und welches jeder Leser sicherlich ganz individuell empfinden wird. Kein Mainstream, sondern eher ruhig und dennoch laut hallend und nachwirkend! Wer sich für die menschliche Psychologie und Trauma-Verarbeitung in einer Familie interessiert sollte dieses Buch genießen und wertschätzen können!

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    • 8

    Igelmanu66

    18. February 2017 um 21:05
  • Klasse Debüt

    Es beginnt am siebten Tag

    Blacksally

    18. February 2017 um 09:20

    Irgendwie dachte ich bei dem Cover erst, das es sich um Wasser handelt, über dem das Mädchen schaukelt. Erst als ich das Buch in Händen hielt sah ich das es sich dabei um einen Rasen handelt. Ich finde das Cover irgendwie sehr bedrückend, das Mädchen scheint sich beim Schaukeln nicht zu freuen und der Himmel sieht mehr als düster aus, genauso wie der Wald. Auch die Geschichte ist sehr bedrückend, ein Mädchen verschwindet einfach spurlos und niemand weiß wie das passieren konnte.  Unsere Protagonistin Julia ist Anwältin und lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem Haus. In der Ehe krieselt es und Julia möchte sich scheiden lassen. Schon lange merkte sie, das ihr Mann nicht mehr das ist was sie von ihm erhofft hatte. Das geschieht kurz bevor Anna verschwindet. Meiner Meinung nach verhält sich ihr Mann auch nachdem Anna weg ist unmöglich. Man sieht keine Einheit mehr zwischen den beiden und jeder beschuldigt den anderen. Sowas finde ich sehr schade, denn man sollte ja zu aller erst an das wohl der Tochter denken. Trotzdem mochte ich Julia, ich kann sie gut verstehen und wusste warum sie Dinge tat, die im Buch vorkommen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Der Schreibstil des Buches war für einen Thriller perfekt, es war düster, bedrückend und auf jeden Schlag folgte ein weiterer. Leider wusste ich bereits nach wenigen Seiten wer es gewesen war - bzw vermutete es und dies hat sich dann bewahrheitet. Das hat mir aber nichts von der Spannung weg genommen, denn man weiß ja trotzdem nicht wie es genau gemacht wurde usw. Das Buch war auch ziemlich mittig in 2 Hälften geteilt. Einmal die Tage an denen Anna weg ist und dann die Tage an denen Anna wieder da ist. Die Kapitellängen fand ich ebenfalls sehr gut, nicht zu lang und nicht zu kurz.  Was mir auch gefallen hat waren die Kapitel die vom Entführer aus geschrieben waren, er hat sich selbst in der dritten Person gesehen und das fand ich schon sehr spannend. Der Autor: Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an seinem zweiten Roman. Fazit: Ein erstklassiger Debütroman, der schon mit größeren Schriftstellern mithalten kann. Mir hats gefallen

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  • Konnte mich durchaus überzeugen

    Es beginnt am siebten Tag

    SillyT

    05. February 2017 um 18:46

    Julia Crowne ist Rechtsanwälting mit dem Schwerpunkt Familienrecht. Ihre Tochter Anna ist fünf Jahre alt und besucht in einem kleinen Ort in England eine Privatschule. Eigentlich sollte heute Julia ihre kleine Tochter von der Schule abholen, doch ihr Termin dauert länger als geplant, auch kann sie der Schule kein Bescheid geben, denn ihr Handyakku ist wieder einmal leer. Doch zum Glück ist Anna in der Schule gut aufgehoben, nicht wahr? Doch das, was Julia sicher glaubte, trifft leider nicht ein und als sie an der Schule ankommt, ist Anna verschwunden. Auch die Suche nach Anna bleibt ergebnislos und die Polizei tappt im Dunklen. Ihr Mann Brian macht ihr Vorwürfe und auch die Schwiegermutter macht die Situation für Julia noch schlimmer. Doch was letzten Ende hinter Annas Entführung steckt, klingt so unglaublich, dass man es kaum fassen kann. Meine Meinung: Ich hatte schon vor Lesebeginn einen kurzen Blick auf die Bewertungen zum Buch geworfen, aber als ich die eher negativen Meinungen sah, habe ich nicht weiter nachgelesen, damit ich unvoreingenommen lesen konnte. Ich wurde nicht enttäuscht, denn mir hat das Debüt des Autors sehr gut gefallen. Der Schreibstil läßt sich sehr flüssig und leicht lesen und ich war sehr schnell in der Geschichte drin. Gerade als berufstätige Mutter konnte ich mich doch sehr schnell in Julia und deren Situation einfühlen, denn auch ich habe es leider schon ein paar Mal nicht pünktlich geschafft, bei Schulende auch wirklich parat zu stehen. Aber wie auch Julia, fühlt ich mich doch sicher, denn das Kind ist ja sehr gut aufgehoben, nicht wahr? Dadurch, dass ich mich hier gut in Julia einfühlen konnte, wurde auch das Buch gleich sehr spannend. Allerdings komme ich jetzt hier zu meiner größten Kritik, denn der Klappentext des Buches weckt doch ein wenig falsche Erwartungen. Der siebte Tag, der hier im Klappentext genannt wird, ist erst in der Mitte des Buches wirklich präsent und bis dato erlebt man einfach die Gefühle, Gedanken und Hoffnungen der Mutter mit. Somit ist der Klappentext mit einem riesen Spoiler behaftet, denn ich glaube, hätte man hier nicht erwähnt, dass Anna wieder auftaucht, hätte man als Leser viel mehr mit der Mutter mitgelitten. So kommt das Geschen, das "Vorher" sehr lang rüber und könnte auf den ein oder anderen langatmig wirken. Mir persönlich hat die ganze Entwicklung aber gut gefallen und war für mich durchaus fesselnd und nachvollziehbar, da ich mich sehr gut auf die Protagonistin einlassen konnte. Interessant fand ich hier auch die Entwicklung, die das Geschehen in der Presse genommen hat, denn daran konnte man sehr gut sehen, wie schnell sich Menschen durch Medien beeinflussen lassen. Die Geschichte wird durch einen Erzähler in der dritten Person aus der Sicht von Julia erzählt. Allerdings gibt es immer wieder kurze Kapitel, in denen der Entführer zu Wort kommt und zwar in einer eher ungewöhnlichen Form, denn er spricht hier in der zweiten Person mit dem Leser. Das brachte mich auch wieder näher ins Geschehen und konnte mich durchaus ansprechen, da es so wieder die Spannung erhöhte und ich den Eindruck hatte, das ganze direkt mitzubeobachten. Auch die kurzen Kapitel ließen mich sehr schnell durch das Buch fliegen. Julia war mir im großen und ganzen sympathisch, da ich, wie bereits erwähnt, doch die ein oder andere Parallele zu ihr finden konnte. Zwar kam sie mir an manchen Stellen ein wenig sprunghaft vor, vor allem wenn es um die Trennung von ihrem Mann ging, allerdings konnte ich auch das recht gut nachvollziehen und so war Julia für mich eine gelungene Protagonistin. Brian war hier das genaue Gegenteil von Julia und ließ mich so manches Mal mit dem Kopf schütteln. Doch da will ich gar nicht zu viel vorwegnehmen. Auch Brians Mutter brachte mich zur Weißglut und brachte mich mit ihem Verhalten Julia gegenüber, dieser immer näher. Der Schluss ist dann zwar mit sehr viel Action beladen, wirkte aber ein wenig zu konstruiert. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und brachte mir sehr interessante Lesestunden. Gerade die Entwicklungen in der Öffentlichkeit waren sehr gut dargestellt und ich konnte hier fast am eigenen Leib mit Julia mitfühlen. Wer sich auf ein eher ruhigen Thriller, der erst zum Ende viel Tempo aufnimmt und bis dahin mehr mit der psychischen Entwicklung spielt, einlassen kann, der ist hier mit Sicherheit an der richtigen Adresse. Schade, dass der Klappentext doch eher falsche Erwartungen an das Buch schürt, denn im Grunde erhielt ich hier ein sehr spannendes Buch, das ich auch gerne empfehlen werde.

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  • Eher ein emotionales Familiendrama

    Es beginnt am siebten Tag

    worldwanderer

    31. January 2017 um 19:00

    "Erst deine Tochter und dann du…"Genre: Thriller / Familiendrama InhaltAls die fünfjährige Anna verschwindet, zerbricht Mutter Julia daran. Sie wird von Fragen und Selbstzweifeln gequält und von Ängsten schier zerfressen. Sechs Tage lang muss sie mit diesem Albtraum leben - am siebten Tag taucht Anna unverletzt und ohne Erinnerung wieder auf. Doch da fängt das Grauen für Julia erst an: Der Täter ist noch nicht fertig. Und er hat es nicht auf das Kind abgesehen. Kritik:Ich habe mir von dem Buch schlichtweg etwas ganz anderes versprochen und war vielleicht deshalb ein wenig enttäuscht. Es ist wohl kein Thriller im eigentlichen Sinne, sondern schaut eher nach einem Familiendrama aus, da die Kindesentführung doch den Großteil des Buches ausmacht. Vorweg ist aber zu sagen, dass das Buch dennoch lesenswert ist; man muss sich eben darauf einlassen. Leider nimmt es dem Buch einen Großteil der Spannung, indem die Inhaltsangabe schon recht viel verrät; nämlich dass Anna wieder nach Hause kommt. Dadurch ziehen sich die Seiten der ersten sieben Tage auch in die Länge. Spannung kommt an dieser Stelle keine auf. Nervenkitzel sucht man vergeblich und es wird auch in dem Sinne keine spannende Suche nach dem Täter geben.Im zweiten Teil des Buches - nachdem das Mädchen wieder da ist - wird es letztlich spannender und man wird zum Ende mit einem etwas dick aufgetragenen Finale 'belohnt'.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch war insgesamt flüssig zu lesen. Leider habe ich kaum eine Bindung zu den Charakteren aufbauen können. Auch Julia war mir nicht sehr sympathisch, wohlgleich man mit ihr mitfühlen musste: gescheiterte Ehe, stressiger Beruf und dann verschwindet die Tochter. Brians Charakter ist fad und ihm fehlt es an Kraft und Antrieb. FazitDas Buch war in jedem Fall gut geschrieben, aber konnte letztlich meine Erwartungen nicht erfüllen, da ich einfach falsche Erwartungen hatte. Wer Nervenkitzel sucht, ist mit "Es beginnt am siebten Tag" falsch. Wer mal etwas anderes lesen möchte und mit Familiendramen etwas anfangen kann, sollte zugreifen.

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  • Ein tolles Buch von einem, mir bisher unbekannten, Alex Lake

    Es beginnt am siebten Tag

    nessisbookchoice

    28. January 2017 um 20:30

    Titel: "Es beginnt am siebten Tag" (Rezensionsexemplare"Autor: Alex LakeErscheinungsdatum: 5. Dezember 2016Seitenanzahl: 472 SeitenGenre: ThrillerPreis: Broschiert 15€Verlag: HarperCollins VerlagKlappentext:Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag. "Es beginnt am siebten Tag" ist mein erstes Buch von Alex Lake. Freundlicherweise wurde es mir vom HarperCollins Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön! Das Buch ist in 2 Hauptteile, das "Davor" und "Danach", unterteilt, sowie im "Davor" nochmals in 7 Teile, die die sieben Tagen erzählen, in denen Anna verschwunden ist. Innerhalb dieser sieben Teile gibt es ebenfalls einzelne Kapitel, sodass das Lesen leichter fällt. Generell finde ich den Schreibstil des Autors sehr angenehm, was die Geschichte flüssig lesbar macht und die Story, sowie die Figuren authentisch erscheinen lässt. Erzählt wird die Story aus 2 Perspektiven - der, der Mutter, Julia, und der Strang, der aus der "Du"-Ansprache heraus so erscheint, als würde sich eine unbekannte Person selbst in der 3. Person ansprechen und aus dieser Perspektive heraus ihr Vorhaben erzählen. Hierzu muss ich sagen, dass ich den ersten Hauptteil als Hörbuch gehört habe, welches diese "Du"-Perspektiven Stellen herausgestrichen hat. Ich habe sie zwar nachgelesen, dennoch muss ich sagen, dass sie im Hörbuch wirklich fehlten, um einen einwandfreien Eindruck zu gewinnen. Die Protagonisten, Julia und Brian, empfand ich als realitätsnah dargestellt. All ihre Probleme, Sorgen und Ängste wurden mit einer Tiefe an den Leser herangeführt, die für eine große Empathie ihnen gegenüber, vor allem gegenüber Julia, führt.Ich empfand während des Lesens immer mehr Mitgefühl für die Hauptfigur Julia Crowne und habe regelrecht mitgefiebert, wie es weitergeht. Die Situation der Beiden wird von Lake absolut passend beschrieben. Genauso stelle ich mir die Umstände vor, die auftreten würden, sollte in der Realität so ein Fall geschehen und aufgedeckt werden wollen.Gerade die sozialen Netzwerke stellen in diesem Buch einen wertvollen Teil, der nicht so wertvollen Anschuldigungen bezüglich Anna's Verschwinden dar. Ebendiese Aspekte erinnerten mich sehr an den Fall der kleinen Maddie McCann, die im Urlaub in Portugal im Jahr 2007 spurlos verschwand.Auch hier wird in den sozialen Netzwerken immer noch heiß diskutiert und es entstanden bis dato die wildesten Theorien über ihr Verschwinden.Ich persönlich hoffe immer noch, dass dieser Vermisstenfall irgendwann aufgeklärt wird und es entweder ein "Happy End" gibt, oder die Eltern immerhin Gewissheit haben. Als Leser konnte ich mich sehr gut in die verzweifelte Suche nach Anna einfinden und obwohl man aufgrund des Klappentextes weiß, dass sie wieder auftauchen wird, schafft Lake es, die ersten 200 Seiten wirklich spannend darzustellen. Zwar geschieht actionmäßig und auch aufklärungsmäßig nicht viel außer das Aufstellen einiger Theorien, dennoch hat mich dieser Teil gefesselt und mitgerissen. Der zweite Hauptteil, indem Anna wieder zu Hause bei ihrer Familie ist, gestaltet sich ähnlich actionlos aber packend.Ich kann leider nicht sagen, was mir bis kurz vor Ende an diesem Buch so gut gefallen hat, aber irgendetwas hat mich in den Bann gezogen, obwohl ich es weniger als Thriller titulieren würde, als ein Familiendrama mit Krimi-Aspekten. Zum Ende hin hatte ich eine kleine Ahnung hinsichtlich des Täters, die sich auch bestätigt hat.Dennoch blieb es spannend und die Thriller-Züge des Buches kamen, gerade auf den letzten ca. 100 Seiten, deutlichst durch. Es überraschte mich wirklich, mit welcher Rasantheit Lake den letzten Teil des Buches an den Leser heranführt.Hier gab es auf jeden Fall Thrill! Von mir bekommt das Buch 4/5 Sternchen. :)

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  • Leserunde zu "Es beginnt am siebten Tag" von Alex Lake

    Es beginnt am siebten Tag

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Es beginnt am siebten Tag" von Alex Lake ein. Bitte bewerbt euch bis zum 27.11.2016 für eines von 40 Leseexemplaren (Klappbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt:  Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Du möchtest "Es beginnt am siebten Tag" von Alex Lake lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 40 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 622
  • spannende Mischung aus Psychothriller und Familiendrama

    Es beginnt am siebten Tag

    SaintGermain

    25. January 2017 um 11:34

    Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Das Cover des Buches ist ein Eyecatcher, passt zum Buch und ist sehr gut gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Das Buch ist nicht wirklich ein Thriller, sondern eine Mischung aus Psychothriller und Familiendrama. Auch Joy Fielding hat einige solcher "Thriller" geschrieben, wo niemand stirbt. Allerdings hatten diese Bücher von Joy Fielding meistens ihre Längen. Dieses Buch hingegen lebt von der Spannung und den Charakteren. Doch fielen mir einige Fehler bzw. Ungereimtheiten auf: 1) Geht man in England wirklich mit 5 Jahren schon zur Schule? 2) Ein Mann begegnet Julia mit seinem Hund mit schweißgetränktem Fell. Ein Hund kann allerdings nicht schwitzen, dies ist physiologisch unmöglich. 3) Als Edna und Brian Anna zu sich holen, ist Michael (der Laienrichter) zu Gast in Ednas Haus - zumindest spricht ihn Edna so an (Seite 331). Als Anwalt Michael Sherry ein Gespräch mit ihm hat, heißt er plötzlich Derek und das bleibt auch so (Seite 361 f). Nichtsdestotrotz ist dem Autor eine sehr gute Umsetzung dieses Themas gelungen. V.a die Einbindung der Presse und der sozialen Medien fand ich sehr gut. Fazit: spannende Mischung aus Psychothriller und Familiendrama - 4,5 Sterne

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  • Ein etwas anderer Thriller - keine Spannung, kein Kopfzerbrechen aber trotzdem ein Lesegenuss

    Es beginnt am siebten Tag

    BeaSurbeck

    17. January 2017 um 13:58

    Es beginnt am siebten Tag Inhaltsangabe / Klappentext: Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Meine Meinung: Hätte ich im Vorfeld die vielen Rezis zu diesem Buch gelesen, vermutlich hätte ich das Buch bis heute nicht gelesen. Im Nachhinein bin ich froh das es anders gekommen ist und ich diesen, ich sag mal, "etwas anderen Thriller" gelesen habe. Der Schreibstil von Alex Lake hat mir gut gefallen, flüssig und leicht verständlich - so wie ich es mag. Das Cover des Buches hat mich gleich in den Bann geschlagen, die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an führt aber (wie ich im Nachhinein weiß) etwas in die Irre. Eigentlich bin ich davon ausgegangen das die Entführung des Mädchen nur die Einleitung zu einem atemberaubenden Thriller ist, aber das war dann doch nicht so. Die Charaktere in dem Buch sind mir, ausgenommen von Julia der Mutter der kleinen Anna, nicht nahe gekommen: Julia mochte ich und ich konnte mich gut in sie reinversetzen: Die Ehe gescheitert, im Beruf muss sie ihren Mann stehen, daneben die kleine Tochter die sie über alles liebt, der sie sich aber nicht so widmen kann wie sie es gerne würde. Dann dieser eine Tag der ihr ganzes Leben verändern wird - sie kommt mal wieder nicht pünktlich aus dem Büro raus und als sie dann endlich an der Schule ankommt ist ihr kleines Mädchen verschwunden. Sie gibt sich die Schuld am Verschwinden ihrer Tochter und da wo andere Eltern so etwas wieder näher zusammen bringen würde, ja vielleicht sogar wieder zusammen schweißen würde driften Julie und Brian noch weiter auseinander. Brians Charakter kann man mit wenigen Worten erklären - er steht komplett unter dem Pantoffel seiner Mutter und ist wunschlos glücklich wenn diese glücklich ist. Man spürt bei ihm das er gar keinen eigenen Willen hat, vermutlich ist er seit seiner Kindheit geprägt und somit hatte er wohl auch nie die Chance sein eigenes Leben aufzubauen. So auch in dieser harten Zeit, ihm fehlt vermutlich die Kraft seiner Frau beizustehen. Edna, Brians Mutter ist mir vom ersten Moment an unsympathisch. Sie ist es gewohnt das alles nach ihrem Willen läuft und das sie keine Hemmungen hat ihre Ziele mit ungewöhnlichen Methoden zu erreichen. Mit ihr ist nicht gut Kirschen zu essen und Brian weiß das genau, deshalb fügt er sich immer und traut sich nicht seinen eigenen Weg zu gehen. Dank der präzisen Inhaltsangabe weiß man von vorne herein das, das kleine Mädchen wieder auftauchen wird und somit ist hier schon mal ein gewaltiger Teil der Spannung abgebaut worden. Ein paar kleinere Fragezeichen tauchen bei mir auf, aber so schnell wie sie kamen sind sie auch wieder verschwunden - also in diesen langen, sieben ersten Tagen erfolgt definitiv kein Spannungsaufbau, auch konnte mich die Arbeit der Polizei nicht wirklich überzeugen. Erstaunlicherweise  fand ich es trotzdem nicht langweilig, irgendwas hatte die Geschichte das mich fesselte. Vielleicht war es Julia, mit der ich fühlte und in die ich mich so gut reinversetzen konnte. Sie zu begleiten, ihr Gefühlschaos mitzuerleben - ich glaube sie war es die mich mit zog. Ich fand es einfach interessant Julia zu erleben, auf der einen Seite die Schuldgefühle die sie hatte, daneben dann ihren Mann der sie wie eine Fremde behandelte und ihr immer wieder zu verstehen gab das alles ihre Schuld war. Julia tat mir einfach leid, sie durchstand diese Zeit alleine, die Familie hielt nicht zu ihr, die Presse stempelte sie öffentlich ab. Ich fand es einfach interessant zu sehen wie sie damit um ging und wollte wissen wie sie mit dieser Last umging. Ab einem gewissen Punkt hofft man dann das ein bissel Nervenkitzel dazu kommt, aber das war nicht der Fall. Irgendwann war das kleine Mädchen einfach wieder da und konnte sich an nichts erinnern. Dazwischen dann immer wieder die Sicht des Entführers, Beweggründe, aber man konnte auch raus lesen das die Entführung wohl nur der erste Schritt zu etwas viel größerem war. Letztendlich war es dann auch so, aber es kam wieder einmal alles ganz anders wie ich dachte. Das Buch nahm im zweiten Teil eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet hätte, mir war inzwischen klar warum alles so war wie es war und nun war mein Interesse noch mehr geweckt. Würde der Entführer mit all seinen Plänen durchkommen? Das Buch hat etwas an Spannung aufgenommen, aber es war halt definitiv ein Thriller der anderen Art und ich fand ihn eigentlich ganz gut. Es gab zwar einige Sachen die mir gar nicht gefielen, wie zum Beispiel der etwas zu dick aufgetragene Showdown im Finale, aber alles im allen ich glaube ich habe verstanden was der Autor mit diesem Thriller erzählen wollte. Mein Fazit: "Es beginnt am siebten Tag" ist ein Buch bei dem man sich von vorne herein im Klaren sein muss das es kein Thriller im eigentlichen Sinne ist. Wer Spannung, Kopfkino und Fragezeichen im Kopf liebt ist hier definitiv falsch. Wer aber gerne auch mal etwas anderen Thrillern eine Chance gibt, dem kann ich das Buch ans Herz legen. Familientragödie, Familiendrama - ich denke das passt besser als Thriller, aber gut geschrieben war es in jedem Fall. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.  

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  • Mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen

    Es beginnt am siebten Tag

    schacla

    14. January 2017 um 22:04

    Inhalt Der Rechtsanwältin Julia passiert der Albtraum jeder Mutter. Ihre fünfjährige Tochter Anna ist nicht mehr da als sie sie in der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Wo steckt sie nur? Sechs Tage und Sechs Nächte, ist Julia voller Angst und voller Selbstvorwürfe. Doch am siebten Tag taucht die kleine Anna wieder auf. Sie scheint nicht verletzt zu sein, jedoch hat sie die Erinnerung an das was passierte verloren. Julia und ihrem Mann scheint dies nicht wichtig zu sein, denn zumindest ist ihre Tochter wieder da. Bis Julia jedoch merkt, dass dies noch nicht das Ende war und dass das schlimmste ihr noch bevor steht. Denn wer auch immer ihre Tochter entführt hat, will nicht das Kind vernichten. Inhalt: Leider konnte ich mit diesem Buch nicht sehr viel anfangen. Ich hatte lange gebraucht um mich zu entscheiden wie viel Sterne ich diesem Buch geben will, denn ich hab es nach 260 Seiten abgebrochen. Nach diesen 260 Seiten, hab ich mich dazu entschieden die letzten 200 Seiten nicht mehr zu lesen, denn das Buch war mir einfach zu zäh und einfach zu langweilig. In der ersten Hälfte des Buches geht es darum, dass die kleine Anna verschwunden ist. Doch obwohl die kleine Anna verschwunden ist, passiert so rein gar nichts. Man kriegt im Grunde nichts von der Polizeiarbeit mit, denn die Geschichte wird von der Sicht von Julia und dem Entführer geschrieben. Dadurch kommt es das man über 200 Seiten lesen kann wie sich Julia sich Selbstvorwürfe macht und ihr Mann in meinen Augen irgendein Emo-Problem hat. Zu der letzten Protagonisten, der Oma will ich im Grunde gar nichts sagen. Sie ist glaub ich die unfreundlichste Person die ich je in meinem Buch kennen gelernt habe. Zusammenfassend fand ich die Protagonisten einfach nur nervend. Auch das Verhältnis zwischen den Protagonisten war in meinen Augen unverständlich. Doch auch wenn ich die Protagonisten jetzt noch sympathisch fand, war es zu vorhersehbar, durch den Klappentext wurde leider auch zu viel vorweg erzählt, das fand ich sehr Schade. Nach dem ich die Hälfte durch hatte, hatte ich noch eine kleine  Hoffnung das dieses Buch noch spannender wird, als ich jedoch die verschiedenen Rezensionen gelesen habe, die es schon gab, merke ich das es wohl nicht spannender wird. Da war meine Motivation natürlich auch nicht mehr die Grösste dieses Buch weiter zu lesen. Jedoch dachte ich das das Ende eventuell eine Riesenüberraschung ist, da ist aber meine Vermutung schon ab den ersten Seiten hatte, habe ich die letzten drei Kapitel gelesen und gemerkt das ich mit meiner Vermutung recht habe. Jetzt habe ich natürlich sehr viel negatives gesagt, doch ich muss auch erwähnen, dass dieses Buch in meinen Augen extrem langweilig war, aber es sicher auch Personen gibt, die dieses Buch super finden, denn im allgemeinem gesehen ist dieses Buch gut geschrieben. Mein Fazit: Ich würde dieses Buch leider nicht nochmals lesen, doch sicherlich gibt es auch welche die sich mit diesem Buch anfreunden kann.

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  • Es hat seine Längen

    Es beginnt am siebten Tag

    KlaasHarbour

    10. January 2017 um 16:14

    Klappentext: Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Meine Meinung: Für mich hat das Buch viel Potential. Eine tolle Geschichte, eine ganz gute Protagonistin und dramatische Familienverhältnisse. Jedoch hat man an vielen Stellen einfach übertrieben... Die Probleme der Protagonistin mit ihrem Ehemann sind zu nervig und zu aufdrängend und auch sonst nervt die Protagonistin viel. Ich finde auch, dass das Buch besonders im Mittelteil viele Längen aufweist und ich sogar viele Kapitel nur quergelesen habe. Auch finde ich schade, dass der Verlag mit dem Klappentext schon die Hälfte des Buches verrät, wodurch die ersten 200 Seiten fast schon bekannt vorkommen. Auch das Ende lässt sich nach diesen 200 Seiten schon vorhersehen, jedoch wird man mit diesem Ende dann auch nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr gut geschrieben, auch wenn die Autorin manchmal etwas zu dick aufträgt und es zu dramatisch gestaltet.

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  • Es beginnt am siebten Tag

    Es beginnt am siebten Tag

    steinchen80

    08. January 2017 um 14:53

    Inhaltsangabe: Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten … Meinung: Die Rechtsanwältin und Mutter Julia Crowne verspätet sich ausgerechnet an dem Tag, an dem sie ihre 5-jährige Tochter Anna von der Schule abholen soll. Als sie 30 Minuten zu spät dort ankommt ist ihre Tochter jedoch nicht mehr auffindbar, und offensichtlich entführt worden. Es beginnen lange Tage des Bangens und Hoffens, dass sie ihre Tochter wieder auftaucht. In diesen sechs Tage und Nächten wird Julia Crowne von Vorwürfen zerfressen. Sie macht sich selbst auf die Suche nach der kleinen Tochter und man bekommt dabei einen Einblick in Julias Gefühle und Gedanken. Mir persönlich war das teilweise jedoch etwas viel und es entstanden Längen die nicht zwingend etwas mit der Geschichte zu tun haben. Dadurch hat das Buch leider sehr viel an Spannung eingebüßt. Die Ehe mit Brian, die ohnehin kurz vor der Trennung steht, wird extremst belastet, es gibt viele gegenseitige Vorwürfe und es fallen harte Worte, die auch nicht unbedingt notwendig gewesen wären für die Geschichte. Die Presse hat sich auch noch auf Julia eingeschossen und die Medien geben ihr die Schuld an allem was passiert ist und stellen sie als die schlechteste Mutter der Welt dar. Zusätzlich gibt es da noch eine Schwiegermutter, die auch kein gutes Haar an ihrer Schwiegertochter lässt und sich in wirklich alles einmischt, jedoch von ihrem Sohn, der ihr schon fast hörig ist, immer wieder Zuspruch erfährt. Am siebten Tag taucht Anna plötzlich vollkommen gesund wieder auf und kann sich an rein gar nichts erinnern, was in den Tagen ihrer Entführung passiert ist. Von da an ahnt Julia, dass die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist. Sie lebt in ständiger Alarmbereitschaft und zusätzlich muss sie sich plötzlich mit einem unschönen Sorgerechtsstreit auseinandersetzen. Das Buch ist aus Julias Sicht geschrieben, wodurch man auch jeden ihrer Gedankengänge und Dialoge haarklein beschrieben bekommt. Man leidet also sehr mit ihr mit. Einige Kapitel sind aus der Sicht des Entführers, welche dem Buch doch etwas Spannung verleihen. Von der hätte ich mir etwas mehr in dem Buch erhofft. Am Ende kam dann doch noch einiges an Spannung auf, jedoch wurde es leider auch noch etwas unrealistisch. Fazit: Die Geschichte hat einige Stärken, jedoch auch einige Schwächen. Man weiß recht schnell wer der Entführer ist und wartet auf die Auflösung. Vorher muss man sich jedoch durch einige fast schon langweilige Passagen mit eher blassen Charakteren kämpfen, wird aber mit einem doch spannungsgeladenen Ende belohnt. Trotzdem danke ich Netgalley und Harper Collins für die Bereitstellung dieses sehr interessanten Rezensionsexemplars.

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